Rapid-Weihnachtsfeier 2016 – Vorbereitungen
25. November 2016
Rapid-Sturm
28. November 2016

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Mitgliederversammlung am 15.4.2019 mit:
Christoph Pelczar, Dejan Ljubicic, Stefan Schwab
Gäste sind willkommen, Voranmeldungen erbeten. Wenn Du als Nichtmitglied teilnehmen möchtest, rufe bitte 0677-1899 5070 (Franz).

Ist es nicht sonderbar, dass man trotz der beiden Auftaktniederlagen unseres Trainers Damir Canadi so etwas wie eine positive Entwicklung verspürt? Laut Analyse des Fernsehens ist ein neuer Rapid-Trainer noch nie so schlecht gestartet. Einen Trainer zu sehen, der nicht mit verschränkten Armen am Spielfeldrand steht und einfach nur beobachtet, sondern einer, der mit seinem Mannschaft spricht und den Spielern immer und immer wieder erklärt, wie er sich ein erfolgreiches System vorstellt, das gibt Hoffnung.

Damit aber ein taktisches System von der Mannschaft auch gespielt wird, ohne groß an eine Vorgabe des Trainers denken zu müssen, wird wohl einige Zeit vergehen; eine schmerzliche Zeit, weil nicht alles gleich so funktionieren wird, wie man es sich von Ergebnis her vorstellt.

Ein Schmunzeln hat mit ein Sager aus einem Canadi-Interview entlockt, der etwa so gelautet hat: „…Glück und Pech gibt’s für mich nicht…“.

Nun es gibt aber den Zufall und das ist schwer zu bestreiten.

Zufälle sind nicht vorhersagbare Ereignisse, und ein Fußballspiel besteht eigentlich aus einer großen Zahl von Aktionen, vom Ankick bis zum Elfmeter, jede mit einer sehr großen Zufallskomponente.

Jede Mannschaft muss diese Zufälligkeiten in Sekundenbruchteilen zu ihrem Vorteil nutzen. Je schneller sie das kann, desto mehr Chancen kann sie sich erarbeiten. Aber es sind immer nur Chancen.

„Glück“ und „Pech“ sind eigentlich nur Interpretationen von Zufall im Zusammenhang mit der eigenen Situation. Wenn der berühmte Ziegelstein vom Dach fällt und Dich beschädigt, dann ist das „Pech“, wenn er aber neben Dir auf den Boden fällt, ist das „Glück“ und wenn es ein paar Häuser weiter passiert – oder gar in China – ist es nichts als Zufall, weil es Dich nicht betrifft. Da aber bei einem Spiel beide Teams in exakt derselben Rolle sind, ist das Glück des einen immer auch das Pech des anderen.

Canadi wollte wahrscheinlich zum Ausdruck bringen – was viele so meinen, dass man „Glück erzwingen“ könne, man also etwa durch konsequentes Training und Lernen zufällig entstehende Situationen eher zu seinem Vorteil nützen kann. Das ist statistisch richtig, also in einer großen Zahl beobachteter Fälle, kann man die „Tendenz zum Glück“ verstärken. Nicht aber muss das in jedem einzelnen Fall zutreffen. Und daher kann man immer nur die Wahrscheinlichkeit für Erfolg erhöhen aber nie Erfolg garantieren. Daher sind auch die ziemlich krampfhaften Titel-Sager bei Rapid, von den Fans aufwärts bis zum Präsidenten eine Illusion und wirken eher verkrampfend.

Wir haben dazu Florian Sturm befragt und er meinte, dass im Teamgefüge der Mannschaft von 2005 einfach alles gepasst hat. Zum Beispiel hat der damalige Trainer Pepi Hickersberger weniger Wert auf eine bestimmte taktische Ausrichtung gelegt; so etwas habe man nicht trainiert. Aber eines hat der Trainer verstanden, nämlich alle Spieler des Kaders bestens zu motivieren, möglicherweise, in dem er ihnen Freiräume gab, die ihre Qualitäten zur Entfaltung bringen konnte. Und das heißt nun nicht, dass Erfolg nur so wie damals zustande kommen muss; es muss einfach dieses Einvernehmen innerhalb des Team passen, warum auch immer.

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Und wir wünschen es Damir, dass er mit seiner Methode das „Glück biegen“ kann; zu unseren Gunsten natürlich!

Apropos „Glück und Pech“: der Spielbericht von Rapid erwähnt gar nicht, dass Louis Schaub ja ein Tor erzielt hat aber dieses Tor wegen eines angeblichen Fouls nicht gegeben wurde. Und das Tor von Genk hätte wegen einer vorangegangenen (aber schwer zu erkennenden) Abseitsposition nicht gegeben werden müssen. Man sieht, Glück und Pech, Sieg und Niederlage können beim Fußball sehr knapp beieinander liegen. Es hätte auch ganz anders ausgehen können.

Schon am Sonntag gibt es die nächste Bewährungsprobe für Damirs taktische Überraschungen. Wir sind zuversichtlich!

Im Bild: Florian und Damir Canadi am Flughafen von Maastricht.

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UEFA-Wertung

So hat die UEFA-Wertung vor diese Donnerstags-Runde ausgeschaut:

14 Greece  4.400 6.100 6.200 5.400 3.800 25.900 3/ 5
15 Croatia 4.375 4.375 6.875 4.500 5.125 25.250 1/ 4
16 Austria 2.250 7.800 4.125 3.800 6.375 24.350 3/ 4
17 Romania 6.800 6.875 5.125 2.250 2.100 23.150 2/ 5

und so nach diesem Donnerstag

14 Greece  4.400 6.100 6.200 5.400 4.400 26.500 3/ 5
15 Croatia 4.375 4.375 6.875 4.500 5.125 25.250 1/ 4
16 Austria 2.250 7.800 4.125 3.800 6.625 24.600 3/ 4
17 Romania 6.800 6.875 5.125 2.250 2.900 23.950 2/ 5

Österreich konnte wegen des Unentschieden von RB 0.25 Punkte gegenüber Kroatien aufholen, da aber nur mehr eine Runde zu spielen und ein internationale Überwintern österreichischer Mannschaften nicht zu erwarten ist, sind die noch immer fehlenden 0.65 Punkte nur dann aufzuholen, wenn die drei drei österreichischen Teams einen Sieg und ein Unentschieden erreichen. Unmöglich wäre es nicht, da man davon ausgehen kann, dass die jeweiligen Gegner – das Rennen ist ja schon gelaufen – nicht mit größtem Einsatz auf Sieg spielen und eventuell auch ihre Stars schonen werden.

Die Reise

Frühstück im Cafe beim Terminal 1

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Die Organisatoren, Michael Federspiel und Elisabeth Nemec

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Links

Rapid-Viertelstunde vom 25.11.

  • Rapid-Spieler überraschen Fans (Steffen Hofmann, Louis Schaub)
  • Grün-Weiß unterm Hakenkreuz
  • Im Gespräch mit Helge Payer
  • Link zum Video
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