KdF Kuhn-Kamper

Wahl des Vorstands

Mit einer Einstimmigkeit, die an „nordkoeranische Verhältnisse“ erinnert, wurde der alte Vorstand des „Klub der Freunde des S.C. Rapid“ entlastet und der neue mit wenigen Veränderungen gewählt.

Nächste Mitgliederversammlung 26.August. Eingeladen wurde die sportliche Führung Didi, Jürgen und Zoki. Auskunft 0677-1899 5070 (Franz)

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Ehrungen

Bei jeder Hauptversammlung werden langjährige Mitglieder geehrt. Besonders vertreten war Familie Fabsits, Vater und Tochter sowie ein Mitglied, das bereits 60 Jahre Mitglied beim „Klub der Freunde“ ist.

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Ehrengäste

Danach begrüßte Gerhard Niederhuber die Gäste Andreas Kamper (Präsidiumsmitglied für Profis, Mitgliedschaft und Legenden) und Werner Kuhn (Direktor Business Development, Marketing und Sales).

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Das Klima passt,

…aber es war nicht immer so.

Es ist erstaunlich, wie grundlegend verschieden die Akzeptanz einzelner Personen durch die Anhänger sein kann. Von „Vorstand raus“- Rufen bis hin zu Sympathiekundgabungen haben die Vereinsverantwortlichen schon alles erlebt. Werner Kuhn schildert die Probleme in der Zeit der Stadionplanung als denselben Verantwortlichen Stillstand, Missmanagement und vieles andere vorgeworfen wurde und sie damals wie heute aber mit derselben Energie am Werk waren. Lediglich durch das heute sichtbare Werk des neuen Stadions, meinen die Mitglieder, es tue sich was. Das Bauwerk  beruht aber auf jahrelangen aber damals weniger eindrucksvollen Vorarbeiten; mehr noch, diese Vorarbeiten wurden in der Mehrzahl absichtlich nicht kommuniziert, um die Entscheidungsprozesse rund um das Stadion nicht zu gefährden.

Gigantisch auch die Zahlen: etwa gleich viel, nämlich jeweils 7 Millionen werden im neuen Stadion aus den Sponsoreinnahmen und aus dem VIP-Bereich erwirtschaftet. Wir werden ja vielleicht bei der Mitgliederversammlung am 20. Juni weitere Details erfahren.

Rapid, allein, auf weiter Flur

Weniger glücklich ist man mit der Stellung von Rapid im Kreise der anderen Bundesligaklubs. Während es in Deutschland selbstverständlich ist, Fernsehgelder leistungsbezogen auszuschütten, herrscht in Österreich strenge Gleichheit, d.h. jeder Verein bekommt dieselbe Summe. Und das, obwohl es offensichtlich ist, dass Rapid die bei weitem meisten Übertragungen aufweist. In unserem Bericht ist zu lesen, dass in der abgelaufenen Saison Rapid 17x und etwa der WAC nur 2x gezeigt wurde.

Ein großer Verein wie Rapid hat etwas andere „Bedürfnisse“, kann diese aber im Kreis der gleichgewichteten Stimmen nicht durchsetzen, weil es zu wenige Gleichgesinnte gibt.

Auch der Einwand von Rapid gegenüber der geplanten Bundesliga-Reform, dass man durch die Reform an Einnahmen verlieren werde, wird aus dem selben Grund kein Gehör finden, weil die anderen Vereinen die geringere Anzahl von Spielen wegen ihrer gleichrmaßen geringen Zuschauerzahlen nicht besonders stört.

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