Rapid II-Ebreichsdorf

5:3 (3:1)

An diesem Tag hat einfach alles gepasst:

Nächste Mitgliederversammlung 2.Dezember. Eingeladen wurden Zoran Barisic und Christoph Peschek. Auskunft 0677-1899 5070 (Franz)
  • Leo Gartlers Mikrofon war frei von Wackelkontakten, Leo hatte eine glasklare und störungsfreie Funkverbindung
  • Die Hornissen waren voll im Einsatz, mit einem neuen Transparent „Auch wenn wir nicht bei Euch sind, denken wir an Euch; bedingungslos!“
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  • Keine „geparkten“ Spieler von Rapid I
  • Eine hochmotivierte Mannschaft Rapid II

Es war ein schnelles, durch einige harte Zweikämpfe geprägtes Spiel mit drei Elfern (2:1 für Ebreichsdorf) bei dem Ebreichsdorf am Ende beim Stand von 4:3 noch alles nach vorne warf, um den Ausgleich zu erzielen und sich bei einem Konter das 5. Tor durch Orascanin einzufangen.

Sehr auffällig der Altersunterschied mit sicher 5 Jahren, der sich natürlich bei dem einen oder anderen Zweikampf oder Kopfballduell nachteilig für Rapid II ausgewirkt hat. Aber punkto Schnelligkeit und Technik konnte wieder Rapid II punkten.

Rapid II ist jetzt am 12. Tabellenplatz, punktegleich mit dem Wiener Sportklub aber mit der um 4 Tore schlechteren Tordifferenz. Abstand zum 10. Platz (Admira Juniors) sind 4 Punkte, zum 13. Platz (Sollenau) 2 Punkte.

Wir freuen uns schon auf das Auswärtsspiel in Oberwart (derzeit am letzten Tabellenplatz), kommenden Freitag um 19:30.

Dass das Los „blau 85“ den Hauptpreis bei der Tombola gewonnen hat, war sehr erfreulich für uns, dann mit dem Geschenkkorb ist dadurch unsere Versorgung für die nächste Woche schon gesichert.

Bei der Heimfahrt haben wir erfahren, dass das angedrohte Relegationsspiel der schwächsten Amateurmannschaft (das wäre derzeit Rapid II) nur ein angedachtes Kriterium ist, die Zahl der Amateurmannschaften klein zu halten, dass es aber noch nicht umgesetzt wird. Wenn das stimmt, wäre der heutige Sieg ein wichtiger Schritt zum Klassenerhalt gewesen. Wenn es nicht stimmt, wären es noch vier Punkte zu den Admira Juniors, deren drei wir uns im letzten Spiel, dem direkten Duell beider Mannschaften, holen könnten.

Wie schon an anderer Stelle erwähnt, wären mehr Zuschauer (heute nur 100 Zuschauer, davon 50 aus Schwechat) ein zusätzliches Motiv für die Spieler, denn sie würden das Gefühl haben, wirklich für jemanden zu spielen und nicht immer nur für ein paar anwesende Verwandte.

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Grödig-Rapid 2:0 (1:0)

Wie sich die Interessenslage ändern kann:

Am Samstag Mittag hätten wir den Veilchen für Sonntag noch einen Sieg gewünscht. Am Samstag Abend, nach der Niederlage gegen Grödig, wurde dieser – an sich ohnehin eher sonderbare – Wunsch in das Gegenteil verkehrt. Genaugenommen wäre uns die Variante von Samstag Mittag lieber gewesen, aber so ist eben Fußball.

Die Frage nach dem Warum für diese Niederlage beantworten verschiedene Zuschauer ziemlich verschieden. Während die einen die Schuld bei den „unfähigen“ Spielern suchen, sagen die anderen, man würde mit diesem Trainer keinen Titel gewinnen.

Ich meine, dass das Trainerteam aus diesem Team ein Maximum herausgeholt hat – über das Jahr betrachtet. Das Frühjahr ist leider ganz und gar nicht so verlaufen, wie man sich das vorgestellt hat, aber die Tendenz, die großen Spiele durchaus erfolgreich zu bestreiten und gegen die vermeintlich schwächeren Gegner zu versagen, liegt sicher nicht an irgend wessen Unfähigkeit, sondern ist eine Folge der Gegebenheiten, die nicht zu ändern sind. Unser junges Team verköpert den „Rekordmeister“ und das sind große Schuhe und jeder will diesen „Rekordmeister“ schlagen, jedenfalls ist er mehr motiviert als gegen irgendeine andere Mannschaft.

Spieler bei Rapid erwarten eine große Kulisse, sie lieben die Herausforderung. Ein Spiel gegen die großen drei: Austria, Sturm und RB bei tollem Support ist halt etwas anderes als ein Spiel vor 2000 Zuschauern in Grödig. Aber die Motivationslage des jeweiligen „schwachen“ Gegners ist umgekehrt. Die Grödiger treten mit dem Mut der Verzweiflung an. Sie spielen vor einer vergleichsweise guten Kulisse, denn bei den anderen Spielen kommt ja praktisch nur die Hälfte der Zuschauer. Das ist natürlich keine Entschuldigung, denn Profis sollte so etwas nicht ausmachen. Aber leider ist die Psyche nicht etwas, das man einfach umschalten kann, besonders dann, wenn man erst am Beginn einer Fußballerkarriere steht.

Es fehlt nur noch eine Runde, in der die Veilchen und Rapid gleich viele Punkte einfahren, dann ist Rapid der zweite Platz wegen des Abstands von 8 Punkten nicht mehr zu nehmen. Niederlagen von beiden Teams – wie in dieser Runde – wären zwar genau so ärgerlich wie gegen Grödig, wären aber in diesem Sinne auch gut.

Etwas befremdlich die Zuschauerzahl beim Spitzenspiel der Austria gegen RB: 7500. Bei diesem Spiel waren bei Rapid immerhin 25.000 Zuschauer. Das sind mehr als drei Mal so viel.

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Riedenwanderung

Wir hatten an diesem Samstag andere Pläne, als nach Grödig zu fahren. Florian war klettern, ich war auf einer Zeitreise in meine Kindheit und habe im Kreise meiner Freunde aus diesen Tagen etwa 500 Bilder (1930..1974, 1988) gezeigt. Der Weg dorthin führte über den Riedenwanderweg am Hoheneggersteig in Kritzendorf, eine Welt, die eine seltene Mischung aus dem modernen Heute und dem fast schon vergessenen Gestern birgt. Stellvertretend hier ein Bild am Beginn dieser Wanderung auf der Hauptstraße in Kritzendorf. Auf der Eternitwand sieht man ein stark verblichenes Werbebild von Persil mit dem Untertitel „für den Waschtag“. Diese Wand ist auch vom Riedenwanderweg, besonders aber von der Paulakapelle zu sehen und war auch schon vor 60 Jahren dort (und war damals natürlich viel besser lesbar) und stammt aus den 1930er Jahren. Bemerkenswert: Nichts an dieser Wand wurde seither beschädigt oder durch bauliche Maßnahmen verändert. Restaurationswürdig! Dieselbe Ansicht aus dem Jahr 1938 findet man im Buch „Kritzendorf einst und heute“ von Raimund Hofbauer.

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Hier noch ein Bild vom Ende des Riedenwanderwegs mit Blick auf Klosterneuburg und Wien und die mächtigen Auen im Bereich des Kritzendorfer Strombads; ein wenig bekanntes landschaftliches Kleinod. Der Städter wundert sich über die steilen Anstiege am letzten Abhang der Alpen. In dieser Gegend stand auch die niedrigst und östlichst gelegene alpine Schutzhütte, die Payerhütte (heute nicht mehr bewirtschaftet).

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Rapidviertelstunde vom 29. April

  • Österreichisch für Fußballfans
  • Football For Friendship-Turnier
  • Rapid Sport Leading Company
  • Muttertagsaktion in Fanshops
  • Greenie Tag
  • Tomi im Interview
  • Link zum Video

 

 

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