Stadionführung

Herbert und Walter vom Klub der Freunde haben mich zu einer Stadionführung mit einer großen Gruppe von Eisenbahnveteranen eingeladen, der ich mich gerne angeschlossen habe. Altersmäßig habe ich gut dazu gepasst.

Im Tagebuch wurde schon mehrmals über das Innenleben des Stadions berichtet, daher beschränke ich mich hier auf Besonderheiten dieser speziellen Führung. (weitere Berichte siehe Links)

Nächste Mitgliederversammlung Ende August. Details werden hier bekanntgegeben. Auskunft 0677-1899 5070 (Franz)

Im Eingangsbereich werden historische Fußbälle ausgestellt. Wie wir wissen, wird bei jeder Fußball-WM ein neuer Spielball von adidas entwickelt. Hier findet man alle diese Bälle beschrieben. Auch der erste Fernsehball, der Telstar fehlt nicht in der Rapid-Aula. Interessant ist, dass alle diese Bälle in Pakistan hergestellt werden:

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Zufällig war während unserer Führung eine Besprechung der Verteidiger, im Bild Christoph Schößwendter, Christopher Dibon, Max Hofmann und Wolfgang Frey.

Ist es nicht bemerkenswert, dass man nicht einmal eine Stadionführung machen kann, ohne dass man auf die aktuelle Misere von Rapid hingewiesen wird? Der Vorjahreskapitän und Herzeigespeler Mario Sonnleitner war nicht dabei. Zufall? Sicher nicht!

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Es wird immer wieder auf die Unterschiede zwischen den Spielerkabinen von Rapid und jener der Auswärtsmannschaft hingewiesen. Einer dieser Unterschiede ist zum Beispiel eine ziemlich mächtige aber gut portable SONY-Soundanlage, die einen Höllenlärm erzeugen soll und die wahrscheinlich weniger berühmte Spielszenen in den 90 Minuten davor vergessen macht.

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Gegenüber von der Spielerkabine gibt es einen Raum, der den Eindruck eines „Gehirnwäschezentrums“ macht, ist dem die Spieler rund um ein Spiel auf den „Rekordmeister“ eingeschworen werden.

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Beim folgenden Bild könnte man raten lassen, wofür dieses verglaste und voll einsichtige WC wohl dient. Es ist das WC zur Doping-Kontrolle, in dem Spieler ihre Urinprobe abstellen aber gleichzeitig ein Vertreter der WADA dabei zuschaut, dass nicht manipuliert wird.

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Etwa 8mal pro Jahr gibt es eine unangekündigte Kontrolle. In der Pause werden zwei Spieler ausgelost.

Im Mixed-Bereich gibt es neuerdings Wärmestrahler.

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In der Kabine der Gastmannschaft wurden wir von Geschäftsführer Christoph Peschek begrüßt. Christoph ist ausführlich auf Fragen aus dem Kreis der Besucher eingegangen und insbesondere eine seiner Antworten ist mir in Erinnerung geblieben.

Auf die Frage über den Umgang mit dem „Problem“ Entrup hörten wir folgenden Vergleich: dieser Wechsel eines ehemaligen Mitglieds eines Austria-Ultras-Fanklubs zu Rapid wäre etwa so als würde ein früheres Mitglied des RFS (Ring Freiheitlicher Studenten) zur SPÖ wechseln. An dem etwas holprigen Vergleich werde ich noch länger „kiefeln“. Im Bild Laurin Rosenberg, unser Begleiter durch das Stadion und Christoph Peschek, Geschäftsführer von Rapid.

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Angesichts der „Erfolge“ in den letzten Spiele fragt man sich, ob das wirklich ein Vorteil ist, der Heimmannschaft beheizte Sitze anzubieten.

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Das folgende Bild zeigt eine Ansammlung von Sponsor-Logos auf der Interview-Wand. Wenn man genauer schaut, sind aber nicht alle dieser Partner gleich häufig vertreten. Wer mehr zahlt, eben öfter:

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28 lyoness
28 wien energie
24 allianz
24 ottakringer
22 adidas
22 card complete
18 tipp 3
18 wiener zucker
 6 admiral
 6 panaceo
 3 kamper
 2 orf
 2 sky sport

Einen ungewohnten Anblick vom Stadion etwa aus der Andy-Marek-Sprecherposition bietet das folgende sphärische Panorama, das durch einen Rechenvorgang am Handy und durch etwa 20 zusammengesetzte Aufnahmen entstanden ist.

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