2015-11-29 Rapid-Altach

3:1 (2:0)

Das schönste Tor des Spiels war wohl das erste, bei dem jeder Spielzug wie aus dem Lehrbuch perfekt gelang und Stefan Stangl sein viertes Saisontor auf sein Konto buchen konnte.

Aber dieses eine Tor wäre nicht genug gewesen, denn Altach war nach der Pause deutlich stärker, insbesondere durch den eingewechselten Mahop, dem dann auch der Ehrentreffer per Kopf gelang.

Den Sieg sicherten uns aber zwei gekonnt geschossene Freistöße von Srdjan Grahovac und Stefan Nutz.

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Der Unmut des Publikums über den schwachen Rapid-Sturm konnte man bei der (sehr späten) Einwechslung von Matej Jelic deutlich hören. Hätten wir nicht dieses gut eingespielte Kollektiv, unser Sturm kann derzeit keine Spiele entscheiden, wobei Matej Jelic in den sieben oder acht Einsatzminuten deutlich auffälliger agierte als sein Vorgänger Philipp Prosenik.

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Jan Novota und Ernst Happel

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Trotz Schulterverletzung wurde Ján Novota zu seinem 32. Geburtstag gratuliert. Morgen gehts dann auf den Operationstisch. Gleichzeitig hat Andy Marek an den 90. Geburtstag von Ernst Happel erinnert und an die Meilensteine seiner Karriere erinnert. Am Dienstag wäre Franz Binder 104 Jahre alt geworden.

Termine Dezember

  • 11-30 10:00 Training
  • 12-02 18:30 Admira-Rapid
  • 12-03 18:00 Late night Shopping
  • 12-04 10:00 Training
  • 12-05 18:30 Rapid-Ried
  • 12-12 19:00 Rapid-Minsk
  • 12-13 16:30 RB-Rapid
  • 12-14 18:00 Weihnachtsfeier
  • 12-17 18:00 Punschstand'15, Keisslergasse 6
  • 12-18 16:00 Punschstand'15, Keisslergasse 6
  • 12-19 15:00 Punschstand'15, Keisslergasse 6
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2015-11-27 Weihnachtsfeier Teil 1

„Das Fähnlein der sieben Aufrechten“ trifft sich alljährlich Ende November zur Anstell-Orgie für Karten für die Rapid-Weihnachtsfeier und wartet auf das Erscheinen des Erlösers Andy-Marek, dessen Beitrag zu diesem sonderbaren Happening auch beachtlich ist, denn er steht am Samstag schon um halb Sechs in Groß-Siegharts auf, um dann um 8:00 die Wartenummern auszugeben.

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Der Startschuss war am Freitag 14:00. Martin eröffnete für uns die Warteschlange (danke!), weil wir noch im Landeanflug auf Wien waren. Diese Kooperation war auch dringend nötig, weil unsere Konkurrenten, Andrea, Pepi und die gestaffelt auftretende Kooperative von Grünweiß-Favoriten schon kurze Zeit danach eingetroffen sind. Es wird jedes Jahr etwas früher – scheint mir. Martin hat uns Platz 1 und damit die besten Tische bei der Weihnachtsfeier gesichert.

Jetzt, um 2:00 Nachts besteht die Warteschlange aus 12 Unentwegten: Karl, Andrea 1+2, Pepi, Roman, Robert, Christian, Roland, Manuel, Andi, Thomas, Toni. Heike und Alexandra aus dem Stags-Head besuchen und spendieren Jägermeister. Andreas und Pepi sind auch zu Gast. Dann kommen noch Marcela und Hannes mit einem warmen Tee im Gepäck.

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So schaute dann die Warteschlange um 7:00 aus.

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Andy Marek wurde bei seiner Ankunft um 8:00 stürmisch begrüßt und um 8:30 gabs nach einem schnellen Kaffee im Stags-Head die ersten Karten.

Auf dem folgenden Bild sieht man die für Sponsoren, Spieler und den Verein vorreservierten Tische (71 rot markiert) und die für die Mitglieder freien Tische (82).

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Hier sind also unsere Tische:
Sitzordnung[1]

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2015-11-26 Villarreal-Rapid

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Da man unten, bei den Links, sehr viel zum Spiel selbst erfährt, hier einige Details zum Drumherum.

Am Straßenschild steht „Vilareal“, auf der Eintrittskarte „Villarreal“. Bald bemerkt man, dass in diesem Teil von Spanien gleich drei Sprachen verwendet werden und das sich auch in den Ortsbezeichnungen niederschlägt. (Spanisch, Katalanisch und Valencianisch).

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Der Eingang zum Stadion auf der Hauptseite liegt direkt in einer schmalen, einbahnigen Wohnstraße. Aber es ist ziemlich klar, wer zuerst da war. Es war das Stadion, denn es wurde schon 1923 erbaut, die Wohnbauten sind aber ziemlich neu. Sicher war auch das Stadion früher klein und musste erfolgsbedingt ausgebaut werden. Es ragt an den Breitseiten schon über die Querstraßen hinaus. Am folgenden Bild von der Längsseite sieht man, wie oben die Tribünenaufbauten schon in die Straße hineinragen und dass mangels Platz für Treppenhäuser man Eisenstiegen an der Außenfassade anbringen musste. An den Querseiten ist das noch abenteuerlicher.

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Beim Eingang gibt es nicht allzu strenge Kontrollen, lasch, könnte man fast sagen. Der Ordner fragt kurz beim Supervisor, wie das mit der Kamera sei aber ich war schon vorsichtshalber weitergegangen, um nicht darüber diskutieren zu müssen. Peter versucht verzweifelt, ein Bier zu bekommen, aber offenbar gibts das bei internationalen Spielen nicht. Aber in der kleinen Bar gegenüber gibts alles, was das alkoholsüchtige Herz begehrt. Es ist sehr auffällig, dass die Getränke in Bechern aber auch in Plastikflaschen verkauft werden. Hier ein Bild, das bei uns so nicht möglich wäre.

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Hier isst man gerne Sonneblumenkerne. Ich kenne diese Unart zwar aus Favoriten (dort sind es mehr Pinienkerne) aber im Stadion ist mir das noch nicht aufgefallen.

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Die Netze hinter den Toren, die uns noch beim Abschlusstraining aufgefallen waren, sind am Spieltag abmontiert worden. Das wär doch auch etwas für unser neues Stadion.

Wir vermissen die Stimme eines Stadionsprechers. Erst einige Minuten von Spielbeginn sagt jemand die Mannschaftsaufstellung an, sonst gibt es keine Ansprache des Publikums durch den Verein. Es gibt auch keine Werbung, außer die der UEFA. Man dürfte in dieser großen Liga mit den Fernsehgeldern das Auslangen finden.

Auch gibt es nichts, was auf einen organisiertes Support hindeuten würde. Keinen Fanblock, kein Megaphon, keine Fahnen. Die Gästefans hat man auf einer Querseite im 2. Rang, extrem hoch oben, untergebracht. Dauersupport der Rapid-Fans, fast wie zu Hause.

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Hinter einer drei Meter hohen Glaswand stehen die Rapid-Fans, auch die Hütteldorfer Jungs sind da, sogar mit einem Transparent in den Auswärtsfarben. Florian,  der Leiter der Truppe, ist 15 Jahre alt. Er ist somit der jüngste Fangruppenleiter; bei Rapid und wohl auch europaweit.

Sehr eindrucksvoll ist die Bewässerung des Stadionrasens. Die gesamte Fläche wir erfasst. Überhaupt ist der Rasen eine Augenweide. Es wundert nicht, wenn spanische Klubs im Ausland diese Rasenqualität einfordern.

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Wenn Ihr mich fragt…

… wurde der Grundstein für die Niederlage schon in den ersten Minuten durch die schwerere Verletzung von Christopher Dibon gelegt …

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…und dann durch die Verletzung von Ján Novota, die sich als Sehnenriss entpuppt hat, der sogar operiert werden muss. Für beide Spieler ist die Herbstsaison zu Ende. Wir wünschen ihnen baldige Genesung.

Bis dahin hielten wir das 0:0. Aber Villarreal konnte mit frischen Kräften aufwarten und wir hatten keine Tauschgelegenheit mehr. Aber frische Spieler beleben oft das Spiel und können oft noch Akzente setzen. Und hier hatte Villarreal drei Gelegenheiten und hat sie auch genutzt, wir dagegen nur eine. Das wars.

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2015-11-26 Valencia Altstadt

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Valencia liegt am Fluß Turia. Einerseits wäre das ein tolles Kreuzworträtselwort und anderseits stimmt das nicht mehr, denn der Fluß wurde umgeleitet, weil er in den 1950er Jahren die Stadt meterhoch überflutet hat. Statt eingraben wie in Wien, wählte man hier umleiten.

Anfangs dachte ich, dass der grüne Gürtel um die Stadt auf ehemaligen Stadtmauern angelegt wurde, so wie das in vielen mitteleuropäischen Städten der Fall war, doch die Geschichte mit dem Fluss erklärte die riesige, tiefergelegte Grünoase in der Stadt. Auf einer Länge von 8 Kilometern erstreckt sich einer der längsten Parks in Europa, genau im ehemaligen Flussbett des Flusses Turia.

Und genau vor unserem Hotel liegt auf diesem Flussbett das imposante Bauwerk der Oper von Valencia, deren Architektur ähnlich spektakulär ist wie die Oper von Sydney.

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Valencia ist mit 800.000 Einwohnern die drittgrößte Stadt von Spanien. Gut ein Drittel dieser Einwohner sind Studenten an den acht Universitäten der Stadt. Es ist daher nicht verwunderlich, wenn die Jugend hier viel Gewicht hat. Der neue Bürgermeister wird dem ohnehin gut ausgebauten Radwegenetz größere Aufmerksamkeit schenken und auch die historische Stierkampfarena wird mangels Förderung keine große Zukunft haben.

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Die Stadt hat eine maurisch-christlich-jüdische Vergangenheit. In der Altstadt sind die maurischen und jüdischen Stadtviertel deutlich abgetrennt und umgeben von der Stadt der Christen, die auch die Steuern an den früheren Stadtgrenzen eingehoben haben. Von diesen Stadtmauern ist noch ein imposantes Tor erhalten.

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Unsere Autobusfahrt führt uns vorbei an Stierkampfarena und Hauptbahnhof im Jugendstil durch das Bankenviertel bis zu zwei Sehenswürdigkeiten allerersten Ranges: der Seidenbörse und der Markthalle.

Die Seidenbörse ist eines der größten profanen Bauwerke der Gotik und zeigt, wie bedeutend Valencia als Handelsplatz der Seidenstraße, die von hier weiter nach Portugal führte.

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Die Markthalle wieder ist ein Bauwerk, das aus Stahl, Glas, Mosaik und weißen Steinen errichtet wurde, einer hierorts typischen Mischung, etwa vergleichbar mit der historischen Markthalle in Paris. Die Haupthalle hat etwa 8000 Quadratmeter und die Fischhalle weitere 7000. Somit ist dieses Marktplatz einer der größten Endverbrauchermärkte überhaupt. (Bitte unbedingt die vielen Detailbilder in unserer Bildersammlung beachten.)

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Zwei lukullische Kostbarkeiten sollen hier erwähnt werden. Es ist einerseits der ganz besondere Schinken und dann die Erdmandel, die ausschließlich in der Gegend um Valencia wächst und aus der ein ganz besonderes Getränk hergestellt wird.

Da ist zunächst der luftgetrocknete Serrano-Schinken. Unser Führer erklärt uns den Unterschied zwischen dem Massenprodukt und jenem Schinken, der bis zu zehnmal teurer ist.  Rein äußerlich ist der teurere Schinken dunkler in der Farbe. Das Besondere ist, dass er von Schweinen stammt, die im Freien leben und sich überwiegend von Eicheln ernähren. Wir würden sagen „Wildschweinschinken aus dem Lainzer Tiergarten“. Während aber bei uns bestenfalls ein Wildschweingulasch am Hirschgstemm herausschaut, wird hier in Valencia eine Rarität aus den Wildschweinen hergestellt, eben der wertvolle Rohschinken.

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Wegen der vergleichsweise geringen Fleischmenge dieser Schweine kommt es auch zu Kreuzungen mit ungarischen Schweinen, die neben ihrer größeren Masse auch doppelt so viele Nachkommen (16 statt 8) haben.

Bei unserer Stadtwanderung werden wir auf Kellerfenster in in der Seidenbörse aufmerksam gemacht, die im Mittelalter die Tore zu der Börse waren. Der heutige Asphalt liegt mehrere Meter über dem damaligen Straßenniveau. Und die Römerstraße sogar 8 Meter unter diesem Niveau.

Überhaupt ist die Römerstadt die eigentliche Grundlage der späteren mittelalterlichen Stadt. Als die Kirchenoberen vor ihrer Kathedrale ein Bauwerk errichten wollten, stießen sie auf römische Grundmauern, die dann durch einen künstlichen Teich mit Glasboden bedeckt wurden, durch den man auf die etwa einen Meter hohen Mauerreste sehen kann. Überhaupt sind Reste römischer Bauten grundsätzlich einen Meter hoch, weil das die Fundamentgrenze aus festen Steinen war. Darauf folgte ein Aufbau aus Ziegeln und diese Ziegeln sind im Laufe der Jahrhunderte zusammengestürzt und sind später verschwunden.

Viele Dinge, die wir hier sehen, sind Unesco-Weltkulturerbe. Zum Beispiel auch die letzte dieser Sehenswürdigkeiten, ein Gericht vor der Kathedrale, das wöchentlich am Donnerstag seit mehr als 1000 Jahren um die Mittagszeit zusammentritt. Es geht bei diesem Gericht um Wasserrechtsstreitigkeiten. Es ist kein Straf- oder Blutgericht sondern auch ist immer um einen Ausgleich zwischen den Streitparteien bemüht.

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Unser sehr engagierter Führer hat uns alles in größtem Detail erklärt und unsere Gruppe war die letzte beim vereinbarten Treffpunkt. Alle Autobusse waren schon weg, bis auf einen und der war prompt überfüllt. Der Fahrer weigerte sich zu fahren und einige benutzen daher ein Taxt.

Unser Weg führte zum Strand zum Restaurant „Casa Navarro“. Was anfangs nicht ganz reibungsfrei begann, stellte sich als eine tolle spanische Kochdarbietung heraus. Es war von einer Vorspeise die Rede aber es waren mindestens vier. Dan kam eine riesige Paella, gefolgt von einer Nachspeise. Dazu gabs Weiß- und Rotwein, Bier, Sangria und Wasser. All included, kaum zum derpacken. Sensationell.

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Ja, in Valencia lässt sich’s leben; nicht nur an der Strandpromenade. Die Stadt ist sehr sauber und bis in Details gut organisiert.

Was mich in meinem ersten Bericht irritiert hat, die Aufputzverkabelung von allem, was man beim Bau vergessen hat, könnte auch am fehlenden Verputz auf den Hausfassaden liegen und eventuell auch am Klima, das diese Bauweise begünstigt. Vielleicht gibt es keine Heizamine, in denen man zum Beispiel Sat-Leitungen führen könnte.

Ebenfalls eine technische Merkwürdigkeit sind die oft riesig hohen Masten für Fernsehempfangsanlagen, so als wäre Valencia eine entlegene Kleinstadt mit schlechter TV-Signalqualität. Hier gibt es diese Riesenmaste in allen Stadteilen.

Jetzt wird es ernst, wir fiebern dem eigentlichen Höhepunkt, dem Spiel entgegen. Um 18:45 ist Abfahrt.

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2015-11-25 Valencia und Abschlusstraining

Anreise

Die Abreise ist für uns fast schon zur Routine geworden. Wir frühstücken beim Hebeber am Hauptbahnhof

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und fahren mit der Schnellbahn. Ist preiswert und schnell.

Am Flughafen treffen wir einen gute Bekannten, Herwig und seinen Freund aus dem Waldviertel.

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Und trotz der Routine gibt es immer wieder Dinge, die so noch nicht beobachtet wurden. Hat zum Beispiel schon wer einmal Andy Marek beim Essen gesehen? Wir kennen ihn nur von den Ansagen. Er isst nicht! Hier ist aber der Gegenbeweis, Andy hat auch Hunger:

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Wir hatten einen angenehmen Flug mit einem vornehm präsentierten Menü-Plan.

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Der Landeanflug gestaltet sich wie die Fahrt auf einer Hochschaubahn, ziemlich turbulent. Wir landen am Flughafen Castelon nördlich von Villarreal. Die Mannschaft gastiert in Villarreal und wir in Valencia. Die einstündige Busfahrt nach Valencia führt uns durch eine tolle Gartenlandschaft. Oliven-, Orangen-, Mandarinen und Zitronen-Plantagen säumen die Autobahn.

Die vielen Schlangen zwischen den Bäumen werden bei näherem Hinsehen zu Bewässerungsschläuchen. Viele dieser Plantagen sind von Bewässerungskanälen durchzogen.

Unser Hotel ist ein Vier-Sterne-Tempel mit einer eigenen Wohlfühloase, einer Dachterrasse und -bar (die allerdings nur im Sommer geöffnet ist). Bei windigen 20 Grad unternehmen wir einen Stadtspaziergang.

Stadtspaziergang

Unser Stadtspaziergang führt uns zunächst mit der Autobuslinie 19 um 1,50 Euro zum Hafen. Jemand springt von der Kaimauer ins Wasser. Ich bin erstaunt, wie gut ich Spanisch verstehe. Es stellt sich aber heraus, dass es ein mitgereister Fan ist, der sich diese kühle Dusche nicht hat nehmen lassen.

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Der Strand ist ca. 100 Meter breit und alles ist hier fein geregelt. Man hat Matten für Spaziergänger ausgelegt, damit man nicht durch den Sand waten muss. Restaurants säumen den Strand. Leider müssen wir weiter. Wir haben uns ein Ziel gesteckt, das Stadion von Valencia: Mestala.

Dazu müssen wir aber durch ein Gebiet, dass man in Wien als eine Glasscherbengegend bezeichnen würde. Keine 100 Meter hinter der Strandpromenade schaut alles gleich ganz anders aus. Slums könnte man sagen. Menschenleere Straßenzüge, Polizeipräsenz, Armut.

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Nach etwa einem Kilometer, Erleichterung man erreicht wieder die Neustadt mit den vielstöckigen Wohnahausbauten. Viel Grün, die autobahnartigen Hauptstraßen sind von vierreihigen Baumreihen und Parks durchzogen. Alles sehr diszipliniert und geordnet.

Es fällt uns auf, dass die Radwege überwiegend zweispurig sind, sehr gut in die Infrastruktur eingebunden sind und dass sie an neuralgischen Punkten (wie in Wien) grün markiert sind.

Mestala-Stadion

Schließlich erreichen wir das Mestalla-Stadion, eingebettet in einem Wohngebiet mit vielstöckigen Wohnhaus-Burgen. Die Außenfassade ist mit bedruckten Großplakaten bespannt, wohl, um die nicht ganz so vorteilhafte und spartanische Betonplatten-Architektur zu verdecken.

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Der Aufgang in die höheren Ränge erfolgt ähnlich wie in einem Parkhaus über wendeltreppenartige Aufgänge, wie sie seinerzeit von den französischen Fürsten in den berühmten Loire-Schlössern auch zu sehen sind. Auch das City-Stadion in Manchester benutzt diese Zugangstechnik.

Das bei den Kassen angekündigte Spiel gegen Barcelona ist restlos ausverkauft. Ein Mann weist uns gleich darauf hin, dass wir keine Chance hätten, eine Karte zu bekommen. Es aber hätte welche. Nachdem wir ihm andeuten, dass wir aus Wien sind und eigentlich wegen Villarreal kommen, sieht er seine Geschäftschancen schwinden und lässt uns in Ruhe.

Die Euro-League-Spiele kosten zwischen 20,- und 100,- Euro, das Schlagerspiel gegen Barcelona zwischen 30,- und 150,- Euro.

Wir kehren zum Hotel zurück und essen einen Kebab, der sich als eine Art Wrap entpuppt. Sehr schmackhaft jedenfalls. Gerade rechtzeitig kommen wir auch zum Bus, der uns zum Abschlusstraining abholt.

Estadio El Madrigal, Abschlusstraining

Nach einstündiger Autobahnfahrt erreichen wir das 1935 erbaute Stadion El Madrigal in Villarreal. So wie in Valencia ist auch dieses Stadion von engen Straßenzügen in einem Wohngebiet eingebettet.

Das Stadion ist mit 22.000 Plätzen dem zukünftigen Rapid-Stadion nicht unähnlich. Die Rapid-Fans werden auf einer Querseite, „am Juchee“, überhalb einer Zeile von VIP-Boxen stehen. Wir, die VIP-Gäste, bekommen Plätze auf der Längsseite etwa in der 8. Reihe in Richtung der Gästefans.

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Alle Rapid-Spieler sind mitgereist, auch jene, die keine Chance auf einen Startplatz haben. Der Trainer wird enthusiastisch begrüßt, als er am Platz erscheint.

Das Abschlusstraining ist ein Routineprogramm und wird von einem Kleinfeldturnier abgeschlossen, bei dem schöne Spielzüge zu tollen Torabschlüssen führen, leider aber nur beim „Manöver“. Thomas Schrammel bekommt von Alexander Steinbichler ein Sonderprogramm verordnet.

Zum Abschluss muss Andy Marek noch einige Bälle des Trainers stoppen, was zum Gaudium des Publikums nicht immer gelingt.

Nach der Heimfahrt, verbringen wir noch eine Stunde an der Bar mit einem Rioja-Rotwein.

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2015-11-23 Hauptversammlung

Vor der Hauptversammlung

Gunther und Niko auf „Stimmenfang“ im Foyer:

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Andrea beim Interview

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Alfred Körner, dahinter (versteckt) Christian und Florian, Janine.

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Walter und Herbert

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Mario Sonnleitner erwirbt eine lebenslange Mitgliedschaft. Die Nummer 6.

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Ab der kommenden Saison wird der Rapid-Lauf „Alfred Körner-Lauf“ heißen.

Die Hauptversammlung

Wir erlebten eine stimmungsvolle, harmonische Hauptversammlung, hauptsächlich, weil die „Eckdaten“ passen:

  • Ausgeglichenes Budget
  • Erfolgreiche Gruppenphase
  • Erfolgreicher Cup
  • Meisterschaft wieder im Aufwind
  • Stadionbau im Plan
  • Gute finanzielle Prognose

Präsidium und die Geschäftsführer Sport und Wirtschaft präsentieren das abgelaufene Jahr und die Planungen bravourös.

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Neuigkeiten

Rapid wird eine GmbH, die Ausgliederung des Profibetriebs erfolgt am 30.6.2016. Ob in weiterer Folge eine Umwandlung in eine AG erfolgen wird, hängt von der Evaluierung der GmbH-Phase ab.

Es gibt ein tolles Leitbild-Video, das hoffentlich bald auf der Homepage zu sehen sein wird

An der seit 2011 sinkenden Beliebtheit von Rapid will die Geschäftsführung arbeiten.

Interessenten können Rapid im Rahmen eines Crowdinvesting für 5, 7 oder 9 Jahre zu 2%, 2.5% oder 3% Zinssatz Geld borgen. Der Clou: bei Erreichen der Gruppenphase von EL oder CL gibt es zusätzlich 1% oder 4%, für das Erreichen der KO-Runde der EL oder CL weitere 0,5% oder 1%, d.h. der Kreditgeber ist gewinnbeteiligt. Ab 100 Euro ist man dabei. Je nach Höhe des eingesetzten Betrags gibt es weitere Goodies:

  • € 500,- Name am Allianz-Stadion
  • € 1.000,- Exklusives T-Shirt
  • € 5.000,- Ticket fürs Eröffnungs-Spiel und Pre-Opening-Event
  • € 10.000,- Einladung zu allen Business-Club-Veranstaltungen

Bisher wurde in solchen Geldbeschaffungsaktionen in Österreich maximal eine Million Euro erlöst. Rapid hofft, mit dieser Aktion deutlich mehr zu bekommen.

Beim Querlesen des Folders fällt auf, dass die Zinsen nur bezahlt werden, wenn bei Rapid ein positives  Eigenkapital vorliegt und auch andere Betriebskennwerte vorliegen müssen. Kurz: der Zinserlös ist risikobehaftet.

Abovergabe 2016/17

Im gut gemachten Video zum Leitbild wird zum Ausdruck gebracht, dass es auch die Absicht des Fußballsports ist, Menschen zusammenzubringen, dass also der Verein solche Tendenzen fördern sollte.

In ziemlich Gegensatz dazu steht die Haltung gegenüber Abonnentengruppen mit verschieden langen „Vordienstzeiten“. Rapid bleibt dabei, dass sich eine Gruppe nach dem jüngsten Abonnenten zu richten hat und der Gruppe keine anderen Einkaufstermine eingeräumt werden. Die lapidare Aussage dazu ist, dass in den neuen Sektoren 9-12 ohnehin mehr Platz wäre als es derzeit im Sektor B und E des Happel-Stadions Abonnenten gibt.

Das vielleicht schon aber wenn man neben einem „frischgfangten“ sitzen will, dann muss man das wegen dieser sonderbaren Vergabe irgendwo an den Rändern dieser Sektoren und in den hinteren Reihen tun. Das stellt eine solche neue Freundschaft auf ein harte Probe.

Nicht sehr freundlich.

Darabos

Die Ethikkommission unter der Leitung von Nurten Yilmaz beriet die Äußerungen von Ex-Minister Darabos hinsichtlich von Fangruppen im BlockWest, die er in Fernseh- und Zeitungsinterviews als „Krebgeschwür“ bezeichnet hat.

Grundsätzlich meint die Ehtikkommission, dass Kritik an Rapid auch in der Öffentlichkeit geäußert werden dürfe, allerdings nur dann, wenn eine entsprechende Beschwerde seitens der Rapid-Verantwortlichen nicht Gehör gefunden hat.

Da das in diesem Fall nicht gegeben war, entschuldigte sich Darabos beim Präsidium für seine Aussage, allerdings nicht vor den Mitgliedern, die diese Entschuldigung aber einforderten. Der Stand ist daher, dass Darabos diese Erklärung auch bei einer der nächsten Hauptversammlungen abgeben wird.

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Mattersburg-Rapid

1:6 (0:5)

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Ein eindrucksvoller Auswärtssieg. Walter meinte, historisch sogar. Tatsächlich gab es in der Liga das letzte 6:1 am 7.6.1988 in einem Heimspiel gegen den GAK, und in einem Auswärtsspiel am 20.6.1971 gegen die Admira.

Wir konnten uns überhaupt nicht erinnern, dass wir ein so hohes Ergebnis in unserem Beobachtungszeitraum von 15 Jahren erlebt hätten aber das stimmt nicht, denn 2005 gab es ein gleich eindrucksvolles Auswärts-Resultat gegen Düdelingen, allerdings in der Champions League.

Insgesamt, also seit 1911, gab es 40 Bewerbspiele von Rapid mit diesem Ergebnis 6:1.

Aber was den Halbzeitstand anlangt war das Spiel einmalig, denn es gab noch nie ein Spiel mit dem Ergebnis 6:1, das zu Pause schon 5:0 gestanden wäre. Die bisherigen Pausen-Highlights waren zwei Mal 4:0 und zwar am 7.10.1981,  und 3.5.1916, beide gegen den Sportklub.

Wie man das herausfinden kann? Ganz einfach. Auf der Seite http://rapid.iam.at/default.aspx?id=games&id1=search hat man viele Möglichkeiten, nach besonderen Rapid-Bewerbspielen zu suchen. Das folgende Bild zeigt die Recherche nach dem Ergebnis „6:1“

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Anzeige aller Spiele mit dem Ergebnis 6:1 auf http://rapid.iam.at/default.aspx?id=games&id1=search

Es gibt übrigens in der Geschichte der 3900 Rapid-Pflichtspiele 96 verschiedene Ergebnisse, vom 0:0 über ein 4:8 zum 17:0 (1930, Neubau). Wen es interessiert, welche Ergebnisse das sind, voilà: 0:0, 0:1, 0:11, 0:12, 0:14, 0:17, 0:2, 0:20, 0:3, 0:4, 0:5, 0:6, 0:7, 0:8, 0:9, 1:0, 1:1, 1:14, 1:2, 1:3, 1:4, 1:5, 1:6, 1:7, 10:0, 10:1, 10:2, 10:3, 11:0, 11:1, 11:2, 11:3, 11:5, 12:0, 12:1, 12:4, 13:1, 14:0, 14:1, 17:0, 17:2, 2:0, 2:1, 2:10, 2:15, 2:2, 2:3, 2:4, 2:5, 2:6, 2:7, 2:9, 3:0, 3:1, 3:2, 3:3, 3:4, 3:5, 3:6, 3:7, 4:0, 4:1, 4:2, 4:3, 4:4, 4:5, 4:6, 4:8, 5:0, 5:1, 5:2, 5:3, 5:4, 5:5, 5:6, 6:0, 6:1, 6:2, 6:3, 6:4, 7:0, 7:1, 7:2, 7:3, 7:4, 7:5, 8:0, 8:1, 8:2, 8:3, 8:4, 9:0, 9:1, 9:2, 9:3, 9:4.

Weiters gibt es folgende Halbzeitstände: 0:0, 0:1, 0:2, 0:3, 0:4, 0:5, 1:0, 1:1, 1:2, 1:3, 1:4, 1:5, 10:0, 12:0, 2:0, 2:1, 2:2, 2:3, 2:4, 3:0, 3:1, 3:2, 3:3, 3:4, 3:5, 4:0, 4:1, 4:2, 4:3, 5:0, 5:1, 5:2, 6:0, 6:1, 6:2, 7:0, 7:1, 7:2, 8:1.

Fragen wir nach der Tordifferenz von +5 Toren, also Ergebnisse wie 5:0, 6:1, 7;2, 8:3…, dann finden wir in der Rapid-Geschichte 117 Spiele, die in diesem Qualitätsbereich liegen, etwa eines pro Jahr, früher mehr, heute weniger.

Fragen wir schließlich nach Spielen die mit 5 oder mehr Toren Differenz geendet haben, finden wir sogar 309 Spiele, darunter dann auch das 7:0 in Salzburg.

Ein tolles Spiel also, aber kein Einzelfall.

Aufwärmen

So sehr man sich bemüht, schon beim Aufwärmen Hinweise auf das kommende Spiel zu bekommen, man sieht einen motivierten Kapitän Steffen Hofmann und eine Standardaufstellung (es fehlen Petsos und Schaub); aber helfen tut einem das nichts. Dieselben Spieler haben auch schon ziemlich blamable Niederlagen gegen vergleichbare Gegner verkraften müssen.

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Platzsprechers Hannes und die Mattersburger Fangruppen sind um positive „Energie“ bemüht, allein, helfen tut’s nichts.

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Unsere Auswärtsfahrt

In zwei Kutschen kamen sie angereist: Hannes, Janine und Peter in der einen, Christian, Florian, Franz und Walter in der anderen. Und weil das eigenartige Kartenbestellsystem von Matterburg in unserem Fall versagt hat (die Karten kamen nicht per Nachnahme an, sondern wurden – ganz entgegen den sonstigen Gepflogenheiten – an Kassa 3 hinterlegt.

Wir verbingen die Zeit vor dem Spiel im gemütlichen und preiswerten Cafe

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Hannes und Florian im SVM-Cafe

unter der Haupttribüne. Es gibt nicht nur die Stadion-Schmalkost sondern auch Qualitätswein aus dem Burgenland, wenn auch nur im Platikbecher, alles mit charmant-ungarischer Bedienung.

Wir verfolgten die zweite Halbzeit des Spiels Austria-Admira auf den Monitoren. Alle hier sind grün-weiß, die meisten auch Doppelanhänger (wenn nicht gerade Mattersburg spielt, dann hält man zu Rapid). Dieses „Beobachten des Rivalen“ erinnerte mich an einen legendären Ausspruch unseres Vize-Kapitäns. Mario Sonnleitner (gesammelt von Walter), der gemeint hat: „Was die Austria macht, ist mir egal. Da schaue ich lieber einem Vogel zu, wenn er irgendwelche Körner frisst.“ (Krone vom 4.10.2013)

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Zuerst ärgerten wir uns über das zu unrecht aberkannte Tor für die Admira, dann über den Führungstreffer für Violett. In der Nachspielzeit, als sich alle schon über dieses eigenartige und immer wieder sich manifestierende violette Glück, mit einem Tor drei Punkte zu holen, ärgerten,  der verdiente Ausgleich, ironischerweise durch den Austria-Leihspieler Srđan Spiridonović.

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Torjubel von Srđan Spiridonović nach seinem Ausgelichstreffer in der Nachspielzeit mit Gelb-Nachspiel

Man hatte den Eindruck, im Stags-Head zu sitzen, so euphorisch war der Jubel im Cafe des Pappelstadions. Das war dann aber auch schon der letzte Jubel der Mattersburger an diesem Tag, denn es war der Tag von Rapid. Ein eindrucksvolles Comeback nach vielen verunglückten Ligaspielen.

Während wir auf der Haupttribüne, ziemlich zentral im Sektor F Platz genommen haben,…

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Franz und Florian im Sektor F (Foto: Walter)

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Walter auf Foto-Safari

…war Christian bei seinen Freunden, den Spirits, im Fansektor.

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Das Publikum

Die Sager, die man in den Reihen des Mattersburger Stammpublikums hört, sind teilweise kabarettreif. Man nimmt es hier nicht ganz so ernst mit dem Fußball. Etwa meinte ein Sitznachbar hinter uns beim Stand von 5:0, „wenn ma jetzt no a Tor kriagn, moch i an Platzsturm“ und bei einem Schuss eines Mattersburger Stürmers in die Wolken: „Fast a Lattenpendler“.

Mit Walter verbindet uns eine ans Esoterische grenzende Theorie. Bier-bedingt musste Walter kurz die Tribüne verlassen, prompt fiel in dieser Zeit ein Tor, das er versäumt hat. Es verblüffte mich als er sagte, dass das Tor nicht gefallen wäre, wenn er sitzen geblieben wäre.

Da ich selbst ähnliche Vermutungen hege (seriös nennt man das den Schmetterlingseffekt), fragte ich nach und als eigentlichen Grund für den klaren Rapid-Sieg nannte uns Walter einfach den Umstand unserer Anwesenheit. Er hat das etwas drastischer ausgedrückt aber ungefähr so war es gemeint.

Was daher auch immer Trainer und Analytiker zum Spiel meinen mögen und oft auch hineininterpretieren, den eigentlichen Grund kennen sie nicht: wir sind es.

Leider ist das nicht nur im positiven Sinn zu verstehen, es gilt auch dann, wenn wir 1:6 verloren hätten. Auch dann hätte unsere Anwesenheit einen wesentlichen Anteil gehabt.

Rapid-Viertelstunde

Mit dem Beginn der Rapid-Viertelstunde wird auch das neue religiöse Element, das „Weststadion“ mit dem Motto „Weil Erinnerung Schafft Tradition – Stadion“ ausgepackt.

Wenn einmal die Massen einen Mythos als religiösen Kitt geschaffen haben, hat die Ratio ausgespielt. Niemand kann sich an diese Zeit des „Weststadion“ erinnern, denn es waren ja nur vier bedeutungslose Jahre, bevor das Hanappi-Stadion geboren wurde; aber von den Massen zelebriert, wird es zum Bindemittel der in den Details der einzelnen Gruppierungen gar nicht so homogenen Gruppe des BlockWest.

Und gerade diese Irrationalitäten dürften es sein, die den Rapid-Fanblock zusammenhalten, wie Religionen das eben können.

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Gut gelaunt machten wir uns auf den Heimweg, Christian schmetterte sein „Weststadion in Hütteldorf“ in den Mattersburger Nachthimmel.

Wir freuen uns schon auf das nächste Auswärtsspiel bei der Admira, denn in der bisherigen Statistik liegt Rapid in der Auswärtstabelle am 2. Platz (Heimtabelle 4. Platz, siehe http://ewkil.at/Liga.aspx?Id=tab)

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Bilder

Auf den Titel klicken, um alle Bilder zu sehen.

2015-11-09 Mitgliederversammlung des „Klub der Freunde des S.C. Rapid“

Gäste: Robert Racic, Louis Schaub, Thomas Schrammel, Richard Strebinger

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2015-11-12 Gleichenfeier (Fotos Hannes)

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2015-11-17 Fenster Windows1 (Fotos Hannes)

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2015-10-22 Baustelle

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2015-11-17 Österreich-Schweiz

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Marseillaise statt Radetzkymarsch als Solidaritätsadresse an Frankreich.

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Grödig-Rapid

1:2 (0:1)

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Wie schon Ernst Dokupil für die Geschichtsbücher festgehalten hat: „Fußball is a Scheißspü“. (Zitat aus einem Artikel aus Die Welt vom 6.11.1997) Wie das Leben halt.

Bemühung wird in der Regel belohnt; bei Rapid scheint das aber eher die Ausnahme zu sein.

  • Ein Stangenschuss muss kein Stangenschuss sein; war es aber.
  • Ein Tackling im Strafraum ist riskant, muss aber auch nicht immer gleich ein Elfer sein; war es aber.
  • Ein Schuss aufs Tor muss auch nicht immer abgelenkt werden. vor allem nicht unhaltbar; wurde es aber.
  • 70% Ballbesitz sprechen eine deutliche Sprache; aber nicht immer im Resultat.
  • Ein Spielerkauf (Jelic) muss nicht immer gleich daneben gehen; ist es aber.

Man sieht: Fußball is a Hätti-Wari-Spü.

Mein Eindruck ist, dass wir mit Tomi einen engagierten Stürmer in unseren Reihen haben, ihn aber zu wenig einsetzen. Tomi könnte mit Jelic (bis zu dessen eventueller Akklimatisierung) Platz tauschen.

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Cupauslosung

Am 9/10. 2. 2016 spielt Rapid daheim gegen die Admira.

Rapid-Viertelstunde vom 6.11.

  • Europa League Check In
  • Wiener Ostliga-Derby
  • Zum Lehrling mit Rapid
  • Special Needs Training
  • Rene Wagner-Wordrap

 

 

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Rapid II-Admira Juniors

3:2 (1:1)

So präsentierten sich die Mannschaften bei angenehmen Temperaturen zum letzten Spiel der Herbstsaison.
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Nach einer Druckphase von Rapid II, die auch durch das 1:0 gekrönt wurde, kamen die Admiraner kurz vor der Pause zum Ausgleich.  Dass Rapid II das Spiel schließlich mit 3:2 gewinnen konnte, ist sehr erfreulich, denn im Großen und Ganzen spielten die beiden Mannschaften auf Augenhöhe.

Nach diesem Sieg von Rapid II gegen die Admira Juniors wären wir zwar aus der Abstiegszone draußen aber Rapid II hat ein Spiel mehr und diese Runde müssen wir noch abwarten. Sportklub (mit einem Unentschieden), Neusiedl und Schwechat (mit einem Sieg) könnten uns noch überholen.

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Tabellenende der Regionalliga Ost am 7-11

Das nächste Spiel ist dann am Freitag, 4. März um 19:30 gegen Horn. Eine Rast bei der Grasel-Wirtin in Mörtersdorf ist eingeplant.

Gunther und Niko von W24 waren ebenfalls am Elektra-Platz und wir freuen uns schon auf ihren Bericht am nächsten Freitag um 18:05.

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Integrationsfläche „Fußball“

Beim Aufwärmen standen wir bei den Eltern von Ahmed Ildiz , zu denen sich auch Serkan Ciftci gestellt hat.

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Serkan Ciftci mit den Eltern von Ahmed Ildiz

Ahmed war im Kader, kam aber nicht zum Einsatz.

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Ahmed Ildiz im Gespräch mit seinen Eltern

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Pilsen-Rapid

In das Land meiner Großeltern

Eigentlich bin ich ein Migrant der dritten Generation, der auch noch die Sprache der Eltern in einer tschechischen Schule erlernt hat, ein Feature, das den heutigen meist türkischen Migranten ziemlich abgeht.

Zu sehen, dass man die Sprache noch nicht verlernt hat, dass man alle Aufschriften lesen kann, sich verständigen kann, dass man sich einfach wie zu Hause fühlt. Diese Fahrt nach Pilsen war daher ein ganz besonderes Erlebnis für mich.

Gemeinsam mit Christian, Florian und Walter starteten wir am Matchtag um 6:00 die Autofahrt nach Pilsen (Ankunft etwa um 12:00). Für die Hinfahrt wählten wir die Autobahnroute über Brünn und Prag, für die Rückfahrt wählten wir die Route über Budweis und legten dort auch eine Mittagspause im dortigen „Kleinen Brauhaus“ ein.

Mein letzter Besuch in Tschechien war 1968. Damals, in der Zeit des Prager Frühlings waren die Städte in einem tristen Zustand und touristisch wenig attraktiv. Das hat sich nun entscheidend verändert. Die städtische Infrastuktur hat praktisch westliches Niveau, die Stadtkerne sind prächtig renoviert und sehenswert. Pilsen trägt heuer den Titel „europäische Kulturhauptstadt“ und man sieht das auch an der liebevollen Gestaltung der Straßen und Plätze.

Viele dieser tschechischen Städte, auch Pilsen und Budweis verfügen über einen quadratischen Hauptplatz, der sich wie ein Fenster mit einem Blick zurück bis ins Mittelalter präsentiert.

Begibt man sich auf die Aussichtsplattform der Kirche,

Aussichtsterasse der St. Bartholomäus-Kathedrale

Aussichtsterasse der St. Bartholomäus-Kathedrale

bietet sich der folgende 360-Grad-Panorama-Blick:

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Pano Pilsen“ von Stefan B. – Eigenarbeit. Lizenziert unter CC-by-sa 3.0/de über Wikipedia.

Florian, Christian und Walter

Florian, Christian und Walter am Hauptplatz von Pilsen

Hotel Marriott

Dass man in einer Bierstadt weilt, wird im Hotel selbst und auch überall in der Stadt zur Schau gestellt. Im Hotelrestaurant fehlt es auch nicht an einschlägiger Dekoration.

"Bier" in allen Srpachen.

„Bier“ in allen Sprachen.

Das Hotel Marriott schaut auf seine Gäste und bietet in der Nachttischlade die richtige Lektüre an: das Neue Testament (tschechisch) und das Buch „Mormon“ (englisch).

Heliges Hotel Marriott

Heliges Hotel Marriott

Dafür ist die Minibar leer.

Es ist schon beim Spiel in Lemberg aufgefallen, dass im dortigen Hotel das Erdgeschoß die Nummer 1 hat. Wir dachten an eine lokale Kuriosität aber da sich diese Beobachtung in Pilsen wiederholt hat, muss man dahinter eine östliche Besonderheit vermuten. Hier einmal der Beweis:

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Im Aufzug des Hotel Marriot gibt es kein Erdgeschoß

Die Stockwerkszählung schaut also so aus: -1, 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7

Wie schaut es dann mit der Stockwerkszählung im Osten aus? Ein einstöckiges Haus in Pilsen wäre in Österreich ebenerdig. Ein zweistöckiges in Pilsen bei uns einstöckig und so weiter. Am 21. November hat im Volkstheater das Nestroy-Stück „Zu ebener Erde und erster Stock“ Premiere. Im Osten müsste das wohl heißen „Im ersten und zweiten Stock“.

Die Brauerei

Das Pilsner Bier war nicht immer so berühmt wie heute. Im 19. Jahrhundert gab es sogar Bürgerproteste gegen die damals schlechte Bierqualität und es war der deutsche Bierbrauer Josef Groll, der 1842 die bis heute typische Bierart, die auf Gärung in kalten Kellern beruht, einführte. Das Pilsner Urquell ist damals entstanden.

Eingang zur Brauerei aus dem Jahr 1842

Eingang zur Brauerei aus dem Jahr 1842

Das Highlight eines Pilsen-Besuchs ist aber ein Essen in den riesigen Gasträumen, des Restaurants „Na Spilce“, die in den ehemaligen Gärkellern der Brauerei entstanden sind. Der Andrang ist groß, eine Vorreservierung ist wichtig.

Unsere Runde im Pilsner Brauhaus, rechts Josef und Andreas

Unsere Runde im Pilsner Brauhaus, rechts Josef und Andreas

Franz, Christian im Pilsner Braukeller (Aufnahme: Walter)

Franz, Christian im Pilsner Braukeller (Aufnahme: Walter)

Ein besonderes Highlight war, dass in diesen Stunden vor dem Spiel auch René Wagner mit seiner Frau den Keller besuchte.

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René Wagner mit Gattin

Wir bedanken uns bei Andreas für die tolle Organisation des Hotels und die Besorgung der Matchkarten.

Der tschechische Bieralltag besteht aber aus dem leichteren 10er und und dem gehaltvolleren 12er Bier:

10° und 12 ° Bier in Tschechien

10° und 12 ° Bier in Tschechien

Die Doosan Arena

Das Stadion wurde in den 1950er Jahren errichtet. Aus dieser Zeit stammt die jetzt noch bestehende Haupttribüne mit zwei Rängen. Damals hatte das Stadion eine Laufbahn. Das heutige Erscheinungsbild stammt von einem Umbau 2012, bei dem drei Tribünen dazugebaut wurden. Was genau dieser Südkoreanische Konzern „Doosan“ tut, kann man hier nachlesen.

Das Spiel

Unsere Plätze waren im Sektor C des zweiten Rangs der Haupttribüne und so präsentierte sich das Stadion etwa eine Stunde vor Spielbeginn:

Blick vom Sektor C auf die Doosan-Arena

Blick vom Sektor C auf die Doosan-Arena

Noch bei der letzten Mitgliederversammlung des „Klubs der Freunde des SCR“ erklärte uns Andy Marek, dass er keine Chance sieht, für Pilsen weitere Karten außer den bereits ausverkauften 600 Karten für den Fansektor zu bekommen. Dann aber gab es aber doch einen ganzen zusätzlichen Sektor auf der Haupttribüne, in dem sich VIPs mit diversesten Fangruppen vermischten. Dieser Sektor C bot Platz für 400-500 Personen und dazu kamen noch einzelne kleine Gruppen in anderen Sektoren. Geschätzt waren daher doch etwa 1200 Rapidler in Pilsen.

Sitzplan Doosan Arena

Sitzplan Doosan Arena

Diese bunte Fanmischung hatte zur Folge, dass im Sektor C gleich vom Beginn des Spiels alles gestanden ist. Wer immer damit begonnen hat, den Sitzplatzsektor in einen Stehplatzsektor umzufunktionieren, es mussten alle hinter ihm Sitzenden wohl oder übel auch stehen, wenn sie nicht das Spiel versäumen wollen. Es dauerte fast 20 Minuten bis ein Ordner, unterstützt von Andy Marek die Stehordnung in eine Sitzordnung gebracht hat. Das erste Tor von Philipp Schobesberger haben einige prompt nicht gesehen.

Das Spiel wurde dann auch so entschieden, wie man sich das erwarten konnte. Das Tor von Pilsen entstand in einer starken Drangphase von Pilsen, bei der die Angriffe dann irgendwann doch nicht mehr ausreichend verteidigt werden konnten.

Aber die Rapid-Tore waren beide typische Kontertore, die durch die hoch stehende Pilsner Abwehr begünstigt waren. Dass das zweite Tor unfreiwillig komisch zustande kam, mag ein glücklicher Zufall sein aber es hat auch vorher und nachher nicht an hochkarätigen Chancen für Rapid gefehlt, die sogar einen höheren Sieg ermöglicht hätten.

Philipp Schobesberger wurde von der UEFA ins Team der Runde gewählt.

Die Mannschaft und das Trainerteam hat mit diesem vierten Sieg und dem damit gesicherten Aufstieg ins Viertelfinale enorm viel für Rapid und auch für den österreichischen Fußball erreicht.  Laola1 vermutet auch schon Interesse aus dem Ausland an Zoran Barisic. Andy Müller deutet in diesem Laola-Interview an, dass die zusätzlichen Einnahmen durch die Siege und den Einzug in das Sechzehntel-Finale vorgezogene Transfers in der Winterpause ermöglichen würden.

Rapid um 8 Plätze verbessert

Beim Hinspiel gegen Pilsen lag Rapid in der Punktewertung für die laufende Saison auf Platz 28. Nach dem Rückspiel steigert sich Rapid auf Platz 20, Siehe Tabelle von Bert Kassies.

UEFA Team Koeffizienten 2015/2016

UEFA Team Koeffizienten 2015/2016

Warum man auf Platz 20 ist, wenn man doch alle Spiele gewonnen hat, hat zwei Gründe:

  1. Mannschaften in der CL-Gruppenphase erhalten 4 Bonuspunkte und stehen damit immer bei sonst gleicher Punktezahl immer 4 Punkte vor einer Mannschaft der EL.
  2. Zu jeder Punktezahl, die eine Mannschaft aus individuellen Spielen erreicht, werden immer auch die Punkte des jeweiligen Landes dazugezählt und dabei schneidet Österreich im heurigen Jahr schlecht ab, weil wir nur 20% der möglichen Punkte erhalten, weil vier von fünf ursprünglich angetretenen Vereinen ausgeschieden sind.

Und weil es so schön ist, hier wieder die Tabelle der Gruppe E:

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Weltfußball berichtet, dass nur mehr zwei Rapid-Siege fehlen, um für die Saison 2017/18 wieder 5 internationale Startplätze für Österreich zu erobern. Und das ist gar nicht  mehr ganz so unrealistisch, wenn am 12. Dezember ein Sieg gegen Minsk gelingen sollte.

Links

Kurios: Tschechischer Spielbericht mit Google-Translate übersetzt

Vorläufige Torschuss in der 8. Minute Michal Ďuriš, die geschickt auf der rechten Seite frei erzielt. Laxness auf Seiten der seinen Versuch aber die Gastgeber hatten Torhüter Neuheit entschärfen das Problem. Die erste gefährliche Aktion Schnelle hellte sich mehr als šestsetihlavý Kessel Gäste. Verzögern Schobesberger bekam einen perfekten Ball zum großen Spiel, das geladen wird, zu punkten. Schnelle und 13. Minute Vorsprung vor Viktoria Plzen 1: 0. In der dreiundzwanzigsten Minute konnte Schobesberger die Partitur zu erhöhen, wenn er schlug Walk und steuerte auf Matúš Kozáčik. Obstřel aber der Mittelfeldspieler scheiterte ideal österreichischen Einheit und leitete den Ball, um vor den Toren der rechten Stange Pilsen Schrein. Zwei Minuten später belohnt Schiedsrichter Banti Limberského Intervention Gelbe Karte und erhielt Gelegenheit Schnelle Freistoß aus einer gefährlichen Position vor dem Tor gegeben. Steffen Hofmann, sondern nur ging in den Handschuh Matúš Kozáčik. Minute No. 32 wurde Torchancen Victoria markiert. Ball auf dem Elfmeterpunkt, schlagen die Mark Thomas Hořava, aber seine Grund Schuss verfehlte das Ziel Schnelle. Große Übergang in Angriff endete Kovaříková Schuss zeigte Viktorianer in der 38. Minute des Spiels. Durch Rajtorala und Kolar bekam den Ball auf Mittelfeldspieler mit der neunzehn auf dem Rücken, seine aggressiven Versuch, sondern ging nur an das Publikum. Goal nicht bringen rasches Handeln Kolar mit Duris, so dass die erste Hälfte endete in einem schlechten Zustand für Plzen.

Zu Beginn der zweiten Hälfte der Verteidigung Viktorianer Standardsituation von Wien aus der Gefahrenzone. Aufmerksame Kozáčik aber es war 48 Minuten auf der Website. Nach 55 Minuten stellte er ein gefährlicher Weitschuss einen neuen Mann auf dem Platz Srdjan Grahovac, aber nach einem Konter ungenau ausgerichtet. Viktorianer versuchte, sich aktiv gegen das Coaching zu spielen, die sie blühte auch. Eine Reihe von Standardsituationen, weder Ziel Chance Thomas Hořava über. Coach Karel Krejci reagierte auf das Spiel, Wechselstrom und 63 Minuten in das Feld anstelle von Milan Petržela frischen Jan Kopic geschickt, fünf Minuten später, von Daniel Kolar Jan Holenda ersetzt. Nun ist die robuste Stürmer war eine Schlüsselfigur in diesen Minuten. Zuerst 70 Minuten die Latte getroffen, ein paar Augenblicke später, nach Kovaříková Pass Kopf ging – band 1: 1! Viktorianer in der zweiten Hälfte diktierte das Tempo des Spiels, natürlich, kam das Schlimmste, was man haben könnte. Separate spill nicht wirklich nezakončil Philipp Schobesberger, verpasste nur gerutscht, aber aufgrund der Trägheit hinter der Torlinie schlurfte der Ball – 1: 2. Alles oder nichts, wahrscheinlich 10 Minuten vor dem Ende, sagte Trainer Karel Krejci, verwendet er die letzte Substitution und statt Rajtorala geschickt Francis, den dritten Angreifer ajdin mahmutović Tonhöhe. 84 Minuten nicht benutzt fast hundert-prozentige Chance Michal Ďuriš gegen dessen Schuss aus einer kleinen Linden geschickt warf Handschuhe Torwart Neuheiten. Für die gegnerische Verteidigung Victoria nahm Konter österreichische Spieler, aber sie waren auch nicht mit übermäßiger Präzision begegnet, und landete am Torpfosten. Trotz der Enddruck Vikoria mindestens erreicht die Siedlung auch im zweiten Spiel mit dem Ziel der RAPID Wien erlag.

Heimfahrt

08:00 Frühstück
09:00 Abfahrt vom Parkhaus
11:30 Ankunft in Budweis
12:00 Mittagessen im Kleinen Brauhaus
13:00 Abfahrt aus Budweis
16:30 Ankunft in Schwechat
17:00 Ankunft in Favoriten

Dieses Tagebuch

erscheint ab sofort auf der Adresse http://tagebuch.ewkil.at. Die Beträge bis zum Spiel Rapid-Sturm am 31. Oktober sind gleichzeitig auch auf http://ewkil-rapid.blogspot.com zu finden. Die Kategorisierung und Beschlagwortung wird in der nächsten Zeit vervollständigt.

 

 

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Pilsen-Rapid Vorbereitungen

2015-11-05

Unsere Pilsen-Fahrt ist ein ziemlich spontanes Unternehmen. Als Nicht-Minsk-Fahrer hatten wir keine Aussicht auf Karten im Fanblock. Eine direkte Anfrage an Pilsen blieb unbeantwortet. Doch dann kam das spontane Angebot „Der Gärtner„, ob wir mitfahren wollen und das haben wir aufgegriffen. Nachdem Hannes als dritter Mann abgesprungen war, holten wir Christian „ins Boot“. Wegen eines Ausfalls eines weiteren Teilnehmers war noch eine vierte Karte frei und Walter nahm das Angebot an.

Teilnehmer

  • Die Gärtner
  • Christian
  • Florian
  • Franz 
  • Walter

Zeitplan

  • 06:15 Walter (Buchengasse)
  • 06:45 Chrisitan (Schwechat)
  • 07:15 McDonalds (Rautenweg)
  • 10:00 [Jause irgendwo, eventuell Krizanov auf der Route nach Prag.]
  • 13:00 Pilsen Marriot (ohne Pause)
  • Spaziergang durch die Altstadt und von dort zur Brauerei
  • 16:00 Brauerei
  • 17:30 ins Stadion
  • 19:00 Spielbeginn
  • 21:30 Hotel

Rückfahrt

Entweder wieder über die Autobahn
oder über Budweis

Marschverpflegung pro Person

2 Mineral
2 Cola Light
1 Eistee
2 Sandwiches
2 Mannerschnitten

Hotel

Sady 5. Kvetna 57, Plzen, 301 00,
liegt gegenüber vom Stadion
Es gibt kostenloses WLAN

Pilsner Brauerei

​​U Prazdroje 7, 304 97, Plzeň
Tisch für 12 Personen bestellt.
Plan1

Stadtspaziergang

Plan2

1. Stadtplatz Náměstí Republiky (Platz der Republik)

Die Mitte des historischen Stadtkerns wird von einem großen Stadtplatz gebildet, der mit seinen Abmessungen 139 × 193 Meter zu den größten Stadtplätzen nicht nur in der Tschechischen Republik, sondern in ganz Europa zählt. Hier pulsiert das Herz der Stadt. Der Platz ist ein natürliches Zentrum für Kulturereignisse, Feiern und Märkte. Am Platz dominiert die St-Bartholomäus-Kathedrale und zu den weiteren Wahrzeichen gehören auch eine Pestsäule aus dem 17. Jahrhundert und drei moderne goldene Brunnen. Die modernen Brunnen nach einem Entwurf von Ondřej Císler stehen dort, wo einst die ursprünglichen Brunnen zu stehen pflegten. In Becken aus schwarzem chinesischem Granit fällt Wasser aus vergoldeten Speiern, die einen Engel, eine Windhündin und ein Kamel – Motive aus dem Pilsner Stadtwappen – symbolisieren. Als Speier dienen bronzene Abgüsse verschiedener Höhe, für deren Vergoldung etwa 720 Gramm Gold verwendet wurden.

2. St.-Bartholomäus-Kathedrale

Die beste Weise, Pilsen kennenzulernen, ist der Blick aus dessen höchstem Punkt – dem 102, 26 Meter hohen Kirchturm der St-Bartholomäus-Kathedrale. Es handelt sich um den höchsten Kirchturm in der Tschechischen Republik. Der Bau der St.-Bartholomäus-Kathedrale setzte unmittelbar nach der Stadtgründung an. Der Dom ist 58 Meter lang und 30 Meter breit. In der Höhe von 25 Metern gibt es ein merkwürdiges Netzgewölbe. In der Mitte des neogotischen Altars ist dann das wertvollste Juwel der Stadt zu sehen – die 134 cm hohe Statue der Jungfrau Maria mit Jesuskind, die sog. Pilsner Madonna. Auf der hinteren Seite der Kirche findet man ein barockes Gitter, das mit Engelsköpfchen geziert ist. Jeder Engel hat einen anderen Ausdruck, aber nur einer, der am meisten angefasste, ist Glücksbringer.

3. Renaissance-Rathaus

Wenn man sich dem Portal der St.-Bartholomäus-Kathedrale mit der Stirn stellt, sieht man auf der linken Seite ein Renaissance-Juwel – das Pilsner Rathaus. Es wurde nach den Plänen des italienischen Baumeisters Giovanni de Statia im Jahre 1558 erbaut. Das Gebäude ist mit Graffiti geziert, die böhmische Herrscher und das Stadtwappen abbilden. Besichtigen Sie auch die Eingangshalle des Rathauses, das sog. Maßhaus, in dessen hinterem Raum es ein Modell des historischen Stadtkerns gibt.

4. Kaiserhaus

Links vom Rathaus findet man das Kaiserhaus. Auf einer massiven Säule steht hier die Statue des Ritters Roland, der manchmal auch Žumbera genannt wird. Dessen Anwesenheit sollte den neuen Ankömmlingen kundmachen, dass in der Stadt Ordnung herrscht. Der Name des Hauses erinnert an Kaiser Rudolf II. Als im September 1599 in Prag Pest ausbrach, flüchtete sich der Herrscher mit einem Teil des Hofes gerade hierher. Pilsen wurde bis zum 4. Juni 1600 die Hauptstadt des ganzen Reichs. Heute gibt es in der ersten Etage des Hauses das Arbeitszimmer des Pilsner Oberbürgermeisters.

5. Pestsäule

Zwischen dem Kaiserhaus und der Kathedrale erblickt man eine Pestsäule. Sie wurde von den Pilsner Bürgern im Jahre 1681 aus Dankbarkeit für den milden Verlauf einer Pestepidemie gebaut. Die Spitze der Säule ist mit einer barocken Replik der berühmten Pilsner Madonna geziert.

6. Haus „Zum Roten Herzen“ (U Červeného srdce)

Diesen Neorenaissance-Bau erkennt man leicht an einem kleinen roten Herzen in der Mitte dessen Fassade. Das mit Graffiti von Mikoláš Aleš gezierte Haus stammt aus dem Jahr 1894. Das Graffiti-Gemälde erinnert an ein berühmtes Turnier, das in Pilsen zu Ehren Ferdinands II. von Tirol stattfand.

7. Bistumsgebäude

Das Bistumsgebäude steht direkt gegenüber dem Eingang in die Kathedrale. Dieses Haus wurde im Jahre 1710 vom barocken Architekten Jakub Auguston umgebaut und zählt zu den wertvollsten Barockbauten in Pilsen.

8. Große Synagoge

Die Große Synagoge wurde im Jahre 1892 im maurisch-romanischen Stil erbaut, es handelt sich um die größte Synagoge in Tschechien und nach der Budapester Synagoge sogar die zweitgrößte in Europa. Die einzigartige Akustik dieses unikalen Baus trägt zu den unvergesslichen Erlebnissen bei Konzerten, die hier oft stattfinden.

9. Großes Theater

In den Parkanlagen Smetanovy sady findet man das Gebäude des J.K.Tyl-Theaters – das Große Theater. Es wurde im Jahre 1902 im Neorenaissance-Stil erbaut und trägt einige Jugendstil-Elemente. Heute ist es eine der zwei Dauerbühnen des J.K.Tyl-Theaters.

10. Parkanlagenring

Die in mehrere Teile gegliederten Parkanlagen entstanden bereits in der Mitte des 19. Jahrhunderts als Promenade-Alleen an den Stellen der abgerissenen Stadtmauern. Sie gehören zu den meistbesuchten Orten der Innenstadt Pilsens. Dank ihrer runden Form scheinen die Alleen eine grüne Halskette der Stadt zu bilden – geziert mit hochgewachsenen Bäumen, Blumenbeeten und Brunnen. Aussichten auf bedeutende Pilsner Gebäude steigern dann nur noch die Erlebnisse, die man beim Spaziergang gewann. Der gesamte Parkanlagenring wird von den Parkanlagen Smetanovy sady, Kopeckého sady, Šafaříkovy sady, Křižíkovy sady, sady 5. Května und sady Pětatřicátníků gebildet.

11. Studien und Wissenschaftliche Bibliothek der Pilsner Region

Unter dem Großen Theater sieht man ein graues klassizistisches Gebäude, in dem die Studien- und Wissenschaftliche Bibliothek der Pilsner Region untergebracht ist. Ursprünglich gab es hier ein Dominikanerinnenkloster. Nach der Auflösung des Klosters hatte in dem Gebäude seinen Sitz ein Philosophisches Institut, das auch der Komponist Bedřich Smetana besuchte. Die auffallende Statue vor dem Gebäude stellt Josef František Smetana dar, den Professor des hiesigen Gymnasiums und zugleich Onkel des berühmten Komponisten.

12. Hotel Slovan

Gehen Sie zurück in die Parkanlagen Smetanovy sady, genießen Sie den angenehmen Spaziergang durch den Parkanlagenring und ergötzen Sie sich am Blick auf Pilsner Gebäude. Eines davon ist das prächtige Hotel Slovan (früher genannt Waldeck), das Ende des 19. Jahrhunderts das vornehmste Hotel in Pilsen war, in dem sogar Kaiser Franz Josef I. zu Gast war. Im Hof eines Häuserblocks über dem Hotel Slovan (Str. Smetanovy sady 5) befindet sich – wohl verborgen – die älteste Synagoge Pilsens.

13. Kulturhaus Měšťanská beseda

Anfang des 20. Jahrhunderts begann die niedriger gelegenen Parkanlagen Kopeckého sady das repräsentative Gebäude des Kulturhauses Měšťanská beseda zu schmücken. Es wurde von den Pilsner Bürgern gebaut, um das Zentrum des Vereins- und Gesellschaftslebens schlechthin zu werden. Das Gebäude mit zwei Gesellschaftssälen und einem Restaurant ist im Neorenaissance-Stil erbaut und weist auch einige Jugendstildekorationselemente auf. Ein untrennbarer Bestandteil des Hauses ist dessen Jugendstil-Café.

14. Franziskanerkloster mit der Mariä-Himmelfahrt-Kirche

Die Mariä-Himmelfahrt-Kirche wurde im Jahre 1295 gestiftet und zusammen mit dem anliegenden Franziskanerkloster zählt zu den ältesten Bauten in Pilsen. Die St.-Barbara-Kapelle ist mit Fresken aus der Zeit um das Jahr 1460 geschmückt. In den Innenräumen des Franziskanerklosters ist das Museum kirchlicher Kunst untergebracht.

15. Westböhmisches Museum

Das Gebäude des Westböhmischen Museums wurde in den Jahren 1893-1902 im Neorenaissance-Stil erbaut. Zu den bedeutendsten Sehenswürdigkeiten gehört die städtische Rüstkammer mit einer im europäischen Ausmaß bedeutenden Sammlung gotischer Schusswaffen. Sehen Sie sich das Vestibül des Museums an und versuchen Sie eine originelle Bogenlampe anzuschalten.

16. Theatrum Mundi

Eine besondere Ergänzung des wirkungsvollen Kolorits der städtischen Parkanlagen ist das größte Wandgemälde in der Tschechischen Republik – das sog. Theatrum Mundi. Das Gemälde entstand im Jahre 2001 und es bildet die berühmtesten Persönlichkeiten Pilsens ab – vom Stadtgründer, König Wenzel II., bis zu dem beliebten Schauspieler Miroslav Horníček, der in Pilsen im Jahre 1918 geboren wurde.

17. Fleischbänke (Masné krámy)

Das Gebäude der ehemaligen Fleischbänke steht an seiner Stelle seit dem Jahr 1392. Es diente als Fleischmarkthalle bis in die 50er Jahre des 20. Jahrhunderts hinein. Heute findet man in diesen einzigartigen Räumlichkeiten bildende Werke. Die Fleischbänke verwandelten sich nämlich zum Ausstellungssaal der Westböhmischen Galerie.

18. Wasserturm

Das älteste Wasserwerk Pilsens ist ein vierseitiger spätgotischer Turm an der Ecke der Straße Pražská ulice (Prager Str.) und der Parkanlagen sady 5. Května. Der Turm war Bestandteil der Stadtbefestigung am ehemaligen Prager Tor und in der Vergangenheit diente es als Wasserspeicher für die historischen Brunnen am Platz der Republik.

19. Brauereimuseum und Pilsener historische Keller

Wenn Sie die Geschichte der Bierherstellung kennenlernen wollen, besuchen Sie das Brauereimuseum, das sich direkt in einem brauberechtigten Haus unweit des Wasserturmes befindet. Im Innenhof des Museums beginnt auch die Besichtigung der historischen Keller Pilsens. Unterhalb des Stadtkerns gibt es 20 Kilometer lange Kellerkorridore, deren Teil Sie besichtigen werden.

20. Mühlgraben

Der Wasserkanal auf der östlichen Seite der Stadtmauern führte einst Wasser in die Mühle Panský mlýn (Herrenmühle), die ungefähr an der Stelle des heutigen Hotels Mariott stand. Der romantische Winkel war Anfang des 19. Jahrhunderts ein beliebtes Ziel für Spaziergänge der Pilsner, die hier auch eine Schifffahrt unternehmen konnten. Im Jahre 2010 entstand hier ein künstlicher See innerhalb einer wunderschön hergerichteten Parkfläche.

21. Brauerei Plzeňský Prazdroj

Das Gelände der Brauerei Plzeňský Prazdroj (Pilsner Urquell) ist etwa 15 Minuten Fußweg entfernt. Der Weg führt am Mühlgraben Mlýnská strouha vorbei und durch eine Unterführung kommt man in die Parkanlagen Štruncovy sady. Ein Fußgängersteg über den Fluss Radbuza führt Sie direkt zum Innenhof der Brauerei. Unterwegs sieht man ein Neorenaissancegebäude der Turnhalle Sokol sowie das Stadion der Fußballmannschaft FC Viktoria Plzeň. Während der Brauerei-Besichtigung besuchen Sie einen der modernsten Abfüllräume in Europa, ein Panoramakino, eine unikale Exposition der Rohstoffe und ein gegenwärtiges Sudhaus. Höhepunkt der Besichtigung ist Besuch der historischen Brauereikeller, wo Volljährige ungefiltertes (naturtrübes)und nicht pasteurisiertes Bier Pilsner Urquell zu kosten bekommen. (In den Kellern empfiehlt es sich, warme Kleidung zu tragen.)

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2015-11-03 19:00 Rapid II-Austria

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Mitgliederversammlung des KdF

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Termin

Montag, 9. November 2015, ab 18:30,  Interviews und Diskussion ab 19:00

Gäste

  • Philipp Huspek
  • Louis Schaub
  • Thomas Schrammel
  • Richard Strebinger

Einladung

Der „Klub der Freunde des SCR“ lädt Leser dieses Newsletters ein, bei unserer Mitgliederversammlung zu „schnuppern“. Bitte um Voranmeldung unter 0664-1015070 (Franz Fiala).

Philipp
Huspek
Louis
Schaub
Thomas
Schrammel
Richard
Strebinger
GebDat 05.02.1991 29.12.1994 05.09.1987 14.02.1993
GebOrt Grieskirchen Fulda Kittsee Wiener Neustadt
Alter 24 20 28 22
Größe 1,72 1,77 1,76 1,94
Vertrag bis 30.06.2018 30.06.2017 30.06.2018 30.06.2019
Vorgängervereine Grieskirchen Jgd., Wallern, Jgd, Ried U15/U16/U18/I, BW Linz, Ried, BW Linz, Grödig Admira Jugend, Rapid Jugend/U18/II Jahrndorf, Berg, Rapid U15/U16/U18/II, Lustenau. Rapid II. Wacker, Rapid II/I, Ried, Rapid, Ried St.Pölten U18, Hertha BSC U17,/U19/II, Bremen, Regensburg, Bremen
Einsätze
Bundesliga 107 89 157 4
Erste Liga 65 52
Landesliga 28 30 14
RL 29 22 67
ÖFB-Cup 13 8 21 3
EL 2 2 15
CL-Quali 1 4
EL-Quali 4 2
Jugend  25 1 1

 

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