Einladung zur “Rapid Stammtisch-Tour”

Wer von Euch die Folgen der “Rapid-Viertelstunde” aufmerksam verfolgt hat, wird sich auf den Beitrag vom 11. März über die erste Station der Rapid “Stammtisch-Tour” erinnern. Hier ist ein Link zum Video.

Auch im April gibt es wieder eine dieser Stationen:

Dienstag, 5. April 2016 18:00, Schutzhaus “Zukunft” auf der Schmelz” (verlängerte Gunthergasse)

Also auf historischem Rapid-Boden, wo die ersten Rapid-Spiele gespielt wurden (1897-1902).

Es sind wie immer Spieler des SK Rapid mit von der Partie, Andy Marek wird moderieren. Es gibt Autogramme und es werden zwei VIP-Karten und Fanartikel verlost.
Rapid Stammtisch Tour1

Der Platz ist beschränkt, Anmeldung ist erforderlich. Interessenten melden sich bitte bei

Dr. jur. Hannes GITTEL
Landesdirektion Wien
Allianz Elementar
Kagraner Platz 1, 3.OG – Top 28
1220 Wien
0676 878 26 0893 oder 05 9009 80893
hannes.gittel@allianz.at

Österreich-Türkei 1:2(1:1)

1:2 (1:1)

Frei nach Hans Krankl: “Ich bin gezeichnet nach einem Unentschieden, das ma verloren habn” oder die Alltagsweisheit “Eine Kette ist so stark wie ihr schwächstes Glied” aber auch, dass niemand weiß, wie das Spiel mit Robert Almer ausgegangen wäre. Und wie, außer eben mit einem Test, können Trainer und Spieler erkennen, wo sie stehen?

Einwechslungen

Wenn der Schiedsrichter die übliche Regel, dass pro Einwechslung ein halbe Minute nachgespielt wird, anwendet, hätte es eigentlich 6 statt 5 Minuten Nachspielzeit geben müssen. Dieses zerfahrene Spiel in der zweiten Halbzeit, die von ständigen Unterbrechungen durch die Einwechslungen dominiert war, war nicht dazu angetan, den Ausgleich durch spielerische Mittel herbeizuführen.

Es hätte dem Spiel gut getan, wenn man diese 6 Einwechslungen alle in der Pause ausgeführt hätte.

Albaner schlagen Türken klar!

Wir hätten uns mehr Fans der Türkischen Nationalmannschaft erwartet!

Der Besuch des Länderspiels war mit 26.700 nicht schlecht, immerhin war es ein Wochentag und daher ist der direkte Vergleich mit dem Samstagspiel nicht möglich. Dass aber die Sektoren A und F beim Albanien-Spiel genauso ausverkauft waren, ist dennoch beachtlich.

In der Statistik der Migranten scheinen nämlich die Albaner gar nicht unter den ersten 20 auf, wie das nachfolgende Bild zeigt. Umso bemerkenswerter war ihr Auftritt beim freundschaftlichen Länderspiel am Samstag.

migration

Quelle: StatistikAustria

Stimmung

“Türken” ist in Wien nicht so einfach zu definieren. Man muss sicher vielmehr “türkisch-stämmig” sagen und sicher haben die meisten dieser Besucher auch den österreichischen Pass, obwohl sie – wie unser Nachbar eine Reihe vor uns – voller Enthusiasmus die türkische Hymne mitsingen und sich bei jeder gelungen Aktion der Türken vor Freude überschlagen.

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Die Türken sind gefühlt in der Überzahl. Die “Leopoldstadt mit Österreich” ist bei Spielbeginn eher türkisch:

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Welchen Sinn ein Österreich-Transparent mit dem Acronym “FCSD” hat, ist unklar. Am ehesten – weil mit Fußball im Zusammenhang stehend – wäre “Football Club Shakhtar Donetsk”, passt aber irgendwie nicht. Die deutsche Wikipedia schweigt sich zu diesem Begriff überhaupt aus. Hier gibt es ein paar Erklärungen, die aber alle nicht passen.

Ein eindrucksvolles Bild war aber jenes von einem kleine Buben, der sowohl von seinem Vater als auch vom Großvater liebevoll in die Geheimnisse des Fußballsports eingeführt wurde. Zuerst sah ich nur die türkische Fahne auf seiner rechten Wange. Aber als er sich umdrehte, konnte man sehen, dass auf seiner linken Wange die österreichische Fahne aufgemalt war. Na, geht doch!

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Unsere türkisch-stämmigen Fußballfreunde haben sich an diesem Abend von einer sehr sportlichen Seite gezeigt (oder waren die Kontrollen sehr genau? Die Schlangen vor den Sektoren A und F waren jedenfalls lang, ebenfalls jene bei den Depots nach dem Spiel). Keine Böller, keine Fackeln. Dafür Hunderte Taschenlampen nach dem Führungstor. Sehr eindrucksvoll. “Ohne Rauch geht’s auch!”

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Links

Rapid-Viertelstunde vom 25. März

  • Zoran Barisic im Interview
  • Die Rapid-News der Woche
  • Rapids älteste Abobesitzerin

Siege für die Kleinen und die Großen

Der Karsamstag war fußballerischer Großkampftag. Es begann schon auf der Autobahn von Ybbs nach Wien als wir von mehreren Flitzern mit flatternder Albanien-Fahne überholt wurden.

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Das Spiel der Kleinen

Während die albanischen Schlachtenbummler vielleicht noch einen Spaziergang durch Wien unternahmen, besuchten wir das Spiel von Rapid II gegen Sollenau am Elektra-Platz. Der Eintritt war für Länderspielbesucher frei. Das dürften diese aber nicht gewusst haben, denn der Besuch war überschaubar; gerade einmal 100 Besucher nennt die Seite weltfussball.at. Es waren die da, die eh immer da sind, zum Beispiel die Fanszene Rapid II.

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Nicht ganz, denn auch Rapid-Präsident Michael Krammer hat sich am Osterwochenende unter die Gäste (im ersten Stock) gemischt.

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Rapid II spielte mit einigen Spielern der Kampfmannschaft: Wöber, Kuen, Schrammel, Prosenik.

Die erste Halbzeit fing zwar mit einer frühen Führung von Rapid II gut an, endete aber mit 2:1 für die Gäste.

Wir haben in der Pause den Elektraplatz verlassen. Nicht wegen des Ergebnisses, sondern wegen der Aufwärmphase im Happel-Stadion, die wir nicht versäumen wollten. Unsere Plätze waren ausnahmsweise im ersten Rang, zweite Reihe, Sektor E und von dort kann man die Spieler recht gut beobachten.

Vielleicht war es auch gut, dass wir gegangen sind, denn das Spiel von Rapid II endete überraschend 3:2 für Rapid II durch zwei späte Tore. Schlecht gespielt und trotzdem gewonnen, meinte unser Sitznachbar Walter, der das Spiel bis zum Ende miterlebt hat. Muss auch einmal sein.

Links

Das Spiel der Großen

Am Eingang zum Stadion die übliche Leibesvisitation, die mir erspart blieb, denn meine Kamera zog die volle Aufmerksamkeit der Sicherheitsbeauftragten auf sic. Natürlich darf die Kamera nicht mit hinein, sie sei zu groß. Woran man denn das erkenne, frage ich, es sei eine handelsübliche Spiegelreflex. Zu groß ist zu groß. Also muss ich den Briefverkehr mit dem ÖFB auf den Tisch legen, in dem mir die Erlaubnis zur Mitnahme bestätigt wird. Das Dokument wurde vom Supervisor inspiziert. Beeindruckt vom den vielen Seiten bedruckten Papiers und ohne große Lektüre desselben darf ich dann passieren. Immer dasselbe. Bald werde ich die ganze Security-Mannschaft mit den Dokumenten aufgeklärt haben.

Im Happel-Stadion hatte man den Eindruck eines Auswärtsspiels. Erster und zweiter Rang der Sektoren A und F ausverkauft und mit Fans von Albanien besetzt. Auch im Sektor E waren die Albaner gefühlt in der Überzahl. Aber sie waren gemütlich und enthusiastisch; unsere unmittelbaren Nachbarn auf jeden Fall.

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Man sei stolz, erstmals bei einem Großbewerb dabei zu sein und dass man etwa Portugal auswärts mit 1:0 besiegt hat und derzeit Platz 35 der Weltrangliste belegt, ist eine beachtliche Leistung, die an jene von Österreich erinnert, denn auch für Österreich ist es praktisch die erste Teilnahme an einer Europameisterschaft aus eigener Kraft.

Papierformgemäß spielte hier Österreich gegen Albanien aber die allermeisten Spieler am Platz verdienen ihr Geld nicht in ihren Heimatländern. Ob also Österreich und Albanien drin ist, wenn “Österreich” und “Albanien” draufsteht, ist eine andere Frage. Eine Nationalelf kann durch den Export talentierter Fußballer in eine große Liga tatsächlich deutlich stärker auftreten als es dem Niveau der Liga im eigenen Land entspricht.

Es stellt sich die Frage, ob man das so will. Es ist ja nichts dagegen einzuwenden, dass Spieler im Ausland spielen aber es wäre auch eine Denkmöglichkeit, dass in einer Nationalelf nur jene Spieler spielberechtigt sein sollten, die auch dort spielen, was sie auf dem Trikot stehen haben.

Ich glaube ja nicht an so etwas wie ein Nationen-Gen. Ein Spieler wird durch seine Umwelt geformt und ein Ronaldo ist fußballerisch gesehen mehr Spanier als er Portugiese ist. Und so ist es auch mit Marc Janko und allen anderen.

Apropos Trikot. Wir staunten nicht schlecht, als die Spieler von Albanien einer Mannschaft von “Raiffeisen” gegenüber standen. Bis zum Mannschaftsfoto hatten die Spieler der österreichischen Nationalmannschaft am Rücken über der Rückennummer eine Werbefläche der “Bank vom Hermann Maier“.

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Im albanischen Trikot hat sich sicher ein berühmter Künstler verewigt; er erfand die weiße Schrift auf weißem Grund. Ein ganz dünnerer Linienzug rahmte die Nummer des jeweiligen Spielers ein.  Kaum zu erkennen.

Die Hymnen wurden diszipliniert abgesungen, also ohne Pfiffe. Mit Böllern machten sich während des Spiels einzelne Fans aus dem Albanien-Sektor bemerkbar, später dann auch mit Trillerpfeifen.  Bei diesen Böllern muss man unwillkürlich an die vielen Opfer der Brüssel-Attentate denken.

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Eindrucksvoll war, dass viele albanische Besucher ein weißes Kapperl mit albanischem Wappen aufhatten, eine traditionelle Kopfbedeckung.

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Mit 28.600 Zuschauern war das Spiel gut besucht, aber zu danken war es den zahlreich angereisten albanisch Fans. Die Sektoren A und F waren ausverkauft.

Das Spiel

Die erste Halbzeit war klar von Österreich dominiert, wobei die beiden Tore durchaus das Prädikat “kurios” verdienen. Aber Tor ist Tor. Die Albaner wirkten unsicher. Das änderte sich aber nach der Pause schlagartig, denn die Albaner starteten furios und tatsächlich gelang ihnen nach wenigen Minuten der sehenswerte Anschlusstreffer.

Als Nicht-Fußballer kann ich nicht beurteilen, ob der Schuss tatsächlich unhaltbar war, jedenfalls war er direkt auf Robert Almer gerichtet, der aber die Hände nicht schnell genug in die Höhe brachte.

Offenbar sind die Österreicher ob der klaren Führung nach der Pause ein bisschen zu stark vom Gas gegangen. Dennoch gelang den Albanern nicht mehr als dieses eine Tor. Zuletzt hatten die Österreicher noch tolle Chancen auf einen höheren Sieg.

Ein bisschen erinnert die 2:0-Führung an die Führung der Deutschen gegen England. In Berlin konnten die Engländer schließlich das Spiel drehen.

Ein friedliches Fest, das uns wieder gezeigt hat, wie stark die Zuwanderer aus den Nachbarländern in Österreich vertreten sind. Jetzt habe ich eine der Sprachen kennengelernt, die ich im 14A, unseren Favoritner “Balkan-Express”, immer wieder höre.

Das kommende Spiel am Dienstag gegen die Türkei wird auch wieder den Charakter eines Auswärtsspiels haben.

Links

 

 

Bilderstreit und Schisma im Internet

Picasa ist tot

Mit einer Ad-Hoc-Meldung Anfang 2016 kündigte Google an, die weitere Entwicklung von Picasa-Desktop einzustellen und die Picasa-Webalben in die Google-Photos überzuführen. Über die Hintergründe wurde nichts bekannt gegeben, aber dass Picasa ein Flop gewesen wäre, kann man nicht sagen. Insbesondere die Desktop-Version ist für Foto-Amateure ein überaus praktisches Foto-Tool gewesen. Der Hintergrund dürfte sein, dass Google sich generell aus allen Anwendungen für den Windows-Desktop zurückzieht, um Microsoft zu schwächen. Ein Kampf der Giganten am Rücken der User.

Der Autor gehört zu jenen Millionen Usern, die diese beiden Programme seit den Anfängen benutzen. Alle unsere Rapid-Bilder sind in Picasa-Webalben gespeichert. Das ist jetzt vorbei und alle unsere Bilder wurden zu Ostern auf einem neuen Ort gespeichert. Der bisherige Speicherort bleibt bestehen, damit die Links funktionieren. Aber die Bilder haben einen zweiten Speicherort bekommen:

http://see.clubcomputer.at/fiala.aspx?aid=4441

Alle neuen Bilder werden nur mehr unter “See” gespeichert. Und so präsentiert sich das Thema “Fußball” mit den vier Unterkapiteln “Fußball”, “Groundhopping”, Nationalmannschaft”, “Rapid”.

BilderGSP

Franz, der Autor, speichert unter dieser Adresse nicht nur Bilder vom Fußball sondern auch viele andere Bilder, die er mit anderen teilt. Bitte die anderen Hauptüberschrifent außer “Fußball”, wie “Arsenal”, “Freidenker”… ignorieren.

Bilderrechte

Fast alle Bilder sind selbst gemacht. Du kannst sie aber gerne weiter verwenden. Solltest Du welche publizieren, schreibe dazu, von wo Du sie hast. Zu allen Bildern gibt es auch die Originale; bitte per Mail anfragen (franz{at}fiala.cc).

Die neue Galerie

Diese Umstellung bringt aber auch seine Vorteile, denn Picasa-Webalben hatten die sehr einschränkende Eigenschaft, dass man die Bilderordner nicht verschachteln konnte. Damit man sich überhaupt in dieser großen Zahl von Bildern orientieren konnte, wurde daher jedem Event das Datum vorangestellt.

Am neuen Speicherort ist aber eine Verschachtelung möglich, sodass man die Bilder viel einfacher finden kann. Die aktuelle Struktur ist folgende:

  • Fußball (Allgemeine Bilder zum Thema “Fußball”)
    • Ball
    • Fußballstadien
  • Groundhopping (Nicht-Rapid-Spiele)
    • Deutschland
    • England
    • Frankreich
    • Schweiz
    • Österreich
  • Nationalmannschaft (Spiele der Nationalmannschaft, 1999, 2001…)
  • Rapid
    • Historisch
    • Klub der Freunde (2007, 2008…)
    • Projekte
    • Rapid (Veranstaltungen wie Versammlungen, Weihnachtsfeier, Rapid-Lauf…, 2004, 2005…)
    • Rapid I (Spiele der Kampfmannschaft, 2001, 2002…)
    • Rapid II (Spiele von Rapid II, 2008, 2009..)
    • Wappen

Diese Ordnung wird noch etwas verändert, etwa werden Spiele von Rapid I wegen der großen Zahl in die verschiedenen Bewerbe (Freundschaft, Liga, Cup und International) getrennt werden.

Möglicherweise wird auch die Adresse vereinfacht, aber das ist mit nicht unerheblichen Lizenzkosten verbunden.

Suche nach Bildern

Die einzelnen Bilder sind nur in Einzelfällen beschriftet aber meist macht das nichts. Man klickt auf die Lupe rechts oben und gibt einen Suchbegriff ein, zum Beispiel “WAC”.  Das Resultat: 24 Objekte (Ordner oder Bilder), die diese drei Buchstaben im Titel oder Ordnernamen haben.

SucheWAC

Dazu gehört neben den gewünschten Ergebnis, dem “WAC”, auch “Admira Wacker” und “Wacker Innsbruck” aber auch Namen wie”Wachau” sind enthalten. Man sieht daran, dass die Suche nicht nur in Ordnern mit dem Thema “Fußball” fündig wird, sondern auch in anderen Ordnern. In diesem Fall Bilder aus meiner Schulzeit.

Weiterverwendung

Derzeit sind ca. 40.000 Bilder in ca. 850 Ordnern archiviert. Im Laufe der nächsten Monate wird das Volumen auf etwa 100.000 anwachsen. Das Volumen ist als Original ca. 200 GB, das Volumen der reduzierte Größe ca. 14 GB. Man kann alle Bilder downloaden. Die Auflösung ist 2000 Pixel (längere Seite). Diese Auflösung reicht für Belichtung normaler Papierbilder und ist auch für den Druck geeignet.

Wappen

GalleyServerPro

Durch den Umstand, dass Google seinen Bilder-Dienst reduziert, musste eine Lösung her und meine ist GalleryServerPro. Alle Bilder sind in Österreich (und nicht irgendwo in den USA, genauer in der HTL-3 Rennweg und in der Pfalzau/Pressbaum) gespeichert. Ich hoste die Bilder selbst im Rahmen meiner Mitgliedschaft bei ClubComputer.

Wesentliches Merkmal dieses Produkts ist, dass man Ordner beliebig verschachteln kann. Selbstverständlich kann man alle Bilder mit Texten beschriften und dadurch verständlicher machen.

GalleryServerPro wird Ende Mai auf eine neue Version umgestellt, die den Erfordernissen mobiler Endgeräte besser entspricht.

Ein ganz besonderes Feature von GalleryServerPro ist die Möglichkeit, Videos, Audiodateien und Dokumente im selben Ordner zu speichern. Ich habe das noch nicht konsequent umgesetzt. Aber einen kleinen Einblick gibt es. Vom Spiel um den Deutschen Meistertitel gibt es einen Film, den ich downgeloadet habe. Außerdem habe ich aus dem selben Jahr eine Zeitung als PDF-Dokument. Im folgenden Album kannst Du beides, gemeinsam mit den Bildern aus diesen Jahren sehen.

Eingebettetes Video
http://see.clubcomputer.at/fiala.aspx?moid=84294
(Es gibt auch noch eine zweite Version dieses Videos in dem Ordner, die aber fehlerhaft ist.)

Eingebettetes PDF-Dokument
http://see.clubcomputer.at/fiala.aspx?moid=84292

Alle Dokumente aus 1940-1949
http://see.clubcomputer.at/fiala.aspx?aid=5916

Im folgenden Beispiel siehst Du, wie Bilder und Dokumente und Videos gleichzeitig in einem Ordner gespeichert sind: http://see.clubcomputer.at/chronik.aspx?aid=4427
Wir dokumentieren damit unsere eigenen Veranstaltungen von ClubComputer.

Wenn Du selbst eine solche Bildergalerie betreiben willst, kannst Du das mit einer Mitgliedschaft bei ClubComputer bekommen. Wir zeigen Dir im Detail, wie man eine solche Sammlung anlegt und wie man sie konfiguriert. Wende Dich an den Autor (franz{at}fiala.cc).

Momentaufnahme aller Alben

+---Fußball
| +---Ball
| \---Fußballstadien
+---Groundhopping
| +---Deutschland
| | +---2008-07-13 Gottlieb Daimler-Stadion Stuttgart
| | +---2008-07-16 Frankfurt Commerzbank Arena
| | +---2009-04-03 Bielefeld
| | +---2009-04-04 Hamburg
| | +---2009-04-05 Köln
| | +---2009-08-28 Mönchengladbach
| | +---2009-08-29 Hannover
| | +---2009-08-30 Berlin
| | +---2011-08-12 Bochum-StPauli 1-2
| | +---2011-08-13 Schalke-Köln 5-1
| | +---2011-08-14 Leverkusen-Bremen 1-0
| | +---2014-04-13 Hoffenheim-Augsbug 2-0
| | +---2014-04-14 Dresden-1860 München 4-2
| | \---2015-04-05 Augsburg-Schalke 0-0
| +---England
| | +---2007-04-05 2 Old Trafford
| | +---2007-04-06 2 Zum City Stadion
| | +---2007-04-06 3 Im City Stadion
| | +---2007-04-06 5 City_Pre_Match
| | +---2007-04-06 6 City-Charlton=0-0
| | +---2007-04-07 2 Wigan JJB-Stadium
| | +---2007-04-07 3 Wigan-Bolton 1-3
| | +---2007-04-08 Liverpool Anfield Road
| | +---2007-04-08 Liverpool Everton
| | +---2007-04-09 2 Birmingham Aston Villa Pre Match
| | +---2007-04-09 3 Birmingham Aston Villa-Wigan 1-1
| | +---2007-04-09 4 Birmingham Aston Villa Post Match
| | +---2007-04-10 2 OldTrafford Pre Match
| | +---2007-04-10 3 OldTrafford Red Cafe
| | +---2007-04-10 4 OldTrafford Manu - Roma 7 - 1
| | +---2007-04-10 5 OldTrafford Fanzone
| | +---2007-04-10 6 OldTrafford Post Match
| | +---2007-04-10 Bolton
| | +---2009-08-14 London Anreise
| | +---2009-08-15 London Stamford Bridge_Matchday
| | +---2009-08-16 London Stamford_Bridge
| | +---2009-08-17 London Arsenal Stamford Westham
| | +---2009-08-18 London Wembley Millwall
| | +---2009-08-19 London Greenwich
| | +---2009-08-27 Birmingham
| | +---2010-08-27 Bradford, Manchester
| | +---2010-08-28 Blackburn, Manchester
| | +---2010-08-29 Liverpool
| | \---2010-08-30 Rückreise
| +---Frankreich
| | +---2005-07-23 Paris St Germain
| | \---2005-07-24 St Denis Stade de France
| +---Schweiz
| | +---2008-07-17 Basel St Jakob Park
| | \---2008-07-18 Bern-Basel 1-2
| \---Österreich
| +---2000-05-13 Graz GAK - Sturm 4 - 2
| +---2001-08-11 Tirol - Ried 0 - 0
| +---2003-07-09 FC_Kärnten Stadion
| +---2003-07-16 Kärnten-Austria 2-1
| +---2003-08-06 Austria - Mattersburg = 3 - 0
| +---2004-07-31 Bregenz - GAK 1 - 3
| +---2006-07-25 Mattersburg-Arsenal 1-2
| +---2008-07-27 LASK-Real Madrid
| \---2016-03-05 Austria-Ried
+---Nationalmannschaft
| +---1999-09-04 Österreich-Spanien 0-3
| +---2001-08-15 Österreich-Schweiz
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| +---2007-11-17 Österreich-England 0-1
| +---2008-02-06 Österreich-Deutschland 0-3
| +---2008-06-16 Österreich-Deutschland 0-1
| +---2008-09-06 Österreich-Frankreich 3-1
| +---2008-10-15 Österreich-Serbien 1-3
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| +---2011-09-06 Österreich-Türkei
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| +---2013-11-19 Österreich-USA 1-0
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| +---2014-10-12 Österreich-Montenegro 1-0
| +---2014-11-11 Training Nationalmannschaft
| +---2014-11-15 Österreich-Russland 1-0
| +---2014-11-16 Nationalmannschaft-Training
| +---2014-11-18 Österreich-Brasilien 1-2
| +---2015-03-31 Österreich-Bosnien 1-1
| +---2015-09-05 Österreich-Moldawien
| +---2015-10-09 Montenegro-Österreich
| +---2015-10-12 Österreich-Liechtenstein
| \---2015-11-17 Österreich-Schweiz
\---Rapid
+---Historisch
| +---1890-1899
| +---1900-1909
| +---1910-1919
| +---1920-1929
| +---1930-1939
| +---1940-1949
| +---1950-1959
| +---1960-1969
| | \---1968 Mitgliedskarte KDF
| +---1970-1979
| +---1980-1989
| | +---1985-05-15 Rapid-Everton 1-3
| | +---1986-01-27 Franz Binder 75
| | \---1987-09-30 Malta
| +---1990-1999
| | \---1997-11-04 1860München-Rapid 1-2
| \---Druckwerke
| +---1919 Festschrift20
| +---1924 Festschrift25
| +---1929 Festschrift30
| +---1935 Elfmal Meister
| +---1939 Festschrift40
| +---1941-05-06 Fußball Illustrierte Sportzeitung
| +---1946-06-22 Wiener_Sport
| +---1949 Festschrift50
| +---1950-09-19 Sport-Schau
| +---1966 Sportklub Rapid
| +---1968-06 Sonderdruck 25x Meister
| +---1983-09-06 Krankl Wochenpresse
| +---1986-11-05 Leipzig-Rapid Stadionzeitung
| \---1996 Fußball Groß_Siegharts
+---Klub der Freunde
| +---2007-03-11 KdF Hiden
| +---2008-04-21 KdF Hedl_Hoffer_Patocka
| +---2009-03-09 KdF Hoffer_Mayerhofer_Pehlivan
| +---2009-03-10 KdF Hofmann
| +---2009-09-21 KdF Königshofer_Konrad_Soma_Trimmel
| +---2010-03-15 KdF Hofmann_Ivica_Jelavic_Reisinger
| +---2010-04-12 KdF Dober_Drazan_Payer_Salihi
| +---2010-10-11 KdF Barisic_Elstner_Kühbauer_Stöger
| +---2010-11-08 KdF Hedl_Hinum_Nuhiu_Venegoor
| +---2011-03-14 KdF Hofmann
| +---2011-04-11 KdF Gartler_Kavlak_Prokopic_Schimpelsberger
| +---2011-05-30 KdF Edlinger_Kuhn_Setik
| +---2011-08-29 KdF Baholli_Hickersberger_Schöttel
| +---2011-09-26 KdF Alar Burgstaller
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| +---2011-11-10 KdF 60_Jahre
| +---2012-02-13 KdF Heikkinen Novota Königshofer
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| +---2012-04-16 KdF Grozurek Hofmann Soma
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| +---2013-10-07 KdF Mitgliederversammlung
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| +---2014-09-30 KdF Dibon Kainz Pavelic Schobersberger
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| +---2014-12-05 KdF Krampuskränzchen
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| +---2015-04-20 Kdf Alar_Kuen_Maric_Prosenik
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| | +---1949-1961 Dienst3
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| | +---2010
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Ried-Rapid

1:0 (0:0)

Auf der Südseite, ganz in der östlichen Ecke sind schon die ersten grünen Tafeln der Verschalung angebracht. Es geht dahin.

WP_20160320_11_10_06_Pro

Treffpunkt ist um 11:30 und alle sind pünktlich wie immer. Hans und Maria haben Proviant aller Art an Bord. Hans stimmt uns auf das wichtige Spiel ein und kritisiert die Aussagen unseres Trainers nach dem Admira-Spiel, dass man als Rapidler vom Anspruch an den Meistertitel nicht abweichen darf.

Der Fancorner ist auch heute, am Sonntag besetzt aber es haben wohl die meisten 7-jährigen Abo-Anwärter ihre Karten schon am Samstag gekauft; es ist wenig Kundschaft unterwegs.

Die Fahrt verläuft unspektakulär. Rauchpause in Roggendorf, Versorgungspause in St. Valentin bei Landzeit. Es ist sonnig aber kühl.

Ankunft in Ried etwa 15:45, Ankunft in Wien ca. 22:00.

Und dann dieses Spiel

Klare Überlegenheit, zumindest in der ersten Hälfte, gefolgt von der Fußballregel Nummer 1: Tore, die man nicht schießt, kriegt man. Mit einer einzigen Chance geht Ried in Führung und trotz großer Anstrengung gelingt nicht einmal der Ausgleich. Die Einwechslung von Steffen kommt in der 85. Minute, aber das ist zu spät. Trotz der kurzen Einsatzzeit kommt er noch zu zwei guten Freistoßsituationen, die aber beide nichts einbringen. Leider.

Ried (Admira, Altach…) und die Folgen

Noch ist nichts verloren aber es beginnt die Zeit, wo die Rechnerei der theoretischen Möglichkeiten beginnt. Es ist rechnerisch noch ganz leicht möglich, trotz der vier Punkte Rückstand, Meister zu werden. Genau so ist es aber auch möglich, dass man auch noch überholt wird und man sich mit den ersten Qualifikationsrunden herumschlagen muss und diese noch im Happel-Stadion spielen muss. Siehe Setzliste von Bert Kassies. Na, und mit ein bisschen Pech kann es noch schlimmer kommen.

Dieses Ergebnis in Ried hat schwerwiegende Folgen. Einmal in der Meisterschaft, weil RB auch direkten Duell nicht mehr zu überholen ist. Gleichzeitig werden dieses Schlüsselspiel gegen RB, das es in jedem Fall noch ist, deutlich weniger Zuschauer besuchen, also ein finanzieller Verlust für den Verein. Noch wichtiger scheint aber die schwindende Zuversicht der Mannschaft zu sein. Asterix-Leser erkennen in der gedrückten Stimmung Musculus, den römischen Athleten, dessen Motivation rapid nachlässt, als er erlebt, dass er von vermeintlich schwachen Gegnern besiegt wird.

Anfang Februar war klar, dass der nächste Monat viele Weichen stellt. Man hat noch darüber gewitzelt, dass es auch ganz schlecht laufen kann – ohne das ernstlich anzunehmen. Ende Februar haben wir uns nach den Niederlagen in den Cup-Bewerben damit getröstet, dass es in der Meisterschaft nach einigen Siegen in Folge doch ganz gut gelaufen ist. Das ist jetzt auch vorbei.

Ein Kollektiv ist wie ein Uhrwerk. Wenn alles passt, läuft die Uhr, hat die Mannschaft einen Lauf. Läuft die Uhr nicht, bedarf es großer Fachkenntnisse, die Ursache zu erkennen. Bei einem Uhrwerk ist es einfach, ein geschickter Uhrmacher genügt. Beim Fußball ist das vergleichsweise schwierig.

Erklärungen wie “Arbeitsverweigerung” sind sicher zu einfach und vor allem falsch. Einer Mannschaft, die eine reale Möglichkeit des Meistertitels vor Augen hat, so etwas vorzuwerfen, spiegelt eher die eigene Arbeitshaltung als die Motivation der Mannschaft. Niemand war wahrscheinlich über das Ergebnis mehr enttäuscht als die Spieler selbst.

Die meisten Schuldzuweisungen hat der Trainer zu verkraften. Aber Zoki muss mit vorgegebenen Spielern ein Wunder vollbringen. Nach meiner Ansicht hat er das eigentlich schon vollbracht. Florian hat mitgezählt: alle vier Stürmer zusammen erzielten in der Meisterschaft 11 Tore (4 Jelic, 3 Prosenik, 3 Alar, 1 Tomi). Dazu kommen noch 3 Beric Tore. Andere Vereine sind mit einer solchen Quote der Stürmer abstiegsgefährdet. Und das muss der Trainer durch ein spielerisches Übergewicht ausgleichen. Dieses Wunder ist eigentlich im Verlauf der Saison ganz gut gelungen, aber die Mängel im Sturm führen manchmal doch zu Niederlagen, nämlich wenn der Gegner die Räume eng macht und die Flügelstürmer nicht ins Zentrum eindringen können, und daher dort den Mittelstürmer anspielen. Diese Abschlussschwäche der Stürmer steht teilweise für die bisherigen 10 Niederlagen, eine stolze Zahl für den immer noch zweiten Platz.

“Manchmal gewinnt der Bessere”

Dieser Satz ist der Name eines Buchs von Metin Tolan, einem Physiker, der in diesem Buch den Fußball wie kein anderer analysiert hat. Und dieses Spiel gegen Ried war wieder eines von dieser Sorte. Man ist der Bessere – und verliert. Und das hat nichts mit einer (von den Zuschauern behaupteten) schwachen Leistung zu tun. Denn Zuschauer messen die Leistung an den Toren, was aber Leistung definitionsgemäß nicht ist. Die Tore sind ein Zufallsprozess, der mit steigernder Qualität der Mannschaft mehr Tore erzeugt. Aber nicht in einem konkreten Spiel. Und schon gar nicht zu einem konkreten, nämlich von uns gewünschten, Zeitpunkt. Würden wir in einigen Tagen erneut gegen Ried spielen, alles wäre anders, aber die Akteure wären trotzdem dieselben.

Fußballregel Nummer 1. Stimmt die? Und warum? Wenn einmal während eines Spiels kein Tor gelingt, bedeutet das natürlich nicht, dass schlecht gespielt wurde. Wir wissen, dass Tore im Fußball selten sind und dass sie zufällig entstehen. Und daher kann es durchaus sein, dass einmal 90 Minuten lang oder auch länger für eine Mannschaft kein Tor fällt. Das ändert gar nichts an der durchschnittlichen Torquote, die zum Beispiel Rapid hat. Und während all dieser Null-Minuten hat der Gegner natürlich auch seine Gelegenheiten, die dann eben manchmal zu Niederlagen führen aber nichts daran ändern, wer in diesem Spiel der David und wer der Goliath ist, wie das die “Arena News”, die Stadionzeitung in Ried, getitelt hat (siehe Links).

Fußball ist ein Spiel, das extrem von Zufällen dominiert wird. Dass ein Stürmer – wie Jelic im Spiel gegen Ried in der ersten Hälfte den perfekt geschossenen Stanglpass von Schobesberger nicht im Tor unterbringt, ist einer dieser Zufälle.

Wenn das aber im ganzen Spiel ganz ähnlich läuft und sich von Spiel zu Spiel wiederholt, will man an die Zufälligkeit nicht mehr so recht glauben.

Es ist durch Zahlen belegbar, dass Rapid seine Siege praktisch stürmerlos einfährt. In der Gruppenphase gab es nur ein Stürmertor (zum 2:0 im Heimspiel gegen Minsk durch Jelic). Doch durch die beiden starken Flanken Kainz und Schobesberger und durch das starke Mittelfeld gelangen dennoch in der Vergangenheit schöne Erfolge.

Manchmal kann es also auch ohne Stürmer gelingen, Spiele zu gewinnen. Wenn aber dieser elfte Mann, der Stürmer, dringend als spielerische Verstärkung notwendig wäre, dann fällt es auf, dass unser Solo-Stürmer sehr oft falsch steht und sich mit wenig Engagement am Spiel beteiligt.

Die Gegner haben diese Schwäche natürlich auch entdeckt und stellen ihr Spiel immer besser auf Rapid ein.

Diese Zufälligkeiten bedeuten aber nicht, dass alles, was rund um das Spiel geschieht, nicht notwendig wäre, weil es eh ein Zufall ist, wer gewinnt. Nein, so ist das nicht zu verstehen. Je besser die Vorbereitung des Teams, je besser der Support, je mehr sich Spieler ihrem Anhang verpflichtet fühlen, je besser manche motiviert sind (vielleicht auch durch Geld), je talentierter die Spieler sind, je hungriger, je besser der Trainer ist, je besser der Teamgeist, je geringer die Zahl der Verletzten usw… desto höher ist die Torquote. Aber man weiß nicht, wann diese Tore schließlich fallen. Manchmal gleich vier in einem Spiel, manchmal gar keines. Und gerade deshalb ist Fußball so interessant, weil es von niemandem, auch nicht von den Experten im Detail voraussagbar ist.

Wer hat uns das eingebrockt?

Jelic ist ein zweiter Vennegoor. Beide wurden unter größtem Zeitdruck geholt. Vielleicht, weil man ein Maximum aus dem Beric-Transfer herausholen wollte. Vielleicht, weil man Beric für die Qualifikationsphase halten wollte, wissend, dass man nur mit der eingespielten Mannschaft eine Chance auf den Einzug in eine Gruppenphase haben würde. Ich tippe eher auf Gewinnstreben; Andi Müller betonte einmal, dass er als geschäftstüchtiger Schwabe immer aufs Geld schauen würde.

Wären unsere Spieler von Rapid II nicht besser geeignet, in einem solchen Fall, wenn also eine Position unter Termindruck zu besetzen ist, eingesetzt zu werden?  Wer den erst 19-jährigen Coman von Bayern gesehen hat (Leihspieler von Juventus), nach dessen Einwechslung dieser an beiden Toren beteiligt war, könnte sich ebenso gut vorstellen, dass der gleich alte Sobczyk, der am Vortag einen eben solchen Stanglpass von Kovacec perfekt verwertet hat, die Stelle des Stürmers zumindest gleichwertig besetzen würde. Ganz abgesehen von der enormen Schnelligkeit der jungen Spieler von Rapid II. Vielleicht vertraut man zu wenig auf die Spieler aus dem eigenen Haus und wechselt weniger einem Wissen sondern eher der Not folgend, zwischen Jelic und Prosenik mit sehr geringen Toraussichten beider Spieler. Und das liegt nicht an den Mitspielern, denn Bälle kommen in ausreichernder Zahl zur Mitte.

Vielleicht ist es auch ein zu unflexibles System aber der Vergleich Beric-Jelic zeigt, dass es vor allem an den Akteuren liegt. Und an dieser Front ist derzeit wenig veränderbar.

Schließlich ärgere ich mich mit allen anderen Zuschauern über die magere Ausbeute von einem Punkt in den letzten drei Spielen und suche nach Gründen, die wahrscheinlich auch nicht alle zutreffen, vielleicht aber auch alle gleichzeitig zu einem Teil zutreffen.

Manchmal hat man einen Lauf – und keiner weiß warum, manchmal würde man einen solchen Lauf dringend brauchen – und kein weiß, wo man “drehen” soll.

Choreografie

Mit ihrem Transparent “Vom Titel verabschieden? Nicht mit uns! Kämpft für Rapid!” wiederholt der Block West die Aufforderung von Hans im Bus.

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“B-Közep. Ne Adiatok Fel!”

Die Spruchbänder in “ausländisch” sind entbehrlich. Wir sind in Österreich und öffentliche Schriften sollen auch in deutsch angebracht werden. Der Adressat dieser Sprüche sind natürlich nicht wir, die Zuschauer, aber da die Botschaft öffentlich ist, möchten wir gerne wissen, was sie bedeuten. Die Google-Übersetzung ist auch nicht sehr hilfreich: ~ “B-Zentrale geben Sie nicht auf!” Es wird sich vermutlich um Ferencváros handeln (derzeit Tabellenführer mit großem Abstand).

Und warum wir das wissen wollen? Weil wir ein Recht darauf haben, dass öffentlich angebrachte Botschaften auch in der Landessprache geschrieben sind. Mich wundert, dass sich der Verein das gefallen lässt, denn die Reaktionen seitens der UEFA auf die Transparente im Valencia-Spiel kennen wir ja noch nicht und dennoch werden schon wieder solche Bänder unkontrolliert(?) hochgezogen.

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Die Rapid-Viertelstunde wird spektakulär eingeleuchtet.

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Links

Rapid-Viertelstunde

Die Rapid-Viertelstunde hat neue Beginnzeiten

Fr 19:15
Sa 12:15
Sa 15:45

Inhalt der 71. Ausgabe vom 19. 3.

  • Fanreport: Franzobel & Sohn
  • Die Rapid News zur Woche
  • Harry Gartler und das Wappen

Link zum Video

Sportklub-Rapid II

1:1 (0:0)

Wir erlebten ein spannendes Spiel mit Drangphasen auf beiden Seiten. Nach der Pause gelang Rapid II der Führungstreffer nach herrlicher Vorarbeit von Dino Kovacec über die rechte Seite. Den Stanglpass verwertete Alex Sobczyk. Doch ließen sich die Rapidler in der Folge zu sehr einschnüren und der Ausgleich war ein Folge davon. Der offene Schlagabtausch in der Schlussphase änderte nichts mehr, es blieb beim 1:1, durchaus dem Spielverlauf entsprechend. Für Details lest die Spielberichte von Christan Wiesmayer und vom Sportklub. Die Seite ligaportal.at bietet auch Videos an.

Stellvertretend für das Spiel, hier ein Freistoß für den Sportklub unmittelbar nach dem 0:1 durch Rapid II in der 52. Minute:

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Das Ambiente

Es hat was, sich auf den alten Bänken des Sportklubplatzes ein spannendes Spiel wie das 1:1 gegen Rapid II anzuschauen. Wir fuhren zu dritt, Christian, Florian und ich. Christian erlebte das Spiel im Kreise der mitgereisten Fanklubs (Grün-Weiße HornissenHütteldorfer Jungs und Pumuckl-On-Tour) im kleinen Rapid-Fansektor auf der Tribüne entlang der Kainzgasse.

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Florian und ich saßen gleich neben dem VIP-Bereich.

Links von uns, auf den Presseplätzen im VIP-Bereich kommentierte Christian Wiesmayer sein Spiel am Laptop (hier sein Bericht). Auch Helge Payer war vor Ort (siehe Bilder). Eine VIP-Karte kostet am Sportklubplatz 50 Euro und enthält, wie wir uns überzeugen konnten, neben den zentralen Plätzen auch ein freundliches Sitzplatzservice mit einer Käsekrainer und einem Bier.

Rechts von uns saßen die Granden von Rapid II: Rudolf Edlinger, Gerhard Höckner, Erich Haider und unser Obmann Gerhard Niederhuber.

Alle anderen auf der Tribüne waren begeisterte Sportklub-Fans.

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Rapid II muss man sich auswärts “geben”, bei den echten Kampfmannschaften wie es eben der Wiener Sportklub ist, auf einer Tribüne, wo Fußball noch “old style” sein kann. Wir erlebten eine tolle Atmosphäre mit 1741 Besuchern, ganz anders als bei den eher spärlich besuchten Heimspielen von Rapid II am Elektra-Platz.

Bitte lest Euch die spannende Geschichte des Wiener Sportklubs auf deren Homepage durch! Man erfährt dort, dass der Sportklub mit Roland Spöttling einen Blinden Stadionsprecher hat, dass sich der Verein dem sozialen Engagement verschrieben hat, dass man sich mit dem Gründungsjahr 1883 als der älteste noch existierende Wiener Sportverein versteht, und vieles andere mehr.

Die Kassa am Sportklubplatz wird mit einer historischen Karte der Gegend aus dem Jahr 1904 verschlossen. Auf der Karte sieht man die Planung für die Sportanlage. Die Hernalser Hauptstaße hieß damals “Frauenfelder Straße”, die Alszeile und den Friedhof gabs schon damals.

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Die Transparente auf der Friedhofstribüne sprechen eine deutliche Sprache, wie man auf dem folgenden Bild sieht:

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Hier eine Textversion für unsere blinden Leser:

  • Friedhofstribüne DORNBACH, gemeinsam gegen Rechts!
  • Wiener Sportclub. Love Football, hate racism
  • Wiener Sportklub gegen Homophobie
  • Piraten & Cyclisten seit 1883

Man würde meinen, dass ein so vielfältiger Block wie es der Block-West von Rapid ist, Platz für verschiedenste Weltanschauungen bietet. Aber in den Texten auf den dort aufgezogenen Transparenten vermisse ich auch nur Andeutungen dieser Haltung.

Nurten Yilmaz, Abgeordnete zum Nationalrat, nahm den Ehrenankick vor. , der blinde Stadionsprecher, meinte, dass das Herz von Nurten Yilmaz für den Sportklub schlägt. Sie hat wirklich ein großes Herz für den Fußball, denn sie ist auch gleichzeitig Kuratoriumsmitglied von Rapid! Jetzt wird es Zeit, dass die Gemeinde auch in die Tasche greift und – wie man hört – dringende Adaptierungen auf diesem Traditionsplatz zu durchführen zu lassen. Bericht in DerStandard

Wir freuen uns schon auf die nächsten Begegnungen von Rapid II:

  • Sa 2016-03-26 15:00 Rapid II-Sollenau (vor dem Spiel Österreich-Albanien)
  • Sa 2016-04-02 17:00 Ritzing-Rapid II
  • So 2016-04-10 16:00 Rapid II-Parndorf
  • Sa 2016-04-16 16:30 St. Pölten A-Rapid II

Links

In eigener Sache

Leider wird der Krieg der Software-Giganten Google, Microsoft und Apple sehr oft auf dem Rücken der Anwender ausgetragen. Google reduziert sein Programmangebot für Windows wo immer es geht. Jetzt hat es Picasa erwischt, ein Programm, das ich seit 10 Jahren für die Verwaltung von Bildern nutze. Ich muss daher alle meine Fußballbilder verlagern. Ich beginne damit mit dieser heutigen Bericht. Die Bilder werden in den nächsten Monaten alle von Google Picasa zu ClubComputer verlagert. Das Aussehen der Galerie ist daher anders. Eine fürs Handy besser adaptierte Version wir Anfang Juni erscheinen.

 

 

 

Rapid – Wo alles begann

Zusammenfassung eines Vortrags von Mag. Philipp Huber am 13. März 2016 “Tag des Sports” im Bezirksmuseum Rudolfsheim-Fünfhaus. Im Bild liest Philipp Huber eine Passage aus einem historischen Text.

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Der Vortrag umfast die Zeit zwischen Gründung 1897 und Beginn der Meisterschaft 1911 als dann Rapid nach Hütteldorf (damals 13. Bezirk) übersiedelte.

1897 Gründungsjahr

Gegründet wurde der SK Rapid 1897 als “I. Wiener Arbeiter Fußball Club” (und nicht, wie im (übrigens lesenswerten) Wikipedia-Artikel 1898. Vor einigen Jahren hat Domenico Jacono bei Recherchen einen Zeitungsartikel entdeckt, in dem 1897 als Gründungsjahr dieses Rapid-Vorgängervereins genannt wird.

Rapid kommt ursprünglich aus dem 15. Bezirk

Man muss wissen, dass im Wien um 1900 die Bezirke 13, 14 und 15 anders aufgeteilt waren. Der 13. Bezirk war das heutige Hietzing und auch das heutige Penzing, der 14. Bezirk war Rudolfsheim und der 15. Bezirk war Fünfhaus. Die ersten Sportanlage von Rapid, die Schmelz und auch der Sportplatz Selzergasse liegen im 15. Bezirk.

Als Rapid 1912 nach Hütteldorf übersiedelt ist, wurde in den 13. Bezirk übersiedelt. Erst 1938 wurde Penzing von Hietzing als 14. Bezirk getrennt und Rudolfsheim und Fünfhaus zum 15. Bezirk zusammengelegt. Das ist auch nach 1945 so geblieben. Siehe “Mir san in Hütteldorf daham”.

Rapid hat jüdische Wurzeln

Der SK Rapid wurde hauptsächlich von Mitarbeitern der Hutfabrik Böhm in Ottakring gegründet. Die Hutfabrik Böhm wurde 1848 durch die Brüder Bernhard und Naphtali der jüdischen Familie Böhm gegründet. (Link, Link, Naphtali Böhm, Bernhard Böhm). Im Gründungsjahr 1897 hatte die verzweigte Firma in Prag etwa 1200 Mitarbeiter. Die Firma Böhm produzierte auch noch in den 1960er Jahren Hüte (siehe Links und das folgende Bild).

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Karl Schediwy berichtet in seinem Beitrag in der Festschrift “20. Jahre Rapid”, dass ein gewisser Lowe mit seinen Söhnen Fred, Harry und Arnold  federführend war. In den damaligen Fabriken waren viele englische Spezialisten beschäftigt, die für die Wartung, möglicherweise auch für die Einschulung zuständig waren. Sie brachten nicht nur die Technologie, sie brachten auch den Fußball nach Wien. Es ist kein Zufall, dass der erste österreichische Fußball-Verein, “Vienna”, einen englischen Namen hat. Fußball war durch Engländer hierher gebracht worden und statt einer umständlichen Übersetzung hat man die englischen Bezeichnungen für viele fußballerischen Belange beibehalten. (Corner, Penalty, Back, Half-Back, Forward, Captain usw.)

In einer Ausgabe des “Ersten neuen Wiener Abendblatts” kann man entnehmen, dass der Verein begonnen hat, Mitglieder, wahrscheinlich auch Spieler zu werben. Die Einschreibgebühr für den Verein betrug eine Krone, der Wochenbeitrag wurde auf 10 Heller festgesetzt.

Aller Anfang ist schwer

Die erste Zeit war schwer, die sportlichen Misserfolge haben überwogen. Die ersten Spiele 1898 waren noch ausgeglichen aber Begegnungen mit den damaligen Spitzenmannschaften WAC und Viktoria endeten ziemlich ernüchternd 0:20 und 0:17. Weihnachten 1898 spielte man wieder gegen den WAC und verlor 0:12. Immerhin eine Steigerung gegenüber den Anfängen. Die Bilanz dieser ersten Zeit war sehr schlecht. Nur ein Sieg bei 19 Spielen, Torverhältnis 13:107.

So hat sie ausgeschaut, die älteste Mannschaft von Rapid aus 1898 (aus der Festschrift “20 Jahre Sportklub Rapid”).

1898

Stehend vlnr. Shires (zivil), Feldmüller, Kellner, Bieringer, Schediwy Karl, Tar, Wallisch, Goldschmidt. Sitzend vlnr. Imhof, Grasser, Kailich J. (Captain), Finzl, Kailich Alois.

Heimstätte Schmelz

Die Heimspiele in den ersten Jahren wurden am Exerzierplatz auf der Schmelz absolviert. Exerzierplatz gehört zur Radetzky-Kaserne. Das Spielfeld musste immer mit Pflöcken uns Seilen neu abgesteckt, Linien gezogen werden. Die Schmelz war eine wilde Gegend mit “Platten” (=Gangs).  Das folgende Bild (Quelle Wikipedia) zeigt die Radetzky-Kaserne im Hintergrund und vermittelt einen Eindruck von der Gegend.

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1899 Geburtsstunde des Namens “Rapid”

Wenn wir die Geburtsstunde von Rapid mit “1899” auf unseren Schals einweben, dann feiern wir die Geburtsstunde des Namens, denn den Verein hat es schon zwei Jahre lang gegeben.

Das Neue Wiener Abendblatt berichtete am 10. Jänner 1899: “Bei der Generalversammlung des I. Wiener Arbeiter Fußball Club  wurden Karl Palek, als Obmann, Wilhelm Goldschmidt als Sekretär, Captain J. Kailich und zweiter Captain Karl Schedivy gewählt. Der Antrag von Herrn Goldschmidt , den Vereinsnamen auf S.C. Rapid zu ändern, wurde angenommen.”

1900 Programmheft (20 Heller)

Programmhefte waren erste Einnahmen für den Verein. Eintrittsgelder zu kassieren war schwierig, weil es keinen abgesperrten Platz gab. Die folgende Abbildung aus der “Festschrift 20 Jahre Rapid” zeigt uns, wie man sich den damaligen Fußball vorstellen muss. Auch die Spielregeln mussten abgedruckt werden, um dem Publikum diese Attraktion näher zu bringen.

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Rapid spielte in “blau-roth”. Der Tormann hieß noch “Thorhüter”.

1902 Erstes Auswärtsspiel gegen Austria Prag 1:1

Zu diesem ersten Auswärtsspiel kam es auf Grund einer Einladung eines Herrn Kohn. Es gab zu dieser Zeit viel prominentere Wiener Mannschaften. Der Grund, warum gerade Rapid zum Zug kam war, dass die Rapidler die einzigen waren, die bereits waren, dritter Klasse nach Prag zu fahren.

1903-1911 Rudolfsheimer Platz

Rapid pachtete 1903 den freien Platz entlang der Selzergasse zwischen der Hütteldorfer Straße und der Meiselstraße. Der Gemeindegrund war einerseits günstig, anderseits hatte er auch den Nachteil einer kurzen Kündigungsfrist. Eine heutzutage unvorstellbare Eigenheit des Platzes war der Höhenunterschied von zwei Metern zwischen den Toren. Viele weitere interessante Details finden sich in dem Blog von Brucki über “lost grounds”.

Ich habe nicht schlecht gestaunt, als ich gesehen habe, dass Brucki die Seite rapid.iam.at (=123.ewkil.at) zitiert hat und zwar, weil sich Rapid auf dieser neuen Anlage bedeutend steigern konnte, was man den zusammenfassenden Zahlen entnehmen kann.

Ein interessante Parallele zur heutigen Situation ist, dass der Rudolfsheimer Platz es dem Verein erlaubt hat, höhere Einnahmen zu erzielen. Ganz so wie unser neues Stadion dem Verein höhere Einnahmen ermöglichen wird.

Hier ist eine von zwei bekannten Aufnahmen dieses Platzes, entnommen aus der Festschrift “20 Jahre Rapid”.

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Leistungsvergleich Schmelz – Selzergasse

Das folgende Bild zeigt einen Ausschnitt aus dem Vergleich der Spielergebnisse zwischen der Zeit auf der Schmelz und der Zeit in der Selzergasse. grün=Sieg, gelb= Unentschieden und rot=Niederlage. Hier gehts zu der Gesamtdarstellung.

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Man sieht, dass es auf der Schmelz eine negative Gesamtbilanz gegeben hat aber in der Selzergasse bereits die Siege deutlich in der Mehrheit waren.

Rapid-Viertelstunde

Diese Eigenschaft, ein Spiel auch noch in der Schlusspahse “drehen” zu können, war auch schon in der Frühzeit des Vereins bekannt. Es gibt sehr viele Andeutungen in frühen Spielberichten, die auf diese “berühmte Viertelstunde” verweisen.

Es ist denkbar, dass die Rudolfsheimer Pfarrkirche eine Ursache für die Rapid-Viertelstunde war. Eine Fußballuhr, wie wir sie heute kennen, gab es nicht; auch das Publikum war nicht mit Taschenuhren ausgerüstet. Dass man die weithin sichtbare Kirchenuhr zur Messung der Spieldauer verwendet hat, ist ziemlich sicher. Und daher könnte es sein, dass das Schlagen der Kirchenglocken das Publikum zum Klatschen animiert hat. Nehmen wir zum Beispiel eine Beginnzeit von 15:30, dann ist die Pause um 16:15, der Spielbeginn der zweiten Halbzeit um 16:30 und die volle Stunde 17:00 gerade eine Viertelstunde vor Schluss. Ganz unlogisch wäre das nicht.

Heute wissen wir, dass es keine Erfindung von Rapid ist, dass am Spielende mehr Tore fallen, das trifft für alle Mannschaften zu. Es kann aber sein, dass man diesen Umstand bei Rapid durch besonders markannte Spiele entdeckt hat und als “Rapid-Viertelstunde” schon früh benannt hat – auch mit der Unterstützung der Rudolfsheimer Pfarrkirche, die übrigens ähnlich alt ist wie Rapid, denn sie wurde im Jahr 1898 fertiggestellt.

1905 von rot-blau zu grün-weiß

Über den Wechsel der Vereinsfarben gibt es offenbar keine schriftliche Quelle, nur Vermutungen.

Die Frage ist, warum dieser Farbwechsel überhaupt notwendig war. Eine dieser Vermutungen ist, dass die Farben die vielen Wäschen nicht überstanden haben und dass das Rot und Blau sich an den Grenzen mischten. Mit der Vereinsfarbe der heutigen Austria dürfte das aber nichts zu tun haben, die Austria wurde erst 1911 gegründet.

Warum dann ausgerechnet grün-weiß?

Es könnte mit dem Bezirkswappen von Rudolfsheim zu tun haben aber so wirklich grün-weiß schaut das nicht aus. Link.

Es könnte auch mit der Farbkennzeichnung der Straßenbahnlinien zu tun haben. In der Frühzeit der Straßenbahnen gab es eine Kennzeichnung durch Farben und Muster. Hier ein Abbildung aus dem Jahr 1902 (Quelle Wikipedia und http://www.fpdwl.at/4images/image.php?image_id=20513).

Man ist geneigt zu glauben, dass dieses System kompliziert zu kommunizieren war. Es wurde auch Hieroglyphen-System genannt. Man muss aber bedenken, dass der Bildungsstand der Bevölkerung damals noch geringer und der Anteil der Analphabeten groß war. Diesen Bevölkerungsschichten kam das System der Farbkennzeichnungen entgegen.

1907 war aber Schluss mit den Hieroplyphen-Symbolen und es wurde das sehr systematische Zahlen/Buchstabensystem entwickelt, das wir bis heute kennen, das aber in der jüngeren Zeit nicht mehr so konsequent umgesetzt wird. Hier gibt es eine Darstellung des Wiener Liniensystems von 1907.

Im Jahr 1905 als der Wechsel der Vereinsfarben erfolgte, war dieses Farb-System noch im Einsatz und die Linien, die nach Rudolfsheim fuhr hatte die Farben grün-weiß. Es könnte daher für die Wahl der Farbe ausschlaggebend gewesen sein.

1911 Von Rudolfsheim nach Hütteldorf

Durch die Kündigung des Platzes in Rudolfsheim war Rapid in Zugzwang und musste sich um ein neues Zuhause umschauen. Wahrscheinlich war es Zufall, dass gleichzeitig mit dem Auszug auf Fünfhaus der Spielbetrieb der Wiener Meisterschaft begann. Jedenfalls wurde in der ersten Saison eine Sonderregelung für Rapid getroffen, dass nämlich Rapid in der Herbstsaison 1911 alle Auswärtsspiele absolvierte und gleichzeitig die Anlage der Pfarrwiese fertiggestellt wurde und dann im Frühjahr alle Heimspiele auf der Pfarrwiese. Das Ergebnis: der erste Meistertitel, dem noch 31 weitere folgen sollten.

Weitere Aktivitäten in Rudolfsheim

Auch nach dem Auszug von Rapid nach Hütteldorf war der 15. Bezirk weiterhin ein Organisationszentrum für den Verein.

  • In den Zwanziger Jahren war das Hotel Fuchs in der Mariahilferstraße 105 Ort der Mitgliederversammlungen und der Weihnachtsfeier.
  • Bis in die 1950er Jahre war das Cafe Holub in der Hütteldorfer-Straße das Vereinsheim von Rapid.
  • Bis 1970 gab es ein Sekretariat (einen “Fancorner”) am Urban Loritzplatz.

Das Bezirksmuseum Rudolfsheim-Fünfhaus erinnert mit einer eigenen Rapid-Vitrine an diese Zeit:

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Links

Wir bedanken uns bei der Museumsleitung für die freundliche Begrüßung und beim Vortragenden für den interessanten Vortrag.

Rapid-Admira

 0:4 (0:2)

Wir sahen eine Mannschaft, die so gespielt hat, als hätte sie bei einem Sieg die Tabellenführung in der Tasche. Leider war das aber nicht Rapid sondern die Admira.

Vielleicht…

  • Vielleicht war es der Respekt vom Juve-Look-Alike-Dress des Gegners,
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  • vielleicht hängt Rapid mehr von der linken Seite Florian Kainz und Stefan Stangl ab, als man es als Laie annimmt (im den Heatmaps der vergangenen Spiele kann man so eine Tendenz durchaus herauslesen),
  • vielleicht war man sich der Sache zu sicher,
  • vielleicht ist es bereits ein Admira-Komplex,
  • vielleicht bereitet sich der Gegner spezieller auf dieses Spiel gegen Rapid vor, während Rapid sein Standard-Training durchzieht,
  • vielleicht, weil die Admira locker aufspielen kann, fern von Abstiegssorgen aber auch fern von Aufstiegsdruck,
  • vielleicht war der eine oder andere Rapid-Erfolg im Frühjahr mit mehr Glück als Verstand zustande gekommen (WAC, Grödig…) und man wähnte sich ob der Tabellensituation schon als Titelaspirant (siehe Asterix, Band 1 die Römer: “…wir haben den Zaubertrank”),
  • vielleicht… wer weiß es schon.

Man muss sich nur einmal vorstellen, wie ein Admiraner die Begegnung mit Rapid sieht. Vorgestern wurde gemeldet, dass Rapid beim Budget in der kommenden Saison erstmals die 30 Millionen überschreiten wird. Dem steht mit der Admira ein Verein gegenüber, der ein Viertel bis ein Drittel davon lukrieren kann. Die Admira spielt gegen einen finanziellen Riesen und so wie Rapid gegen RB meint, dass Geld nicht Fußball spiele, muss man das wohl auch von der Admira annehmen, dass sie das so empfindet und auch eindrucksvoll bewiesen hat.

Mario Sonnleitner hat bei unserer letzten Mitgliederversammlung betont, dass ja auch unsere Gegner hervorragende Fußballer in ihren Reihen haben. Einige Spieler bei der Admira haben selbst Rapid-Vergangenheit (Bajrami, Grozurek, Starkl). Dass Lukas Grozurek in beiden Admira-Spielen ein Tor erzielt hat, ist vielleicht eine Art Genugtuung für sein frühes Karriereende bei Rapid. Bei Rapid hat Lukas Grozurek in 78 Spielen 5 Tore erzielt und wurde abgegeben. Ganz ähnlich Starkl (47 Spiele, 3 Tore). Klar wollen diese Spieler zeigen, dass sie mehr drauf haben. Und wie sie das uns und ihrem früheren Arbeitgeber gezeigt haben!

Man hatte als Zuschauer schon in den ersten Minuten das Gefühl, dass die Admira schneller, initiativer, entschlossener auftritt. Philipp Schobesberger ist ein Spieler, der Räume braucht (anders ausgedrückt heißt das, dass er an konsequent deckenden Verteidigern nicht vorbei kommt). Und so war es auch. Die Admira machte die Räume vor dem eigenen Tor eng und verstand es, das Kombinationsspiel von Rapid gar nicht erst entstehen zu lassen. Das eher phantasielose Hin- und Hergeschiebe des Balls in der Rapid-Verteidigung zeigt, dass Rapid nur schwer Anspielstationen vorfand.

Ausnahmsweise kann man Schiedsrichter Schörgenhofer in diesem Spiel keine große Mitschuld geben, auch nicht unserem Tormann; es war mehr eine Lethargie von der man nicht weiß, woher sie kommt. Man kann auch sagen, dass Rapid ob der Überlegenheit des Gegners einfach schlecht ausgeschaut hat. Admira auf Valencia-Niveau? Oder doch nur Rapid so schlecht?

Viele geben dem Trainer Schuld. Was immer der Trainer macht: es ist falsch. Er hätte zu früh gewechselt. Hätte er später gewechselt, hätte man auch das als falsch angesehen. Richtig ist nur, was erfolgreich ist.

Das Ergebnis 0:4 ist uns ja geläufig, das kennen wir vom 25.2. Sieht man aber von internationalen Spielen ab, und beschränkt sich auf nationale Heimspiele, dann müssen wir bis 15.8.2007 zurück gehen (1:5 Sturm) und 2006-11-19 (0:4 GAK mit Fanprotesten), um uns an ein Spiel zu erinnern, beim dem man sich ähnlich depressiv auf den Heimweg gemacht hätte.

Bei Auswärtsspielen gab es in jüngster Zeit auch ähnliche Debakel, etwa beim 1:6 gegen RB am 19.7.2014 oder das 0:4 gegen Wacker Innsbruck am 18.7. 2010 (beides übrigens Eröffnungsspiele).

Ratlosigkeit, würd’ ich sagen. Null Punkte und ein schwerer verletzter Thomas Murg. Düster. Noch dazu kommt jetzt eine Runde gegen die abstiegsgefährdete SV Ried.

Links


Es fehlen derzeit noch einige Links, zum Beispiel die Rapid-Statistik. Auf der Seite http://ewkil.at werden diese Artikel nach Erscheinen nachgetragen.


Eine alternative Route zum Stadion ist die S80 vom Hauptbahnhof zum Praterkai und dann mit dem 77A bis zum Stadion-Center.

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Diese InterCity-Garnitur “Berlin” bildet den Vordergrund zu dieser futuristischen Ansicht am Hauptbahnhof.

Dibon – Grahovac – Körner – Sonnleitner

Unser Vereinslokal war ziemlich voll und wir begrüßten auch einige neue Gäste, die wir vielleicht auch als neue Mitglieder begrüßen dürfen – sofern sie auch zum “Klub der Freunde” passen, was manchmal nicht ganz zutraf.

Die Überraschung des Abends war zweifellos Alfred Körner mit seinem unnachahmlichen Humor und seiner großen Vereinstreue. Er ist für den eingeladenen Steffen Hofmann eingesprungen und hat uns mit seinem Besuch uns große Freude gemacht.

Bisher waren Bilder immer nur in Google-Picasa zu finden. Einzelne Bilder dann auch in einem Beitrag. Zum ersten Mal wird in diesem Beitrag eine Bildersammlung komplett in einen Beitrag eingebettet.

Anmerkung: Ich verwende Google-Picasa schon seit 10 Jahren und verwalte damit alle Bilder.  Der Bestand nähert sich der 100.000er Grenze. Aber Google stellt im heurigen Jahr den weiteren Support von Picasa ein. Ich würde gern dafür zahlen aber es ist leider vorbei. Daher möchte ich nicht weiter auf eine Google-Lösung setzen und werde mich zuerst nach einem Desktop-Ersatz umsehen und danach nach einer Web-Lösung.

Am Desktop wird es wohl Adobe Lightroom werden, weil das auch eine Gesichtserkennung hat. Online ist mein Favorit Flickr. In Flickr kann man – anders als in Picasa – die Ordner verschachteln, was für eine universelle Bildersammlung sehr wichtig ist. Außerdem kann Lightroom die Bilder direkt zu Flickr uploaden.

Google wird wird mit einem Schlag alle Foto-Enthusiasten verlieren.

Sport in Wien

Tag des Sports

Am 13. März haben Sportinteressierte die Qual der Wahl, denn in allen Bezirksmuseen findet gleichzeitig der “Tag des Sports in Wien” statt.

Alle Termine der Bezirksmuseen finden sich hier (man findet auf dieser Seite auch alle Adressen und Öffnungszeiten über den Links der einzelnen Bezirke).

Speziell in den Außenbezirken und in Bezirken mit berühmten Fußballplätzen 2016-03-13 Tag_des_Sports (Beispiel Döbling) wird Fußball immer auch ein Thema sein. Die beiden folgenden Veranstaltungen beziehen sich besonders auf Fußball:

  • Sport im 2. (E-Rolli-Fußball)
  • Sport im 15. (11:00 Sigi Bergmann im Gespräch mit Hans Orsolics; 14:00 Rapid-Wo alles begann, Vortrag von Mag. Philipp Huber)

Hier die Titelseite vom Einladungsfolder:

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Nostalgieabend “Fußball”

Dienstag 15. März, 19:00
Bezirksmuseum Döbling, Döblinger Hauptstraße 96

Hans Huber (Ex-ORF-Sportchef) moderiert ein Gespräch mit Hans Buzek (ehemaliger Nationalspieler, Vienna-Spieler aber zwischen 1970 und 1972 auch bei Rapid) und Wolfgang Winheim (Kurier).

Altach-Rapid

0:0

Der Verlierer in dieser Partie ist trotz aufopfernden Spiels: Rapid. Man hat viel versucht, aber es ist nichts gelungen. Je zweimal Steffen Hofmann und Matej Jelic, einmal Florian Kainz mit Top-Chancen aber es sollte eben nicht sein. Vielleicht hat man die Schlussoffensive zu spät gestartet.

Ein großer Nachteil für das nächste Spiel gegen die Admira sind aber die zwei Gelb-Sperren: sowohl Florian Kainz als auch Max Hofmann sind gegen die Admira gesperrt.

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Man konnte sich bei einigen Szenen des Eindrucks nicht erwehren, dass Schiedsrichter Muckenhammer taktische Fouls von Rapid sofort mit Gelb geahndet hat, er aber auf Altacher Seite weniger konsequent war.

Subjektiv, wie Anhänger einer Mannschaft nun einmal sind.

Links

Nostalgie am Verteilerkreis

Seit ich dieses “Band” habe, erinnert es mich immer daran, dass ich noch Spaziergänge zu absolvieren hätte. So auch gestern. Das Ziel: 10.000 Schritte. Mein Weg führte durch Favoriten und ich gelangte in die Nähe des Verteilerkreises, wo gerade das Spiel Austra-Ried stattfand. Da ich selbst noch nie im Auswärtssektor war, wollte ich die Gelegenheit ergreifen, einige endgültige Fotos von der Szenerie zu machen, denn es wird auf dieser gegenwärtigen Anlage kein Spiel mit Rapid-Beteiligung stattfinden. (Die Fotos sind nur mit dem Handy entstanden, eigentlich ungeplant.)

Das Tolle: der Auswärtssektor war komplett leer, ich war der einzige Zuschauer, denn die Rieder belegten die Ecke. Und so gibt es einige Bilder, die an diesen Sektor erinnern. Alle 41 Bilder gibt es hier.

Stellvertretend für die Bildersammlung: das Gestell für die Vorsänger, im Hintergrund die Mannschaften wegen einer Schweigeminute am Mittelkreis:

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Aber mein Top-Bild dieses Tages ist eine Aufschrift am FavAC-Platz in der Kennergasse: “Sie betreten nun den 10. Bezirk. Was vorher war, können Sie vergessen.”

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PS: An diesem Samstag schaffte ich ca. 11.000 Schritte. Passt!

Ein Treffen mit dem Augustin

Ich kenne den Augustin hauptsächlich durch unserem Ján Klimeš. Wer kennt ihn nicht, hier im Bild vor dem Grödig-Spiel:

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Am Mittwoch bekam einen Anruf von seiner Redaktion, offenbar war dieser Blog ein Anlass dazu. Ich traf mich mit dem Augustin -Redakteur Hannes zu einem längeren Gespräch. Hannes wollte wissen, “wie ich ticke” und was ich so bei Rapid und im Internet treibe. Ich bin gespannt, was davon er auf den Fußball-Seiten des Augustin bringen wird.

Danach folgte heute Mittag im Hotel Schani im Sonnwendviertel eine Foto-Session mit Mehmet. Es sind die ersten Fotos von mir seit etwa 15 Jahren. Damals machte das Maria, eine Schülerin und ich verwendete seither diese Bilder auf allen meinen Seiten. Dank Mehmet kann ich diese Bilder jetzt durch aktuelle Versionen ersetzen.

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Die Kamera: Vollformat-Nikon mit Hasselblad-Objektiv (50 mm). (Diese Objektive wurden auch bei der Mondlandung eingesetzt.)

Vielleicht wird ja was draus und unser Blog/Newsletter wird im Augustin beschrieben.

Horn-Rapid II

2:0 (1:0)

Horn war schon die stärkere und erfahrenere Mannschaft. Aber Rapid II war nicht chancenlos, eher glücklos. Beide Spielhälften begannen mit einem frühen Tor der Gastgeber (12. und 48. Minute) und in der Folge mit dem Bemühen der Gäste, diesen Vorsprung zu egalisieren. Chancen auf einen Ausgleich waren in beiden Spielhälften gegeben, wurden aber nicht genutzt, sodass es schließlich beim 2:0 blieb.

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Aber ganz unglücklich muss man über diese Niederlage nicht sein, zu erfrischend waren die Kampfmoral, Technik und die Kombinationen von Rapid II als dass man von einer klaren Unterlegenheit sprechen müsste. Lediglich der Druck vor dem gegnerischen Tor war nicht ausreichend und die Aktionen vielleicht etwas zu einfach. Aber mit ein bisschen Glück hätte das Spiel durchaus auch knapper enden können.

Laut Transfermarkt hat Horn einen Kader von 29 Spielern mit einem Durchschnittsalter von 24,2 Jahren und Rapid II einen Kader von 25 Spielern und einem Durchschnittsalter von 20,6 Jahren. Diese vier Jahre Altersunterschied sind es dann wahrscheinlich auch, die den Unterschied in der Effektivität ausmachen. Aber das macht nichts, denn die Chancen für die jungen Rapidler auf einen eventuellen nationalen Meistertitel oder anderen Großtaten dürften höher sein als die ihrer Horner Kollegen (es sei denn, die “Japan-Connection” bringt den Erfolg, den man sich verspricht).

Den Spielbericht erstellte Christian Wiesmayr, hier im Bild bei der Arbeit am Pressepult:

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Christian, Florian und Julian

Unsere Fahrt nach Horn wurde schon im Dezember vereinbart, lediglich die Details wurden am Freitag festgelegt: 15:00 Schwechat, 15:45 Favoriten, 16:30 Hütteldorf, 18:30 Horn. Immerhin war das Transparent “Pumuckl On Tour” (hier gehalten von Florian, Christian und Julian) das einzige an diesem Tag, …

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…sieht man von einem einsamen Schal “Weststadion” ab. Es waren eher weniger Rapid-Fans anwesend.

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Das Ambiente

Das Schöne an diesen Regionalligabegegnungen ist die Nähe zum Geschehen. Es gibt keine Kontrollen. Man kann ungehindert seine “Waffen”, wie zum Beispiel einen Fotoapparat ins Stadion mitnehmen. Man ist wirklich willkommen.

Der Kantine in Horn können wir ein gutes Zeugnis ausstellen. Die Schnitzelsemmeln waren von allerfeinster Qualität. Ganz frisch.

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Mich haben die vielen “Monitore” im Kioskbereich überrascht (“na die Horner müssen Geld haben”). Allein bei unserem Kiosk waren sechs Stück an der Wand. Dann ist mir aber aufgefallen, dass sie sehr statisch waren und es stellte sich bei genauerer Betrachtung heraus, dass sie nur als Monitore erscheinen sollten. Es waren lediglich Kästen mit beleuchteten Preislisten. Ein bisschen “Schein” muss sein.

Bei allen Besuchen von Fußballspielen muss ich immer wieder an dieses Nestroy-Stück “Zu ebene Erde und erster Stock” denken. In Horn könnte man das Stück prächtig inszenieren. Gleich beim Stadioneingang gibt es die im Sinne des Titels “bodenständige” Kulinarik der “ebenen Erde” und wenn man sich dann die Szenerie von der überdachten Haupttribüne betrachtet, sieht man, dass es darüber, im ersten Stock,  eine feine VIP-Zone gibt.

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Im Bild sieht man im Ersten Stock den VIP-Bereich mit den komfortablen, weißen Schalensitzen und darunter die Kioske mit den vielen “Monitoren”.

Japaner investieren im Waldviertel

Was bei den Besuchern gleich auffällt, ist die fürs Waldviertel doch recht große Anzahl von Asiaten. Ein kurzes Gespräch zeigte uns, dass es sich um Japaner handelt; allesamt sehr freundliche Menschen wie man auf diesem Bild sehen kann.

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Im Horner Team sind – wie uns ein Sitznachbar erklärt – nicht weniger als fünf Japaner, allen voran der Star, der japanische National-Torhüter Shuichi Gonda. (im Bild)

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Die Hintergründe zu dieser Kuriosität im europäischen Fußball fand sogar Eingang in einen lesenswerten Bericht “Das Wunder von Horn” in “Die Zeit”.

Das japanische Fußballschul-Imperium Honda-Estilo, angeführt vom Nationalspieler Keisuke Honda, hat sich mit Horn ein hohes Ziel gesteckt: das Erreichen Champions-League. Honda hält 49% Anteil am Horner Profiteam und ändert – anders als in Salzburg – nichts an der Identität des Vereins. Nicht weniger als 11 Japaner nennt die Homepage des SV Horn im Vorstand. Es gibt zwei Obmäner, Rudolf Laudon und Yoji Honda. Ansonsten ist die Homepage des SV Horn wenig informativ, was diese Zusammenarbeit mit dem japanischen Fußball-Konzern anlangt. Da muss man sich an den Presseberichten orientieren, von denen einige am Ende dieses Berichts angegeben sind.

Da in Österreich auch Altach (6.500 Einwohner) die internationale Bühne erreicht und dort sogar eine gute Figur gemacht hat, ist es nicht grundsätzlich von der Hand zu weisen, dass es auch andere Kleinstädte wie eben Horn (6.600 Einwohner) bis dorthin schaffen können; noch dazu mit so illustrer Unterstützung, die ja mit jeder weiteren Stufe auf einer möglichen Erfolgsleiter auch wachsen wird. Wenn also Horn tatsächlich der Aufstieg in die Profi-Liga schafft, dann gibt es bereits jetzt beste Voraussetzungen, einen konkurrenzfähigen Kader und vielleicht auch die finanzielle Basis dazu zu haben.

Man kommt jedenfalls ob dieser Kooperation aus dem Staunen nicht heraus.

Was mich interessieren würde, und was man aus den Zeitungsberichten nicht herauslesen kann, ist der Entscheidungsprozess, der Keisuke Honda dazu geführt hat, gerade mit Horn eine Kooperation einzugehen. Es gibt ja in Europa viele vergleichbare Länder und in Österreich viele vergleichbare Standorte, die allesamt bei gleicher Größe mehr Entwicklungspotential hätten, zum Beispiel weil sie in der Großstadt (Beispiel Stadlau) oder in einem Ballungsraum (etwa Vorarlberg) liegen. Wenn das Horner Experiment gelingt, werden wir es ja noch erleben, dass nicht Rapid II sondern die Rapid-Kampfmannschaft die Klinge mit Horn kreuzt.

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Rapid-Mattersburg

3:0 (2:0)

2016-03-02 Rapid-Mattersburg

Das waren die vier Schlüsselszenen im Spiel.

Elfer nach Foul an Stefan Stangl. Fernsehkommentar: “Elfer war gut geschossen”. Kommentar von Hans Krankl: “So darf man einen Elfer nicht schießen.” Man sieht an diesen diametralen Aussagen, wie viele “Wahrheiten” es im Fußball gibt. Eigentlich hätte der Elfer wiederholt werden müssen, weil die Nummer 2 von Mattersburg zu früh zum Tor gelaufen ist. Nach meiner Ansicht aber nur dann, wenn dieses Hineinlaufen irgendeine Auswirkung auf den weiteren Spielverlauf gehabt hätte. Hatte es aber nicht.

Sensationeller Schuss von Stefan Schwab nach Vorlage durch Steffen Hofmann. Da hatte der Mattersburg-Tormann nichts zu halten.

Stefan Stangl nützt eine Flanke von Florian Kainz.

Florian Kainz nutzt einen schweren Abwehrfehler aus, überspielt den Tormann und verwertet zum 3:0.

Die Bundesliga schreibt:

Rapid Mattersburg
12   9  Torschüsse
 74% 25% Ballbesitz
58% 42% Zweikampfquote
89% 69% Passquote
7   3  Ecken
13  10  Flanken
2   1  Abseits
7   8  Fouls
3   2  Torschüsse (Jelic/Röcher)
4   2  Vorlagen (Kainz/Jano)
130  53  Ballaktionen (Petsos/Farkas)
83% 75% Zweikampfquote (Schwab/Erhardt)
6   5  Flanken (Stangl/Röcher)

  • Stefan Schwab erzielte 3 seiner 6 Tore in dieser Saison der Bundesliga von außerhalb des Strafraums. Kein anderer Spieler traf in dieser Saison so häufig per Weitschuss.
  • Schwab traf erstmals für den SK Rapid Wien in 2 Spielen der Bundesliga in Folge. Das gelang ihm zuvor zuletzt im August 2013 für den FC Admira Wacker Mödling.
  • Florian Kainz lieferte seinen 12. Assist in dieser Saison der Bundesliga ab. Damit fehlt ihm nur noch ein Assist auf den Höchstwert der vergangenen Saison. Damals lieferten Marcel Sabitzer und Jonatan Soriano je 13 Assists ab.
  • Beim SK Rapid Wien hatten in diesem Spiel 6 Spieler über 100 Ballaktionen – erstmals hatten so viele Spieler in einem Spiel dieser Saison der Bundesliga über 100 Ballaktionen.
  • Patrick Farkas und Manuel Prietl hatten je 53 Ballaktionen – die meisten beim SV Mattersburg in diesem Spiel.

Was kann man schon zu einem unspektakulären Start-Ziel-Sieg sagen? Unsere Sitznachbarn von der Muppets-Fraktion (siehe Beitrag “Rapid-Ried”, Abschnitt “Waldorf und Statler”) haben viel dazu zu sagen, und ich frage mich immer: “Warum gehen die ins Stadion?”.

Eine Antwort könnte so lauten, dass die Frage nach dem richtigen Spiel, jeder für sich anderswie beantwortet und Menschen, die die Spiele jahrzehntelang beobachten, fühlen sich auch alle als bessere Trainer als es der jeweils amtierende Trainer ist. Und es ist ziemlich egal, wer der Trainer ist.

Was nach deren Ansicht ein No-Go ist und woran man offenbar ein schlechtes Spiel erkennt, ist “der Rückpass”.

Man muss bedenken, dass insbesondere die Heimspiele von Rapid oft zu einem Geduldspiel gegen tief stehende Gegner ausarten. Der Gegner steht in zwei gut organisierten Viererketten und lässt sich im Normalfall aus dieser Formation nur sehr ungern herauslocken. Was also ist die Devise: abwarten und geduldig sein. Vielleicht ergibt sich nach einigen Querpasses irgendwo eine Anspielstation, die Erfolg verspricht. Da man solche Spielzüge auch bei den allerbesten Mannschaften antrifft, beunruhigt mich das Hin- und Hergeschiebe des Balles ziemlich wenig.

Weiters sei es es das Grundübel des Rapid-Spiels, dass man viel Ballbesitz habe, denn Ballbesitz schieße ja keine Tore.

Dabei ist ja der Besitz des Balles eine Grundvoraussetzung für einen Torerfolg (sieht man von fallweisen Eigentoren einmal ab). Ballbesitz ist bei Spielen von Rapid oft ein freiwilliges Geschenk des Gegners, der aus Respekt vor der Ballsicherheit der Rapidler sich eher defensiv zurückhält als sich offensiv vorzuwagen. Schließlich hat der Ballbesitzfußball dazu geführt, dass wir viele Torschützen haben: Steffen Hofmann (4), Matej Jelic (4), Floran Kainz (6), Philipp Schobesberger (6), Stefab Schwab (6), Stefan Stangl (5). Und keiner von ihnen scheint in der Bundesliga-Torschützenliste auf. Und bei der immer wieder gefühlten Stürmerschwäche von Rapid könnten wir diesen Platz in der Tabelle auch anders gar nicht besetzten.

Die weiteren Details erspare ich mir. Auch die jeweiligen Torschützen gehören nach der Meinung unserer Sitznachbarn zum Schlechtesten, was der österreichische Fußball zu bieten hat. Man fragt sich, wie es ein schlechter Trainer schaffen kann, aus solchen Antikickern eine Siegtruppe zu formen, die es erstmals seit 2009 wieder fünf Siege in Serie geschafft hat. Eine Meisterleistung, zweifellos.

Kleiner Seitenhieb auf das zahlende Publikum…

…darf seitens der Ultras nicht fehlen. Auf der Seite der Ultras steht als Schlusssatz zu lesen: “Damit auch die Stadionbesucher in VIP und Business Logen sehen und hören, wo das Herz von Rapid tatsächlich schlägt.” 

Der Unterschied zu den sonstigen Gästen im Stadion dürfte darin liegen, dass bei den zahlenden Gästen auch nach Abzug aller Spesen ein Plus in der Rapid-Kasse bleibt, was man aber beim Block nicht so ohne weiteres sagen kann, denn hier muss man den sehr geringen Kartenpreisen ziemlich heftige Strafen,  Verdienstentgang durch Geisterspiele und fehlenden Fanartikelerlös gegenrechnen; vom Imageverlust des Vereins ganz zu schweigen (durch deutlich gegen den Verein gerichtete Aktionen hervorgerufen wird), der indirekt auf die Investitionsbereitschaft der Sponsoren zurückwirkt.

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