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14. Juni 2017

INFORMATIONSBLATT DES KLUBS DER FREUNDE DES S.C.RAPID (GEGRÜNDET 1951) 45.JAHRGANG/MAI 2017/Nr.584 Versand 22.5.2017, Postamt 1120

GENERALVERSAMMLUNG VOM 15. MAI 2017

Unsere diesjährige Generalversammlung fand am 15.5. statt, somit einen Tag nach dem Redaktionsschluss für die vorliegende Ausgabe. Den Bericht über die „GV“ können Sie der Nummer 585 entnehmen, welche am 26.6.2017 versendet werden wird. Wir bitten um Kenntnisnahme und Verständnis.

RAPID ERSTMALS SEIT 2005 IM CUPFINALE!

Wie sich die Bilder gleichen: Als Rapid, der frisch gebackene Meister, am 1.6.2005 zum bisher letzten Mal in einem ÖFß-Cupfinale stand (Happel-Stadion, 28.000 Zuschauer) und dem Spezialisten Austria mit 1:3 unterlag, musste auf jede Menge Verletzte verzichtet werden, darunter für 70 lange Minuten auch auf Axel Lawaree, den FAK-Keeper Didulica sechs Tage zuvor mit einem kriminellen Foul in einen Quasimodo verwandelt hatte. Wie wird unser ganzer SCR exakt zwölf Jahre später im Klagenfurter Wörthersee-Stadion ausschauen? Der Aufstieg ins Endspiel war gegen den LASK bekanntlich nur mit viel Moral und Bauchweh gelungen. Der Gegner im Finale heißt Salzburg und gewann das letzte Punktematch viel souveräner als es das Resultat (1:0) besagt. Rapid also total chancenloser Außenseiter? Außenseiter ja, aber total chancenlos sicher nicht. Sollte sich die Abwehr so kompakt präsentieren wie am 13.5. und die Offensive etwas mehr Mut (und Präzision im Passspiel) an den Tag legen, dann könnte sehr wohl eine positive Überraschung gelingen, obwohl Rapid gerade im Cup zu allen Zeiten hauptsächlich für teils große Enttäuschungen gut war. Vergessen wir aber nicht, dass dieses Finale vor einer Heimspiel-Kulisse stattfinden wird: Bei Redaktionsschluss haben sich schon weit mehr als 7.000 Rapid-Fans ihre Karten besorgt; gegen sie werden die paar RBS-Parteigänger mit Sicherheit untergehen. Wer weiß, was passiert, wenn der Funke von den Rängen auf Rapids Mannschaft überspringen sollte! Außerdem muss jedes Spiel sowieso erst einmal gespielt werden und zwar mit einem Ball, der bekanntlich rund ist…


Gäste sind willkommen! Wenn Du teilnehmen möchtest und nicht ortskundig bist, rufe bitte 0677-1899 5070 (Franz).

Über die vielen Unerfreulichkeiten, die sich auch in den letzten Wochen ereignet haben, wollen wir hier lieber nonchalant hinweggehen. Als wären die mit serienweisen Verletzungen, mangelndem Spielglück und manchen obskuren Schiedsrichterentscheidungen verbundenen Niederlagen, das erneute Aufwärmen der uralten Causa „Rapid-Sponsoring durch EADS/Eurofighter“ oder die Differenzen mit der uns seinerzeit als ach so rapidfreundlich angepriesenen STRABAG schon mehr als genug, verursachte Ex-Sportdirektor Andi Müller am 23.4. in „Talk und Tore“ (Sky) eine Schlammschlacht gegen die „mit den Ultras im Bett liegenden“ Michael Krammer und Christopher Peschek. Etwas ist dem „Wauwau“ Müller jedenfalls gelungen: Er hat die Barisic’sche „Wohlfühloase“ so perfekt zerschlagen, dass sich kein einziger Rapidler mehr richtig wohl fühlen kann…

Sein Nachfolger, Fredy Bickel, wird jenen der Flops Canadi und Büskens bis Ende Mai präsentieren. Wenn sich der Verfasser da etwas wünschen dürfte: Bitte, einen mit Hütteldorfer Stallgeruch und nur ja keinen, der die Spieler intern und/oder öffentlich zur Sau macht! Klar ist ja ohnehin eines: „Jeder Trainer ist interimistisch“ (Peter Hyballa, Ex-Sturm-Graz-Trainer).

tipico-Bundesliga (Stand vom 14.5.)

1.Salzburg 33/72 (68:22).- 2,Austria 33/60 (63:44).-6.Rapid 33/37 (46:40).- lO.Ried 33/31 (28:52).

SPIELE, TORE, KOMMENTARE

30.RUNDE (23.4.): AUSTRIA (H) 0:2 (0:1)

Die Violetten verließen sich auf ihre tief stehende, zweikampfstarke Abwehr und ihre für die vom Start weg äußerst verunsichert wirkenden Rapidler oft viel zu schnellen Spitzen, die durchaus mehr als „nur“ zwei Tore hätten erzielen können. Rapids Chancen? Viel zu spät, aber eh ohne Zählbares wie z.B. Murgs Freistoß ans Lattenkreuz oder Szantos Schrägschuss ins Außennetz des leeren Tores. Kurzum, das 321. Derby war eine einzige Qual, nicht nur für den diesmal machtlosen „Fußballgott“.

SCR: Knoflach; Pavelic, Sonnleitner (54.Wöber), Dibon, Schrammel; Auer, Schwab (72.Malicsek); Murg, St.Hofmann, Szanto; Joelinton (62.Kvilitaia).- Tore: Venuto (22.), Pires (56.).- Gelbe Karten: Schrammel.- Allianz-Stadion, Grobelnik, 26.100.

ÖFB-CUP, SEMIFINALE (26.4.): LASK (II) 2:1 (0:0)

Das macht uns hierzulande niemand nach! Seit Monaten von allen nur erdenklichen Seiten geprügelte Spieler, Funktionäre und letztendlich auch Anhänger, dazu eine fußballerische Enttäuschung nach der anderen, trotzdem zu später Stunde (20.30 Uhr) 18.200 im Stadion, während es beim anderen Semifinalmatch Admira – Salzburg (0:5) um 18 Uhr nur 2.500 waren. Rapids unbeugsamer Anhang sah eine grauenhafte erste Halbzeit der Grünen, die gegen den weitaus selbstbewussteren Linzer Erste-Liga-Meister nur von Knoflach im Spiel gehalten wurden. Nach der Pause fassten Schwab & Co., vom fantastischen Anhang unverdrossen gepusht, allmählich Tritt, und am Ende durften nach Murgs Traumtor und Joker Joes Siegestreffer sämtliche Rapidler über einen Zittersieg und das erste Einziehen ins Cupfinale seit 2005 frenetisch jubeln. Mitleid mit dem starken, aber unglücklichen LASK um (FastSpielverderber) Rene Gartier? Null. Wer hat’s denn mit uns?


SCR: Knoflach; Pavelic, Dibon, Wöber, Kuen (53.Auer); Schwab; Murg (88.Joelinton), Szanto, St.Hofmann (46.Malicsek), Traustason; Kvilitaia.- Tore: Murg (76.), Joelinton (90./+3); Gartier (90./1).- Gelbe Karten: Kuen, Kvilitaia.- Allianz-Stadion, Jäger, 18.200.

31. RUNDE (30.4.): ADMIRA (A) 2:3 (2:1)

Nach dem ersten Torgeschenk an die Admira (vier Tage zuvor Cup-0:5 gegen Salzburg) spielte nur mehr Rapid, allerdings nur bis zum 2:1, übrigens auch ein Präsent der gegnerischen Abwehr (Wostry). Was ab dem Seitenwechsel passierte, war nur mehr schwer mit anzusehen: Auch wenn Malicsek (63.) und St.Hofmann (90.) Matchbälle vorfanden, tat Rapid fast gar nichts in der Offensive und wurde für diese Passivität in Minute 91 bestraft. „Krone“-Schlagzeile vom 2.5.: „Dumm genug für den Abstieg.“ Was nach dieser zweiten Halbzeit nur schwer zu entkräften war.


SCR: Knoflach; Auer, Dibon, Wöber, Kuen (55.Murg); Schwab; Thurnwald, Malicsek, Szanto, Traustason (73.St.Hofmann); Joelinton (64.Kvilitaia).- Tore: Sax (4.), Knasmüllner (67., Elfer), Monschein (90.+1); Szanto (35.), Joelinton (41.).- Gelbe Karte: Sax.- BSFZ-Arena, Schörgenhofer, 5.300.

32.RUNDE (6.5.): WAC (H) 4:0 (2:0)

Der Angstgegner aus dem für Rapid unschönen Lavanttal begann forsch, aber bald sorgten Jelic (zwei Assists) und besonders Kvilitaia, der beste Mann auf dem Platz, vor den Augen von Legende Petar Brucic und Flo Kainz für die schnelle Führung. Nachdem Dibon (schwere Gehirnerschütterung) das schon seit vielen Monaten permanent gut gefüllte SCR-Lazarett um einen weiteren Patienten bereichert hatte, spielten seine Kollegen überwiegend klug nicht nur auf Sicherung des komfortablen Vorsprungs, sondern bauten ihn auch noch aus – Balsam für die gequälten grün-weißen Seelen und Herzen sowie sehr wichtig, zumal Ried gleichzeitig dank einem unglaublichen 35-Meter-Bogenschuss des Ex-Rapidlers Fröschl gegen die Admira ein 1:0 erzitterte.


SCR: Knoflach; Pavelic, Dibon (44.Sonnleitner), Wöber, Auer; Thurnwald, Szanto, Schwab, Murg; Kvilitaia (81.St.Hofmann), Jelic (61.Joelinton).- Tore: Kvilitaia (8., 11.), Joelinton (63.), Schwab (90.).- Gelbe Karten: Dibon; Sollbauer.- Allianz-Stadion, Schüttengruber, 18.600.

33.RUNDE (13.5.): SALZBURG (A) 0:1 (0:0)

Hinten auch ohne Wöber (Wadenbeinköpfchenprobleme, Maturastress) und natürlich Dibon hui, aber vome -??? War da überhaupt irgendwas in Grün-Weiß? Die Bilanz des alten und neuen Meisters sah jedenfalls so aus: 22:5 Schüsse, 63 Prozent Ballbesitz, 16:3 Ecken. Während Rapid sich erst nach dem Wechsel sporadisch in die Nähe von Walke traute – und weiterhin das punktemäßig schlechteste Team im Frühjahr 2017 blieb (10 Zähler; Altach und Ried erreichten bisher je 11, Mattersburg hingegen sogar 23).

SCR: Knoflach; Pavelic, Sonnleitner, Schössvvendter, Auer; Thumwald, Szanto, Schwab (77.Joelinton), Murg (69.Malicsek); Jelic (59.Schaub), Kvilitaia.- Tor: Lazaro (73.).- Gelbe Karten: Miranda, Wanderson.- Red-Bull-Arena, Muckenhammer, 15.892.

„MR. GRÜNZEUG NR. 584“: TOBIAS KNOFLACH

Hier soll jener Spieler herausgestrichen werden, der in den Spielen, über die wir in dieser Nummer berichten, die unseres Erachtens beste Dauerleistung geboten hat.
Ohne den einstigen Tribünenhocker Tobias Knoflach hätte Rapid gegen den besseren LASK den Aufstieg ins Cupfinale kaum geschafft, und in Salzburg verhinderte der quicklebendige „Knofi“ eine höhere Niederlage. Wieso er laut Sky-Datenbank bis dahin mit nur 59 Prozent die niedrigste Fangquote aller BL-Keeper aufwies, ist uns ein Rätsel.

„RUNDE“ SPIELE, „RUNDE“ TORE FÜR RAPID

Sensationelle Bilanz: Steffen Hofmann bestritt gegen den WAC das bereits 525. Pflichtspiel im SCR-Dress – Hut ab!
ÖFB-Cupspiel: Wiederum St.Hofmann 30. (LASK).- BL-Spiele: Tamas Szanto und Giorgi Kvilitaia jeweils 25. (Admira bzw. Salzburg).- „Runde“ Tore: Fehlanzeige.

EIN LOBLIED AUF DEN „DIBI“

Gegen den WAC erlitt Christopher Dibon bereits nach 45 Sekunden eine, wie sich später herausstellte, schwere Gehirnerschütterung, als er mit dem Wolfsberger Legionär Philip Hellquist zusammenkrachte. Ehe er kurz vor der Pause plötzlich kollabierte, worauf er, von zwei Samaritern gestützt, vom Feld torkelte und dann ins Spital gebracht wurde. Er hatte also fast eine ganze Halbzeit durchgehalten, ohne dass seine Behinderung irgendjemandem groß aufgefallen wäre. Dibi, der harte Hund? Offenbar, Allerdings nicht unbedingt seinen Gegenspielern gegenüber: Wenige Minuten vor dem Zusammenbruch hatte er, vermutlich bereits gehandikapt, wegen eines Fouls die Gelbe Karte gesehen (falls er die überhaupt noch sehen konnte) und das bei seinem 25. Meisterschafts-Einsatz als Defensivspieler. Dibi, der faire Sportsmann? Mit Sicherheit.
Ganz sicher ist dieser Christopher Dibon ein Mensch mit Charakter. Als er, damals noch von Red Bull Salzburg ausgeliehen, zum ersten Mal Gast in unserem Klublokal war, versicherte er, niemals wieder dorthin zurückkehren zu wollen, obwohl er ja einen gewiss nicht unlukrativen Vertrag besessen hatte. Und dieses Versprechen machte er zum gegebenen Zeitpunkt – gewiss auch dank Andi Müllers Verhandlungsgeschick – tatsächlich wahr und wurde fix ein Rapidler, der er nach wie vor ist. Dabei hätte er den Kontrakt mit den Bullen ja auch aussitzen können. Ohne sich dort freilich längst nicht so wohl und geborgen zu fühlen wie in der „geilen“ Truppe des SCR. Dabei hätte er in Salzburg bestimmt wesentlich mehr verdienen können. Wie z.B. Stefan Stangl

Christopher „Dibi“ Dibon jedenfalls bewies und beweist auf und abseits des grünen Rasens, dass er ein Mann mit Charakter ist. Und dass echte Rapidler durchaus auch in Schwechat (oder etwa in Franken, der Steiermark oder sonst wo) geboren sein könnten.

Wir finden, dass das endlich einmal klar gesagt bzw. geschrieben gehörte. Wenn auch aus leider unerfreulichem Anlass.

EIN BLICK ZU RAPID II

24. RUNDE (21.4.): NEUSIEDL (A) 5:0 (4:0)

Ganz hinten auf einen zuverlässigen Keeper und ganz vorne auf eine brandgefahrliche Sturmspitze gestützt, feierten die das Geschehen stets kontrollierenden, vorm gegnerischen Tor diesmal effizienten Hütteldorfer verdientermaßen den höchsten Sieg seit 1.5.2015 (gegen Neuberg auch 5:0 mit einem Sobczyk-Hattrick binnen acht Minuten). Dober? Der lässt es in alle Richtungen scheppern: Nach seinem zweiten Eigentor (Vienna, Ebreichsdorf) diesmal wieder in die richtige, das sogar zweimal. Nicht zuletzt dank ihm gelangen Rapid II in den letzten sechs Partien beachtliche 17 Treffer.

SCR II: Ratkai; Dober (55.Sahanek), Bosnjak, Szalai, Leovac; Okungbovva; Gashi, Ljubicic; Keles (68.Mujakic), Sobczyk, Kovacec (80.Küssler).- Tore: Dober (12., Freistoß, 23.), Kovacec (25.), Sobczyk (45./+1, 47.).- Neusiedl, Javomik, 350.

25. RUNDE (27.4.): MANNSDORF (H) 1:1 (0:1)

Etwa zwei Jahre hatte Osarenren Okungbowa an einer Schambeineintzündung laboriert, und am 25.4. riss dem unseres Erachtens besten Spieler der grün-weißen „Zweiten“ im Training das Kreuzband, weshalb wir ihm wieder einmal zurufen müssen: Recht baldige Genesung, Osa! Seine Kollegen erreichten gegen die kompakte, schwer zu spielende Gager-Truppe ein gerechtes Remis, bei dem Sobczyks (64.) und Mujakics (77.) Kopfbälle an der Latte bzw. im Tor landeten.

SCR II: Ratkai; Dober, Bosnjak, Szalai, Leovac; Ljubicic; Keles, Gashi, Tomi (88.Sahanek), Kovacec (90./+1 Küssler); Sobczyk (65.Mujakic).- Tore: Mujakic (77.); Casanova (14.).- Allianz-Stadion, West 1, Wisak, 50 (!).

26. RUNDE (1.5.): RITZING (A) 1:3 (0:0)

Dreimal in Serie hatten die burgenländischen Wettbewerbsverzerrer (überteuerte Mannschaft, erneut keine Lizenz für die Erste Liga) verloren, zweimal sogar mit jeweils 0:5, darunter gegen den damaligen Abstiegskandidaten WSK, doch als sie eines Rapid-Leiberls ansichtig wurden, rissen auch sie sich natürlich zusammen. Sodass Rapid II am Tag nach der Pleite von Rapid I in der Südstadt ebenso wie diese in Abstiegsgefahr verharrte. Übrigens: Bei 0:0 wurde ein reguläres Gashi-Tor aberkannt…
SCR II: Ratkai; Dober, Bosnjak, Szalai, Leovac (35.Ehmhofer); Arase (60.Kovacec), Gashi, Ljubicic; Keles, Mujakic (70.Sobczyk), Sahanek.- Tore: Sara (62., Elfer), Witteveen (66.), Beljan (86.); Ljubicic (79.).- Ritzing, Kijas, 100.

27. RUNDE (9.5.): AUSTRIA AM. (H) 1:2 (1:2)

In einer giftigen Partie mit je sechs „Gelben“ und zwei Ampelkarten für die Gäste schlug sich Rapid II selbst: Die schnelle Führung wurde kurz darauf egalisiert und war wenig später total futsch, als Bosnjak ein Dribbling am eigenen Sechszehner verlor. Nachdem Gashi an Goalie Kos gescheitert war (36.), konnten sich die nervösen grünen Umstandsmeier gegen schließlich nur mehr neun kompakt verteidigende Austrianer lediglich eine Großchance erspielen, doch Mujakic scheiterte per Kopf am FAK-Goalie (82.).


SCR II: Ratkai; Dober (70.Mujakic), Bosnjak, Sahanek, Leovac (85.Arase); Ljubicic; Keles, Malicsek (68.Nöstlinger), Gashi, Kovacec; Sobczyk.- Tore: Sahanek (6.); Jonovic (8.), Endlicher (16.).- Gelb-Rote Karten: Jonovic (58., Foul), Pejic (68., Foul).- Allianz-Stadion, West 1, Sadikovski, 250.

28. RUNDE (13.5.): STADLAU (H) 3:1 (2:1)

Zu diesem wichtigen Match fallt uns nur ein: Nach Neusiedl (3:2 am 29.9.2016) und St.Pölten Jun. (5:1 am 9.4.2017) war es das bereits dritte Heim(!)-Spiel, das zeitgleich mit einer Partie der Rapid-Profis stattfand – und gewonnen wurde. Ob die „Zweite“ überhaupt unter Ausschluss der Öffentlichkeit antreten sollte?

SCR II (lt. Spielerblankett): Marie; Mujakic (58.Sobczyk), Keles (70.Nöstlinger), Sahanek, Arase, Ehmhofer, Kovacec, Bosnjak, Ljubicic, Szalai (56.Nader).- Tore: Ehmhofer (18.), Kovacec (20.), Sobczyk (90./+2); Balzer (29., Elfer).- Allianz-Stadion, West 1, Vojtek, 100.

DERBY-NACHWEHEN

Nach dem wenig erfreulichen 1:2 gegen Austrias Amateure gab es kurze Tumulte und „Judenschweine“-Rufe einiger Gehirnathleten, worauf der SK Rapid vier Hausverbote verhängte. Diese Äußerungen waren umso blöder, als im FAK-Team ganz offensichtlich kein einziger Jude stand, sondern vielmehr etliche Muslime. Und: Als jahrzehntelanger Begleiter der grün-weißen U21/Amateure/„Zweiten“ geht der Verfasser mit nahezu hundertprozentiger Sicherheit davon aus, dass es sich bei diesen Blödianen nicht um Stammbesucher unserer RLO-Spiele handelt. Denn die verhalten sich weitestgehend so temperamentvoll und lautstark wie Pappkameraden.

RLO-Tabellc vom 14.5.: 1.Vienna 26/59 (56:18).- 2.Ritzing 26/50 (55:31).- 3.Austria Am. 26/47 (39:26).- lO.Rapid II 26/32 (45:41).

SPLITTER

Einmal mehr besten Dank an unseren Inserenten, Herrn KR Peter Frigo, der überdies bereits seit 1968 Mitglied der Rapidfreunde ist, für seine großzügige Spende.— Umrahmt von einem Promi-Match mit seinen „Daltons-Brüdem“ Kühbauer und Marasek sowie Peel und R.Kienast erhielt der sichtlich gerührte Sergej Mandreko am 17.4. auf dem LAC-Platz aus den Händen von Geschäftsführer Peschek und Kapitän St.Hofmann einen Scheck über jene 21.000 Euro, welche zwei Tage zuvor beim Altach-Spiel gesammelt worden waren.— Der SK Rapid meldete am 21. bzw. 25.4. die einvernehmlichen Lösungen der Verträge mit den TrainerFlops Damir Canadi und Mike Büskens, dessen Kontrakt ohnehin am Saisonende ausgelaufen wäre.— Ein echter grün-weißer Erfolgstrainer feierte am 24.4. seinen 70er: Emst Dokupil, der Rapid 1995 zum bis dato letzten Cupsieg und 1996 zum Meistertitel geführt hat. Gratulation, „Dok“!— In dieser von unzähligen, überwiegend langwierigen Ausfällen überschatteten Saison ging es mit diesen Langzeitverletzungen weiter: Maxi Hofmann musste sich am 24.4. einer Sprunggelenks-OP unterziehen, tags darauf erlitt Osarenren Okungbowa einen Kreuzbandriss (vgl. „Ein Blick zu Rapid II“), Thomas Schrammel ist mit Kniebeschwerden seit dem Derby out, und was mit Christopher Dibon passierte, können Sie unter „Ein Loblied auf den „Dibi“ nachlesen…— Noch ein Geburtstagskind aus dem SCR-Legendenklub: Bernd Krauss (22 A-Länderspiele) wurde am 8. Mai 60 Jahre jung.

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