Rapid-RB

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Ein Sieg sollte nicht sein (das werden auch die Bullen sagen). Vielleicht sollten wir uns auf ein verdientes Unentschieden einigen. RedBull mit gefährlicheren Chancen in Einzelleistungen, Rapid mit mit großem kollektiven Druck, insbesondere in der Schlussphase.

Nächste Mitgliederversammlung 26.August. Eingeladen wurde die sportliche Führung Didi, Jürgen und Zoki. Auskunft 0677-1899 5070 (Franz)

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Wir sahen ein interessantes, kampfbetontes Spiel, mit je drei gelben Karten für die Teams.

Immer wieder sehr auffällig im defensiven Mittelfeld war Ivan Mocinic. Er wird allgemein als Spieler mit großer Spielintelligenz eingeschätzt. Das liegt an seinem schnellen und präzisen Passspiel. Martin meinte, dass seine Spielzüge vielleicht sogar zu schnell für seine Mitspieler sind. Vergleichsweise unauffällig war Joelinton. Er wirkte oft unentschlossen und zögerlich.

Die Hitze war für Spieler und Zuschauer eine ziemliche Herausforderung, es gab zwei Trinkpausen.

Es ist doch erstaunlich, wie lange es dauern kann, bis man zwei Rapid-Soda bekommt. Die Bezahlung ist nicht das Problem. Soda kommt nämlich nicht aus einem Zapfhahn, wie man vermuten würde, sondern aus gewöhnlichen Mineralwasserflaschen. Und deren Handling verzögert manchmal die Auslieferung.

Support

Wir sahen eine kollektive Meisterleistung, inszeniert von den Ultras.

Das Motto: „Da Proda is Vegaungenheit – ins Weststaion gengan jetzt die Leit“.

Eine Darstellung des Umzugs vom Happelstadion ins Allianz-, pardon Weststadion natürlich. Beide Stadien wurden in riesigen Transparenten dargestellt. Gefahren wurde mit einer Straßenbahngarnitur, die Haltestelle war hinter dem Tor. Grün-weißer Konfettiregen komplettierte die Inszenierung.

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An Attacken gegen den Geldgeber des Gegners hat es nicht gemangelt.

„Herst Didi, sieh’s endlich ein, der Wille des Universum ist stärker als eure Energy. In die Champions-League schafft ihr es nie! Schieß Red Bull!“

„Mateschitz kann noch so viele Millionen investieren, in der Champions-League werdet ihr niemals existieren.“

Dass für die Zufälligkeiten eines Fußballspiels sogar der „Wille des Universums“ herhalten muss, hat mich erheitert.

Bemerkenswert war auch das spontane Absingen der Alfred-Körner-Hymne durch den Block-West.

Trotz aller Kritik für die Ablehnung des „Allianz-Stadion“ durch den Block, muss man doch dem Block zugute halten, dass wir ohne seine Organisationskraft und Einsatzbereitschaft ein zwar schönes aber nur durchschnittliches Stadion wären. Mit diesem Block ist aber ein Spiel in Hütteldorf für jeden Gast, ein ganz besonderes Ereignis, das zum Wiederkommen ermuntert.

Die Prozedur zu Spielbeginn mit den Wappen am Spielfeld und dem symbolischen 12. Mann, getragen von Mitgliedern sowie die zwei gemeinsam gesungenen Hymnen ist ein sehr gelungenes Ritual, das von allen gut angenommen worden ist. Es ist auch gut, dass die alte Hymne nicht wie am Beginn ganz à capella und dadurch auch schneller gesungen wird.

Da, wo wir sitzen

Wir sitzen in der Reihe 13, oberhalb des Mundlochs des Sektors 11.

In unserer Sitzumgebung ist viel Prominenz zu sehen. Vor uns „die Gärtner“, Josef und Peter, die schon mehrmals in der Rapid-Viertelstunde zu sehen waren, rechts Andreas Schieder, hinter uns Peter Pilz, beide Kuratoriumsmitglied und Abgeordneter zum Nationalrat, ebenfalls hinter uns Florian Scheuba, Kabarettist.

prominenz

Links

Neue Freunde

Wir begrüßen in unserer Liste zwei prominente Mitleser: Werner Walzer, Rapid-Legende mit 326 Einsätzen (Link), Mitglied des Legendenklubs, Hobbyfotograf (den ich mehr oder weniger zwangsrekrutiert habe) und Andreas Frey, den Obmann des Rapid-Fanklubs „Grüne Reblaus Wachau“.

[Auf  jedem versendeten Tagebucheintrag befindet sich unten ein Abmeldelink.]

Andreas steht mehrfach mit Rapid in Beziehung. Sein Bruder Wolfgang ist als Masseur Rapid-Urgestein. Andreas ist aber auch der Trauzeuge von Barbara und Steffen Hofmann. (Diese Zeugenschaft ist eine wechselweise.) Weiters pflegt er eine Sammlung von Rapid-Andenken, wie Original-Trikots, Wimpeln und anderen Erinnerungsstücken, die man durchaus schon als Museum bezeichnen kann. Ein ganz besonderes Stück ist das letzte Trikot von Didi Kühbauer im Rapid-Dress. Bilder dieser Erinnerungsstücke haben auch Einzug in Bücher der „Wuchtl“-Serie von Funki Feurer gefunden. Während der Entstehung der Rapid-Chronik hat Andreas mit Roland Holzinger zusammengearbeitet. Kurz, ein bemerkenswert engagierter Rapidler!

Andreas wäre bereit, mir seine Sammlung zu zeigen und er wird sicher nichts dagegen haben, wenn sich jemand aus unserer Runde anschließt. Wir laden „die Reblaus“ nach der Besichtigung zu einem Mittagessen in der Wachau ein. Es erfordert nur Interessenten und einen geeigneten Termin. Bitte melden!

 

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