Hauptversammlung

Es war ein organisatorisch sehr gelungener Abend, erstmals im neuen Zuhause, auf beiden Ebenen 1 und 2 der Röhre. Man konnte kleine Speisen und Getränke kaufen, zuletzt gab es sogar Freibier auf Kosten des Präsidiums, was den Abend bis nach Mitternacht verlängerte.

Der Ablauf der Veranstaltung ist in Bildern fast lückenlos dokumentiert. Die Inhalte der Vorträge wurden durch Power-Point-Präsentationen illustriert und diese Darstellungen sind in der Bildersammlung vollständig enthalten. Die folgenden Schilderungen folgen dem Ablauf des Abends.

Ebene 1 war in Form einer Theaterbestuhlung bestückt. Die Sessel, die sonst an den Tischen stehen haben seitliche Klammern, sodass man sie ineinander haken kann und die Sitzanordnung nicht zerfleddert.

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Hier ein Bild vom immer lustigen Alfred Körner, bei dem Frau Baar versehentlich ins Bild gerutscht ist, denn eigentlich will sie das ja nicht, fotografiert werden.

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Wie bei diesen Generalversammlungen üblich, war nicht die erforderliche Anzahl der Mitglieder anwesend und Andy Marek nutzte diese Zeit für Interviews mit Laurin Rosenberg und Mag. Sebastian Pernhaupt.

Nach dem gemeinsamen Absingern der Rapid-Hymne gab es eine Präambel zur Tagesordnung. Unter dem Motto, dass man angesichts dieser tristen sportlichen Situation nicht einfach zur Tagesordnung übergehen könne, richtete Präsident Krammer einen Appell an die Mitglieder, in dem er betonte, dass man alles unternommen habe, um den sportlichen Erfolg zu sichern aber leider… Was bleibt, man müsse zusammenhalten.

Bericht des Geschäftsführers Christoph Peschek

Christoph berichtete über die sehr erfreuliche finanzielle Situation und das man ab sofort über den nationalen Wettbewerb ausgeglichen bilanzieren könne. Es ergäben sich in allen Geschäftsfeldern tolle Steigerungen, und man müsse bedenken, dass hier noch nicht das neue Stadion zum Tragen kommt. Es geht ja bei dem Geschäftsbericht um das letzte Jahr im Happel-Stadion.

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Die Baukosten sind mit 54,4 Millionen etwas höher als die veranschlagten 53 Millionen. Das ist darauf zurückzuführen, dass man Investitionen, die nicht Teil des Stadionprojekts waren und die in den nächsten Jahren hätten getätigt werden müssen, schon im Stadionbau integriert worden sind. Dazu zählen eine verbesserte und UEFA-taugliche Beleuchtung und bessere Verkabelungen im Pressebereich.

Diese Kosten werden bedeckt durch das Crowdinvesting (3 Millionen), durch die Subventionierung (20 Millionen) und durch einen Bankkredit (32 Millionen).

Aus den Gewinnen dieser Saison wird einerseits der Stadionkredit vorzeitig zurück gezahlt (etwa 4 Millionen), der Rest wird in langfristige Maßnahmen (Nachwuchs) investiert.

Die Ausschüttung an die Rapid-Investoren beträgt im laufenden Jahr zwischen 3,5 und 4.5 %, je nach Laufzeit.

Popularität

Eine Erhebung aus dem Mai 2016 weist Rapid mit 25% als den populärsten Fußball-Verein Österreichs aus. So viel wie die RB und Sturm zusammen und etwa viel wie die Austria plus alle restlichen 6 Vereine der 10er Liga.

Rapid ist in allen Bundesländern unter den Top-3 der beliebtesten Klubs.

Verein – GmbH

Seit Juni ist alles, was Geld bringt in der GmbH vereinigt und finanziert dort die Mannschaften Rapid I und Rapid II. Beim Verein verbleibt der Nachwuchs und dieser wird durch die Einnahmen aus den Mitgliedsbeiträgen finanziert.

Die präsentierten Wachstumszahlen sind beindruckend, Rapid hat allein aus dem nationalen Wettbewerb mehr als 30 Millionen Umsatz erwirtschaftet.

Trainingszentrum

Ein wichtiges Zukunftsprojekt ist die Schaffung eines Trainingszentrums, bei dem es mehrere Optionen gibt. Die Präferenz gilt der Anmietung aller Trainingsplätze beim Happel-Stadion aber auch an andere Varianten in und um Wien wird gedacht.

An dieser Stelle wollen wir wieder an das “EwkiL-Trainingszentrum” in Auhof erinnern. Es ist einer der weniger genutzten Flächen im 14. Bezirk. Auch entlang der Westbahnstrecke könnten Areale frei werden, die Fußballfeldern Platz bieten könnten.

Neuer Rapid-Fanshop in St. Pölten

Ab 5. Dezember eröffnet in St. Pölten ein neuer 100 m2 Fanshop in der Messestraße 1 (Abfahrt St. Pölten Süd).  Angeschlossen ist ein für alle drei Fanshops gemeinsames 1000 m2 Lager.

Martin Bruckners Finanzübersicht

Nach vier Jahren mit mehr als je einer Million negatives Vereinskapital erreicht Rapid heuer einen Gewinn von mehr als 10 Millionen.

Die Aktiva von Rapid bestehen aus dem Anlagevermögen (Stadion, ca. 57 Millionen) und dem Umlaufvermögen (Spielerwert, ca. 25 Millionen), also insgesamt rund 82 Millionen Euro.

Welchen Wert hat Rapid?

In diesem Zusammenhang wurde auch ein Schätzwert für Rapid angegeben, der bei mehr als 100 Millionen liegen dürfte. Vermutlich wird dann zu diesen realen Werten auch der Wert der Marke “Rapid” dazu gerechnet.

Nehmen wir 130.000.000 als Wert, dann “besitzt” jedes der 13.000 Mitglieder einen (unverkäuflichen) Anteil von 10.000 Euro und das, obwohl pro Jahr nur 100 Euro eingesetzt werden.

Bericht der Rechnungsprüferin Mag. Beate Hejtmanek-Ringeisen

Die Rechnungsprüferin erklärte das vielschichtige Prüfungsverfahren und entlastete den Vorstand.

Bericht des Präsidenten Michael Krammer

Michael Krammer stellte sein Team und die einzelnen Aufgabenbereiche vor.

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Der Rückblick auf die Jahre seit 2013 zeigte eine Verbesserung des UEFA-Rankings von Rapid von Rang 105 auf derzeit Rang 71 und auch, dass die Beliebtheit nach einer leichten Talfahrt wieder steigt und die Ablehnung sinkt.

Die Planung geht aber in Richtung eine nicht börsennotierten Aktiengesellschaft, deren Konstruktion bis zu nächst Hauptversammlung 2017 vorgelegt werden wird und ab 2018/19 umgesetzt werden kann.

Die Planungen eines zukünftig erfolgreichen Scoutings zielen auf die Rekrutierung der besten Talente aus unseren unmittelbaren Nachbarländern (CZ, SVK, HUN, SLO, CRO, MGR, SRB, MAZ) ab, deren Abgänger dann in ihren Heimatlängern (Beispiel: Szanto) als Botschafter für dieses Modell auftreten und aus diesem Ausbildungsszenario sich positive Impulse für die Zusammenarbeit mit der Wirtschaft dieser Länder ergeben.

Ein wichtiger Meilenstein wird die Errichtung eines Trainingszentrums für alle Rapid-Mannschaften sein, als Magnet für die Top-Talente aus Zentraleuropa. Ein Patensystem bindet die einzelnen Jugendmannschaften an Mitglieder aus dem Präsidium. Petra Gregorits (U7-U10), Andy Kamper (U11-U14), Thomas Waldner (U15, U16), Gerhard Höckner (U18, Rapid II).

Eine interessante Folienfolge zeigt, dass je nach Geschäftsfeld nur ein Teil des vom Mitglied/Kunden/Partner eingesetzten Euro auch beim Verein bleibt. Im Merchandising ist es weniger als ein Viertel, was aber für eine Handelsspanne gleichzeitig einen außergewöhnlich hohen Wert darstellt.

Wachstum

In den kommen Jahren muss ein stetiges Wachstum angestrebt werden. Das kann durch Steigerung der Mitgliedernachfrage, durch Steigerung der Erlöse aus den Medienrechten erfolgen, es wird aber auch eine Variante einer Minderheitsbeteiligung an der Rapid AG/GmbH gedacht.

Insbesondere bei den Erlösen aus den Fernsehrechten steht es bei Rapid sehr schlecht, wenn man den internationalen Vergleich betrachtet. In allen vergleichbaren Ländern liegen die Einnahmen aus den TV-Rechten  deutlich höher, in Belgien sogar fast drei Mal so hoch als in Österreich. Dazu kommt, dass der Wert “11% kommt aus Fernsehgeldern” ein durchschnittlicher Wert ist und bei Rapid sogar unter 5% liegt, dagegen die kleineren österreichischen Vereine deutlich über diesem Wert von 11 Prozent liegen.

Als Konsequenz auf diese für Rapid völlig unbefriedigende Situation wird aus der Sicht von Rapid bei den nächsten Vertragsverhandlungen gravierende Änderungen geben müssen, die bis zur Eigenvermarktung gehen können. Es könne nicht sein, so Krammer, dass man das Zugpferd bei den Einschaltziffern nicht leistungspropotional an den Einnahmen beteiligt.

Homepage

Die Homepage wird schrittweise auf Mehrsprachigkeit Richtung unserer neuen Zielmärkte in Mitteleuropa ausgebaut werden.

Durchführung der Wahl durch Direktor Kurt Dolinek

Es gab keine Veränderungen im Präsidium. Das Team wurde mit großer Zustimmung (ca. 96%) wieder gewählt; ebenso das Kuratorium und der Wirtschaftsprüfer.

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Änderungen in der Satzung des SK Rapid

Nach einem Entwurf, der gemeinsam mit Mitgliedervertretern und dem Präsidium ausgearbeitet wurde, kamen auch einige Änderungen in den Satzung zur Abstimmung, die allesamt angenommen worden sind.

Insbesondere wird in diesen Änderungen vorbereitet, dass an eine Verpfändung von Geschäftsanteilen an Kapitalgesellschaften gedacht wird aber dass eine solche Handlung nur nach Zustimmung der Hauptversammlung umgesetzt werden kann.

Es wurde auch die Möglichkeit geschaffen, dass Mitglieder über den Verein eine Aussendungen an alle Mitglieder durchführen können oder, dass eine solche Informationsweitergabe über die Homepage erfolgen kann.

Beirat

Der Mitglederbeirat des SK Rapid umfasst nach der durchgeführten Wahl die Mitglieder Sabine Karl und Paul Österreicher. Ersatzmitglied ist Stefan Singer.

Leider nicht ganz scharf, dafür aber sehr spontan, Sabine und Paul:

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Rapid-Mobil

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Auf der Seite www.rapid-mobil.at erfährt man alle Details zum Rapid-Mobilfunknetz. Eine Besonderheit ist die Möglichkeit einer eigenen Wunschnummer. Alle diese 10.000 Rapid-Nummern haben folgenden Aufbau:

0677-1899-xxxx

 

Eine der bereits kultigen Doppelkonferencen zwischen Andy Marek und Steffen Hofmann betrafen diese Wunschrufnummern. Nachdem Steffen die Rufnummer 0011 zugeteilt bekam, fragte Andy, wie Steffen jetzt auf die vielen Anrufe reagieren würde. Steffen schlagfertig, er würde eben so oft abheben wie Andy, wenn man ihn auf seiner Nummer anruft.

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Die Tarife

€ pM   Min   SMS    MB 

9,90  1000  1000  3000  50MB/s Rapid Mobil Heimvorteil
5,90  ----  ----  3000  50MB/s Rapid Mobil Heimvorteil-Data
9,90   200   200   200         Rapid Mobil Roaming (EU-Länder+NOR,LIE,ISL)
2,00                   100MB/s Rapid Mobil LTE-Speedpaket
3,90   300   300               Rapid Mobil Refill-Paket
3,90              3000  50MB/s Rapid Mobil Refill-Paket Daten
 
€ pM €/Min €/SMS  €/MB
0,00 0,039 0,039 0,009         Rapid Mobil Basic
0,00 0,039 0,039 0,009         Rapid Mobil Basic
2,00                    21MB/s Rapid Mobil Basic Speed Paket

Rapid-Mobil wird von ventocom.at betrieben, die auch die Allianz-Sim, Hot und Liwest mit Netz versorgt. Die Preise von Rapid-Mobil sind etwa gleich mit jenen von Hot aber deutlich unter jenen von Allianz-Sim, allerdings bietet Allianz-Sim zusätzlichen Versicherungsschutz für Handy und Tablet.

Das Tagebuch wird über eine solche Rufnummernportierung von einem anderen Provider zu Rapid-Mobil berichten.

Es ist wichtig, zu erwähnen, dass alle Gewinne, die ventocom.at aus diesen Subverträgen erlösen würde an Rapid ausgeschüttet werden.

Allfälliges

Es gab auch einige interessante Anträge aus den Reihen der Mitglieder im Punkt “Allfälliges”. Es wurde eine Neuorientierung des Kuratoriums angeregt, in dem dem Kuratorium selbst diese  Aufgabe zugeteilt wurde.

Es gab einen Antrag, dass Firmenlogos einen Respektabstand zum Rapid-Wappen haben sollen und sich nicht all zu sehr an dieses annähern dürfen. Dieser Antrag wurde nicht angenommen, denn der Antrag war zu wenig präzise formuliert.

Die Möglichkeit, dass Mitglieder einen Antrag auf Ehrenpräsidentschaft stellen können, wurde diskutiert. Wegen des besonderen Gewichts einer solchen Ehrenpräsidentschaft wurde aber die bisherige Regelung beibehalten, damit diese Rolle nicht inflationär vergeben wird (Statement Domenico Jacono (diesmal ohne Kapperl)).

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Das neue alte Präsidium

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Mein Eindruck

Ich vermute, dass es ohne den Druck dieser Hauptversammlung den fliegenden Trainerwechsel von Büskens zu Canadi nicht schon im November sondern erst nach der Herbstsaisone gegeben hätte. Dieser frühe Wechsel hatte zur Folge, dass die Unzufriedenheit über die aktuelle Lage dem neuen Trainerteam nicht angelastet werden konnte und sich daher das Präsidium an dieser Front freigespielt hat. Bei allen Teilnehmern an dem Abend war eine Aufbruchsstimmung zu spüren, die der neue Trainer mit seinen klaren Worten verbreitet hat. Man stelle sich dieselbe sportliche Situation mit Andy Müller im Amt vor. Damit wäre die 96-prozentige Zustimmung zur Wiederwahl des Vorstandes sicher nicht möglich gewesen.

In diesem Metier des Fußballs ist vieles möglich. Zum Beispiel hätte es unter Büskens nicht zu diesen drei schmerzlichen Niederlagen kommen müssen, denn die Spieler sahen sich durch den Wechsel von einem Tag mit einer neuen Situation und neuen Ansprüchen konfrontiert. Um das alles zu verinnerlichen und zu automatisieren, braucht es viel Zeit, Zeit, die man in der Winterpause gehabt hätte. Natürlich ist das reine Spekulation aber sowohl der als “alternativlos” präsentiere Trainerwechsel im Sommer als auch jener vor drei Wochen hatten einen wesentlichen Anteil an unserer Misere.

Alle Beteiligten wollten sicher das Beste für Rapid. Leider weiß aber in der Vergangenheit niemand, was genau das ist, “das Beste”. Wer würde sich nicht den Platz des Vorjahres zu dieser Zeit zurück wünschen, einer Zeit, die man meinte mit deutscher Power überbieten zu können. Heute wissen wir, wie gut eigentlich die gering geschätzte Vergangenheit war, oder nicht? Heute würden wir uns alle wünschen, diese beiden Trainerablösen wären nie passiert und man Zoki die Chance einer weiteren Saison im neuen Stadion gegeben hätte.  Dass es sich nicht wie gewollt entwickelt hat, ist nicht untypisch für nicht wirklich planbare Bereiche wie es “Erfolg im Fußball” ist. Vielleicht zeigt uns Damir Canadi, dass man ihn doch herbeiarbeiten kann, den Erfolg.

Links

Rapid-Sturm

1:2 (1:1)

Was hätten Trainer, Trainerassistenten und Tormanntrainer gegen diese beiden Tore machen können? Gar nichts! Am ehesten muss man sich fragen, ob es zu dieser Freistoßsituation zum 0:1 hätte überhaupt kommen müssen.

Der Grund für diese Niederlage sind wir leider selbst, denn solche Gegentore können immer passieren. Aber Rapid ist einfach zu schwach im Sturm um seinerseits Tore erzielen zu können, das muss man sich eingestehen. Und diese Schwäche werden wir nicht allzu bald los werden, denn die Optionen im Sturm wurden uns durch Fehlentscheidungen Andy Müller langfristig verstellt.

So elegant Osa bei Rapid II agiert, bei diesem ersten Einsatz in der Kampfmannschaft war er etwas nervös. Einige Aktionen sind gelungen, einige sind total daneben gegangen. Daher richtigerweise Austausch in der Halbzeit.

Trainer Canadi stellt sehr variabel auf. Ich finde, dass das langfristig die bessere Variante gegenüber einer festen Aufstellung ist.

Meine Begründung ist folgende: Bei einer gleichbleibenden Aufstellung in einer Bestbesetzung gibt es zwei Probleme: Wenn sich ein Spieler eine Verletzung oder Sperre zuzieht, trifft es immer den jeweils besten Spieler auf dieser Position, denn die anderen sitzen ja auf der Bank. Und das zweite Problem ist, dass die nicht eingesetzen Spieler wenig bis keine Spielpraxis haben und eventuell sogar untermotiviert sind.

Unsere aktuelle Situation mit der Verletztenliste ist nicht einmal so untypisch für den Trend zur Bestbesetzung. Es verletzten sich die jeweiligen (überspielten) Führungsspieler und das schwächt die Mannschaft ganz besonders. Würde rotiert worden sein, hätte es statistisch auch die anderen Spieler getroffen und dadurch wäre die Schwächung nicht so schwerwiegend ausgefallen und vor allem: alle Spieler fühlen sich mehr zum Team gehörig, weil alle anteilig eingesetzt werden.

Eine These ist, dass niemand eine Niederlage mehr fürchtet als der Trainer, weil er mehr als andere vom Verlauf des Erfolgs abhängt. Daher diese Tendenz zur “Bestbesetzung”, die sich aber bei einer langen Verletzten-Liste ins Gegenteil verkehren kann. Bei einem eher auf Rotation ausgerichteten Besetzungsschema hat man vielleicht nicht immer die beste Besetzung aber man hat motivierte Spieler und langfristig auch weniger schmerzhafte Verletzungsfälle.

Lieber Helge, auch den Torleuten würde eine Rotation gut tun.

Ambiente

Im Ranking der Fankultur in der Bundesliga sollte man an dieser Stelle die Grazer hervorheben. Als einzige Fangruppierung haben es die Grazer geschafft, den Auswärtssektor zu füllen und Rapid bei diesem Spiel mit 26.200 Zuschauern ein fast ausverkauftes Stadion vermelden konnte.

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20 Jahre Tornados

Eine beeindruckende dreiteilige Choreografie der Tornados eröffnete das Spiel.

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Unser Fanblock spielt in einer Liga, von der wir uns spielerisch immer mehr entfernen.

Punschstand

Der Block-West lädt am 9./10. Dezember zum Punsch beim Stadion.

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Links

Genk-Rapid

1:0 (1:0)

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Ist es nicht sonderbar, dass man trotz der beiden Auftaktniederlagen unseres Trainers Damir Canadi so etwas wie eine positive Entwicklung verspürt? Laut Analyse des Fernsehens ist ein neuer Rapid-Trainer noch nie so schlecht gestartet. Einen Trainer zu sehen, der nicht mit verschränkten Armen am Spielfeldrand steht und einfach nur beobachtet, sondern einer, der mit seinem Mannschaft spricht und den Spielern immer und immer wieder erklärt, wie er sich ein erfolgreiches System vorstellt, das gibt Hoffnung.

Damit aber ein taktisches System von der Mannschaft auch gespielt wird, ohne groß an eine Vorgabe des Trainers denken zu müssen, wird wohl einige Zeit vergehen; eine schmerzliche Zeit, weil nicht alles gleich so funktionieren wird, wie man es sich von Ergebnis her vorstellt.

Ein Schmunzeln hat mit ein Sager aus einem Canadi-Interview entlockt, der etwa so gelautet hat: “…Glück und Pech gibt’s für mich nicht…”.

Nun es gibt aber den Zufall und das ist schwer zu bestreiten.

Zufälle sind nicht vorhersagbare Ereignisse, und ein Fußballspiel besteht eigentlich aus einer großen Zahl von Aktionen, vom Ankick bis zum Elfmeter, jede mit einer sehr großen Zufallskomponente.

Jede Mannschaft muss diese Zufälligkeiten in Sekundenbruchteilen zu ihrem Vorteil nutzen. Je schneller sie das kann, desto mehr Chancen kann sie sich erarbeiten. Aber es sind immer nur Chancen.

“Glück” und “Pech” sind eigentlich nur Interpretationen von Zufall im Zusammenhang mit der eigenen Situation. Wenn der berühmte Ziegelstein vom Dach fällt und Dich beschädigt, dann ist das “Pech”, wenn er aber neben Dir auf den Boden fällt, ist das “Glück” und wenn es ein paar Häuser weiter passiert – oder gar in China – ist es nichts als Zufall, weil es Dich nicht betrifft. Da aber bei einem Spiel beide Teams in exakt derselben Rolle sind, ist das Glück des einen immer auch das Pech des anderen.

Canadi wollte wahrscheinlich zum Ausdruck bringen – was viele so meinen, dass man “Glück erzwingen” könne, man also etwa durch konsequentes Training und Lernen zufällig entstehende Situationen eher zu seinem Vorteil nützen kann. Das ist statistisch richtig, also in einer großen Zahl beobachteter Fälle, kann man die “Tendenz zum Glück” verstärken. Nicht aber muss das in jedem einzelnen Fall zutreffen. Und daher kann man immer nur die Wahrscheinlichkeit für Erfolg erhöhen aber nie Erfolg garantieren. Daher sind auch die ziemlich krampfhaften Titel-Sager bei Rapid, von den Fans aufwärts bis zum Präsidenten eine Illusion und wirken eher verkrampfend.

Wir haben dazu Florian Sturm befragt und er meinte, dass im Teamgefüge der Mannschaft von 2005 einfach alles gepasst hat. Zum Beispiel hat der damalige Trainer Pepi Hickersberger weniger Wert auf eine bestimmte taktische Ausrichtung gelegt; so etwas habe man nicht trainiert. Aber eines hat der Trainer verstanden, nämlich alle Spieler des Kaders bestens zu motivieren, möglicherweise, in dem er ihnen Freiräume gab, die ihre Qualitäten zur Entfaltung bringen konnte. Und das heißt nun nicht, dass Erfolg nur so wie damals zustande kommen muss; es muss einfach dieses Einvernehmen innerhalb des Team passen, warum auch immer.

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Und wir wünschen es Damir, dass er mit seiner Methode das “Glück biegen” kann; zu unseren Gunsten natürlich!

Apropos “Glück und Pech”: der Spielbericht von Rapid erwähnt gar nicht, dass Louis Schaub ja ein Tor erzielt hat aber dieses Tor wegen eines angeblichen Fouls nicht gegeben wurde. Und das Tor von Genk hätte wegen einer vorangegangenen (aber schwer zu erkennenden) Abseitsposition nicht gegeben werden müssen. Man sieht, Glück und Pech, Sieg und Niederlage können beim Fußball sehr knapp beieinander liegen. Es hätte auch ganz anders ausgehen können.

Schon am Sonntag gibt es die nächste Bewährungsprobe für Damirs taktische Überraschungen. Wir sind zuversichtlich!

Im Bild: Florian und Damir Canadi am Flughafen von Maastricht.

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UEFA-Wertung

So hat die UEFA-Wertung vor diese Donnerstags-Runde ausgeschaut:

14 Greece  4.400 6.100 6.200 5.400 3.800 25.900 3/ 5
15 Croatia 4.375 4.375 6.875 4.500 5.125 25.250 1/ 4
16 Austria 2.250 7.800 4.125 3.800 6.375 24.350 3/ 4
17 Romania 6.800 6.875 5.125 2.250 2.100 23.150 2/ 5

und so nach diesem Donnerstag

14 Greece  4.400 6.100 6.200 5.400 4.400 26.500 3/ 5
15 Croatia 4.375 4.375 6.875 4.500 5.125 25.250 1/ 4
16 Austria 2.250 7.800 4.125 3.800 6.625 24.600 3/ 4
17 Romania 6.800 6.875 5.125 2.250 2.900 23.950 2/ 5

Österreich konnte wegen des Unentschieden von RB 0.25 Punkte gegenüber Kroatien aufholen, da aber nur mehr eine Runde zu spielen und ein internationale Überwintern österreichischer Mannschaften nicht zu erwarten ist, sind die noch immer fehlenden 0.65 Punkte nur dann aufzuholen, wenn die drei drei österreichischen Teams einen Sieg und ein Unentschieden erreichen. Unmöglich wäre es nicht, da man davon ausgehen kann, dass die jeweiligen Gegner – das Rennen ist ja schon gelaufen – nicht mit größtem Einsatz auf Sieg spielen und eventuell auch ihre Stars schonen werden.

Die Reise

Frühstück im Cafe beim Terminal 1

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Die Organisatoren, Michael Federspiel und Elisabeth Nemec

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Links

Rapid-Viertelstunde vom 25.11.

  • Rapid-Spieler überraschen Fans (Steffen Hofmann, Louis Schaub)
  • Grün-Weiß unterm Hakenkreuz
  • Im Gespräch mit Helge Payer
  • Link zum Video

Rapid-Weihnachtsfeier 2016 – Vorbereitungen

Seit 2004 besuchten wir alle Weihnachtsfeiern mit Rapid und alle waren in der Pyramide in Vösendorf. Davor waren diese Weihnachtsfeiern im Gasometer, in der Stadthalle, im Hotel Wimberger. Und noch früher hat auch der Klub der Freunde bei der Organisation dieser Feiern mitgeholfen.

Die Weihnachtsfeier 2016 ist eine Premiere. Erstmals – und wohl für die nächsten Jahrzehnte – findet sie in der Röhre des Stadions statt. Sie wird – wegen des begrenzten Platzes – zweiteilig sein, der erste Durchgang ist den Sponsoren und VIP-Gästen vorbehalten und wird am Dienstag, den 13. Dezember stattfinden. Der zweite Teil ist für die Mitglieder und findet am Montag, den 19. Dezember statt.

(Ich weiß, es geht organisatorisch wahrscheinlich nicht anders aber diese symbolische Spaltung der Rapid-Familie geht unaufhaltsam weiter.)

Was sich nicht geändert hat, ist die Jahreszeit und der Umstand, dass man für gute Karten frieren muss – aber das kann sich in Zukunft klimabedingt noch ändern. Der Wettergott ist gnädig. Es wird etwa 2 Grad kalt sein und es wird nicht regnen. Ob es für die Wartenden eine Art Unterstand geben wird und eine Toilette, weiß man nicht; vielleicht. Jedenfalls steht das modernste Stadion Österreichs daneben.

Wir werden uns wieder anstellen.

Hier zwei Bilder von unserer ersten Weihnachtsfeier 2004 in der Pyramide:

Die Meistermannschaft

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Wer erkennt ihn?

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Ein Rückblick

Weihnachtsfeiern gibt es wahrscheinlich solange es Rapid gibt. Durch die Zusammenarbeit mit Domenico Jacono kann ich einige historische Weihnachtsfeiern benennen. In den Anfängen des Klubs der Freunde veranstaltete dieser die Weihnachtsfeiern um dann später zu einem Sponsor zu werden.

1953 Kochmanns Stephanie-Säle (ehem. Gasthaus »Zur Schmelz«)
1955 Zum Spatz (Veranstaltet vom Klub der Freunde)
1956 Zum Spatz (Veranstaltet vom Klub der Freunde)
1958 Grünes Tor (Veranstaltet vom Klub der Freunde)
1960 Grünes Tor (Veranstaltet vom Klub der Freunde)
1980 Poldis Gumpoldskirchner Grill-Stuben
1982 Baumgartner Casino
1993 Restaurant Laaerwald
1993 Restaurant Edinger (Nachwuchs)
1993 Scandic Crown Hotel
1994 Schutzhaus am Ameisbach (Klub der Freunde für den Nachwuchs)
1994 Baumgartner Casino
1995 Schutzhaus am Ameisbach (Klub der Freunde für den Nachwuchs)
1996 Hotel Wimberger
1996 Rathauskeller
1997 Hotel Wimberger
1999 Hotel Wimberger
1999 März-Ring/Stadthalle
2002 Gasometer (BA-CA Halle)
2004-2015 Austria Trend Eventhotel Pyramide

Ein Textbeispiel aus dem Jahr 1994 (Grünzeug 356) zeigt, dass es damals einen Spendenaufruf für die Weihnachtsfeier für den Nachwuchs gab. Die Feier wurden mit 35.000 Schilling unterstützt.

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Originaltext der Einladung von Andy Marek

Wertes Mitglied des SK Rapid!
Kurz vor dem Heiligen Abend ist es uns wie jedes Jahr eine große Freude, möglichst viele der treuesten Rapid-Anhänger, nämlich die Vereins-Mitglieder, bei unserer Weihnachtsfeier begrüßen zu dürfen.
Die Weihnachtsfeier des SK Rapid findet am
Datum: Montag, dem 19. Dezember 2016
Beginn: Einlass: 18:00 Uhr – Beginn: 19:30 Uhr
Ort: Allianz Stadion (Gerhard-Hanappi-Platz 1, 1140 Wien) statt.
Wie jedes Jahr erwartet Dich ein Aperitif, ein 4-gängiges Menü mit einem Getränk und einem Kaffee, sowie das traditionelle Rahmenprogramm mit Gästen aus der Showbranche.
Der Unkostenbeitrag für die Weihnachtsfeier beträgt € 60,– inklusive Parkplatz. Vereinsmitglieder können wie gewohnt zum gleichen Preis auch eine Eintrittskarte für eine Begleitperson erwerben. Da die Nachfrage nach Eintrittskarten zu unserer Weihnachtsfeier besonders groß ist, möchten wir Dich darauf hinweisen, dass unser Vorverkaufsablauf gleich wie im Vorjahr gestaltet ist:
Am Samstag, dem 3. Dezember 2016, haben ab 09:00 Uhr zuerst alle jene Rapid-Mitglieder ein Vorkaufsrecht, die direkt zu uns in den Fancorner, Gerhard-Hanappi-Platz 1, 1140 Wien, kommen.
E-Mail-Bestellungen nehmen wir an diesem Tag ab 11.00 Uhr unter weihnachtsfeier@skrapid.com – so lange Plätze verfügbar sind – entgegen. (Achtung! E-Mailadresse ist vorher nicht aktiv!).
Wir freuen uns darauf, diesen Abend gemeinsam mit Dir verbringen zu können, und verbleiben
mit grün-weißen Grüßen
SK Rapid
Andy Marek
(Dir. SK Rapid Klubservice und Events)

Florian Sturm präsentiert den Allianz-Drive

Es war ein ganz besonderer Abend im Kulturschmankerl! Dass sich die Wege eines Computerclubs mit denen eines Fußballstars kreuzen, ist schon ein seltenes Ereignis, über das wir hier zusammenfassend berichten. Die Details zu den Inhalten “Allianz Drive”, und “Fahrtenbücher” senden wir in getrennten Berichten (siehe Links).

Für die Rapid-Anhänger unter unseren 28 Besuchern war unser Vortragender Florian Sturm (österreichischer Fußballmeister mit Rapid), ein wichtiges Motiv, zu kommen. Alle Teilnehmer erhielten von Florian neben Unterlagen über die Versicherungsangebote einen Kugelschreiber mit integriertem 4-GB-USB-Stick!

Florian Sturm stellte uns im Rahmen des Clubabends den Allianz Drive vor und gab uns Einblicke in die Welt der Versicherungen. Franz berichtete über einen längeren Test mit diesem Allianz Drive und zeigte im Vergleich, welche Möglichkeiten es sonst noch für digitale Fahrtenbücher gibt. Im Bild Florian Sturm bei seinem Vortrag…

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…und hier seine Zuhörer

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Florian zeigte uns, welche Eigenschaft dieser “Allianz Drive” hat und dass sein eigentlicher Vorteil in der Kombination mit einer Versicherung liegt (Siehe eigener Bericht). Dass die Aufzeichnung von Daten als durchaus problematisch gesehen wird, zeigten die Diskussionsbeiträge. Wir werden diesen Aspekt im Rahmen der Digital Society diskutieren.

Weiters stellte uns Florian verschiedene Versicherungsprodukte vor. Hier eine Auswahl (die Links führen zu den Seiten der Allianz, manche davon mit Tarifrechnern).

Ein Beispiel, das eindrucksvoll gezeigt hat, wie wichtig es ist, nicht unterversichert zu sein: nehmen wir an, ein Eigenheit hätte den Wert von 300.000,- Euro und wäre für 150.000,- Euro versichert, also unterversichert. Wie viel bekommt der Versicherte, wenn das Haus beispielsweise komplett abbrennt? Richtige Antwort: 75.000,- Euro.

Allianz-Rapid-ClubComputer-Quiz

Die Fragen 2 und 3 sollten unsere Aufmerksamkeit für eine Vorsorge durch Versicherungen erhöhen:

  1. Wann wurde Rapid zum vorletzten Mal österreichischer Fußballmeister?
    A: 1996 B: 2005 C: 2008 D: 2011
  2. Angestellter, 45 Jahre, verheiratet, Bruttoeinkommen 2.400 €, hat einen Arbeitsunfall und ist anschließende zu 40% invalid. Mit welcher monatlichen Rente von der AUVA kann er maximal rechnen?
    A: ca. 850€, B: ca. 1.200€ C: ca. 650€ D: ca. 1.600€
  3. Wie hoch sind in etwa die gesamten Prozesskosten bei einem Streitwert von 5.000€?
    A: ca. 500€, B: ca. 2.000€ C: ca. 4.000€ D: ca. 7.000€

Der Gewinner mit drei Richtigen (B, C, D) war unser Mitglied Joachim, der mit zwei Eintrittskarten für das Spiel Rapid-Sturm am kommenden Sonntag im Allianz-Stadion belohnt wurde.

Es gab durchwegs positive Rückmeldungen. Die Mischung aus einer Firmen- und Produktpräsentation und der Darstellung alternativer digitaler Fahrtenbücher hat durchaus Anklang gefunden.

Warum wird jemand Allianz-Kunde?

Zwischen Rapid und Allianz gibt es seit zwei Jahren eine Kooperation, die sich insbesondere im Namen “Allianz-Stadion” zeigt, und unser Clubabend war eine Aktivität im Rahmen dieser Kooperation. Als äußeres Zeichen erhalten deklarierte Rapidler unter den Allianz-Kunden ihre Polizzen mit einem Rapid-Logo ausgefolgt. Es mag “Ungläubigen” etwas sonderbar vorkommen, aber für Rapidler kann so ein Detail durchaus ein Motiv sein, zur Allianz zu wechseln. Bei uns war das eher ein Zufall.

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Bitte wendet Euch für alle weiteren Fragen an

Florian Sturm
Allianz Elementar Versicherungs AG
Kunden Center Wien VBR 3
Hietzinger Kai 101 – 105
1130 Wien
florian.sturm{at}allianz.at
059009-88736
+43-664-2231093

Links

Im Bild Florian & Florian

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2:1 (2:0)

Viel Arbeit wartet auf Canadi und sein Team.

Bei keinem Spiel mit Zoki waren wir in Salzburg so chancenlos. Und es waren durchaus viele Spiele, teilweise sehr ansehnliche Begegnungen. Rapid-Charly, den wir beim Stadionausgang getroffen haben, hat sich noch erinnert, wann er zuletzt ein so trostloses Spiel gesehen hat: es war das 6:1 vom 28.4. 2002, damals gegen Austria Salzburg, das Steffen Hofmann, als junger Spieler von Lothar Matthäus geholt, gerne mit dem Spruch “was hab ich mir da angetan” erwähnt.

Es ist schon eine Art Langzeit-Tief in dem sich Rapid befindet, mit der nicht zu adäquat ersetzten linken Flanke mit Stangl und Kainz, mit dem Ballast neuer Spieler, die nicht “eingeschlagen” haben und zu denen sich der neue Trainer schon klar positioniert hat, indem er in einem Interview gesagt hat, dass bei gleicher Leistung jedenfalls der österreichische Spieler den Vorzug bekommen wird, eine Hoffnung für nachrückende Spieler von Rapid II. Und man hat Damir Canadi auch schon beim später abgesagten Spiel von Rapid II gegen Parndorf gesichtet.

Eine sehr gute Analyse zur Situation von Rapid findet sich im Bericht von weltfussball.at: “Folgenschwere Sündern der Rapid Führung”.

Ambiente

Fußball ist längst nicht nur das Spiel am Rasen. Der Wettbewerb spielt sich auf vielen Fronten ab und je nach Gesichtspunkt steigt Rapid an allen diesen Nebenfronten als gefühlter Sieger aus – nur nicht am Platz.

Dass Rapid die meisten Fans mobilisieren kann, muss man nicht erst wiederholen. Wie sich die Manager des Rhetortenklubs abmühen, so etwas wie Stimmung erscheinen zu lassen, erscheint fast schon ein bisschen peinlich. Die Klatschen im Stadion sollen ein empathieloses Eventpublikum mit mehr Lautstärke auszurüsten.

Die beiden Stadionsprecher als Animateure, kombiniert mit der ständig übersteuerten Tonanlage wollen eine Stimmung herbeireden, der das Publikum nicht folgt. Eine Blitzumfrage an die Salzburger rund um unseren Sitplatz ergab, dass die nicht einmal wissen, wer diese beiden Möchtegern-Stimmungsmacher sind. Eine sonderbare Beziehungslosigkeit zwischen Verein und Anhänger.

Wahrend unsere Konkurrenten es nicht schaffen, ihre Erfolge in Akzeptanz beim Publikum umzusetzen, schafft es Rapid nicht, die auf allen Fronten vorhandenen Potenziale inklusive Geld auf den Rasen zu bringen. Man kommt sich vor wie mit einem Ferrari auf Glatteis – man bringt die PS nicht auf die Straße.

Manchmal beklage ich, dass der Rapid-Fanblock wenig spielbezogen agiert. Heute habe ich aber gesehen, dass man manche Spiele eher mit einem “Neutral-Support” ertragen kann. Erwähnenswert – neben dem obligaten Rauchspektakel zu Beginn des Spiels und am Beginn der Rapid-Viertelstunde – dass man die Mannschaft trotz dieses enttäuschenden Spielstils dezent verabschiedet hat, fast so, wie man ein Kind motiviert, trotz eines Fünfers nicht den Kopf hängen zu lassen. Denn die Anspannung und auch ein Wille, das Spiel noch zu egalisieren, war dem Team in der Schlussphase anzusehen.

Choreografie bei Spielbeginn…

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…und was davon überbleibt:

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Eine kleine Spielverzögerung gabs zu Spielbeginn, weil sich einige in der Dosis der Rauchtöpfe vertan haben. Gleichzeitig dient uns dieses Nebelbild, den Mantel des Schweigens über dieses Spiel zu legen.

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Spruch des Tages von den Tornados:
“TR96 Sezione depapat einesaufen”
Diese immer wieder anzutreffende Selbstironie scheint in solchen Situationen eine der Möglichkeiten zu sein, die Trostlosigkeit des Spiels zu ertragen.

Im gemütlichen Rapid-Bus lässt es sich gut reisen. Kurze Pause beim Parkplatz in Viehdorf, Pause am Mondsee,

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Plaudern über “Gott und die Welt”, prächtiges Föhnwetter.

Wir wohnen mit Elnaz im selben Haus und treffen uns zufällig in derselben Reihe 6, Stiege 5 in Siezenheim. Im Bild Elnaz, Janine, Peter und Janos.

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Die Heimfahrt ist flott und mit einer Pause in Allhaming sind wir um 23:00 zu Hause. Der Spruch des Tages für das “Opfer des Tages”, Heinz: “Von Hietzing bis zum Praterstern, immer wieder Straßenkehr’n.” (selbstverständlich immer einer passenden Rapid-Gesangsmelodie hinterlegt; und viele andere, die ich mir leider nicht gemerkt habe). Heinz erträgt seine Rolle tapfer, mit einer ordentlichen Ration Bier.

Einen Tag vor dieser Begegnung hat Vea Kaiser im Kurier in ihrem Artikel “Glaube, Liebe, Hoffnung” ihre Beziehung zu Rapid beschrieben; sehr schön! Es wäre uns aber lieber gewesen, wenn diese Worte “…gar nicht schießt” nicht gar so genau zugetroffen hätten wie im gestrigen Spiel.

Links

Rapid-Viertelstunde vom 18.11.

Nicht vergessen

Morgen 18:00 Clubabend mit Florian Sturm. Es geht um den “Allianz-Drive”, eine Sicherheitseinrichtung und gleichzeitig Fahrtenbuch für das Auto.

veranstaltung

Weitere Informationen

Florian Sturm stellt “Rapid-Drive” vor

Gerade weil es nicht oft vorkommt, dass wir im Straßenverkehr Hilfe brauchen, verlassen wir uns gerne darauf, “dass eh nichts passieren wird”. Und wenn doch?

Mir ist die Werbung über den “Allianz-Drive” im Rapid-Magazin und in den Stadionzeitungen gleich aufgefallen, weil dieser kleine Stecker genau in diesen Notfällen hilfreich sein kann und ich informierte mich über die Bezugsmöglichkeiten für diesen Pannenhilfe-Stecker. Andreas, ein Top-Rapid-Fan, vermittelte einen Kontakt zum Betreuer von Rapid-Kunden bei der Allianz, Florian Sturm.

Florian Sturm wurde drei Mal österreichischer Meister (zweimal mit Tirol, einmal mit Rapid). Im Bild Florian Sturm im Rapid-Dress, daneben der Rapid-Drive.

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[Ich nenne diesen Stecker in der Folge “Rapid-Drive”, weil ich ihn im grünen Rapid-Look gekauft habe.]

Jeder, der mit einem Kraftfahrzeug unterwegs ist, kann sich mit diesem Rapid-Drive etwas sicherer fühlen.

Es wird in Zukunft sogar verpflichtend sein, dass neue Fahrzeuge mit einer solchen fest-verbauten Sicherheitseinrichtung ausgestattet sind. Bis es aber soweit ist, werden sicher noch viele Jahre vergehen. Und in dieser Zeit schließt der Rapid-Drive eine Lücke.

Florian Sturm, Rapid-Betreuer bei Allianz

Wie Ihr wisst, ist Florian Sturm nach Beendigung seiner Profi-Karriere in den Versicherungsbereich gewechselt und betreut und berät alle Rapidler in Versicherungsfragen, auch über den neuen Rapid-Drive. Ich stellte Florian unseren Computer-Club vor und lud ihn ein, über die Möglichkeiten dieses nützlichen Zubehörs zu referieren.

Am Dienstag, 22. November ist es soweit und Florian wird uns in den “Katakomben von Simmering” besuchen und uns Wissenswertes über die Allianz-Kooperation mit Rapid allgemein und über den Rapid-Drive im Besonderen erzählen. Hier ein Bild von Florian Sturm bei der Rapid-Veranstaltung “Doppelpass” vom 10. November.

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Da sich auf diesem Gebiet der Fahrzeug-Navigation eine Überschneidung von Computer-Technologie und Fußball ergibt, dachte ich, dass diese Veranstaltung nicht nur für Computer-Interessierte oder für Interessenten an der GPS-Navigation sondern auch für Fußball-Fans von Interesse sein könnte, die sehen wollen, wie sich Spieler nach ihrer aktiven Karriere verändern.

Was kann also der Rapid-Drive?

Ich habe den Rapid-Drive schon einige Zeit in Betrieb und bin davon beeindruckt. Drive in Zigarettenanzünder einstecken und man ist startklar. Lediglich eine einmalige Aktivierung am PC oder am Handy ist erforderlich. Aber ansonsten benötigt der Drive keine weitere Bedienung. Es empfiehlt sich aber, die Handy-App zu installieren, weil sie eine Menge nützlicher Zusatzfunktionen enthält.

Rapid-Drive als mitfahrende Notrufsäule

Wenn man während der Fahrt in eine Notsituation gerät und Hilfe braucht, genügt ein Druck auf den roten Knopf des Drive und es wird automatisch Hilfe gerufen. Unfälle, die mit einer plötzliche Abbremsung des Fahrzeugs verbunden sind, lösen diesen Hilferuf automatisch aus, weil in dem Drive ein Crashsensor eingebaut ist.

Rapid-Drive als Fahrtenbuch

Es ist aber nicht so, dass der Drive einfach nur ein Notruf-Knopf ist, der im Falle eines Falles Hilfe holt; alle getätigten Fahrten werden aufgezeichnet und stehen sowohl über eine Handy-App als auch über ein Web-Interface zur Verfügung. Es ist also ein perfektes Fahrtenbuch, das schriftliche Aufzeichnungen entbehrlich macht. Man muss nur in einer Fahrtentabelle markieren, welche Fahrten privat und welche beruflich sind und erhält dann den richtigen Ausdruck.

Rapid-Drive Tools

Die Handy-App zum Drive enthält auch Kleinigkeiten und zeigt etwa den aktuellen Standort des Wagens und gleich auch den Weg dorthin auf einer Landkarte an. Sie zeigt auch alle Tankstellen in der Nähe und erlaubt das Ausfüllen von Parkscheinen.

Was der “Smiley-Score” ist, darauf bin ich nicht gekommen, bei mir ist er 8/10. Florian Sturm wird uns diese Details beim Clubabend erklären.

Nachteile?

Klar, was ist schon perfekt! Es gibt natürlich viele Dinge, die einem Benutzer weniger gefallen. Und wir werden Euch diese Beobachtungen auch zeigen. Man kann aber damit rechnen, dass viele dieser Kinderkrankheiten bei zukünftigen Softwareupdates verschwinden werden.

Einladung

Wen also dieser Drive oder wen die Begegnung mit Florian Sturm (am besten natürlich beides) interessiert, laden wir zu unserem Clubabend ein. Florian wird uns sicher auch Details aus seiner Zusammenarbeit mit Rapid erzählen.

  • Veranstalter ClubComputer (Wir bewegen uns seit 30 Jahren mit unseren Mitgliedern wie eine Selbsthilfegruppe im Computer-Dschungel)
  • Dienstag, 22. November 2016, 18:00
  • Kulturschmankerl, Simmeringer Hautpstraße 152, 1110 Wien
  • Öffis: U3, eine Station 6 oder 71 stadtauswärts, Stadion Fickeystraße
  • Parken: Kurzparkzone bis 18:00. WiPark-Garage “Simmeringer Platz”, Einfahrt am Anfang der Kaiserebersdorfer Straße, vorfahren im linken Seitengang bis zum Schild “Simmeringer Hauptstraße 152”) Aufgang vor dem Lokal.
  • Vortragsthema: Fahrtenbücher mit Schwerpunkt Allianz-Drive
  • Anmeldeformular

Doppelpass mit Tom Walek

Die Partner des SK Rapid, alle Business-Club-Mitglieder und auch Teile der InvesTORen trafen sich am Donnerstag zum Vernetzungstreffen “Doppelpass”.

Nach einer Begrüßung durch Präsident Michael Krammer gab es eine von Andy Marek moderierte Podiumsdiskussion zum Thema “Erfolg”. Ein Motto, das mir in Erinnerung blieb, was der Satz, dass “der Druck, der auf den Akteuren lastet, in Zug umgewandelt werden muss”, also etwas Hemmendes in etwas Treibendes.

Man konnte den Eindruck gewinnen, dass es genügen würde, die optimalen finanziellen Rahmenbedingungen zu schaffen und das würde automatisch auch die sportlichen Erfolge zur Folge haben, was wieder umgekehrt zur Verbesserung der finanziellen Situation betragen würden, eine Art positiver Spirale.

Allein die letzten Monate haben uns aber doch vor Augen geführt, dass alle diese schönen Geldscheine uns in der konkreten Situation gar nichts geholfen haben.

Bei der Diskussion wurde viel zu wenig der Umstand angesprochen, dass das Spiel am Rasen eine viel größere Unberechenbarkeit hat als es bei wirtschaftlichen Planungen der Fall ist. Wegen der Schnelligkeit der Ereignisse geschieht vieles unbewusst, wirken Hemmungen, die sich auch gutem Training entgegenstellen. Und die größte Hemmung ist wohl die des Rekordmeister-“Titels”.

Tom Waleks Südpolvortrag

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Der Star des Abends aber war Tom Walek, der in einem packenden und sehr schnell vorgetragenen Bericht über seine Südpol-Expedition berichtete. Man konnte fühlen, dass es diese beeindruckende Siegermentalität von Hermann Maier war, die das österreichische Team nach neuntägigem Marsch durch die Eiswüste als erste bei der Forschungsstation am Südpol ankommen ließ, 46 Stunden von dem Konkurrenten, dem deutschen Expeditionsteam. Man bewegte sich auf einer Höhe von 3000 Metern, jeder mit einem Schlitten mit 80 kg im Schlepptau, bei -50 Grad Celsius und mit nur 3,5 Stunden Schlaf pro Tag. 10 kg Gewichtsabnahme trotz 10.000 kCal täglicher Energiezufuhr.

Das Motto: “Wer sein Ziel nicht kennt, der wird den Weg nie finden.” und “Alles ist nichts ohne Teamwork.”

Übersetzt auf den Fußball: “Wer nicht klar den Meistertitel als Ziel definiert, hat eigentlich schon verloren.” und “Wenn die Spieler nicht mannschaftsdienlich agieren, wir das Siegen schwierig.”

Interessant das zugehörige historische Zitat von Marc Aurel (121-180 römischer Kaiser): “Was dem Schwarm nicht nützt, das nützt auch der einzelnen Biene nicht.” und von Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832) “Nach unserer Überzeugung gibt es kein größeres und wirksameres Mittel zu wechselseitiger Bildung als das Zusammenarbeiten.”

Es wurde auch darauf hingewiesen, dass Rapid schon eine lange Titel-Durststrecke hinter sich hat und man sich natürlich fragen muss, ob man sich nicht zu sehr mit dem gebetsmühlenhaft wiederholten “Rekormeister”-Titel begnügt und die allerletzte Anstrengung für den Meistertitel fehlt.

Vielleicht war diese Veranstaltung ein Weckruf und vielleicht ist der zeitgleich vorgestellte Damir Canadi jener “Hermann Maier des Fußballs”, der Rapid mit der ihm zugeschriebene Akribie auf die Überholspur bringt.

Rapid-Fahne am Südpol!

Sensationell aber war, dass diese Südpol-Expedition eine Rapid-Fahne am Südpol gehisst hat und dass die Fahne auch weiterhin dort verweilt. Im Bild Tom Walek mit der Rapid-Fahne hinter der  Stahlkugel, die den Südpol markiert und vor der Amundsen-Scott-Südpolstation.

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Ambiente

Ein tolles Buffet mit anschließender Whisky- und Gin-Verkostung rundete die Veranstaltung ab.

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Das Filmteam von W24 nutzte die Gelegenheit zu Interviews. Hier mit Christoph Schößwendterd15a2664

…un hier mit Stefan Singer.d15a2666

Links

Mitgliederversammlung beim Klub der Freunde

Normalerweise herrscht bei den Mitgliederversammlungen nach einer solchen 0:2-Heim-Pleite wie dem Sonntagsspiel gegen den WAC eine Katerstimmung. An diesem Montag erlebten wir aber eher eine gelassene Heiterkeit, wurde doch am Vormittag von Rapid die Pressemeldung ausgesendet, dass Trainer und Sportdirektor mit sofortiger Wirkung beurlaubt worden sind.

Die Vorgeschichte zu diesem Abend zeigt uns, dass diese Beurlaubung den Insidern schon länger bekannt war. Denn Anfang September waren für diesen Abend Andi Müller und Mike Büskens eingeladen, doch unser Obmann Gerhard Niederhuber hat schon Wochen vorher geahnt, dass die Sessel dieser beiden gehörig wackeln und so hat er diese Planung in den Wochen vor dem Spiel geändert und bereits im Grünzeug-579, das am 24. Oktober versendet wurde, statt ihnen die Spieler Thomas Schrammel, Mario Sonnleitner und Christoph Schößwendter eingeladen.

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Dass es dann genau der Tag unserer Mitgliederversammlung war, dass dieser Schnitt seitens Rapid erfolgt ist, ist natürlich ein dramaturgisches Highlight. Und daher auch die entspannte Stimmung bei den Gästen.

Einen ganz besonderen Sympathie-Applaus bekam unser Vizekapitän Mario, der seine neue Rolle als “Fünftes Rad im Verteidiger-Gespann” in einem Kabinengespräch von Mike Büskens ohne besondere Begründung mitgeteilt bekam.

Die Spieler berichteten, dass so weitreichende Entscheidungen wie zum Beispiel eine Veränderung in der Trainerposten ohne irgendeine Beteiligung der Spieler vonstatten gehen.

Ambiete

Man muss zu diesen Mitgliederversammlungen etwas früher kommen, um einen schönen Platz zu bekommen und es gab schon vor dem Eintreffen der Gäste Grund zum Feiern, denn Herbert hat aus Madeira einen Honigschnaps mitgebracht, der in unserer Runde reißenden Absatz gefunden hat. Danke dafür und auch die von Peter gespendete Runde.

Wir begrüßten an diesem Abend auch zwei neue Gäste, die zu den Stammgästen der Rapid II-Spiele zählen: Christian und Gerhard. Beide waren von der sehr informativen Diskussionsführung unseres Obmanns angetan und werden auch unser Krampuskränzchen am 2. Dezember besuchen. Christian ist auch schon Mitglied geworden.

Nächste Mitgliederversammlung

Die nächste Mitgliederversammlung ist am Montag, 27. Februar 2017. Die eingeladenen Gäste erfahren wir in einer Ausgabe des “Grünzeug”.

Vorschau Krampuskränzchen

Neben dem leibhaftigen Krampus – dargestellt von Walter, einer Musikkapelle aus den Reihen der Mitglieder und selbst gemachten Speisen gibt es beim traditionelles Krampuskränzchen auch eine große Tombola, organisiert von Frau Gager und Herrn Nowotny. Die Erlöse aus dem Losverkauf werden dem Rapid-Nachwuchs gespendet.

Beim heurigen Krampuskränzchen können Mitglieder des “Klub der Freunde des S.C. Rapid” einen Datenträgern mit sehr vielen Videos über Veranstaltungen und Spiele des SK Rapid bekommen. Es gibt auch einen Index dazu, sodass das Auffinden bestimmter Szenen einfach ist. Der Kassier wird sich freuen, wenn dafür eine kleine Spende für den Verein und damit für den Nachwuchs von Rapid geleistet wird.

Rapid-Viertelstunde vom 11.11.

Rapid-WAC

0:1 (0:0)

Man hatte den Eindruck, als würde Rapid gegen ein Team der MA-48 spielen, weil die Dressen des WAC in einer grellen, oragenen Signalfarbe gehalten waren.

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Es begann mit einem gewissen Optimismus, den man aus dem Sassuolo-Erfolg mitgenommen hat – und endete so, wie sich das auch schon in den letzten Spielen angefühlt hat: mit einer Niederlage.

Und es nützt gar nicht, wenn Rapid in der Statistik in allen Belangen vorne liegt, denn viele dieser Rankings beruhen ja nicht unbedingt auf einer Überlegenheit von Rapid sondern eher auf einem Gewährenlassen durch einen defensiv orientierten Gegner. Schon in der ersten Halbzeit erschienen die wenigen Vorstöße des WAC gefährlicher, weil sie wegen der offensiv angelegten Spielanlage von Rapid nur eine eher reduzierte Abwehr vorfand.

Ab wann können solche Misserfolge im Ergebnis und im Torabschluss als zufällig und wann als Versagen gewertet werden? Wessen Versagen, der Mannschaft, des Trainerteams, oder der sportlichen Führung oder gar der Vereinsführung?

Für mich stand die Saison nach Zoki von Anfang an unter keinem guten Stern und die ersten Erfolge täuschten, denn da spielte offenbar wirklich das Stadion noch mit – oder es war noch der Spielwitz der vorigen Saison zu spüren.

Der Block-West tendiert mit seinen schon zur Routine gewordenen “Müller raus”-Rufen, das Versagen der sportlichen Leitung anzulasten, vor allem wegen seiner verfehlten Transfers der Spieler und natürlich auch des Trainers.

Ich wüsste zu gern, wer genau die Idee hatte, einen Trainer auszubooten, dessen damalige Mannschaft in keiner Phase seiner Amtszeit ein so hoffnungsloses Spiel mit ständig sinkender Erfolgsquote abgeliefert hätte. Die Mannschaft des Vorjahres hätte mit dem damaligen Spielwitz die heurige Mannschaft leicht geschlagen und dazu tragen in erster Linie die inadäquaten Einkäufe des Sportdirektors bei. Und von diesen Einkäufen werden wir uns wohl lange nicht erholen, auch dann, wenn Mike und Andy schon lange Geschichte sein werden.

Wie erfrischend waren dagegen die Einsätze von Kelvin Arase und Manuel Turnwald; keine Eingewöhnungszeit, die man ihnen hätte einräumen müssen, beide ein Positivfaktor von der ersten Minute.

Im Spiel von Rapid fehlt so etwas wie eine ordnende Idee, wie zum Beispiel die eines Steffen Hofmann.

Wenn es dann doch einmal zu einem Torschuss reicht, dann sind diese Schüsse zu statisch und wenig druckvoll und unplatziert, so als wäre der Tormann das Ziel.

Ist es nicht tragik-komisch, dass Trainer aus Österreich, das im Land des Fußballweltmeisters gerne als Fußballentwicklungsland gesehen wird, eben dort, in der Deutschen Bundesliga, sehenswerte Erfolge feiern und die Wiener Großklubs unter der Leitung von vermeintlichen deutschen Fußball-Größen nicht vom Fleck kommen?

Unsere Kultur verknüpft gerne Charakterlosigkeit mit späteren Misserfolgen unter dem Motto “G’schicht eana Recht”. Ich kann es rein menschlich überhaupt nicht verstehen, dass man einen Trainer kurz vor einer Art Krönung seiner Karriere, nämlich dem Einzug ins neue Stadion, fristlos kündigt und ihm nicht einmal die Gelegenheit gibt, sich von seinem Publikum zu verabschieden. Es mag irgendwo in der Wirtschaft da draußen Gang und Gäbe sein, das man Mitarbeiter wie die Schachfiguren verschiebt, aber bei einem Verein, der das Gemeinsame über Alles stellt und der nicht müde wird, Zu-Kurz-Gekommenen zu helfen, nimmt man dieses “Wir sind eine Familie” einfach nicht mehr ab, weil es nicht genügt, das zu predigen, man muss es auch leben.

Leider büßt nicht nur ein Verein für diese Untreue, sonder wir alle. Man macht sowas einfach nicht. Somit bestätigen wir die Worte unseres Trainers Zoki, dass Rapid kälter wird – und ergänzen, dass damit auch der Erfolg schwindet.

Ambiente

20 Jahre Tornados

Der Block-West startete die Choreografie mit dem geheimnisvollen Text: “Jedes Stück Stoff – ein Teil unserer 20jährigen Geschichte!” Aber dann bei Spielbeginn wurde das Geheimnis gelüftet. Alle Fahnen bei der Choreografie wurden offenbar aus gelagerten Transparent-Resten hergestellt. Sehenswert!

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Nicht vergessen: am kommenden Freitag, 11. November feiern die Tornados ihr 20-Jahr Jubiläum in der META-Stadt in der der Dr-Otto-Neurath-Straße 3, 1220 Wien ab 19:00.

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Undercover Agents?

Ein zweites Transparent, das in einem Artikel auf der Webseite der Ultras näher erläutert wird, lautete: “Kennzeichnungspflicht für Polizisten – in Wien und überall!” 

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Es überrascht, dass es überhaupt Anzeichen zu einer solchen Vorgangsweise der Polizei gibt, hat sie doch schon einen deutlichen Misserfolg aus einem solchen Einsatz eines “Undercover Agents” rund um den Tierschützerprozess hinnehmen müssen. Dass man bereit wäre, solche Methoden auch gegenüber der Fanszene einzusetzen? Vielleicht sollte uns einmal ein Jurist erklären, ob und in welchen Fällen eine solche Vorgangsweise überhaupt legitimiert ist, und ob im Falle von Fußball-Fans eine solche Maßnahme nicht überhaupt völlig überzogen wäre.

Links

Sassuolo-Rapid

2:2 (2:0)

Das Ergebnis passt, aber die Spielweise ist nicht etwas, auf dem man beruhigt aufbauen kann.

Dass der Zwei-Tore-Rückstand zur Pause schließlich aufgeholt werden konnte, lag möglicherweise doch an dem Zwei-Mann-Sturm der Schlussphase, der eine entsprechende Überzahl im gegnerischen Strafraum hergestellt hat und dann zu zwei Last-Minute-Treffern und noch dazu durch die beiden Stürmer geführt hat.

Und warum spielen wir dann nicht immer mit zwei Stürmern?

Ich glaube dass der Grund darin liegt, dass sich niemand mehr vor einer Niederlage fürchtet als der Trainer und das stärkt immer die Defensive. Aber das Kombinationsspiel von Rapid sollte auch mit einem Mann weniger im Mittelfeld ausreichend stark sein, um das Spiel in den gegnerischen Strafraum zu tragen, wo dann automatisch ein Mann mehr zur Verfügung steht und nicht erst aus dem Mittelfeld laufintensiv aufrücken muss.

Heute, im Spiel gegen den WAC werden wir erfahren, ob der Trainer das auch so sieht und ob er sich nicht doch getraut, mit dem Heimpublikum im Rücken auch einmal mit zwei Stürmern Flagge zu zeigen.

Österreich auf der UEFA-Überholspur

In der folgenden Tabelle wird das UEFA-Ranking vom 12. Oktober und 5. November (nach der EL-Runde) verglichen:

12. Oktober
13 Croatia 4.375 4.375 6.875 4.500 5.125 25.250 1/4
14 Greece  4.400 6.100 6.200 5.400 2.000 24.100 3/5
15 Netherl 4.214 5.916 6.083 5.750 2.100 24.063 4/5
16 Romania 6.800 6.875 5.125 2.250 0.900 21.950 2/5
17 Austria 2.250 7.800 4.125 3.800 3.875 21.850 3/4

5. November
13 Netherl 4.214 5.916 6.083 5.750 5.100 27.063 4/5
14 Greece  4.400 6.100 6.200 5.400 3.800 25.900 3/5
15 Croatia 4.375 4.375 6.875 4.500 5.125 25.250 1/4
16 Austria 2.250 7.800 4.125 3.800 6.375 24.350 3/4
17 Romania 6.800 6.875 5.125 2.250 2.100 23.150 2/5

Im Oktober betrug der Abstand zum 15. Platz (Niederlande) noch 2,213 Punkte und nach dieser 4. EL-Runde nur noch 0,9 Punkte (zu Kroatien). Unser Vorteil ist, dass wir noch drei Teams im Rennen haben und ein Punkt mit 3/4 gewichtet wird und für Kroatien nur mehr eine Mannschaft punkten kann und daher nur mit 1/4 gewichtet wird. Sogar Griechenland ist in Reichweite. Die Chancen stehen also gut, dass wir in den 6 Spielen österreichischer Klubs bis zum Dezember diese 0,9 Punkte aufholen können.

Ambiente

Wenn man die Mannschaft begleitet, erlebt man, wie durch Vereinheitlichung ein vordergründiges Team entsteht. Andy Marek gibt einen Dress-Code aus und der wird kontrolliert. Hilfreiche Hände sind zur Stelle, um die Schwachstelle, die Krawatte, ordentlich zu binden.

Lukas hilft Joelinton beim Binden der Krawatte

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Wen erinnert das nicht eine Armeeausbildung, wo sehr viel Wert auf solche scheinbar bedeutungslose Übungen gelegt wird. Standeskontrolle in der Zweier-Uniform, mit Krawatte und geputzten Schuhen,versteht sich und Verlesung des Tagesbefehls durch den Vizeleutnant. Und dann geht es an die Front (bei der Armee) und zum Spiel (beim Fußball). In beiden Fällen wird Disziplin hochgehalten, Kreativität wird im Vorfeld und auch im Kampf eher ungern gesehen. Wenn aber dann – ganz entgegen der taktischen Vorgaben – einem Akteur mit einer verrückten Aktion etwas gelingt, gibts den Maria-Theresien-Orden, andernfalls…

So, oder so ähnlich muss es Zoki ergangen sein, er hätte den Krieg gewinnen müssen und Meister werden müssen.

Nicht nur das italienische Heimpublikum war von dem Transparent des BlockWest angetan. (Bild aus Facebook.)

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“Vicini alla gente del centro d’Italia colpita dal sisma”
“Wir sind mit den Menschen, die im Zentrum Italiens vom Erdbeben betroffen sind.”

Auch bei uns Daheimgebliebenen findet die Aktion uneingeschränkte Anerkennung und Sympathie für den Block.

Etwa um 1:00 kamen die Schlachtenbummler von der Unternehmung Sassuolo zurück; im Bild Marcela und Hannes, dahinter Florian.

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Links

Traiskirchen-Rapid II

2:0 (1:0)

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Man kann nicht sagen, dass die Mannschaft schlecht gespielt hätte aber der notwendige Nachdruck vor dem Tor hat gefehlt. Viel zu “brav” waren die Schüsse mit Übungscharakter.

Wie umgehen, mit dieser neuerlichen Niederlage? Ursachenforschung ist angesagt.

Das letzte gewonnene Spiel von Rapid II gegen die Admira-Juniors im September war mit folgender Aufstellung: Rapid II mit: Gartler; Thurnwald (20. Bosnjak), Szalai, Wöber, Prirsch; Ljubicic, Malicsek (56. Tüccar), Okungbowa, Gashi; Kovacec, Entrup (69. Sobczyk).

Und im Spiel gegen Traiskirchen spielte man mit folgender Aufstellung: Gartler; Bosnjak, Pfeifer, Prirsch (70. Küssler); Okungbowa; Ehrnhofer (61. Nader), Tüccar, Nöstlinger, Obermüller; Sobczyk, Heinicker (76. Sahanek).

Neu: Pfeifer, Prirsch, Ehrnhofer, Nader, Nöstlinger, Obermüller, Heinicker, Sahenek

Nicht dabei: Thurnwald, Malicsek, Wöber, Gashi, Ljubicic, Szalai, Kovacec. Entrup.

Also praktisch eine ganz andere Mannschaft mit vielen neuen Nachwuchsspielern. Der Trainer von Rapid II hat’s mit der Aufstellung nicht leicht, weil eben die Kampfmannschaft oberste Priorität hat und der Kader von Rapid II dadurch oft ausgedünnt wird.

Ambiente

Traiskirchen ist ein gemütlicher Sportplatz, bei dem die Gäste im Vorspiel gegen Ober-Waltersdort mehr Stimmung gemacht haben als dann die Gäste beim Spiel gegen Rapid II.

Während wir die Käsekrainer und den Glühwein testen,

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beginnt für Christian der Arbeitstag; ein seltenes Bild mit USB-Stick und Brille. Christian verrät uns, dass er auf der Donau-Uni-Krems studiert. Den Bericht für Rapid schüttelt er gekonnt aus dem Ärmel und stellt sie gleich nach dem Spiel online. Die Bilder dazu macht er selbst mit dem Handy.

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Links


Rapidviertelstunde vom 4. 11. 2016

  • Rapid II-Debut im Allianz Stadion
  • Isländer-Treffen
  • Traustason-Wordrap
  • Rapid-Training mit Führungskräften
  • Link zum Video

 

GRÜNZEUG-579

INFORMATIONSBLATT DES KLUBS DER FREUNDE DES S.C.RAPID
(GEGRÜNDET 1951) 44. JAHRGANG/OKTOBER 2016/Nr.579 Versand 24.10.2016, Postamt 1120

Unsere nächste MITGLIEDERVERSAMMLUNG findet am MONTAG, dem 7. NOVEMBER 2016, um 19 Uhr statt. Eingeladen haben wir diesmal
die Herren Stefan AUER, Christoph SCHÖSSWENDTER, Thomas SCHRAMMEL und Mario SONNLEITNER. Einlass um 18.30 Uhr! Wir ersuchen um zahlreichen Besuch! Gäste herzlich willkommen!

EINLADUNG zum KRAMPUSKRÄNZCHEN, am FREITAG, dem 2.12.2016, um 18.30 im KLUBLOKAL.

Einlass: 18.00 Uhr! Eintritt frei! Wir ersuchen wie alljährlich um zahlreiches
Erscheinen, wenn möglich in Gesellschaft Ihrer Freunde und Familie!

Für gute Stimmung ist gesorgt! Es gibt eine große Tombola!

IN EIGENER SACHE

Ilvy Kinginrinteich, die treue, unserem Klub offiziell angehörende Hündin des langjährigen Rapidfreundes, Herrn Prof.Mag.Peter Praschl, 2560 Berndorf, ist leider nicht mehr. Es gab und gibt aber auch Austritte, die wir nicht nachvollziehen können und denen viel weniger Eintritte gegenüberstehen. Was jenen, welchen die Zukunft unseres Traditionsvereins am Herzen liegt, ernsthaftes Kopfzerbrechen bereiten sollte. Hat sich der im November 1951 gegründete Klub der Freunde des S.C. Rapid schlicht und einfach überlebt bzw. ist er zu „undynamisch”? Soll er sich auch der viele Augen und Hirne vernebelnden Pyrotechnik verschreiben? Soll er auch gegen alles und jedes rebellieren? Soll er auch die eigenen Spieler verbal und im Fall des Falles sogar körperlich bedrohen, statt sie im Klublokal freundlich zu bewirten? Soll er aufhören, Rapids Nachwuchs finanziell zu fördern, was die Öffentlichkeit sowieso einen Dreck interessiert und die meisten Fans ebenfalls nicht? Was meinen Sie, sehr verehrte Damen und Herren?

Bedenken Sie aber bitte: Unter einem Obmann Niederhuber bzw. dem derzeitigen Vorstand wird es bei uns weder Pyro noch irgendeine Form von Gewalt geben. Dafür hingegen eine Fortsetzung der Nachwuchsunterstützung. Wer ebenso denkt, der (die) bleibt bzw. kommt zu uns, ohne uns mit irgendwelchen knieweichen Argumenten oder gar einem ungesagten Götz-Zitat den Rücken zu kehren.

MISSION 33: SCHAFFEN WIR DAS?

Bei einem Blick auf die aktuelle Tabelle der österreichischen Bundesliga würde vermutlich nicht einmal eine Angela Merkel diese Frage bejahen. Obwohl die Vereinsleitung für die Realisation der oft zitierten 33. Meisterschaft sowie auch des Gewinns des Cups -beides von den „aktiven” Fans wichtigtuerisch als ihre „Zielsetzung” proklamiert – so viel Rapid-Marie wie noch nie in die Hand genommen hatte. Während es beim wesentlich bescheidener auftretenden SK Sturm Graz mit seinem bereits zehnfachen (!) Torschützen Deni Alar wie geschmiert läuft, worüber sich gewiss auch die stinkreichen Salzburger Bullen wundern… Wir wunderten uns vor allem über Rapids Darbietung in Ried. Hatte es am 27.5. im Allianz-Stadion noch ein grandioses 5:0 gegeben, so wartete nun die nahezu selbe Mannschaft (nur Richard Strebinger und Steffen Hofmann waren neu) mit einer erbärmlichen Gesamtleistung auf, der Teufel weiß, warum. Jedenfalls brachte die Art und Weise, auf die sich Mike Büskens nicht wieder zu erkennende Truppe von einem SV Ried vorführen ließ, Sportchef Müller, wieder einmal auf die Palme und quasi zur Umdichtung der Rapid-Hymne: „Rapid, Rapid, mia san ka Einheit!” Das wiederum rief Stefan Schwab, der den erneut verletzten Steffen Hofmann (Muskelbündelriss im Aduktorenbereich) weitere zwei Monate als Kapitän vertreten wird, auf den Plan: „Das ist die Kritik von Herrn Müller, die wir respektieren und akzeptieren” (müssen), aber vermutlich nicht ganz teilen. Ob Müllers „bewusst zum Ausdruck gebrachtes Gefühl” zur Leistungssteigerung seiner und Büskens’ Schützlinge beitrug, blieb zumindest in den ersten 75 Minuten der Altach-Partie mehr als fraglich. Aber: Wenn Schwab & Co. etwas aus diesem letztlich enttäuschenden Spiel für die Zukunft mitnehmen sollten, dann das: Man kann das Steuer selbst in aussichtslos scheinenden Situationen noch herumreißen, wenn man sich den Arsch aufreißt! Was ja auch der Herr Müller immer wieder predigt. Außerdem und überdies: Gerade der SCR muss eine Einheit sein und bleiben, die zusammenhält. Daran sollten wir alle denken, vom Krammer über den Schwab und dessen Mitspieler bis runter zum verbohrtesten Ultra, verdammt noch einmal! Wir schaffen das, sollten wir wenigstens mit Recht sagen können, wenn wir uns mit der Auslosung des ÖFB-Cup-Achtelfinales beschäftigen: Weil auch BW Linz, seine Zeichens Abstiegskandidat der Ersten Liga, aber höchstwahrscheinlich um einiges stärker als Karabakh oder Leobendorf, mangels geeigneter Heimstätte auf dem Sportklub-Platz Rapid empfängt (26.10.). Undenkbar, dass auch diese Partie mit einer Pleite endet! Obwohl der „Rasen” in Dornbach unglaublich katastrophal ist und der SCR alles andere denn ein Cupspezialist. Die Mission 33 jedenfalls scheint zumindest im Augenblick utopischer denn je zuvor, sodass man schon überlegen könnte, sie auf„Mission 2033″ umzutaufen, ha, ha, Scherz lass’ nach!

tipico-Bundesliga (Stand vom 16.10.2016): 1.Sturm 11/28 (23:6).-2.Altach 11/20 (15:13).­3.Salzburg 11/19 (19:9).-5.Rapid 11117 (22: 10). EL, Gruppe F (Stand vor der 3.Runde): 1.Genk 2/3 (5:4).-2.Sassuolo 2/3 (4:3).-3.Rapid 2/3 (3:3).-4.Bilbao 2/3 (1 :3).

SPIELE, TORE, KOMMENTARE

BL, 7.RUNDE (10.9.): STURM GRAZ (A) 1:1 (0:1).

Nach der Trauerminute für Ex-Sturm-und SCR-Trainer Karl Schlechta (94), großer Dominanz der „Wiener Schweine”, wie Sturms Fans die Rapidler immer zu nennen belieben, und Dibons früher Verletzung hieß es im Anschluss an einen Corner urplötzlich 0: 1, was Rapids Maschinerie für geraume Zeit bremste. Szantos Abstaubertor (stand Vorbereiter Joelinton abseits?) folgten „Joes” toller, von Gratzei ebenso toll abgewehrter Schuss und erneut viel grün-weißer Ballbesitz, aber auch viele Ballverluste und Grazer Freistöße. Weil der herausragende Strebinger auch im von Pyrodeppen hüben wie drüben verursachten Nebel nicht mehr zu bezwingen war, blieb es gerechterweise dabei: Sturm kann Rapid nicht schlagen! SCR: Strebinger; Pavelic, Schösswendter, Dibon (19.M.Hofmann), Schramme!; Mocinic, Schwab; Schaub, Szanto (88.Grahovac), Traustason (74.Murg); Joelinton.-Tore: Schulz (22.); Szanto (54.).­Gelbe Karten: Jeggo, Koch; Mocinic, Schwab.-Merkur-Arena, Drachta, 16.604.

EL, 1.RUNDE (15.9.): KRC GENK (H) 3:2 (0:1).

Nichts für schwache Nerven! In der durchwachsenen ersten Halbzeit hielt Strebinger Rapid fast im Alleingang im Spiel, doch gegen Baileys 17-Meter-Kracher exakt ins Kreuzeck war selbst er machtlos. Nach der Pause wurde das unbegreiflicherweise nicht ausverkaufte Stadion für die Gäste tatsächlich zur „grünen Hölle”, in der Schwab & Co. nun viel energischer und druckvoller auftraten, speziell zwischen der 51. und 59. Minute: Zuerst gelang dem Ersatzkapitän auf Schaubs Pass der Ausgleich, dann krönte der keinen einzigen Ball verloren gebende Joelintos seine nicht nur kämpferisch großartige Leistung mit dem unglaublichen 2: 1, dem dank einer Rasenunebenheit und Goalie Bizots Rasur prompt das 3: 1 folgte. Genks Pressballkönige gaben sich aber noch nicht geschlagen und ließen uns bis zum Schlusspfiff um den verdienten Startsieg bangen. SCR: Strebinger; Pavelic, Schösswendter, Dibon, Schrammel; Mocinic, Schwab; Schaub, Szanto (62.St.Hofmann), Traustason (79.Murg); Joelinton (87.Kvilitaia).-Tore: Schwab (51.), Joelinton (59.), Colley (60., Eigentor); Bailey (29., 88., Elfer).-Gelbe Karten: Schwab, St.Hofmann; Pozuelo.-Bes.Vorkommnisse: Die UEFA verbietet Stadien mit Sponsorennamen; Rapid musste die Nachspielzeit wegen Dibons Ausscheiden zu zehnt bestreiten.-Weststadion, Blom (Niederlande), 21.800.

BL, 8.RUNDE (18.9.): MATTERSBURG (H) 3:0 (0:0).

Lange schien ein weiterer Nach-EL-Flop zu drohen, weil Rapid mit dem enormen Ballbesitz nichts anfangen konnte und es drei knifflige Szenen im eigenen Strafraum gab: Zu Unrecht annulliertes SVM-Tor? Zwei Fouls von M.Hofmann? Erst nach dem 1 :0 des wiederum herausragenden Schaub spielten die Grünen so richtig befreit auf und brachten im Finish auch noch einen Debütanten, den Flügelflitzer Kelvin Arase aus der Ul 8. SCR: Strebinger; Pavelic, Schösswendter, M.Hofmann, Schramme!; Grahovac, Schwab; Schaub (86.Arase), Szanto (74.St.Hofmann), Murg; Joelinton (85.Kvilitaia).-Tore: Schaub (62.), Szanto (65.), Pavelic (83.).-Gelbe Karten: Schrammel; Jano, Maksimenko.-Allianz-Stadion am Gerhard­-Hanappi-Platz, Schüttengruber, 19.600.

ÖFB-CUP, 2.RUNDE (21.9.): LEOBENDORF (A) 1:0 (0:0).

Auf dem Dornbacher Krautacker fühlten sich die n.ö. Landesligakicker viel wohler als der SCR, welcher auch mit der gegnerischen Offensive einige Probleme hatte (z.B. traf Ex-Rapidler Konrad die Latte, 21.). Sagen wir halt: Nur der Aufstieg zählte … SCR: Novota; Auer, Schösswendter, M.Hofmann, Schramme!; Grahovac, Mocinic; Murg, St.Hofmann (69.Arase), Szanto (89.Schwab); Kvilitaia (78.Joelinton).-Tor: Schösswendter (50.).­ Gelbe Karten: Nummer 20 Leobendorfs; Kvilitaia.-Bes.Vorkommnisse: Zwei Unterbrechungen wegen Pyro-Nebels aus dem SCR-Fansektor.-Sportklub-Platz, Harkam, 3.500.

BL, 9.RUNDE (24.9.): ST.PÖLTEN (A) 1:1 (1:0).

Wer Meister werden will, darf gegen kleinkalibrige Teams nicht ständig Punkte verschenken! Nach dem 1 :0 unmittelbar vor der Pause
fand eine SCR-Offensive kaum statt, warum auch immer. Dazu kam eine Konfusion der ansonsten guten Innenverteidigung beim letztlich gerechten Ausgleich des erwartungsgemäß topmotivierten Aufsteigers. SCR: Strebinger; Pavelic, Schösswendter, Dibon, Schramme!; Grahovac, Schwab; Schaub, Szanto (79.Arase), Murg; Joelinton.-Tore: Petrovic (59.); Joelinton (45./+3, Elfer).-Gelbe Karten: Stec, Petrovic, Martic; Schwab.-NY-Arena, San (Schweiz), 8.000.

EL, 2.RUNDE (29.9.): ATHLETIC BILBAO (A) 0:1 (0:0).

Schiri-Groteske in der Nachspielzeit der ersten Hälfte: 1:0 für die drückend überlegenen Basken? Oder Elfer wegen angeblichen Strebinger-Fouls? Oder doch Abseits? Endlich letztere, tatsächlich richtige Entscheidung plus Zurücknahme der „Gelben” für den überragenden Richie. Dessen unmittelbare Vorderleute agierten ebenfalls stark, obwohl sie wegen der fast unzähligen Ballverluste, die nicht immer dem extremen Pressing des spanischen Spitzenklubs geschuldet waren, nur wenige Verschnaufpausen hatten. So etwas wie eine gezielte Rapid-Offensive gab es erst nach Steffens Einwechslung. SCR: Strebinger; Pavelic, Schösswendter, Dibon, Schrammel; Grahovac, Mocinic (67.St.Hofmann); Schaub, Schwab, Traustason (72.Szanto); Joelinton (84.Kvilitaia).-Tor: Benat (59.).-Gelbe Karten: Alvarez; Schramme}, Dibon, Grahovac, Joelinton.-Estadio San Mames, Bilbao, Chapron (Frankreich), 35.000.

BL, 10.RUNDE (2.10.): RIED (A) 2:4 (1:3).

Trainer Büskens zur „Krone”: „Bei jedem, der Rapid im Herzen trägt, kann ich mich nur entschuldigen. Das war Rapid nicht würdig.” Genau! Ins desaströse Bild von hinten bis vorne passte Steffen Hofmanns frühe Adduktorenverletzung beim Startelf­-Comeback perfekt … SCR: Strebinger; Pavelic, Schösswendter, Dibon, Schramme!; Grahovac (46.Mocinic), Schwab; Schaub, St.Hofmann (23.Szanto), Murg (69.Kvilitaia); Joelinton.-Tore: Honsak (6.), P.Zulj (23.), Reifeltshammer (40.), Nutz (65.); Schwab (26., 90.).-Gelbe Karten: Elsneg, Chessa; Mocinic, Pavelic.-Keine-Sorgen-Arena, Eisner, 5.179.

BL, 11.RUNDE (15.10.): ALTACH (H) 1:1 (0:1).

Note 4-5 für die über weite Strecken miserable Anhäufung von enervierenden Quer-, Rück-und Fehlpässen, gipfelnd in Pavelics zum 0:1 führendem Patzer. Auf so etwas hatten die Altacher ja nur gewartet, um mit gefährlichen Kontern zu antworten. Jene „Fans”, deren „Zielvorgabe” das Double gewesen war, auch? Jedenfalls konnten sie nun endlich einmal erbost pfeifen und der Mannschaft dann die Verabschiedung verweigern. Dennoch und trotz zusätzlich gewachsener Verunsicherung verdiente sich der obendrein auch noch dezimierte SCR (Grahovac war dubioserweise ausgeschlossen worden) für seine enorme Moral, mit der er gegen eine Menschenmauer den Ausgleich erzwang, die Note 1. Auch wenn das am Ende niemanden befriedigen konnte. SCR: Strebinger; Pavelic, Schösswendter, Dibon, Schrammel; Grahovac, Schwab; Schaub (77.Kvilitaia), Szanto, Murg (63.Traustason); Joelinton.-Tore: Schösswendter (89.); Ngamaleu (29.).-Gelbe Karten: Grahovac, Schwab, Joelinton; Jäger (mit dem schwachen Schiri vermutlich nicht verwandt), Schreiner.-Rote Karte: Grahovac (75. Unsportlichkeit).-Allianz-Stadion am Gerhard-Hanappi-Platz, Jäger, 22.000.

„MR. GRÜNZEUG NR. 579″: RICHARD STREBINGER

Hier soll jener Spieler herausgestrichen werden, der in den Spielen, über die wir in dieser Nummer berichten, die unseres Erachtens beste Dauerleistung geboten hat. Ab dem bescheidenen Cup-1 :0 gegen den Landesligisten Leobendorf (da durfte Jan Novota spielen) wurden Rapids Leistungen und Resultate immer unerfreulicher, was für das 2:4 in Ried ganz besonders gilt. Dort blieb auch Richard Strebinger bei weitem nicht fehlerfrei, man denke nur an sein
Fast-Eigentor zum 0:2. Insgesamt aber war unser junger „Meister im Eins-gegen-eins” der beste, weil beständigste Rapidler.

„RUNDE” SPIELE, „RUNDE” TORE FÜR RAPID

EC-Spiel: Louis Schaub 25. (Genk).-BL-Spiele: Stefan Schwab (75.), Srdjan Grahovac 50. (Altach). BL-Tor: Louis Schaub 20. (Mattersburg).

EIN BLICK ZU RAPID II

6.RUNDE (9.9.): VIENNA (A) 1:2 (1:2).

Haas; Thurnwald, Ljubicic, Szalai (24.Bosnjak), Wöber; Malicsek (60.Pfeifer), Okungbowa; Kovacec, Gashi, Tüccar (73.Heinicker); Sobczyk.-Tore: Kurtisi (12.), Ljubicic (40„ Eigentor); Kovacec (43„ Elfer).-Hohe Warte, Sadikovski, 1.084. Tagebuch-Eintrag

7.RUNDE (16.9.): ADMIRA JUN. (H) 2:0 (1:0).

Gartler; Thurnwald (21.Bosnjak), Szalai, Wöber, Prirsch; Malicsek (56.Tüccar), Ljubicic; Okungbowa, Gashi, Kovacec; Entrup (69.Sobczyk).-Tore: Wöber (27.), Ljubicic (60.).-Elektra-Platz, Jacob, 255. Tagebuch-Eintrag

8.RUNDE (25.9.): EBREICHSDORF (A) 0:1 (0:1).

Gartler; Thurnwald, Wöber, Szalai, Prirsch (84.Bosnjak); Okungbowa, Ljubicic, Gashi; Tüccar (70.Heinicker), Entrup (60.Sobczyk), Kovacec.­ Tor: Bauer (38.).-Ebreichsdorf, Fröhlacher (Kärnten), 850. Tagebuch-Eintrag

9.RUNDE (29.9.): NEUSIEDL (H) 3:2 (2:1).

Haas; Ehrnhofer (46.Thurnwald), Bosnjak, Szalai; Ljubicic; Kovacec, Okungbowa, Gashi, Leovac; Sobczyk (83.Pfeifer), Heinicker (60.Tüccar).-Tore: Sobczyk (5., 7.), Gashi (82.); Markus (22.), Enz (90./+3).-Allianz-Stadion, West 1, Javornik, 100. Tagebuch-Eintrag

10.RUNDE

Das Spiel in MANNSDORF wurde vom 7.10. auf den 18.10. verschoben, weil mit Thumwald, Wöber, Prirsch, Arase und Tüccar fünf Jungrapidler im U19-Team standen, das sich in Litauen mit Siegen über die Gastgeber (3:2), Aserbaidschan (4:1) und Bosnien-Herzegowina (3:1) souverän für die Eliterunde der EM qualifizierte; während Gartler als zweiter Keeper ins U21-Team aufgerückt war.

11.RUNDE (13.10.): AUSTRIA AM. (A) 1:2 (1:0).

Gartler; Bosnjak, Szalai, Wöber, Leovac; Malicsek (64.Thumwald), Okungbowa (71.Tüccar), Ljubicic, Gashi: Kovacec, Sobczyk.-Tore: Frank (57., Elfer), Blauensteiner (67.); Kovacec (44.).-Austria-Akademie, Hasanovic, 350. Tagebuch-Eintrag

RESÜMEE

Nach seinem Blitz-Ausschluss (Tätlichkeit) in Amstetten wurde Berni Fila für zwei Partien gesperrt.—Im darauffolgenden Spiel setzte es bei der eindeutig besseren Vienna die erste Saisonniederlage, welche ohne Haas’ tolle Paraden wesentlich empfindlicher als 1:2 ausgefallen wäre. Einziger echt gefährlicher SCR-Schuss: Kovacecs verwandelter Penalty.—Rasenreparatur auf West 1, daher wieder ab in den Prater! Wo es gegen Admira Jun. nach guter Startphase einen glanzlosen Arbeitssieg gab.—Ein 0:1 nach ausgeglichenem Spielverlauf ist gegen die drittplatzierten Ebreichsdorfer gewiss keine Schande, haben die doch mit dem WAC (1 :0) und dann dem SCR Altach (3:0) zwei ausgewiesene Angstgegner unserer Profis aus dem Cup geworfen!—Dank Sobczyks frühem Doppelschlag war der Sieg über Neusiedl nie ernsthaft gefährdet, zumal das 3:2 erst in der Nachspielzeit fiel.—Wieder Rasenprobleme im Allianz-Stadion, welchen schon am 16.9. das Heimspiel gegen die Admira Juniors zum Opfer fiel, sodass statt auf West 1 auf dem Elektra­-Platz gespielt wurde, und nun ging es auch auf dem Hauptfeld nicht, weswegen das Heimrecht mit der Austria getauscht werden musste. Das 2:1 für die bis dahin noch nicht spielfrei gewesenen Veilchen war deren bereits achtes Heimspiel in elf Runden, während Rapid II sechs von neun Partien in der Fremde bestritt. Logisch, dass „Akas” Truppe im Frühjahr umso öfter (und hoffentlich wirklich!) in Hütteldorf wird antreten können. In der Woche nach unserem Redaktionsschluss spielt Rapid II gegen den Aufsteiger Mannsdorf mit Trainer Herbert Gager und die starken Stadlauer, beide Male übrigens, erraten, auswärts.

RLO-Tabelle vom 16.10.: l.Ritzing 10/26 (27:8).-2.Austria Am. 11/25 (17:8).-3.Vienna 10121 (18:7).-6.Rapid II 9/16 (17: 10).

„MV” VOM 26.9.: SEID IHR ALLE DA? Jaaa! Im Klublokal gab es natürlich kein Kasperltheater, sondern die erste Versammlung seit der „GV” vom 18.5.2015, zu der alle eingeladenen Ehrengäste erschienen sind. Wermutstropfen: die Lautsprecheranlage funktionierte nicht. Zum Glück waren sie durchwegs gut bei Stimme: Neo­Kapitän Stefan Schwab (als Bub auch talentierter 60-Meter-Skispringer), Maximilian Hofmann, der ihm den Vorzug als Alpin-Skifahrer streitig machte, Philipp Schobesberger („Bin nur in der Kraftkammer, hoffe aber, bis Ende November fit zu sein”), dessen Mundwerk unter der langwierigen Knieverletzung überhaupt nicht gelitten hat, und last but not least ließ auch Mario Pavelic bei Gelegenheit den Schmäh rennen. Wie gesagt, Kasperltheater war’s keines, trotzdem über weite Strecken lustig. Auch wenn hin und wieder so manche Unzufriedenheit mit den letzten Leistungen zu hören war. Doch man weiß ja, wie schnell sich im Tagesgeschäft Fußball alles ins Gegenteil verkehren kann…

SPLITTER

  • WM-Qualifikation: 5.9., Tiflis, Georgien-Österreich 1:2 (0:2), Tore: Hinteregger, Janko. Schaub „debütierte” auf der Bank.
  • EM-Qualifikation: 6.9. Moskau: Russland U21-Österreich U21 1:1 (1 :0), Tor: Jakupovic. Murg (Knieprobleme) fehlte, Wöber war Ersatz.
  • Am 9.9. wurde fix, dass die Bundesliga ab 2018/19 zwölf Vereine und die sogenannte Erste Liga deren 16, unter denen bis zu drei Amateureteams sein können, umfassen werden. Ob sich das wirklich positiv auf unseren Spitzenfußball auswirken wird? Schau’ ma mal…
  • Am 15.9. war Weltstar Dejan Savicevic (44 BL­Spiele mit 18 Toren für Rapid und aktueller Präsident des montenegrinischen Verbandes) 50 Jahre geworden. „Grünzeug” kannte und kennt keinen Rapidler, der dem großen Linksfuß „Il Genio” in puncto Technik, Schnellig-, Wendig-und Torgefährlichkeit so ähnlich ist wie Louis Schaub. Und dieser noch nicht 22-Jährige hat kurz darauf seinen im Sommer 2017 auslaufenden Vertrag nach „harten, aber korrekten Verhandlungen” (Andi Müller) bis 2020 verlängert. Es wäre super, würde der junge Superkicker trotz Ausstiegsklausel tatsächlich so lange bleiben. Oder „wenigstens” eine super Ablösesumme einbringen!
  • Zwei Sterne für Grün-Weiß bei der Gala der „Wiener Sportstars” am 28.9. im Rathaus: Michael Konsel für sein Lebenswerk, Rapid für das Projekt „Special Needs Team”. Gratulation mal zwei!
  • WM-Quali: Am 6.10. in Wien 2:2 (1 :2) gegen Wales; Tore: Arnautovic (2); Schaub debütierte in der 87. Minute. Tagebuch-Eintrag-
  • Am 9.10. in Belgrad 2:3 (1:2) gegen Serbien; Tore: Sabitzer, Janko; Schaub sah zu.
  • U21, EM-Quali: Am 7.10. 1 :0 (1 :0) auf den Färöer Inseln, Tor: Schoissengeyr auf Corner von Murg (spielte 92 Minuten).-Am 11.10. in St.Pölten 1:4 (0:1) gegen Deutschland, Tor: Lienhart; Murg spielte 64 Minuten.-Deutschland wurde überlegener Gruppensieger (10 Spiele/30 Punkte), unser Team (10/22) qualifizierte sich fürs Play-off im November. Der (übermächtige?) Gegner am 11./15.11.: Spanien!

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Mitgliederversammlung
am
Montag, 07· November 2016

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Erstellt von Stefan Rakousky 22.10.2016