Rapid II-Ebreichsdorf
1. Mai 2016
Österreich-Trikots
2. Mai 2016

Kaum erfindet eine Zeitung ein Gerücht – denn mehr kann man das wohl nicht nennen – gibt es auch schon jede Menge Anhänger dieser Idee.

Es geht um folgenden Artikel in oe24:
http://m.sport.oe24.at/fussball/fussball-national/bundesliga/Kommt-Kuehbauer-jetzt-zu-Rapid/234068119
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nd um die gleich massenweise zustimmenden Stimmen der „Anhänger“ in Facebook.

Mitgliederversammlung am 11.3.2019 mit:
Stephan Auer, Andrei Ivan, Tobias Knoflach, Manuel Martic
Gäste sind willkommen, Voranmeldungen erbeten. Wenn Du als Nichtmitglied teilnehmen möchtest, rufe bitte 0677-1899 5070 (Franz).

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Das Bild zeigt Didi Kühbauer bei einem Interview mit Gerhard Niederhuber bei einer Mitgliederversammlung des Klub der Freunde des S.C. Rapid am 11.10.2010.

Bei jedem Trainer kommt einmal ein Tief, das die Anhänger nicht mittragen wollen und der Verein (zum Beispiel wegen der Tabellensituation) nicht mittragen kann oder gar der Trainer selbst – wie in Dortmund – nicht mehr will. Das war beim WAC so, das war in Dortmund so und kein Trainer, auch der Trainer-Messias ist davor gefeit.
 
Rapid ist nicht einmal in so einem Tief. Eine Niederlage ist in der Meisterschaft weder ein großes Malheur noch ein Tief; auch wenn es eine gegen Grödig ist. Ein Tief schaut anders aus. Es ist mehr der Titelhunger der Fans, den man glaubt mit Hilfe eines Messias befriedigen zu können.
 
Man kann im Fußball auf Vieles wetten aber alle diese Wetten sind mit viel Risiko verbunden, meist verliert man; und daher wette ich nicht. Aber darauf, dass auch ein neuer Trainer sein „Grödig“ und sein „Helsinki“ haben wird, wenn er nur einigermaßen lang beim Verein ist, darauf würde ich jederzeit wetten und hätte überragende Chancen, eine solche Wette zu gewinnen. Das liegt aber nicht daran, dass ich das wüsste, das liegt am Wesen des Fußballs.
Didi Kühbauer war knapp über zwei Jahre Trainer bei Wolfsberg und musste wegen anhaltenden Misserfolgs den Hut nehmen. Wer sagt, dass das bei Rapid nicht auch nach einer gewissen Zeit der Fall wäre?
Zoran Barisic war 2011 kurz Interimstrainer, zwischen 2011 und 2013 Trainer der Amateure und seither Trainer der Kampfmannschaft, also in einer durchaus vergleichbaren Zeitdauer und wir können uns über das Erreichen des jeweils zweiten Platzes und den Gruppensieg in der Euro-League freuen. Und mehr noch, er hat einen Spielstil entwickelt, der in Österreich einmalig ist und der es uns auch erlaubt, individuelle Schwachstellen durch ein starkes Kollektiv aufzufangen.
 
Wir haben mit Zoran Barisic einen Trainer, der unter nicht optimalen Verhältnissen den zweiten Platz herausgeholt hat und der uns viel Freude gemacht hat. Und statt ihm das zu danken, wird er infrage gestellt. Was sind denn das für Anhänger? Solche mit defekter Kupplung würde ich meinen.
Für mich ist Rapid der Meister im „Österreichter-Topf“, denn kontinuierlich und garantiert fließenden Millionen stehen keinem anderen Verein außer Salzburg zur Verfügung. Auch wenn Rapid ein Rekordbudget vermeldet, hängen Rapids Einnahmen viel mehr mit den sportlichen Erfolgen zusammen als das in Salzburg der Fall ist. Salzburg hat budgetäre Planungssicherheit, unabhängig von Erfolg.
Aber wenn Du das Pech hast, dass immer ein noch etwas Besserer vor Dir ist, wie zum Bespiel unser Hans Knaus den Hermann Maier, dann ist das einfach ein Pech. Mehr konntest Du nicht tun. Und Salzburg ist eben um ein paar Erfolge voran.
 
Ich bin entschieden dagegen, in der Trainerfrage zu experimentieren und wertvolle Aufbauarbeit zunichte zu machen.Trainer Didi
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1 Comment

  1. Löger Günter sagt:

    Jawoi ! Auch wenn die Geschenke an die Dorfklubs schmerzen ! Die kommenden Meisterschaft 2016/17 im neuen Stadion mit 4-6 Abgängen wird viel Arbeit für Hr. Barisic und sein Trainer Team bringen ! Mfgwg

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