WAC-Rapid

2:1(1:0)

Ich war allein mit meiner Sicht, dass das Spiel von Rapid kein schlechtes Spiel war. Es sind nur die Ergebnisse, die alles schlecht erscheinen lassen.

Nächste Mitgliederversammlung 28.Oktober. Eingeladen wurden Grahovac, Greiml, Murg, Sonnleitner. Auskunft 0677-1899 5070 (Franz)

Niemand würde im Nachhinein ein Wort über die vielen Fehlpässe von Stefan Schwab verlieren, wenn am Schluss drei Punkte mitgenommen werden. So aber wird jedes Detail so interpretiert als würden die Spieler Totalversager sein, was aber natürlich nicht stimmt. Dass sie total verunsichert sind wie Musculus im Asterix-Band 12 „Asterix bei den olympischen Spielen“, kann man ihnen kaum verdenken. Alle Beobachter bestätigen dem Trainerteam gute Arbeit und am Ende stehen sie und wir mit leeren Händen da.

Erfolg im Fußball erinnert irgendwie an die Feinabstimmung von Heinz Oberhummer, dass nämlich alle Zutaten einen sehr genau dosierten Anteil haben müssen, damit sich im Universum Leben bildet und sich im Falle von Fußball Erfolge einstellen. Niemand weiß aber genau über diese Zauberformel Bescheid. Man stochert im Dunkeln.

Ambiente

In einem inoffiziellen EwkiL-Ranking der peinlichsten Platzsprecher führt mit Respektabstand jener von Wolfsberg, der bei diesem Spiel – als Prinzessin verkleidet – wieder einmal seine Ansage nicht in Einklang mit der Realität der Besucherstimmung bringen konnte.

Unverhofft kam unsere kleine Gruppe in den Genuss einer gemütlichen Autofahrt und einem Mittagessen in Kaiserwald und einem hervorragenden Abendessens in Gundersdorf am Ende der Pack beim Heurigen Windisch. So werden Niederlagen verarbeitet!

Dieser Sonnenuntergang über der Saualpe ist zwar etwas Alltägliches aber an diesem Abend hatte er für uns Rapidler etwas Symbolisches.

Gedämpfte Fangesänge

Wenn Rapid nicht wie Rapid spielt, „dreht“ der Fanblock „am Lautstärkeregler“. Es wird zwar das volle Rapid-Brevier abgesungen, allein es klingt so wie eben auch die Stimmung ist.

Dass man dann den Spielern die Verabschiedung verweigert, weil man ihnen die Schuld am Misserfolg gibt, gehört zwar zum fußballerischen Ritual, teilen kann ich diesen Haltung nicht. Es wäre mir ein Anliegen, zu jedem einzelnen Spieler hinzugehen und ihm für die durchaus ansehnliche Leistung zu danken.

Für die unzweckmäßigen Einkäufe wurde ja schon ein Schuldiger benannt und wir alle wissen, dass wir diese Situation jetzt nicht ändern können.

Erfolge gehören zu jenen Glücksmomenten im Leben, die wir zwar alle anstreben, die uns aber leider trotz größter Anstrengung nicht zufallen, nur weil wir „Rapid“ sind.

0,9 Punkte pro Spiel

Noch nie in der Rapid-Geschichte gab es eine Phase mit 0,9 Punkten pro Spiel. Zoran Barisic musste mit 1,78 Punkten, Peter Schöttel mit 1,61 Punkten gehen. Aber was jetzt? Wir haben einen anerkannten Fachmann als Trainer geholt und Rapid will nicht auf Touren kommen.

Links

Mit Rapid kann’st was erleben…

Seit einiger Zeit fahren wir mit dem gemütlichen Rapid-Fanbus zu Auswärtsspielen, organisiert von Klubservice, begleitet von Maria und Hans. Man bezahlt im Fancorner, bekommt ein Ticket und mit ein bisschen Glück auch einen freundlichen Chauffeur mit einen Bus mit WLAN und Stromanschluss.

Jürgen stellt die Wurstsemmeln für zwischendurch her, eine Familie eben.

Der vereinbarte Treffpunkt für die Reisegruppe mit dem Rapid-Klub-Bus nach Wolfsberg war 10:30. Alle waren da, bis auf den Bus. Um 11:00 war klar, der Bus wird nicht kommen, denn es wurde kein Bus bestellt.

Rapidler helfen zusammen! Ein Teil unserer Reisegruppe wurde von den Tornados mitgenommen, leider war aber nicht für alle Platz und der Rest, 8 Personen fuhren mit dem eigenen PKW. Mit uns fuhr Thomas, Chef des „Stehtisch Grün-Weiß“ Es bedarf solcher Zufälle, dass man sich besser kennenlernt. Es war eine unterhaltsame Fahrt, bei der wir viel über die Fanszene, über den Stehtisch Grün-Weiß und auch eine köstliche Anekdote über Rapid der 80er Jahre erzählt bekamen (getrennter Bericht).

Thomas möchte heuer alle 36 Spiele von Rapid besucht haben – wenn’s auch derzeit schwer fällt.

Bei herrlichem Wetter machten wir Station in Kaiserwald und ärgerten uns – ich weiß nicht zum wievielten Mal – über die unangebracht hohen Preise, die zu einem Teil auch durch die sonderbare Art des Inkassos geradezu erforderlich sind. Denn zu konsumieren und nicht zu bezahlen, ist in diesen Raststätten nicht das große Problem.

Bei der Rückfahrt wurde ein Halt beim Heurigen Windisch in Gundersdorf, Abfahrt Steinberg unmittelbar nach der Pack eingeplant. Ein kulinarisches Highlight! Die mehrfach konsumierten Spezialitäten: Schilcher und Kürbiskernlikör.

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