Rekord-Vizemeister Rapid

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Rapid ist immer für einen Spitzenplatz gut. Für den Titel reicht es aber selten. Allzu oft macht daher dieser Teller nicht Station in Hütteldorf:

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Mitgliederversammlung am 11.3.2019 mit:
Stephan Auer, Andrei Ivan, Tobias Knoflach, Manuel Martic
Gäste sind willkommen, Voranmeldungen erbeten. Wenn Du als Nichtmitglied teilnehmen möchtest, rufe bitte 0677-1899 5070 (Franz).

 

Vielfach sind die Gründe dazu hausgemacht, manchmal sind es aber auch Gründe, die dem durchschnittlichen Fußbalfan nicht immer einleuchten.

Die ersten Plätze der letzten 20 Jahre

Die folgende Tabelle zeigt die ersten vier Teams der Bundesliga am Saisonende. In drei Saisonen, nämlich 2001 (Hickersberger nach Matthäus), 2005 (Zellhofer nach Hickersberger) und 2010 (Pacult) war Rapid nicht unter den ersten vier.

1. Platz 2. Platz 3. Platz 4. Platz
1996/97 Salzburg Rapid Sturm Tirol
1997/98 Sturm Rapid GAK Salzburg
1998/99 Sturm Rapid GAK Salzburg
1999/00 TIrol Sturm Rapid Austria
2000/01 Tirol Rapid GAK Sturm
2001/02 Tirol Sturm GAK Austria
2002/03 Austria GAK Salzburg Rapid
2003/04 GAK Austria Pasching Rapid
2004/05 Rapid GAK Austria Pasching
2005/06 Austria RB Pasching Ried
2006/07 RB Ried Mattersburg Rapid
2007/08 Rapid RB Austra Sturm
2008/09 RB Rapid Austra Sturm
2009/10 RB Austria Rapid Sturm
2010/11 Sturm RB Austria Ried
2011/12 RB Rapid Admira Austria
2012/13 Austria RB Rapid Sturm
2013/14 RB Rapid Grödig Austria
2014/15 RB Rapid Altach Sturm
2015/16 RB Rapid Austria Admira

Ganz unumstritten sehe ich diese Tabelle nicht. Es hat mich damals schon gewundert und wundert mich heute noch, dass es möglich ist, dass Vereine krimineller Machenschaften zwecks Erzielung des Meistertitels überführt werden und danach den Meistertitel nicht aberkannt bekommen.

Stell Dir vor, jemand stiehlt – sagen wir – ein Handy. Er wird erwischt aber das Handy wird dem Besitzer nicht zurückgegeben – obwohl es vorhanden und intakt ist.

Das wäre undenkbar? Die Bundesliga macht’s möglich. Den Vereinen Sturm, Tirol und GAK wurden im Nachhinein vor Gericht nachgewiesen, dass sie den Spielbetrieb mit unlauteren Methoden aufrecht erhalten haben und trotz dieses Schwindels, der schließlich zu deren Konkurs geführt hat, mussten sie den erschwindelten Titel nicht zurückgeben.

Hätte man das aus Fairness gegenüber den anderen Vereinen so exekutiert, würde die Tabelle etwas anders ausschauen. Auch ist erstaunlich, wie wenig die jeweils Zweitplatzierten sich nach den Konkursen zu Wort gemeldet haben.

20-Jahres-Ranking

Wenn wir nun diese ersten vier Plätze mit 4, 3, 2 und 1 Punkten bewerten, erhalten wir folgende Tabelle:

1. Platz 2. Platz 3. Platz 4. Platz
4 Punkte 3 Punkte 2 Punkte 1 Punkt Punkte
Rapid 2 9 3 3 41
RB 7 4 0 0 40
Austria 3 2 6 4 30
Sturm 3 2 1 6 20
GAK 1 2 4 1 18
Tirol 3 0 1 1 14
Ried 0 1 0 2 3
Salzburg 1 0 1 2 6
Admira 0 0 1 1 2
Grödig 0 0 1 0 2
Altach 0 0 1 0 2
Mattersburg 0 0 1 0 2
20 20 20 20

So wird das natürlich nirgendwo gezählt aber es gibt doch einen Eindruck, wie leistungsfähig eine Mannschaft in diesem Zeitraum war. Zwar haben Austria, Sturm und Tirol einen Titel mehr als Rapid, dennoch hat Rapid (in dieser Darstellung) insgesamt mehr Punkte, sogar mehr Punkte als RB.

Es ist zwar schön anzuschauen – für Rapidler – aber mit nur weniger Änderungen kann die Tabelle auch anders erscheinen. Zum Beispiel, wenn man die Punkte von Salzburg und RB zusammenzählen würde. Oder, wenn man dem jeweiligen Meister mehr Punkte gibt, als nur um einen mehr als dem Zweiten (so wie das bei der Formel 1 oder beim Skiweltcup der Fall ist).

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