Rapid-Sturm

Nach einem Warm-Up im Rapid-Shop und in der Kulinarik des Stadion-Center geht’s mit etwa Verspätung ins Stadion.

Choreografie

Tolle Choreografie des BlockWest! Begleitet von Klängen des Johann Strauß-Walzers „Wiener Blut“ ziehen die Mannschaften aufs Feld.

„Wiener Blut, selt’nes Gut, du erhebst, du belebst, unser’n Mut“

Als Reim etwas holprig, aber perfekt dem Rhythmus des Walzers „Wiener Blut“ angepasst.

Eine eventuelle Choreografie der Grazer habe ich verschlafen. Dafür fielen folgende Spruchbänder auf:

  • HalloWien: Ka Maskn und trotzdem ur-schiach.
  • Im übrigen sind wir der Meinung, dass Sturm Graz für professionelle Strukturen, Karriereplattform und attraktiven Fußball stehen muss.

Das lassen wir so stehen. Ganz so attraktiv war der gebotene Fußball der Grazer aber nicht.

Das Spiel 2:1 (1:0)

Wie schwer das Toreschießen trotz drückender Überlegenheit ist, das zeigte uns dieses Spiel gegen Sturm. Phasenweise gab es für Rapid Chancen im Minutentakt; aber eben nur Chancen.

Sehr gefällig war das Kombinationsspiel von Rapid mit einem überragenden Florian Kainz auf der linken Seite (in der ersten Halbzeit auch rechts).

Stürmer, die Achillesferse von Rapid

Im Teletext werden die besten Torschützen der Bundesliga veröffentlicht.

  • 9 Gorgon, Soriano
  • 7 Minamino
  • 6 Keita
  • 5 Kayode, Kienast, Starkl
  • 4 Damari, Grünwald, Pink, Tadic, Venuto

Ein Rapidler ist nicht dabei. Vermutlich ist der beste Rapidler in dieser Disziplin immer noch Robert Beric, gefolgt von Florian Kainz.

Also müssen Oldie Steffen und der Verteidiger Mario für die Tore sorgen, während die Stürmer Chance um Chance vergeben oder einfach nicht am richtigen Platz, zumindest nicht in der geforderten Zeit sind. Am Tor von Steffen kann man ablesen, wie viele Tore uns durch die noch fehlende Erfahrung der jüngeren Spieler durch die Lappen gehen. Steffen hat den Grazer Tormann elegant überhoben, während viele der Jung-Stürmer einfach drauf losfetzen und dadurch zur leichten Beute des jeweiligen gegnerischen Tormanns werden.

In dieser Suche nach dem momentan geeignetsten Stürmer gefiele mir eigentlich Tomi am besten. Viel weniger als mit den beiden Eingesetzten Philipp und Matej kann ja gar nicht passieren.

Schon wieder der Stadion-Name

Dass den Block-West-Fans nicht auffällt, dass sie einerseits für einen sehr traditionsbehaftetem Stadion-Namen ihres Partnerklubs 1. FC Nürnberg werben, einen Namen, der tatsächlich eine Verbindung mit dem Klub signalisiert…

BlockWest wirbt für „Max Morlock Stadion“

…während sie für das eigene Station einen Namen propagieren, der mit dem Verein rein gar nichts zu tun hat, einen Namen, der so interessant ist wie „Westautobahn“ oder „SMZ-Ost“, eine Bezeichnung, die mangels Alternativen nur eine geografische Einordnung ermöglicht, mehr aber auch nicht und der eigentlich nur eine Verlegenheitslösung der Gemeinde war.

BlockWest wirbt – wie immer – für eine Bezeichnung

Es ist mir nicht bekannt, dass jemand von einer Rapid-Vergangenheit im „WestStadion“ berichtet. Dieses „Weststadion“ war ursprünglich sowohl für Wacker als auch Rapid gedacht und daher erklärt sich der vereinsneutrale Name „Weststadion“. Dass Wacker im Laufe der Bauzeit mit der Admira fusionierte, führte dazu, dass das Weststadion die alleinige Heimstätte von Rapid wurde.

Bereits vier Jahre nach der holprigen Eröffnung des „Weststadion“ wurde das Stadion in „Gerhard Hanappi Stadion“ umbenannt und erwarb sich erst danach einen Kultstatus ähnlich dem der legendären „Pfarrwiese“.

In den vier Jahren des „Weststadion“ von Mai 1977 bis April 1981 fallen keinerlei Titel für Rapid, weder Meister- noch Cup-Titel, die man mit diesem Namen in Verbindung bringen könnte. Und gerade dieser vierjährige Kompromiss-Name soll jetzt für die Zeit nach 2026 der Name der Rapid-Heimat sein?

Bitte nicht!

Nach dem Spiel

Für Kurzentschlossene gibt es noch Karten für das Pilsen-Spiel am kommenden Donnerstag.

Links

Neusiedl-Rapid II

0:2

Johannes hat während seines Studiums in Wien viele Spiele im Hanappi-Stadion besucht. Jetzt wohnt Johannes ganz in der Nähe des Neusiedler Sportzentrums in einer tollen Wohnung. Er ist Rapid-Theoretiker, in dem Sinn, dass er zwar alle Spiele von Rapid im Fernsehen verfolgt aber seit seinem Studium in Wien keines mehr live miterlebt hat. Wir wollten ihn motivieren, mit uns zu kommen. Er zeigt uns seine tolle Wohnung und begleitete uns bis zum Stadioneingang, doch als Theoretiker kehrte er schließlich wieder um. Vielleicht das nächste Mal.

Wir waren zwar noch nie im Sportzentrum in Neusiedl, dennoch werden wir am Eingang freundlich begrüßt, besonders Christian in eine bekannte Fußballgröße.

Das obligate Menü, bestehend aus Tombola-Losen, Schnitzelsemmel und Getränk in einem beheizten Zelt stimmt uns auf das Spiel ein.

Florian und Christian beim Abendessen im beheizten Zelt.

Wir beobachten das Aufwärmen unmittelbar vor unseren Sitzplätzen.

 

Rapid-Austria Salzburg

Vor dem Spiel

Der nur spärliche Besuch der Lokale im Stadioncenter deutete schon darauf hin, dass man auch während des Spiels mit nur wenigen Zuschauern zu rechnen haben wird. Und so war es dann auch, nicht einmal 10.000 Zuschauer sahen das Spiel.

Florian (und Franz) bei Gnocchi im Don Camillo

Zu Ehrenrettung der Fans muss man aber anmerken, dass an Wochenenden die Zuschauer aus den umliegenden Bundesländern einen großen Anteil am Zuschauerschnitt haben. Und für diese Zuschauer sind Arbeit und Anreise während der Woche nur sehr schwer zu vereinbaren.

„Salzburg ist komplett weiß-violett“

Die Salzburger konnten das alles vereinbaren. Zahlreich und lautstark mit einer ziemlich heftigen Böller-Detonation meldeten sich die Fans von Austria-Salzburg nach langer Absenz vom österreichischen Spitzenfußball zurück auf der größten österreichischen Fußball-Bühne im Happel-Stadion.

Ein eindrucksvoller Fanblock ganz in weiß, der sich am Mittwoch Abend in F3 präsentiert.

Wenn nur die Probleme mit dem lieben Geld nicht wären…

Die einen haben das Geld, die anderen die Fans…

Kurz darauf derselbe Block in violett.

Die Salzburger wurden auch standesgemäß vom Block-West begrüßt…

„Endlich seids es Beidln wieder da, in Salzburg nur die Austria!“

…was die Fans von Austria-Salzburg sogar mit Applaus quittieren. Damit die Salzburger aber nicht allzu übermütig werden, bekommen sie gleich darauf die eigentliche Begrüßung zu lesen:

„Salzburga Oaschlecha“, damit haben sich die Freundlichkeiten auch schon wieder aufgehört.

Weitere Spruchbänder

Salzburg: „Behördenwillkür Auflagenscheiß, wollt Ihr uns zerstören um jeden Preis?“

Salzburg: „Pleite aber trotzdem geil!“

Rapid: „Behörden und Politik; Tranditionsvereine und deren Fans zu schikanieren ist Euer Weg, um unseren Fußball zu ruinieren“

Salzburg: „Eure Benchmark ist zurück“

5:1

Die rasche Führung von Rapid nach einem Doppelschlag von Philipp Schobesberger lassen die Zuschauer beim 2:0 zur Pause entspannt einem erfolgreichen Tag entgegen sehen.

Leider gibt es in der TvThek gerade von diesem Spiel keine Zusammenfassung, sodass das zweite Ferserl-Tor von Philipp Schobesberger nicht archiviert werden kann.

Tomi wurde erstmals eingesetzt und zeigte sich durchaus in Spiellaune und krönte das auch mit einem Tor.

In der Stürmerfrage herrscht immer noch das Experiment vor.

Wer hätte gedacht, dass nach dem mühsamen Cup-Spiel gegen Amstetten, die Hürde des Erstligisten Austria-Salzburg bravourös so gemeistert werden könnte.

Spektakel „Weststadion“

Das Spektakel „Weststadion“ darf zum Beginn der Rapid-Viertelstunde nicht fehlen.

Neuerdings präsentiert sich die „Weststadion“-Idee auch als Internet-Auftritt: http://www.weststadion.at/

Warum Fans, die frei sind in der Wahl des Namens für ihr Stadion, gerade auf die Idee kommen, einen geografischen Verlegenheitsbegriff zu wählen, ist mir ein Rätsel. Ein schlichtes „Rapid-Stadion“ würde doch über die Örtlichkeit viel mehr aussagen. In einem „West-Stadion“ können alle spielen; aber „Hanappi-Stadion“ oder „Rapid-Stadion“ wären einzigartige Begriffe und jeder, der dann eventuell dort spielen sollte, weiß, dass das nicht gerade seine Heimat ist.

Auch die Nürnberger Ultra-Freunde wollen kein „Frankenstadion“, was eben ein Ortsbegriff wäre, sondern sie wollen ein unverwechelbares „Max-Morlock-Stadion“, das nach ihrem großen Spieler der 50er Jahre benannt werden würde. Ich verstehe daher auch nicht, warum nicht weiterhin vom „Hanappi-Stadion“ gesprochen werden könnte, als Reminiszenz an den großen Rapidler.

Pyro

Irgendwie scheinen die Fans im Block-West zu glauben, als würde der Sager, der Cup „hätte eigene Regeln“ auch für das Verhalten im Stadion gelten. Jedenfalls scheint die schon sehr lange diszipliniert eingehaltene Böller-Ruhe mit einem Mal ein Ende zu haben, sodass sogar Andy Marek zum Mikrofon greifen musste, um die Störenfriede zu ermahnen; leider ohne besondere Wirkung.

„Ersatzdroge“ Bühnentechnik

Dass es so gar keine Lösungen für dieses ewige Pyro-Problem geben sollte, glaube ich nicht. In anderen Ländern wird das durchaus aktiv angegangen, auch in diesem Blog wurden bereits Vorschläge gemacht.

Die folgenden zwei Szenen stammen aus den USA vom Spiel Seattle Sounders gegen LA Galaxy, das die Sounders mit 3:2 für sich entscheiden konnten. In der ersten Szene schießt Andreas Ivanschitz den Freistoß, der zum 1:0 für die Sounders führt.

Die Szene zeigt ein kontrolliertes Feuerwerk, das offenbar von den Fans gezündet werden kann. In diesem weiten Bereich der Bühnentechnik gibt es sicher eine große Zahl attraktiver Technologien, die man statt der unnötigen Strafzahlungen ankaufen könnte.

Sekundenbruchteile nach dem Tor werden die Bühnen-Flammenwerfer gezündet.

Links

Rapid-Austria

1:2

„In Wien nur wir“, Choreografie des Block-West
„Tod uns Hass dem FAK“, na ja.
„Werden wir heute im Derby siegen,

wird die schleimige Plage dieser Stadt vertrieben.

Meistertexter am Werk, hüben und drüben.

Nicht gerade nach unserem Geschmack war das Ergebnis dieses Spiels. Ein aberkanntes Rapid-Tor von Jelic, ein Eigentor von Max Hofmann (gut, er war schon sehr unter Druck) und dann ein bewegungsloser Tormann in der 89. Minute (gut, in der Zeitlupe übersieht man leicht, dass der Ball aus kurzer Distanz und mit enormem Tempo angerauscht kam).

Aber das war es: die letzte Minute. Gegentore in der letzten Minute sind die unangenehmsten.

Wir wissen das auch in leidvoller Erfahrung von den Spielertransfers. Sowohl seinerzeit bei Jelavic und jetzt auch bei Beric. Der Verein muss unter großem Zeitdruck handeln und viele Optionen hat er nicht. Wie Last-Minute-Tore. Jetzt sehen wir erst, welchen Wert so ein mitspielender Stürmer hat.

Die beiden Einwechslungen haben Rapid gut getan. Besonders Schobesberger über rechts sorgte für Druck.

Viele Freunde hat sich Schiedsrichter Lechner nicht gemacht.

Links

2015-10-24

2015-10-25

Fußball bis Ende November

2015-10-28 20:30 H Rapid-Austria-Salzburg

2015-10-29 19:00   Podiumsdiskussion in der Hauptbücherei

2015-10-30 18:00 A Neusiedl-Rapid II

2015-10-31 16:00 H Rapid-Sturm

2015-11-03 19:00 H Rapid II-Austria Amateure

2015-11-05 19:00 A Rapid-Pilsen

2015-11-07 18:00 H Rapid II-Admira Juniors

2015-11-08 16:30 A Grödig-Rapid

2015-11-17 20:45 H Österreich-Schweiz

2015-11-21 18:30 A Mattersburg-Rapid

2015-11-23 19:00   Mitgliederversammlung, Gasometer

2015-11-24 21:05 A Villarreal-Rapid

2015-11-29 19:00 H Rapid-Altach (3 Freikarten pro Mitglied)

Rapid-Cashback-Karte

Ich habe meine Cashback-Karte mit der Post bekommen.

Personalisierte Cashback-Karte in der Online-Ansicht

Man muss sie noch aktivieren. Das kann man entweder durch Rücksendung des ausgefüllten Abschnittes oder besser gleich online:

Schritt 1: http://cashback.skrapid.at. Man klickt rechts oben auf den Link „Jetzt kostenlos registrieren“ und sieht dann ein Formular, das dem Formular auf der Rücksendekarte entspricht.

Schritt 2: Mit diesem Registriervorgang wird die Karte personalisiert. Die auf der Karte und am Rücksendeabschnitt eingetragene Nummer wird im Formular eingetragen. Alle Felder müssen ausgefüllt sein. Den Sicherheitskode (Captcha) darf man nicht vergessen.  Es gibt auch ein Feld „Fanklub“, in das ich „EwkiL:Rapid“ eintragen konnte. (Eine Mehrfachauswahl ist nicht möglich.) Auf „Weiter“ klicken.

Schritt 3: Man bekommt eine E-Mail, die einen Link zum Abschließen der Registrierung. Wenn man diesen Link anklickt, öffnet sich eine Seite mit vorausgefüllter E-Mail-Adresse. Man muss ein Passwort mit mindestens 8 Zeichen wählen. Damit ist man registriert und kann sich später mit E-Mail und Passwort auf der Seite anmelden.

Schritt 4: Auf der Seite http://cashback.skrapid.at mit dem soeben gewählten Daten (E-Mail / Passwort) anmelden. Man muss noch eine Datenschutzerklärung und eine Zustimmung zur Verarbeitung der Daten zustimmen.

Personalisierte Webseite

Schritt 5: Man befindet sich jetzt auf der personalisierten Seite (man ist eingeloggt) und kann sich im Angebot umschauen. Die Top-Angebote im oberen Teil sind:

  • Rapid-Shop (3% + 3 Shopping Points pro 100 Euro)
  • Pizza On Tour (3% + 1,5 Shopping Points pro 100 Euro)
  • VW Kamper (1% + 0,5 Shopping Points pro 100 Euro)
  • Adidas (2% + 2,5 Shopping Points pro 100 Euro)
  • Conrad (2% + 1 Shopping Points pro 100 Euro)
  • Universal (3% + 4 Shopping Points pro 100 Euro)

Wenn ich die Symbolik richtig deute, muss man zwischen Online-Angeboten und Ladentisch-Angeboten unterscheiden. Manche Rabatte werden nur Online gewährt. Für die obigen Beispiele sind das Rapid, Adidas, Conrad und Universal. Man kann also die Karte bei diesen Anbietern nicht im Geschäft vorweisen. Nur der Online-Kauf ist rabattiert.

Bitte nicht glauben, die obigen Anbieter wären alle. Das sind nur die, die derzeit auf der Webseite besonders hervorgehoben werden. Es gibt Hunderte andere Shops, die eine Vergünstigung anbieten.

 

Unter den persönlichen Einstellungen kann man die Stammdaten, die Karten und die Einkäufe verwalten.

 

Wichtig: Cashback gibt es nicht beim Kauf selbst sondern der Rabatt wird gesammelt und wenn 5 Euro beisammen sind, wird dieser Betrag auf ein Bankkonto überwiesen. Damit das auch funktioniert, muss man im persönlichen Profil die Daten für eine Bankverbindung eintragen.

 

Was ein bisschen unklar ist, wie man zu einer Karte kommt, wenn man sich an der Aktion nicht beteiligt hat und die Karte nicht zugesendet bekommen hat. Aber das wird vermutlich beim Derby erklärt werden.

Rapid II-Amstetten

0:4

So toll das Resultat in der Vorwoche gegen die Vienna war, so frustrierend dieses 0:4 gegen Amstetten. Und es war sogar verdient.

Fragen über Fragen!

  • Ist es allein das Alter der Mannschaft?
  • Sind es die Trainer? (Nach 13 Spielen und letztem Tabellenplatz muss man auch das fragen dürfen.)
  • Sollte man nicht die jungen Rapidler mit Spielern der Kampfmannschaft, die in Wartestellung sind, stärken?
  • Wie will man sich sonst vom drohenden Abstieg retten?

Die Gruppe der Supporter „Block West II“ hatte sogar eine Choreografie vorbereitet. Leider habe ich die SD-Karte zum Fotoapparat zu Hause vergessen und meine Handy-Kamera ist ziemlich dürftig.

Hübsche Choreografie der Hornissen und der Hütteldorfer Jungs (Foto: Hornissen)
sogar zweiteilig war die Choreografie (Foto: Hornissen)

Unter den Gästen waren auch Zoran Barisic, Thomas Hickersberger und Raimund Hedl. Leo Gartler war nicht anwesend, daher gab es einen Ersatz-Stadion-Sprecher.

Links

Restprogramm

  • 2015-10-30 18:00 A Neusiedl
  • 2015-11-08 15:00 H Admira Amateure
  • 2015-11-15 15:00 H Austria Amateure

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Rapid-Viertelstunde vom 23. Oktober 2015

  • Der EL-Matchday Minus One
  • Training Special Needs Team
  • Fanartikelkatalog erscheint
  • Die Rapid-Cashback Card ist da
  • Fans halten Kabinenansprache

Zum Video

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Das Fernseh-Diktat

Das Fernseh-Diktat

Man kann sich des Eindrucks nicht erwehren, dass die Fernsehstationen auf die Bedürfnisse des Fußball-Betriebs zu wenig Rücksicht nahmen.

Rapid kündigte am 19. Oktober um 8:35 für das Spiel gegen Altach einerseits eine Freikartenaktion für Abonnenten und gleichzeitig mit einem Ankick um 14:00 eine familienfreudliche Beginnzeit an. Dieser Termin wurde mit der Bundesliga und offenbar auch mit SKY abgesprochen.

Um 14:00 kam die die Ankündigung, dass „SKY den Spieltermin auf 19:00 verlegt“ hat.

Rapid ermöglicht es bei diesem Altach-Spiel drei Freunde kostenlos ins Stadion zu mitzunehmen. Insbesondere sollen Familien mit Kindern angesprochen werden, also potentielle Rapid-Fans von morgen. Daher war diese famiienfreundliche Beginnzeit mit 14:00 vereinbart.

Der größte Fußballverein im Land veranstaltet also eine Riesenaktion, die Familien ansprechen soll und das müsste doch eigentlich im Interesse aller sein, sogar im Interesse von Sky, denn man will ja nicht über Events berichten, die vor einer Handvoll Menschen – etwa wie in Grödig – stattfinden, sondern über Sport-Ereignisse, die Fußball-Österreich bewegen.

Aber nein, weil es programmtechnisch praktisch ist – vielleicht hätte man da organisatorisch etwas ändern müssen – werden solche Bemühungen der Vereine im Keim erstickt. Es ist ein bisschen Management im Stronach-Stil unter dem Motto „wir zahlen und ihr tanzt (nach unserer Pfeife)“.

Man hat den Eindruck als wäre nicht die Bundesliga der Veranstalter dieser Spiele sondern die Fernsehanstalten.

In England ist es üblich, dass in jeder Runde einzelne Spiele zu familienfreundlichen Beginnzeiten stattfinden, vielleicht auch, um neue Besucherschichten zu erschließen. Aber in England stehen Fernsehstationen unter mehr Konkurrenzdruck und müssen daher flexibler sein.

Die Bundesliga könnte den Vereinen sogar empfehlen, einmal pro Quartal einen Termin für einen Familiensonntag anzusetzen, als Werbung für die Zielgruppe Richtung Familien.

Ziemlich eigenartig, diese fehlende „Mitarbeit“ der Fernsehstationen.

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Rapid-Pilsen

Rapid-Pilsen 3:2

Mit einer imposanten dreiteiligen Choreografie der Tornados wurde das Spiel gegen Viktoria Pilsen eingeleitet.

Choreografie der Tornados Teil 1. Ganz in Weiß
Choreografie der Tornados Teil 2. Rot-Weiß „Wien“
Choreografie der Tornados Teil 3. Grün-Weiß „Rapid“

Auch die Fans von Viktoria Pilsen haben eine Choreografie vorbereitet:

Choreografie von Viktoria Pilsen

Die goldene Fußball-Regel

Es ist schon sonderbar. Da gibt es eigens dafür abgestellte Torrichter, die den Strafraum im Blickfeld haben sollten und dann kommt es zu einem Hands eines Verteidigers im Strafraum und niemand hat’s gesehen. Das heißt, es haben alle gesehen, sogar wir, die wir 80 Meter weit entfernt am Juchhe sitzen, nicht aber die Herrn Schiedsrichter.

Pech für uns.

Dann aber kam es zum Ausgleich per Brust durch Louis Schaub und es soll eine Abseitsposition gewesen sein. Auch das wurde übersehen.

Glück für uns.

Das untermauert wieder die „Goldene Fußball-Regel“, dass sich Bevor- und Benachteiligungen im Laufe der Zeit ausgleichen (sollten). Es ist ein zusätzliches Glück, dass sich die beiden Situationen auch noch im selben Spiel ereignet haben, denn sehr oft ist ja genau das nicht der Fall.

Rapid spielt ziemlich stürmerlos

Es ist kein Zufall, dass einerseits wenig Tore fallen und die Mehrzahl der Tore von allen möglichen Spielern erzielt werden, nur nicht von den Spielern, die dafür abkommandiert sind, den Stürmern.

Unser Zoki hat hier tatsächlich mehr Qual als Wahl. Er hat eher die Wahl des kleineren Übels.
Von der Art der Einsätze vermute ich, dass Zoki in Matej Jelic mehr Entwicklungspotenzial sieht. Die Vertragslaufzeiten (Jeilc: 2019, Alar: 2016, Prosenik: 2018, Tomi: 2017). Ich will mir einfach nicht vorstellen, dass ein ausgehungerter Tomi nicht wenigstens so initiativ ist wie die beiden eingesetzten Prosenik und Jelic.

Ján

Ohne die tolle Leistung von Ján hätten wir diese Runde nicht so gut überstanden.

Wenn man aber dem Kommentar von Helge Payer lauscht, dann hat dieser einen Tormann dafür gelobt, dass er vor dem Stürmer die Beine eher zusammenstellt und das das gut wäre. Unser Ján bekam aber das zweite Gurkerl im zweiten Spiel in einer ganz ähnlichen Situation. Gegen den WAC gabs ja auch so ein Gegentor. An dem könnte er noch arbeiten.

Weil’s so schön ist…

Tabelle der Euro-Gruppe 3 nach dem dritten Spieltag mit Rapid an der Spitze.
  • Mit einem Sieg in Pilsen ist die KO-Phase sicher erreicht, denn Rapid hätte dann 12 Punkte und Pilsen kann auf höchstens 9 kommen.
  • Mit einem Unentschieden in Pilsen würde Rapid zunächst Tabellenführer bleiben und ist nach der Endabrechnung mindestens Zweiter. Pilsen könnte zwar noch Punktegleichstand herstellen, da aber in der EURO-League das direkte Duell die Reihenfolge bestimmt, hätte Rapid gegen Pilsen 4 Punkte erreicht und ist daher jedenfalls vorne. (Danke an Gregor Ritter, FB).
  • Mit einer Niederlage in Pilsen (und einem gleichzeitigen Sieg von Villarreal, von dem man ausgehen muss) gibt es einen Wechsel an der Tabellenspitze und alles ist noch offen.

Wir können also dem Spiel in Pilsen mit Spannung entgegensehen, denn Pilsen braucht einen Sieg, um im Rennen zu bleiben. Wir fahren als Einzelreisende mit dem Auto nach Pilsen und bedanken uns bei Andreas für die Besorgung der Karten über seine direkte Tschechen-Connection. Meine eigene Kartenanfrage an den Verein blieb unebantwortet.

UEFA-Rangordnung bei Punktegleichheit

Bei der Endabrechnng am 12. Dezember könnte es auch zur Punktegleichheit zwischen Teams kommen. Für diesen Fall zählt für die Rangordnung:

(1) höhere Punktezahl
(2) Tor-Differenz
(3) Anzahl der Tore
(4) Anzahl der Auswärts-Tore

Wenn keines dieser vier Kriterien zu einer Rangordnung geführt hat, werden die Punkte (1) bis (4) paarweise für die punktegleichen Kontrahenten durchgeführt und bei Gleichheit wie folgt fortgesetzt:

(5) Tordifferenz in allen Gruppenspielen
(6) Anzahl der Tore in allen Gruppenspielen
(7) Anzahl der Auswärts-Tore in allen Gruppenspielen
(8) Anzahl der Siege in allen Gruppenspielen
(9) Anzahl der Auswärtssiege in allen Gruppenspielen
(10) Niedrigere Anzahl von Verwarnungen (Rot unbd Gelb/Rot: 3 Punkte, Gelb: 1 Punkt)
(11) UEFA-Klub-Koeffizient

Wichtig ist also das direkte Duell und es ist auch wichtig, viele Tore zu schießen. In dieser Disziplin ist derzeit Villarreal durch den 3:0 Auswärtssieg voran.

Wir sind unter den Top 50!

Michael Krammers Wunsch ist erfüllt, Rapid ist in der laufenden Saison in den Top 50!

Wie geht das?

Für jedes gewonnene Spiel gibt es zwei Punkte und dazu kommt ein Landeskoeffizient (LK).

Rapid (LK 0,6) ist eine von drei ungeschlagenen Mannschaften in der EURO-League. Die anderen sind Sporting Braga (LK 1.1) und Napoli (LK 1.0).

Das Punktekonto von Rapid für 2015/16 ist also 6.6.

Unter den Clubs der Europa-League ist Rapid wegen des kleineren Landeskoeffizienten (es ist in diesem Fall ein Nachteil, dass Österreich 5 Startplätze hat, denn die Landespunkte sind durch das Ausscheiden der vier anderen nur mehr ein Fünftel) auf Platz 3. Österreich ist auf Platz 16 und hat heuer nur 3 Punkte erspielt. Ein Fünftel davon sind eben die 0,6 Punkte für den Landeskoeffizienten.

Zu den Teams der Euro-League kommen aber noch die die Teams der Champions-League und die bekommen neben den zwei Punkten für einen Sieg auch noch 4 Bonuspunkte für das Erreichen der Gruppenphase (die bekommt man in der Euro-League nicht). Und daher sind eben noch weitere 25 Vereine der Champions-League vor Rapid.

Hier ist die Tabelle:

Clubranking am 22. Oktober (Quelle: Bert Kassies)

Diese Tabelle ist leider nur der Punktestand für die laufende Saison. Bei einem Ranking für die Reihung in der nächsten Saison werden auch die letzten fünf Jahre dazugerechnet und dabei schaut es dann nicht mehr so gut aus.

Aber es gibt ja noch die Hoffnung auf eine bessere Zukunft. Ein Anfang ist gemacht.

Links

2015-10-21 (Vorberichte)

2015-10-22 (Spieltag)

2015-10-23 (Nachlese)

Wer sich den jeweils letzen Monat der Rapid-Spiele in einem Video anschauen will, schreibt an ewkil{at]iam.at.

WAC-Rapid

WAC-Rapid 2:1

Logo zum Spiel WAC-Rapid (Quelle: Facebook)

Logo zum Spiel WAC-Rapid (Quelle: Facebook)

Das war nix.

Und der Knackpunkt im Spiel war irgendwie die 16. Minute als der wiedergenesene Thanos Petsos erneut vom Platz musste. Nur in dieser ersten Spielphase konnte Rapid mit gefälligen Kombinationen aufwarten, aber wahrscheinlich auch nur, weil sich der Gegner zuerst einmal das Spiel von Rapid durch Abwarten testete. Auch wäre es unfair gegenüber Srdjan Grahovac, ihm eine Schuld umzuhängen. Ich meine eher den psychologische Moment, dass das Spiel durch einem frühen Wechsel in Unordnung gebracht wurde.

Irgendwie erinnerte dieses Spiel an das Spiel vom 7. April, als man am selben Ort gegen den WAC im Cup ausgeschieden ist. Auch damals konnte ein Last-Minute-Tor von Philipp Schobesberger nichts mehr an der Niederlage ändern. Aber der war heute wegen eines Knieproblems nicht einmal im Kader.
Seit dem Abgang von Robert Beric wissen wir, wie wichtig dieser Spieler für Rapid war. Er war nicht nur vor dem Tor, sondern auch im Mittelfeld präsent. Es hat bei hohen Bällen zwei Verteidiger an sich gebunden und konnte immer wieder das Spiel nach vorne ziehen. Durch die Mitte geht derzeit nichts oder nicht viel, ich fürchte, weil Matej Jelic sich noch zu wenig im Spiel einbringt.

Rapid war bei diesem Spiel ziemlich linkslastig. Rechts war niemand. Nur, wenn Philipp Schobesberger aufgeboten werden kann, kommt es zu einer Doppelzange mit Florian Kainz. So aber bleibt Florian zu einer Art Alleinunterhalter in der Rolle, das Spiel nach vorne zu tragen, der dann auch noch wegen der unbesetzten rechten Flanke, die vom Gegner wenigstens zu beobachten wäre, bequem von zumindest zwei Abwehrspielern in Schach gehalten werden konnte.

So bleibt uns zunächst einmal die Hoffnung, dass uns Viktoria Pilsen unterschätzen möge und Rapid am Donnerstag zu seinen kämpferischen Tugenden zurück findet. Davon war heute wenig zu sehen, das Spiel wurde fair geführt aber eben vielleicht ein bisschen zu wenig kämpferisch seitens Rapid; „blutleer“, wie HelgePayer im Interview gesagt hat.

Links

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Wahlverhalten von Rapid- und Austria-Anhängern

Sportnet publizierte zwei Grafiken, die das Wahlverhalten von Rapid- und Austria-Anhängern darstellen sollen. Es wird im Bericht leider nicht darauf eingegangen, wie man das aus der Masse der Stimmen isolieren kann, daher schreibe ich lieber „soll“.

Vienna-Rapid II

Vienna-Rapid II 1:1

Endlich einmal ein Spiel, bei dem die talentierten Spieler von Rapid II auch ein engagiertes Publikum erleben. Immerhin 900 Zuschauer bei nasskaltem Wetter im gemütlichen Stadion auf der Hohen Warte. Vor dem Spiel wird noch alles erledigt, was erledigt werden muss.

Auf den Toiletten der Vienna wird Dir nicht langweilig, es gibt immer was zum Lesen.
Weitere Bilder

Lasst Euch durch das Bild nicht täuschen, die Anlage ist blitzblank sauber, die Toilettenspülung erfolgt vollautomatisch und man hat den Eindruck als würde man die zahlreichen Pickerl in allen Ehren an ihrem Platz halten und damit geradezu für weitere Inschriften einladen. Hier eine kleine Auswahl:

  • Der 12te Mann kann auch eine Frau sein
  • Sometimes AntiSocial, Always AntiFascist
  • Wir sind Zecken
  • Screaming Birds
  • Abschiebungen verhindern Du musst
  • …still loving FVWC
  • …für faire Beihilfen im Studium
  • Anarchistische Buchhandlung
  • First Vienna Womyn Support
  • Wanderers Love Vienna, Hate Racism
  • Smash §278
  • Fußballfans gegen Homophobie

Engagiert wie immer, die vereinigten Fangruppen von Rapid II mit den Hütteldorfer Jungs, den Grün-weißen Hornissen und Pumukl on Tour.

Hütteldorfer Jungs mit neuen, professionellen Transparenten.

Amas-Support hat sich unter das schützende Tribünendach zurück gezogen.

Es wurde hier schon mehrfach erwähnt, dass die durchwegs guten Leistungen von Rapid II sich mehr Zuschauer von Rapid verdienen würden.

Mannschaftsaufstellung und Aktion „Vollfan statt vollfett“

Zum genauen Spielverlauf, bitte den Rapid-Bericht lesen.

Dass bei dem Spiel der Erste gegen den (fast) Letzten spielte, konnte man nicht erkennen. Feine Technik bei den jungen Rapidlern, gutes Zusammenspiel. Ein Spiel auf Augenhöhe. Sehr ausgeglichen, die erste Hälfte.

Sehr fair und kollegial das Publikum. Ein Vienna-Fan sah unsere Rapid-Bekleidung, kam zu uns und gratulierte uns zur Qualität unserer jungen Mannschaft. Das erlebt man auch nicht alle Tage.

Nach der Pause kam die Vienna besser ins Spiel und erzielte nach einem tollen Lochpass das 1:0. Die Antwort von Trainer Michael Steiner war die Einwechslung von Edvin Orascanin und Serkan Ciftci und tatsächlich ging damit ein Ruck durch den Sturm von Rapid II und mit tollen Aktionen näherte man sich dem Vienna-Tor, bis schließlich der Ausgleich durch den 19-jährigen Tamás Szántó nach einem Pass von Edvin Orascanin gelang.

Der Vienna-Traum von der Erste Liga.
Rapid II konnte ihr am Weg dorthin die ersten Punkte in einem Heimspiel abknöpfen.

Links

EwkiL: Bilder · Blog
Ligaportal: Bericht
Rapid: Bericht
Vienna: Bericht
Weltfußball: Spielbericht

  • Ein Training mit Schrammel
  • 111 Gründe, Rapid zu lieben
  • Sportzeitung-Leser bei Rapid
  • Antworten auf Abo-Fragen
  • Florian Kainz im Wordrap

Rapid GmbH & CoKG

Obelix Rapid GMBH & CO.KG

[2015-10-13 11:00]

Ich wäre ein schlechter Fan der Asterix-Folgen I-XXIV, würde ich nicht alle möglichen Ereignisse des Lebens mit den Helden von Uderzo in Zusammenhang bringen. Für sehr viele typisch menschliche Situationen findet sich in den Abenteuern der beiden Helden eine Entsprechung.

Im vorletzten Band XXIII OBELIX GMBH & CO.KG wird demonstriert, wie Geld(gier) Freundschaften zerstören kann und es schließlich doch gut ausgeht, wie es eben in Geschichten zu sein pflegt.
Bei Rapid dürfte aber diese Geschichte kein Happy-End haben. „Wir können keine Ausnahmen machen“ steht auf der Rapid-Homepage. Uns geht es nicht um Ausnahmen sondern um Fairness gegenüber den Fans und die ist bei dem gewählten Zuteilungsverfahren nicht gegeben, weil Gruppen nicht Berücksichtigung finden.
Dass mit dem neuen Stadion, auf das wir uns alle freuen, auch Neue Zeiten auf uns zukommen, war klar. Dass wir, die Südtribnen-Sitzer die eigentlichen Verlierer des Neubaus sind, damit haben wir uns schon abgefunden. Wenn dann aber zum allgegenwärtigen Kommerz auch noch die Unfairness dazukommt, dann wird man zumindest ein bisschen traurig und wütend; so wie Asterix auf seinen Freund Obelix, dessen Blick durch das rasche Geld mit dem Hinkelsteinhandel getrübt ist.
Es geht um das Vorkaufsrecht der Abos im März. Hier wird viel von den Fans verlangt. Viel Geld für gute Plätze. Dass zentrale Plätze teurer sein werden als Randplätze, gut, damit konnte man rechnen. Dass aber langjährige Freundschaften oder auch Fangruppierungen durch die Art der Zuteilung auf eine Zerreißprobe gestellt werden, das ist doch für einen Mitgliederverein eine ziemlich sonderbare Vorgangsweise.

Alle AbonnentInnen werden von Rapid einen Brief bekommen, in dem mitgeteilt wird, wie viele Jahre das jeweilige Abo bei Rapid registriert ist und wann demnach der Abokauftag sein wird. Zum Beispiel:
Jahre Kauftag
10-9  1. Kauftag
 8-7  2. Kauftag
 6-5  3. Kauftag
 4-3  4. Kauftag
 2    5. Kauftag
 0-1  6. Kauftag

Dieses Verfahren ist plausibel sofern es sich um einen Einzelplatz handelt. Es betrifft auch nicht die Abonnenten des BlockWest, denn Stehplätze sind nicht nummeriert und man steht, wo halt Platz ist. Aber Sitzplatzabos sind eine Kaufentscheidung mit ziemlich weitreichenden Folgen und man will ja nicht „allein auf weiter Flur“ sitzen sondern gemeinsam mit der Familie oder mit Freunden.

Beim Übergang ins Happel-Stadion konnten wir unsere Hanappi-Abos auf benachbarte Sitze legen und eine Familie sitzt heute beisammen, manchmal sogar auf besten Plätzen. Bei der Rückkehr nach Hütteldorf wird diese Gruppenbildung auf unliebsame Weise auf eine harte Probe gestellt.

Es geht um die neue Ost, die Vereinigung der bisherigen Süd- und Nordtribünen-Sitzer.

Die Preiskategorien im neuen Stadion.
Es geht um die begehrten Plätze der Kategorie A.

Die Art der Abo-Vergabe wird entweder dazu führen, dass bestehende Gruppen durch die verschieden lange Abo-Vergangenheit zerrissen werden oder, dass diese Gruppe nur einen ziemlich ungünstigen Platz auswählen kann, weil sie nämlich auf jenen Zuteilungs-Termin warten muss, der dam jüngsten Abonnenten entspricht.

Warum ist das unfair?

Rapid-Modell

Rapid betrachtet die Abonnenten als Einzelpersonen und für diese ist nur wichtig, wie lange sie selbst ein Abo besessen haben. Bei Einzelpersonen gibt es kein Problem.

Wir, die Fialas haben fünf Abos aber nur zwei davon laufen über einen längeren Zeitraum, andere (zum Beispiel jenes von meiner Frau) sind erst im Laufe der Jahre dazu gekommen. Unsere Plätze waren bisher benachbart, werden es aber im neuen Stadion wegen der Zuteilungstage nicht sein können.

Wenn wir also zukünftig beisammen sitzen wollen, dann müssen wir jenen Verkaufstag auswählen, der der kürzesten Abolaufzeit entspricht und das ist zwei Jahre für den Platz von Ferdinand, der erst beim Einzug ins Happel-Stadion dazu gekommen ist. Und das, obwohl Florian und ich schon 10 Jahre Abonnenten sind.

Wir empfinden daher das Verfahren als extrem unfair gegenüber Gruppen, die gemeinsam sitzen wollen. Die „Längerdienenden“ müssen auf ihren Bonus gänzlich verzichten, wenn sie mit den Besitzern der kürzeren Abos benachbart sitzen wollen.

Die Rapid-Verkaufsprozedur berücksichtigt nämlich in keiner Weise den Wunsch, dass es Gruppen gibt, die einigermaßen gemeinsam sitzen wollen. Die Aussage, dass man „keine Ausnahme machen könne“ liegt nur daran, dass man ein unfaires Modell, zur Anwendung bringt.

Warum Rapid die Fangruppen und Familien auf eine so gravierende Nagelprobe stellt, verstehe ich nicht ganz, sind doch alle Regeln im Fußball auf Fairness ausgerichtet.

Dieses Rapid-Modell hat für Gruppen folgende mögliche Verhaltensmuster zur Folge.

(1) Das Jeder-für-sich-Modell

Eine Gruppe, die derzeit benachbart sitzt, löst sich auf, jeder kauft an seinem Abo-Einkaufstag. Es erfolgt eine Entsolidarisierung bestehender Gruppierungen.

(2) Das Modell einer Seilschaft

Die Gruppe bleibt beisammen und orientiert sich an dem Teilnehmer mit der kürzesten Abolaufzeit und verzichtet auf die Einkauftsvorteile der längerdienden Abonnenten. (Das entspricht einer alpinen Seilschaft, die sich in der Routenwahl und beim Tempo am schwächsten Teilnehmer orientieren muss.)

(3) Das Verzichtmodell

Man nutzt das Vorkaufsrecht der längeren Abos und verzichtet darauf, die Abos mit kürzeren Laufzeiten zu verlängern und kauft eben bei Bedarf Einzelkarten zu, da man ohnehin nicht gemeinsam sitzen würde. Das wäre in unserem Fall nicht ganz unlogisch, haben wir doch das Abo meiner Frau sehr oft an Freunde weiter verschenkt.

Ich empfinde alle drei Strategien als unbefriedigend. Das letzte, das „Pfeif-Drauf-Modell“ ist auch für Rapid nachteilig.

Welche Wirkung hat das Rapid-Modell auf das Einkaufsverhalten?

Das hängt von dem Grad des Gruppenzusammenhalts ab. Manche Gruppen werden zersplittert und manche Gruppen werden zugunsten des Mitglieds mit der kürzesten Abo-Laufzeit warten.

Wenn alle Gruppierungen das Seilschafts-Modell anwenden, dann gibt es am letzten Einkaufstag ein Einkaufsgedränge, weil alle Gruppierungen auf ihr schwächstes Mitglied gewartet haben. Aber genau das wollte man durch die Zuteilung besonderer Einkaufstage verhindern.

Ich schlage daher statt dem Rapid-Verkaufsmodell ein Modell vor, bei dem der Bonus länger dienender Sitzplatzschweine für eine Gruppe nicht gänzlich verloren geht und nenne es

Das Sparschweinmodell

(1) Einzelner Abonnent

Wir können einen Abonnenten wie einen Einzahler in ein Sparschwein sehen, das bei der Verteilung der neuen Abos ausgeräumt wird. Durch jedes Abojahr vermehrt sich das Sparguthaben und im kommenden März wird das Sparschwein geschlachtet, wobei der angesparte Geldbetrag den Kauftag für das zukünftige Abo im neuen Stadion bestimmt.

(2) Abonnentengruppe

Wenn sich nun mehrere Abonnenten, die eine Gruppe bilden und die im neuen Stadion benachbarte Sitze wollen, um Aboplätze bewerben, nehmen wir an, dass sie alle in dasselbe Sparschwein einzahlen und bei der Auszahlung den verfügbaren Geldbetrag teilen. Das ergibt zwar nicht denn allerersten Einkaufstag, weil die Sparer mit der kürzeren Abozeit weniger zur Füllung beigetragen haben, allerdings ist es aber mehr, weil ja die Langzeitabonnenten das Sparguthaben erhöhen. Damit ergibt sich ein mittlerer Kauftag, bei dem einige verlieren und einige gewinnen, in Summe aber nichts von der Ansparleistung verloren geht.

Wenn also zwei Freunde, die derzeit benachbarte Plätze haben, auch im neuen Stadion nebeneinander sitzen wollen, dann müssen sie beim Rapid-Modell ihr bisheriges Abo gleich lang besessen haben oder der Sitz-Methusalem verzichtet auf seinen Einkaufbonus. Beim Sparschweinmodell addieren sie ihre Abozeiten und teilen durch zwei und das ergibt dann ihren Einkaufstag.

Beispiel 1

Abonnent    10 Jahre
Abonnent     2 Jahre
——————–
Sparschwein 12 Jahre 
Einkaufstag  6 Jahre 

Beispiel 2

Abonnent    10 Jahre
Abonnent    10 Jahre
Abonnent    10 Jahre
Abonnent     5 Jahre
Abonnent     0 Jahre
——————–
Sparschwein 35 Jahre 
Einkaufstag  7 Jahre 


Beispiel 3

Abonnent    10 Jahre
Abonnent     0 Jahre
——————–
Sparschwein 10 Jahre 
Einkaufstag  5.5 Jahre
(hier wird aufgerundet und es werden 6 Jahre gewählt)

Der einzige Einwand, der mir gegen diese Modell einfällt ist der, dass das zu kompliziert wäre. Das möchte ich aber nicht gelten lasse, weil ich die Mitarbeiter des Fancorners als durchaus kompetent einschätze, dass sie den Mittelwert aus einigen ganzen Zahlen bilden können. So viel Kenntnis der Grundrechnungsarten ist bei uns allen gegeben.

Das Sparschweinmodell hat auch den Vorteil, dass auch ganz neue Abonnenten „ins Boot geholt“ werden können, weil ja durch ihre Beteiligung an einer Sitzplatzgruppe die Gruppe durch die Mittelung auf einen Teil ihres Einkaufsbonus verzichtet und dadurch niemanden ein Vorteil genommen wird. 

Ergänzend muss man festhalten, dass das von Rapid gewählte Verfahren weiters nicht berücksichtigt, dass es hinsichtlich der Investition in das früherer Hanappi-Abo durchaus einen erheblichen Preis-Unterschied zwischen Nord- und Südtribüne gegeben hat, der bei der Zuteilung auch gar keine Berücksichtigung findet. Wir haben in unserer kleinen Gruppe diese Möglichkeiten schon im Mai diskutiert und einen Vorschlag verfasst, der alle diese Umstände differenzierter berücksichtigt.  
Es geht auch im „Sparschweinmodell“ nicht darum, Ausnahmen zu machen – wie das auf der Rapid-Homepage geschrieben wird, sondern nur darum, mehr Fairness walten zu lassen und den Zusammenhalt von Gruppen durch das Zuteilungsverfahren nicht zu schwächen.

Quellen

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Wichtiger Nachtrag

[2015-10-13 22:00]

Liebe Freunde dieses Blogs!

Ich erinnere mich an den „Regenerationsabend“ von Roland Düringer, in dem er schildert, dass im Vorzimmer von Alfred Dorfer das Telefon läutet und der ORF ruft an! (Es ging um ein Engagement und war in ihrer damaligen Situation als Kabarett-Newcomer eine wirkliche Sensation)

So ähnlich ging es mir heute nach einem interessanten Arbeitstag. Das Telefon läutete in den Abendstunden und Rapid rief an. Gut, Rapid selbst war es nicht aber Andy Marek war es, der genau das gemacht hat, was er uns bei der Mitgliederversammlung geschildert hat: er war auf der Heimfahrt ins Waldviertel und erledigte dabei Telefonate. Eben auch dieses.

Es ging bei dem Telefonat um den obigen Vorschlag, einer Gruppe von Abonnenten, die im neuen Stadion beisammen sitzen wollen, durch Mittelung der Abo-Jahre einen gemeinsamen Abo-Einkaufstag zu ermöglichen. Bei diesem Vorschlag verzichten einige auf Abozeiten und „schenken“ sie jenen aus ihrer Gruppe, die nicht so viel davon haben. Damit haben alle denselben Einkaufstag und kaufen an einem weniger prominenten Tag ein aber auch nicht unbedingt am letzten; an einem mittleren eben.

Ich muss gestehen, dass ich immer nur eine Gruppe im Auge hatte und ich wollte, dass diese Gruppe beisammen sitzen kann, ohne gleich ganz am Rand zu landen, nur weil ein Gruppenmitglied erst zwei Jahre mit von der Partie ist.

Andy muss aber natürlich aufs Ganze schauen und dabei ergibt sich der Aspekt, den ich bei meiner Mittelung nicht beachtet habe. Durch das „Verschenken“ von Abozeiten an Kurz-Abonnenten innerhalb der Gruppe überholen diese plötzlich andere langjährige Abonnenten.

Am besten zeigt man das an einem Beispiel

LonelyBoy kann auf 6 Abojahre verweisen und will im neuen Stadion einen einzelnen Platz und bekommt seinen Einkaufstag zugewiesen, an dem er sich mit den anderen 6-jährigen um die besten Plätze „duelliert“. (Ein bisschen Anstellen wird es wohl immer geben.)

OldBoy kann auf 10 Abojahre verweisen und will gemeinsam mit YoungGirl sitzen, die aber erst auf 4 Abojahre zurück blickt. Das ergibt nach dem „Sparschweinmodell“ einen Einkaufstag von durchschnittlich 10+4 =14/2=7 Jahren.

Schaut gut aus aber nicht aus der Sicht von LonelyBoy, denn plötzlich hat ihn jemand überholt, nämlich YoungGirl, die normalerweise (ohne die Gruppenbildung) hinter ihm dran gewesen wäre.

Diese unerwartete Ungerechtigkeit des Sparschweinmodells erfordert, dass LonelyBoy mit dieser Sonderbehandlung von Gruppen einverstanden ist oder dass dieser Nachteil auf andere Weise kompensiert wird.

Ein Beispiel aus dem Alltag:

Betrachten wir die Warteschlange an einer Supermarkt-Kassa, alle mit vollen Einkaufskörben. Es kommt jemand mit nur ein oder zwei Artikel und müsste jetzt alle diese Einkäufe abwarten.

Es ist von der Gesamtwartezeit gesehen rationell, wenn er vorgelassen wird.

Natürlich muss er jeden einzelnen in der Schlange fragen. Nach meiner Erfahrung stimmen diesem Wunsch eigentlich alle zu, weil sie erkennen, dass sie selbst nur unwesentlich länger warten müssen und die „Gesamtzufriedenheit“ des Wartesystems verbessert wird, eine Art utilitaristischer Aspekt.

Die Wartenden werden aber kaum zustimmen, wenn auf einmal viele mit nur wenigen Artikeln vorgereiht werden wollen.

In unserem Beispiel könnte LonelyBoy den kleinen Reihungs-Nachteil in Kauf nehmen weil er sieht, dass ja andere auch bereit sind, einen Nachteil für dieses Arrangement für Gruppen in Kauf zu nehmen, denn OlderBoy verzichtet auch auf drei seiner Jahre zugunsten der gemeinsamen Gruppe.

Wenn man wüsste, um welche Größenordnungen von Abonnenten es sich bei den Gruppen handelt, könnte man besser einschätzen, ob man besser das strikte Rapid-Modell oder das gruppenfördernde Sparschweinmodell einsetzt.

Wenn Gruppen eher die Ausnahme bilden, dann ist der Nachteil der Käufer einzelner Abos nicht allzu groß, denn es werden nicht allzu viele Gruppen-Youngster vorgereiht.

Wenn sich aber die Gruppen aber als Mehrheit herausstellen, dann fühlt sich die Minderheit der Einzel-Abo-Käufer tatsächlich „überfahren“ und in diesem Fall müsste man den Einzel-Abo-Käufern wieder Vorteile zurückgeben, indem man sie einfach um einen Einkaufstag vorreiht oder indem man jedes Abo-Jahr auf zwei Abschnitte aufteilt. Im ersten Abschnitt können nur die Einzelkartenkäufer einkaufen und erst danach die Gruppen. Damit wird den Einzel-Karten-Käufern wieder ein gewisser Vorrang eingeräumt, den sie durch die Gruppenbildung teilweise verloren haben.

Eigentlich könnte man den Einzelkarten-Käufern diese Vorreihung immer einräumen, unabhängig davon, ob es viele oder wenige Gruppen gibt.

——-

Dieses Telefonat mit Andy Marek hat mir gezeigt, dass man sich diese Dinge durchaus überlegt hat und dass man auch sehr diskussionsbereit ist, wenn es um die Fairness bei der Abo-Zuteilung geht, denn ich kann Euch versichern: man will bei Rapid den Abo-Verkauf wirklich für alle optimal gestalten und Andy war dieser Idee nicht grundsätzlich abgeneigt. Vielleicht ist der vorgeschlagene „Gruppeneinkaufstag mit Sparschweinmodell“ ein Ansatz, für diesen Teilaspekt eine Lösung zu finden.

——-
Aus Kommentaren in Facebook entnehme ich, dass viele andere Gruppierungen genau dieses Problem haben, und vielleicht schaffen wir es gemeinsam, dafür eine gute Lösung zu finden. 

Facebook-Kommentare zum Thema „Abos für Gruppen“

Österreich-Liechtenstein

Neues Wunderteam ante portas

Frankreich wir kommen
Unser Teamchef Marcel Koller hat 34 Spiele mit der österreichischen Nationalmannschaft absolviert. Die Bilanz: 19 Siege, 7 Unentschieden und 8 Niederlagen.

Wie kann man das bewerten?

Am besten in einem ewigen Vergleich. Die folgende Tabelle zeigt alle Teamchefs mit mehr als 10 Spielen, die Spalte PPS heißt „Punkte pro Spiel“ (Sieg= 3 Punkte, Unentschieden= 1 Punkt).

Teamchef PPS Von Bis Spiele – S- – U – – N –
Hugo Meisl 1,8 15.06.13 24.01.37 132 70 30 32
Josef Hickersberger 1,1 05.02.88 16.06.08 56 15 16 25
Herbert Prohaska 1,6 10.03.93 27.03.99 51 25 9 17
Leopold Stastny 1,2 16.06.68 24.09.75 49 15 16 18
Walter Nausch 1,6 03.10.48 14.11.54 47 21 10 16
Karl Decker 1,4 19.11.58 14.12.63 36 16 3 17
Marcel Koller 1,9 15.11.11 34 19 7 8
Hans Krankl 1,3 27.03.02 07.09.05 31 10 10 11
Dietmar Constantini 1,0 16.10.91 06.09.11 26 7 4 15
Helmut Senekowitsch 1,8 28.04.76 21.06.78 26 14 4 8
Karl Stotz 1,9 30.08.78 11.11.81 24 13 6 5
Otto Baric 1,2 28.04.99 14.11.01 22 7 6 9
Branko Elsner 1,2 15.10.75 18.11.87 20 6 5 9
Josef Argauer, Josef Molzer 1,5 02.05.56 15.06.58 18 7 6 5
Heinrich Retschury 1,1 01.10.16 24.10.37 17 5 3 9
Edi Frühwirth 1,0 24.03.65 30.10.66 15 4 3 8
Erich Hof 1,4 22.09.82 14.11.84 15 6 3 6
Edi Bauer 1,1 06.12.45 09.11.47 11 4 0 7

Marcel Koller kann auf 1,9 Punkte pro Spiel verweisen. Ähnlich erfolgreich waren nur nur Hugo Meisl (1913-37), Helmut Senekowitsch (1976-78) und Karl Stotz (1978-81). Nicht einmal in den 50er Jahren unter Walter Nausch mit dem 3. Platz in der WM 1954 konnte diese Bilanz erreicht werden.

Österreich hatte zwei „Wunderteams“: Unter Hugo Meisl, unter Walter Nausch und das Team unter Marcel Koller ist am besten Weg dorthin.

Warum nur am Weg?
Die Bewährungsprobe gegen große europäische Teams steht uns noch in der EM-2016 bevor und zum Wunderteam gehören nicht einfach nur Siege sondern auch „Heldentaten“ gegen große Gegner.

Kollers „Rezept“

Sein erstes Spiel gegen die Ukraine am 15.11.2011 wurde 1:2 verloren. Die damalige Start-Aufstellung:
(24) Robert Almer/Fortuna Düsseldorf,
(3) Franz Schiemer/Salzburg,
(15) Sebastian Prödl/Bremen,
(4) Emanuel Pogatetz/Hannover 96,
(5) Christian Fuchs/Schalke,
(11) Martin Harnik/VfB Stuttgart,
(14) Julian Baumgartlinger/Mainz,
(8) David Alaba/Bayern München,
(6) Andreas Ivanschitz/Mainz,
(7) Marko Arnautovic/Bremen,
(21) Marc Janko/Twente Enschede

es gab nur einen Tausch und zwar kam für Martin Harnik Veli Kavlak.

Was sehen wir?

Mit Ausnahme der USA-Legionäre Pogatetz und Ivanschitz sind alle Spieler auch wieder im aktuellen Kader enthalten. Keine großen Veränderungen.

Gegenüber seinem unmittelbaren Vorgänger Willi Ruttensteiner gibt es Veränderungen aber auch nur kleinen, denn die Stützen Alaba, Arnautovic, Dragivic, Janko und Prödl waren auch in dessen letzten Spiel gegen Kasachstan im Team.

Was also ist Kollers Erfolgsrezept?
Kontinuität und Geduld. Fußballspielen können sie alle; unsere Spieler. Aber bis daraus ein Team entsteht, das braucht Zeit und Vertrauen. Und beides haben ihnen Marcel Koller und indirekt der ÖFB gegeben.

Dieselben Spieler sind also vier Jahre lang in nahezu unveränderter Konstellation im Kader, sind also gemeinsam gealtert, gereift und haben sich in ihren Stammvereinen fußballerisch und menschlich weiter entwickelt.

Ich habe manchmal den Eindruck, als würden Trainer oft dann Erfolge ernten, wenn man ihnen Zeit lässt. Wer nach dem Hire-And-Fire-Prinzip arbeitet, hat in diesem Metier selten Erfolg. Die Ungeduld der Vereine und Verbände nach einem raschen Erfolg macht eben diesen ebenso rasch zunichte.

Wahrscheinlich gehören zum Erfolg nicht nur diese ruhigen Rahmenbedingungen sondern auch eine stabile Führungspersönlichkeit wie die eines Marcel Koller.

Zum Spiel

Es war alles nicht mehr ganz ernst; phasenweise auch langweilig mit Freundschaftsspielcharakter. Trotzdem gab es prächtige Chancen oft im Minutentakt. Das Ergebnis zeigt nicht ganz die Überlegenheit der österreichischen Mannschaft.

Party

Party total nach dieser so erfolgreichen EM-Qualifikation
Die Mannschaft bedankt sich für diese großartige Kulisse.
Die Zuschauerzahlen können sich sehen lassen.

Links

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Bundesliga: ÖFB-Team feierte EM-Party mit 3:0 über Liechtenstein

DerStandard: Nationalteam – 3:0 – Ein wirklich netter Abschlussball · Einzelkritik – Die Party des Teams – Und die Frisur hält 

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Montenegro-Österreich

Montenegro-Österreich

Abflug

Eigentlich haben wir eine Drei-Tages-Reise bei Intertravel gebucht aber wegen der geringen Nachfrage wurden wir auf den Veranstalter „Austrian Sportstravel Management“ auf eine Ein-Tages-Reise umgebucht.
Unsere Reiseleiterin Valerie Gagern begrüßt uns am Terminal 1 am Flughafen

Montenegro

Montenegro ist etwa so groß wie Oberösterreich hat aber weniger als die Hälfte der Einwohner, nämlich etwa 600.000. Kein Wunder, das Land ist sehr bergig und nur die Ebene rund um Podgorica erlaubt eine dichtere Besiedlung.

Podgorica

Podgorica liegt in einer großen Ebene, die durch die beiden Flüsse der Zeta in die Morača aufgeschüttet wurde. Aus diese Ebene ragen vereinzelte Hügel hervor, die eben noch nicht ganz zugeschüttet sind. Auch mitten in der Stadt gibt es einige dieser Hügel. Es ist ähnlich wie Berggipfel, die aus einem Nebelmeer herausragen. Diese Hügel sind unbebaut. Alle Straßen in Podgorica sind eben wie sonst nirgendwo im Land.

Podgorica ist reich an Kontrasten. Einerseits findet man moderne Wohnbauten und Einkaufszentren, die bis ins Detail geplant und gestylt sind, gleichzeitig und oft in unmittelbarer Nähe finden sich Plattenbauten ohne jede Gestaltung der Räume zwischen den Bauten. Dass das in der kommunistischen Ära Standard war, ist aus vielen östlichen Metropolen bekannt. Warum das aber auch heute noch so sein muss, weniger. Besonders drastisch wurde dieser Kontrast, beim Anblick grasender Kühe auf diesen Wiesen rund um die Wohnbauten; nicht irgendwo am Land, mitten in Podgorica.

Miloš

Miloš war unser Begleiter in Podgorica. Miloš ist handy-süchtig (oder ein schlechter Manager). Er hat zwei Handies, ein Nokia, auf dem er auch SMS schreibt und ein Smartphone. An diesem Nachmittag absolvierte er 40 Gespräche oder mehr. Etwa so viele wie ein professioneller Telefonist an einem Nachmittag erledigen muss (das haben wir von Marcel erfahren). Das Problem: Miloš erledigte diese Gespräche und SMS während unserer Fahrt von Podgorica ans Meer und wieder zurück. Kaum war ein Gespräch beendet, folgte schon das nächste. Wie eine Sucht. Gelenkt wurde meist mit den Knien.
Durch Vermittlung unserer Reiseleiterin Valerie kamen wir mit Miloš in Kontakt  Wir erfuhren, dass Miloš eine Bäckerei/Konditorei betriebt; er ist dort kaufmännischer Direktor. Das klingt zwar gut, ist aber zu wenig für den Lebensunterhalt seiner Familie mit der 6-jährigen Tochter. Daher betreibt Miloš auch ein Taxiunternehmen „City-Taxi“ mit vier Fahrzeugen. Mit einem davon, einem neu angeschafften Renault fuhr er mit uns über die Berge ans Meer.
Es zeigte sich, dass unsere Entscheidung richtig war, denn acht Stunden in Podgorica können ziemlich langweilig werden.
 

Der Buchtitel „In den Schluchten des Balkan“ trifft den Charakter der Fahrt sehr gut. Unwegsames Gelände mit wenigen Siedlungen.

Man fährt in Montenegro sehr gerne an oder sogar über der Mittellinie, egal ob Sperrlinie oder nicht und außerdem erscheinen hinter einander fahrende Autos fast wie die verbundenen Gefährte einer Geisterbahn, so dicht wird hier manchmal auf den Vordermann aufgefahren.
„Montenegro sehen und sterben“, so etwa war unser Fahrgefühl.

Die Überlebenshoffnung bestand darin, dass ja Miloš noch am Leben war und eine seine kleine Tochter zu Hause auf ihn wartete.

Budva

Nach einem schönen Ausblick von der Bergstraße auf Budva, unserem ersten Ziel…
Florian auf der Bergstraße kurz vor Budva
…besichtigen wir den dortigen Hafen, dessen Yachten in einem sonderbaren Kontrast zu dem sonstigen Land stehen.
Florian am Yachthafen von Budva

Sveti Stefan

Einige Kilometer von Budva entfernt liegt die Insel Sveti Stefan, die mit dem Festland durch einen Damm verbunden ist. Die Insel ist vom Veranstalter Amanresorts für 20 Jahre gepachtet, wurde von dieser Organisation komplett als Hotelstadt umgebaut und wird an Menschen vermietet, die sich das leisten können. Die Webseite schweigt sich über Preise aus. Miloš sprach von Scheichs und Milliardären, die dort (in einem goldenen Käfig) wohnen.
Hotelinsel Sveti Stefan. Der Stand ist mit feinem Kies bedeckt. Sehr angenehm.
Hier wird im Oktober noch gebadet. Die Außentemperatur ist noch sehr angenehm. Wir essen einen Kuchen im Restaurant „Olive“ (Preise wie bei uns) und treten die Rückfahrt an ohne die weiteren Badeorte an der Küste zu besichtigen.
Die Rückfahrt ist deutlich kürzer, weil ein Tunnel die Fahrt über den Berg verkürzt.

Skutari-See

Im kleinen Ort Virpazar sehen wir zum ersten Mal auf den Skutari-See, einem sehr flachen See, der auch die Grenze zu Albanien bildet. Irgendwann wird der Fluss Morača den See ganz zugeschüttet haben.
Boote am Rande des Skutari-Sees
Schon jetzt ist der See viel kleiner als er auf den Landkarten eingezeichnet ist, denn die auf den Karten blau eingezeichneten Seenflächen sind in Wirklichkeit weitläufige Sumpfgebiete.
Wir überqueren den See über eine Dammstraße und kehren in einem romantischen Restaurant mit Weinverkostung ein. Leider können wir wegen der Stadionkontrollen nichts von diesen Köstlichkeiten mitnehmen.
Am Rande des Skutari-Sees

Podgorica

Wir sind ziemlich erleichtert, als wir das Ortsschild von Podgorica sehen, denn die Fahrt mit Knielenkung auf der Mittellinie ist eher was für Südländer, die das gewöhnt sind.

Noch lange bevor man in dicht verbautes Gebiet gelangt, ist das Land durch trassierte aber weitgehend unbebaute Straßenzüge strukturiert. Die Bebauung erfolgt irgendwie. An manchen Stellen stehen Firmenkomplexe obwohl rundherum eigentlich gar nichts ist.

Wir trennen uns von Miloš beim Stadion.

Das Stadion liegt am Fuße eines Hügels, „Pod goricom“ heißt „unter dem Hügel“.
Das Stadion ist mehrfach genutzt, die Seitenflächen bieten Platz für Cafes und Firmensitze.
Das Stadion liegt mitten in der Stadt. Etwa 200 Meter entfernt befindet sich der Hauptplatz „Trg Republike“. In der rasterförmigen Anordnung der Stadt ist ein Häuserblock unbebaut, der Hauptplatz. Ein Springbrunnen markiert das Stadtzentrum.
Trg Republike, das Stadtzentrum von Podgorica
Wir finden beim Uhrturm den muslimischen Stadtteil Stara Varoš, in dem einerseits viele sehr ärmliche Häuser zu finden sind aber gleichzeitig auch Anwesen, die durchaus gepflegt sind.
Glockenturm am Eingang zum muslimischen Stadteil Stara Varoš
Phantasiearchitektur…
…neben einer Gstättn
Ein ziemlich menschenleerer Stadtteil mit Moschee und einfachster Infrastruktur.
Die Stadt ist streng rechtwinkelig aufgebaut und eine Kreuzung ist wie die andere. Man hat das Gefühl, als wäre dieses rechtwinkelige Stadtschema einfach über die früher kleinräumigeren Strukturen drübergelegt worden, denn dieser muslimische Stadtteil unterbricht die sonst rechtwinkelige Stadtstruktur und wartet mit engen, verwinkelten Gässchen auf. Und umgeben ist er einerseits vom Fluss und anderseits von den geradlinigen Straßenzügen der Neustadt.
Dieser Konstrast zwischen modernen Bauwerken der letzten Jahre, dem kommunistischen Städtebau und den frühen Siedlungen, vermischt mit eine Prise Balkan an jeder Ecke und in allen Details, das ist Podgorica. Hier eine Kostprobe:
So präsentiert sich ein Wohnblock von der Hauptstraße…
…wenn man aber durch den Torbogen der Anlage durchgeht, kann man erahnen, wie die Stadt früher ausgesehen haben mag.
Diese alten Stadtteile sind infrastrutkurell unterversorgt; den Gehsteig macht sich jeder wie er mag.

Vor dem Spiel

Wir essen am Hauptplatz. Die Preise in der Innenstadt sind ähnlich wie bei uns.
Restaurant am Hauptplatz
Das Spiel gilt als Hochsicherheitsspiel, Polizei, wohin man schaut
Nur an der Hausmauer kann man einzeln wegen der künstlich errichteten Schikanen ins Stadion.

Die Hausordnung des Stadions verbietet unter anderen Dingen auch Spiegelreflexkameras und Münzen (!). Gut, die Spiegelreflexkamera habe ich zu Hause gelassen. Aber so heiß wird dann auch wieder nicht gegessen, denn eine Nachbarin kam offenbar problemlos mit einer Spiegelreflexkamera ins Stadion. Das unrealistische Münzen-Verbot nahmen die Ordner auch nicht ganz ernst, das hat niemand kontrolliert.

Busreisende

Während wir eine Kostprobe von Montenegro konsumiert haben, waren andere Fans noch immer auf der Achse. Abfahrt: Donnerstag 21:00 in Wien, Ankunft: Freitag 17:00 in Podgorica. 20 Stunden im Bus. Und nach dem Spiel gings gleich wieder zurück. Ankunft in Wien etwa Samstag, 18:00.

Das Spiel

Unser Fanblock war an den Rändern von Polizisten umstellt, allerdings waren das alles nur Vorsichtsmaßnahmen, denn der österreichische Block war sehr diszipliniert und auch die Polizei nur präsent, sonst zurückhaltend und freundlich.
So etwa präsentiere sich der Fanblock
Panoramabild beim Aufwärmen
Bei Spielbeginn gab es eine Auswärts-Choreografie in Rot-Weiß-Rot, organisiert von den „Liesln“.

Was will man zum Spiel noch sagen! Zwei Mal einen Rückstand aufgeholt. Ein reguläres Tor aberkannt, ein Tor zu unrecht kassiert (ungeahndetes Hands des Stürmers). Eine sehr reife Leistung, wenn auch die erste Spielhälfte durch ungewohnte Fehler zu Besorgnis Anlass gab. Man stelle sich vor, wenn das sehenswerte Arnautovic-Solo nicht von einem Torabschluss gekrönt worden wäre. Klar, früher abspielen hätt‘ er sollen – wie mehrfach in der ersten Halbzeit beobachtet. Aber so ist er, der Fußball. man darf nicht locker lassen und irgendwann klappts dann.

Stadionbau in Grödig und anderswo

Wir standen hinter dem Tor aber gesehen haben wir von diesem Tor nichts, denn die Tribüne war viel zu nah am Spielfeld, sodass wir weder einen Corner noch das Tor sehen konnten. Dieselbe Situation gibt es auch in Grödig.

Was eventuell der Grund für diese baubedingte Sichtbehinderung sein könnte, dass man das ursprünglich kleinere Spielfeld (für das die Tribüne konstruiert war) wegen geforderter Mindestlängen für das Spielfeld vergrößern musste. Das war auch im Hanappi-Stadion vor einigen Jahren der Fall. Diese Entschuldigung gibts aber in Grödig nicht.

Weiters kamen wir uns ein bisschen wie Fische in einem Netz vor, denn wir sahen das Spiel durch ein viel zu engmaschiges und dickes Fischernetz, mit dem die Scharfeinstellung seine liebe Not hat.

Achtung vor dem Gegner

Das Stadion war schon leer, nur die gegenüberliegende Fantribüne und unsere eigene waren noch gefüllt. Die Spieler der österreichischen Nationalmannschaft kamen zum Auslaufen aufs Feld. Sie wurden von der montenegrinischen Tribüne mit Applaus begrüßt. Nach eine Nachdenksekunde kam von der österreichischen Seite spontaner Sprechchor: „Montenegro“. Sehr eindrucksvoll diese Szene.

Links

EwkiL: Bilder · Blog

Faninfo (270 kB)
Tagescharter (457 kB)
Boarding-Karte (356 kB)
Eintrittskarte (333 kB)
90minuten: ‚Das bedeutet sehr groß‘ – auch der Schiedsrichter kann Österreich nicht stoppen [Bilder, Videos]

Bundesliga: ÖFB-Team siegte in Montenegro trotz zweifachem Rückstand 3:2

DerStandard: EM-Qualifikation live – Österreich vs. Liechtenstein, Mo. 18 Uhr · Euro 2016, Gruppe G – Russland in Österreich-Gruppe auf Kurs · Live – Österreich gewinnt Zitterpartie in Montenegro

DiePresse: NHL: Sieg und Niederlage für Österreicher · EM-Qualifikation: Österreich triumphiert in letzter Minute

FIFA-Ö: Österreich siegt weiter – Russland mit besten Chancen

Kicker: DFB-Elf beeindruckt gegen überforderte Finnen · Fürth: Kein Karussell in der Defensive · Spanien und Schweiz buchen EM-Ticket – „Ibra“ trifft

Kicker-BL2: Fürth: Kein Karussell in der Defensive

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Kurier: Österreichs Siegeszug soll immer weiter rollen · Viele offene Fragen im Rennen um 800.000 EM-Tickets · Österreichs U21 feiert Kantersieg gegen Aserbaidschan · Montenegro – Österreich zum Nachlesen · ÖFB-Team schreibt weiter Geschichte

Laola1: Spannung in Österreich-Gruppe

Österreich: Auf unsere Spieler wartet heute die Hölle · 3:2! ÖFB-Team mit Last-Minute Sieg

Sportnet: U21-Nationalteam: Gregoritsch schießt Österreich zum Kantersieg · Montenegro 2 Österreich 3: ÖFB-Team mit dramatischem Last-Minute-Sieg · Koller rüttelte ÖFB-Kicker wach

UEFA: Harter Kampf und doch drei Punkte · Freude und Stolz bei ÖFB-Elf

Weltfußball: Unbezwingbar! ÖFB-Team demonstriert Moral · 7:0! ÖFB-U21 triumphiert über Aserbaidschan · 3:2! Österreich gewinnt Krimi in Montenegro · 23 Tore: Janko Neunter der ÖFB-Torjäger

Video vom Spiel auf Anfrage an franz{at}fiala.cc

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Rapid II-Oberwart

Rapid II-Oberwart

Am Samstag läutet eine Schlechtwetterfront einen Wetterumschwung ein. Leichter Sprühregen während des Spiels. Wenige Zuschauer. Michael Schimpelsberger verstärkt das Team von Rapid II, Peter Hlinka ist nach der Gelb-Sperre wieder mit dabei.
Das Spiel wiederholt sich. 
Gefälliges Spiel ohne Sieg. Trotz spielerischer Überlegenheit von Rapid II, insbesondere in der zweiten Halbzeit, will kein Tor gelingen. Auch zeigt sich der Oberwarter Tormann von seiner besten Seite. Den Oberwartern genügt ein Verteidigungsfehler im Mittelfeld, um in einem schnellen Konter schon in den Anfangsminuten das 1:0 zu erzielen.
Ein Elfmeter in der Schlussminute musste es sein, um wenigstens einen Punkt mitzunehmen. 
Tamás Szántó verwandelt den Elfmeter in der 90. Minute.
Kurt Garger, derzeit sportlicher Leiter bei der Vienna,
beobachtet den Gegner vom nächsten Freitag.
Grün-weiße Hornissen und Hütteldorfer Jungs im kollektiven Support.

Mit einen MonoRover R2 zum Stadion

Zur Fuß gehen war gestern. Segway ist zu teuer und nicht Öffi-tauglich. Bei unserem Weg zum Spiel wurden wir von einem MonoRover-Fahrer überholt.
MonoRover R2 als portabler Segway-Ersatz

Markus Katzer, 35, derzeit im Kader der Vienna, besucht mit seinem Sohn das Spiel gegen Oberwart
Christian Schoissengeyr, derzeit bei Sturm Graz, besucht das Spiel gegen Oberwart

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EwkiL: Bilder · Blog · Stadionzeitung
Weltfußball: Spielbericht

Rapid-Viertelstunde auf W24 vom Freitag 9. Oktober

  • Beim „Klub der Freunde des SCR“
  • Rapid wieder auf „Käfig-Tour“
  • Osram beleuchtet neues Stadion
  • Die neuen Abo-Preise
  • WordRap mit Patrick Jovanovic

Alle Folgen der Rapid-Viertelstunde tabellarisch mit Inhaltsangaben und verlinkt

Rapid in den Sozialen Netzen

Rapid in den Sozialen Netzen

Rapid ist ziemlich spät in den Sozialen Netzen eingestiegen, hat aber mittlerweile alle Mitbewerber um die Gunst der Fans weit hinter sich gelassen.

Rapid-Facebook meldet bereits 184.000 Facebook-Fans, in wenigen Wochen sind 20.000 dazu gekommen.

Rapid liegt jetzt, Anfang Oktiber auf Platz 22 von socialmediaranking.at im Bereich von Armin Wolf oder Conchita Wurst.

Liste der Positionen 15..31 auf socialmediaranking.at vom August 2015

In diesem Blog wird die Positionierung der Fußballvereine schon einige Zeit verfolgt:

Platzierung 2011-11 2015-03 2015-08 2015-10
         RB   12      18      15      20
      Rapid   24      47      17      22
    Austria   48      48      55      87      
      Sturm   59      93      57      99     
—————————————-
     Mittel   36      43      36      57    

Facebook-Fans 2011-11 2015-03 2015-10
Rapid          47.373 165.297 184.772
Austria        37.581 121.028 128.708
Rap/Aus         1.26    1.36  1.43



Diese Rankings schwanken wie die Börsenkurse. Das Ranking von RedBull-Salzburg darf man nicht ganz ernst nehmen, denn RB profitiert vom Platz 1 des Dosenlabenls, das automatisch Gefälligkeits-Likes der Sportgruppierungen nach sich zieht. Das sind nicht alles Fußballfans.

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