Vienna-Rapid II
17. Oktober 2015
Rapid-Pilsen
23. Oktober 2015

WAC-Rapid 2:1

Logo zum Spiel WAC-Rapid (Quelle: Facebook)

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Das war nix.

Mitgliederversammlung am 20.5.2019 mit:
Präsident Michael Krammer, Geschäftsführer Christoph Peschek und Präsidiumsmitglied Josef Kamper
Nur für Mitglieder!

Und der Knackpunkt im Spiel war irgendwie die 16. Minute als der wiedergenesene Thanos Petsos erneut vom Platz musste. Nur in dieser ersten Spielphase konnte Rapid mit gefälligen Kombinationen aufwarten, aber wahrscheinlich auch nur, weil sich der Gegner zuerst einmal das Spiel von Rapid durch Abwarten testete. Auch wäre es unfair gegenüber Srdjan Grahovac, ihm eine Schuld umzuhängen. Ich meine eher den psychologische Moment, dass das Spiel durch einem frühen Wechsel in Unordnung gebracht wurde.

Irgendwie erinnerte dieses Spiel an das Spiel vom 7. April, als man am selben Ort gegen den WAC im Cup ausgeschieden ist. Auch damals konnte ein Last-Minute-Tor von Philipp Schobesberger nichts mehr an der Niederlage ändern. Aber der war heute wegen eines Knieproblems nicht einmal im Kader.
Seit dem Abgang von Robert Beric wissen wir, wie wichtig dieser Spieler für Rapid war. Er war nicht nur vor dem Tor, sondern auch im Mittelfeld präsent. Es hat bei hohen Bällen zwei Verteidiger an sich gebunden und konnte immer wieder das Spiel nach vorne ziehen. Durch die Mitte geht derzeit nichts oder nicht viel, ich fürchte, weil Matej Jelic sich noch zu wenig im Spiel einbringt.

Rapid war bei diesem Spiel ziemlich linkslastig. Rechts war niemand. Nur, wenn Philipp Schobesberger aufgeboten werden kann, kommt es zu einer Doppelzange mit Florian Kainz. So aber bleibt Florian zu einer Art Alleinunterhalter in der Rolle, das Spiel nach vorne zu tragen, der dann auch noch wegen der unbesetzten rechten Flanke, die vom Gegner wenigstens zu beobachten wäre, bequem von zumindest zwei Abwehrspielern in Schach gehalten werden konnte.

So bleibt uns zunächst einmal die Hoffnung, dass uns Viktoria Pilsen unterschätzen möge und Rapid am Donnerstag zu seinen kämpferischen Tugenden zurück findet. Davon war heute wenig zu sehen, das Spiel wurde fair geführt aber eben vielleicht ein bisschen zu wenig kämpferisch seitens Rapid; „blutleer“, wie HelgePayer im Interview gesagt hat.

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Wahlverhalten von Rapid- und Austria-Anhängern

Sportnet publizierte zwei Grafiken, die das Wahlverhalten von Rapid- und Austria-Anhängern darstellen sollen. Es wird im Bericht leider nicht darauf eingegangen, wie man das aus der Masse der Stimmen isolieren kann, daher schreibe ich lieber „soll“.
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