Österreich-Türkei 1:2(1:1)

1:2 (1:1)

Frei nach Hans Krankl: „Ich bin gezeichnet nach einem Unentschieden, das ma verloren habn“ oder die Alltagsweisheit „Eine Kette ist so stark wie ihr schwächstes Glied“ aber auch, dass niemand weiß, wie das Spiel mit Robert Almer ausgegangen wäre. Und wie, außer eben mit einem Test, können Trainer und Spieler erkennen, wo sie stehen?

Nächste Mitgliederversammlung Ende August. Details werden hier bekanntgegeben. Auskunft 0677-1899 5070 (Franz)

Einwechslungen

Wenn der Schiedsrichter die übliche Regel, dass pro Einwechslung ein halbe Minute nachgespielt wird, anwendet, hätte es eigentlich 6 statt 5 Minuten Nachspielzeit geben müssen. Dieses zerfahrene Spiel in der zweiten Halbzeit, die von ständigen Unterbrechungen durch die Einwechslungen dominiert war, war nicht dazu angetan, den Ausgleich durch spielerische Mittel herbeizuführen.

Es hätte dem Spiel gut getan, wenn man diese 6 Einwechslungen alle in der Pause ausgeführt hätte.

Albaner schlagen Türken klar!

Wir hätten uns mehr Fans der Türkischen Nationalmannschaft erwartet!

Der Besuch des Länderspiels war mit 26.700 nicht schlecht, immerhin war es ein Wochentag und daher ist der direkte Vergleich mit dem Samstagspiel nicht möglich. Dass aber die Sektoren A und F beim Albanien-Spiel genauso ausverkauft waren, ist dennoch beachtlich.

In der Statistik der Migranten scheinen nämlich die Albaner gar nicht unter den ersten 20 auf, wie das nachfolgende Bild zeigt. Umso bemerkenswerter war ihr Auftritt beim freundschaftlichen Länderspiel am Samstag.

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Quelle: StatistikAustria

Stimmung

„Türken“ ist in Wien nicht so einfach zu definieren. Man muss sicher vielmehr „türkisch-stämmig“ sagen und sicher haben die meisten dieser Besucher auch den österreichischen Pass, obwohl sie – wie unser Nachbar eine Reihe vor uns – voller Enthusiasmus die türkische Hymne mitsingen und sich bei jeder gelungen Aktion der Türken vor Freude überschlagen.

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Die Türken sind gefühlt in der Überzahl. Die „Leopoldstadt mit Österreich“ ist bei Spielbeginn eher türkisch:

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Welchen Sinn ein Österreich-Transparent mit dem Acronym „FCSD“ hat, ist unklar. Am ehesten – weil mit Fußball im Zusammenhang stehend – wäre „Football Club Shakhtar Donetsk“, passt aber irgendwie nicht. Die deutsche Wikipedia schweigt sich zu diesem Begriff überhaupt aus. Hier gibt es ein paar Erklärungen, die aber alle nicht passen.

Ein eindrucksvolles Bild war aber jenes von einem kleine Buben, der sowohl von seinem Vater als auch vom Großvater liebevoll in die Geheimnisse des Fußballsports eingeführt wurde. Zuerst sah ich nur die türkische Fahne auf seiner rechten Wange. Aber als er sich umdrehte, konnte man sehen, dass auf seiner linken Wange die österreichische Fahne aufgemalt war. Na, geht doch!

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Unsere türkisch-stämmigen Fußballfreunde haben sich an diesem Abend von einer sehr sportlichen Seite gezeigt (oder waren die Kontrollen sehr genau? Die Schlangen vor den Sektoren A und F waren jedenfalls lang, ebenfalls jene bei den Depots nach dem Spiel). Keine Böller, keine Fackeln. Dafür Hunderte Taschenlampen nach dem Führungstor. Sehr eindrucksvoll. „Ohne Rauch geht’s auch!“

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1 Antwort
  1. FranzF
    FranzF sagte:

    Andreas schreibt per Mail:
    bei Albanien auf Kosovo nicht vergessen, zwecks Statistik 😉
    Mich hat es auch interessiert am Samstag, darum gleich die Bevölkerung von Österreich/Wien angesehen.
    Hut ab vor Albanien und deren Stimmung, ebenso vor Türkei.
    Auch mein Gefühl sagte, mehr Albanier/KosovarenInnen, als TürkenInnen im Stadion.
    Die Licht-Choreo war mega 😉

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