Rapid-Austria
17. April 2016
Rapid-Sturm
24. April 2016

1:2 (0:2)

Gerade, wenn man die Punkte dringend brauchen würde, fährt man die vierte Niederlage in Serie ein. Sogar ziemlich unverdient. Wenigstens ein Unentschieden hätte dem Spielverlauf durchaus entsprochen. Und jetzt kommt die Zeit, in der unbedingt gewonnen werden muss, um nicht abzusteigen.

Mitgliederversammlung am 15.4.2019 mit:
Christoph Pelczar, Dejan Ljubicic, Stefan Schwab
Gäste sind willkommen, Voranmeldungen erbeten. Wenn Du als Nichtmitglied teilnehmen möchtest, rufe bitte 0677-1899 5070 (Franz).

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Wir sahen drei Tore von Rapid II, leider wurde aber nur eines anerkannt; dazu kam noch Aluminium. Bei zwei Treffern von Rapid II hatten Schiedsrichter oder Linienrichter etwas dagegen und ließen das Tor nicht gelten.

Wie man in einer Freistoßsituation vor dem Schwechater Tor in einem Gedränge, bei dem die Spieler dicht vor dem Tor stehen, erkennen will, dass da einer im Abseits steht und vor allem welchen Vorteil hätte er dadurch?

Dass der höchst verdiente Ausgleich in der Schlussphase der zweiten Halbzeit aberkannt wurde, wahrscheinlich wegen eines Fouls, bei dem der Schwechater sogar vergessen hat, umzufallen, ist den Zuschauern ein Rätsel. Die Schwechater wussten wahrscheinlich auch nicht, wie ihnen geschah und sie mit drei Punkten nach Hause fahren konnten.

Cheftrainer Zoran Barisic und Tomanntrainer Raimund Hedl waren auch am Elektraplatz.

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Christian verdrückte seine gewohnt große Ration an (wirklich hervorragenden) Schnitzelsemmeln.

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Leider neigt sich die Zeit am Elektra-Platz auch dem Ende entgegen. Wir würden Gottlieb, den Wirt von der Essbar, und sein Team am liebsten mit nach Hütteldorf nehmen.

Was uns schon in Obergrafendorf abgegangen ist, waren die Hornissen und die Hütteldorfer Jungs. Irgendwie stimmen die Aufschriften auf ihren Transparenten nicht mit ihren Taten zusammen. Außerdem verwechseln offenbar auch sie Leistung mit Erfolg.

Es ist besonders für Gerechtigkeitsfanatiker schmerzlich zu sehen, dass manche Menschen Erfolg haben, die dafür gar keine besondere Leistung erbringen mussten (Besser kann man das gar nicht ausdrücken als in dem Telefon-Mitschnitt von Maischberger: „Wo woa mei Leistung?“) und umgekehrt, dass die meisten Menschen sehr viel leisten, ohne dass dem auch gleichzeitig ein messbarer Erfolg über den Durchschnitt hinaus gegenüber steht.

Und so ist es auch beim Fußball.

Erfolg geht nicht notwendigerweise mit Leistung im Gleichschritt.

Wenn man vier Mal hintereinander verliert, so wie eben jetzt Rapid II, wird von fehlendem Einsatz und mangelndem Kampfgeist gesprochen; aber wenn ein Schuss auf die Stange geht, war das optimal geschossen, denn genau diese Zone visiert der Schütze an.

Eigentlich müsste unser Support steigen, um einem momentanen Abwärtstrend entgegenzuwirken. Auch wenn eine Niederlage nur knapp ist und meinetwegen unverdient, letztlich nagt diese Niederlage am Selbstvertrauen und beim nächsten Spiel gelingt noch weniger.

Links

Berichtigung

Transparente in den Stadien interessieren mich sehr. Wenn man von einer solchen Fußballschlacht wie dem Derby vom letzten Wochenende nach Hause kommt, wird man mit all den anderen Fans in einem Atemzug genannt. Und daher ist es nützlich zu wissen, was die Kurve so von sich gibt, wenn man dann darauf angesprochen wird.

Im letzten Blogeintrag über das erfolgreiche Derby berichtete ich über das folgende Bild und kommentierte mit:

Ein weiterer Text im Rapid-Fan-Sektor: „Wien X., 14.2.2016 unvergessen“.

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Vielleicht hat man sich verschrieben und es hätte eigentlich „unvergesslich“ heißen sollen, als eine Art Nachgesang für die verbotene Austria-Fangruppe „Unvergesslich“?

So eindimensional, also einfach als Erinnerung an den 3:0-Auswärtssieg, ist das Transparent nicht zu verstehen, wie mir Martin heute am Elektra-Platz erklärt hat. (Daher wurde der ursprüngliche Text auch im Originalbeitrag durchgestrichen.)

Dieses Transparent hatte eine Vorgeschichte. Am 14. 2. 2016, am Tag des Auswärtsderbys, gab es im Austria-Fansektor ein Transparent, das sich eindeutig auf den 14.2.1945, einen der drei Tage der Bombardierung von Dresden im Zweiten Weltkrieg bezogen hat. (Siehe dazu den sehr differenzierten Abschnitt „Zeit des Nationalsozialismus“ im Wikipediaeintrag über Dresden.) Da man nun den Zweiten Weltkrieg nur schwer mit dem heutigen Fußballgeschehen in Zusammenhang bringen kann, handelte es sich dabei um eine Botschaft einer ziemlich rechten Fangruppierung der Austria. Und auf dieses Transparent wurde nun seitens der Rapid-Fans eher ironisch Bezug genommen.

  • 2016-02-14 Transparent im Austria-Sektor ~„14.2.1945 unvergessen“ (sinngemäß)
  • 2016-04-17 Transparent im Rapid-Sektor „14.2.2016 unvergessen“

Danke Martin für die Erklärung! 

Rapid-Viertelstunde vom 22.4.

  • Spieler besuchen Allianz-Stadion (Hofmann, Sonnleitner)
  • Stangl verletzt
  • Tomi Torquote *)
  • Besuch beim Special Needs Team
  • Geschenke für ältesten Rapidfan in Retz
  • Link zum Video

*) Hier hat der Bericht aus diesem Blog Eingang in die aktuelle Ausgabe von W24 gefunden. Der Vergleich mit dem „Schwammerlsuchen“ die Berechnung der Torquote im Bericht über das Derby hat dem Fernsehteam so gut gefallen, dass sie ihn im Beitrag „Tomi-Torquote“ verwendet haben. Originaltext nachzulesen hier.

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