Neues Jahr, neue Mitgliedschaft

Fanklubkarten 2016

Rapid sendet uns die neuen Fanklubkarten für 2016. So schaut sie aus:

2016-01-28 Rapid Fanklubkarte_Seite_1 2016-01-28 Rapid Fanklubkarte_Seite_2

Bist Du schon Fanklub-Mitglied?

Alle Leser, die noch kein Fanklub-Mitglied sind, können das leicht nachholen. Sie schreiben eine Mail an newsletter{at}ewkil.at und schreiben uns Name, Vorname, Geburtsdatum, Adresse, Telefonnummer und E-Mail. Sie bekommen dann von Rapid

  • Eine Fanklubkarte – so wie diese:
  • Das Rapid-Magazin, 4x pro Jahr

Das kostet nichts! Julian ist übrigens das jetzt jüngste Mitglied bei EwkiL-Rapid.

Bist Du schon Rapid-Mitglied?

Wer näher an Rapid heranrücken will, sollte Rapid-Mitglied werden. Rapid-Mitglieder profitieren vom bevorzugten Kartenvorverkauf und können bei allen Spielen noch vor allen anderen Käufern ihre Karte besorgen. Beispielsweise startet der Vorverkauf für Mitglieder für das Valencia-Spiel am 15.2. und der freie Verkauf erst am 17.2. Mitglieder werden auch zur jährlichen Mitgliederversammlungen eingeladen. Das Jahresabo ist für Mitglieder deutlich verbilligt. Darüber hinaus bekommen einen 10%igen Nachlass auf alle Fanartikel.

Rapidviertelstunde 29. Jänner

  • Revanche für Andy Marek
  • Rundgang auf der Stadion Baustelle
  • Rapid-News
  • Trainingslager in der Türkei
  • Link zur Sendung

Neu bei Rapid II

Alex Sobczyk (18) und Lukas Heinicker (18) wechseln von Liefering zu Rapid II.

Neu bei Rapid

153190-1437563827Thomas Murg wechselt um 700.000 Euro (Transfermarkt) von Ried zu Rapid und bekommt einen Vertrag bis 2019.

  • Geboren am 14.11.1994 in Voitsberg
  • bei Rapid seit 30.1.2016
  • Rechtsaußen
  • Nationalspieler U17 (3), U19 (14), U21(3)
  • Bärnbach->GAK->Austria->Ried->Rapid
  • 52 Bundesligaspiele 8 Tore
  • Transfermarkt
  • Details

Alltag mit Rapid

Bei einer Veränderung an meinem Bankkonto bei der ERSTE Bank ist ein kleiner Fehler passiert. Der Bankbeamte war ziemlich aufmerksam.  Nach einigen Tagen kam ein Brief von ihm mit zwei Rapid-Gutscheinen:

2016-01 Rapid Einkaufsgutschein

Es ist ihm aufgefallen, dass ich immer mit meiner Rapid-Jacke daher komme. Aber so einen Gutschein muss man erst einmal besorgen, denn der liegt ja nicht auf der Bank herum.

Eröffnung der Frühjahrssaison

Am Dienstag eröffnet die Bundesliga die Saison mit einer großen Pressekonferenz. Rapid hat im Februar drei dicke Chancen (unsere Gegner natürlich auch). Wie wir mit Rapid in diese Saison starten, wissen derzeit nur die Fußballgötter*). Urteilt man nach den Testspielen, schaut das nicht so gut aus. Damit wir Augenzeugen werden, die ersten, die es erfahren und interpretieren, stellen wir uns jetzt schon einmal brav um Karten an. Am Donnerstag etwa startet die Reservierung für das Valencia-Heimspiel für die Sektoren A und B.

*) sagt man üblicherweise. Tatsächlich ist aber unsere Welt so angelegt, dass niemand es wissen kann. Das liegt in der Natur der Unwägbarkeiten. Dort endet nämlich jede Allmacht. Aber sag das jemand dem Rohani oder dem Papst. Link. Da hört sich die Meinungsfreiheit auf, wie es beide verkündet haben.

Rapid-Original-Dressen zu verkaufen

Ein Leser schreibt uns:

Ich suche eine gute Bleibe für meine „alten“ RAPID-Dressen. Ich habe folgende 3 Dressen die ich verkaufen/versteigern möchte. 

  • Trikot „Peter Schöttel“           
  • Trikot „Rene Wagner“            
  • Trikot „Christian Prosenik“     

Die Trikots stammen vom Benefiz-Eishockey Spiel für „Licht ins Dunkel“ aus dem Jahr 1999. Das Spiel hat Rapid damals 8:5 gewonnen. Es handelt sich um absolute EINZELSTÜCKE eine wirkliche Rarität, da es jedes Trikot nur ein Mal gab. Auf allen Trikots hat die Mannschaft komplett unterschrieben.

Interessenten melden sich per Mail an newsletter{at}ewkil.at.


Dieser Text im Internet

Einführung in das Arbeiten mit Outlook

Am Dienstag, 2. Februar veranstaltet ClubComputer, der Hoster dieser Seite, einen Clubabend zum Thema „Outlook“. Wegen des großen Umfangs dieses Themas gibt es auch einen zweiten Teil am Montag 15. Februar. Im ersten Teil liegt der Schwerpunkt auf der Konfiguration, im zweiten Teil auf der Spambekämpfung. Leser dieser Liste sind eingeladen, bei Interesse vorbeizuschauen.

  • Dienstag, 2.2. und Montag 15.2. 18:00 Simmeringer Kulturschmankerl, Simmeringer Hauptstraße 152, 1110 Wien, Endstation U3, Parkgarage uner dem Lokal, Einfahrt Kaiserebersdorfer Straße (nach Links vorfahren bis „152“).

 

 

Historische Tondokumente

Die österreichische Mediathek publizierte heute eine große Zahl historischer Tondokumente, die in Stadtplan von Wien verortet wurden. Da kann man etwa beim Schoss Schönbrunn Kaiser Franz Josef hören, wie er 1915 für den Militär-Witwen- und Waisenfonds wirbt und wenige Schritte daneben die Worte einer Zeitzeugin, die sich daran erinnert, dass 1938 dort ein Schild mit der Aufschrift „Juden und Hunden Eintritt verboten“ stand.

http://www.mediathek.at/stadtplan

Rapid mit Pepi Uridil

Einige Kilometer westlich, in der Keisslergasse unmittelbar bei unserer Baustelle (eigentlich sollte die Datei im Bereich der ehemaligen Pfarrwiese verortet sein) kann man das von Hermann Leopoldi getextete und von Oskar Steiner und Oskar Virag komponierte Lieg „Heute spielt der Uridil“ hören (1922). Pepi Uridil war der erste große Fußballstar, und in den Zwanziger-Jahren entstand geradezu ein Kult rund um seine Person.

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Auch auf unserer EwkiL-Homepage kann man sich die Noten ansehen und ein Tonbeispiel anhören: http://ewkil.at/Rapid.aspx?Id=anthem -> „Ältere Hymnen“

Nationalteam mit Heribert Meisel

Eine typische Radioreportage von Heribert Meisel aus dem Jahr 1952 anlässlich eines Länderspiels gegen Deutschland, das 0:2 verloren wurde, findet man an der Stelle des damaligen Praterstadions.

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EwkiL-Gesamtverzeichnis

Dieser Blog ist schon fast 10 Jahre als. Allerdings wurde in den ersten Jahren nicht so systematisch getippt. wie das in den beiden letzten Jahren der Fall war. Jetzt, im Winter, bleibt Zeit, diese Jahre Revue passieren zu lassen. Alle Artikel seit Juni 2014 wurden kategorisiert und in einem Inhaltsverzeichnis zusammengefasst. Dieses Inhaltsverzeichnis ist ab sofort immer aktuell

zu finden.

Hier sind alle Artikel in diesem Zeitraum. Es gibt drei Kapitel: „Fußball“, „Nationalmannschaft“ und „Rapid“.


Fußball

Schiedsrichter 2015-09-24
Das Leben danach 2015-06-19
Admiral-Sportsbar am Hauptbahnhof 2015-06-16
Rechtshilfe Rapid 2015-05-30
100 Ausgaben ballesterer 2015-04-12
Grödig-Rapid 2015-11-08
Bilder 2015-11-17

   Groundhopping

Groundhopping Augsburg 2015-04-07

   Philosophie

Von Luftballons und Litfaßsäulen 2016-01-01
Die religiösen Züge am Fußball 2014-01-07
Fußballplatz, Ort gelebter Meinungsfreiheit 2016-01-22

   Planung

Terminkalender 2015-04-14
Rapid 2015 2015-01-01
Rapid-Kalender 2016 2016-01-05

   Regeln

Auswärtstorregel 2015-06-04


Nationalmannschaft

 

   Allgemeines

Österreich im Höhenflug 2016-01-17
Frankreich, wir kommen 2015-12-12
Podiumsdiskussion „Nationalmannschaft“ 2016-01-22

   Freundschaftsspiel

Österreich-Bosnien 1:1 2015-04-01

   Qualifikation

Österreich-Liechtenstein 2015-10-13
Montenegro-Österreich 2015-10-11
Schweden-Österreich 1:4 2015-09-08
Österreich-Moldawien 1:0 2015-09-06
Sieg auf allen Linien 2015-03-28
Länderspielwochenende 2014-11-17


WP_20160125_18_39_29_Pro

Rapid

Ein fußballerischer Hammermonat 2015-07-18
Rapid 2015/16 2015-06-15
Rapid-Patriotismus 2015-01-28

   Anhänger

Im Abseits 2015-09-29
Othmar Huyer 2015-09-25
„Das Campus“ in Stadionnähe 2015-09-15
Gold für „Rapid – ein Leben lang“ 2015-08-31
Neue Rapid-Handies 2015-08-29
Saisoneröffnung 2015-07-21
Fanklubtreffen am Gerstenboden 2015-07-21
Lyoness 2015-07-06
Mitgliederversammlung 2015-06-23
Saure-Gurken-Zeit 2015-06-16
Rechtshilfe Rapid 2015-05-30
4. Rapidlauf 2015-05-23
Mostviertel WERBUNG 2015-03-29
BlockWest besucht Abschlusstraining 2015-03-07
Fotowettbewerb 2015-02-21
Kamingespräch 2015-02-17
Neue Ausgabe „Forza-Rapid“ 2015-02-11
Vor dem Saisonstart 2015-02-09
Weihnachtsveranstaltungen 2014-12-22
Fanklubleitertreffen 2014-12-19
Weihnachtsfeier, Teil 2 2014-12-16
§274 StGB Landfriedensbruch 2014-12-04
Weihnachtsfeier, Teil 1 2014-11-30
Hauptversammlung 2014-11-28
Einladung zur Weihnachtsfeier 2014-11-21
Eine rabenschwarze Woche 2014-08-16
Die Weihnachtsfeierkartenschlange 2013-11-30
Rapid-Cashback-Karte 2015-10-25
Hauptversammlung 2015-11-24
Weihnachtsfeier Teil 1 2015-11-28
Grün-weiße Weihnachtsgeschenke 2015-12-06
Weihnachtsfeier Teil II 2015-12-15
Weihnachtsfeier Fanklubs 2015-12-18
Grüne Weihnachten 2015-12-24

      EwkiL

Unsere täglichen Rapid-News gib uns heute 2015-09-15
Visitenkarte 2015 2015-09-05
W24 bei EwkiL 2015-08-04
Neue Freunde 2015-07-29
Willkommen beim EwkiL-Blog 2015-05-19
Unser Leben mit Rapid, ein Blog 2015-05-18
How to EwkiL 2015-04-14
Sieg auf allen Linien 2015-03-28
Wie komme ich zu den Bildern? 2015-02-24
Visitenkarte 2015-02-20
Fußball-Nachrichten lesen, Teil 1 2015-02-09
Nach sechs Monaten 2015-02-02
News, jetzt Rapid-zentriert 2015-01-27
Alles Gute zum Geburtstag 2015-01-26
Winter-Aktivitäten 2015-01-13
Bilderflut 2015-01-05
Rapid 2015 2015-01-01
Homepage-News über News 2014-12-29
2014-12-25 2014-12-25
2014-12-24 2014-12-25
Neues von der Homepage 2014-11-11
Sammelsurium 2014-10-28
Rapid-Homepage 2014-08-30
Rapid gegründet 2014-08-19

      Klub der Freunde

Rapid-Chefetage zu Gast 2015-05-19
Deni Alar, Andreas Kuen, Marko Maric, Philipp Prosenik 2015-04-21
Unsere neue Heimat 2015-03-24
Sportlche Führung beim „Klub der Freunde“ 2015-02-24
Visitenkarte 2015-02-20
Krampuskränzchen im Dienste der Rapid-Nachwuchsteams 2014-12-06
Eine ereignisreiche Woche 2014-10-30
60 Jahre KdF 2011-11-12
Mitgliederversammlung des KdF 2015-11-02

   Fernsehen

W24 bei EwkiL 2015-08-04
Das Fernseh-Diktat 2015-10-24
Bundesliga im ORF 2015-12-28
Rapid-Viertelstunde, ein Index 2016-01-03

   Finanzen

Rapidler investieren in Rapid 2015-12-29

   History

Walter Zeman, eine Rapid-Legende 2015-05-01
Nachlese Legendentreff 2011-11-28

   Rapid I

Kader 2015/16 2015-09-01
Vergleich der Rapid-Spieler 2015-02-20
Spiele Februar, März 2015-02-02

      Bundesliga

Saisonstart-Pressekonferenz 2015-07-25
Saisonstart 2015-07-25
Zufall oder Willkür 2015-06-16
Saison 2014/15 2015-06-05
Besuch beim NÖ-Abstiegsderby 2015-05-16
Die letzten Spiele der Saison 2015-05-01
Rapid-Ried 2015-12-06
RB-Rapid 2015-12-14

         Admira

Rapid-Admira 2015-09-20
Rapid-Admira: Der Spieltag 2015-04-26
Rapid-Admira 2015-04-24
Nachlese zum Admira-Spiel 2015-02-23
Der Admira-Fluch 2015-02-23
Vorschau auf das Südstadtspiel 2015-02-20
Admira-Rapid 1:1 2014-08-03
Admira-Rapid 2015-12-03

         Altach

Altach-Rapid 2:0 2015-09-13
Eine magische Viertelstunde 2015-05-11
Zermürbend und erlösend 2015-03-05
Statistik Bundesliga, Schiedsrichter 2015-03-03
Nach dem Spiel ist vor dem Spiel 2015-03-01
Altach-Training-Shoperöffnung-Rapid II 2014-11-08
Eine rabenschwarze Woche 2014-08-16
Rapid-Altach 2015-11-29

         Austria

Austria-Rapid 2:5 2015-08-13
Rapid-Austria 4:1(1:0) 2015-05-18
Rapid II-Vienna und Derbyvorschau 2015-05-16
Derby 2015-03-08
BlockWest besucht Abschlusstraining 2015-03-07
Vor dem Derby in Favoriten 2015-03-06
Wir treten auf der Stelle 2014-11-09
Wichtige Spiele in der letzten August-Woche 2014-08-25
Rapid-Austria 2015-10-25

         Grödig

Rapid-Grödig 3:0 2015-08-23
Rapid-Grödig 2015-08-22
Gratiskarten für Grödig-Spiel 2015-08-17
Rapid-Grödig 4:0 2015-03-16
Grödig kommt 2015-03-13
Die Pleite von Grödig 2014-11-23
Länderspiel-Wochenende 2014-09-10
Länderspielpause 2014-09-02

         Mattersburg

Rapid-Mattersburg 2:4 2015-08-30
Rapid-Mattersburg Vorschau 2015-08-29
Mattersburg-Rapid 2015-11-22

         RB

Rapid-RB 2015-10-05
RB-Rapid 1:2 2015-08-02
Rapid-RB 3:3 (0:3) 2015-04-13
Richtungsweisend 2015-04-12
Aufwärtstrend als Weihnachtsgeschenk 2014-12-15

         Ried

Ried-Rapid 2015-09-27
Rapid-Ried 2015-07-26
Ried-Rapid 2015-04-19
Rapid-Ried 3:0 2015-02-15

         Sturm

Sturm-Rapid 2:2 2015-08-17
Graz-Fahrt, leicht gestört 2015-05-06
Fußfallfahrt erster Klasse nach Graz 2015-04-30
Statistik Bundesliga, Schiedsrichter 2015-03-03
Nach dem Spiel ist vor dem Spiel 2015-03-01
Rapid-Sturm Spielbericht 2015-03-01
Rapid-Sturm, eine Vorschau 2015-02-27
Rund um das Sturm-Match 2014-08-09
Rapid-Sturm 2015-10-31

         Wolfsberg

Rapid-WAC 2015-08-10
Die Goldene Ananas II 2015-06-01
Die Goldene Ananas I 2015-05-28
WAC, erster Steich 2015-04-04
Auswärtsfahrt Wolfsberg 2014-12-08
WAC-Rapid 2015-10-18

         Wr.Neustadt

Rapid-WrNeustadt 2015-05-25
Stangl-Stanglpass geht auf’s Stangl 2015-03-23
Zum sonderbarsten Container der Bundesliga 2015-03-19
Wiener Neustadt – Rapid 2014-09-18

      Cup

Amstetten-Rapid 2015-09-24
Erste Cup-Runde in Weiz 2015-07-18
WAC leider kein zweiter Streich 2015-04-08
Eine ereignisreiche Woche 2014-10-30

      International

Minsk-Rapid 2015-10-02
Rapid-Villarreal 2:1 2015-09-18
Villarreal Vorschau 2015-09-14
Wir sind Euroleague-Gruppenphase 2015-08-29
Donetsk-Rapid 2015-08-26
Lemberg 2015-08-23
Rapid-Donetsk 0:1 2015-08-20
Wer ist Ajax? 2015-08-06
Das Wunder von Amsterdam 2015-08-05
Rapid-Ajax 2:2 2015-07-31
Von Wiener Neustadt nach Europa 2015-05-25
Was wäre, wenn… 2015-05-11
Top 50 Europas – Realistisches Ziel oder doch nur eine Illusion? 2014-09-02
Rapid durch Underdog eliminiert 2014-08-29
Helsinki, eine tolle Auswärtsfahrt mit Rapid 2014-08-23
Rapid-Pilsen 2015-10-23
Pilsen-Rapid Vorbereitungen 2015-11-04
Pilsen-Rapid 2015-11-07
Valencia und Abschlusstraining 2015-11-26
Valencia Altstadt 2015-11-26
Villarreal-Rapid 2015-11-27
Rapid-Minsk 2015-12-11
Gruppensieger 2015-12-11
Unser Gegner: Valencia 2015-12-14

      Testspiel

Wimpassing-Rapid 1:7 2015-09-04
Rapid-ESV_Frankfurt 2:0 2015-07-12
Rapid-Jablonec 2015-07-09
Rapid-Jablonec 2015-07-04
Testspielwoche 2015-07-04
Die nächsten Testspiele 2015-06-26
Oberpullendorf-Rapid 2015-06-25
Testspiel gegen Stadlau 2015-03-25
letztes Testspiel vor dem Saisonstart 2015-02-09
Letztes Training vor dem Abflug nach Belek 2015-01-26
Testspiel gegen Schalke 04 2015-01-25
Testspiel Bruck/Leitha 6:0 2015-01-17
Testspiel gegen Schalke 04 2015-01-16
Testspiel Rapid – Gerasdorf 13:0 2015-01-15
Stadionmodell und Wunderwaffe 2014-10-21
Rapid-Neusiedl 2016-01-09
Rapid-FAC 2016-01-15
Rapid-Parndorf 2016-01-21

   Rapid II

Vienna-Rapid II 2015-10-17
Rapid II-Oberwart 2015-10-11
Ebreichsdorf-Rapid II 2015-10-03
Schwechat-Rapid II 2015-09-27
Rapid II-St. Pölten Juniors 0:0 2015-09-19
Parndorf – Rapid II 0:1 2015-09-13
Rapid II-Ritzing 0:3 2015-09-07
Stadlau-Rapid II 3:1 2015-08-14
Austria Amateure-Rapid II 2:0 2015-08-01
Rapid II-Austria Amateure 2015-05-30
Rapid II-Vienna und Derbyvorschau 2015-05-16
Schwankende Zweier 2015-05-09
Rapid II weiter im Aufwind 2015-05-02
Rapid II auf dem Weg nach oben 2015-04-29
Rapid II – Mattersburg Amateure 2015-04-20
Sieg auf allen Linien 2015-03-28
Knapper Aufstieg von Rapid II in die Finalrunde 2015-01-05
Länderspielwochenende 2014-11-17
Altach-Training-Shoperöffnung-Rapid II 2014-11-08
Eine ereignisreiche Woche 2014-10-30
Neusiedl-Rapid II 2014-08-04
Rapid II-Amstetten 2015-10-25
Rapid II-Admira Juniors 2015-11-08

   Rapid-Jugend

U13 Gewinner des Turniers „Football for Friednship“ 2015-06-06
Sensationelle U13 im CL-Finale 2015-06-05
Nine Values Cup 2015-06-02
Ein Polster für Rapid 2015-05-22
Freundschaft und Respekt 2015-04-26
Rapid-U13 beim Champions League Finale 2015-03-23

   Rezeption

Rapid in den Sozialen Netzen 2015-10-05
Steffen für Michael 2015-10-04
Das heutige „Heute“ 2015-06-25
Rapid Social 2015-03-23
Vergleich der Rapid-Spieler 2015-02-20
Brief an Andreas Unterberger 2014-12-02
Rapid und Kunst 2016-01-17

   Stadion

Der verflixte Block G 2015-09-22
Wir kriegen ein Glasdach! 2015-08-02
Stadionführung 2015-07-31
„Weststadion“? 2015-07-27
Mir san in Hütteldorf daham 2015-06-09
Trainingsplätze für Rapid? 2015-05-20
Ein Bild pro Woche 2015-05-16
Unsere neue Heimat 2015-03-24
Spatenstich 2015-02-12
Stadionmodell und Wunderwaffe 2014-10-21
Die grüne Hölle 2014-06-11

   Ticketing

Rapid GmbH & CoKG 2015-10-13
Ticketshop 2015-07-21
Die besten Plätze für die besten Fans 2015-05-22
Vorkaufsrecht für 9000 Abonnenten 2015-05-22
You’ll walk alone 2015-12-26

Podiumsdiskussion „Nationalmannschaft“

Wenn der ballesterer zur Podiumsdiskussion in die Hauptbibliohtek einlädt, gibt es immer wieder etwas Interessantes zu hören.

Ein gut besuchter Vortragssaal,

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das Podium mit zwei Vertretern des Fußballsports: Willi Ruttensteiner, Sportdirektor des Österreichischen Fußball-Bundes (ÖFB) und Markus Schopp, ehemaliger österreichischer Nationalteamspieler, Trainer Amateure SK Sturm Graz, drei Vertretern der Presse: Martin Blumenau, ORF Radio FM4, Moderator, Autor und Blogger, Bernhard Hanisch, Sportjournalist KURIER und Birgit Riezinger, Sportjournalistin Der Standard diskutieren über das Thema „Wird der ÖFB nachhaltig von den Erfolgen unter Marcel Koller und Co profitieren?“ Moderation Elisabeth Auer, ATV-Sport.

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Wie in einer Erfolgsphase kaum anders zu erwarten, besteht zwischen Presse und Fußballverantwortlichen seltene Einigkeit über die Gründe des Erfolgs. Während noch 2011 die Presse nach einem 2:6-Debakel gegen Deutschland einen „Abstieg in die Bedeutungslosigkeit“ befürchtet, kommt gerade zu diesem Zeitpunkt der Messias in Form von Marcel Koller. Aber es war nicht allein der Trainer, es war auch die vorangegangene 15jährige Aufbauarbeit des ÖFB, die den Grundstein gelegt haben. (Man sollte nicht die Vereinsarbeit vergessen, die den Spielern das Sprungbrett in die großen Ligen geboten hat.)

Zwar waren sich die Herren Blumenau und Ruttensteiner über die Zahl der Teamspieler mit Bundesliga-Ausbildung nicht ganz einig aber mit der Ausnahme von drei bis vier Spielern dürften doch alle anderen aus Bundesligaklubs ins Ausland gegangen sein.

Die Verträge von Marcel Koller und Willi Ruttensteiner laufen mit der Europameisterschaft aus aber leider gibt es für die logischen Fragen der Vertragsverlängerung oder Nachfolge derzeit noch keine Antwort. Wer weiß, ob das nicht auch vom Abschneiden bei der Europameisterschaft abhängt trotz aller positiver Arbeit an allem, was planbar ist. Ob schließlich ein entscheidender Schuss (wie zum Beispiel jener von Marc Janko in Moskau) ins Netz oder doch nur daneben geht, ist nicht voraussagbar. So ein Schuss ist ein Glück, das schließlich dem Erfolgreichen als Leistung zugeschrieben wird. Aber diese Leistung wurde schon in den mühsamen Wochen und Monaten vor diesem Glücksfall erbracht und ob es dann gelingt, das „Golden Goal“ erscheint mir wie ein komplexes Glücksspiel mit einem enormen Einsatz an Cleverness, Fitness, Teamgeist gewürzt durch Fansupport. Aber alles das wirft der jeweilige Gegner auch in die Waagschale und zwischen Sieg und Niederlage liegen oft nur wenige Zentimeter.

Auch die Erfolge des Frauenfußballs wurden betont und seitens des ÖFB bedauert man es, dass nicht alle großen Klubs auch gleichzeitig eine Frauenmannschaft haben. Bisher sei es nicht gelungen, für den Frauenbewerb einen Ligasponsor zu gewinnen. Auch der Presse wurde nahegelegt, verstärkt Berichte über den Frauenfußball zu bringen.

Ein interessanter Diskussionspunkt war das Projekt eines Nationalstadions, das durch die Erfolge der Nationalmannschaft doch einen gewissen Aufwind bekommen könnte. Obwohl die Europameisterschaft im Jahr 2020 in mehreren Ländern stattfinden wird, konnte sich Wien nicht als Spielort bewerben, weil unser betagtes Happel-Stadion den modernen Richtlinien internationaler Bewerbspiele nicht mehr genügt.

Den Abschluss bildete ein Ausblick auf die Europameisterschaft, wobei sich die Teilnehmer darüber einig waren, dass man die Gruppenphase überstehen würde, einige träumten sogar vom Viertelfinale. Schau ma amoi.

Interessant war die Zusammensetzung der Gäste. Obwohl wir schon viele Jahre Fußballplätze besuchen, kannten wir keinen der etwa 70 Zuhörer, ein eher junges Publikum. Uns bekannte Rapidler waren jedenfalls nicht dabei. Wir beide, Florian und ich, waren die einzigen, die mit Klub-Bekleidung erschienen sind. Fast hatte ich den Eindruck, als gäbe es beim Club 2×11 den ungeschriebenen Dresscode, neutral zu erscheinen. Wir werden das beim nächsten Mal beherzigen.

Links

Fußballplatz, Ort gelebter Meinungsfreiheit

Wenn uns einmal der Februar, ein Monat der frühen Vorentscheidungen, eingeholt hat, werden wir uns nicht mehr fragen, warum wir am Fußballplatz sind, sondern vielleicht trauern, vielleicht auch uns freuen. Aber jetzt, bei Minusgraden, ist der richtige Zeitpunkt, Grundsatzfragen nachzugehen.

Seit ich Fußballplätze besuche, frage ich mich, warum wohl man im 19. Jahrhundert diese (und viele andere) Sportarten erfunden hat und warum gerade der Fußball eine so große Verbreitung und Popularität erreicht hat. In den Anfängen konnte ja niemand wissen, wohin die Reise geht und dass es einst Stadien mit bis zu Hunderttausend Zuschauen geben würde. Die Gründe, Anhänger eines Fußballvereins zu werden, haben sich erst im Laufe der Zeit zu dem entwickelt, was wir heute erleben.

In dem Buch „111 Gründe, den SK Rapid zu lieben“ von Gregor Labes, Kersten Bogner, Fabian Mosser, Gerald Pichler und Jürgen Zacharias findet man wirklich viele Motive, um auf den Fußballplatz, insbesondere zu Rapid zu gehen. Mein hier konstruiertes Motiv ist ein Motiv hinter den Motiven, eine Art Manifest unserer gesellschaftlichen Ordnung und bezieht sich auf Fußball allgemein (obwohl schon klar sein muss, dass der Wahre nur in Grün-Weiß gespielt wird – oder der in Violett?).

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Ein weiteres Buch hat mir wichtige Hinweise für den Zusammenhang zwischen Fußball und Meinungsfreiheit geliefert. Ich hatte die Gelegenheit bei einem Vortrag des Historikers Heiko Heinisch lauschen zu dürfen. Für mich als Techniker war dieser Vortrag von einer scharfen Logik geprägt wie man sie sonst nur in technischen Dokumentationen oder physikalischen Formeln vorfindet und die ich sich sehr genossen habe. Der folgende Text ist daher stark von den Aussagen des Buchs „Charlie versus Mohammed“ geprägt.

Wir hören bei jedem Spiel die Fangesänge und lesen die Aufschriften auf den Transparenten und das alles ist nicht immer nach unserem Geschmack und bei dem einen oder anderen Sager, hätten wir es lieber, wenn man die Ausrufe, die Transparente unterlassen oder wenigstens anderswie formulieren würde. Und es stellt sich uns oft die Frage in der Form „Derfen’s denn des?“

Bisher hatte ich immer nur diffuse Antworten parat, wie „so lange sich niemand aufregt…“, „die anderen sind ja nicht besser“ oder „wo kein Richter…“ so ähnlich. Aber unter dem Eindruck dieses Vortrags von Heiko Heinisch, kann ich  meine Haltung zu diesen Ausdrucksformen der organisierten Fans präziser formulieren.

  • Seit den Anschlägen von Paris gegen Journalisten (link),
  • seit unser HBP gemeint hat, dass man das nicht tun dürfe, „die religiösen Gefühle unserer muslimischen Mitbrüder- und -schwestern beleidigen“ (link),
  • seit der Herr Papst seinen Sager losgelassen hat, dass eine Beleidigung seiner Mutter eine Antwort mit der Faust zur Folge hätte (link),
  • seit mein Freund Peter sich darüber aufgeregt hat, dass ich mich kraft meiner Zugehörigkeit zur KdfSM (Kirche des fliegenden Spaghettimonsters) über Religionen lustig machen würde und sich das nicht gehört (er ist mit dieser Meinung in bester Gesellschaft, wie man am Vorbild des HBP sieht),
  • seit Aldi, der deutsche Hofer, eine Seife vom Markt genommen hat, weil darauf ein Bild der Haglia Sofia zu sehen war (link),
  • seit Spar sein Halal-Fleisch aus dem Sortiment genommen hat (link),
  • seit sich Religionsgemeinschaften scheibchenweise immer mehr Sonderrechte aneignen (link),
  • seit ich das mitreißende und scharfsinnige Buch von Nina Scholz und Heiko Heinisch „Charlie versus Mohammed, Plädoyer für die Meinungsfreiheit“ gelesen habe…

…hat sich meine Überzeugung von der Richtigkeit und Wichtigkeit der Kritik absurder Weltanschauungen gefestigt und ich besuche seither Fußballspiele noch lieber als vorher.

Was diese Dinge mit Fußball zu tun haben?

Alles!

Fußball, in der Form wie wir ihn erleben, als „Mannschaften mit Anhängern“, die miteinander in Wettbewerb stehen, ist eine Manifestation von Meinungsfreiheit.

Es gibt eine Unzahl von Fußballvereinen. Alle diese Vereine haben das Ziel ganz oben zu stehen. Und ein sommerlicher Voralpen-Cup ist für die teilnehmenden Vereine ebenso bedeutend wie für andere die Champions-League.  Für die Anhänger dieser Vereine gibt es nur eine Wahrheit: die ihres Vereins. Sie dürfen und sollen diese Wahrheit verkünden wann und wo immer sie wollen. Sie dürfen auch – und das ist in diesem Zusammenhang besonders wichtig – die völlig identischen Ziele des Gegners missachten, verachten und – sofern das nicht persönlich ist – auch beschimpfen und beleidigen; nicht die Personen, die Ideen.

Wenn es also heißt: „wir vernichten Austria Wien“, dann ist das vielleicht nicht gerade zurückhaltend oder rational aber es darf sein. Und natürlich muss auch das Gegenteil möglich sein, wenn es heißt „schwuler SCR“ (na ja, über Geschmack lässt sich streiten). Es geht nicht um den Einzelnen, es geht um die Idee. Und es geht nicht darum, ob die jeweilige Äußerung gefällt oder nicht, sondern darum, dass sie gesagt werden darf.

Ich füge ausdrücklich hinzu, dass sich diese emotionalen Sager auf die Idee eines Fußballvereins beziehen aber nicht auf konkrete Akteure. Leider gehen in der Praxis diese Dinge ineinander über. Aber es ist ein kollektiver Lernprozess, wie ich noch zeigen möchte.

Das Wichtigste am Fußball ist daher nicht, was man selbst als das Wichtigste erachtet, nämlich den eigenen Verein, sondern im Gegenteil: es sind die Gegner. Nur durch ihre Existenz und durch ihre gleich gelagerten Rechte verleihen sie der eigenen Idee eine Existenzberechtigung und Gewicht. Ein Fußballverein ergibt überhaupt erst einen Sinn, wenn es andere Vereine gibt! Und die Idee des eigenen Vereins bekommt erst durch die Stärke des Gegners entsprechendes Gewicht.

Das kann man an den Zuschauerzahlen ablesen. Wenn Rapid gegen Parndorf spielt, kommen 200 Zuschauer, gegen den Lokalrivalen 20.000 und gegen Real Madrid könnte man 200.000 Karten verkaufen. Erst der Gegner gibt einem Verein Bedeutung.

Wir können aus der Beobachtung des Verhaltens von Zuschauern bei Fußballspielen leicht erkennen, wo Parteinahme für den eigenen Verein, für die eigene Idee ihre Grenzen hat. Es ist immer dort, wo Grundrechte des jeweils anderen (als Einzelperson) beschnitten werden. Was also nicht „geht“, ist

  • wie immer geartete Gewalt gegen andere,
  • persönliche Beleidigungen,
  • Sonderrechte (aber auch keine besonderen Benachteiligungen)

Aber Kritik am Gegner, auch wenn sie derb ausfällt, muss möglich sein. Diese, meist kollektiv vorgetragene, Kritik beschneidet in keiner Weise Rechte der Anhänger des kritisierten Vereins. Diese können weiterhin an dem Glauben festhalten, ihr Verein wäre der Größte. Dieses Recht nimmt ihnen ja die vorgetragene Kritik nicht weg. Und das ist bei Religionen ganz genau so.

In der Praxis ist das alles nicht ganz so ideal, wie wir wissen, und daher brauchen wir leider immer auch die Exekutive, sei es im Alltag oder am Fußballplatz aber, wir alle lernen laufend dazu.

Vor einigen Jahren wurden wir beim Versuch, mit der U4 nach Hütteldorf zu fahren, von der Exekutive in der Station Karlsplatz ziemlich energisch vom Bahnsteig vertrieben. Später erkannten wir den Grund: es gab eine komplett violett besetzte U-Bahn-Garnitur und man wollte uns vor Problemen bewahren, weil wir mit unseren grünen Schals unsere Vorstellungen von Fußball zu deutlich zur Schau gestellt haben. Ich habe mich damals gefragt, ob man nicht eher die Randalierer im U-Bahnzug hätte disziplinieren müssen. (Gilt selbstverständlich auch für die genau umgekehrte Farbkonstellation.) Stattdessen folgte das Verhalten der Exekutive eher dem Vorschlag des HBP, dass man die „Gefühle des andersfarbigen Kollektivs nicht verletzen dürfe“, weil die sich dann – mit Recht vielleicht sogar? – zu Wehr setzen würden und die sie kritisierende grün-weiße Idee tätlich angreifen würden?

Bei Fußballspielen findet aus meiner Sicht ein Lernprozess mit dem Ziel statt, jeweils andere Standpunkte als gleichwertig zu akzeptieren. Keiner der Anhänger einer Mannschaft kann sicher sein, dass ein Sieg, also eine Bestätigung seiner Idee, sich in alle Ewigkeit wiederholt. Egal, ob triumphaler Sieg oder erniedrigende Niederlage, es ist die Aufgabe der Anhänger trotz heftigster Emotionen mit diesen Situationen zivilisiert umzugehen. Wenn jemand der Meinung ist, dass das bei manchen Spielen nicht der Fall wäre, dann stimme ich dem durchaus zu aber: man kann es als einen nie enden wollenden Lernprozess betrachten.

Im Sinne dieses Lernprozesses hätte die Exekutive damals in der U-Bahn-Station folgendes tun müssen: sie hätte einige mutige Rapidler in einen violetten Waggon eskortieren sollen. Und im Falle von Aggression, egal von welcher Seite, zeigen sollen, dass das ein No-Go ist. Natürlich gilt dasselbe für die umgekehrte Farbsituation. So aber hat die Exekutive den gewaltbereiten Randalierern im U-Bahn-Zug geradezu Geleitschutz gegeben.

Für mich ist ein Fußballspiel die Erkenntnis, dass es sich trotz oder gerade wegen dieser Konflikte zwischen den Anhängern der beiden Kontrahenten um einen höchst wichtigen Prozess handelt, bei dem immer wieder ausverhandelt wird, dass jeder das Recht hat, seine Meinung zum Ausdruck zu bringen. Im Falle des Fußballs besteht die Kuriosität darin, dass diese konkurrierenden Ideen völlig identisch sind und – (die Anhänger der jeweils wahren Lehre mögen mir das verzeihen) – es geradezu eine Karikatur von gesellschaftlich viel höher bewerteten Ideen wie zum Beispiel der Religionen ist; und ich frage mich, warum diese Religionen einen so wichtigen Vorzug genießen.

Unterschätzt mir den Fußball nicht!

Um wie viel höher diese Religionen moralisch angesiedelt sind, kann man sich durch einen exemplarischen Vergleich von Aussagen ihrer heiligen Bücher vor Augen führen.

Man soll sich also – in der Diktion des HPB – nicht über eine Idee lustig machen, die einem Terroristen, der sich für seine Idee in die Luft sprengt und dabei viele Menschen in den Tod reißt, einer Idee, die ihm 72 Jungfrauen im Paradies verspricht und deren Protagonisten solche Lehren ungestraft verbreiten dürfen, mit dem Ergebnis, dass es doch immer wieder Einzelne gibt, die das Gelernte in die Tat umsetzen. Und es ist offenbar ein ebenso hohes Gut, wenn die männerdominierte Hierarchie der katholischen Kirche das Recht für sich beansprucht, die Regeln in den Schlafzimmern ihrer Mitglieder festzulegen und bei der Festlegung dieser Regeln, die Hauptbetroffenen, die Frauen nicht weiter zu Wort kommen lässt. Und auch diese Idee soll man achten und nicht verächtlich machen dürfen.

Ganz zu schweigen von den unappetitlichen religiös-umrahmten Äußerungen einzelner Stars wie zum Beispiel unseres David Alaba, der sicher ist, dass er seine „Kraft nur Jesus verdankt“ (Aufschrift auf seinem Trikot) und der (oder ein Fan von ihm) unter diesem Titel sogar eine eigene Facebookseite betreibt (link). Dieser Standpunkt ist natürlich sehr praktisch – für die Sieger. Es ist eine weit verbreitete Argumentationslinie, zu behaupten, Gott wäre auf der Seite der Erfolgreichen. Das hat Calvin trefflich in die Welt gesetzt und wurde von den Wohlhabenden eines ganzen Kontinent dankbar aufgegriffen. Dort gilt dann auch der Umkehrschluss, dass die Armen für ihr Schicksal selbst verantwortlich seien, wie zum Beispiel zuletzt Kira Grünberg und Lukas Müller. Na, David, was ist die Haltung Deines Jesus zu diesen beiden tragischen Schicksalen? Waren diese beiden zu wenig mit Jesus verbunden? Wenn ich den Aufdruck auf Deinem T-Shirt richtig deute, ja, selber schuld, hätten sie doch!

Über diese Auswüchse der moralisch so hoch eingeschätzten Religionen darf man sich also nicht lustig machen, weil man damit Gefühle verletzt. Alle diese skurrilen Ideen sind laut unserem HBP sakrosankt und von Kritik frei zu halten. Und wer redet bitte über die Gefühle jener, die diesen abstrusen Ideen nicht nachhängen wollen? Die haben keine „Gefühle“? Diese Rücksichtnahme verleiht den Religionen Sonderrechte, die ihnen im Wettbewerb der Ideen nicht zustehen. Sie müssen sich, wie andere Strömungen auch, Kritik in den besagten Grenzen gefallen lassen, sonst beginnt unser Wertesystem zu bröckeln und gerade das, was wir nicht wollen, eine Parallelgesellschaft mit eigenen Regeln, die sie noch dazu – kraft der Empfehlung des HBP – als Sonderrecht bevorzugt, beginnt, sich zu etablieren.

Das ist genau der Punkt. Es ist das höchste Gut, das wir zu verteidigen haben, nämlich das der Meinungsfreiheit. So, wie es uneingeschränkt erlaubt ist, einer dieser Ideen anhängen zu dürfen, sei es irgend eine der Hunderten Religionen inklusive Rapid und Austria, so ergibt sich daraus unmittelbar der Schluss, dass es jeder Anhänger dieser Ideen ertragen muss, dass es Menschen gibt, die diese seine Idee gar nicht so toll finden, sie missachten und sich sogar darüber lustig machen. Und ja, sie dürfen das.

Jeder erhobene Zeigefinger eines selbst ernannten obersten Moralhüters ist überhaupt nicht angebracht, denn dazu braucht man ihn nicht, denn seine Empfehlung geht in die ganz falsche Richtung, da dieses Recht verfassungsmäßig als unser höchstes Gut gesichert ist und gerade seine geforderte Rücksichtnahme den Grundstein zu Sonderrechten begründet.

Ob wir die Form der Ideenkritik geschmackvoll finden oder nicht, ist damit nicht gemeint. Es geht nur darum, ob sie ausgesprochen, geschrieben, gesungen oder gezeichnet werden darf.

Und gerade dieser Umstand zeigt, wie wichtig es ist, alle diese Ideen, seien sie auch noch so abwegig, einerseits nicht zu unterdrücken aber anderseits auch nicht eine vor der anderen bevorzugen, sei es durch ein Konkordat, das die Gehirnwäsche der Kinder im Zeichen dieser dubiosen Ideen seit den Dreißigerjahren fördert oder durch ein Islamgesetz, von dem vermutet wird, dass die Beschneidung der Knaben indirekt legalisiert und damit dieser Praxis einen Vorrang einräumt, der von anderen Grundrechten bereits als unzulässig genannt wird.

Eine solche Ungleichbehandlung von Ideen durch den Staat scheint auf den ersten Blick beim Fußball nicht gegeben zu sein. Aber mit einer Rückschau auf die Ereignisse, die zum „Westbahnhof-Prozess“ geführt haben, kann man sehen, dass es auch beim Fußball eine verschiedenartige Bewertung der Farben gegeben sein kann.

In einem Konflikt zwischen Anhängern von Rapid und der Austria am Wiener Westbahnhof standen ausschließlich die Rapidler auf der Anklagebank und obwohl sich Richterin und Staatsanwältin über die Motivlage dieser Begegnung im Unklaren waren (siehe Bericht der Presse vom 3.10.2011) wurde kein einziger (!) der Austria-Anhänger auch nur als Zeuge vorgeladen. Und das, obwohl in den Presseberichten deutlich angemerkt wurde, dass das Aggressionspotential bei beiden Seiten gegeben war.

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Unsere Stadt ist ja an mehr oder weniger freundlichen Meinungsäußerungen nicht gerade arm. Auch die Vertreter der rivalisierenden Fußballklubs schenken einander nichts. Da dieser Beitrag nicht den einen gegen den anderen Verein ausspielen will, beschränken wir uns auf einen gemeinsamen „Feind“, die Politik. So schaut das dann aus:

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Wir können annehmen, dass nicht der Besitzer des Hauses selbst die Schrift angebracht hat, sondern jemand, der sich kein Gewista-Plakat leisten kann aber seinen Unmut dennoch loswerden will. Der Umstand der Schrift auf der Wand ist sicher eine Sachbeschädigung und strafbar. Die Botschaft selbst darf aber sein. Sie ist zwar beleidigend aber durch ihre Unschärfe, Pauschalierung und offensichtliche Unrichtigkeit kann sich kein bestimmter Politiker betroffen fühlen.

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Das ist ein bisschen so wie eine Aufschrift „1312“, die anfangs von der Exekutive als beleidigend und als Delikt empfunden wurde, schließlich aber durch die Unschärfe der Aussage (wie in einem Lernprozess) keine weiteren Folgen für den Träger der Aufschrift zur Folge hat (link). Daher hatte die tolle Choreografie beim letzten Spiel RB-Rapid aus diesem Grunde keine weiteren Folgen.

Auf den Fußballplätzen stehen solche wechselseitigen Beschimpfungen der Hardcore-Fanblocks auf der Tagesordnung. Nicht gerade vornehm drücken sich die Fußballfans aus und es geht hier nicht darum, für diese Töne zu werben.

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Es geht nur um die Frage, ob sie zulässig sind oder nicht. Und genau so, wie der Zugang zu Ideen ein freier ist, steht auch der Kritik dieser Ideen nichts im Wege.

Was im Zeichen des Terrors mit erhobenem Zeigefinger eingemahnt wird, ein falsch verstandener Respekt vor diesen Ideen, wurde eigentlich schon mit der Erfindung des Fußballspiels im 19. Jahrhundert als falsche erkannt.

Es ist gerade der Umstand, dass wir, die oft als „Proleten“ titulierten Fußballplatzbesucher, diese Beleidigungen unserer Idee ertragen lernen ohne – wie der Herr Papst – mit der Faust zurückzuschlagen. Und glaubt es mir, es ist nicht lustig, wenn man die ganze Woche einem sehr wichtigen Spiel, etwa einem Derby entgegenfiebert und so wie bei der letzten dieser Begegnung bis zur Schlussviertelstunde das Spiel offen halten konnte und dann doch noch ein Gegentor kassiert und prompt mit einem hämischen „Auf Wiedersehen“ oder „Wir sind die Nummer Eins in Wien“ (schärfere Sager erspare ich mir hier) von den gegnerischen Fans verabschiedet wird. Aber wir wissen, dass keiner dieser Siege ein endgültiges Urteil ist und die Karten nach neun Runden neu gemischt werden und dann vielleicht wir einen Sieg feiern werden.

Ich frage mich daher, welche dieser Ideen man mehr Beachtung schenken sollte; der Idee der Religionen oder der Idee des Fußballs. Fußball steht für Meinungsfreiheit und Toleranz wie sehr man auch vom jeweiligen Gegner gedemütigt wird. Zurückgeschlagen wird nur am Spielfeld, nicht in der persönlichen Begegnung (zumindest ist das das „Lernziel“).

Und wo genau lehren das die Religionen? Das Oberhaupt der hiesigen Leitkultur fordert im Falle von Beleidigungen das Zurückschlagen mit der Faust. Der Islam macht Nägel mit Köpfen und bringt Kritiker gleich einmal um. Aber das darf man nicht kritisieren, weil man damit irgendwelche dubiosen Gefühle verletzt.

Auf die Fußballplätze mit ihnen, da könnten sie lernen, was es heißt, Beleidigungen auszuhalten!

Mein 112. Grund, den SK Rapid zu lieben ist, dass man hier, Hütteldorf in überspitzter Art Ideen kritisiert und man es darf und weil das die Anhänger der jeweiligen Gegner auch tun dürfen. Das ist die Grundlage einer westlich aufgeklärten Gesellschaft abgebildet in einem Spiel.

Fußballplatz, Ort gelebter Meinungsfreiheit.

2016-01-20 Rapid-Parndorf

2:1 (1:1)

Viele meinen, Rapid müsse das doch locker schaffen, einen Drittligisten zu besiegen. Dieses geradezu a priori des Siegens macht das Siegen auch nicht gerade leichter. Man kann sich dem auch selbst nicht entziehen. Es dürfte daher kommen, dass die Last der glorreichen Vergangenheit und die Kraft des Marketing das Bild der Mannschaft überzeichnen und letztlich die bittere Wahrheit seit Otto Rehhagel „auf dem Platz“ liegt.

Es war am 15. August 2009 und ich erinnere mich, dass wir damals nicht so selbstverständlich zu einem Fußballspiel fahren konnten. Meist waren wir mit unserem Hund in der Landschaft spazieren. Es war die erste Runde im Cup ebenfalls gegen Parndorf und es stand zu Pause 2:0 für Rapid nach Toren von Nikica Jelavic und Stefan Maierhofer. Dann holte aber Parndorf bis zum Ausgleich auf. Die Verlängerung und Christopher Drazan mussten her, um das erlösende 3:2 in der Verlängerung zu erzielen.

Also auch unter Wettbewerbsbedingungen ist ein Sieg gegen einen Drittligisten keine „gmahde Wiesn“, wie Marcel Koller in der Werbung zu sagen pflegt; warum soll es dann in einem Testspiel anders sein.

Das Erfreuliche im Testspiel war der Auftritt von Andreas Kuen, und der jungen Spieler, einerseits von Rapid II, Albin Gashi und Maximilian Wöber und von der AKA U18 Attila  Szalai und Ceyhun Tüccar.

Die Tore erzielten vor der Pause Stefan Nutz und nach der Pause Deni Alar.

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Alle Wege führen zum „Weststadion“, auch der 77A:

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Links

Rapid und Kunst

Bei Besuchen von Kabarett- und Theatervorstellungen fällt mir auf, dass Rapid als der populärste Fußballverein Österreichs immer wieder in Nebenrollen vorkommt. Manchmal, um ganz allgemein zu zeigen, dass es um „Fußball“ geht, manchmal als Integrationsindikator in der Einwanderungsdebatte und dann auch wieder in einer Rolle, die die besondere Beziehung zum Stadtrivalen betont. Nicht immer kommt Rapid gut dabei weg.

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Das war auch gestern, beim Besuch von „Zu ebener Erde und erster Stock“ im Volkstheater der Fall war.

Zu ebener Erde und erster Stock

Dieses Nestroy-Stück habe ich in guter Erinnerung in einer Aufführung des Theaters in der Josefstadt, das wir vor mehr als 30 Jahren gesehen haben. Es war damals eine ur-wienerische Inszenierung und daher meinte ich, dass es für unseren Freund Marcel aus Brandenburg eine Art „Einführung in das Wiener Idiom“ sein könnte. Leider war das nicht der Fall. Mit Ausnahme einiger derber Schimpfwörter zu Beginn (die eigentlich nichts mit dem Original zu tun hatten), war das Wienerische der Schauspieler eher die Ausnahme.

Rapid-ChristophZu ebener Erde wohnt die Familie Schlucker mit dem 13-jährigen Christoph und die Regie hat alles unternommen, um das Stück aus dem Jahr 1835 im Heute anzusiedeln. Daher trat Christoph auch mit einem Rapid-Trikot mit der Nummer 11 auf. In einer Szene wird er als „Stofferl“ angesprochen, was semantisch durchaus an“Steffen“ erinnert. Alle Figuren sind ziemlich überzeichnet, auch dieser „Stofferl“ und daher kommt Rapid in diesem Kontext nicht so gut weg. Rapid als Symbol für „Unterschicht“. Da Stofferl unbedingt einen Panzer hinter sich herziehen muss, färbt auch dieser Umstand negativ auf die Marke Rapid ab.

Flügel

Im Kabarett „Flügel“ mit Robert Palfrader und Florian Scheuba geht es eigentlich gar nicht um Rapid, im Gegenteil, es geht um Red Bull aber gerade dadurch ist Rapid als Antithese zur Marketingmaschine RedBull sehr oft präsent. Wir haben das Stück (mit Hindernissen) besucht.

Ballverlust

Florian Scheuba (Rapid-Anhänger) und Alfred Dorfer (Austria Anhänger) zeigen, was Fußball und Rivalität im Fußball sein kann.

Cordoba, Das Rückspiel

Hier handelt es sich um ein Buch von Gerhard Haderer, Rupert Henning und Florian Scheuba, das aber unter dem gleichnamigen Titel als Ein-Mann-Kabarett von Cornelius Obonya gespielt wurde. Und es geht nur vordergründig um Fußball, denn das Thema ist Integration. Eine deutsche Familie aus dem Osten gelangt 1989 nach Österreich. Fußball ist hier der Indikator für Integration.

Leider hat Haderer in seiner Illustration des Buchs kein einziges Mal dieses „Rapid“ dargestellt, daher hier eine Stelle aus dem Buch, bei dem der Sohn Rüdiger Verwandte empfängt. Es wird sichtbar, dass hier in nur einer Generation Schalke durch Rapid (betont auf der zweiten Silbe natürlich) ersetzt wurde.

Rapid-Seelenschmerzen

Übersetzt auf die Realität könnte das bedeuten, dass erst, wenn Zuwanderer den Weg ins Stadion finden und nicht ihren türkischen, bosnischen oder kroatischen Heimatverein sondern Rapid anfeuern (der Verteilerkreisverein wäre in diesem Fall ausnahmsweise auch gut), erst dann hatte Integration Erfolgt. Derzeit findet ein solcher Prozess hauptsächlich über jene Spieler statt, die aus Zuwanderer-Familien ihre Karriere in den Schülermannschaften starten und sich bis in die Kampfmannschaft hinaufarbeiten.

Etwas ältere Bezüge zu Rapid

MA2412

Eine ziemlich unschöne Negativ-Darstellung von Rapid findet sich in der Rolle des Herrn Weber (dargestellt durch Alfred Dorfer, bekennender Austria Fan) in ersten Folgen der Sitcom MA2412. Herr Weber und sein Gegenüber Ing. Breitfuß (Roland Düringer) übertreffen sich in menschlichen Unappetitlichkeiten aller Art. Herr Weber glänzt durch eine Art herabwürdigendes „Productplacement“ indem er sich als Rapid-Fan outet und daher dann das Image dieser Figur auf die Marke Rapid negativ abfärbt.

In den späteren Folgen wurden die Rapid-Fanartikel durch Fanartikel der österreichischen Nationalmannschaft ersetzt.

Was gibt es Neues

Auch die Ratesendung „Was gibt es Neues“ kann nicht ganz ohne Fußball auskommen. Der als Rapid-Anhänger bekannte Gerold Rudle hat in einigen Folgen seine Vorliebe für Rapid so deutlich zur Schau gestellt, dass diese Sager sogar für einen Rapid-Anhänger ziemlich unausgewogen gewirkt haben. Ich habe den Eindruck, als hätte man nach diesen Auftritten dem Rateteam die Auflage erteilt, diese anti-violetten Statements zu unterlassen.

 

 

 

 

 

 

 

Österreich im Höhenflug

[Am kommenden Donnerstag findet um 19:00 in der Wiener Hauptbibliothek eine Podiumsdiskussion mit Willy Ruttensteiner (ÖFB) und Markus Schopp (Nachwuchstrainer Sturm) sowie einigen Journalisten statt. Veranstalter ist der „ballesterer„, der Eintritt ist frei. Das Thema ist der Höhenflug der Nationalmannschaft und die Frage, wie man das Erreichte bewahren kann.]

Dass die österreichische Nationalmannschaft ein sensationelles Allzeithoch auf dem 10 Weltranglistenplatz erreicht hat und das auch noch nach der Niederlage gegen die Schweiz, sollte Anlass genug sein, sich das Verfahren anzuschauen, welches dieses Ranking ermöglicht.

Das sind die ersten 50 Länder der FIFA-Weltrangliste: BEL, ARG, ESP, GER, CHI, BRA, POR, COL, ENG, AUT, URU, SUI, ECU, NED, ITA, ROU, WAL, CRO, CIV, HUN, TUR, BIH, MEX, RUS, FRA, CZE, SVK, ALG, UKR, NIR, IRL, USA, GHA, SWE, POL, ISL, CRC, ALB, CPV, TUN, GRE, DEN, IRN, FIN, SEN, PAR, PER, CGO, GUI, TRI.

FIFA-Flaggen

Warum Österreich in der FIFA Weltrangliste so weit oben rangiert, ist schnell erklärt:

  1. Weil wir ein sensationelles Jahr 2016 gespielt haben.
  2. Weil uns die Bewertungskriterien entgegen kommen

FIFA-Ranking

Die Punkte werden beim FIFA-Ranking jeweils pro Kalenderjahr und nicht wie beim Klubfußball pro Saison gezählt. Dazu kommt, dass die FIFA-Weltrangliste nur das jeweils letzte Jahr voll wertet und die früheren Jahre abwertet, d.h. die schlechteren Leistungen der Jahre 2012, 2013 und 2014 fallen nicht so sehr ins Gewicht.

Das ist ganz anders als im Klubfußball, wo ein Jahr ohne internationale Teilnahme die 5-Jahres-Wertung auch noch nach 4 Jahren bedeutend negativ beeinflusst.

In jedem Spiel kann ein Nationalteam Punkte sammeln, die jährlich addiert werden. Das FIFA-Ranking ist ein Mittelwert der Punkte aller Spiele der letzten vier Jahre, wobei die früheren Jahre geringer gewichtet werden: 1.0, 0.5, 0.3, 0.2.
Wegen dieser „Vergesslichkeit“ der Bewertung, kann man in diesem Ranking rasch aufsteigen und – natürlich – ebenso rasch wieder absteigen.
Diese „Vergesslichkeit“ kennt die UEFA-Teambewertung nicht und daher dauert es dort fünf Jahre, bis ein weniger erfolgreiches Jahr endgültig aus der Wertung fällt.
Das Jahresmittel zählt voll, wenn das Team mindestens 5 Spiele bestritten hat, bei weniger Spielen wird das Jahr geringer gewichtet:
4 Spiele 0.8
3 Spiele 0.6
2 Spiele 0.4
1 Spiel 0.2
Der Verband muss sich daher bemühen, wenigstens fünf Spiele zu bestreiten, sonst gibt es Punkteabzüge.
Die Punktezahl P für ein Spiel berechnet sich aus
P = M . I . T . C
M=Ergebnis: Sieg=3, Unentschieden=1
I=Status: Freundschaft 1.0, WM-Vorrunde 2.5, EM-Endrunde 3.0, WM-Endrunde 4.0
T=Gegner: 200-Ranglistenposition des Gegners
C=Verband: Amerika 1.0, UEFA 0.99, Afrika+Asien+NaherOsten+Ozeanien 0.85
In diesem Punktesystem wird also auch berücksichtigt, wer der Gegner war. Ein Sieg gegen den Weltranglisten-Führenden Belgien zählt daher mehr als gegen irgendeine andere Mannschaft.

Was wäre wenn…

Wie wäre es, wenn die FIFA die Punkte der früheren Jahre nicht abwerten würde sondern (genau so wie beim Klubfußball) sie gleich gewichten würde? Österreich wäre dann auf Platz 19; auch nicht schlecht aber eben nicht ganz so gut. Die folgende Tabelle zeigt in der linken Spalte die aktuelle FIFA-Bewertung und in der rechten Spalte den Platz, wenn die Jahre gleich gewichtet wäre.
fifa
Wenn Mannschaften ihren Platz in beiden Bewertungen behaupten, wie zum Beispiel BEL, ARG, ESP. GER, BRA, POR… dann sind die Ergebnisse über die Jahre konstant. Ist allerdings die ungewichtete Platzierung deutlich schlechter (wie bei AUT und WAL), handelt es sich um einen eher punktuellen Erfolg. (Für Interessenten gibt es bei den Links die Möglichkeit, diese Liste als Excel-Sheet downzuloaden und eigene Berechnungen anzustellen.)
Für die Einschätzung der Leistung eines Team benötigt man irgend ein Ranking. Aber welchen Platz man dann bei gegebenen Resultaten einnimmt, hängt von der jeweiligen Bewertung ab. Die FIFA-Bewertung ist derzeit für Österreich günstig. Wenn also die Leistungen so bleiben, ist es in Zukunft egal, welches Ranking man anwendet, weil dann auch schon die Vergangenheit eine gute war.

Links

FIFA-Weltrangliste 2016-01 (Excel-Sheet zum Download)
Fifa-Flaggen (Word-Datei zum Download)

2016-01-15 Rapid-FAC

1:3 (1:0)

Der Spielverlauf wird am besten im sachlichen Rapid-Bericht geschildert. Für uns Zuschauer stellt sich aber die Frage nach dem Warum? Warum ist es für Rapid so schwer, gegen einen stark abstiegsgefährdeten Verein in einem Testspiel zu gewinnen?

Während die Spieler der einen Mannschaft den Kampf gegen den Abstieg im Kopf haben, der im Falle des FAC für die Spieler bedeuten würde, sich einen anderen Arbeitgeber suchen zu müssen, haben die Spieler der anderen Mannschaft ganz andere Sorgen. Das Wochenende ist spielfrei, dann spielt man noch ein Spiel am Mittwoch und fliegt danach in die Türkei. Einige Spieler planen auch den Abflug in eine andere Liga und träumen vielleicht – wie wir alle – etwas Besonderes zu erreichen. Und dann ist da dieses Testspiel bei 2 Grad.

Die Auflösung nach einem möglichen „Warum“ kam am Abend bei der Sendung „Was gibt es Neues“, wo die Frage gestellt wurde, warum Cristiano Ronaldo seinem Hairstylisten, der sich normalerweise den ganzen Tag bei dem Fußballer aufhalten muss, einmal im Monat den Auftrag gibt, ausnahmsweise etwas außer Haus etwas zu erledigen. Aber was, war eben die Frage?

Die Antwort zeigt, wohin manche Fußballer streben, wenn sie nach oben wollen: der Stylist hat nämlich den Auftrag, bei Madame Tussauds die Wachsfigur des Ronaldo ebenso zu stylen wie er es gerade beim Herrn und Meister selbst tut. Die Frisur der Wachsfigur entspricht also immer jener der Meisters.

Glücklicherweise sind unsere am Absprung befindlichen Stars so bodenständig, dass sie nicht von solchen Phantasien geschüttelt werden. Aber ein Team, das seine Mission in Spielen vor ausverkauftem Haus sieht, arbeitet in einem Testspiel so wie es eben ist, ein Test und ein Spiel.

Wir fürchten daher die einfach scheinenden Cup-Begegnungen der ersten Runden nicht zu Unrecht, weil die Motive auf den beiden Seiten so unterschiedlich gelagert sind. Daher müssen wir wegen der Niederlage in diesem Testspiel auch keinerlei Befürchtungen für die kommenden wichtigen Spiele im Februar hegen. Die Motivation und letzte Konsequenz werden sich dann ganz von allein einstellen.

Schiedsrichter Lechner führt die Mannschaften aufs Feld

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Prominenter Besuch der Geschäftsführung Rapid und Ultras-Rapid.

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Links

Rapid-Bericht · EwkiL-Bericht ·EwkiL-Bilder

Vorschau Jänner

Sa 16 10:00 Training
Sa 16 15:30 Training
Mi 20 15:00 Rapid-Parndorf
Do 21 19:00 Diskussion "Nationalteam" (Hauptbücherei)
Sa 23 15:00 Wiener Linien-Rapid II
So 24 14:00 St. Pauli-Rapid (Side)
Mi 27 18:99 Admira Technopol-Rapid II
Do 28 08:30 7. Fußballkongress (Generali Arena)
Fr 29 Stadionrundgang mit Harry Gartler (für Teilnehmer am Fußballkongress)
Fr 29 Verkaufsstart Cup Abonnenten
Fr 29 18:30 Rapid II-Krems
Sa 30 14:00 Bohemians Prag-Rapid (Side)

Februar

Di 02 17:00 Rapid II-St. Gallen
Do 04 10:00 Verkaufsstart Valencia Abonnenten Sektor A,B
Fr 05 18:05 Rapid-Viertelstunde (W24)
Sa 06 18:30 Rapid-WAC
So 07 10:00 Verkaufsstart Valencia Abonnenten Sektor C,D
Mo 08 10:00 Freier Verkauf Cup
Mi 10 18:00 Rapid-Admira (Cup)
Do 11 10:00 Verkaufsstart Valencia Abonnenten Sektor E
Fr 12 18:05 Rapid-Viertelstunde (W24)
Sa 13 15:00 Rapid II-Mattersburg Amas
So 14 16:30 Austria-Rapid
Mo 15 10:00 Verkaufsstart Valencia Mitglieder (bis 16.2.)
Di 16 10:00 Verkaufsstart Valencia Abonnenten
Di 16 17:30 Historikertreffen Hohe Warte (Bundesliga)
Mi 17 10:00 Verkaufsstart Valencia Freier Verkauf
Do 18 21:05 Valencia-Rapid
Fr 19 18:05 Rapid-Viertelstunde (W24)
Fr 19 18:00 Rapid II-Hartberg
Sa 20 12:00 Austria XIII-Rapid II
So 21 16:30 Sturm-Rapid
Do 25 19:00 Rapid-Valencia
Fr 26 18:00 Sturm Amas-Rapid II
Fr 26 18:05 Rapid-Viertelstunde (W24)
So 27 Rapid-Grödig

Weitere Details zu den einzelnen Spielen und Ereignissen werden am Kalender von EwkiL angegeben und archiviert.

Berichtigung

Kein Testspiel ohne atmosphärische Störungen. Am 18. Dezember berichtete ich in Facebook über den Punschstand der Tornados. Da gleichzeitig im gegenüberliegenden Stags Head eine Weihnachtsfeier stattfand, bei der viele Gäste des Rapid-VIP-Klubs teilnahmen, habe ich vereinfachend geschrieben, es handle sich um die Weihnachtsfeier des VIP-Klubs.

Ein Teilnehmerin bei diesem Fest war auch beim Testspiel anwesend und hat sich über den Bericht ganz allgemein und über die Bezeichnung „Weihnachtsfeier des VIP-Klubs“ erzürnt. Gelesen hat sie ihn nicht aber sie hätte darüber gehört.

Gut, es ist falsch, es handelte sich also um die private Weihnachtsfeier einer Firma, bei der auch viele Gäste des VIP-Klubs teilgenommen haben. Das ist somit richtig gestellt.

Aber der Vergleich mit „Zu ebener Erde und erster Stock“ von Johann Nestroy gefällt mir sehr gut und dabei bleibe ich.

Heute Samstag steigt die gleichnamige Vorstellung im Volkstheater. Es geht um privates Glück zwischen Menschen verschiedener Schichten aber auch darum, wie schnell das geht, in den ersten Stock zu gelangen aber auch wieder runterzufallen.

Alles nur geklaut (Die Prinzen)

tornados

Schade eigentlich, dass die erzürnte Teilnehmerin eines Festes im „ersten Stock“ nicht die Gelegenheit benutzt, diese Kritik gleich beim Artikel anzubringen, denn das ist – anders als bei Tageszeitungen – jedem möglich. So ist sie daher darauf angewiesen, dass ihr jemand über diese Richtigstellung berichtet.

2015-01-09 Rapid-Neusiedl

9:0 (4:0)

Es sind zwar neun Tore gefallen aber viele habe ich nicht gesehen. Zum Einen war der Nebel ziemlich dicht und zum Anderen zeigte sich wieder einmal, dass das vordergründige Spiel nur ein Katalysator für die Besucher ist, über Gott und die Welt zu philosophieren, das Leben Revue passieren zu lassen und sich ein bisschen zu ängstigen, wie denn die nächste Saison werden wird, wenn so viele Spieler am Absprung sind.

Bemerkenswert war das große Interesse am Spiel (ca. 250 Zuschauer) und die zahlreichen Präsidiumsmitglieder vom Prasidenten abwärts, auch Rudi Flögel war anwesend.

Rapid spielte mit der gesamten Aufstellung. Andreas Kuen absolvierte ein Sondertraining, Louis Schaub war in der Kraftkammer. Die Torleute Jan Novota und Richard Strebinger waren nicht anwesend; stattdessen stand Paul Gartler im Tor, Tobias Knoflach assistierte beim Aufwärmen. Im folgenden Bild verwandelt Deni Alar einen Elfer.

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Die Mannschaft fährt von morgen Sonntag bis Dienstag nach Windischgarsten zu einem Teambuilding.

Geburtstag

Wir wünschen unserer Newsletter-Leserin Corinna alles grün-weiß Gute zu Ihrem heutigen Geburtstag.

Links

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Florian, Christian und Karl bei etwa zwei Grad im Schatten.

Rapid-Kalender 2016

calendar-greenJetzt, im Winter, ist die richtige Zeit, dass wir uns auf die kommenden Ereignisse im Fußball vorbereiten. Eine dieser Vorbereitungen ist die Pflege des Veranstaltungskalenders.

Es gibt Vieles einzutragen:

  • Spiele von Rapid (Liga, Cup, EL, Training),
  • Rapid II,
  • Nationalmannschaft,
  • Veranstaltungen des SK Rapid und der Fanklubs,
  • Sendetermine von W24,
  • eventuell Geburtstage oder Jahrestage,
  • Abo-Vorverkaufstermine und was sonst noch alles anfällt.

Seit dem Relaunch der neuen Rapid-Homepage gibt es dort einen sehr übersichtlichen Kalender. Aber eigentlich will man nirgendwo nachschauen müssen, das Handy soll uns an die jeweils nächsten Termine erinnern. Automatisch.

Wie macht Ihr das? Schaut Euch einmal diesen Rapid-Kalender an:

Ihr könnt Euch diesen Kalender auf dieser Seite immer tagesaktuell anschauen (das Bild aktualisiert sich automatisch). Man kann zwischen Wochen-, Monats- und Listenansicht umschalten. Alle bekannten Termine sind bis 9. Oktober 2017 eingetragen. Angezeigt werden die Termine 12 Monate im Voraus.

Ihr könnt diesen Kalender aber auch in Eurem Handy anzeigen lassen. Es ist dann nicht mehr notwendig, Terminverschiebungen oder neue Termine einzutragen. Das geschieht automatisch. Sollte einmal ein Termin vergessen worden sein, ruft mich an, das ist gleich repariert. Es wurde bereits einmal eine Anleitung dafür verfasst, aber in diesem Jahr wollen wir diese Fertigkeiten im Rahmen einer Veranstaltung vertiefen.

[WERBUNG CLUBCOMPUTER ON]

Für alle, die wissen wollen, wie dieser Kalender „tickt“ und wie man ihn auf das eigene Handy bekommt, den lade ich zu einer Nicht-Fußball-Veranstaltung am kommenden Dienstag, 12. Jänner ein.

Wir zeigen an diesem Tag die Handhabung von Kalendern im Allgemeinen und die Benutzung solcher verknüpfter Kalender im Besonderen.

Wen das interessiert, kann uns gerne besuchen, wir sind ein Computer-Club mit dem Motto „Wir begleiten Dich in die digitale Zukunft“ Man muss bei uns nicht Mitglied sein, um sich zu informieren.

So schauts bei uns aus:

IMG_2212[1]

Wir zeigen am kommenden Dienstag,

  • wo überall man Kalendern begegnet: in Outlook, auf WebPortalen, am Handy und wie sie zusammenarbeiten,
  • wie man Kalender in Outlook anlegt, importiert, exportiert oder verknüpft,
  • welchen Vorteil eine ActiveSync/Exchange-Verbindung im Zusammenhang mit Kalendern bietet, wie sie bei ClubComputer derzeit angeboten wird,
  • wie man Kalender mit Freunden teilt,
  • wie man selbst Kalender publiziert und andere publizierte Kalender einbindet,
  • wie diese Kalender am Handy erscheinen.

Dienstag, 12. Jänner 2016, ab 18:00, Vortrag ab 19:00
Simmeringer Bier & Kulturschmankerl
Simmeringer Hauptstraße 152, Keller
U3 oder S80-Simmering, 6 oder 71-Fickeystraße
Park&Ride am Anfang der Kaiserebersdorferstraße, links vorfahren bis Schild „Simmeringer Hauptstraße 152“

Bitte mit Formular auf Anmeldeseite anmelden!

Sollten sich aus dieser Liste Teilnehmer zu uns verirren, dann gibt es eine Sonder-Demo für diesen Grün-Weißen Kalender.

[WERBUNG CLUBCOMPUTER OFF]

Rapid-Viertelstunde, ein Index

Da war doch einmal eine Sendung der Rapid-Viertelstunde mit dem Rudi Flögel, die hätte ich gern wiedergesehen. Ja, aber wann war die?

Um Euch die Suche zu erleichtern, findet Ihr hier ein Sendungsverzeichnis und ein Namensverzeichnis mit den direkten Links zu der jeweiligen Seite von W24.

Dieses Verzeichnis gibt es auch Online. Der Unterschied ist, dass dieser Text und die Online-Version nur heute gleiche Inhalte haben. Mit jeder neuen Sendung passt das Online-Verzeichnis den Index automatisch an. In dieser Liste wird daher nach Ende der Saison wieder ein aktualisiertes Verzeichnis publiziert.

Rapid-Viertelstunde1

Sendungsverzeichnis

1
111 Gründe 2015-10-16

A
Abrissparty 2014-10-10
Abschiedsspiel Hanappi 2014-07-18
Akagündüz im Wordrap 2015-04-10
Aktion Football for Friendship 2015-05-01
Alkbottle rocken Rapid-Hymne 2014-12-05
Allianz-Stadion im Zeitplan 2015-05-01
Andreas Herzog im Wordrap 2015-03-20
Andreas Herzog zu Gast 2015-05-08
Andreas Kuen 2015-09-04
Andreas Kuen wieder verletzt 2015-03-06
Andreas Müller im Interview: Warum Millionen aus England den Fußball verändern? 2015-09-11
Andreas Müller im Wordrap 2015-11-20
Andy Marek feiert Jubiläum 2015-09-18
Anekdote Otto Baric 2015-08-21
Ankündigung Jahreskarte 2015-05-15
Anmeldung Tormann-Camps 2015-02-27
Anti-Rassismus Spot 2015-03-27
Antworten auf Abo-Fragen 2015-10-16
Austria Salzburg im Cup 2015-10-02
Autorin & Rapidfan Vea Kaiser 2015-05-29

B
Barisic im Interview 2015-12-04
Beim „Klub der Freunde des SCR“ 2015-10-09
Best of & Hoppalas Frühjahr 2015 2015-06-05
Best Of mit Hoppalas 2014-12-19
Brian Behrendt testet Comeback 2015-04-03
Bruno Gala im Rathaus mit Florian Kainz 2015-09-04
Bruno-Gala Voting 2015-08-28

C
Cafe Hütteldorf in Wels 2015-08-07
Carsten Jancker im Wordrap 2015-03-06
Cashback Card-Sieger 2015-08-28
Chef-Masseur Wolfgang Frey 2015-07-24
Chefscout Bernard Schuiteman 2015-05-29
Christian Keglevits im Wordrap 2015-04-24
Christoph Peschek Interview 2015-03-06
Christoph Peschek zieht Bilanz 2015-12-11
Coaching Zone Gewinner 2015-11-20
Crashkurs für Begleitkinder 2015-03-20

D
Das Hospitality-Fotoshooting 2015-10-30
Das Internationale U9 Turnier 2015-06-05
Das Leitbild des SK Rapid 2015-07-24
Das neue Mannschaftsposter 2015-10-30
Das neue Mitglieder-Video 2015-04-10
Das neue Rapid Magazin 2015-04-10
Das Rapid-Fanklubturnier 2015-03-06
Das Saisonstartfest 2015/16 2015-07-24
Das war der Rapidlauf 2015 2015-05-29
Deni Alar 2014-08-22
Deni Alar im Wordrap. 2015-09-11
Der Architekt der Grünen Hölle 2015-05-29
Der EL-Matchday Minus One 2015-10-23
Der Euroball im Härtetest 2015-12-11
Der Greenie Tag 2015-05-15
Der Jahresrückblick über die interessantesten Beiträge 2015-12-31
Der neue Fanartikelkatalog 2015-10-02
Der Rapidler des Jahres 2015-02-13
Derby Anekdote 2014-08-22
Derby Quiz 2014-08-22
Deutschkurs Beric & Grahovac 2014-09-26
Dibon im „grünen“ Kindergaten 2015-03-13
Die Coaching Zone ist zurück 2015-08-14
Die erste Saison im Happel 2015-05-29
Die Freunde des SC Rapid 2014-08-29
Die Geschichte von Philipp Prosenik 2015-04-24
Die Jugendcamps von Rapid 2015-03-27
Die Käfigtour von Rapid 2015-04-10
Die neuen Abo-Preise 2015-10-09
Die Rapid-Cashback Card ist da 2015-10-23
Die Weihnachtsherz-Aktion 2015-11-27
Diplom für Barisic 2015-12-04

E
Ein Lied für Christopher Dibon 2015-02-20
Ein Mittagessen mit Rapid 2015-03-27
Ein Tag mit Rapid 2014-11-28
Ein Training mit Schrammel 2015-10-16
Erster Platz für Rapid-Grab 2015-09-11
Europa League Check In 2015-11-06

F
Facebook-Gewinnspiel 2015-08-07
Fanartikelkatalog erscheint 2015-10-23
Fan-Fragen 2014-07-18
Fan-Fragen 2014-07-25
Fan-Fragen 2014-08-01
Fan-Fragen 2014-08-08
Fan-Fragen 2014-09-12
Fan-Fragen 2014-09-19
Fan-Fragen 2014-10-10
Fan-Fragen 2014-11-07
Fan-Fragen 2014-11-14
Fan-Fragen 2015-03-13
Fan-Fragen (Abrissparty) 2014-09-26
Fan-Fragen (Abrissparty) 2014-10-03
Fan-Fragen (Alar, Sonnleitner) 2014-11-28
Fan-Fragen (Hofmann, Kainz, Barisic) 2015-03-06
Fan-Fragen an den Präsidenten 2014-10-24
Fan-Fragen mit Präsident Krammer 2014-12-12
Fan-Fragen Novota 2015-03-27
Fan-Fragen Präsdient Krammer 2014-09-05
Fan-Meinungen nach dem Spiel 2015-04-17
Fans basteln Grabgesteck 2015-10-30
Fans halten Kabinenansprache 2015-10-23
Fanshop-Eröffnung 2014-11-14
Fan-Umfrage Rapid-Geist 2015-02-27
Fan-Umfrage Winter-WM 2015-03-06
Fanumfrage zum Team 2015-05-08
Ferdinand Weinwurm auf der Spur der Bananenflanke 2015-03-13
Fernsehabend Rapid Charly 2014-09-05
Fit mit Steffen Hofmann 2014-09-19
Florian Kainz im Interview 2015-11-20
Florian Kainz im Wordrap 2015-10-16
Flötzersteig gewinnt Fanclub-Turnier 2015-02-27
Fotoshooting Fanartikelkatalog 2015-05-15
Fotoshooting Fanartikelkatalog 2015-09-18
Fotoshooting Heimtrikot 2015-05-22
Franz Hasil & die Königin 2015-08-07
Franz Weber im Wordrap 2015-02-13
Fredi macht den Check 2014-11-21
Fredls Rapid-Check 2014-10-17
Freistoßspiel mit Herzog 2015-05-22
Frühstück mit Hofmann 2015-05-22
Fußball-Experten über Rapid 2015-02-13

G
Geburtstag Florian Kainz 2014-10-24
Gewinnen mit Autorin Vea Kaiser 2015-09-18
Glavinic wechselt Seiten 2014-11-07
Gleichenbaum in Hüttelrdorf 2015-10-30
Gleichenfeier im Rapid-Stadion 2015-11-13
Grün-Weißer Songcontest 2015-05-22

H
Hanappi Baustelle 2014-10-31
Harry Gartler zieht Abriss-Bilanz 2015-02-06
Heartbeat Foundation & Bälle für Mosambik 2015-03-20
Hellsberg ist lebenslanges Mitglied 2015-04-17
Hofmann 2015-03-27
Hofmann gibt Fußball-Unterricht Wordrap Franz Hasil 2015-02-27
Hofmann im Interview 2015-08-28
Homepage Relaunch 2015-08-28
Hoppalas 2015 2015-12-18
Hütteldorf im Umbruch 2015-02-06

I
Interview Barisic 2014-09-05
Interview Christoph Peschek 2015-06-05
Interview mit Sonnleitner 2015-07-31
Interview mit Zoran Barisic 2015-07-24
Interview Zoran Barisic 2015-05-15
InvesTOR-Rekord 2015-12-04
Ist Rapid wirklich Religion? 2014-12-05

J
Jan Novota überrascht Fan 2014-10-24

K
Kabinengespräch der Fans 2015-09-25
Käfigtour im Lorenz-Bayer-Park 2015-09-04
Kamingespräch für Lebenslange 2015-02-20
Karl Brauneder im Wordrap 2015-09-18
Kein Spiel ohne Zeugwart 2015-11-27
Kräftiges Lebenszeichen von Louis Schaub 2015-04-24
Kranfahrt über der Baustelle 2015-09-04
Kreative Köpfe gesucht 2015-05-08

L
Late Night Shopping Termin 2015-11-27
Logo für Allianz Stadion 2015-07-17
Louis Schaub im Interview 2015-08-07
Lyoness als neuer Partner 2015-07-17

M
Making Of Mitglieder-Videos 2015-04-10
Mandreko im Wordrap 2014-10-17
Markus Katzer im Wordrap 2015-02-06
Matej Jelic, die neue Nummer 9 von Rapid 2015-09-04
Maxi Hofmann vor der Wahl 2015-05-08
Meet&Greet 2014-08-08
Meisterschaftsspiel von Rapid II 2015-11-13
Mitglieder stellen Fan-Fragen 2014-12-05
Multitasking Stangl 2015-12-04

N
Nachwuchs-Trainer Walter Knaller sucht Talente 2015-09-11
Nationateam-Debüt von Florian Kainz 2015-11-13
Neue Homepage in Mundart 2015-10-02
Neue Köpfe im Rapid-Dress 2015-07-17
Neues Design für www.skrapid.at 2015-09-04
Neues Mitglieder-Video entsteht 2015-04-03
Neues Rapid-Magazin 2015-11-13

O
Online Voting Cashback Karte 2015-08-14
Osram beleuchtet neues Stadion 2015-10-09
Ottakringer im Allianz-Stadion 2015-05-01

P
Peter Hlinka bei Rapid II 2015-07-31
Philipp Huspek im Wordrap 2015-08-07
Philipp Prosenik im Wordrap 2015-12-11
Philipp Schobesberger Mutprobe 2014-09-12
Philipp Schobesberger 2015-09-04
Pizza On Tour verlängert 2015-04-10
Portrait Fitness-Coach 2015-08-21
Präsentation Heimtrikot 2015-05-22
Präsentation VIP Bereich 2015-07-17
Premiere im Präsidium 2015-05-08
Pressespiegel Minsk-Rapid 2015-10-02
Promo-Aufnahmen zum Rapidlauf 2015-03-13

R
Raimund Hedls Tormannakademie 2014-09-12
Rapid Legenden 2014-08-22
Rapid Anekdote Pepi Bican 2014-08-29
Rapid beim ASKÖ Generationen-Lauf 2015-04-24
Rapid Cowdinvesting-Modell 2015-11-27
Rapid fährt in den Öffis mit 2014-11-07
Rapid Hauptversammlung 2015-11-20
Rapid II: Der Web zum Profi 2014-08-29
Rapid Käfigtour im Mai 2015-05-01
Rapid Late Night Shopping 2015-05-15
Rapid Legendenclub 2014-11-14
Rapid macht Lehre 2015-12-04
Rapid macht Schule 2015-07-17
Rapid Netzwerktreffen 2015-05-01
Rapid schießt sich ein 2014-11-07
Rapid sucht Talente 2014-09-26
Rapid verliert Testspiel 2015-03-27
Rapid Viertelstunde 2014-10-10
Rapid vor Spiel gegen WAC 2015-04-03
Rapid Weihnachtsgala 2014-12-19
Rapid wieder auf „Käfig-Tour“ 2015-10-09
Rapid zu lieben 2015-10-16
Rapid-Galatasaray 2014-07-25
Rapid-Geist 2014-08-08
Rapidgeist schlägt Handicaps 2015-02-20
Rapid-Geschäftsbericht 2015-11-20
Rapid-Jugendcamp 2015-08-28
Rapid-Jugendcamps 2015-08-21
Rapidler im Familiensektor 2015-09-25
Rapidler rodeln um die Wette 2014-09-19
Rapid-News 2014-07-18
Rapid-News 2014-07-25
Rapid-News 2014-08-08
Rapid-News 2014-08-22
Rapid-News 2014-08-29
Rapid-News 2014-09-12
Rapid-News 2014-09-19
Rapid-News 2014-09-26
Rapid-News 2014-10-03
Rapid-News 2014-10-10
Rapid-News 2014-10-31
Rapid-News 2014-11-14
Rapid-News 2014-11-21
Rapid-News 2014-12-05
Rapid-News 2015-11-13
Rapid-News (Deni Alar, Ehrenankick Hartmann) 2014-10-24
Rapid-News (Hautversammlung, Herzsicherheit) 2014-11-28
Rapid-News (Late-Night Shopping, Nachwuchs XMAS…) 2014-12-12
Rapid-News (Lienhart) 2014-09-05
Rapid-News (Stadion Modell) 2014-10-17
Rapid-News 2014-08-01
Wordrap Michael Konsel 2014-08-01
Rapidplätze (Domenico Jacono) 2014-10-31
Rapid-Spieler bitten zum Tanz 2015-04-03
Rapid-Vespas & Gewinnspiel 2015-04-17
Rapid-Viertelfinale gegen Admira 2015-11-13
Reaktionen Rapid gegen Villarreal 2015-09-18
Reaktionen zu Donetsk 2015-08-21
Renate Brauner im Fanshop 2015-05-01
Rene Wagner-Wordrap 2015-11-06
Robert Beric 2014-07-18
Rückblick auf die Weihnachtsfeier 2015-12-18
Rudi Flögels Trainingspartner 2015-10-30

S
Saisonfazit Kampfmannschaft 2015-06-05
Schimpelsberger Comeback (Gewinnspiel) 2014-10-03
Schiris dürfen sprayen 2015-02-13
Schnappschuss-Video 2015-08-28
Schnellere Tickets an Kassen 2015-03-20
Schobesberger Wordrap 2015-05-15
Schrammel im Wordrap 2015-03-13
Schulterschluss gegen Manipulation im Spiel 2015-04-24
Schwab Comeback in der Ukraine 2015-08-14
Schwab im Nationalteam 2015-10-02
Schwab ist wieder fit 2014-11-21
Schwab zieht Herbst-Bilanz 2014-12-12
SCR Freunde stellen Fragen 2015-02-27
Shakhtar Donetsk – Zungenbrecher 2015-08-14
SK Rapid erhält Lizenz 2015-05-08
Sonnleitner als Kabinen-DJ 2015-02-20
Sonnleitner bleibt bis 2019 2015-07-31
Soundtrack zu Rapid-Salzburg 2015-04-17
Spatenstich in Hütteldorf 2015-02-13
Special Needs gg. AK Wien 2015-11-27
Special Needs Training 2015-11-06
Spieler signieren Fanartikel 2015-09-25
Sportjournalisten über Rapid 2015-04-17
Sportzeitung-Leser bei Rapid 2015-10-16
St. Hanappi unterm Hammer 2014-10-03
Start der Rapid Käfigtour 2015-04-03
Start in die Frühjahrssaison 2015-02-06
Stefan Nutz im Wordrap 2015-08-14
Stefan Schwab 2014-08-01
Stefan Schwab Interview 2015-09-25
Stefan Schwab Wordrap 2015-09-25
Stefan Stangl im Boxring 2014-11-21
Steffen Hofmann Wordrap 2014-09-12
Stephan Auer im Wordrap 2015-07-31
Superfan Jürgen Hartmann 2014-08-01

T
Tabelle der anderen Art 2015-07-31
Tag der Abonnenten 2015-08-21
Tag der offenen Tür 2014-07-25
Teambuilding am Eis 2015-02-20
Termin Kabinenansprache 2015-10-02
Testspiel ASV13 2014-10-17
Thanos Petsos im Interview 2015-10-30
Thanos Petsos in neuer Stärke 2015-03-20
Thanos Petsos ist verletzt 2015-09-11
Tickets für Europa-League 2015-09-11
Tormann-Akademie) 2014-09-05
Training für den Rapidlauf 2015-05-15
Training mit Lunden Souza, Runtastic, 3-Step-Training 2015-09-04
Training Special Needs Team 2015-10-23

Ü
Überraschung Andy Marek 2014-07-25

U
Umfrage Rapid-Mitglieder 2014-11-28

V
Valentinstags-Aktion 2015-02-06
Verletzungspech 2015-12-04
Videoanalsyse 2014-10-31
Vienna-Rapid II 2014-10-24
Vorgeschmack Baustellen Doku 2014-12-12
Vorschau auf das Grödig-Spiel 2015-03-13
Vorschau Rapid gegen Sturm 2015-05-01
Vorschau zur Weihnachtsgala 2015-12-11

W
Wer wird Rapidler des Jahres 2015-02-06
Wien Energie bleibt Hauptsponsor 2015-03-20
Wienenergiebündel-Tombola 2015-04-10
Wiener Ostliga-Derby 2015-11-06
Wordrap Alfred Körner 2014-07-18
Wordrap Ernst Dokupil 2014-07-25
Wordrap Gustl Starek 2014-11-14
Wordrap Kulovits 2014-10-31
Wordrap mit Christoph Peschek 2014-08-29
Wordrap mit Christopher Dibon 2015-11-13
Wordrap mit Kurt Garger 2015-03-27
Wordrap mit Michael Hatz 2015-05-22
Wordrap mit Patrick Jovanovic 2015-10-09
Wordrap mit Raimund Hedl 2014-09-19
Wordrap mit Tomi 2015-08-28
Wordrap Peter Pacult 2014-10-10
Wordrap Richard Strebinger 2015-07-24
Wordrap Rudi Flögel 2014-11-21
Wordrap Weber 2014-08-08

Z
Zapfen mit dem Beerjet 2015-05-08
Zeig wie grün Du bist 2015-07-17
Zocken mit Schaub und Dibon 2015-03-27
Zu Gast bei Rapid-Familie Fiala 2015-08-14
Zum Bürokaufmann mit Rapid 2015-03-27
Zum Lehrling mit Rapid 2015-11-06

Rapid-Viertelstunde2

Namensverzeichnis

A
Akagündüz 2015-04-10
Alar 2014-11-28
Alar Deni 2014-08-22 2015-09-11 2014-10-24
Alkbottle 2014-12-05
Auer Stephan 2015-07-31

B
Baric Otto 2015-08-21
Barisic 2015-12-04 2015-12-04 2015-03-06 2014-09-05
Barisic Zoran 2015-07-24 2015-05-15
Behrendt Brian 2015-04-03
Beric 2014-09-26
Beric Robert 2014-07-18
Bican Pepi 2014-08-29
Brauneder Karl 2015-09-18
Brauner Renate 2015-05-01

C
Charly Rapid 2014-09-05

D
Dibon 2015-03-13 2015-03-27
Dibon Christopher 2015-02-20 2015-11-13
Dokupil Ernst 2014-07-25

F
Fiala 2015-08-14
Flögel Rudi 2015-10-30 2014-11-21
Frey Wolfgang 2015-07-24

G
Garger Kurt 2015-03-27
Gartler Harry 2015-02-06
Grahovac 2014-09-26

H
Hartmann 2014-10-24
Hartmann Jürgen 2014-08-01
Hasil Franz 2015-08-07 2015-02-27
Hatz Michael 2015-05-22
Hedl Raimund 2014-09-12 2014-09-19
Herzog 2015-05-22
Herzog Andreas 2015-03-20 2015-05-08
Hlinka Peter 2015-07-31
Hofmann 2015-03-06 2015-05-22 2015-03-27 2015-02-27 2015-08-28
Hofmann Maxi 2015-05-08
Hofmann Steffen 2014-09-19 2014-09-12
Huspek Philipp 2015-08-07

J
Jacono Domenico 2014-10-31
Jancker Carsten 2015-03-06
Jelic Matej 2015-09-04
Jovanovic Patrick 2015-10-09

K
Kainz 2015-03-06
Kainz Florian 2015-09-04 2015-11-20 2015-10-16 2014-10-24 2015-11-13
Kaiser Vea 2015-05-29 2015-09-18
Katzer Markus 2015-02-06
Keglevits Christian 2015-04-24
Knaller Walter 2015-09-11
Konsel Michael 2014-08-01
Körner Alfred 2014-07-18
Krammer 2014-12-12 2014-09-05
Kuen Andreas 2015-09-04 2015-03-06
Kulovits 2014-10-31

M
Mandreko 2014-10-17
Marek Andy 2015-09-18 2014-07-25
Müller Andreas 2015-09-11 2015-11-20

N
Novota 2015-03-27
Novota Jan 2014-10-24
Nutz Stefan 2015-08-14

P
Pacult Peter 2014-10-10
Peschek Christoph 2015-03-06 2015-12-11 2015-06-05 2014-08-29
Petsos Thanos 2015-10-30 2015-03-20 2015-09-11
Prosenik Philipp 2015-04-24 2015-12-11

R
Rapidlauf 2015-05-29 2015-03-13 2015-05-15

S
Schaub 2015-03-27
Schaub Louis 2015-04-24 2015-08-07
Schimpelsberger 2014-10-03
Schobesberger 2015-05-15
Schobesberger Philipp 2015-09-04
Schrammel 2015-10-16 2015-03-13
Schuiteman Bernard 2015-05-29
Schwab 2015-08-14 2015-10-02 2014-11-21 2014-12-12
Schwab Stefan 2014-08-01 2015-09-25 2015-09-25
Sonnleitner 2014-11-28 2015-07-31 2015-02-20 2015-07-31
Souza Lunden 2015-09-04
Stangl 2015-12-04
Stangl Stefan 2014-11-21
Starek Gustl 2014-11-14
Strebinger Richard 2015-07-24

T
Tomi 2015-08-28

W
Wagner Rene 2015-11-06
Weber 2015-02-13 2014-08-08
Weinwurm Ferdinand 2015-03-13

Rapid-Viertelstunde

Von Luftballons und Litfaßsäulen

Jetzt ist die Saure-Gurken-Zeit des Fußballs und das ausgelassene Fest des Jahreswechsels soll der Anlass sein, sich über Extreme im Fußball Gedanken zu machen.

Im Ballesterer 108, Jänner/Februar 2016, sieht man auf Seite 41 eine „Fieberkurve“ der jeweils höchsten Transfersummen zwischen 1995, dem Jahr des Bosman-Urteils und 2015. Die Spitzen sind die Transfers von Zinedine Zidane, Cristiano Ronaldo und Garret Bale. Diese Kurve erinnert sehr an spekulative Kursverläufe der Börse und man fragt sich – ganz ähnlich wie Börsianer – ob das jetzt so weiter gehen wird oder ob es bei diesen ständigen Steigerungen auch einmal zu so etwas wie einer Trendumkehr kommen kann.

3.500 Euro pro Stunde

2014/15 betrug laut „Fussball-Geld.de“ das Gehalt von Franck Ribéry und Mario Götze 12 und von Philipp Lahm und Bastian Schweinsteiger 10 Millionen Euro. Setzen wir eine 40-Stunden-Woche und 8 Wochen Urlaub voraus, ergibt das eine Arbeitszeit von (52-8)*40=1.769 Stunden und daher pro Stunde 6.783 Euro. Da es sich bei den Zahlen um Bruttogehälter handelt, wird man die Hälfte abziehen müssen. Allerdings verdienen auch dann die Spieler in der Stunde mehr als die meisten von uns im ganzen Monat.

795 Euro pro Sekunde

2011 berechnete „Heute“, dass Samuel Eto’o  795 Euro pro Sekunde verdient hätte. (Ganz stimmt die Rechnung nicht, diese Zahl bezog sich auf die Einsatzminuten. Aber ein Spieler wird ja nicht nur für Einsatzminuten sondern auch für die Vorbereitung dazu, die Termine im Auftrag des Vereins und der Sponsoren uvam. bezahlt. Aber auch, wenn man all das einberechnet, sind die Summen völlig außerhalb normalbürgerlicher Vorstellungen.

80 Millionen gerechtfertigt

2009 bezeichnete Ronaldo die Transfersumme von 94 Millionen Euro (80 Millionen Pfund) als „gerechtfertigt“.

Nur im Fußball?

Diese Gehaltsdimensionen und Ablösesummen erinnern an den Verkauf von Kunstwerken, an Managergehälter und an die ungleiche Verteilung des Wohlstands.

Immer, wenn Fußballspieler um riesige Beträge über den Ladentisch gehen, fragen wir uns alle, ob denn dieser Spieler auch um so viel mehr kann, als die Spieler rund um ihn.

Was ist daher der Wert eines Spielers?

Das ist jener Betrag, den jemand bereit ist, für ihn zu zahlen.

Kann dieser Spieler so viel mehr als seine Kollegen?

Diese so begehrten Spieler sind unbestreitbar Könner in ihrem Fach. Aber was diese Gehälter und Ablösesummen betrifft, ist ihr Können nicht das Wesentliche. Wichtig ist ja nur, dass der Spieler dem jeweiligen Käufer diese Summe wert ist. Ich habe einmal gehört, dass die Ablösesumme von Cristiano Ronaldo, die Real Madrid an Manchester gezahlt hat, sich allein durch den weltweiten Vertrieb der Merchandising-Artikel mehr als bezahlt gemacht hat.

Sind teurere Spieler besser?

Sind teurere Produkte besser? Es kann sein, es muss aber nicht sein. Das kann man ja am auch schon an Kleidung beobachten. Kaum ziert ein Krokodil das Leiberl, kostet es auch schon viel mehr. Hat es also ein Spieler geschafft, in eine prominente Mannschaft zu kommen, steigt sein Wert allein durch das Logo des Vereins. Ganz so wie beim Krokodil.

Wie wird der Wert eines Spielers ermittelt?

So wie der Wert anderer (nicht preisregulierter) Waren auch. Aus dem Gleichgewicht zwischen Angebot und Nachfrage.

Wie relativ doch ein Wert sein kann

Wie viel ist es zum Beispiel wert, gemeinsam mit einem Fußballspieler mit dem Moped einen Ausflug zu unternehmen? Das hängt ein bisschen davon ab, wen man fragt.

  • Wer mit ihm befreundet ist, zahlt dafür gar nichts.
  • Ich wäre überhaupt froh, nicht mitfahren zu müssen.
  • Wer aber dazugehören will, zum Beispiel jene junge Dame, die sich schließlich bei der Versteigerung durchgesetzt hat, muss 4.000,- bei Rapid abgeben, um dabei sein zu können. Dieser Preis wurde nicht seitens Rapid festgelegt, sondern war das Ergebnis einer Auktion.

Bei einem Poker um einen begehrten Spieler ist das nicht viel anders. Es wird nicht publikumswirksam und öffentlich versteigert, sondern es laufen die Telefone zwischen den Bietern und dem abgebenden Verein heiß, vielleicht gibt’s ja auch eine Skype-Konferenz.

Warum sind die Summen so hoch?

Weil genug Geld da ist.

Und es ist dabei belanglos, ob das Geld aus der Portokasse eines Oligarchen oder aus dem Marketingbudget eines Konzerns oder dem unstillbaren Verlangen eines ganzen Landes nach Titeln kommt oder einfach, weil ein Verein erfolgreich ist und auch gut wirtschaftet und eben daher genug Geld hat.

Bei der Auktion der Rapid-Weihnachtsfeier um die Moped-Fahrt mit einem Spieler steigerten nicht Mitglieder wie Du und ich sondern es boten die Bewohner des „ersten Stocks“. Es war also Geld da. Hätten wir, die einfachen Mitglieder geboten, hätte man vielleicht 400 Euro erzielt, aber wenn Geld da ist, (und keine Rolle spielt), sind es eben 4.000 Euro geworden.

Wenn daher Vereine mit großem Budget um Spieler buhlen, dann ist eben viel Geld im Spiel; mehr als bei der Rapid-Weihnachtsfeier. Geld, das wir, die Masse der Anhänger, direkt oder indirekt dem Verein in die Kassa spülen.

Das Geld haben Vereine durch Einnahmen aus Sponsoring, Merchandising, Ticketing und den Verkauf von Fernsehrechten. Und diese Einnahmen können Vereine lukrieren, weil es so viel Interesse am Fußball gibt. Weil die Spiele in den Stadien ausverkauft sind und dadurch die Preise in die Höhe getrieben werden; weil wir brav die Fernseher aufdrehen und damit die Kosten für die Übertragungsrechte steigen und steigen.

Das Fernsehgeld verwaltet und verteilt die UEFA. Mit der bekannten Folge, dass die reichen Vereine durch die Ausschüttungen immer reicher werden und alle anderen sich auf der Popularitätspyramide des Fußballes ziemlich vergeblich abstrampeln aber die Spitze nie erreichen können oder bestenfalls zufällig einmal.

Und diese Spirale dreht sich (derzeit) eher noch nach oben, denn nach unten.

Fußball, eine Blase?

Diese astronomischen Preise machen den Eindruck, als würde es sich um eine Spekulationsblase handeln. Bei diesen Blasen kommt es durch irrationale Gewinnerwartungen zu einem enormen Preisanstieg, bis der Finanzluftballon zerplatzt und viel Geld den Besitzer wechselt.

Die erste historisch belegte Spekulationsblase war die Tulpenzwiebelspekulation von 1637. Schon seit ihrem ersten Auftauchen etwa um 1580 war eine Tulpe in den Niederlanden ein Liebhaberobjekt und die Preise für besondere Sorten stiegen immer wieder in große Höhen. Aber zwischen Dezember 1636 und Februar 1637 stiegen die Preise von Tulpenzwiebeln auf Werte, die ein Vielfaches eines Jahresgehaltes ausmachten. Im Februar 1637 war dann der Spuk vorbei.

Der Preis der Tulpenzwiebeln war nicht (wie beim Fußball) allein wegen der Begehrlichkeit in die Höhe geschnellt, sondern wegen Finanzspekulationen, die diese Preisanstiege angeheizt haben. Als dann aber nach dem 3. Februar 1637 niemand mehr bei den Auktionen mitgezogen hat, fielen die Preise wieder auf ein Normalniveau und viele dieser Tulpenspekulanten verloren oft ihr ganzes Vermögen.

Am Beginn einer Spekulationsblase steht eine Unwahrheit, so wie im Märchen „Des Kaisers neue Kleider“ von H.C. nicht dem, nein, dem anderen (Andersen). Als dann am Ende das Kind fragt, warum denn der Kaiser nackt durch die Gegend spaziert, platzt die Blase. Übertragen auf die Niederlande ist die Frage des Kindes, warum man denn bereit war, für eine ganz normale Zwiebel 2.500 Gulden zu zahlen oder warum man 2008 für Immobilienfonds viel Geld hinlegen sollte, wo doch kein vernünftiger Gegenwert dahinter steckte und eben warum man für einen Fußballspieler 80 Millionen Euro zahlen soll, wo er doch auch nur zwei Beine hat.

Aber allein die kindliche Frage, dass es ja nur ein Fußballspieler wäre, reicht beim Fußball nicht. Und zwar, weil die „Luft“ beim Fußball nicht spekulativ ist; es gibt keine Gewinnerwartung für unbeteiligte Investoren. Oder besser gesagt: bisher waren die großen Transfers immer auch sportlich erfolgreich.

Fußball, eine Litfaßsäule!

Die Preisbildung im Zusammenhang mit der Entlohnung und dem Transfer von Fußballspielern erinnert vielmehr an aufblasbare Litfaßsäulen, wie sie auch von Rapid an den Eingängen eines Veranstaltungsraums verwendet werden.

Im Normalfall, also ohne Luft, passt die Säule in einen Koffer. Das ist ein normaler Spieler abseits vom internationalen Parkett. Durch die Nachfrage (Luftzufuhr) steigt der Preis und die Säule ist hoch. Würde die Nachfrage ausbleiben, schaute das aufgeblasene Objekt ziemlich traurig aus und sänken die Preise von Fußballgrößen wieder auf ihr ursprüngliches Maß.

litfass

Durch den dauernden Nachschub von Luft macht es nichts weiter aus, wenn man eine dieser Litfaßsäulen ansticht und meint (wie das Kind im Märchen) es wäre ja nur heiße Luft, die die Preise nach oben treibt. Wegen des dauernden Luftnachschubs passiert bei kleinen Löschern zunächst gar nichts, denn es gehört zur normalen Funktion der Litfaßsäule, dass oben eine Luftaustrittsöffnung ist.

Nur, wenn die Luft (das Geld) ausbleibt oder wenn das Loch sehr groß ist und unten, kann das der künstlichen Säule etwas anhaben.

Wo Geld ist, sind die Preise hoch

Wo Leute mit dicken Brieftaschen verkehren, steigt der Preis. Man muss sich nur als Favoritner, der es gewöhnt ist, sein Menü beim Duran am Viktor Adler Markt zu kaufen, in die Innere Stadt, nach Kitzbühel oder Zell am See verirren und schon merkt man den Unterschied. Wo betuchte Gäste verkehren, steigen die Preise.

Das wusste auch Gosciny im Asterix-Band 18, „Die Lorbeeren des Cäsar“. Die beiden Gallier wollten in den Palast von Cäsar gelangen und da man bei Cäsars nur beim noblen Sklavenhändler Tifus einkauft, mussten sie sich eben dort als Sklaven anbieten. Und die Preise für die Sklaven von Tifus entsprachen den finanziellen Möglichkeiten seiner betuchten Kunden.

Das passiert natürlich auch, wenn zum Beispiel ein Rapid-Scout in einer unteren Liga gesichtet wird oder wenn sich umgekehrt ausländische Scouts für ein Rapid-Talent interessieren. Dieses Interesse jeweils reicherer Interessenten lässt die Preise sprunghaft steigen.

Fußballer gibt es in allen Preislagen. Wenn Milliardäre einen verspielten Charakter haben und vielleicht als Kinder zu wenig Zuwendung bekommen haben und unbedingt Champions-League-Sieger werden wollen und gleichzeitig ein fußballverrücktes Land als Mitbewerber auftritt, bei dem das Geld keine Rolle spielt, dann steigt der Preis in Regionen, die man als Zuschauer nicht mehr versteht.

Nicht, dass hier bestritten werden soll, dass ein Ronaldo, ein Messi und wie sie sonst alle heißen, nicht begnadete Fußballspieler wären; aber das kommt in allen Disziplinen vor, dass es Ausnahmekönner gibt, die auch zum Beispiel besser entlohnt werden als andere; längst sind es aber nicht solche Unterschiede wie es am Markt der Fußballer der Fall ist.

Nehmen wir einmal an, jemand wäre ein einfacher Büromensch, zum Beispiel ein EDV-Spezialist. Solche EDV-Leute sind sehr universell einsetzbar und sie könnten sowohl bei Rapid, als auch bei Zielpunkt/Billa/Spar oder aber auch bei einer Bank, und auch in der Nationalbank arbeiten. Es sind immer dieselben JobaspirantInnen, ihre Arbeit praktisch auch, nicht aber ihr Gehalt. Bei Rapid zum Beispiel spielt immer auch mit, dass es eine Ehre wäre, für den Verein tätig zu sein. Bei Zielpunkt/Billa/Spar gibt es solche Voraussetzungen weniger. Bei Firmen, die mit Geld handeln, steigt sonderbarer Weise auch der Gehalt für sonst ähnliche Tätigkeiten. Warum? Weil das Geld da ist!

Aber bei allen Ungleichheiten der Entlohnung von Hacklern, die Unterschiede sind nie so groß wie im Fußballgeschäft.

Der Markt der Fußballspieler ist wie eine aufblasbare Litfaßsäule, die durch den Wunsch der Menschen, zu den Siegern zählen zu wollen, gespeist wird.

Solange es also die Marketingstrategie von RedBull ist, Spitzensport zu vereinnahmen, solange Oligarchen keine andere Sorgen haben als Championsleague-Sieger sein zu wollen, nicht zu vergessen die Millionen Fans, die ihren Verein am Podest sehen wollen, solange wird die Litfaßsäule des Erfolgs durch ausreichend (Geld)luft aufgeblasen.

Wir haben es selbst in der Hand, wir selbst sind der Zeremonienmeister, der die Macht hätte, die Luft in der Litfaßsäule des Fußballs zu drosseln. Dazu müssen wir nur den Fußballkanal seltener aufdrehen oder weniger oft ins Stadion gehen. Dann sinken alle diese Einnahmen, Vereine haben weniger Geld und das Ranking der Top-Vereine verschiebt sich zugunsten jener Klubs, deren Geldgeber von diesen Mechanismen nicht so stark abhängen und die nicht von Oligarchen oder Firmenimperien finanziert werden. Dann aber ist es auch nicht mehr ganz so erstrebenswert, Championsleague-Sieger zu sein und Oligarchen, Medien und Marketing entziehen dem Fußball ihre Gunst und wenden sich einem neuen Steckenpferd zu, das dann noch erstrebenswerter ist wie heute der Fußball.

Und die UEFA?

Die UEFA bestimmt durch die Art der Verteilung der Fernseheinnahmen die Regel: „Wo Tauben sind, fliegen Tauben zu“. Reiche Vereine werden immer reicher, weil die Fernsehgelder an die jeweiligen Sieger ausgeschüttet werden. Und um die besten Spieler zu bekommen, muss man in der finanziellen Oberliga spielen. Die Gewinne aus den internationalen Bewerben fließen daher praktisch immer zu denselben Vereinen, die dadurch wieder ein Stück wachsen und es den anderen immer unmöglicher machen, in diesem Konzert der Großen eine Rolle zu spielen.

Logisch? Man kann das auch durchaus anders handhaben.

Es ist das Wesen von Fußball, dass alle großen und erfolgreichen Vereine in ein landesweites Ligensystem mit Hunderten Vereinen eingebettet sind. Die oberste Spielklasse eines Landes beruht auf vielen kleineren Ligen bis hinunter in die letzte „unabsteigbare“ Klasse. Dieses System ist erforderlich, um die Besten der Guten zu ermitteln. Es ist jedem dieser Vereine klar, dass letztlich nur ganz wenige das Land international vertreten, aber ein bisschen stolz darauf können sie alle sein, denn ihre Arbeit ist die Grundlage für die landesweite Fußballbegeisterung und für die Rekrutierung des Nachwuchses für die jeweiligen Top-Ligen eines Landes.

Es wäre daher sicher überlegenswert, zumindest Teile der Erlöse aus den internationalen Spitzenbewerben wieder in die Fußballbasis zu investieren und nicht dieses Geld wieder jenen zu geben, die es alljährlich bis in den Fußball-Olymp eines internationalen Bewerbs geschafft haben. Sieger in einem internationalen Wettbewerb zu sein, ist ohnehin ein toller Lohn, der sich für den Verein durch eine Stärkung der Marke in höheren Sponsoreneinnahmen niederschlägt.

Weniger Ausschüttung an die Spitzenvereine würde geringere Einnahmen der Spitzenklubs bedeuten und das würde wieder die Kapazität zum Mitbieten am Spielermarkt reduzieren und das wieder die Spielergagen senken helfen.

Die Moral bleibt auf der Strecke

Die obige Aussage von Ronaldo (80 Millionen Pfund seien als Ablösesumme gerechtfertigt) zeigt, dass alle zufällig*) zu Reichtum gekommenen Gruppen (Fußballer, Manager, Oligarchen…) sich dessen entledigt haben, was man gemeinhin als Moral versteht. Diese Gesellschaftsschichten haben die Moral, die unsereins zu einer Wertegemeinschaft zusammenschweißt, längst abgelegt und entziehen sich kraft ihres Vermögens möglichst jeder Verpflichtung gegenüber jenen, die ihnen diesen Reichtum ermöglichen, also uns, indem sie sich möglichst einer Besteuerung und auch jeder Verantwortung entziehen.

*) Sollte jemand aus dem Kreis der Leser der Meinung sein, dass Reichtum wohl erworben sein kann, dem empfehle ich die Lektüre des Buchs „Gerechtigkeit siegt“ des Mathematikers der Nation, Rudolf Taschner (Seite  40ff).

Was könnte einen Umschwung bewirken?

Man kann versuchen, innerhalb der Vereinigungen FIFA und UEFA die Regeln wieder einmal zu ändern. Vor zwanzig Jahren wurde es ja auch so verändert, dass eben die heutigen Verhältnisse dabei entstanden sind.

Es kann aber auch sein, dass das ohnehin dann passiert, denn sich die gesellschaftlichen Rahmenbedingungen ändern, durch:

  • ein äußeres Ereignis, eine Krise
  • ein gesellschaftliches Umdenken und damit ein neues Gesellschaftsspiel (Fußball 2.0) für die Massen
  • wahrscheinlich aber beides in Kombination, ein Prozess also

Bei „Krise“ denke ich nicht an die Krise von 2008 oder etwa 100.000 Asylsuchende im auslaufenden Jahr 2015. Nein, es müsste schon etwas sein, das die Menschen veranlasst, sich nicht mehr so stark dem Fußball zu widmen oder mit dem die Spielregeln generell geändert werden, was sich dann automatisch auch auf Verträge von Fußballern auswirken würde. Es muss ja nicht immer ein Krieg sein. Aus der Fußballgeschichte wissen wir, dass Fußball solche „Kleinigkeiten“ wie einen Krieg ohnehin unbeschadet übersteht. Es müsste schon etwas Gewichtigeres sein.

Der Klimawandel wäre so ein Kaliber. Vor allem, wenn eine seiner Wirkungen die wäre, dass es in den kommenden Jahrzehnten nicht mehr möglich sein wird, dass Massen von Fußballfans quer über den Kontinent reisen (zum Beispiel wegen dann extrem hoher Flugpreise). Dann würden die großen internationalen Bewerbe wegen äußerer Umstände nicht mehr ganz so spektakulär über die Bühne gehen. Auch eine solche Entwicklung würde die Preissteigerungen bei Fußballstars dämpfend einwirken.

Ein Spiegelbild der Gesellschaft

Der Massensport Fußball bildet die Gesellschaft ab, wie das im antiken Rom die Gladiatorenspiele getan haben.

Im Stadion werden Wettbewerbe veranstaltet, die Regeln folgen, wie sie auch in allen anderen Bereichen gelebt werden. Immer gibt es irgendwo ein Ranking, in dem es günstig ist, ganz oben zu stehen; sei es das Wirtschaftswachstum, der Jahresumsatz einer Firma, das BIP eines Landes, der PISA-Test oder der Lebenswert einer Stadt. Der Fußballsport bildet in den verschiedenen Bewerben dieses dauernde Ranking im Spiel ab. Und wenn wir selbst in diesem Spiel nicht ganz oben stehen können, dann soll das wenigstens unser Herzensklub tun, und wir können uns zu einem kleinen Teil als Sieger fühlen.

Wenn uns also diese Millionen an Ablösen und Gehältern nicht gefallen, dann wird es wohl notwendig sein, die Gesellschaft und ihre Handlungsmotivatoren zu verändern. Wenn ein solcher Prozess einmal in Gang gesetzt wird, wird sich zwangsweise auch der Charakter des Spiels ändern, das diese Gesellschaft abbildet.

Dass die Ablösen und Löhne so hoch sind, liegt also an der fast grenzenlosen freien Verfügbarkeit über Geld. Es ist genau so legitim, eine Mindestsicherung mit 800 Euro pro Monat zu bekommen wie dieselbe Summe pro Stunde. Und man kann ein Vermögen besitzen, mit dem man sein Land vor dem Ruin bewahren könnte, es aber keinerlei gesetzliche oder moralische Verpflichtung gibt, das zu tun.

Wir, die Gesellschaft, müssten nur die Regeln geringfügig ändern. Dazu genügt nicht nur ein kleines Alpenland, dazu wäre Solidarität der Staatengemeinschaft vonnöten.

Diese neue Regel könnte lauten, dass mehr Geld auch gleichzeitig mehr Verantwortung für das Ganze zur Folge hat. Es würde nichts am Grundrecht auf Besitz ändern. Aber es ergänzt es in dem Sinn, dass jeder, der im Begriff ist, eine weitere Stufe auf der Erfolgsleiter hinaufzuklettern, sich entscheiden muss, ob er dann bereit ist, dieses Mehr an Verantwortung zu übernehmen. Das gilt für Fußballstars ebenso wie für Zuckerwasserhersteller aber natürlich auch für millionenschwere Fußballklubs oder deren Eigentümer.

Das deutsche Grundgesetz kennt den Passus „Besitz verpflichtet“. Aber dieser Verpflichtung entziehen sich derzeit die Großen einerseits durch ihre große Finanzkraft, die ihnen Möglichkeiten eröffnet, die den eher sesshaften „Kleinen Leuten“ nicht offen stehen. Dass dazu Staaten solidarisch sein müssen, zeigen unzählige Beispiele.

Wenn in früheren Jahrhunderten der Adel praktisch alles besaß und die Bewirtschaftung, ausgehend von König, immer nur geliehen wurde und daher immer brav in einer Hand blieb, so ist das bei den heutigen Oligarchen*) nicht viel anders. Und das gerade in einem Land, in dem vor 100 Jahren die zweite große Revolution gegen dieses System ausgerufen wurde.

Es muss also mehr Moral ins Spiel und es muss das Kapital mehr an Verantwortung übernehmen. Wenn das nämlich der Fall ist, dann darf sich ein Herr Abramovic erst dann mit einem Lieblingsspielzeug Fußball beschäftigen, wenn die Bedürfnisse der Menschen in seiner Region Tschukotka (das ist im äußersten Osten von Russland) das erlauben. Tschukotka ist eine rückständige Region, die die Abramovic-Milliarden beschert hat. Roman Abramovic war zwischen 2000 und 2008 Gouverneur des autonomen Kreises der Tschuktschen (das Land ist zwei Mal so groß wie Deutschland, hat aber nur 50.000 Einwohner) und schaffte es, sein Vermögen in England zu parken. Es konnte sich dadurch der russischen Strafverfolgung entziehen.

„Schurkenstaaten“

Die Griechenlandkrise hätte allein durch Übernahme von Verantwortung durch die reiche Oberschicht beseitigt werden können. Stattdessen ist das Vermögen in einen „Schurkenstaat“ geflossen, der sich keinerlei Solidaritätsverpflichtung bewusst war. Und gemeint ist hier nicht allein Griechenland. Es sind alle Arten von Staatskrisen gemeint, bis hin zu unserem österreichischen Schuldenberg vom mehr als 250 Milliarden Euro.

Ein richtungsweisendes Urteil wurde in den letzten Tagen in Italien gesprochen, das sowohl Apple als auch Google dazu verpflichten wird, die steuerschonenden Firmenkonstruktionen aufzugeben, die in Italien keine Gewinne ausgewiesen haben und diese Gewinne stattdessen in einen unsolidarischen „Schurkenstaat“ verschoben haben.

Und viele betuchte Sportler und Künstler stehen dieser Handlungsweise um nichts nach. Sie wählen ihren Wohnsitz in einem Steuerparadies, um ihren Solidaritätsbeitrag im jeweiligen Heimatland nicht leisten zu müssen.

An dieser gesellschaftlichen „Schraube“ muss man drehen, wenn sich an der Situation der Spielergehälter etwas ändern sollte.

Wer ist also im Fall von Abramovic der „Schurke“? Sind es in diesem und allen anderen Fällen die Länder wie England, Luxemburg, die Schweiz, Irland, die moralbefreit das Parken von Vermögen ermöglichen, ohne sich Gedanken darüber zu machen, wie es möglicherweise zustande kam.

Zusammenfassung

Mein Schluss aus diesen Überlegungen ist, dass sich die Preisbildung bei den Gehältern von Fußballern erst dann ändern kann, wenn sich die Gesellschaft verändert und solche Geschäfte wie sie jetzt ablaufen nicht mehr will und daher die Regeln, wie wir zusammenleben wollen, ändert.

Man kann auch sagen, dass man daran arbeiten muss, die Schere zwischen Reich und Arm zu schließen, statt fast schon im Wochenrhythmus in den Nachrichten mitgeteilt zu bekommen, dass das oberste Prozent der Bevölkerung wieder um einige Prozentpunkt mehr an Vermögen besitzt.

Wie weit die Kluft zwischen Arm und Reich (sowohl in der Wirtschaft als auch im Fußball) noch aufgehen muss, damit die Menschen handeln, weiß ich nicht. Anders als bei der Französischen Revolution und später bei der Oktoberrevolution in Russland sind jetzt die Massen sozial abgesichert und nehmen die Ungleichheiten weniger deutlich wahr. „Ein voller Bauch kämpft nicht gern.“ Aber wer weiß, vielleicht zwingen uns die doch deutlich anwachsenden Zahlen von Arbeitslosen ohnehin ein ganz anders Gesellschaftsmodell auf, bei dem das Pendel von der Bevorzugung des Kapitals wieder zu den Arbeitnehmer ausschlagen wird. Finnland ist ein Vorreiter in dieser Frage.

Wie wäre das, wenn die Fußball-Millionäre Verantwortung übernehmen müssten?

Es wäre ein bisschen so, wie Smog-Alarm, bei dem auf einmal nur mehr die Autos mit ungeraden Kennzeichen fahren dürfen. Wenn also ein Staat droht, handlungsunfähig zu werden, weil ihm das Geld ausgeht, würde diese „Verantwortung für das Ganze“ schlagend werden müssen, damit nicht immer nur der Kleine Mann die ganze Last tragen muss. Aber dazu ist viel zwischenstaatliche Solidarität nötig, von der jetzt noch sehr wenig zu sehen ist und die sich erst unter einem äußeren Druck bilden wird können. Vielleicht dann, wenn es in unseren Breiten keinen Schnee mehr gibt und man mehr als zusammenhalten wird müssen, um zu überleben.