Rapid-Viertelstunde-2016

Das Tagebuch hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Beiträge der wöchentlichen Rapid-Viertelstunde zu archivieren, weil es etwas schwierig ist, einen bestimmten Beitrag im Nachhinein zu finden. Es gibt daher ein chronologisches, alphabetisches und ein Personenverzeichnis. Wir speichern nicht den Film sondern nur den Link zum Film. Alle Links verzweigen zur Seite von W24. Es gibt folgende Verzeichnisse

Die hier gezeigten Listen zeigen nur Beiträge des Jahres 2016. Alle Beiträge (beginnend im Juli 2014) findet man über diesen Link.

Chronologisches Verzeichnis    

Sendung Link Inhalt
106 2016-12-23 19:15 Erste Weihnachtsfeier im Allianz Stadion; Mannequin Challenge mit Sängerknaben; Goldenes Verdienstzeichen für Werner Kuhn;
105 2016-12-16 19:15 Fredy Bickel ist neuer Sportdirektor; Fans sammeln für guten Zweck;Hofmann-Kirchenbild im Stadion; Auszahlung an Rapid-Investoren; Autogrammalbum fürs Rapideum;
104 2016-12-09 19:15 Rekordmeisterbar mit Raimund Crammer, Thomas Cerny, Pamela Kurzewski, Christoph Peschek, Damir Canadi, Steffen Hofmann, Michael Hatz, Branko Milanovic, Herbert Feurer, Laurin Rosenberg, Markus Lenzenhofer, Marco Doniotti, Niklas Belihart, Raphael Landthaler, Werner Kuhn und Paul Österreicher.;
103 2016-12-02 19:15 Große Ziele, neue Pläne; Rapid Mobil Handytarif; Fanshop St. Pölten;Hofmann in der Gruft;
102 2016-11-25 19:15 Rapid-Spieler überraschen Fans (Steffen Hofmann, Louis Schaub); Grün-Weiß unterm Hakenkreuz; Im Gespräch mit Helge Payer;
101 2016-11-18 19:15 Rapid unter Erfolgsdruck; Geschäftsbericht 2015/16; Staatspreis für Stadion-PR; Wrestler bei Käfigtour; Damir Canadi im Interview;
100 2016-11-11 19:15 100 Mal Rapid VST auf W24; Christoph Peschek zu Gast;
99 2016-11-04 19:15 Rapid II-Debut im Allianz Stadion; Isländer-Treffen; Traustason-Wordrap; Rapid-Training mit Führungskräften;
98 2016-10-28 19:15 Samsung-Cup: Rapid ist weiter; Strabag: Abschied aus Hütteldorf; Veli Kavlak auf der grünen Couch;
97 2016-10-21 19:15 Ultraschall: So tickt das Rapid-Herz; Bezirksblatt ehrt Special Needs Team; Radatz neuer Teampartner von Rapid; Erste Erfolgsbilanz für das Rapideum; Teamarzt Thomas Balzer im Interview; Rapid Youngster Szanto im Wordrap;
96 2016-10-14 19:15 Was den Rapid_Fans schmeckt; Grüner Strom in Hütteldorf; Schaub Nationalteam-Debüt; Louis Schaub im Interview;
95 2016-10-07 19:15 Der Fanclub Rapid-Seidls on Tour; Rapideum-Ansturm in der Nacht; Rapid bei der Wiener Sportsgala; Richard Strebinger im Interview; Rapid-Coach Mike Büskens beatwortet Fanfrage;
94 2016-09-30 19:15 Neuer Partner Magma Glasdesign; Neue Spieler und ihre Autogrammkarten;Greenie-Tag am 15. Oktober; Rapid-Profilfoto; Interview Andreas Müller;
93 2016-09-23 19:15 Rapid-Besprechungszimmer; Rapid auf Stammtischtour im Burgenland (Christian Keglevits, Kurt Garger, Andy Kamper, Petra Gregorits); Ehrungen U16 und Special Needs Team; Lange Nach der Museen im Rapideum; Paul Österreicher und die Mitgliedschaft; Der Rapid-Trainer beantowrtet Fanfragen (Mike Büskens);
92 2016-09-16 19:15 Carsten Jancker im Interview; Rapid Zuschauermagnet; Concierge Stadion-Führung; Das neue Mannschaftfoto;
91 2016-09-09 19:15 Rapid-Coach Mike Büskens im Würstelbuden-Talk (Thomas Netopilik); Stürmerhoffnung Giorgi Kvilitaia Beim Team-Training; U4 fährt wieder durch; Mädchen-Power beim grün-weißen Jugendcamp;
90 2016-09-02 19:15 Rapid-Charity-Golfturnier (Christoph Marek, Steffen Hofmann, Wolfgang Frey, Thomas Schrammel, Herbert Feurer, Josef Kamper, lyoness); Aktionen in den Fanshops (Matej Jelic); Josef Hickersberger im Interview; Golf-Unterricht für Andy Marek;
89 2016-08-26 19:15 Vorbereitung Europa League (Peter Klinglmüller, Roman Lorenz, Harry Gartler); Rapid-Nachwuchs gegen Györ (Willi Schuldes); Neue Mitglieder-Offensive (Michael Krammer, Stefan Kjaer, Christoph Peschek); Vereint unter dem Wappen (Michael Krammer);
88 2016-08-19 19:15 Die grün-weiße Stadionführung (Thorsten Leitgeb); Jahreskarte ersetzt Rapid-Marie; LG ist neuer Rapid-Partner; Anmeldung zur Tormannakademie; Rapid-Pressechef im Interview (Peter Klinglmüller);
87 2016-08-12 19:15 Die erste Rapid-Taufe; Alles über den Rasen; Drohne über Stadion;
86 2016-08-05 19:15 Reaktionen Europa League; Vorschau auf Wiener Derby; Whiskey für den Meistertitel; Tafel für Rapid Investoren; Saisonstart für Rapid II;
85 2016-07-29 19:15 Mit Rapid rund um die Welt; Rapid wird immer beliebter; Hofmann OP ist gelungen; Eine Tribüne für Rapid II; Ein Rapid-Fan auf Reisen;Schößwendter im Wordrap;
84 2016-07-22 19:15 Eröffnung Allianz Stadion; Das ultimative Fanfoto; Rapid stellt Spieler vor; Grünen Strom tanken; Das ist die Rapid-Kapelle;
83 2016-07-15 19:15 Allianz-Stadion Preopening; Mit den Öffis zum Stadion; Generalprobe VIP-Bereich;
82 2016-07-08 19:15 Neue Saison, neue Gesichter; Stadion-Eröffnungsreigen; Andys Stadion-Rundgang; Wordrap mit Jan Novota;
81 2016-05-27 19:15 Der Stadion-Neubau in fünf Minuten; Frühjahr-Highlights und Hoppalas;
80 2016-05-20 19:15 Teilnehmerrekord beim Rapidlauf; Das Package zur Stadioneröffnung; Kampfmannschaft bereitet sich vor; Internationale Nachwuchsturniere; GF Christoph Peschek zieht Bilanz;
79 2016-05-13 19:15 Rapidler in Favoriten; Bilanz Happel-Stadion; Rapid macht Schule; Hofmann Zucker-Spiel; Dokupil Europacup-Finale;
78 2016-05-06 19:15 Lauftraining für Rapidlauf; Rapid sucht Future-Team; Buchstaben fürs Stadion; Letzter Käfig-Tour-Termin; In Rolands Sammler-Hölle (Roland Kresa);
77 2016-04-29 19:15 Österreichisch für Fußballfans; Football For Friendship-Turnier; Rapid Sport Leading Company; Muttertagsaktion in Fanshops; Greenie Tag; Tomi im Interview;
76 2016-04-22 19:15 Spieler besuchen Allianz-Stadion; Stangl verletzt; Tomi Torquote; Besuch beim Special Needs Team; Geschenke für ältesten Rapidfan;
75 2016-04-15 16:00 Chelsea kommt nach Wien; Hofmann und Derby-Bilanz; Vollfan statt Vollfett-Aktion; Ankündigung Greenie-Tag; Lauftraining zu gewinnen; Prosenik und die „Blues“; Fanumfrage zu Chelsea;
74 2016-04-08 19:15 Forza Rapid auf Beisltour; Maxi Wöber hat verlängert; Saisonende Thanos Petsos; Gaberln mit Joghurt-Snack; Der Verkauf der VIP-Plätze; Die Titelträume der Fans;
73 2016-04-01 19:15 Florian Kainz kocht auf; Gerüchte um Chelsea; Preis für die Marke Rapid; Blind Date mit Hofmann; Kraft tanken für Salzburg;
72 2016-03-25 19:15 Zoran Barisic im Interview; Die Rapid-News der Woche; Rapids älteste Abobesitzerin;
71 2016-03-18 19:15 Fanreport: Franzobel & Sohn; Die Rapid News zur Woche; Harry Gartler und das Wappen;
70 2016-03-11 18:05 Stefan Stangl Interview; Die neuen Jahreskarten; Rapid Stammtisch-Tour;Special Needs-Turnier; Wordrap mit Srdjan Grahovac;
69 2016-03-04 18:05 Krone Hallen Cup; Rapid macht Lehre; Projekt 12; Neue Kamingespräche;Thomas Murg Interview; Mario Pavelic Wordrap;
68 2016-02-26 18:05 Eine Grün-Weiße beim FC Valencia; Keine Verschnaufpause für Rapid; Großer Erfolg für Rapid InvesTOR; Autogrammstunde im Friseursalon; Mit Sportfotografen auf Torjagd;
67 2016-02-19 18:05 Alfred Körner Geburtstag Teil 1; Rapid-Fans auf Reisen; Die Meisterteller-Tour; Alfred Körner Geburtstag Teil 2;
66 2016-02-12 18:05 Wiener Derby, Florian Scheuba im Gespräch mit Zoran Barisic; Forza-Rapid Release Party; Rapid II in den Startlöchern; Sponsorenturnier in der West Side Soccer Arena und der Zinedine-Trick;
65 2016-02-05 18:05 Teambuilding beim Wintersport; Rapid News; Steffen Hofmann im Interview;
64 2016-01-29 18:05 Revanche für Andy Marek; Rundgang auf der Stadion Baustelle; Rapid News;Trainingslager in der Türkei;

Alphabetisches Verzeichnis    

1
100 Mal Rapid VST auf W24 2016-11-11

A
Aktionen in den Fanshops (Matej Jelic) 2016-09-02
Alfred Körner Geburtstag Teil 1 2016-02-19
Alfred Körner Geburtstag Teil 2 2016-02-19
Alles über den Rasen 2016-08-12
Allianz-Stadion Preopening 2016-07-15
Andys Stadion-Rundgang 2016-07-08
Ankündigung Greenie-Tag 2016-04-15
Anmeldung zur Tormannakademie 2016-08-19
Auszahlung an Rapid-Investoren 2016-12-16
Autogrammalbum fürs Rapideum 2016-12-16
Autogrammstunde im Friseursalon 2016-02-26

B
Besuch beim Special Needs Team 2016-04-22
Bezirksblatt ehrt Special Needs Team 2016-10-21
Bilanz Happel-Stadion 2016-05-13
Blind Date mit Hofmann 2016-04-01
Buchstaben fürs Stadion 2016-05-06

C
Carsten Jancker im Interview 2016-09-16
Chelsea kommt nach Wien 2016-04-15
Christoph Peschek zu Gast 2016-11-11
Concierge Stadion-Führung 2016-09-16

D
Damir Canadi im Interview 2016-11-18
Das ist die Rapid-Kapelle 2016-07-22
Das neue Mannschaftfoto 2016-09-16
Das Package zur Stadioneröffnung 2016-05-20
Das ultimative Fanfoto 2016-07-22
Der Fanclub Rapid-Seidls on Tour 2016-10-07
Der Rapid-Trainer beantowrtet Fanfragen (Mike Büskens) 2016-09-23
Der Stadion-Neubau in fünf Minuten 2016-05-27
Der Verkauf der VIP-Plätze 2016-04-08
Die erste Rapid-Taufe 2016-08-12
Die grün-weiße Stadionführung (Thorsten Leitgeb) 2016-08-19
Die Meisterteller-Tour 2016-02-19
Die neuen Jahreskarten 2016-03-11
Die Rapid News zur Woche 2016-03-18
Die Rapid-News der Woche 2016-03-25
Die Titelträume der Fans 2016-04-08
Dokupil Europacup-Finale 2016-05-13
Drohne über Stadion 2016-08-12

E
Ehrungen U16 und Special Needs Team 2016-09-23
Ein Rapid-Fan auf Reisen 2016-07-29
Eine Grün-Weiße beim FC Valencia 2016-02-26
Eine Tribüne für Rapid II 2016-07-29
Eröffnung Allianz Stadion 2016-07-22
Erste Erfolgsbilanz für das Rapideum 2016-10-21
Erste Weihnachtsfeier im Allianz Stadion 2016-12-23

F
Fanreport: Franzobel & Sohn 2016-03-18
Fans sammeln für guten Zweck 2016-12-16
Fanshop St. Pölten 2016-12-02
Fanumfrage zu Chelsea 2016-04-15
Florian Kainz kocht auf 2016-04-01
Football For Friendship-Turnier 2016-04-29
Forza Rapid auf Beisltour 2016-04-08
Forza-Rapid Release Party 2016-02-12
Fredy Bickel ist neuer Sportdirektor 2016-12-16
Frühjahr-Highlights und Hoppalas 2016-05-27

G
Gaberln mit Joghurt-Snack 2016-04-08
Generalprobe VIP-Bereich 2016-07-15
Gerüchte um Chelsea 2016-04-01
Geschäftsbericht 2015/16 2016-11-18
Geschenke für ältesten Rapidfan 2016-04-22
GF Christoph Peschek zieht Bilanz 2016-05-20
Goldenes Verdienstzeichen für Werner Kuhn 2016-12-23
Golf-Unterricht für Andy Marek 2016-09-02
Greenie Tag 2016-04-29
Greenie-Tag am 15. Oktober 2016-09-30
Große Ziele, neue Pläne 2016-12-02
Großer Erfolg für Rapid InvesTOR 2016-02-26
Grünen Strom tanken 2016-07-22
Grüner Strom in Hütteldorf 2016-10-14
Grün-Weiß unterm Hakenkreuz 2016-11-25

H
Harry Gartler und das Wappen 2016-03-18
Hofmann in der Gruft 2016-12-02
Hofmann OP ist gelungen 2016-07-29
Hofmann und Derby-Bilanz 2016-04-15
Hofmann Zucker-Spiel 2016-05-13
Hofmann-Kirchenbild im Stadion 2016-12-16

I
Im Gespräch mit Helge Payer 2016-11-25
In Rolands Sammler-Hölle (Roland Kresa) 2016-05-06
Internationale Nachwuchsturniere 2016-05-20
Interview Andreas Müller 2016-09-30
Isländer-Treffen 2016-11-04

J
Jahreskarte ersetzt Rapid-Marie 2016-08-19
Josef Hickersberger im Interview 2016-09-02

K
Kampfmannschaft bereitet sich vor 2016-05-20
Keine Verschnaufpause für Rapid 2016-02-26
Kraft tanken für Salzburg 2016-04-01
Krone Hallen Cup 2016-03-04

L
Lange Nach der Museen im Rapideum 2016-09-23
Lauftraining für Rapidlauf 2016-05-06
Lauftraining zu gewinnen 2016-04-15
Letzter Käfig-Tour-Termin 2016-05-06
LG ist neuer Rapid-Partner 2016-08-19
Louis Schaub im Interview 2016-10-14

M
Mädchen-Power beim grün-weißen Jugendcamp 2016-09-09
Mannequin Challenge mit Sängerknaben 2016-12-23
Mario Pavelic Wordrap 2016-03-04
Maxi Wöber hat verlängert 2016-04-08
Mit den Öffis zum Stadion 2016-07-15
Mit Rapid rund um die Welt 2016-07-29
Mit Sportfotografen auf Torjagd 2016-02-26
Muttertagsaktion in Fanshops 2016-04-29

N
Neue Kamingespräche 2016-03-04
Neue Mitglieder-Offensive (Michael Krammer, Stefan Kjaer, Christoph Peschek) 2016-08-26
Neue Saison, neue Gesichter 2016-07-08
Neue Spieler und ihre Autogrammkarten 2016-09-30
Neuer Partner Magma Glasdesign 2016-09-30

Ö
Österreichisch für Fußballfans 2016-04-29

P
Paul Österreicher und die Mitgliedschaft 2016-09-23
Preis für die Marke Rapid 2016-04-01
Projekt 12 2016-03-04
Prosenik und die „Blues“ 2016-04-15

R
Radatz neuer Teampartner von Rapid 2016-10-21
Rapid auf Stammtischtour im Burgenland (Christian Keglevits, Kurt Garger, Andy Kamper, Petra Gregorits) 2016-09-23
Rapid bei der Wiener Sportsgala 2016-10-07
Rapid II in den Startlöchern 2016-02-12
Rapid II-Debut im Allianz Stadion 2016-11-04
Rapid macht Lehre 2016-03-04
Rapid macht Schule 2016-05-13
Rapid Mobil Handytarif 2016-12-02
Rapid News 2016-01-29
Rapid News 2016-02-05
Rapid Sport Leading Company 2016-04-29
Rapid Stammtisch-Tour 2016-03-11
Rapid stellt Spieler vor 2016-07-22
Rapid sucht Future-Team 2016-05-06
Rapid unter Erfolgsdruck 2016-11-18
Rapid wird immer beliebter 2016-07-29
Rapid Youngster Szanto im Wordrap 2016-10-21
Rapid Zuschauermagnet 2016-09-16
Rapid-Besprechungszimmer 2016-09-23
Rapid-Charity-Golfturnier (Christoph Marek, Steffen Hofmann, Wolfgang Frey, Thomas Schrammel, Herbert Feurer, Josef Kamper, lyoness) 2016-09-02
Rapid-Coach Mike Büskens beatwortet Fanfrage 2016-10-07
Rapid-Coach Mike Büskens im Würstelbuden-Talk (Thomas Netopilik) 2016-09-09
Rapideum-Ansturm in der Nacht 2016-10-07
Rapid-Fans auf Reisen 2016-02-19
Rapidler in Favoriten 2016-05-13
Rapid-Nachwuchs gegen Györ (Willi Schuldes) 2016-08-26
Rapid-Pressechef im Interview (Peter Klinglmüller) 2016-08-19
Rapid-Profilfoto 2016-09-30
Rapids älteste Abobesitzerin 2016-03-25
Rapid-Spieler überraschen Fans (Steffen Hofmann, Louis Schaub) 2016-11-25
Rapid-Training mit Führungskräften 2016-11-04
Reaktionen Europa League 2016-08-05
Rekordmeisterbar mit Raimund Crammer, Thomas Cerny, Pamela Kurzewski, Christoph Peschek, Damir Canadi, Steffen Hofmann, Michael Hatz, Branko Milanovic, Herbert Feurer, Laurin Rosenberg, Markus Lenzenhofer, Marco Doniotti, Niklas Belihart, Raphael Landthaler, Werner Kuhn und Paul Österreicher. 2016-12-09
Revanche für Andy Marek 2016-01-29
Richard Strebinger im Interview 2016-10-07
Rundgang auf der Stadion Baustelle 2016-01-29

S
Saisonende Thanos Petsos 2016-04-08
Saisonstart für Rapid II 2016-08-05
Samsung-Cup: Rapid ist weiter 2016-10-28
Schaub Nationalteam-Debüt 2016-10-14
Schößwendter im Wordrap 2016-07-29
Special Needs-Turnier 2016-03-11
Spieler besuchen Allianz-Stadion 2016-04-22
Sponsorenturnier in der West Side Soccer Arena und der Zinedine-Trick 2016-02-12
Staatspreis für Stadion-PR 2016-11-18
Stadion-Eröffnungsreigen 2016-07-08
Stangl verletzt 2016-04-22
Stefan Stangl Interview 2016-03-11
Steffen Hofmann im Interview 2016-02-05
Strabag: Abschied aus Hütteldorf 2016-10-28
Stürmerhoffnung Giorgi Kvilitaia Beim Team-Training 2016-09-09

T
Tafel für Rapid Investoren 2016-08-05
Teamarzt Thomas Balzer im Interview 2016-10-21
Teambuilding beim Wintersport 2016-02-05
Teilnehmerrekord beim Rapidlauf 2016-05-20
Thomas Murg Interview 2016-03-04
Tomi im Interview 2016-04-29
Tomi Torquote 2016-04-22
Trainingslager in der Türkei 2016-01-29
Traustason-Wordrap 2016-11-04

U
U4 fährt wieder durch 2016-09-09
Ultraschall: So tickt das Rapid-Herz 2016-10-21

V
Veli Kavlak auf der grünen Couch 2016-10-28
Vereint unter dem Wappen (Michael Krammer) 2016-08-26
Vollfan statt Vollfett-Aktion 2016-04-15
Vorbereitung Europa League (Peter Klinglmüller, Roman Lorenz, Harry Gartler) 2016-08-26
Vorschau auf Wiener Derby 2016-08-05

W
Was den Rapid_Fans schmeckt 2016-10-14
Whiskey für den Meistertitel 2016-08-05
Wiener Derby, Florian Scheuba im Gespräch mit Zoran Barisic 2016-02-12
Wordrap mit Jan Novota 2016-07-08
Wordrap mit Srdjan Grahovac 2016-03-11
Wrestler bei Käfigtour 2016-11-18

Z
Zoran Barisic im Interview 2016-03-25

Personenverzeichnis     

A
Allianz 2016-07-15 2016-07-22 2016-12-23 2016-11-04 2016-04-22

B
Balzer Thomas 2016-10-21
Barisic Zoran 2016-02-12 2016-03-25
Belihart Niklas 2016-12-09
Bickel Fredy 2016-12-16
Büskens Mike 2016-09-23 2016-10-07 2016-09-09

C
Canadi Damir 2016-11-18 2016-12-09
Cerny Thomas 2016-12-09
Crammer Raimund 2016-12-09

D
Dokupil 2016-05-13
Doniotti Marco 2016-12-09

F
Feurer Herbert 2016-09-02 2016-12-09
Football For Friendship 2016-04-29
Forza Rapid 2016-04-08
Franzobel 2016-03-18
Frey Wolfgang 2016-09-02

G
Garger Kurt 2016-09-23
Gartler Harry 2016-03-18 2016-08-26
Grahovac Srdjan 2016-03-11
Greenie-Tag 2016-04-15 2016-09-30
Gregorits Petra 2016-09-23

H
Happel 2016-05-13
Hatz Michael 2016-12-09
Hickersberger Josef 2016-09-02
Hofmann 2016-04-01 2016-12-02 2016-07-29 2016-04-15 2016-05-13 2016-12-16
Hofmann Steffen 2016-09-02 2016-11-25 2016-12-09 2016-02-05

I
InvesTOR 2016-02-26

J
Jancker Carsten 2016-09-16
Jelic Matej 2016-09-02

K
Käfig-Tour 2016-05-06
Kainz Florian 2016-04-01
Kamper Andy 2016-09-23
Kamper Josef 2016-09-02
Kavlak Veli 2016-10-28
Keglevits Christian 2016-09-23
Kjaer Stefan 2016-08-26
Klinglmüller Peter 2016-08-19 2016-08-26
Körner Alfred 2016-02-19 2016-02-19
Krammer Michael 2016-08-26 2016-08-26
Kuhn Werner 2016-12-23 2016-12-09
Kurzewski Pamela 2016-12-09
Kvilitaia Giorgi 2016-09-09

L
Landthaler Raphael 2016-12-09
Leitgeb Thorsten 2016-08-19
Lenzenhofer Markus 2016-12-09
Lorenz Roman 2016-08-26
lyoness 2016-09-02

M
Marek Andy 2016-09-02 2016-01-29
Marek Christoph 2016-09-02
Milanovic Branko 2016-12-09
Müller Andreas 2016-09-30
Murg Thomas 2016-03-04

N
Netopilik Thomas 2016-09-09
Novota Jan 2016-07-08

Ö
Österreicher Paul 2016-09-23 2016-12-09

P
Pavelic Mario 2016-03-04
Payer Helge 2016-11-25
Peschek Christoph 2016-11-11 2016-05-20 2016-08-26 2016-12-09
Petsos Thanos 2016-04-08
Prosenik 2016-04-15

R
Rapid II 2016-07-29 2016-02-12 2016-11-04 2016-08-05
Rapid-Kapelle 2016-07-22
Rapidlauf 2016-05-06 2016-05-20
Rosenberg Laurin 2016-12-09

S
Schaub 2016-10-14
Schaub Louis 2016-10-14 2016-11-25
Scheuba Florian 2016-02-12
Schößwendter 2016-07-29
Schrammel Thomas 2016-09-02
Schuldes Willi 2016-08-26
Special Needs 2016-04-22 2016-10-21 2016-09-23 2016-03-11
Stangl 2016-04-22
Stangl Stefan 2016-03-11
Strebinger Richard 2016-10-07
Szanto 2016-10-21

T
Tomi 2016-04-29 2016-04-22
Trainingslager 2016-01-29
Traustason 2016-11-04

W
Wöber Maxi 2016-04-08

 

Tagebuch-2016

Wie es sich am Jahresende gehört, wollen wir einen Rückblick über das EwkiL:Rapid-Tagebuch-2016 geben.

Insgesamt 191 Einträge verzeichnete das Tagebuch in diesem Jahr.

Das Jahr war durch die Eröffnung des Stadions ein gewaltiger Meilenstein für Rapid, brachte aber für uns Anhänger sehr überraschende Personalentscheidungen, die im Tagebuch von Anfang an mit Misstrauen verfolgt worden sind.

Der Schlüsseltag des Jahres war nicht der Tag der Stadioneröffnung, sondern es war der 7. Juni.

Es begann mit „Ein guter Trainer geht“, in dem auch ein Vergleich jener Trainer gezogen wurde, die wir „erlebt“ haben. Dann wurde am noch in „Wer kommt?“ spekuliert, um dann noch am selben Tag vorzustellen: Mike Büskens neuer Rapid-Trainer“. Das erste Stirnrunzeln war vorbei und wir lernten uns kennen: das Stadion, der neue Trainer, die neuen Spieler. In der Stadion-Euphorie (die Zeit, in der das „Stadion noch Tore schoss“) wurde über sonderbare Personal- und Einkaufsentscheidungen noch hinweg gesehen. In „Die Zuckerpüppchen des Tifus“ wurden Ende August die ersten Zweifel an der Einkaufspolitik geäußert. Dass man unseren Vizekapitän ziemlich brutal ins Abseits gestellt hat, das hat uns, die ihn schon viele Jahre kennen und schätzen gelernt haben, gar nicht gefallen, und dieses Unbehagen wurde in „Mario angeschlagen“ formuliert.

Die Analyse der Formkrise fand ihren Höhepunkt bei der Nachbesprechung des Spiels Rapid-Altach am 17. Oktober. Man hatte das Gefühl, dass der Versuch, den „Kamerad Schnürschuh“ durch „Deutsche Ordnung“ auf Vordermann zu bringen, kräftig daneben gegangen ist.

Dass Gerhard Niederhuber die sportlichen Leiter zur Mitgliederversammlung im November bereits im September ein- aber dann Mitte Oktober wieder ausgeladen hat und schließlich exakt am Tag der Mitgliederversammlung am 6. November die beiden abberufen wurden, zählt zu den Highlights dieses Jahres und zeigt die die gute Einschätzung der Lage durch unseren Obmann beim „Klub der Freunde“.

Wir, die Anhänger interpretieren die Ereignisse beim Verein aber auch bei den Spielen im Nachhinein, also nach den getroffenen Entscheidungen. Sowohl bei den Personalentscheidungen der Rapid-Führung als auch bei den Entscheidungen der Spieler am Feld müssen die Akteure diese Entscheidungen aber für eine unbekannte Zukunft treffen. Beim Personal merkt man die Auswirkungen nach einigen Monaten, bei den Spielern nach wenigen Sekunden. Wenn wir also beklagen, dass ein Pass nicht ankommt, dann weiß das der Spieler natürlich in diesem Moment selber auch. Aber sein Blickwinkel zum Zeitpunkt der Entscheidung ist eben nicht derselbe als dann jener, der zu unserer Bewertung der Situation führt. Und genau so ist es beim Personal.

Und die Geschichte hat natürlich kein Ende, weil „Rapid wird’s immer gebn“ und daher können wir gespannt auf die Ära Damir Canadi im Jahr 2017 blicken und hoffen, dass uns nicht schon wieder passiert, dass Damir etwa „nur Altach“ trainieren kann, wie das 2006 Franz Grad für Georg Zellhofer prophezeit hat und dann auch leider so zugetroffen ist.

An das wollen wir aber hier nicht denken sondern hoffen, dass dem neuen Trainerteam die Wende gelingen möge. Ihnen und uns allen, wünscht „das Tagebuch“ ein gutes Rapid-Jahr 2017!

Franz, der Schreiber hier würde sich zusätzlich aus einem persönlichen Harmoniebedürfnis wünschen, dass man einen Weg findet, Zoki wieder in der Rapid-Familie aufzunehmen. Nicht als Trainer, der Zug ist abgefahren, aber wenigstens als gern gesehener Gast. Wenn man die letzten Trainer Revue passieren lässt, dann hat ihnen allen das Abenteuer Rapid nicht gut bekommen und wenn das Methode hat, dann sollte man das für die Zukunft zu vermeiden suchen.

Mit einer Übersicht über die Tagebucheinträge 2016; chronologisch und systematisch beenden wir den sportlichen Jahresrückblick:

Tagebuch 2016 – chronologisch

Dezember

2016-12-30 Tagebuch-2016
2016-12-28 Rapid und die Top 50
2016-12-23 Rapid und Weihnachten
2016-12-21 Jahresabschlussfeier
2016-12-21 Weihnachtsfeier
2016-12-19 Altach-Rapid
2016-12-16 Rapid Mobil Rufnummernmitnahme
2016-12-15 GRÜNZEUG-580
2016-12-13 Rapid Mobil billig oder teuer?
2016-12-11 Rapid-Ried
2016-12-09 Kurzberichte
2016-12-09 Rapid-Bilbao
2016-12-05 Rapid-St.Pölten
2016-12-05 Krampuskränzchen
2016-12-04 Weihnachtskarten Kauf
2016-12-03 Erste Erlebnisse mit Rapid-Mobil
2016-12-01 Fußball im Nationalsozialismus
2016-12-01 Spielverlagerung

November

2016-11-29 Hauptversammlung
2016-11-28 Rapid-Sturm
2016-11-25 Genk-Rapid
2016-11-25 Rapid-Weihnachtsfeier 2016 – Vorbereitungen
2016-11-24 Florian Sturm präsentiert den Allianz-Drive
2016-11-21 RB-Rapid
2016-11-11 Florian Sturm stellt „Rapid-Drive“ vor
2016-11-11 Doppelpass mit Tom Walek
2016-11-11 Mitgliederversammlung beim Klub der Freunde
2016-11-06 Rapid-WAC
2016-11-06 Sassuolo-Rapid
2016-11-06 Traiskirchen-Rapid II
2016-11-03 GRÜNZEUG-579

Oktober

2016-10-29 Admira-Rapid
2016-10-29 Rapid II-Sportklub
2016-10-27 BW Linz-Rapid
2016-10-24 Rapid-Austria
2016-10-22 Stadlau-Rapid II
2016-10-21 Rapid-Sassuolo
2016-10-17 Rapid-Altach
2016-10-16 Austria Amateure – Rapid II
2016-10-13 Stadionführung
2016-10-07 Mario, angeschlagen
2016-10-03 Ried-Rapid
2016-10-01 Bilbao und Neusiedl

September

2016-09-26 Bei Freunden in der Wachau
2016-09-25 Ebreichsdorf-Rapid II
2016-09-25 St-Pölten-Rapid
2016-09-23 Leobendorf-Rapid
2016-09-19 GRÜNZEUG-578
2016-09-19 Rapid-Mattersburg
2016-09-17 Rapid II – Admira Juniors
2016-09-17 Gaby und Paul
2016-09-17 Rekordmeisterbar im Blumenschmuck
2016-09-17 Rapid-Genk
2016-09-10 Sturm-Rapid
2016-09-10 Vienna-Rapid II

August

2016-08-31 Elektronische Bezahlsysteme
2016-08-30 Oldie und Youngster, Steff und Rupi
2016-08-28 Rapid-RB
2016-08-28 Die Zuckerpüppchen des Tifus
2016-08-27 Amstetten-Rapid II
2016-08-26 Rapid-Trenčín
2016-08-24 Rapid Durchblick
2016-08-22 Wolfsberg-Rapid
2016-08-19 Trencin-Rapid
2016-08-15 Systematik der Rückennummern
2016-08-14 Rapid-Admira
2016-08-13 Rapid II-Schwechat
2016-08-11 Die Sterne stehen gut!
2016-08-10 GRÜNZEUG-577
2016-08-07 Austria-Rapid
2016-08-07 Führung durch Rapideum und Rapid-Röhre
2016-08-06 Parndorf-Rapid II
2016-08-05 Gegner Q4 Trenčín
2016-08-05 Rapid-Zhodino

Juli

2016-07-31 Altach-Rapid
2016-07-30 Hull City U21-Rapid II
2016-07-29 Zhodino-Rapid
2016-07-26 Bundesliga-Journal 2016/17
2016-07-26 Erste internationale Bewährungsprobe
2016-07-23 Rapid-Ried
2016-07-22 Spray-as-spray-can
2016-07-22 Rapidviertelstunde 2016/17
2016-07-21 Der Höhenflug von CR7
2016-07-18 Domenicos Geschichte von Rapid
2016-07-17 Rapid-Chelsea, Eröffnungsspiel
2016-07-17 Anreise „oldstyle“
2016-07-15 Fußball-Splitter
2016-07-15 Eröffnung Rapideum
2016-07-11 Florian Sturm, Dein Versicherungs-Partner
2016-07-11 Domenicos Blick zurück auf das Hanappi-Stadion
2016-07-11 Mögliche Gegner in Q3
2016-07-10 Stadioneröffnung-Generalprobe
2016-07-09 Karabakh-Rapid
2016-07-07 Domenicos Erinnerungen an die Pfarrwiese
2016-07-06 Stadion Einblicke (Fotos Hannes)
2016-07-05 Grün-weißer Sommer 2016
2016-07-05 In der Zielgeraden
2016-07-04 Poster als Geschenk

Juni

2016-06-28 Karten für das Cupspiel gegen Karabakh
2016-06-26 Gegen die Abseitsregel
2016-06-26 ORF-Ritterspiele
2016-06-21 Mannswörth-Rapid
2016-06-21 Mitgliederversammlung
2016-06-20 Portugal-Österreich
2016-06-16 St.Margarethen-Rapid
2016-06-09 Cartoons über Fußball
2016-06-09 Rekord-Vizemeister Rapid
2016-06-08 Terrorwarnung mit App
2016-06-07 Mike Büskens, neuer Rapid-Trainer
2016-06-07 Wer kommt?
2016-06-07 Ein guter Trainer geht
2016-06-04 Rapid in der Presse
2016-06-04 Admira Juniors-Rapid II
2016-06-03 Generalprobe Stadion 9. Juli

Mai

2016-05-30 Rapid U13 schafft es ins Viertelfinale
2016-05-30 Neue Fußballregeln
2016-05-29 Erste EL-Qualirunde 2016/17
2016-05-28 Rapidviertelstunde vom 27.5.
2016-05-27 Rapid II-Neusiedl
2016-05-23 KdF Kuhn-Kamper
2016-05-22 Saisonrückblick
2016-05-21 Amstetten-Rapid II
2016-05-16 Admira-Rapid
2016-05-15 Mit der Kamera im Stadion
2016-05-14 Rapid II-Vienna
2016-05-13 5. Rapid-Lauf, „Alfred-Körner-Lauf“
2016-05-12 Rapid beim CL-Finale
2016-05-11 Rapid-Altach
2016-05-08 Mattersburg-Rapid
2016-05-07 Bundesliga im ORF
2016-05-07 Oberwart-Rapid II
2016-05-04 Es geht auch anders…
2016-05-03 Was bringen die Reichen?
2016-05-02 Baustelle inside
2016-05-02 Österreich-Trikots
2016-05-02 Kommt Kühbauer?
2016-05-01 Rapid II-Ebreichsdorf

April

2016-04-27 F4F Tag des Fußballs und der Freundschaft
2016-04-26 Fanklubtreffen bei GWF
2016-04-24 Rapid-Sturm
2016-04-23 Rapid II-Schwechat
2016-04-17 Rapid-Austria
2016-04-16 St. Pölten Juniors – Rapid II
2016-04-16 An die Unzufriedenen
2016-04-16 Letzte Worte
2016-04-16 F4F (Football for Friendship)
2016-04-10 WAC-Rapid
2016-04-03 Rapid-RB
2016-04-02 Ritzing-Rapid II

März

2016-03-30 Einladung zur „Rapid Stammtisch-Tour“
2016-03-30 Österreich-Türkei 1:2(1:1)
2016-03-28 Siege für die Kleinen und die Großen
2016-03-28 Bilderstreit und Schisma im Internet
2016-03-20 Ried-Rapid
2016-03-19 Sportklub-Rapid II
2016-03-14 Rapid – Wo alles begann
2016-03-13 Rapid-Admira
2016-03-08 Dibon – Grahovac – Körner – Sonnleitner
2016-03-07 Sport in Wien
2016-03-06 Altach-Rapid
2016-03-05 Horn-Rapid II
2016-03-03 Rapid-Mattersburg

Februar

2016-02-29 Rapid-Grödig
2016-02-27 Rapidler zu Gast…
2016-02-26 Rapid-Valencia
2016-02-22 Sturm-Rapid
2016-02-20 Schwarzer Donnerstag
2016-02-19 Valencia-Rapid
2016-02-18 Valencia 2. Tag
2016-02-18 Valencia 1. Tag
2016-02-15 Freikarten für Fanklub-Mitglieder
2016-02-14 Austria-Rapid
2016-02-11 Fanreise Valencia
2016-02-10 Rapid-Admira
2016-02-07 Rapid-WAC
2016-02-06 Rapid-Investor
2016-02-06 Forza Rapid Release Party
2016-02-04 Direktverbindung nach Hütteldorf

Jänner

2016-01-31 Neues Jahr, neue Mitgliedschaft
2016-01-26 Historische Tondokumente
2016-01-25 EwkiL-Gesamtverzeichnis
2016-01-22 Podiumsdiskussion „Nationalmannschaft“
2016-01-22 Fußballplatz, Ort gelebter Meinungsfreiheit
2016-01-21 Rapid-Parndorf
2016-01-17 Rapid und Kunst
2016-01-17 Österreich im Höhenflug
2016-01-15 Rapid-FAC
2016-01-09 Rapid-Neusiedl
2016-01-05 Rapid-Kalender 2016
2016-01-03 Rapid-Viertelstunde, ein Index
2016-01-01 Von Luftballons und Litfaßsäulen


Tagebuch-2016 systematisch

Fußball

2016-04-16 An die Unzufriedenen

   Philosophie

2016-01-01 Von Luftballons und Litfaßsäulen
2016-01-22 Fußballplatz, Ort gelebter Meinungsfreiheit
2016-05-03 Was bringen die Reichen?
2016-07-21 Der Höhenflug von CR7
2016-12-01 Fußball im Nationalsozialismus

   Planung

2016-01-05 Rapid-Kalender 2016

   Regeln

2016-06-26 Gegen die Abseitsregel
2016-05-30 Neue Fußballregeln
2016-05-15 Mit der Kamera im Stadion
2016-08-15 Systematik der Rückennummern

Nationalmannschaft

2016-05-04 Es geht auch anders…

   Allgemeines

2016-01-17 Österreich im Höhenflug
2016-01-22 Podiumsdiskussion „Nationalmannschaft“
2016-05-02 Österreich-Trikots

   EM

2016-06-08 Terrorwarnung mit App
2016-06-20 Portugal-Österreich
2016-06-26 ORF-Ritterspiele

   Freundschaftsspiel

2016-03-28 Siege für die Kleinen und die Großen
2016-03-30 Österreich-Türkei 1:2(1:1)

Rapid

2016-07-15 Fußball-Splitter

   Anhänger

2016-01-31 Neues Jahr, neue Mitgliedschaft
2016-02-20 Schwarzer Donnerstag
2016-03-30 Einladung zur „Rapid Stammtisch-Tour“
2016-04-26 Fanklubtreffen bei GWF
2016-05-13 5. Rapid-Lauf, „Alfred-Körner-Lauf“
2016-06-03 Generalprobe Stadion 9. Juli
2016-06-21 Mitgliederversammlung
2016-07-05 In der Zielgeraden
2016-07-17 Anreise „oldstyle“
2016-09-17 Gaby und Paul
2016-09-26 Bei Freunden in der Wachau
2016-12-04 Weihnachtskarten Kauf
2016-12-09 Kurzberichte
2016-12-23 Rapid und Weihnachten
2016-12-21 Jahresabschlussfeier

      EwkiL

2016-01-25 EwkiL-Gesamtverzeichnis
2016-02-15 Freikarten für Fanklub-Mitglieder
2016-03-28 Bilderstreit und Schisma im Internet
2016-04-16 Letzte Worte
2016-11-25 Rapid-Weihnachtsfeier 2016 – Vorbereitungen
2016-12-30 Tagebuch-2016

      Geschenkideen

2016-07-04 Poster als Geschenk
2016-11-11 Florian Sturm stellt „Rapid-Drive“ vor
2016-12-03 Erste Erlebnisse mit Rapid-Mobil

      Klub der Freunde

2016-02-27 Rapidler zu Gast…
2016-03-08 Dibon – Grahovac – Körner – Sonnleitner
2016-05-23 KdF Kuhn-Kamper
2016-08-10 GRÜNZEUG-577
2016-08-30 Oldie und Youngster, Steff und Rupi
2016-09-19 GRÜNZEUG-578
2016-11-03 GRÜNZEUG-579
2016-11-11 Mitgliederversammlung beim Klub der Freunde
2016-11-25 Rapid-Weihnachtsfeier 2016 – Vorbereitungen
2016-12-05 Krampuskränzchen
2016-12-15 GRÜNZEUG-580

   Fernsehen

2016-01-03 Rapid-Viertelstunde, ein Index
2016-05-07 Bundesliga im ORF
2016-05-28 Rapidviertelstunde vom 27.5.
2016-07-22 Rapidviertelstunde 2016/17

   Finanzen

2016-02-06 Rapid-Investor
2016-07-11 Florian Sturm, Dein Versicherungs-Partner
2016-07-22 Spray-as-spray-can
2016-11-11 Doppelpass mit Tom Walek
2016-12-28 Rapid und die Top 50

   Geschäftliches

2016-03-30 Einladung zur „Rapid Stammtisch-Tour“
2016-07-11 Florian Sturm, Dein Versicherungs-Partner
2016-08-31 Elektronische Bezahlsysteme
2016-11-11 Florian Sturm stellt „Rapid-Drive“ vor
2016-11-24 Florian Sturm präsentiert den Allianz-Drive
2016-12-01 Spielverlagerung
2016-12-03 Erste Erlebnisse mit Rapid-Mobil
2016-12-09 Kurzberichte
2016-12-13 Rapid Mobil billig oder teuer?
2016-12-16 Rapid Mobil Rufnummernmitnahme

   History

2016-01-26 Historische Tondokumente
2016-03-07 Sport in Wien
2016-03-14 Rapid – Wo alles begann
2016-07-07 Domenicos Erinnerungen an die Pfarrwiese
2016-07-11 Domenicos Blick zurück auf das Hanappi-Stadion
2016-07-15 Eröffnung Rapideum
2016-07-18 Domenicos Geschichte von Rapid
2016-08-07 Führung durch Rapideum und Rapid-Röhre

   Rapid I

2016-05-22 Saisonrückblick
2016-06-09 Rekord-Vizemeister Rapid

      Bundesliga

         Admira

2016-03-13 Rapid-Admira
2016-05-16 Admira-Rapid
2016-08-14 Rapid-Admira
2016-10-29 Admira-Rapid

         Altach

2016-03-06 Altach-Rapid
2016-05-11 Rapid-Altach
2016-07-31 Altach-Rapid
2016-10-17 Rapid-Altach
2016-12-19 Altach-Rapid

         Austria

2016-02-14 Austria-Rapid
2016-04-17 Rapid-Austria
2016-08-07 Austria-Rapid
2016-10-24 Rapid-Austria

         Grödig

2016-02-29 Rapid-Grödig
2016-05-01 Rapid II-Ebreichsdorf

         Mattersburg

2016-03-03 Rapid-Mattersburg
2016-05-08 Mattersburg-Rapid
2016-09-19 Rapid-Mattersburg
2016-12-01 Spielverlagerung

         RB

2016-04-03 Rapid-RB
2016-08-28 Rapid-RB
2016-11-21 RB-Rapid

         Ried

2016-03-20 Ried-Rapid
2016-07-23 Rapid-Ried
2016-10-03 Ried-Rapid
2016-12-11 Rapid-Ried

         StPölten

2016-09-25 St-Pölten-Rapid
2016-12-05 Rapid-St.Pölten

         Sturm

2016-02-22 Sturm-Rapid
2016-04-24 Rapid-Sturm
2016-09-10 Sturm-Rapid
2016-11-28 Rapid-Sturm

         Wolfsberg

2016-02-07 Rapid-WAC
2016-04-10 WAC-Rapid
2016-08-22 Wolfsberg-Rapid
2016-11-06 Rapid-WAC

      Cup

2016-02-10 Rapid-Admira
2016-06-28 Karten für das Cupspiel gegen Karabakh
2016-07-09 Karabakh-Rapid
2016-09-23 Leobendorf-Rapid
2016-10-27 BW Linz-Rapid

      International

2016-02-11 Fanreise Valencia
2016-02-18 Valencia 1. Tag
2016-02-18 Valencia 2. Tag
2016-02-19 Valencia-Rapid
2016-02-20 Schwarzer Donnerstag
2016-02-22 Sturm-Rapid
2016-02-26 Rapid-Valencia
2016-05-29 Erste EL-Qualirunde 2016/17
2016-07-11 Mögliche Gegner in Q3
2016-07-26 Erste internationale Bewährungsprobe
2016-07-29 Zhodino-Rapid
2016-08-05 Rapid-Zhodino
2016-08-05 Gegner Q4 Trenčín
2016-08-19 Trencin-Rapid
2016-08-26 Rapid-Trenčín
2016-09-17 Rapid-Genk
2016-10-01 Bilbao und Neusiedl
2016-10-21 Rapid-Sassuolo
2016-11-06 Sassuolo-Rapid
2016-11-25 Genk-Rapid
2016-12-09 Rapid-Bilbao
2016-12-28 Rapid und die Top 50

      Testspiel

2016-01-09 Rapid-Neusiedl
2016-01-15 Rapid-FAC
2016-01-21 Rapid-Parndorf
2016-06-16 St.Margarethen-Rapid
2016-06-21 Mannswörth-Rapid
2016-07-17 Rapid-Chelsea, Eröffnungsspiel

   Rapid II

2016-03-05 Horn-Rapid II
2016-03-19 Sportklub-Rapid II
2016-03-28 Siege für die Kleinen und die Großen
2016-04-02 Ritzing-Rapid II
2016-04-16 St. Pölten Juniors – Rapid II
2016-04-23 Rapid II-Schwechat
2016-05-01 Rapid II-Ebreichsdorf
2016-05-07 Oberwart-Rapid II
2016-05-14 Rapid II-Vienna
2016-05-21 Amstetten-Rapid II
2016-05-27 Rapid II-Neusiedl
2016-06-04 Admira Juniors-Rapid II
2016-07-30 Hull City U21-Rapid II
2016-08-06 Parndorf-Rapid II
2016-08-13 Rapid II-Schwechat
2016-08-27 Amstetten-Rapid II
2016-09-10 Vienna-Rapid II
2016-09-17 Rapid II – Admira Juniors
2016-09-25 Ebreichsdorf-Rapid II
2016-10-01 Bilbao und Neusiedl
2016-10-16 Austria Amateure – Rapid II
2016-10-22 Stadlau-Rapid II
2016-10-29 Rapid II-Sportklub
2016-11-06 Traiskirchen-Rapid II

   Rapid-Jugend

2016-04-16 F4F (Football for Friendship)
2016-04-27 F4F Tag des Fußballs und der Freundschaft
2016-05-12 Rapid beim CL-Finale
2016-05-30 Rapid U13 schafft es ins Viertelfinale

   Rezeption

2016-01-17 Rapid und Kunst
2016-02-06 Forza Rapid Release Party
2016-05-02 Kommt Kühbauer?
2016-06-04 Rapid in der Presse
2016-06-09 Cartoons über Fußball
2016-07-26 Bundesliga-Journal 2016/17
2016-08-24 Rapid Durchblick

   Spieler

2016-08-28 Die Zuckerpüppchen des Tifus
2016-08-30 Oldie und Youngster, Steff und Rupi
2016-10-07 Mario, angeschlagen

   Stadion

2016-02-04 Direktverbindung nach Hütteldorf
2016-05-02 Baustelle inside
2016-06-03 Generalprobe Stadion 9. Juli
2016-07-06 Stadion Einblicke (Fotos Hannes)
2016-07-10 Stadioneröffnung-Generalprobe
2016-07-11 Domenicos Blick zurück auf das Hanappi-Stadion
2016-09-17 Rekordmeisterbar im Blumenschmuck
2016-10-13 Stadionführung

   Verein

2016-06-07 Ein guter Trainer geht
2016-06-07 Wer kommt?
2016-06-07 Mike Büskens, neuer Rapid-Trainer
2016-07-05 Grün-weißer Sommer 2016
2016-08-11 Die Sterne stehen gut!
2016-11-11 Doppelpass mit Tom Walek
2016-11-29 Hauptversammlung
2016-12-04 Weihnachtskarten Kauf
2016-12-09 Kurzberichte

Rapid und die Top 50

Es ist nicht das erste- und wohl auch nicht das letzte Mal, dass wir uns Gedanken machen über Geld im Fußballsport.

Geld-Erfolgs-Diagramm

Wir tragen die ersten Hundert Vereine der UEFA-Rangliste in ein Koordinatensystem ein, mit dem Kaderwert (aus Transfermarkt) auf der vertikalen Achse und dem UEFA-Platz (oder den UEFA-Punkten, siehe spätere Abbildung) auf der horizontalen Achse. Wir erhalten eine Punktewolke, die man durch eine Trendgerade beschreiben kann. Die Gerade verläuft tendenziell von links oben (reich und erfolgreich) bis rechts unten (arm und weniger erfolgreich). Alle, die sich in der Nähe dieser Geraden befinden, deren Erfolg entspricht in etwa dem investieren Geld und dem erwartbaren Platz. Alle die darüber sind, wenden mehr Mittel auf und erreichen den Platz nicht, der ihnen gemäß Trend zugesprochen werden könnte und die darunter sind die Underdogs – und dazu zählt auch Rapid, denn sie erreichen einen viel besseren Platz als man von ihnen kraft ihres Budgets erwarten könnte.

Spielt also Geld Fußball? Und die Antwort: „im Prinzip“ ja. Die Reichsten des europäischen Fußballs stehen auch ganz oben im Ranking. Und die Unterschiede sind noch viel größer als es diese Darstellung vermittelt. Die Darstellung wurde nämlich etwas optimiert, damit eben alle Vereine einigermaßen gleichmäßig am Bild verteilt sind.

Da sich die Unterschiede zwischen reich und arm über drei Zehnerpotenzen ziehen, wurde die Euro-Achse logarithmisch dargestellt. Tut man es nicht, werden die ärmeren Vereine unleserlich im unteren Bildteil zusammengedrängt.

Rapid steht auf UEFA-Platz 71 von 453 gelisteten Vereinen. In unserer Grafik wurden die ersten 100 dieser Liste dargestellt.

Reiht man die Vereine nach dem Wert der Mannschaft, liegt Rapid auf Platz 87. Rapid erreicht daher mit weniger Geld einen besseren Platz als es der „Geldreihung“ entspricht. Rapid hat etwa 20 Plätze gegenüber der Trendlinie aufgeholt.

Eine senkrechte und waagrechte Linie durch den Punkt „Rapid“ ergibt vier Quadranten. Wir wollen mit Rapid nach links, also erfolgreicher sein; nicht unbedingt nach oben, denn würde bedeuten, dass wir mehr Geld brauchen. Wir sehen auch, dass es durchaus Vereine gibt, die das schaffen.

7 Vereine im rechten unteren Quadranten haben weniger Kapital und erreichen auch nicht den Platz von Rapid.

21 Vereine im rechten oberen Quadranten setzen mehr Kapital (bis zu zehnmal so viel, wie zum Beispiel Everton) und sind schlechter gereiht als Rapid. Der Grund: es ist den großen Ligen, insbesondere in England auch für seht potente Klubs schwierig, alljährlich in die Ränge mit internationalem Startplatz vorzudringen.

65 Vereine im linken oberen Quadranten sind reicher und sind besser gereiht als Rapid.

5 Vereine im linken unteren Quadranten schaffen einen besseren Platz als Rapid mit weniger Kapital. Hier (und bei der ganzen Grafik) muss man aber aufpassen, denn es handelt sich bei allen diesen Vereinen um solche aus Ländern mit einem geringeren BIP als in Österreich und daher sind dort Löhne (und damit wahrscheinlich auch die Vertragssummen von Fußballern) geringer.

Unsere Vorbilder müssen Vereine sein wie Sparta Prag, Basel, Celtic oder die belgischen Klubs. Sie sind in sportlicher Reichweite aber sie sind konstanter in den Leistungen und erreichen dadurch einen besseren UEFA-Platz.

Probleme der Kaderwerte

Es macht einen großen Unterschied, ob ein Verein in einer englischen, belgischen oder österreichischen Liga bestehen muss.

Die Lebenshaltungskosten sind sehr verschieden. Beispielsweise sind Einkommen in der Schweiz etwa doppelt so hoch als in Frankreich. Die Kaufkraft in den Ländern unterscheidet sich auch um bis zum Faktor 3. Die Fernsehgelder unterscheiden sich um noch viel größere Faktoren, d.h. zum Beispiel, dass englische Klubs allein durch die Teilnahme an der Premier-League mit einer Art Fernseh-Füllhorn gleichmäßig zugeschüttet werden, führt dazu, dass alle diese Klubs über eine gleichmäßig hohe Finanzkraft verfügen. Diese Einflüsse auf die Kaderwerte sind auch die Ursache für die große Streuung im Geld-Erfolgs-Diagramm.

Die folgende Skizze zeigt das Geld-Erfolgsdiagramm für verschiedene Länder. Es wurde eine Linie um die am UEFA-Ranking beteiligten Länder gezogen.

Man sieht, dass diese Bänder praktisch parallel verschoben sind. Nur Spanien und Frankreich (hier nicht eingezeichnet) „überqueren“ das Finanzband einiger anderer Länder. Der Grund ist, dass die dortigen Verhältnisse stark Madrid-Barcelona-oder PSG-zentriert sind und die weiter hinten in der Tabelle ungleich weniger Finanzkraft haben.

Weiters wurden Länder wie Russland nicht berücksichtigt, weil dort der Einfluss von Oligarchen-Geldern eine andere Realität vorgaukelt. Man könnte sich aber mit etwas Geduld auch an die Darstellung aller Länder heranwagen.

In diesem internationalen Konzert der Vereine ist Rapid ein unbedeutender Player. Geht es um den Platz, so um die derzeitige Nummer 70, sind es Vereine wie Bern, Borisov, Gent, Machakala, Betis, Newcastle, Krasnodar und Everton und von allen diesen Vereinen rund um den 70. Platz verfügt Rapid über das geringste Kapital.

Vergleichen wir Vereine mit etwa demselben Kapital wir Rapid (so um die 25 Millionen), gibt es solche, die im Ranking besser abschneidend (Levante, Bukarest, Kopenhagen Pilsen und Sparta Praha) und davon Pilsen und Prag bereits in jenem Bereich, in dem Rapid gerne wäre, nämlich unter den Top 50. Aber es gibt auch Vereine, die hinter Rapid liegen, wie zum Beispiel Dinamo Moskau, Legia Warschau, Tel-Aviv, Hannover.

Aber es gibt genug prominente Vereine mit weit mehr Kapital als es Rapid hat und die dennoch hinter Rapid liegen, wie zum Beispiel Zagreb, Tranzonspor, Stuttgart, Feyenoort, Main, Lok Moskau, Swansea, Southhampton,  und andere.

Salopp ausgedrückt kann man sagen, dass man eben in Österreich auch mit weniger Geld etwas erreichen kann.

Rapid in den Top 50

Es klingt einerseits gut, wenn man in den „Top 50“ ist, hat man es aber erreicht, dann ist man in der Runde von RB, Pilsen, Braga, Genk, Celtic, Kazan Besiktas oder Sporting Lissabon. Alles Gegner, von denen wir auch jetzt schon annehmen, dass sie schlagbar sind. Aber die Herausforderung ist nicht ein punktueller Sieg, denn das hat Rapid schon wiederholt geschafft; das Problem ist die jährlich aufs Neue bewiesene Konstanz. Sollte es zum Beispiel passieren, dass wir als Rapid im nächsten Jahr nicht international punkten können, sind wir schon wieder meilenweit von dem gesteckten Ziel entfernt. Unter den Top 3 in Österreich zu sein, ist ein Muss für das angepeilte Ziel des Platzes unter den Top-50 in Europa. Es ist eine Ironie des Schicksals, wenn Rapid mit dem Unentschieden gegen Bilbao für Österreich einen fünften Startplatz erkämpft hätte (leider erst 2018) und dann diesen Startplatz selbst nicht nutzen könnte.

Rapid ist ein Underdog

Betrachtet man das „Geld-Erfolg-Diagramm“, liegt Rapids Kaderwert weit unter jenem, über den andere Mannschaften an diesem UEFA-Rang verfügen. Würde Rapid um 20 Plätze schlechter stehen, würde das auch nicht besonders auffallen, man läge immer noch im Trend. Es gibt nur ganz wenige Mannschaften mit noch weniger Kapital aber die kommen aus Ländern mit einem geringeren BIP und wahrscheinlich noch geringeren Anteil an Fernseh- und Werbegeldern.

Brauchen wir mehr Geld?

Schaden kann es nicht, aber was nützt das Geld, wenn es nicht richtig investiert wird (wie wir in der heurigen Saison schmerzlich erfahren müssen)? Im internationalen Vergleich ist Rapid unterdotiert. Clubs wie Everton, Leicester und Krasnodar liegen im UEFA-Ranking etwa im Bereich von Rapid, verfügen aber über den 10-fachen Mannschaftswert.

Nicht nur Rapid ist unterdotiert, unsere ganze Liga ist unterdotiert.

Die fehlende Dotierung des österreichischen Fußballs kommt vom geringeren Werbewert für die Sponsoren auf dem kleinen österreichischen Markt und den gleichzeitig geringeren Einnahmen aus den Fernsehverträgen. Und die geringen Zuschauerzahlen in den Stadien tragen auch nicht gerade zur Hebung des Werbewerts bei.

Ich sehe für eine Verbesserung dieser Situation nur die eine Abhilfe (nicht eine Behübschung des Formats, wie das die Bundesliga plant) einer Art mitteleuropäischen Liga mit allen Vereinen, die da mitmachen wollen, von Prag bis Laibach und von Genf bis Košice. Zurück zu einstiger Größe in Zeiten des Mitropa-Cup mit größeren Reichweiten für die Sponsoren und mehr Fernsehgeld für die Vereine.

Platz und UEFA-Punkte

Die Vereine wurden in dem obigen Diagramm nach dem UEFA-Rang gereiht. 1 ist Real Madrid (ganz links, ganz oben), 2 ist Bayern usw. Wenn man statt des UEFA-Rangs die UEFA-Punkte aufträgt, dann vergrößert sich der Unterschied zwischen den Spitzen und der großen Masse der Vereine ganz gewaltig. Im folgenden Bild wurde das gemacht. Man sieht, dass die Unterschiede bei Top-Plätzen sehr viel größer ist als weiter hinten.

Der UEFA-Platz wurde durch die UEFA-Punkte ersetzt. Daher liegen die erfolgreichsten Vereine ganz rechts und man sieht, dass dort „oben“ die Abstände zu jeweils nächsten Verein viel größer sind als beim großen Rest ganz links.

Tragen wir die Punkte-Differenzen von Nachbarn in der UEFA-Rangliste in einem Diagramm ein, sieht man diesen Trend ganz deutlich. Je erfolgreicher der Verein ist, desto mehr Punkte kann er gegenüber seinem Nachfolger lukrieren.

Was ist der Grund?

Ganz einfach, es ist die Art, wie die Punkte vergeben werden. Es fällt normalerweise niemandem ein, bei einem Cup-System Punkte zu verteilen, denn es ist ja evident, dass jeder Verein, der eine Runde weiterkommt auch automatisch mehr Punkte haben muss. Daher zählt man die Punkte im Cup nicht. Die UEFA tut es schon.

Wir haben in den internationalen Bewerben drei Spielphasen: eine Qualifikationsphase, eine Gruppenphase und eine KO-Phase. In der Gruppenphase können alle Vereine punkten und tun dies auch mehr oder weniger. Das sind die Vereine links von der Mitte. In die KO-Phase kommen aber vorzugsweise die besten Vereine und zwar mit großer Regelmäßigkeit. Und in dieser Phase können nur diese besten Vereine punkten, die Ausgeschiedenen natürlich nicht mehr. Und daher können die jeweils Besten weiter Punkte sammeln und alle anderen Vereine gehen leer aus. Diese Art der Punkteermittlung vertieft die Kluft zwischen den Top-Vereinen und allen anderen.

Es ist unklar, warum sich die große Masse der Vereine diese Bewertung gefallen lässt. Vielleicht ist ihnen diese Ungerechtigkeit noch gar nicht aufgefallen.

Ich war lange Lehrer und ein zentrales Element beim Umgang mit Klassen ist Fairness. Wie immer man Noten ermittelt, es muss ein System sein, das die Schüler als gerecht akzeptieren. Jedes Kriterium, das zur Leistungsfeststellung herangezogen wird, beispielsweise Mitarbeit, Schularbeit oder mündliche Prüfung, muss immer gleichmäßig gegenüber allen Schülern angewendet werden.

Stelle man sich folgende Leistungsfeststellung vor. Bei Schularbeiten werden alle Schüler benotet (das wäre die Gruppenphase im europäischen Bewerb). Das ergibt ein Notenbild mit sehr guten bis sehr schlechten Erfolgen. Nach dieser Auswertung der Schularbeiten kommen aber nur mehr die bestbenoteten zu einer mündlichen Prüfung. Die mit den schlechteren Noten bekommen keine weitere Chance. In einem Schulumfeld würden Schüler und Eltern eine solche Vorgangsweise nie dulden, denn es muss bei einem Bewertungsverfahren sichergestellt sein, dass alle dieselbe Chance erhalten.

Bei fairen Bewertungssystemen im Fußball müssten alle Vereine spielen und alle müssen die Chance zum Punkten haben. In einer Meisterschaft ist das der Fall und die Punkte der Meisterschaftstabelle werden von allen als fair akzeptiert. Diese Tabelle wird auch wöchentlich in Zeitungen abgedruckt.

Das UEFA-Ranking ist ein System, dass die Kluft zwischen den Top-Vereinen und dem Rest der Fußballwelt enorm verstärkt, weil die Vereine, die nicht in die KO-Phase kommen auch keine weitere Chance auf Punkte bekommen. Im Gegensatz zu den Meisterschaftstabellen werden die UEFARankings nicht groß herumgereicht und werden daher auch weniger wahrgenommen.

Die Qualifikationsrunden sind ebenfalls ein Element, das – kurioserweise genau gegenteilig – unfair ist, denn es begünstigt ausnahmsweise die schwächeren Vereine. Alle diese schwächeren Vereine müssen bis zu vier Qualifikationsrunden spielen und erhalten die halbe Punkteanzahl eines Bewerbspiels. Der UEFA dürfte das wohl bewusst sein, denn alle Vereine, die es in die Gruppenphase schaffen oder überhaupt schon dort gesetzt sind, erhalten einen 2- beziehungsweise 4-Punktebonus, ohne überhaupt gespielt zu haben, vielleicht als ein Trostpflaster für die entgangene Chance, bei der Qualifikation Punkte sammeln zu können.

Warum ist der Wert der Fußballer so astronomisch hoch?

Das Tagebuch hat schon darüber berichtet: weil so viel Geld da ist und ein Sportverein keine andere Aufgabe hat, außer eben der Finanzierung des Kaders. Wo Geld ist (oder Monopole), steigen die Preise. Das kann man an einem Rennwochenende in Kitzbühel leicht überprüfen oder bei einer Übernachtung ebendort oder in den Emiraten oder in St. Moritz.

Fußballvereine als echte Aktiengesellschaften

Wären Fußballvereine gewinnorientierte Unternehmen und die Mitglieder der Vereinen die Aktionäre, dann wären die Mitglieder (oder eben Investoren) auch an einer Ausschüttung von Überschüssen interessiert, und der Verein müsste entscheiden, wie viel man in den Sport und wie viel in die Gewinnausschüttung investiert.

Würde die Vereins-AG – so wie jetzt – alles in den Sport investieren, würden die ertragshungrigen Aktionäre zu anderen Vereinen, die Gewinne ausschütten, abwandern; investiert aber die Vereins-AG zuviel in die Dividende, kommt der sportliche Bereich zu kurz. Eine solche Balance zu halten, das müssen börsennotierte Unternehmungen Jahr für Jahr tun. Und eine solche Gebarung würde gleich einmal diese Phantasiesummen für Transfers und Gehälter reduzieren, weil es nicht nur den sportlichen Erfolg zu maximieren gilt sondern auch die Interessen der Anleger zu befriedigen.

Da es aber derzeit nicht um Gewinn sondern nur um sportlichen Erfolg geht, werden alle zur Verfügung stehenden Mittel diesem Ziel untergeordnet, mit dem Effekt, dass der Spielerwert in kuriose Höhen steigt und Mannschaften viele (Hundert) Millionen an Wert haben.

Würde Fußball aber eine Gewinnkomponente haben müssen, würden sich nicht nur Fans sondern auch Investoren an Vereinen beteiligen und jeder Verein müsste diese wichtige Entscheidung treffen, wo er seine Gelder investiert.

Leider wird der beschauliche Vereinsbetrieb jetzt schon durch Großinvestoren gestört, die durch Quersubventionierung ihres Hobbys eine Liga zu ihrer eigenen Spielwiese umfunktionieren und den fairen sportlich-wirtschaftlichen Wettbewerb – wie etwa in England oder Russland – ad absurdum führen.

Als Außenstehender meint man, mit Leicester-City eine Art „Robin Hood des Fußballs“ entdeckt zu haben, bis man dann drauf kommt, dass auch dort potente Geldgeber die Hand in Spiel haben – wie übrigens bei praktisch allen englischen Vereinen. Das Tagebuch hat darüber berichtet, siehe „Was bringen die Reichen?“

Warum die UEFA an diesem kranken System fest hält und es offenbar weiter ausbaut, liegt wahrscheinlich in ihrem eigenen Nutzen aus der Konzentration auf wenige Top-Klubs, aus deren Auftritten mehr zu verdienen ist als aus Spielen aller anderen Vereine.

Was eigentlich wünschenswert wäre, sind europaweit einheitliche Regulative zum Betrieb von Fußballvereinen, bei denen der Name „Verein“ auch noch im Wortsinn gültig ist, denn die meisten englischen Top-Klubs müssen als Firmen im Besitz einzelner Personen verstanden werden. Oder aber als gewinn- und gleichzeitig erfolgsorientierte Aktiengesellschaften.

Fazit

In diesem Beitrag wurde gezeigt, dass dass das UEFA-Ranking ein Verfahren ist, das die reichsten Vereine überproportional begünstigt. Dazu kommen neue Regulative in den kommenden Saisonen, die diesen Trend noch weiter verstärken werden. Das ist für allen Vereine unterhalb der Top-Ligen ziemlich unbefriedigend.

Was sich daraus ergeben könnte? Zum Beispiel der Effekt, dass sich niemand mehr für die Spiele im Frühjahr interessiert und dadurch das erhoffte Mehr an Einnahmen für die UEFA und die Top-Klubs ausbleibt.


Als ich das obige Diagramm von „Arm und Reich“ im Fußball gesehen habe, erinnerte mich das an an die folgende Darstellung der Milchstraße (Bild aus Wikipedia):

Es ist ernüchternd, dass unsere vielgeliebte und uns riesig erscheinende Sonne ein unbedeutender, kleiner Stern in einem unbedeutenden Spiralarm unserer Milchstraße ist.

Und ebenso ernüchternd ist es zu sehen, das unser vielgeliebtes Rapid im Konzert der 100 besten europäischen Fußballklubs eine vergleichsweise ebenso untergeordnete Rolle spielt.

Allerdings ist alles auch eine Sache der Darstellung. Hätten wir alle 470 Vereine aufgezählt, die im Ranking der europäischen Klubs der UEFA enthalten sind, hätte unsere Position viel besser ausgeschaut.

Rapid und Weihnachten

Der große Graben

Der Graben lauft oft quer durch Familien. Auf der einen Seite die Grün-Weißen, auf der anderen die Violetten. Es gibt aber auch einen Graben zwischen den Anhängern des Fußballsports und den Gegnern desselben. Das kann sich dann so äußern, dass die Gegner Fußball lächerlich machen, um den Anhängern die Sinnlosigkeit ihrer Leidenschaft vor Augen zu führen.

So geschehen als unser Helmut uns in Facebook auf ein Video*) aufmerksam gemacht hat mit den Worten:

„Und dafür geht man auf den Fußballplatz?“

*) 14 Millionen Aufrufe, 211.000 Mal geteilt, Link: https://www.facebook.com/pronosoft.fr/videos/1223049301067213/

Es gibt zwischen uns immer wieder solche Sticheleien und die Frage, warum wir auf einen Fußballplatz gehen, habe ich mir immer schon gestellt und mir im Laufe der Jahre immer wieder eine etwas andere Antwort gegeben – je nach Wissensstand und je nach Blickwinkel. Schließlich kulminieren alle diese Antworten in einer einzigen Hypothese, die ich Euch anlässlich des kommenden Weihnachtsfests nicht vorenthalten möchte.

Meine kurze Antwort an Helmut war zunächst:

„Ja, dafür gehen wir dorthin. „

Die ausführlichere Antwort ist folgender Prozess:

Illusionen von Eltern

Dass wir auf den Fußballplatz gehen, ist ein langjähriger Lernprozess und lässt sich nicht auf eine rationale Entscheidung zurückführen. Anders, als in Familien, die „immer schon grün-weiß“ waren, ist das bei uns nicht der Fall und ich habe mir das auch nicht ausgesucht, sondern es ist uns einfach passiert – aber mit sehr positiven Auswirkungen.

Viele Eltern wollen sich in ihren Kindern verwirklichen und schicken sie in die verrücktesten Abenteuer, wie zum Beispiel Klavierspielen, Mathematik, Eislaufen, Tennis oder Fußball. Es geht ihnen oft weniger darum, dass es dem Kind gut tut, sich zu bewegen und sich zu bewähren; es geht oft mehr darum, dass das Kind etwas erreicht, das die Eltern nicht erreicht haben.

Wahrscheinlich haben alle Eltern eine solche Phase – und geben diese früher oder später – hoffentlich – auf. Ich erinnere mich an Zeiten, als ich mir für Florian verschiedene Lebenssituationen vorgestellt habe, in die er passen könnte. Es ging damals nicht um Fußball, es ging eher um die Berufswelt. Damals hatte ich keine Ahnung von Fußball; Fußball hatte für mich damals – berufsbedingt – einen eher negativen Beigeschmack, so etwa, wie das Helmut heute erlebt. Helmut hat genaue Vorstellungen davon, was Kindern gut tut und was nicht. Er meint, Fußball gehöre zu jenen Dingen, die ein Kind nicht brauche. Ich hatte damals viel weniger ausgeprägte Vorstellungen. Silvia und ich mussten mehr mit jenen Neigungen von Florian umgehen, die er angenommen hat und weniger mit jenen, die wir uns vorgestellt haben.

Wie alles begann

Alles begann mit Reptilien, unterstützt durch das Haus des Meeres in Wien und den Reptilienzoo Happ in Klagenfurt, angereichert durch diverse Saurier-Ausstellungen. 8 Jahre dauerte diese Phase, um danach abzuflauen. Wir waren manchmal drei Mal die Woche im Haus des Meeres und an vielen Regentagen in Kärnten im dortigen Reptilienzoo.

Dann kam die Formel-1-Phase. Sie dauerte – glücklicherweise – nicht lang und endete nach einem extrem heißen Wochenende am Hungaroring.

Danach folgte die Skisprung-Phase. Wir besuchten alle namhaften europäischen Sprungschanzen von Planica im Süden, über alle heimischen, einigen deutschen bis hinauf zum Holmenkollen, besuchten im Winter Innsbruck und Bischofshofen. Aber auch das ging vorbei.

Da Schispringen eine reine Winterangelegenheit ist, wurde es in den Sommermonaten durch das Verfolgen von Fußballspielen am Fernseher angereichert. Die erfolgreiche Zeit von Sturm Graz ist mir in Erinnerung. Der damals etwa 11-jährige Florian begann, seine ganze Aufmerksamkeit dem Fußball zu widmen. Keine Schularbeit konnte so wichtig sein, als dass man am Frühstückstisch nicht über Fußball gesprochen hätte; alles drehte sich um Fußball. Man konnte mit Florian etwas lernen, aber kaum ließ die Aufmerksamkeit der Eltern etwas nach, verlagerte sich das Gesprächsthema wieder zum Thema Nummer 1, dem Fußball.

Man kann das als Eltern natürlich ignorieren, aber man kann „den Ball“ auch annehmen. Wir haben den Ball angenommen. Reptilien, Formel-1 und Schispringen wurden zu Nebenschauplätzen. Alle Freizeit-Aktivitäten wurden so ausgerichtet, dass ein Fußballplatz dabei eine Rolle gespielt hat. Sei es passiv, dass man sich diese Anlagen angeschaut hat, oder auch aktiv, dass man dann Bundesliga-Spiele besucht hat. Wir besuchten alle Stadien der Bundesliga und bauten Besuche eines Fußballspiels als Highlight in unsere Fahrten mit ein. Salzburg, Klagenfurt, Innsbruck und Bregenz waren unsere Destinationen.

Fußball in Favoriten

Und in Wien? Ja, ich gestehe, als Favoritner war es nahe liegend, den Horr-Platz zu besuchen, vor allem, weil ich in meiner eigenen Kindheit einige Male dort war, denn meine Familie waren alles Tschechen und der Platz damals im Besitz der Wiener Tschechen. Hier ein Bild aus dem Jahr 1962 als ich mit meinen Verwandten den damaligen Tschechisches Herz Platz anlässlich einer der Turnveranstaltung des „Sokol“ besuchte. Man sieht im Hintergrund die alte Tribüne.

Daher war ich mit Florian in der Saison 2000/2001 auch einige Male am Horr-Platz – sofern es eben die schulischen Verpflichtungen zugelassen haben.

Dann kam Rapid!

Und Rapid? Rapid hat alle diese Jahre keine Rolle gespielt. Hütteldorf war das letzte Stadion unserer Bundesliga-Tour und wir besuchten es erstmals am 28.4.2001. Im Bild studiert Florian bei diesem Spiel die Stadionzeitung. am Cover Roman Wallner. Hier die Aufstellung von diesem Spiel: Jens Dowe, Michael Hatz, Andreas Ivanschitz, Ante Jazić, Andreas Lagonikakis, Ladislav Maier, Krysztof Ratajczyk, Jürgen Saler, Dejan Savicevicć, Peter Schöttel, Gaston Taument, Roman Wallner, Arnold Wetl, Thomas Zingler

Wie es dann im Detail gelaufen ist, kann ich nicht mehr sagen aber es war eigentümlich, dass Florian, der alle diese bisherigen Fußball-Spektakel begeistert aufgenommen hat, egal, wo sie stattgefunden haben und egal, wer da gespielt hat auf einmal den Wunsch geäußert hat, in Zukunft nur mehr nach Hütteldorf fahren zu wollen. Ob es die Faszination des Stadionsprechers war, ob es der eindrucksvolle 6:0-Sieg gegen den LASK in diesem April war, ich weiß es nicht mehr aber der Wunsch kam von Florian, das ist eindeutig, denn mir war es ziemlich egal – damals. Und unpraktisch war dieses Hütteldorf, weil es so weit weg (von Favoriten) war.

Ein 13-jähriger, der mit „Rapid“ ein ausgeprägtes Interesse entwickelt hat, gehört eigentlich schon zu den Gewinnern, denn er hat einen Plan. Florians Entscheidung war spontan und beruhte nicht auf der Übernahme einer familiären Tradition. Man hätte ihn ruhig auch allein zu den Spielen ziehen lassen können. Aber wir kannten niemanden aus dem Fußball-Umfeld. Und welche Eltern lassen das Kind schon allein in eine Umgebung, von der man nicht ganz sicher ist, wie sich der Freundeskreis entwickelt. So ganz „koscher“ waren mir die Gruppierungen auf der West-Tribüne nicht und es war klar, dass ich Florian zu den Spielen begleiten werde, so, wie wir es bei den Reptilien, den Skispringern und den Formel-1-Fahrern auch schon gemacht haben.

Aber es kam dicker; es war nicht einfach nur eine weitere Lebensphase wie die des „Benjamin Blümchen“ oder des „Tom Turbo“, die man aus sicherer Deckung hätte vorbeiziehen lassen können, denn es war das Leben. Und hier bewährte sich das amerikanische Lebensmotto des „Love it, change it oder leave it“. Eine vierte Möglichkeit des abwartenden Zuschauens ist nicht vorgesehen, also muss man durch und nicht nebenbei, sondern mit großem Elan. „love it“, eben.

Man kann nicht unbeeinflusst die bisher etwa 1500 Fußballspiele besuchen, die wir gemeinsam erlebt haben. Man kann sich dieser Faszination nicht entziehen. Es ist auf einmal nicht egal, wer gewinnt, man ändert seine früher bewusst objektivierte Haltung in einer strittigen Frage, man freut sich über Tore und ist niedergeschlagen, wenn’s einmal nicht so läuft. Nicht beim ersten Spiel aber wann genau man von einem Zuschauer zu einem Anhänger wird und dann auch zu einem fan(atischen) Anhänger, kann man später nicht genau sagen. Es äußert sich zum Beispiel dadurch, dass man seine sonstigen Termine rund um die Fußballspiele anordnet und nicht umgekehrt.

Lernen durch Rapid

Diese starke Zuwendung von Florian zu Rapid hatte zur Folge, dass ich mich oft staunend gefragt habe, von wo Florian all diese Informationen hat. Er wusste schon am Vorabend eines Spiels, dass jemand verletzt ist und dass es irgendwo einen Autogramm-Termin gibt. Nun, er hatte immer schon einen Computer und es hat ihm niemand vorgeschrieben, was er damit tun soll. Er hat sich diese – heute gerne als neue Kulturtechnik benannte – Disziplin, vereinfacht, den Umgang mit dem PC und dem Internet, völlig eigenständig, nur getrieben durch ein starkes Motiv erarbeitet. In dieser Zeit waren wir, seine Eltern, die Zuhörer und er erklärte uns den Fußball.

Es wird vorüber gehen, denn das Schispringen, die Formel-1 und die Reptilien sind ja auch vorbei gegangen, dachten wir anfangs. Aber nach dem zweiten Rapid-Jahr war klar, dass wir dem nicht mehr so schnell entkommen und daher wurde es mehr und mehr zum Mittelpunkt unseres Lebens. Mitgliedschaft, Frühjahrs-Abo, Abo, Mitgliederversammlungen, Weihnachtsfeiern; Rapid ist ausbaufähig.

Vom Monolog zum Dialog

Aber das genügt nicht auf Dauer, ich musste mich in dieser Sache perfektionieren, um auch mitreden zu können. In einer mehrjährigen Programmier-Phase stellte ich historische Daten über Rapid zusammen und konnte nach und nach mit Florian in einen Dialog eintreten, denn es gab zunehmend auch Dinge, die ich mir anders erarbeitet habe und die sein Wissen ergänzten.

Ein Spätberufener muss alle diese Facetten des Fußballs erlernen. Man liest Bücher und programmiert Webseiten, nur, um für die anderen Zuschauer im Stadion ein Gesprächspartner zu sein, etwa unserem leider schon verstorbenen Othmar, dem Fußballdozenten, der eine kleine Anhängerschar um sich versammelt hat, wenn es darum ging, ein Spiel oder eine Saison zu analysieren. Dort mitreden zu können, erforderte eine jahrzehntelange Fußball-Erfahrung, die man als Quereinsteiger mühsam nachlernen muss.

Früher hörten wir von Florian einen Fußballmonolog. Etwa seit 8 Jahren sind wir mehr ein Team als das vorher der Fall war. Es gibt einen echten Dialog, weil seine Eltern zu Gesprächspartnern geworden sind. Wir sind durch Rapid von Eltern zu Freunden geworden.

You’ll never walk alone

Diese vielen Jahre am Fußballplatz haben aber auch Auswirkungen, die Anfangs noch nicht wahrgenommen werden: man lernt die Menschen auf den Nachbarsitzen kennen. Nicht gleich im ersten Jahr aber mit der Zeit kennt man ihre Namen, ihre Berufe und manchmal auch ihre Schicksale.

Aber das kann man doch bei anderen Gelegenheiten auch; zum Beispiel bei einem Computerclub, oder? Ja und nein. Grundsätzlich ist gruppenbildend, wenn gemeinsame Probleme zu lösen sind. Es gibt Gewerkschaften, Parteien und Computerclubs, die solche gemeinsamen Ziele verfolgen. Aber alle diese Ziele sind sachlich und von Nutzen für das Laben. Aber Fußball?

Ich finde, dass irrationale Motive wie es Religion und der Fußball sind, ganz besonders gruppenbildend sind. Und es ist kein Zufall, dass Rapid und Religion oft in einem Atemzug genannt wird. Der Grund dafür dürfte sein, dass man die Bestätigung durch die Gruppe braucht, um die Irrationalität für wahr halten zu können.

Man erhebt den relativ banalen Umstand, dass sich der Ball hinter einer Linie befindet und schließlich ein Spiel gewonnen wird, zur wichtigsten Sache der Welt. Damit aber eine solche Verzerrung der Prioritäten möglich ist, benötigt es vieler Gleichgesinnter. Einer allein schafft das nicht. Es ist die gemeinsame Verrücktheit, bei Hitze und Kälte darauf zu hoffen, dass die eigenen Farben gewinnen mögen. Das ist es, was man sich am Fußballplatz wechselseitig versichert. Und es ist die gemeinsam investierte Zeit in dieses „Rapid“, die einen schließlich untrennbar mit Rapid verbindet.

Rapid verbindet Menschen unterschiedlichster Schichten. Alle diese Menschen sind sicher: „Egal wos kummt im Lebn: Rapid„. Hier eine kleine Auswahl: Andreas ist Politiker, Andy ist Spediteur, Angela arbeitet in einem Autohaus, Benjamin ist Schüler, Charly ist Gastwirt, Christian I ist Kellner und Komparse, Christian II in einer geschützten Werkstätte, Christian III arbeitet in einer Wäscherei, Christoph ist Ministerialbeamter, Corinna ist Schlosserin, Dieter ist Hausmann,  Domenico ist Historiker, Elnaz ist Mechatronikerin, Ferdinand ist Pensionist, Florian ist Kabarettist, Franz ist Vertreter im Außendienst, Gerhard hat mich früher am Postamt Buchengasse betreut, jetzt sind wir im selben Fanklub, Gerhard I ist Chemiker, Gernot ist Bürgermeister, Gunther ist Journalist, Günter ist pensionierter Kapitän der DDSG, Gregor ist Versicherungs-Spezialist, Gregor I ist Redakteur, Hannes liefert Fenster, Hans ist Straßenbahnfahrer, Ján ist Augustinverkäufer, Janine bearbeitet Schadenfälle in einer Versicherung, Jasmin vermittelt Reisen, Josef ist Gärtner, Julian ist Gärtner, Marcel ist Telefonist, Mario ist Werkzeugmacher, Markus ist Führer im Rapideum, Martin ist Hochschulassistent, Martin I ist Spediteur, Miriam ist Versicherungsagentin, „Muppets“ nennen wir eine Gruppe von Pensionisten, die für ihre Expertise bekannt sind, Peter ist Pensionist und kümmert sich um seine Enkelin, Peter I ist Politiker, Peter II ist Straßenbahner, Rositta ist Pensionistin und betreut mit Ihrem Mann Tiere in Schönbrunn, Stefan ist beim Bundesheer, Thomas lernt Netzwerktechnik, Thorsten ist Museumskurator, Walter war Buchhändler. Walter I ist Portier und war früher Autobuschauffeur.

Unsere eigene Familie ist geschrumpft und stattdessen ist Rapid unsere neue Familie geworden. Am vorigen Montag war eine der größten Weihnachtsfeiern in diesem Land; bei Rapid. Es war unser Weihnachtsfest. Und wie das eben bei Familien ist: man kann sich nicht aussuchen, wer da kommt; man muss alle akzeptieren – oder man gehört eben nicht dazu.

Rapid, eine integrative Gemeinschaft, eine Familie.


Es gibt einen Spruch, der sich an einem Eingangstor zum Stadion an der Anfield Road und auch an unzähligen Fanschals befindet und der heißt: „You’ll never walk alone“. Aber es ist keine Automatik, man muss daran arbeiten, damit dieser Spruch wahr wird. Und dazu allein dient dieses Spiel, das ist der Grund hinter den Gründen. Dafür sind wir Woche für Woche dort.

In diesem Text war nicht die Rede von Siegen oder Niederlagen, von Meistertiteln oder internationalen Erfolgen. Das alles wünscht man natürlich für Rapid aber es ist nicht das Hauptmotiv, Spiele von Rapid zu besuchen. In diesem Sinne wünscht das Rapid-Tagebuch allen LeserInnen ein schönes Weihnachtsfest und ein gutes Rapid-Jahr 2017. 

Rapidviertelstunde vom 23.12.

  • Erste Weihnachtsfeier im Allianz Stadion
  • Mannequin Challenge mit Sängerknaben
  • Goldenes Verdienstzeichen für Werner Kuhn
  • Zum Video

Jahresabschlussfeier

Alljährlich lädt Rapid die Obmänner der Fanklubs zu einer Jahresabschlussfeier ein.

Wir waren in den letzten Jahren im VIP des E-Sektors im Happelstadion und dann auch am Gerstenboden in der Ottakringer Brauerei. Heuer fand dieses informative Treffen erstmals in der Rekordmeisterbar statt. Vertreter von 80 Fanklubs waren anwesend. Und es waren keineswegs nur die Wiener Clubs vertreten, auch Charly unser Rapidwirt aus Ennswinkel und Franz Steiner von den Podersdorfer Störchen waren dabei.

Jeder Besucher bekam zwei Getränkegutscheine, die wir in diverse Biersorten verwandelten. Hier, in der Rekordmeisterbar, gibt es gleich vier offene Biere: Wiener Original, Pils, Zwickel und Rotes Zwickl. Im Bild Florian und Gregor unter dem riesigen Schriftzug „Rapid“.

Die Bar war ziemlich ausgelastet, die Gäste hungrig.

Aber vorher gab’s noch die versprochene Information in Interviews mit Michael Krammer, Christoph Peschek und Fredy Bickel. Die Interviews waren deutlich ausführlicher als bei der Weihnachtsfeier und besonders die Erzählung unseres Sportdirektors, die – nach seinen Worten – geradezu weihnachtlich-kitschig wirkt,  möchte ich Euch nicht vorenthalten.

Fredy verbindet die Herkunft seiner Großmütter mit Österreich. Eine stammt aus Vorarlberg und die andere aus Wien. Es war 1996 als seine schon schwer erkrankte Großmutter den Wunsch geäußert hat, einmal noch Wien sehen zu wollen. Die Familie hat ihr das ermöglicht und fuhr mit ihr mit dem Rollstuhl durch Wien. Kurz danach starb sie. Fredy selbst ist natürlich ein echter Schweizer aber diese Bindung seiner Großmutter an Wien hat ihn nicht unberührt gelassen und seine Entscheidung war daher nicht allein von sportlichen Motiven geleitet, weil Österreich nicht irgendeine Auslandsmission war sondern eben eine solche mit starken Bezügen.

Fredy war beeindruckt von der eindrucksvollen Gemeinschaft dieses „Rapid“ und er sagte sinngemäß, dass man ihm das in der Schweiz kaum glauben werde, was er in den Tagen des Feierns in Wien erlebt hat. Feiern bei Rapid haben auch in der österreichischen Vereinslandschaft etwas Besonderes.

Nach den Interviews gab es weihnachtliche Geschenke für jeden Teilnehmer:

  • einen Wandkalender
  • ein Stadionposter
  • ein 12er-Tragerl Ottakringer

Beim angerichteten Buffet war für jeden Geschmack etwas dabei. Für mich etwa Kaiserschmarrn mit Marillen- und Zwetschken-Püree.

Wir übermitteln auf diesem Wege die Feiertagsgrüße von Präsident, Geschäftsführer Wirtschaft, Geschäftsführer Sport und unseren Klubserviceleiter allen LeserInnen dieses Tagebuchs.

Man fragt sich natürlich, ob das, was wir als EwkiL:Rapid beitragen können auch dem Wert eines geschlossen auftretenden Fanklubs entspricht, denn ein Aktivismus im Stadion oder auch nur eine geschlossene Gruppe sind eher nicht vorhanden.

Unser Beitrag ist eher ein virtueller. Unser Tagebuch, unsere Bildersammlung und die umfangreiche Homepage illustrieren unser Leben mit Rapid. Dieser Text ist der bisher 631. Tagebucheintrag und das ist ausgedruckt schon ein ziemlicher Wälzer.

Worauf wir stolz sein können, ist der Umstand, dass unsere fußball-literarische „Kleinkunst“ über den Kreis der Mitglieder von EwkiL:Rapid hinausgeht und wir sogar einige der anderen Fanklubleiter zu den Lesern dieses Tagebuchs zählen dürfen.

Nachtrag

Für Sammler von Stadionzeitungen hat Christoph ein Exemplar von Spiel gegen Altach mitgebracht. Downloadlink.

Weihnachtsfeier

1000 Besucher in „der Röhre“ zu versorgen, ist eine tolle logistische Leistung. Die „Essensausgabe“ erfolgte unauffällig, die Bedienung war flott.

Durchs Programm führte Andy Marek, assistiert durch Lukas; die Pausen füllte das bewährte Trio Take Three.

Um 18:00 war Einlass- Die Garderobe war perfekt organisiert. Bis zum Beginn um 19:30 wurden Lose verkauft und die Vorspeise aufgetischt:

Und noch vor dem Beginn der Show gab es Standing Ovations für den fast schon 91-jährigen Alfred Körner:

Es begann fulminant mit einem Weihnachtslied, gesungen von Stefan Schwab, Ivan Mocinic, Christopher Dibon, Louis Schaub und Steffen Hofmann.

Es folgten zwei Bodenakrobaten.

Das Gespräch mit Präsident Michael Krammer erklärte die Bemühungen der Vereinsleitung, den verfahrenen Karren wieder auf die Straße zu kriegen.

Ein Tennisschläger-Jongleur steigerte sich auf fünf fliegende Schläger.

Dass Rapid ein Partnerschaft mit den Wiener Sängerknaben eingegangen ist, bescherte uns zwei toll vorgetragene Lieder und den Buben den Besuch eines Heimspiels im Mai. Es gibt übrigens ein tolles Video mit den Sängerknaben und Spielern von Rapid, das vor dem Auftritt des Chores über die Monitore gesendet wurde. Hier ist es zum Nach“lesen“: https://youtu.be/uu_JIDKda5A

Im Gespräch mit den beiden Geschäftsführern, Christoph Peschek (Wirtschaft) und Fredy Bickel (Sport) lag die Aufmerksamkeit des Publikums wohl bei Zweiterem, der durch seine Erfahrungen in der Schweiz bei Clubs mit ähnlicher Größenordnung für den Posten des Sportdirektors als Idealbesetzung erscheint.

Ein musikalischer Höhepunkt war die Darbietung von „Helden“ von Flowrag mit ihrem Frontman Florian Ragendorfer sowie Richard Oliver Gillissen (Gitarre) und Benjamin Zumpfe (Klavier). Youtube.

Damir Canadi musste sich leider mit einer Niederlage in die Winterpause verschieden und wirkte auf mich etwas verzagt, jedenfalls mehr als bei seinem Auftritt bei der Hauptversammlung. Er deutete an, dass er sich mit dem nahe wohnenden Sportdirektor in der Feiertagen austauschen werde.

Canadi verbringt die Weihnachten bei seiner Familie in Altach und Bickel wohnt in Zürich.

Beim Auftritt von Alex Kristan war die Promidichte auf der Bühne besonders hoch.  Alle österreichischen Lokalamatadore des Sports ließ er gekonnt auftreten, zeigte aber auch die Übertreibungen der Werbung aus seinem Soloprogramm.

In der Pause widmete man sich dem Essen. Suppe und Hauptspeise wurden serviert.

Peter mit Ján Novota:

Florian mit Kelvin Arase:

Gleich vier Damen im Rapid-Outfit bemühten sich um eine gerechte Ziehung der Riesentombola, deren Hauptpreis einen Wert von über 6.000 Euro darstellte.

Der zweite Teil der Weihnachtsshow ist traditionellerweise eine musikalische Show mit starker Beteiligung von Rapid-Mitarbeitern und Spielern. Drei Gruppen sollten nach 20-minütiger Vorbereitungszeit ein Weihnachtslied vortragen. Die zweitplatzierte Gruppe bekam danach Dienst in der Garderobe, die drittplatzierte sollte in der Rekordmeisterbar Getränke servieren.

  • Team 1: das Präsidium
  • Team 2: die Trainer
  • Team 3: die Spieler

Der Gewinner ging „leer“ aus und hatte nichts abzudienen.

Die kommenden 20 Minuten hatten es in sich. Tricky Nicki zog alle Register seines Könnens. Im ersten Teil kombinierte er einen drei Mal wiederholten Kartentrick mit Beteiligung einer Dame aus dem Publikum, deren Part er durch sein Bauchredner-Talent übernommen hat. Trotz der Wiederholung des Tricks und Beobachtung aus nächster Nähe hatten wir danach keine Ahnung, wie der Trick funktioniert. Im zweiten Teil brachte Tricky Niki einen Dialog mit einer Saurierpuppe.

Der Running-Gag war ein Ausspruch des Sauriers „es läuft, es läuft…“, der die Wirkung jeder Pointe noch einmal steigerte. Für sein Programm Partnertausch im Globe am 19.1. gibt es noch Karten.

Beim folgenden „Gesangswettbewerb“ der drei Teams wurde die Klatschlautstärke als Bewertungsmaß herangezogen. Die Spieler siegten, doch wahrscheinlich nur wegen der lautstarken Unterstützung ihrer Kollegen, die ihnen den Strafdienst ersparen wollen. Der choreografische Einsatz des Trainer-Teams war beachtlich. Die Trainer wurden nur knapp auf den zweite Platz verwiesen.

Das Grande Finale war traditionell das gemeinsame Absingen von „Feliz Navidad“.

Was soll dieses Kommerzspektakel?

Ja, so wird die Weihnachtsfeier oft bezeichnet; insbesondere von jenen, die sie nicht besuchen. Wozu ist sie gut?

Wenn stimmt, dass Rapid eine Familie ist, dann sollte es sein dürfen, dass diese Familie eine Weihnachtsfeier veranstaltet.

Nach einem so durchwachsenen Jahr kommen die Akteure bei Rapid nicht kritiklos davon. Alles wird von den Anhängern infrage gestellt. Man spürt es geradezu, wie das Trennende beginnt, das Verbindende zu überholen. In einer solchen Situation tut es einfach gut, dem Verbindenden wieder Raum zu geben, sich zu versichern, dass man diese Situation nur gemeinsam bewältigen kann. Dass man diesen Schulterschluss bei einem Fest bekräftigt, fällt in die Kategorie „Rituale“, vielleicht so wie bei dem Fest auf der letzten Seite eines jeden Asterix-Bandes.

Was planbar ist, wird bei Rapid perfekt erledigt, der Erfolg passiert – oder eben nicht. Erfolg ist nicht planbar, nur die Wahrscheinlichkeit dazu kann man erhöhen. (Aus dem Buch „Der Fußball – die Wahrheit“).

Im Laufe des Abends wurde – etwas nebenbei aber doch – erwähnt, was Rapid eigentlich auch ist: eine perfekte Marketingmaschine, getrieben durch einen sich aufopfernden Andy Marek. Aber man merkt ihm in keiner Phase dieses enorme Arbeitspensum an. Hut ab!

Links

EwkiL-Bilder · EwkiL-Bericht · EwkiL-Weihnachtsfeier Eintrittskarte (161 kB) · Rapid-Livestream · Rapid-Weihnachtslieder · Rapid-Bericht · Rapid-Sängerknaben

Altach-Rapid

3:1 (1:0)

Canadi kann gegen Canadi nicht gewinnen! Oder: Egal, wie das Spiel Altach-Rapid ausgeht, Canadi siegt immer!

Bei einem seiner ersten Interviews sprach Damir Canadi über seine Trainerlaufbahn und auch über seine Trainerkollegen und immer, wenn es um ein konkretes Spiel ging, sagte er nicht, die Mannschaft A habe gegen die Mannschaft B verloren. Nein, er sagte Trainer A habe gegen Trainer B verloren. Er sah ein Spiel als eine Leistung der jeweiligen Trainer an, die eine Mannschaft zur Verfügung haben und diese Mannschaft zum Sieg führen müssen. Gelingt es, nicht, wäre das die Schuld der Trainer.

Das ist eine sehr trainerzentrierte Sicht und erinnert an die Sichtweise von Militärs. Canadi übernimmt Verantwortung für ein Geschehen, das er nur strategisch aber nicht in der konkreten Situation beeinflussen kann.

Am besten trifft es der Kommentar der Bundesliga „Rapid im Niemandsland“.

Links

Altach ist einfach zu weit…

…aber nicht, wenn man es geschickt anstellt, Zeit (und Geld) hat. Folgendes Programm „der Gärtner“ war nur durch das Ergebnis getrübt:

  • Samstag per Flug nach Innsbruck
  • Stadtbesichtigung, Berg Isel und Christkindlmarkt; Übernachtung
  • Sonntag mit dem Leihauto nach Vorarlberg
  • Bewirtung im VIP-Klub
  • Aufwärmphase (im Bild Didi, Andi und Pepi)
  • Klare Niederlage in Schnabelholz
  • Rückfahrt nach Innsbruck
  • Montag Heimflug nach Wien
  • Ohne große Verzögerungen zur Weihnachtsfeier

Alternativprogramm im Waldviertel

Andy Marek veranstaltet nun schon zum dritten Mal in Waidhofen seine Weihnachtsshow für seine Freunde aus dem Waldviertel. Wir, Hannes, Peter, Florian und Franz waren bisher immer dabei. (Im Bild Hannes und Peter am Stehtisch in der Sporthalle Waidhofen.)

Es begann 2014 mit einer Aufführung im Standsaal, der 2015 zwei Aufführungen folgten. Wegen großer Nachfrage wurde die Feier in die Sporthalle verlegt, wo gestern mehr als 1000 Zuschauer dem Geschehen folgten.

Und es gab tolle Gäste. Es war eine bunte Mischung aus jugendlichen Talenten, Akrobatik und den Spitzen der Unterhaltungsbranche mit Jazz Gitty, Robert Palfrader, Tricky Nicky und Flowrag („Helden“). Einige davon werden wir auch bei der Rapid-Weihnachtsfeier sehen können.

Es gab auch eine Versteigerung von Essen mit zwei Rapid-Spielern, die wir, die Wiener für uns entscheiden konnten. Wir freuen uns auf ein Treffen

Wie jedes Jahr wird der Reinerlös der Veranstaltung einer caritativen Organisation im Bezirk übergeben. Details dazu in der NÖN.

Mittagessen in Mörtersdorf

Ich fahre gern zur Graselwirtin nach Mörtersdorf. Aber nicht nur wegen des guten Essens. Dieses Gasthaus sollte ein Pflichtbesucht für alle angehenden Richter und sonstwie Juristen sein, der an dem Beispiel des Vernehmungssprotokolls des Johann Georg Grasel genau beschreibt, dass Straftaten immer auch eine gesellschaftliche Komponente haben und bei jedem Verfahren, bei dem jemand verurteilt wird immer auch die Gesellschaft am Pranger steht. In vielen Fällen – vielleicht auch in jenem des „Räuberhauptmanns Grasel“ – muss jemand für eine Gesellschaft büßen, die ihre Hände laufend in Unschuld wäscht aber zu wenig dazu beiträgt, dass Menschen in so prekäre Situationen geraten. Hier also der Text von der Speisekarte, den ich mir bei keinem meiner Besuche bei der Graselwirting entgehen lasse:

„Hätte mich damals die Herrschaft zu eienem rechtschaffenen Manne in die Erziehung gegeben, der mit etwas hätte lernen lassen, so wär ich in mein gegenwärtiges Unglück nicht gekommen, denn ich hätte das böse Beyspiel meines Vaters, meiner anderen Anverwandten und Kameraden nicht gesehen; so aber bin ich ganz in meiner Erziehung vernachlässigt worden, denn mein Vetter in Serowitz war nicht im Stande mir irgendeinen Unterricht in der Religion, im Lesen, Schreiben und dgl. zu ertheilen, sondern ich mußte mit ihm und seine Mehm betteln herumgehn, so wie ich dieses mit meiner Mitter that.“  Johann Georg Grasel bei seinem Verhör am 20.2.1816.

Eine Ermahnung an alle, die nach noch strengeren Strafen rufen.

Andy Marek, Botschafter von Rapid

So ganz nebenbei fiel die Bemerkung, dass Andy Marek an etwa 200 Tagen im Jahr eine Veranstaltung moderiert und dabei sind Fußballspiele nur ein kleiner Teil. Ein bedeutender Teil sind Veranstaltungen in Niederösterreich, etwa „NÖN sucht das größte Talent“ .

Warum ich das schreibe? Wir wissen, dass ein wichtiger Teil der Anhänger von Rapid aus den östlichen Bundesländern kommt. Wer diese Weihnachtsshow aufmerksam verfolgt hat, der hat den Namen Rapid sicher 20 Mal, wenn nicht öfter gehört. Beispielsweise bekam Robert Palfrader eine Rapid-Schneekugel, wurden die Altenburger Sängerknaben zum Heimspiel gegen RB am 4. März eingeladen, gab es nach dem Spiel Rapid-Schals gegen eine Spende zum Mitnehmen, gab es während der Veranstaltung mehrere Verlosungen (wie auch das Abendessen mit zwei Rapid-Spielern) und viele andere Kleinigkeiten. Jetzt beachte man, dass die Moderation landauflandab vor überwiegend jungem Publikum stattfindet, dem besten Zielpublikum für Fußballvereine.

Im Rahmen dieser Moderationen wird unglaublich viel Werbung für grün-weiß gemacht, Werbung, die sich in den Zuschauerzahlen im Stadion niederschlägt. Marketing-Profis werden berechnen können, welche Aufwändungen man ohne diesen Rapid-Botschafter in Ostösterreich tätigen müsste.

Andy Marek, ein Botschafter für grün-weiß!

Rapid-Viertelstunde vom 16. Dezember 2016

  • Fredy Bickel ist neuer Sportdirektor
  • Fans sammeln für guten Zweck
  • Hofmann-Kirchenbild im Stadion
  • Auszahlung an Rapid-Investoren
  • Autogrammalbum fürs Rapideum
  • Zum Video

Rapid Mobil Rufnummernmitnahme

Rufnummernmitnahme, ein kleines Abenteuer

Nachdem Thomas es schon geschafft hat, seine alte Nummer zu Rapid Mobil mitzunehmen, startete ich das Projekt, die vier Nummern meiner Familie von A1 zu Rapid Mobil zu portieren.

Wer Kunde bei einem der großen drei ist (A1, Drei oder T-mobile), wird sich über den folgenden Text wundern, denn er wird bei einem Anliegen seinen Vertrag betreffend entweder die Hotline anrufen oder bei einem der Shops vorstellig werden.

Billigtelefonierer müssen aber bei solchen Dingen wie bei der Rufnummermitnahme (und auch bei anderen) mitarbeiten, denn irgendwo müssen die Preisdifferenzen auf der Einsparungsfront wieder erwirtschaftet werden. Die Schlüssel zu den Einsparungen sind: Vorkassa und Selbstverwaltung, daher keine Shops, kein Personal, alles macht der Automat.

Mein Weg schaute so aus:

Der erste Schritt war ein Besuch bei einem A1-Shop, denn A1 war mein früherer Anbieter. Dort beantragte ich die Rufnummernmitnahme für meine vier Rufnummern. Das hat nach 20 Minuten Wartezeit nicht funktioniert, ich musste am Nachmittag wiederkommen. Dann aber bekam ich vier doppelseitig bedruckte Blätter, darunter auch den so genannten Portierungskode.

Die weiteren Schritte erfolgten auf der Seite von Rapid Mobil:
https://www.rapid-mobil.at/rufnummernmitnahme.html. Laut Anweisung braucht man:

  1. das Handy mit eingelegter bisheriger SIM-Karte.
  2. die aktivierte Rapid Mobil SIM-Karte.

ad 1. Dieser Punkt dürfte entbehrlich sein, denn – sofern man nicht mehrere Handies zum Experimentieren hat – muss man ja die alte SIM-Karte aus dem Handy nehmen und die neue einsetzen, um Schritt 2 ausführen zu können, nämlich die SIM-Karte zu aktivieren.

ad 2. Wie aktiviert man eine SIM-Karte? Dazu legt man die Rapid Mobil SIM-Karte in ein Handy ein und tätigt einen Anruf oder sendet eine SMS oder öffnet eine Internet-Seite. Wenn man also probeweise irgendeine Nummer wählt, meldet sich die vertraute Stimme von Andy Marek und fordert zum Aufladen eines Guthabens auf. Die SIM-Karte ist mit diesem ersten Anmelden aktiviert.

Vor dem Portieren, Guthaben aufladen

Für den Portierungsvorgang ist kein Guthaben erforderlich. Dennoch ist es vorteilhaft, dass auf der SIM-Karte ein Guthaben aufgeladen ist, damit man nach der Portierung erste Versuche, wie Senden einer SMS oder Testanrufe tätigen kann. Vergisst man die Aufladung vorher zu machen hat man zwar eine portierte Nummer, muss sich aber erst eine Ladebon kaufen oder in der Webumgebung nach Überweisungsmöglichkeiten umschauen.

Man besucht den Menüpunkt „Guthaben“ und erfährt dort die drei Aufladearten. (Ich habe die Reihenfolge geändert, weil sie so logischer ist:

  • ANONYM: mit Ladebon: man kauft im Fanshop einen Ladebon, rubbelt das Zahlenfeld auf und gibt die Nummer ein.
  • EINMALIG: mit Kreditkarte, Online-Banking: das ist eine einmalige Aufladung ohne Automatik. Das ersetzt den Ladebon, erzeugt aber eine Buchungszeile im Konto.
  • AUTOMATISCH: bei wenig Guthaben: bei Unterschreiten eines wählbaren Guthabenbetrags wird ein wählbarer Betrag vom Konto oder von der Kreditkarte aufgebucht. Diese Automatik stellt sicher, dass man immer ausreichend Guthaben auf der SIM-Karte hat.

Das Guthaben bleibt nach der Portierung selbstverständlich unverändert erhalten.

Erstes Login auf der Webseite

Jetzt loggt man sich auf der Seite https://www.rapid-mobil.at/login/ mit Rufnummer der neuen Rapid Mobil Karte und dem PUK-Code, der sich auf der scheckkartengroßen SIM-Karte befindet ein.

Damit man sich in Zukunft nicht mit diesen komplizierten Zahlen einloggen muss, kann man an dieser Stelle die E-Mail-Adresse bekanntgeben; muss man aber nicht.

Im weiteren Schritt wird man ermuntert, ein Paket zu kaufen aber das muss man nicht, man kann „Zur Startseite“ zurück gehen. Auf diesem Weg wird man noch gefragt, ob man diese Einladungsseite zum Aufladen wieder sehen will, was man durchaus ablehnen kann. Man erfährt nach diesem Intermezzo, dass man kein Guthaben hat.

Klickt man jetzt auf „Rufnummernmitnahme“ (rechts außen im Menü) erfährt man in einem roten Meldefeld, dass man sich über einen Link registrieren muss. 

Nach der Eingabe der persönlichen Daten (dieses Bildschirmbild fehlt hier) kann man wählen, ob man Werbezusendungen von der RTK oder von Rapid zugesendet bekommen will und ob man einen Eintrag im österreichischen Telefonbuch wünscht. Alle diese Boxen kann man getrost wegklicken oder eben auch nicht, sie sind optional und können auch später über die „Einstellungen“ jederzeit geändert werden.

Jetzt wählt man das Netz, aus dem man die Nummer mitnehmen will, in meinem Fall „A1/B-Free“ (erstaunlich, wie viele Netze es schon gibt).

Jetzt wird man gefragt, ob man bereits eine Bestätigung zur Rufnummernmitnahme hat oder nicht. Ja, das wurde bereits beim A1-Shop besorgt. Allerdings bin ich im Nahhinein im Zweifel, ob das der einfachste Weg war, denn man bekommt im Shop vier Zettel, die man erst einscannen muss, damit man an dieser Stelle weiterkommt. Besser dürfte es sein, die Rufnummenmitnahme telefonisch mit dem Kundenkennwort anzufordern, denn dann wird man wahrscheinlich ein PDF-Dokument zugesendet bekommen und erspart sich das Einscannen.

Es ist also wichtig, diese Portierungsdokumente in eingescannter Form zu haben, also als PDF-Dokument. Dann wählt man im folgenden Bildschirmbild die linke Seite mit dem aufgedruckten Text „Beispiel“.

Man wird jetzt aufgefordert, das Dokument mit der Bestätigung upzuloaden und erhält nach einer kleinen Wartezeit die Vollzugsmeldung:

Im folgenden Bild wird der Portierungscode bestätigt und man wird aufgefordert, über eine Checkbox den Portierungsauftrag endgültig an die RTK abzugeben.

Nachdem man auf „Portierung durchführen“ geklickt hat, wird der Vorgang als abgeschlossen gemeldet:

Auf diesem Bild ist ein gelber Link „Rufnummer“, über den man den aktuellen Portierungszustand erfahren kann. Klickt man gleich drauf, bekommt man eine Meldung, dass der Vorgang im Gange ist. Nach einigen Minuten kommt dann die Meldung, wann voraussichtlich die Portierung erfolgen wird und die schaut so aus:

Kleiner Wermutstropfen: die Übertragung wurde am 12.12. beantragt und die Rückmeldung besagt, dass die Übertragung am 15.12. erfolgen wird. Dauert also einige Tage. Bis dahin kann man mit dem vorigen Provider weiter telefonieren, bis eben diese Ära abrupt beendet wird und man die alte SIM-Karte gegen die neue von Rapid Mobil tauschen muss, um wieder unter der portierten Nummer erreichbar zu sein.

(Bitte nicht vergessen, den alten Vertrag zu kündigen, das passiert – glaube ich – durch das Portieren allein nicht.)

Zwei SMS und eine Mail

Zum Abschied erhält man von A1 noch eine SMS (Bild links). Nach Aktivierung der Rapid Mobil SIM-Karte erhält man eine Willkommens-SMS mit Hinweisen (Bild rechts oben) und nach erfolgter Portierung eine Vollzugsmeldung (Bild rechts unten).

  

Gleichzeitig erhält man auf die eingetragene E-Mail-Adresse eine Portierungsbestätigung:

Login auf Rapid-mobil.at nach der Portierung

Nach der durchgeführten Portierung hat sich auch der Login auf der Seite https://www.rapid-mobil.at geändert. Es gilt nämlich nicht mehr die am SIM-Paket aufgedruckte Rufnummer (0677-…) sondern die portierte Nummer aus dem vorigen Netz.

Kleinigkeiten

  • Ich habe vergessen, vor der Portierung ein Guthaben aufzuladen. Das sollte man auf jeden Fall tun.
  • Nach der Portierung kann man sofort telefonieren. Was aber bei manchen Nummern passiert: SMS können nicht gesendet oder empfangen werden (oder beides). Das ist aber nur eine Frage von Geduld. Nach einiger Zeit 30-60 Minuten funktioniert auch SMS klaglos.

SMS an 6023

Man kann eine SIM-Karte von Rapid Mobil auch ganz ohne Internet bedienen. (Ausgenommen die hier beschriebene Rufnummernportierung) Die Ladefunktionen sind auch über SMS über die Nummer 6023 verfügbar, wobei der Text das Kommando ist (Groß-Kleinschreibung ist egal).

SMS an 6023

TEXT                 Wirkung
----------------------------------------------------------------
GUTHABEN             zeigt das Guthaben in Euro an

HEIM                 bucht das Paket Rapid Mobil Heimvorteil

DATA                 bucht das Paket Rapid Mobil Data

xxxx xxxx xxxx xxxx  lädt den Geldbetrag des Ladebons auf die SIM-Karte

Wer keine SMS mag, kann diese vier Funktionen auch mit Andy Marek besprechen, dessen Stimme sich bei Anruf an 0677-6023 meldet und durch einen Menüdialog führt.

Gutscheincode

Mit der ersten Inbetriebnahme der SIM-Karte erhält man eine SMS mit einem langen Code. Dieser Code ist ein 10%-Gutschein für einen Einkauf im Rapid-Fanshop. Man kann den Gutschein durch Vorweisen der SMS einlösen oder während des Bestellvorgangs im Online-Shop.

Wunschrufnummer

Wenn jemand ein neues (Telefon-)Leben auch mit einer neuen Telefonnummer beginnen will, der braucht sich um diese Portierungsprozedur nicht zu kümmen; für den ist die Rapid-Wunschnummer ein Gag.

Diese Nummer hat die Form

0677-1899-xxxx

Für Nicht-Rapidler wird die Besonderheit dieser Nummer klar, wenn man weiß, dass 1899 das Gründungsjahr von Rapid ist. Man kann diese Nummer sowohl im Fanshop in Hütteldorf (nicht in St. Pölten und im Stadion-Center) als auch über die Webseite buchen. Allerdings ist diese Seite nicht auf der sonst verwendeten Seite von Rapid Mobil zu finden*) sondern hier:

http://wunschrufnummer.skrapid.at/

Auf dieser Seite kann man prüfen, ob die gewünschte Nummer noch frei ist und kann sie gleich zur Abholung im Shop reservieren. Eine namentliche Registrierung ist erforderlich.

*) Der Grund dürfte sein, dass die Wunschrufnummer eine Besonderheit von Rapid Mobil ist und nicht durch die Standardanwendung von ventocom abgedeckt ist und daher getrennt programmiert werden musste.

Aber für jemanden, der schon 20 Jahre mit derselben Nummer erreichbar ist, sind neue Nummern eher keine Verlockung für einen Umstieg. Was aber möglich wäre, ist ein Handy mit zwei SIM-Karten wie zum Beispiel das für 22.12.2016 angekündigte Huawei Mate 9 um etwa 700 Euro. Starker Akku (4000mAh), 64GB RAM, Micro-SD-Karte, 20/8 MPx-Kamera, 2 SIM-Karten. Für etwas mehr Geld kann man dieses Handy auch im Porsche-Design bekommen. Es ist dann etwas kompakter, hat ein noch besseres Display und kostet genau doppelt so viel, nämlich 1.400,- Euro.

Aber mit so einem Dual-SIM-Gerät kann fast schon ein Doppelleben führen. Auf SIM1 erreicht man das Rapid-Universum und auf SIM2, der portierten Nummer, den Rest der Welt.

Formalitäten

                T-Mobile
                   |
              ventocom.at  
          +------+-------+-------------+   +--------Rapid
          |      |       |             |   |
Allianz-SIM  Hot(Hofer) Liwest(OÖ)  RTK-Telekom
                                         |
                                    Rapid Mobil

RTK Telekom und Service GmbH
(eine Tochtergesellschaft der Ventocom GmbH und der SK Rapid GmbH)
Baumgasse 60B
A-1030 Wien
Telefon: +43 (0) 677 6004 1899
E-Mail: info{at}rapid-mobil.at

Links

GRÜNZEUG-580

INFORMATIONSBLATT DES KLUBS DER FREUNDE DES S.C.RAPID (GEGRÜNDET 1951) 44.JAHRGANG/DEZEMBER 2016/Nr.580/Versand 12.12.2016

KLEINES JUBILÄUM: DIE 40. AKTION „WEIHNACHTSFEIER FÜR DEN NACHWUCHS“!

Wir könnten noch zahlreiche andere nennen, aber Manuel Thurnwald, 18, und schon seit 2003 beim SCR, möge exemplarisch dafür dienen, dass die finanzielle Unterstützung der grün-weißen Jugend durch uns, die wir ja auch eine Patenschaft übernommen haben (kürzlich wurden 2.016 Euro an die Jugendleitung überwiesen), kein hinausgeschmissenes Geld darstellt, völlig unabhängig von aktuellen Erfolgen oder Misserfolgen der Profis. Außerdem und überdies: Ein echter Rapidfreund, eine echte Rapidfreundin, um das nicht zu vergessen, sollte gerade in schlechten Zeiten zum SCR stehen und zu seinem (schuldlosen) Nachwuchs sowieso! Daher treten wir zum bereits 40. Mal vor unsere Mitglieder, Leserinnen und Leser mit der Bitte hin, Rapids jungen und jüngsten Kickern eine weihnachtliche Spende ganz nach Selbsteinschätzung zukommen zu lassen. Hiefiir verwenden Sie bitte den beiliegenden Zahlschein, worauf Sie wie immer Ihren werten Namen in der in Bälde erscheinenden Liste der Mäzeninnen und Mäzene finden werden. Im Namen der Burschen schon jetzt besten Dank fiir die Hilfe, deren Weihnachtsfeier mitzufinanzieren, sagt Ihnen unser Vorstand.

Der das mit dem Wunsch verbindet, dass auch Ihnen allen, sehr verehrte Damen und Herren, ein schönes Weihnachtsfest sowie ein guter Rutsch ins nächste, hoffentlich krisenfreie Jahr gegönnt seien.

DAS DEUTSCHE TRIO IST GESCHICHTE, CANADI VOM SCR ZUM SCR

Andi Müller war seit fast drei Jahren Sportdirektor bzw. Vorstand Sport, Carsten Jancker noch länger einer der Co-Trainer und Mike Büskens ab 6.6. Zoki Barisics Nachfolger. Mit ihm gab es einige Hochs (z.B. 2:0 über Chelsea, 4:1 im Derby oder 4:0 über Trencin), aber auch etliche Pleiten. Nach der gegen den WAC mit dem schon siebenten BL-Tor des von Müller an diesen verliehenden „Prosi“ zog das Präsidium die Reißleine: Büskens, in personellen Fragen und Menschenfiihrung (Musterbeispiel: der ohne nachvollziehbare Begründung monatelang auf die Tribüne verbannte Sonnleitner) nicht immer glücklich, wurde ebenso beurlaubt wie sein „Erfinder“ Müller und auch Jancker, sein erster und liebster Assistent. Gleichzeitig trennte Rapid sich auch von den erzgrünen ‚Thomas Hickersberger und Raimund Hedl. Ihnen allen wünschen wir viel Erfolg in ihrem weiteren Leben, verbunden mit dem Dank für die geleistete Arbeit.

Schon am 11.11. präsentierte Präsident Krammer Damir Canadi (46), den Trainer des Jahres 2015, als neuen, mit einem Vertrag bis Sommer 2018 ausgestatteten, Chefcoach. Der gebürtige Wiener kickte als Jüngling u.a. fiir den FAK, was ihm gewisse „Fans“ hoffentlich nicht zum Vorwurf machen werden, hatte mit niederklassigeren Klubs große Erfolge, führte Altach in die Bundesliga, den Europacup und zuletzt auf den sensationellen zweiten Tabellenplatz, während Rapid mit nun zwölf Punkten Rückstand im Mittelfeld darbt. Nun also kam Canadi vom SCR(heindorf) Altach zum SCR(apid) Wien, was für ihn, den mit allen Wassem gewaschenen Taktikfuchs gewiss keinen Kulturschock darstellt. Zusammen mit Damir Canadi begrüssen wir seine für uns neuen Mitarbeiter im Trainerstab: Goran Djuricin (42, früher auch Rapid-Nachwuchstrainer), Martin Bernhard (45), Michael Prokop (laut Canadi „externer Kommunikationstrainer“) sowie einen nicht ganz so Unbekannten, der Helge Payer heißt und Mundis Job übernahm — schön, dich wieder bei uns zu haben, Helge! Sie alle sollten aus der hoch veranlagten Mannschaft mehr herausholen können, als sie zuletzt zeigte.

Das erste Training unter ihnen stieg am 14.11. vor ziemlich vielen Interessenten, wobei die Verletzten und die Teamspieler fehlten, mit Schobesberger ein lang Vemisster aber wieder mit dabei war.

Im Rahmen der Ordentlichen Hauptversammlung mit Neuwahl des Präsidiums am 28.11. im Allianz-Stadion wurde Damir Canadi von über 1.500 Mitgliedern trotz seines miesen Starts überaus freundlich empfangen. Bevor das Präsidium um Michael Krammer mit 95,76 Prozent bestätigt wurde, was angesichts der wirtschaftlichen Bilanz (siehe „Splitter“) absolut verständlich war. Die Schwerpunkte des SK Rapid bis 2019: ua. Stärkung des Nachwuchsbetriebs, eigenes Trainingszentrum, Budgetsteigerung auf 40 Millionen Euro („Wir sind kein Sparverein“), verbesserte Medienpräsenz in eigener Regie, sowie eventuelle Umwandlung in eine nicht börsennotierte AG. Das hörte sich alles ungleich besser an, als es die augenblickliche sportliche Situation war.

Der wir uns hiemit zuwenden wollen bzw. müssen.

Ein schwereres Startprogramm hätte es für Canadi ja gar nicht geben können: Salzburg auswärts (SCR chancenlos), Genk auswärts (auch wegen des Schiritrios in der Europa League out), Sturm daheim (höchst unglückliches Tor zum 1:2), schließlich Mattersburg auswärts. Nach dem 1:1 dort stellte sich zwangsläufig die Frage: Kann Canadi mit dieser Rapidelf gewinnen? Vor der bis dahin „dürftigsten“ Kulisse im Allianz-Stadion lautete die Antwort hierauf: Yes, he can! Zwar liest sich das 1:0 gegen St.Pölten, einen weiteren Abstiegskandidaten, bescheiden, aber Augenzeugen sahen, dass Sonnleitner & Co. Canadis 3-5-2 schon ziemlich gut verinnerlicht haben und die dadurch veränderten Laufwege besser abgestimmt wirken. Allerdings blieb die Chancenverwertung auch gegen die krass unterlegenen Niederösterreicher ungenügend — in dieser Beziehung merkte man die Verunsicherung und Nervosität der Rapidler am deutlichsten. Sodass man trotz enormer Dominanz bis zum Schlusspfiff um den in jeder Beziehung wichtigen Dreier bangen musste. Denn passieren kann ja irnmer etwas, siehe Sturms abgefälschten Zufallstreffer.

Was Canadis erste Wochen mit einer jedes Selbstvertrauens beraubten Truppe zusätzlich erschwerte: Zahlreiche englische Wochen machten regelmäßiges Training unmöglich, wozu noch die immer länger gewordene Verletztenliste kam, um vom mangelnden Glück auch mit den nicht immer Unparteiischen (Derby! Genk!) gar nicht zu reden. St.Hofmann, Rapids Hirn und Herz, „Dynamo“ Schwab und Auer waren und sind schon lange außer Gefecht, der Salzburger Lainer schnitt Murg (vorderes Außenband und Syndesmoseband im linken Knöchel eingerissen) zusammen, der eh schon angeschlagen gewesene Pavelic erlitt einen Muskelfasereinriss, und Schobesberger fällt mit einem Knochenmarködem im Knie erneut aus — sie alle bis zum Jahresende. Um von zwischenzeitlich blessierten Akteuren ganz zu schweigen…

Beim Sturm-Heimspiel forderte der nun im Süden beheimatete und daher möglicherweise etwas desorientierte „Block West“ per Transparent den Samstag als Spieltag — ein Wunsch, der 2017/18 durchaus in Erfüllung gehen könnte, sollte Rapid erstmals nach sechs Jahren international nicht vertreten sein. Es sei denn, in der Liga tut sich noch „was“, oder im Cup der letzten Hoffnung gelingt eine Überraschung. Ausgerechnet dort.

Wie dem auch sei, wir wünschen Damir Canadi, seinem Trainerteam und seiner so oft wie lange nimmer geprügelten Mannschaft ein erfolgreiches Frühjahr 2017 und noch viel mehr! Und uns leidgeprüften Anhängern natürlich ebenfalls.

tipico-Bundesliga (Stand vom 5.12.2016): 1.Sturm 18/36 (33:16).- 2.Altach 18/36 (28:20).- 3.Salzburg 18/34 (35:16).- 5.Rapid 18/24 (28:19).

EL, Gruppe F (Stand nach der 5.Runde): 1.Genk 5/9 (11:9).- 2.Bilbao 5/9 (9:10).- 3.Rapid 5/5 (6:7).- 4.Sassuolo 5/5 (9:9).

SPIELE, TORE, KOMMENTARE

EL, GRUPPE F, 3.RUNDE (20.10.): SASSUOLO (H) 1:1 (1:0).– Obwohl Rapid Niveau und Tempo der furiosen, chancenreichen ersten Hälfte nicht beibehalten konnte, wäre ein Sieg gegen die aufkommenden Italiener möglich gewesen, doch Schrammel köpfelte leider ins falsche Tor. Auch Pech: die Verletzungen beider Innenverteidiger, von denen „Schössi“ nach Jelics Comeback nicht mehr ersetzt werden konnte, weshalb er sich vorne über die Zeit quälen musste. Für beide wurde wegen Einrissen wochenlange Pausen prognostiziert.
SCR: Strebinger; Pavelic, Schösswendter, Dibon (46.M.Hofmann), Schrammet Mocinic, Schwab; Schaub, Murg (64.Grahovac), Traustason (73.Jelic); Joelinton.- Tore: Schaub (7.); Schramme‘ (67., Eigentor).- Gelbe Karte: Murg.- Weststadion, Miguel (Portugal), 22.200.

BL, 12.RUNDE (23.10.): AUSTRIA (H) 0:2 (0:1).– Horror-Ende der starken SCR-Phase vor der Pause: Lehner erfindet ein Elferfoul des vom Anhang frenetisch begrüßten Mario Sonnleitner, Schaub vergibt das schnelle 1:1, Schwab bricht sich Sekunden später den Knöchel. Dann: Unnötiges Konter-0:2, wenig später verletzt sich Auer am Sprunggelenk. Trotz alledem war die erste BL-Niederlage im neuen Stadion höchst vermeidbar, denn Rapid war die in fast allen Belangen bessere Mannschaft, ausgenommen das Verwerten der unzähligen Chancen. Wieder einmal…
SCR: Strebinger; Pavelic, Sonnleitner, M.Hofmann, Auer (57.Schrammel); Mocinic, Schwab (45.Szanto); Schaub, Murg, Traustason (51.Kvilitaia); Joelinton.- Tore: Holzhauser (37., Elfer), Grünwald (48.).- Gelbe Karten: Sonnleitner, Kvilitaia; Filipovic, Larsen.- Allianz-Stadion, Lechner, 26.300.

ÖFB, ACHTELFINALE (26.10.): BW LINZ (A) 4:0 (3:0).- In seinem von den Medien proklamierten „Schicksalsspiel“ schickte Büskens erstmals zwei Stürmer aufs holprige Feld, von denen sich der imponierende Jelic gelegentlich etwas zurückfallen ließ. Er und seine Kollegen beherrschten das Erstligaschlusslicht nach Belieben, auch als sie nach den 4:0 deutlich zurückschalteten.
SCR: Novota; Pavelic, Sonnleitner, M.Hofmann, Schramme‘ (64.Wöber); Mocinic; Schaub, Szanto, Murg (70.Malicsek); Kvilltaia, Jelic.- Tore: Schaub (8.), Murg (22.), Kvilitaia (33.), Jelic (58.).- Gelbe Karten: keine.- Sportklub-Platz, Hameter, 4.500.

BL, 13.RUNDE (29.10.): ADMIRA (A) 2:1 (2:0).- Rapid verdankte den schwer erkämpften Zittersieg vor allem der unmittelbaren Abwehr mit Strebinger an der Spitze. Nach dem unhaltbar abgefälschten Gegentor, aber schon vor Mocinics Ausschluss fand eine SCR-Offensive so gut wie gar nicht statt.
SCR: Strebinger; Pavelic, Sonnleitner, M.Hofmann, Schrammel; Mocinic; Schaub, Murg, Szanto (61.Traustason); Kvilitaia (69.Joelinton), Jelic (46.Grahovac).- Tore: Knasmüller (49.); Szanto (16.), Murg (29.).- Gelbe Karten: Toth, Pavic; Jelic, Grahovac.- Gelb-Rote Karte: Mocinic (76., Foul).- BSFZ-Arena, Kollegger, 5.032.

EL, GRUPPE F, 4.RUNDE (3.11.): SASSUOLO (A) 2:2 (0:2).- Nachdem „Joe“ die Maßflanke des begabten Pavelic-Vertreters Manuel Thurnwald (18) danebengeköpfelt hatte (12.), brachte die SCR-Offensive sehr lange nichts mehr zustande, während die an sich starke Abwehr ein schönes und ein nicht nur vom Zeitpunkt her unglückliches Tor kassierte. Dann aber bewiesen Büskens, Jelic und Kvilitaia ein goldenes Händchen bzw. zwei goldene (linke) Füßchen sowie die gesamte Truppe fantastische Kampfmoral — sensationell!
SCR: Strebinger; Thurnwald, Sonnleitner, M.Hofmann, Schranunel; Grahovac, Mocinic (85.Szanto); Schaub, Murg (61.Jelic), Traustason; Joelinton (61.Kvilitaia).- Tore: Defrel (34.), Pellegrini (45./+3, Freistoß); Jelic (86.), Kvilitaia (90.).- Gelbe Karten: Gazzola, Matri, Peluso; Schaub, Sonnleitner, Mocinic, Kvilitaia.- Mapei Stadium, Reggio nell’Etnilia, Pawson (England), 8.000.

BL, 14.RUNDE (6.11.): WAC (H) 0:1 (0:0).Büskens rotiert, seine junge Truppe investiert, dominiert — und verliert. Weil von 27 Schüssen keiner reingeht und (schon wieder!) Prosenik tichtig steht, als Strebinger einen Freistoß nicht festhalten kann. Am bitteren Ende rotiert auch der „Block West“, allerdings vor Wut: „Müller raus! Müller raus!“
SCR: Strebinger; Thurnwald, Sonnleitner, Schösswendter, Wöber; Grahovac (86.Malicsek), Szanto; Schaub, Murg (76.Traustason), Jelic; Kvilitaia (64.Joelinton).- Tor: Prosenik (75.).- Gelbe Karten: Schaub, Sonnleitner; Offenbacher, Dobnik.- Allianz-Stadion, Muckenhammer, 17.200.

BL, 15.RUNDE (21.11.): SALZBURG (A) 1:2 (0:2).- Vom bravourösen Strebinger und mit Abstrichen Kapitän (!) Sonnleitner sowie Grahovac abgesehen, gaben sich die Rapidler gegen speziell in den ersten 30 Minuten läuferisch und kämpferisch turmhoch überlegene Bullen längst nicht so mutig wie ihr neuer Trainer. mit seiner Aufstellung. Irgendwie bezeichnend: Dabbur konnte in Österreich noch nie so aufgeigen wie gegen diese grünen Waserln. Die erst bei der wilden Rudelbildung nach Tomis (!) spätem Penaltytreffer mithielten, aber trotzdem auch hier verloren, weil Harkam eine Tätlichkeit Sonnleitners sah, während Wüterich Miranda mit Gelb-Rot davonkam.
SCR: Strehinger; Pavelic, Sonnleitner, M.Hofinann, Schrammet Mocinic (67.Malicsek), Szanto; Schaub, Joelinton (33.Grahovac), Murg (64.Tomi); Kvilitaia.- Tore: Dabbur (8.), Lainer (45./+1); Tomi (90./+2, Elfer).- Gelbe Karten: Lainer, Lazaro; Grahovac, Schrammet Tomi, Schaub, M.Hofmann.- Gelb-Rote Karte: Miranda (90./+3, Unsportlichkeit).- Rote Karte: Sonnleitner (90J+5, unsportliches Verhalten).- Red-Bull-Arena, Harkam, 15.082.

EL, GRUPPE F, 5.RUNDE (24.11.): GENK (A) 0:1 (0:1).- Als die Mannschaft Canadis 3-5-2 verinnerlicht hatte, stand es durch ein Abseitstor schon 0:1. Nun waren Sonnleitner & Co. mit den heimstarken Belgiern auf Augenhöhe, vergaben aber die wenigen Chancen (Joelinton!) und kamen durch eine weitere Fehlentscheidung ums 1:1, denn Schaub beging kein Foul (77.).
SCR: Novota; Sonnleitner, Schösswendter, Dibon; Thurnwald (72.Kvilitaia), Grahovac, Wöber, Schaub (84.Jelic), Schrammet Joelinton (63.Schobesberger), Traustason.- Tor: Karelis (10.).- Gelbe Karten: Pozuelo, Bizot; Wöber, Kvilitaia, Dibon, Jelic.- KRC-Genk-Arena, Kruzliak (Slowakei), 10.000.

BL, 16.RUNDE (27.11.): STURM (H) 1:2 (1:1).- Zur Entlastung des verunsicherten Mittelständlers Rapid: Gegen den Leader Sturm fehlten ihm etliche Stützen, u.a. der für diese Partie gesperrte Sonnleitner (Osarenren Okungbowa feierte ein 45-Minuten-Debüt mit Licht und Schatten), sowie wegen der Unzahl an Spielen ausreichende Trainings unter dem neuen Coach, und dann verirrte sich auch noch ein Verzweiflungsweitschuss unhaltbar abgefälscht ins eigene Netz — 1:2 und daher mehr Niederlagen (6) als Siege (5)…
SCR: Strebinger; M.Hofinann, Schösswendter, Wöber; Traustason, Okungbowa (46.Mocinic), Grahovac, Schaub (70.Jelic), Schrammet Schobesberger (60.Szanto), Kvilitaia.- Tore: Kvilitaia (13.); Lykogiannis (10., Freistoß), Schmerböck (81.).- Gelbe Karte: Jeggo.- Allianz-Stadion, Schüttengruber, 26.200.

BL, 17.RUNDE (30.11.): MATTERSBURG (A) 1:1 (0:0).– Im „Krisentreffen“ agierte Rapid im Passspiel und im gegnerischen Strafraum geradezu ängstlich und daher fehlerhaft, sieht man von Joker Malicsek ab. Andererseits war der SVM nur durch Janos Freistöße gefährlich. Verschärfung der permanenten Personalprobleme des nwunehrigen Siebenten (0 SCR: Thumwald, Ersatz für Pavelic (Muskelfasereinriss, für heuer out), wurde von Maksimenko in die Kabine gecheckt, und Schrammel sah die Ampelkarte. Gründungsfarben hin oder her, warum werden die seit Jahrzehnten überwiegend Unglück bringenden rot-blauen G’wandeln endlich und endgültig entsorgt?
SCR: Strebinger; Schösswendter, Sonnleitner, M.Hofrnann; Thurnwald (13.Traustason), Mocinic (74.Malicsek), Dibon (86.Grahovac), Schaub, Schrammet Kvilitaia, Joelinton.- Tore: Jano (73., Freistoß); Malicsek.(76.).- Gelbe Karten: Rath, Tempi, Höller, Jano.- Gelb-Rote Karte: Schrammel (87., Foul).- Pappelstadion, Ouschan, 3.100.

BL, 18.RUNDE (3.12.): ST.PÖLTEN (H) 1:0 (0:0).– Dürftiges 1:0 gegen den Vorletzten? Ja und nein! Der drückend überlegene SCR legte trotz Artfangsnervosität eine gute Leistung hin, hatte aber nicht nur bei Joelintons Lattenpendler (48.) Schusspech. Super: Schaubs Vorarbeit zum Goldtor.
SCR: Strebinger; Schösswendter (46.Grahovac), Sonnleitner, M.Hofmann, Thurnwald, Mocinic (72.Malicsek), Dibon, Schaub, Traustason; Kvilitaia (64.Jelic), Joelinton.- Tor: Traustason (79.).- Gelbe Karten: Traustason; Ambichl, Dober, Schütz.- Allianz-Stadion, Heiß, 14.200.

„MR. GRÜNZEUG NR. 580”: MARIO SONNLEITNER

Hier soll jener Spieler herausgestrichen werden, der in den Spielen, über die wir in dieser Nummer berichten, die unseres Erachtens beste Dauerleistung geboten hat.
Nur das zu Rapids aktuellem Kapitän: Sonnis quasi aus dem Stand abgelieferten Beweise seines Könnens kamen einer Ohrfeige für Mike Büskens gleich, der ihn monatelang auf die Tribüne verbannt hatte, warum, das weiß der Teufel.

„RUNDE“ SPIELE, „RUNDE“ TORE FÜR RAPID

EC-Spiele: Christopher Dibon 25. (Sassuolo, H); Thomas Schrammet 25. (Sassuolo, A); Mario Pavelic 20. (Sassuolo, H).- BL-Spiele: Mario Pavelic 75. (Austria); Christopher Dibon 75. und Thomas Schrammet sogar 125. (beide gegen Mattersburg).- BL-Tor: Tomi erzielte in Salzburg Rapids 25. diesjährigen Treffer.

EIN BLICK ZU RAPID II

10.RUNDE (NACHTRAG, 18.10.): MANNSDORF (A) 1:2 (1:1).– Gartler; Thtn-nwald, Bosnjak, Szalai, Prirsch (57.Leovac); Ljubicic, Okungbowa (83.Heinicker); Tüccar (71.Pfeifer), Gashi, Kovacec; Sobczyk.- Tore: Bauer (29.), Gallhuber (59., Freistoß); Gashi (5.).- Rote Karte: Ljubicic (79., Tätlichkeit).- Mannsdorf, Braunschmidt, 300.

12.RUNDE (23.10.): STADLAU (A) 1:2 (0:2).– Gartler; Bosnjak, Pfeifer, Szalai; Thurnwald, Küssler, Okungbowa, Gashi (23.Nöstlinger), Leovac (82.Prirsch); Sobczyk, Tüccar.- Tore: Gusic (41.), Düzgün (43.); Sobczyk (60.).- Stadlau, Pichler, 300.

13.RUNDE (28.10.): SPORTKLUB (H) 0:2 (0:1).– Haas; Thurnwald, Ljubicic (46.Bosnjak), Szalai (74.Pfeifer), Prirsch; Okungbowa, Nöstlinger; Tüccar, Küssler (70.Heinicker), Arase; Sobczyk.- Tore: König (23.), Dimov (66.).- Allianz-Stadion, Lukic, 1.000.

14.RUNDE (4.11.): TRAISKIRCHEN (A) 0:2 (0:1).– Gartler; Bosnjak, Pfeifer, Plüsch (70.Küssler); Okurtgbowa; Ehrnhofer (61.Nader), Tüccar, Nöstlinger, Obermüller; Sobczyk, Heinicker (75.Sahanek).- Tore: Koglbauer (30.), Steinacher (90.).- Gelb-Rote Karte: Obermüller (72., Foul).- Traiskirchen, Gregorits, 300.

15.RUNDE: Das Heimspiel gegen RITZING wurde vom 11.11. auf den 24.2.2017 verschoben, weil wieder einige Rapidler in Nachwuchsteams berufen wurden.

16.RUNDE (19.11.): PARNDORF (II) 2:2 (2:0).- Haas; Bosnjak, Pfeifer, Szalai, Prirsch; Okungbowa, Ljubicic; Küssler (43.Ratkai), Nöstlinger, Arase (78.Leovac); Sobczyk (90./+5 Kovacec).- Tore: Nöstlinger (9.), Ljubicic (38.); Ljubic (57.), Umprecht (58.).- Rote Karte: Haas (41., Hands).- Bes.Vorkommnis: Schiri Katona musste wegen Verletzung durch den 1. Assistenten ersetzt werden.- Allianz-Stadion, West 1, Mag.Katona (69.0britzberger), 150.

RESÜMEE: Vierte Auswärtspleite mit einem Tor Differenz beim Neuling Mannsdorf (Trainer: Herbert Gager, Sohn unserer Frieda), weil ein 1:0 erneut nicht hielt, bei 1:1 zweimal das Alu getroffen wurde und der Ausschluss des Kapitäns auch nicht hilfreich war.— Bei den heim- und abwehrstarken Stadlauern gab’s eine weitere unglückliche Auswärtsniederlage mit einem Tor Differenz sowie einen Verletzten in der eh schon ersatzgeschwächten Truppe: Gashi, bis dahin einer der Besten.— Mit der (verdienten) ersten Heimniederlage der im Abschluss versagenden „Zweiten“ endete deren stolze Serie gegen den Sportklub: 9 Siege, 3 Remis und 26:9 Tore seit 25.5.2012.— Abstellungen an die ebenfalls personell arg gebeutelten Profis sowie viele Verletzungen u.a von Gashi (Seitenbandeinriss), Kovacec (Muskelfasereinriss) oder Kapitän Ljubicic machten auch das 0:2 beim RLO-Neuling Traiskirchen einigermaßen verständlich und verzeihlich.— Irgendwie stand das Spiel gegen Schweitzers starke Parndorfer unter einem Unstern: Am 18.11. streikte das Flutlicht, tags darauf ging Rapid II wie aus dem Nichts 2:0 in Führung, gleich darauf sah Haas „Rot“, sein Vertreter Ratkai musste einen blitzartigen Doppelschlag einstecken, wenig später verletzte sich der Referee, und am Ende hätte es ebenso gut 3:2 wie 2:3 heißen können. Jedenfalls gelang „Akkas“ tapferer Rumpfmannschaft der erste Punktgewinn nach fünf überwiegend unglücklichen Niederlagen.

RLO-Herbstendstand: 1.Austria Am. 15/33 (25:13).- 2.Ritzing 13/32 (37:10).- 3.Vienna 15/31 (27:11), 10.Rapid II 14/17 (21:20) bei nur 5 Heim-, aber 9 Auswärtsspielen 0).

SPLITTER

Tamas Szanto (20) verlängerte seinen Vertrag bis 2021.— Österreichs Bestverdiener in der Europa League 2015/16 hieß Rapid: 10,633 Millionen an Prämien konnten verdient werden, während Salzburg, Altach, der WAC und Sturm nur auf 880.000, 450.000, 430.000 und 220.000 kamen – alles Bagatellen im Vergleich zur Champions League, in der Manchester City, obwohl im Semifinale out, 83,8 und Sieger Real Madrid 80 Millionen kassierten.

„MV“ vom 7.11.: Einige Stunden nach Büskens` und Müllers Beurlaubung weilte Stephan Auer bei einer Behandlung, aber „Neuling“ Christoph Schösswendter, unser „altes“ Mitglied Thomas Schrammel und der mit gewaltigem Applaus begrüßte Mario Sonnleitner erschienen sehr wohl, um über die Pleiten der letzten Wochen, „Sonnis“ von Büskens ohne echte Begründung verordnete fünfmonatige Zwangspause und einen neuen, noch unbekannten, Trainer zu diskutieren. Weil die grüne Welt trotz allem noch nicht untergegangen war, wurde zwischendurch auch ein bisserl Schmäh geführt. Sodass der „Schössi“ beim Gehen sagte: „A Gaudi war’s!“ Mit Christian Strommer, 2320 Schwechat, ließ sich übrigens (leider nur) ein neues Mitglied einschreiben. Herzlich willkommen!

WM-Quali: Am 12.11. in Wien 0:1 (0:0) gegen Irland, Schaub ab 57. Minute.— Test: Am 15.11. in Wien gegen die Slowakei (mit dem starken Novota bis zur Pause) 0:0.

U2I -EM-Quali: Play-offs gegen Spanien am 11.11. in St.Pölten 1:1 (0:1), Tor: Jonny (Eigentor), Murg (Hüftprobleme) fehlte, und am 15.11. in Albacete 0:0, Gelb-Rot: Schöpf (80.), Schaub spielte durch, Gartler und Wöber waren beide Male Ersatz, Spanien ist glücklicher EM-Teilnehmer. Dennoch muss „Gregerls“ Aussenseitem zu ihrer Gesamtleistung gratuliert werden!

Zurück zu echt Erfreulichem: Rapid verzeichnete 2015/16 einen Rekordumsatz von 48 Millionen Euro und einen Gewinn von 11,6 Millionen – das beste Ergebnis eines österreichischen Fußballklubs aller Zeiten. Nun sollte es nur noch auf der grünen Wiese auch so super laufen…

Wieder etwas (sehr) Negatives: Christian Salaba (45), der 1991/92 neun BL-Spiele für den SCR bestritt, mit dem er später geschäftlich verbunden war, verstarb am 18.11. überraschend und hinterließ einen nun vollverwaisten Sohn (16), dem unser ganzes Mitgefühl gilt.

Fußballfan Placido Domingo startet seine gigantische „Aida“-Tournee am 18.6.2017 in Rapids Allianz-Stadion – eine gewiss europaweit Aufmerksamkeit erweckende Ehre für Wien-Hütteldorf.

Krampuskränzchen vom 2.12.: Auch heuer stellte sich der Höllenfürst im Klublokal ein, um zu den „G’strampften“ von „Pepi & Friends“ sowie Speis- und Trank Mitgliedern und Gästen, darunter abermals das freudig begrüßte Ehepaar Kersting aus Dortmund (wo blieb so mancher viel näher Wohnhafte?), die Rute spüren zu lassen. Trotzdem verließen die meisten Besucher den Ort des (moderaten) Schreckens, besonders jene, die schöne Tombolapreise gewonnen hatten, höchst zufrieden.

Seine besten aller Fans bescherten dem SCR wieder einmal eine Geldstrafe: 16.000 Euro wegen Pyrotechnik und Spielunterbrechung im ÖFB-Cup (Leobendorf, BW Linz).

Die Nachwuchs-Weihnachtsfeier des SK Rapid: im Anschluss sagte man den grün-weißen Unterstützern und Förderern Dank, indem Christoph Peschek und Peter Grechtshammer ihnen das diesjährige Gruppenfoto aller Mannschaften in Übergröße überreichten: In Vertretung übernahmen Gerhard Niederhuber (Klub der Freunde des SCR), Heidemarie Kipperer (Lyoness), Martin Bruckner (Allianz) und Stefan Singer (ARS-Real). So wie jedes Jahr hatte auch der Klub der Freunde des SCR einen Scheck mitgebracht und überreichte diesen mit der Summe von Euro 2.500 an die Verantwortlichen. Zudem bescherte eine anonyme Spende aus dessen Vorstand der Mannschaftskassa des Special Needs Teams einen Betrag von Euro 1.000. Auch an dieser Stelle nochmals ein herzliches Dankeschön!

Bericht 07.12.2016 / 14:52, Quelle: www.skrapid.at
IMMOBILIENTREUHÄNDER
Kommerzialrat
Peter Frigo
1060 Wien, Theobaldgasse 17
Tel.: 01/587 71 20-0, Fax: DW 17
e-mail: immobilien{at}frigo.at
homepage: www.frigo.at

Erstellt von Stefan Rakousky 10.12.2016

Medieninhaber, Herausgeber und Hersteller:
KLUB DER FREUNDE DES S.C. RAPID
Redakteur: Gerhard NIEDERHUBER
E-Mail-Adresse: klubderfreunde{at}aon.at

FROHE WEIHNACHTEN und EINEN GUTEN START INS NEUE JAHR WÜNSCHT DER VORSTAND

Rapid Mobil billig oder teuer?

Motive

Ich habe derzeit insgesamt fünf Nummern von Rapid Mobil in Betrieb; vier SIM-Karten zum Telefonieren und eine SIM-Karte für meinen Laptop. Eigentlich habe ich schon mit so einem Rapid-Tarif gerechnet als ich den Namen „Krammer“ als Nachfolger von Rudi Edlinger gehört habe, aber ganz so einfach war die Umsetzung dieses Projekts offenbar nicht, denn vorher wollten die anderen Wiederverkäufer Allianz-SIM, Hot und Liwest bedient werden, bis schließlich auch Rapid an der Reihe war.

Mein Umstieg hat zwei Gründe: einerseits, weil es ein Beitrag ist, der unserem Verein, speziell dem Nachwuchs weiterhilft und anderseits weil ein langjährig aufgestauter Ärger über die Behandlung der Kunden durch A1 einen Wechsel notwendig gemacht hat. Während ein Neukunde mit Tarif-Zuckerln angelockt wird, bleiben die Altkunden an ihrem oft unzweckmäßigen Alttarif sitzen. Ja, es kommt einmal pro Jahr ein Angebot aber dieses Angebot lautet nicht: „Du bist schon 20 Jahre bei uns, wir geben Dir einen guten Tarif“ – ohne weitere Hintergedanken, nein, der lautet „Du kriegst von uns ein Handy oder eine Gutschrift für Deine Treue“ – aber mit dem unausgesprochenen Nachsatz, dass man sich dafür wieder für zwei Jahre bindet, oft ohne diesen Umstand der Bindung überhaupt explizit mitgeteilt zu bekommen. Man fühlt sich nicht gut behandelt.

Mit einer gewissen Erleichterung habe ich daher die Rufnummernmitnahme beim A1-Shop in der Favoritenstraße beantragt mit dem zuerst unverstandenen Bemerkung „Mein Präsident hat einen Handy Tarif und ich muss zu ihm wechseln.“ Als ich dann erklärte, wer „mein Präsident“ ist, war es meinem Betreuer klar, dass das ein zu starkes Motiv ist und er mich nicht wird halten können. Acht A4-Seiten bekam ich und damit ist die Rufnummernmitnahme sehr schnell über die Bühne gegangen.

[Über diese Rufnummernmitnahme berichten wir später. Der Dialog dazu ist sehr klar programmiert, es gab damit keine Schwierigkeiten.]

Anonym oder Registriert?

Bevor wir uns der Frage nach dem Preis widmen, sollte man festhalten, dass Rapid Mobil sehr universell ist. Man kann es völlig anonym betreiben oder – wem das wegen der Aufladerei über die Ladebons zu unbequem ist – einmalig oder automatisch von einem Konto oder einer Kreditkarte aufladen lassen.

Verwaltung einer Rapid Mobil Rufnummer

Es gibt keinen Shop, in dem man beraten wird*), in dem man irgendwas eingestellt bekommt. Man macht alles selbst über das Internet, über die Seite https://www.rapid-mobil.at/ oder über die SMS-Nummer 6023 oder über die Rufnummer 0677-6023. Wenn man nicht weiter weiß, hilft die Hotline +43 677 6004 1899 (Mo-Fr 07:00-18:00, außer Feiertage, kostenlos von der Rapid Mobil Rufnummer).

*) Der Mitarbeiter im Fanshop war sehr hilfsbereit. Er selbst hatte auch am ersten Verkaufstag eine Rapid-Nummer und hat über alle Fragen eines Einsteigers genau Bescheid gewusst. Aber er kann nicht aktiv in einen Handy-Vertrag eingreifen, so wie das bei einem der Handy-Shops der großen Betreiber der Fall ist.

Man muss sich im Klaren sein, dass eine Rapid Mobil SIM-Karte wie eine elektronische Geldbörse funktioniert; so etwas wie ein „Minus“ gibt es nicht. Kein Geld in der Börse, kein Telefonieren. Man bezahlt im Voraus.

Man kann eine SIM-Karte über eine Webseite administrieren oder aber auch über das Handy, wenn auch über das Handy nur elementare Funktionen wie „Aufladen“ oder „Guthaben abfragen“ ausführbar sind; komplexere Funktionen wie etwa die Rufnummernmitnahme kann man nur über die Weboberfläche ausführen. Ohne Internet-Verbindung, kann man das Guthaben mit einer SMS an 6023 mit dem Text GUTHABEN oder mit einem Anruf an 0677-6023 kostenlos erfragen. Das Aufladen kann man ebenso bequem online durchführen oder aber man sendet den Auflade-Code per SMS an 6023 oder per Anruf an 0677-6023.

Anonymes Handy

Wer vollständig anonym telefonieren will, kann das mit Rapid Mobil tun. Die SIM-Karte bekommt man anonym im Shop, den Ladebon auch. Damit lädt man die „Handy-Geldbörse“ auf. Man muss keinen Namen, keine Adresse, keine E-Mail angeben und kann dennoch alle angebotenen Tarife, auch die Pakete nutzen.

Aktivierung einer SIM-Karte

  • Man geht in den Rapid-Shop und besorgt sich eine Rufnummer. Wie weit man dabei eine besondere Nummer bekommen kann, habe ich nicht ausprobiert. Meine Nummern beginnen alle mit 0667-1898-887-xx. Wenn man eine Wunschnummer will (0667-1899-xxxx), kann man das ebenfalls im Fanshop erledigen oder man besuche die Seite http://wunschrufnummer.skrapid.at/ und prüft online, ob die Gewünschte verfügbar ist, reserviert sie und holt sie im Shop ab. Die SIM-Karte kann auch über die Webseite bestellt werden.
  • Wenn man anonym telefonieren will, besorge man auch gleich einen Ladebon, mit dem man später ein Guthaben auf die SIM-Karte aufbucht.
  • SIM-Karte in das Handy einlegen.
  • Einschalten und einige Augenblicke warten, es erscheint der Betreiber „RAPID“.
  • Jetzt irgendeine Nummer anrufen. Es meldet sich die Stimme von Andy Marek. Andy meint, es wäre kein Guthaben vorhanden.
  • Jetzt eine SMS an 6023 senden und als Text die Zahl eingeben, die man am Ladebon freigerubbelt hat.

Das war’s, man kann jetzt telefonieren. Und man telefoniert im Tarif Rapid Mobil Basic.

Das folgend Bild zeigt die Vorder- und Rückseite einer Rapid-SIM-Karte im Scheckkarten-Format (Erinnert sich noch jemand an die ersten Handies, in die man Karten mit diesem Format verwendet hat? Bild ist links wegen des Scannereinzugs verzerrt.) Das Login auf der Website ist die Rufnummer und Puk1.

Weniger anonymes Handy

Wem die anonyme Aufladung mit den Wertkarten-Bons nicht gefällt, kann einen Geldbetrag auch über ein Giro-Konto oder über eine Kreditkarte auf die SIM-Karte übertragen.

Weiters kann man veranlassen, dass immer bei Erreichen eines einstellbaren Minimums eine automatische Aufladung vom Konto oder von der Kreditkarte erfolgt.

Ist der Rapid-Tarif günstig?

Der Tarif von Rapid Mobil entspricht dem Tarif von Hot (Hofer) allerdings durch einige Rapid-Zuckerln angereichert, wie zum Beispiel die Ansagen von Andy Marek, die Wunschrufnummern 1899, den Rapid-Sticker bei jeder SIM-Karte, die Unterstützung der Rapid Nachwuchsmannschaften, Freikarten, 10%-Gutscheine und anderes. Hier einmal eine Kurzfassung der Eigenschaften:

Vorteile

  • keine Bindung
  • keine Nutzung -> keine Zahlung (Tarif Rapid Mobil Basic)
  • 30-Tage-Pakete für Mehrtelefonierer oder Surfer, nachladen mit Refill-Paketen
  • Anonymes Telefonieren möglich
  • automatisches Aufladen über Konto/Kreditkarte
  • Ankommende Rufe werden nicht verrechnet

Nachteile

  • Vorkassa. „Ohne Geld, ka Musi“ Ist das Guthaben verbraucht, kann man nur mehr Notrufe tätigen.
  • Selbstadministration über Homepage
  • Keine automatische Buchung von Paketen möglich
  • Taktung 60/60, d.h. jeder Anruf kostet eine Minute, jede angefangene Minute wird als eine ganze Minute gezählt
  • Bezahlung über das Handy ist mit den aktuellen Angeboten einer Bankomat-SIM ist nicht möglich. Die Banken akzeptieren nur Handies der großen Betreiber (A1, Drei, T-Mobile). Dafür gibt es aber einen Workaround, den ich an Interessenten gerne weitergebe.  Es handelt sich um das Bezahlsystem boon, mit dem man auch mit der Rapid-SIM-Karte über das Handy bezahlen kann. -> Bericht (Test seit September im Gange; sehr zufriedenstellend)

Kostenbetrachtungen

Wer – so wie ich – jahrzehntelanger Kunde bei einem der großen Provider war und brav monatlich seine Rechnung bezahlt hat, ist dieser Umstieg eine ziemlich einschneidende Sache und man muss sich die Handhabung des neuen Tarifs genau anschauen, um nicht am Ende eventuell mehr zu bezahlen als vorher.

Auf den ersten Blick scheint alles vorteilhaft zu sein – aber schauen wir uns das im Detail am Beispiel November 2016 an, wie viel der Franz das Handy nutzt

  • Telefon: Im November notierte mein Handy knapp 300 Anrufe (abgehend und ankommend). Rechnen wir pro Anruf 2 Minuten, dann wären das bereits 600 Minuten. Allerdings ist das wahrscheinlich zu knapp bemessen, denn es gibt durchaus lange Telefonate darunter. Dazu kommt, dass jede angefangene Minute als volle Minute verrechnet wird. Also wird es „a bisserl mehr“ sein.
  • SMS: ich komme im Monat im Schnitt auf 30 SMS, sagen wir maximal 100.
  • Daten: Ich brauche bei meiner Nutzung etwa 1500 MB Daten, denn etwa um den 20. eines Monats herum  meinte A1 ziemlich regelmäßig, man müsse meine Geschwindigkeit auf 64 kBit/s drosseln, weil mein 1.000-MB-Volumen verbraucht wäre.

Nehmen wir nun an, dass man seine Rapid-SIM-Karte aktiviert und ohne irgendein Paket zu buchen mit einem anonymen Ladebon auflädt, dann befindet man sich immer in der Betriebsart Rapid Mobil Basic, und diese kostet:

  • Telefon: 0,039 € pro Minute (Da in den FAQs von Rapid Mobil keine Unterscheidung zwischen ankommenden und abgehenden Rufen erfolgt, nehme ich an, dass die Gebühr in beiden Gesprächsarten gleich ist.)
  • SMS: 0,039 € pro SMS
  • Daten: 0,009 € pro MB

Das ergibt für mein (geschätztes) Benutzungsprofil

  • Telefon: 600 * 0,039 = 23,40 €
  • SMS: 100 * 0,039 = 3,90 €
  • Daten: 1500 * 0,009 = 13,50 €

Also Achtung, das sind im Summe 40,80 Euro pro Monat! Und die Gesprächsdauer habe ich mit 600 Minuten sicher noch zu kurz angenommen.

Und genau deshalb gibt es die Pakete. Das Paket Rapid Mobil Heimvorteil kostet 9,90, gilt für 30 Tage und bietet

  • Telefon: 1.000 Minuten
  • SMS: 1.000 SMS
  • Daten: 3.000 MB

Es ist geradezu auf mich zugeschnitten. Es bietet mir in jedem Bereich Reserven. Ist daher eine der drei Obergrenzen überschritten, wechselt man automatisch in den Tarif Rapid Mobil Basic oder man bucht neuerlich ein Paket Rapid Mobil Heimvorteil oder man füllt den zu knapp gewordenen Bereich (Gespräch/Daten) mit einem Refill-Paket um 3,90 € auf.

Es hat nur einen kleinen Haken: man muss sich darum kümmern, dass nach Verbrauch eines Pakets (entweder Überschreitung einer der drei Grenzen oder Ablauf der 30-tägigen Gültigkeitsdauer). Man muss ein solches Paket aktivieren, wenn man mit 9,90 € pro Monat auskommen will. Tut man es nicht, fällt man auf den Tarif Rapid Mobil Basic zurück, welches in meinem Fall etwa 40,- € pro Monat verschlingt.

„Aktivieren“ bedeutet, dass vom bestehenden Guthaben, das man mit Ladebon oder mit Konto- oder Kreditkartenüberweisung auf die SIM-Karte übertragen hat, diese 9,90 € abgebucht werden und dann die versprochenen Volumina zum Verbrauch zur Verfügung stehen.

Was ist der Haken?

Der Unterschied zu einem Vertag bei A1 ist, dass bei A1 am Monatsende automatisch ein neues Paket gebucht wird, bei Rapid Mobil aber nicht. Diese Tarifierung von Rapid Mobil birgt die Gefahr, dass man vergisst, ein Paket zu buchen und dann wird’s bei größerem Gesprächsaufkommen teu(r)er.

Man kann zwar das Guthaben nach Unterschreiten eines wählbaren Betrags wieder mit einem wählbaren Betrag aufladen lassen aber damit wird nicht auch automatisch ein Paket gebucht und wenn man das Buchen des Pakets vergisst, entstehen höhere Kosten.

Was ist der Vorteil?

Wenn jemand – sagen wir – keine Daten benötigt und auch sonst ein Wenig-Telefonierer ist, dann kann er getrost auf die ganze Paket-Geschichte vergessen und mit dem Rapid Mobil Basic, mit automatischer Nachladung telefonieren und muss sich um nichts kümmern.

Beispiel, ein „Ohne-Daten-Wenig-Telefonierer“ (mit klassischem Nokia-Handy) mit 100 Gesprächsminuten, 10 SMS und keinem Datenverbrauch:

  • Telefon: 100 * 0,039 = 3,90 €
  • SMS: 10 * 0,039 = 0,39 €
  • Daten: 0 €

kommt billig weg. Und auch wenn er doppelt so viel telefoniert, kommt er mit 10 € pro Monat aus.

Der Mehr-Telefonierer ist aber gefordert, wenn er sparen will. Sparen kann er nur durch Buchen eines Pakets. Und dieses Buchen erfordert eine Aktivität durch den Benutzer und ein laufendes Beobachten des Guthabens. Sind die 30 Tage vorbei, oder ist das Paket aufgebraucht, muss man ein neues Paket buchen. Tut man es nicht, freut sich Rapid Mobil, weil für dieselbe Leistung deutlich mehr zu bezahlen ist.

Wenn er darüber hinaus das Handy einmal längere Zeit nicht benutzt, dann fallen keine Kosten an.

Leider stehe ich erst am Anfang des Telefonierens mit Rapid Mobile und kann noch nicht sagen, ob man beim Verbrauchen eines Pakets mit SMS erinnert wird. Vermutlich aber schon.

Der Tarif Rapid Mobil ist günstig aber man muss „mitarbeiten“. Man muss – wie bei einem Münzfernsprecher – vorher Geld aufladen, bevor man telefonieren kann. Und wenn es wirklich günstig sein soll, muss man sich um die Buchung eines Pakets kümmern, das passiert nicht automatisch.

Was mich stört

Mich stört, dass es nicht möglich ist, nach Verbrauchen eines Pakets automatisch durch eine Belastung des bestehenden Guthabens ein weiteres, gleichartiges Paket zu buchen. Und was nicht automatisch geschieht wird gerne vergessen. Wir haben offenbar gerade das (unausgesprochene) Geschäftsmodell entdeckt. Und daher wird dieser Wunsch nach einer Paket-Nachlade-Automatik nicht erfüllbar sein. Technisch-administrativ wäre eine solche Paket-Nachlade-Automatik sicher kein Problem.

Billig oder teuer?

Wer wenig telefoniert, wird sich über Rapid Mobil Basic freuen, denn wenn er das Handy nicht benutzt, dann zahlt er auch nichts.

Wer mehr telefoniert und surft, wird sich mit den Paketen anfreunden.

Wenn jemand wirklich viel telefoniert oder viel surft, dann muss er eben nach Verbrauch eines Pakets vorzeitig ein weiteres buchen.

Ob der Tarif im Vergleich mit allen anderen Billiganbietern der billigste ist, habe ich als Rapidler nicht untersucht; billiger als mein gebundener A1-Vertrag ist dieser Tarif auf jeden Fall.

Dass man für billigeres Vieltelefonieren bewusst ein Paket buchen muss, ist zwar ein gewisser Verlust an Bequemlichkeit, anderseits hat man dadurch eine implizite Kostenkontrolle, denn anders als einem A1-Vertrag gibt es bei Rapid Mobil kein „Minus“.


Webseitenfunktionen

Ohne Anmeldung http://rapid-mobil.at/

Mit Anmeldung http://rapid-mobil.at/selfcare/ (Seiten nur erreichbar, wenn man eingeloggt ist)

Die Tarife

€ pM   Min   SMS    MB 

9,90  1000  1000  3000  50MB/s Rapid Mobil Heimvorteil
5,90  ----  ----  3000  50MB/s Rapid Mobil Heimvorteil-Data
9,90   200   200   200         Rapid Mobil Roaming (EU-Länder+NOR,LIE,ISL)
2,00                   100MB/s Rapid Mobil LTE-Speedpaket
3,90   300   300               Rapid Mobil Refill-Paket
3,90              3000  50MB/s Rapid Mobil Refill-Paket Daten
 
€ pM €/Min €/SMS  €/MB
0,00 0,039 0,039 0,009         Rapid Mobil Basic
0,00 0,039 0,039 0,009         Rapid Mobil Basic
2,00                    21MB/s Rapid Mobil Basic Speed Paket

Links

Rapid-Ried

3:1 (1:1)

Es war zwar noch nicht das Rapid, wie wir es von früheren Glanzzeiten kennen, aber solche Spiele wurden auch schon verloren. Es ist gar nicht so selten, dass wir einem frühen Gegentor nachlaufen mussten. In diesm Spiel ist der Ausgleich noch vor der Pause durch Sonnleitner gelungen (Nach Ecke von Traustason) und das Nachsetzen in der zweiten Halbzeit ist auch wieder als Tugend aus der Mottenkiste geholt worden. (Unter Büskens hatte man bei vielen Spielen den Eindruck, als würde das Spielen in der Pause aufgegeben worden sein.)

Was sehr erfreulich war, dass die Neuen mit deutlich mehr Spielanteilen aufgetreten sind, zum Beispiel Traustason bis zu seiner Verletzung, und nach der Pause Kvilitaia und das nicht nur durch seine beiden Treffer. Auch Joelinton vergab nach elegantem Ferscherl nur knapp. Dagegen wirkte Mocinic etwas zerfahren und wurde dann in der Pause – vielleicht auch wegen der Gelben Karte – aus dem Spiel genommen.

Durchhalten, Ivica!

Am Freitag noch im Einsatz, heute auf der Intensivstation. Sowohl Tornados als auch Ultras denken an Ivica, der überraschend ins Krankenhaus eingeliefert werden musste – und es ist keine Kleinigkeit.

  • Halte durch Ivica – wir sind bei Dir (Ultras)
  • Du pockst des Ivo (Tornados)

Wir sind natürlich in Gedanken bei ihm und wünschen uns seine tatkräftige Hilfe rund um Rapid.

Für den Fall, dass jemand aus der Runde nicht weiß, wer dieser Ivica ist: hier ein gelungenes Bild vom Spiel Stadlau-Rapid II vom 22.10.2016:

Wiener helfen Wienern

Unter diesem Motto sammelten Aktivisten des Block-West vor dem Spiel, wurden Kalender verkauft, veranstalteten die Tornados einen Punschstand und spendete Michi Hatz ein Trikot aus dem Cupfinale 1995, das für 3.500,- Euro versteigert wurde. Die Aktivisten waren mit großem Engagement bei der Sache und die Stadionbesucher waren spendierfreudig. Nicht weniger als 60.000 Euro gehen an momo – Wiens mobiles Kinderhospiz.

Alles Gute für 2017

Es ist sonderbar, wenn sich zwei alles Gute wünschen, die beide dasselbe Ziel haben, nämlich in der Tabelle ganz oben zu stehen. Mannschaft und Trainer wünschen uns „ein erfolgreiches, gemeinsames Neues Jahr“. Wenn Rapid gewinnt, ist das für uns alle genau jener Erfolg, den wir uns wünschen!

Links

Kurzberichte

Inhalt


Rapid-Möbel

Seit der Einrichtung der Röhre bewundere ich dort den Rapid-Drehsessel am Empfangspult und dachte, dass das ein geeignetes Weihnachtsgeschenk für mich wäre. Jetzt ist es soweit, man kann diese Rapid-Möbel kaufen:

  • http://www.skrapidwien-moebel.de/ Leider ist die deutsche Firma in Konkurs gegangen und daher sind diese Möbel laut Auskunft beim Rapid-Klubservice nicht mehr lieferbar (2018-11-15).

Hier sind alle Rapid-Möbel:

Rapid-Mobil

Eine SIM-Karte mit Wunschrufnummer oder gar ein SONY-XPERIA im Rapid-Design, das hat schon was!

Die im Bild gekritzelte Nummer 0815 (und auch 4711) ist nicht mehr frei, diese Nummer wurde bei der „Spielverlagerung“ als Preis eines Ratespiels vergeben. Aber bei 10.000 Möglichkeiten ist jetzt, am Anfang, sicher für alle eine interessante Nummer dabei.

Die Wunschrufnummer bekommst Du so:

  • Die Seite http://wunschrufnummer.skrapid.at/ besuchen und prüfen, ob die gewünschte Nummer frei ist.
  • Persönliche Daten eingeben und Nummer reservieren.
  • Reservierungs-E-Mail bestätigen
  • Rufnummer im Fanshop in Hütteldorf abholen

Das Sony Xperia XA gibt es über Rapid-Mobil mit einem 10% Rabattcode.

Wandkalender mit Rapid-Legenden

Rapid-Shop in St. Pölten

Wander fährst Du nach Westen, dann leg‘ einen Boxenstop in St.Pölten ein. Ganz nah bei der Ausfahrt St. Pölten-Süd, in der Messestraße 1 befindet sich der neue Rapid-Fanshop mit der größten Auswahl, weil sich unmittelbar daran das neue Rapid-Lager anschließt.

Und so kommt man mit dem Auto aus Wien kommend zur Messestraße 1:

Zinsen der Extraklasse

Eine sehr erfreuliche Buchungszeile findet sich unter meinen Kontoauszügen. Wo sonst bekommt man heute noch 4 Prozent Zinsen bei 100%iger*) Sicherheit?

*) wenn Rapid Konkurs anmelden müsste, ist natürlich das Geld weg, doch fanatisch wie Rapidler sind, leiten sie die Bonität ihres Vereins eher aus der Rapid-Hymne ab. „Rapid wird’s immer gebn“ und daher die gefühlte hohe Sicherheit.

Rekordmeisterbar

Seit Montag ist sie eröffnet und heute, Freitag haben wir (Silvia, Joachim, Thomas, Florian und Franz) ein erstes (und sicher nicht das letzte) Mittagessen absolviert. Man muss durch die Aula gehen und die ersten Lifte links vor dem Eingang in die Röhre nehmen.  Ziel: dritter Stock.

Freundlichste Bedienung.

Unser Menü: Pikante Melanzanischaumsuppe, Feta-Mangoldstrudel, bunter Herbstsalat, Kräuterdip; dazu Ottakringer Wiener Original, Nachspeise Apfelstrudel. Florian hatte Torteloni, Thomas einen Rekordmeister-Burger.

Telefon: 0664-604 086 80

Der Geschäftsführer ist Marco Daniotti von Food affairs, Klosterneuburg.

Hier ein Auszug aus der Speisekarte:

Punschstand

Ab 16:00 beteiligten wir uns beim Punschstand des Block West.

Rapid-Viertelstunde vom 9.12.

  • Vorstellung der Rekordmeisterbar mit Raimund Crammer,  Thomas Cerny, Pamela Kurzewski, Christoph Peschek, Damir Canadi, Steffen Hofmann, Michael Hatz, Branko Milanovic, Herbert Feurer, Laurin Rosenberg, Markus Lenzenhofer, Marco Doniotti, Niklas Belihart, Raphael Landthaler, Werner Kuhn und Paul Österreicher.
  • Video

Rapid-Bilbao

1:1 (0:0)

Auf Augenhöhe mit einem spanischen Spitzenteam!

d15a3221

Wie weggeblasen ist das fehlende Selbstvertrauen, das wir noch im Hinspiel in Bilbao schmerzhaft erleben mussten. Es war sehr erfreulich anzusehen, dass die Mannschaft die Herausforderung angenommen und zu einem dem Spielverlauf gerecht empfundenes Remis erreicht hat.

Man kann natürlich einwenden, dass es um nichts mehr gegangen wäre und das Spiel – vor allem in der ersten Halbzeit – Testspielcharakter hatte. Aber das erreichte Unentschieden hat – wie wir noch sehen werden – weitreichende Konsequenzen für den österreichischen Fußball.

Wir haben mit Damir Canadi einen mutigen Trainer, der den Spielern vertraut. Bei der ersten Bekanntgabe der Aufstellung war man geneigt zu sagen, dass es eine Zweiermannschaft ist, die aufläuft. Aber davon war spielerisch nichts zu sehen.

Viele unter den Zuchauern hatten Befürchtungen ob des Einsatzes von Tobias Knoflach. Alle haben noch sein verpatztes Auftaktspiel gegen Mattersburg in Erinnerung. Mit der tollen Abwehr des Freistoßes in der 93. Minute war aber klar, dass Tobias eine fehlerfreie und in einigen Szenen überragende Partie gespielt hat.

Wer dieses bravouröse Spiel von Mario Sonnleiter gesehen hat, kann nicht verstehen, wie ein Trainer diese Kampfbereitschaft hat übersehen können. Und wie man vorgeht, wenn man zu viele Verteidiger hat, das zeigte der durchaus geglückte Einsatz von Christopher Dibon im Mittelfeld.

Auch die sehr lange Reservistenrolle von Tomi ist nicht ganz verständlich, zeigte er doch, dass er viele Pässe nach vorne gut behaupten konnte. Dennoch blieb das Tor dem Duo Kvilitaia-Joelinton vorbehalten, wobei vor allem die Ballbehauptung von Joelinton hervorgehoben werden muss.

Ein versöhnliches Ende einer eher glücklosen Gruppenphase mit Zuversicht für das letzte Heimspiel am Sonntag.

UEFA-Ranking

So schaute die Länder-Reihung vor dieser Runde aus:

14 Greece  4.400 6.100 6.200 5.400 4.400 26.500 3/5
15 Croatia 4.375 4.375 6.875 4.500 5.125 25.250 1/4
16 Austria 2.250 7.800 4.125 3.800 6.625 24.600 3/4
17 Romania 6.800 6.875 5.125 2.250 2.900 23.950 2/5

,,,und so nach dieser Runde

14 Greece  4.400 6.100 6.200 5.400 4.800 26.900 2/5
15 Austria 2.250 7.800 4.125 3.800 7.375 25.350 3/4
16 Croatia 4.375 4.375 6.875 4.500 5.125 25.250 1/4
17 Romania 6.800 6.875 5.125 2.250 3.100 24.150 1/5

Durch den Sieg von Salzburg und das Unentschieden von Rapid hat Österreich 0.5 + 0.25 Punkte dazubekommen, Kroatien hat nicht mehr gepunktet und wird auch nicht mehr punkten. Allerdings könnte der letzte rumänische Vertreter Astra Giurgiu noch im Frühjahr punkten und aufholen. Nach dem derzeitigen Stand der UEFA-Rangliste, würde Österreich einen 5. Startplatz für einen internationalen Bewerb erobert haben.

Fan-Support

Ján ist traurig über den schlechten Geschäftsgang vor dem Stadion.

d15a3196

Der Block-West und auch sein Gegenüber, die beachtlich große baskische Abordnung, zeigten sich von ihrer besten Seite. Aber es sind auch nicht alle aus Spanien angereist, wie man am Transparent „Athletic Club Polish Fans“ (rechts unten im Bild) sieht.

d15a3237

Die Choreografie des Block-West war wieder einmal ein kollektives Meisterwerk. „Eine Stadt, eine Kurve, ein Verein“ waren die Texte auf drei riesigen Transparenten, die sich lückenlos über die ganze Südtribüne erstreckten, unterstrichen von „Gemeinsam sind wir Eins“.

d15a3215

Danach präsentierte sich der Block mit grün-weiß-grünen Umhängen.

d15a3230

Mit dieser Choreografie hat man sich wieder einmal in die Reihe der Besten auf diesem Gebiet eingereiht; ein großartiger Abschied vom Bewerb. Viel hat ja nicht gefehlt, ein bisschen mehr Selbstvertrauen und ein bisschen weniger Eigentore hätten schon genügt.

Ich wäre neugierig zu wissen, wie viele im Stadion – außer den Gästen aus dem Baskenland, die das Transparent spontan beklatschten – gewusst haben, was die Worte „Justizia para Iñigo“ bedeuten.

d15a3238

Vor vier Jahren wurde Iñigo Cabacas durch ein Gummigeschoß eines Polizisten tödlich getroffen und immer noch laufen Untersuchungen.

Wenn Du heute oder morgen etwas Gutes tun willst, komm zum Stadion zu einer „Charity-Veranstaltung“ des kleinen Mannes: „Punschtrinken für einen guten Zweck.“

d15a3243

Links

 

Rapid-St.Pölten

1:0 (0:0)

Es ist ein bisschen wie in Band 1 von Asterix („Asterix der Gallier“) als die Römer wähnten, den Zaubertrank zu haben und ihre Kräfte an kleiner werdenden Steinen maßen, bis sie schließlich einen dieser Steine stemmen konnten und sich darüber freuten; doch für diesen Stein bedurfte es keines Zaubertranks!

Für einen Sieg gegen dieses St. Pölten bedarf es keiner Rapid und doch war es schwer genug.

d15a3136

Und irgendwie passen die letzten Ergebnisse in das Bild der Tabelle: St. Pölten unterlag zuletzt zu Hause klar gegen den WAC, gestern unterlag der WAC klar gegen den Tabellenführer aus Graz. Diese Ergebnisse verweisen den WAC in die Mitte der Tabelle.

Und Rapid mühte sich gegen St. Pölten ab, als käme der Gegner aus dem Kreis des Spitzenquartetts. Rapid ist noch nicht einmal in der Tabellenmitte angekommen und ist dort auch nur wegen der Anfangseuphorie am Saisonbeginn. Viel Arbeit für Canadi!

Wie so oft hat man das Gefühl, dass es nicht genügt, gegen 11 Gegner zu gewinnen; man muss auch gegen die schwerwiegenden Fehler des Schiedsrichter-Teams ankämpfen, die bei so knappen Ergebnisse spielentscheidend sein können. Ein nicht gegebenes Tor, ein nicht gegebener Corner… Aber unterm Strich können wir froh sein, dass es so war, wie es eben war, denn niemand weiß, wie das Ganze geendet hätte, wenn die Entscheidungen anders gefallen wären.

Ambiente

Es ist interessant, wie klar die Quoten den Favoriten und den Außenseiter einschätzen und wie knapp dann das Ergebnis ist:

d15a3130

Es begann mit zwei stillen Protesten,

  • nämlich mit keiner Choreografie und
  • mit einem negativen Besucherrekord,

gefolgt von eher weniger treffsicheren Spruchbändern. Die sarkastische Feststellung, dass die Mannschaft die 33 aus der „Mission 33“ mit 33 Punkten aus der Tabelle verwechseln könnte, wirft eher ein Bild auf die Gedankenwelt des Schreibers als dass man sie seitens der Mannschaft ernst nehmen könnte.

d15a3145

Dass man die Antragsteller bei der Hauptversammlung wegen des Abstands von Firmenlogos zum Rapid-Wappen nicht ganz ernst genommen hat, war tatsächlich nicht sehr konstruktiv vom Vorstand:

d15a3148

Allerdings müssten die Antragsteller auch wissen, dass das Wien-Energie-Logo auf Schritstücken eine alte Geschichte ist, denn anlässlich einer Verlängerung des Wien-Energie-Vertrags vor vielen Jahren unter Präsident Edlinger wurde bekannt gegeben, dass ein Teil dieses Vertrags ist, dass der Schriftzug „Wien-Energie“ bei Schriftstücken sich unterhalb des Wappen befinden wird. Das geschah damals noch unter angespannten finanziellen Verhältnissen.

Wir können aber erwarten, dass es bei de nächsten Hauptversammlung eine bessere Fomulierung für diese Respektabstände der Firmenlogos vom Wappen geben wird und vielleicht können wir uns von diesen gefährlichen Annäherungen der Firmenlogos durch den neuen Wohlstand besser wehren.

Die Verabschiedung war nicht euphorisch aber doch irgendwie versöhnlich:

d15a3159

Rapid-Homepage

Nicht weniger als sieben Berichte bietet die Rapid-Homepage vor und nach diesem Spiel (siehe Links). Da ich immer versuche, auch Berichte der anderen Vereine in der Linkliste einzutragen, kann ich sagen, dass die begleitende Information des Rapid-Presseteams einzigartig ist.

Allein die Technik hinter der Seite lässt noch zu wünschen übrig.

  • Es gibt keinen RSS-Feed. In dieser Hinsicht sind auch schon viel einfachere Homepages – auch diese hier – dem medialen Fußball-Platzhirsch klar voraus.
  • Es gibt keine Anmeldung für Webseiten-Besucher (und das geht Hand-in-Hand mit den Verkäufen in den Fanshops). Das hat zur Folge, dass Rapid nichts über sein eigenen Mitglieder weiß. Man kann das Besucher-Verhalten nicht in Mitglieder, Abonnenten, Gäste oder Mitarbeiter kategorisieren. Man weiß nichts darüber, ob und wie viel jemand kauft oder nicht kauft. Alle Voraussetzungen dazu wären durch Mitgliedsnummer, Abonummern vorhanden aber eben: es gibt kein Login. Und das immer schon. Ein moderne Homepage muss wissen, wer sie besucht, muss das Registrieren begünstigen, muss dem Betreiber Informationen geben. Der Besucher muss wiedererkannt werden und man kann ihn durchaus individuell ansprechen. Ist ein Gast, kann man ihn auf die Registrierung oder auf die Mitgliedschaft hinweisen, ist es ein Mitglied, dann auch aktuelle Angebote für Mitglieder usw. Diese Möglichkeiten werden aber derzeit nicht ausgenutzt.

Links

Krampuskränzchen

Das Krampuskränzchen ist der alljährliche Jahresausklang beim „Klub der Freunde des S.C. Rapid“. Statt der Spieler kommt der Krampus – in unserer aktuellen sportlichen Situation gar nicht so unpassend.

Fast schon zur Tradition geworden ist der Besuch von Familie Kersting aus Dortmund. Die beiden besuchen in Wien ihren Freund Herbert und sind von der gemütlichen Atmosphäre dieser – eigentlich – Spendensammelaktion sehr angetan. Der Erlös der Veranstaltung wird dem Rapid-Nachwuchs gespendet.

d15a3127

Aber vorher gibt es ein gemeinsames, letztes (zumindest für das laufende Jahr) Abendessen; traditionell mit einer scharfen Gulyás-Suppe und Fleischlaberln mit Erdäpfelsalat von Margit, als Nachspeise Lebkuchen, Spekulatius und Pfeffernüsse von Brigitte.

Dazu bodenständige Musik unseres Trios mit zwei Knopfharmonikas und einer Teufelsgeige.

d15a3116

Dann kommt der Krampus und bestraft symbolisch die Sündigen. Sollte der Krampus eine Dame erwischt haben, bekommt diese kompensatorisch einen Schoko-Nikolo als Entschädigung.

img_4457

Der Höhepunkt des Abend ist die große Tombola, organisiert von Elfriede und moderiert von Martin. Die Enkelinen von Peter verteilen die Geschenke. Wie Elfriede das schafft, die wirklich tollen Preise zusammen zu stellen, ist ein Rätsel. Ein Rucksack ist das Mindeste, was man für den Abtransport benötigt.

d15a3112

Während ich selbst rasch wieder zum Stadion gefahren bin, um dort Martin beim „Kartenwarten“ abzulösen, gab es noch einen ziemlich-feucht-ziemlich-fröhlichen Krampus-Abend bis in die Nachtstunden.

Am nächsten Tag trafen sich noch Andreas & Gattin (die Dortmunder) mit Herbert & Gattin, Hannes, Florian und Franz in der Wilhelmsdorfer Stube zu einem gemeinsamen Mittagessen.

Andreas ist zwar Dortmund-Fan aber zu unser aller Erstaunen hat er gar kein Abo bei Dortmund, denn wie er uns erzählte, wäre es sehr schwierig bis unmöglich, eine Dauerkarte zu bekommen. Aber Andreas hat uns das Dortmunder Saison-Magazin 2016/17 „Meine Liebe“ mitgebracht, das ich auf Wunsch an Interessenten weitergeben (108 Seiten, A4).