Gold für „Rapid – ein Leben lang“

Dieses Ereignis kann ich Euch nicht vorenthalten, auch wenn der Posteingang mittlerweile übergeht:

Unsere Gärtner haben Gold gewonnen!

Aber der Reihe nach:

Wer sind „die Gärtner“?

Peter II, Pepi und Andreas, hier im Autobus in Lemberg (Foto: Peter I)
Sie sind ganz nette Sitznachbarn (Sektor B, Block H, Reihe 1., früher Süd, Abgang 4), die wir seit vielen Jahren kennen aber erst nachdem uns das Hanappi-Stadion abhanden gekommen ist, haben wir uns – auch durch diesen Blog – näher kennen gelernt. Früher waren es immer „die Gärtner“, heute sind es Peter, Pepi und Andreas.

Gärtnerei(en) Schuster

Die „Schusters“ sind ein Gärtner-Clan auf den Meidlinger Friedhöfen und waren immer schon Rapid-Anhänger, „ein Leben lang“, könnte man sagen.

Gartenbaumesse Tulln (27.-31.8.2015)

„Die Gärtner“ nahmen bei einem Grabschmuck-Wettbewerb im Rahmen der Gartenbaumesse in Tulln teil. 

Der Wettbewerb

Jedes Jahr veranstaltet die Vereinigung der Wiener Friedhofsgärtner auf der Gartenbaumesse in Tulln eine Mustergräberschau. Es gibt 18 Gräber, und jede teilnehmende Friedhofsgärtnerei kann entweder ein „Normalgrab“ gestalten oder ein „Themengrab“. Die Schusters wählten ein Themengrab. Das Motto war ihr eigenes Lebensmotto: „Rapid – Ein Leben lang“.

Gold für Rapid

Eine unabhängige Fachjury bewertete Idee, Ausführung, Pflanzenqualität und Gesamtbild und bedachte das Projekt mit der Goldmedaille.

Bitte schaut Euch alle Bilder an, man kann erahnen, mit welcher Liebe zum Detail dieses Kunstwerk geschaffen wurde.

Video

Hier gibt es auch ein Video vom Gold-Grab.

Bepflanzung

Sagina subulata – Sternmoos, Kalanchoe – Flammendes Käthchen, Colocephalus – Silberkörbchen, Coreopsis – Mädchenauge, Hebe „Grenn-Globe“ Strauchveronika, Hydrangea paniculata – Rispenhortensie, Veronica spicata – Ähriger Ehrenpreis, Lobelia „Fan scarlet“ – Lobelie, Sedum – Fetthenne

Bronze für „Udo Jürgens“

Eine Bronzemedaille erhielt das Themengrab „Udo Jürgens“.

Bronze für „Udo Jürgens“

Das Publikum sah es genau umgekehrt

Während der Gartenschau wurde auch das Publikum befragt und wertete anders. Publikumsliebling wurde das Themengrab „Udo Jürgens“, „Rapid – ein Leben lang“ erhielt den dritten Platz.

Die Leser der EwkiL-Liste gratulieren den Gärtnereien Schuster.

Wenn’s amal (als Rapidler) an Blumenschmuck brauchen…

Blumen Schuster in Meidling 

Kerschensteinergasse 34
Meidlinger Friedhof
1120 Wien
+43 (1) 813 41 05 Fax: +43 (1) 812 81 75
www.blumen-meidling.at
schuster@blumen-meidling.at

Schiffinger & Schuster
Wundtgasse 1a
Süd-West-Friedhof Tor 7
1120 Wien
http://www.grab-pflege.at/
https://www.facebook.com/schiffinger.schuster
info@grab-pflege.at

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Rapid-Mattersburg 2:4

Rapid-Mattersburg 2:4

Logo zum Spiel gegen Mattersburg (Quelle: Facebook, Rapid-Seite)
Überraschend war, dass – anders als beim Spiel gegen Grödig – eine fast unveränderte Mannschaft gegenüber dem Donetsk-Spiel aufgelaufen ist. Lediglich Richard Strebinger und Deni Alar waren Neubesetzungen. 
Und gerade Richard Strebinger leitete mit einem missglückten Abwehrversuch in den ersten Minuten die spätere Niederlage ein, denn der Versuch, seinen Fehler durch eine Handabwehr wieder gut zu machen, führte zu seinem Ausschluss. Das trug zur Schwächung und auch irgendwie zur Verunsicherung der Mannschaft bei.
Vielleicht wäre dieser Ausschluss in anderen Spielen weniger tragisch gewesen, aber die Mattersburger brachten unsere Mannschaft aus ihrem normalen Spielkonzept. Wer erwartet hätte, Mattersburg würde – so wie Grödig – defensiv spielen, hat sich getäuscht (Thomas). Die Mattersburger spielten mit und brachten unsere Abwehr gehörig durcheinander. Das Ballbesitzspiel von Rapid wurde gehörig durcheinander gebracht. Ungewohnt viele Fehlpässe waren die Folge. 
Wir alle waren nach dieser großartigen Vorstellung in Lemberg enttäuscht. Enttäuscht über diese paar Zentimeter, die in unserem Fall den Unterschied zwischen Champions-League und Euro-League ausgemacht haben. Wie viel größer muss aber die Enttäuschung für die Spieler selbst gewesen sein, die ihren Frust nach dem Spiel kaum verbergen konnten.
Und dann kommt Mattersburg! Wie nun einen solche psychische Ausnahmesituation verarbeitet wird, kann man nicht gerade voraussagen. In diesem Fall war man vielleicht ein bisschen gelähmt und eventuell nicht ganz bei der Sache.
Richard Strebinger hat jedenfalls einen schlechten Start bei Rapid erwischt und es wird dauern, bis er als sicherer Rückhalt akzeptiert werden wird. Ein bisschen erinnert man sich an die unglückliche Zeit von Georg Koch, der nach nur neun Spielen und einer ziemlich schwerwiegenden Niederlage verletzungsbedingt Rapid verlassen hat.
Wenn sich ein Tormann situationsbedingt außerhalb des Strafraums bewegt, dann muss seine Abwehr auf der sicheren Seite liegen und darf keinerlei Risiko enthalten, da es ja niemanden mehr gibt, der helfen könnte. Die Lösung der konkreten Situation hätte also nicht die Einleitung eines Angriffs (Pass zu einem Mitspieler) sein dürfen sondern ein Ausputzen (zu einem Out oder einem Corner klären), wie es Verteidiger in solchen Situationen zu tun pflegen. Außerhalb des Strafraums muss ein Tormann wie ein Verteidiger handeln. Dort hat er ja keinen Tormann-Bonus.
Joachim schlägt dem Tormann vor (wenn schon einmal der Fehlpass erfolgt ist), in dieser Situation den Ball passieren zu lassen und ihn nicht mit der Hand abzuwehren. Denn auch, wenn es ein Tor wird (ist ja auch nicht sicher), hat Rapid die Qualität, um das im Spielverlauf zu egalisieren und muss nicht mit einer dauernden Schwächung über die 90 Minuten gehen.
Wie man sieht, ist es leicht, im Nachhinein alle Möglichkeiten zu erwägen. Spieler und Schiedsrichter müssen das ein bisschen schneller entscheiden, daher ist auch ihre Fehlerquote viel höher.

Gemeinsam – Essen – Trinken

Unser Treffpunkt war das Gösser-Eck im Prater: Benjamin, Christiane, Corinna, Dieter, Florian, Franz, Hannes, Janine, Nadine, PeterVideo von Peter
Ján, Peter, Florian

Links

Bundesliga: Bericht

DerStandardBericht Vorschau Vorschau
EwkiLBestellbestätigung Bilder(Franz, Peter) Blog(Bericht) Blog(Vorschau) Eintrittskarte Spielplakat Stadionzeitung Statistik Video(Peter) Video(ORF) (nur in der Newsletter-Version dieses Berichts)
KurierBericht
Laola1: Bericht
ÖsterreichBericht Vorschau Vorschau
Sportnet: Bericht Vorschau
UEFA: Bericht

http://ewkil.at/

Diese Linkliste wird nach Publikation des Berichts nicht mehr ergänzt. Es gibt aber auch Links, die später bekannt werden. Man findet die jeweils aktualisierte Liste im EwkiL-Kalender. Dort werden Links, ergänzt, zum Beispiel weitere Videos zum Spiel, der Bundesliga-Bericht und andere. Dieser Kalender zeigt derzeit das Mattersburg-Spiel so:

Bildausschnitt aus dem EwkiL-Kalender
Um die Links sichtbar zu machen, auf das Pluszeichen neben „Links“ klicken. 
Es gibt an einem Spieltag oft viele weitere Berichte, die eventuell interessant sind. In de linken oberen Ecke einer Kalendertages gibt es neben dem Datum einen Link zu diesen „Meldungen des Tages“.
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Rapid-Mattersburg Vorschau

Rapid-Mattersburg Vorschau

Mattersburg ist wieder erstklassig! Und wir werden wieder das gemütliche Pappelstadion am Bahnviadukt besuchen können. Aber es beginnt gegen die Elf von Ivica Vastic mit einem Heimspiel; und wahrscheinlich werden werden die Lemberg-Helden durch jene Spieler ersetzt, die dort, in Lemberg nicht zum Einsatz gekommen sind.


Rapid hat bisher insgesamt 44 Spiele (Cup und Bundesliga) gegen Mattersburg absolviert. Davon waren 23 Siege, 10 Unentschieden und 11 Niederlagen. Die Bilanz spricht also klar für Rapid.

Drei Spieler des aktuellen Kaders haben schon gegen Mattersburg getroffen: Steffen Hofmann (6), Deni Alar (3) und Mario Sonnleitner (1). Auch der Vater von Philipp Prosenik, Christian ist in der Torschützenliste eingetragen:

Bisherige Torschützen gegen Mattersburg

Hofmann Steffen — aktiv —
Alar Deni — aktiv —
Ratajczyk Krysztof (Cup 1998)
Heraf Andreas (Cup 1998)
Prosenik Christian (Cup 1998)
Sonnleitner Mario — aktiv —
Vier Angelo (Cup 1998)

Bundesliga Vorschau

Sa, 29.08.2015 18:30 (live bei Sky), Ernst Happel Stadion, SR: Mag. Drachta Oliver

Im letzten Duell mit dem SV Mattersburg gab es am 18. Mai 2013 mit 0:2 im Burgenland die bisher höchste Niederlage für Rapid. Von den letzten fünf Heimspielen, die alle im Hanappi-Stadion stattfanden, konnten die Grün-Weißen gegen den SVM nur eines gewinnen (3:0 am 2. September 2012), die weiteren vier endeten allesamt unentschieden. Den letzten von bisher zwei Auswärtssiegen der Burgenländer gab es am 21. Mai 2009 mit 3:2. Rapid hat die letzten 18 Meisterschaftsspiele nicht verloren, daheim sind die Wiener seit 13 Partien ungeschlagen. Mattersburg hat die bisherigen drei Heimspiele dieser Saison alle gewonnen, die drei Auswärtspartien aber alle verloren. Deni Alar steht vor seinem 100. Meisterschaftsspiel für Rapid.

  • Der SK Rapid Wien ist gegen den SV Mattersburg seit 8 Heimspielen in der tipico Bundesliga ungeschlagen (4 Siege, 4 Remis) – erstmals so lange.
  • Die Hütteldorfer blieben nur in einem einzigen der 20 Heimspiele gegen den SV Mattersburg in der tipico Bundesliga torlos, beim 0:0 am 11. Mai 2011.
  • Der SK Rapid Wien erzielte in den letzten 8 Spielen in der tipico Bundesliga immer mindestens 2 Tore – erstmals seit 1990, damals unter Trainer Hans Krankl.
  • Beim SK Rapid Wien erzielten 10 Spieler mindestens ein Tor – mehr als bei jedem anderen Klub in dieser Saison der tipico Bundesliga.
  • Der SV Mattersburg setzte zu 265 Dribblings an, 125 davon waren erfolgreich – jeweils die meisten in dieser Saison der tipico Bundesliga
  • Gesamtbilanz: 40 Spiele / 20 S / 10 U / 10 N – Tore: 65:33
  • Heimbilanz: 20 Spiele / 13 S / 5 U / 2 N – Tore: 42:15
  • 1. Spiel gegeneinander: 24.08.2003 (4:1)
  • 1. Heimspiel: 01.11.2003 (3:1)
  • Höchster Sieg: 4:0 (25.10.2009)
  • Höchster Heimsieg: 4:0 (25.10.2009)
  • Höchste Niederlage: 0:2 (18.05.2013)
  • Höchste Heimniederlage: 2:3 (21.05.2009)
  • Die letzten Spiele gegeneinander: 0:2 (A/18.05.2013) – 2:2 (H/09.03.2013) – 3:0 (A/17.11.2012) – 3:0 (H/02.09.2012)

Links

Hinweis

Die Nachlese zum Spiel mit Stadionzeitung, allen Links aus der Presse, Links zu Videos zum Spiel, Nachlese der Bundesliga und Statistiken folgt an dieser Stelle am Montag Nachmittag.

Sollenau-Rapid-II 3:2

Es war eine besondere Fahrt, weil wir mit Christian unterwegs waren.
Der ganz harte Kern der Rapid II-Supporter und auch Teile der „Jungen Front“ waren anwesend, viele sind mit dem Zug angereist.

Christian und sein bekanntes Transparent.

Es ist nicht unbedingt so, dass es bei dem abwechlungsreichen Spiel eine deutlich überlegene Mannschaft gab. Dass schließlich Sollenau das glücklichere Ende für sich hatte, soll die Leistung der jungen Rapidler nicht abwerten. Rapid II kommt zwar in der Tabelle nicht vom Fleck aber die Spiele sind durchaus sehenswert. Der Verteiler im Mittelfeld, Peter Hlinka zeigte in einigen Szenen seine Qualitäten bei der Ballbehandlung. In Kopfballduellen zieht er durch seine Größe die Bälle wie ein Blitzableiter an.

Man kann nur hoffen, dass Rapid II in den kommenden Spielen seine Position am unteren Tabellenende aus eigener Kraft abschütteln wird können.

Links

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Wir sind Euroleague-Gruppenphase

Es wird ja jeder schon wissen, aber zur Sicherheit: Hier sind unsere Gegner:
Gruppe E: Villarreal, Pilsen, Rapid, Minsk

Rapid betritt Neuland. Wir haben noch nie gegen eine dieser Mannschaften gespielt.

UEFA-Logo mit den Logos der vier teilnehmenden Vereine

Informationen zu den Gegnern und den Stadien

Minsk

Pilsen

Villarreal

Die Frage ist daher: Wo wird man die mitreisenden Fans in diesen Stadien unterbringen?

Termine

Do 2015-09-17 19:00 SK Rapid – Villareal CF
Do 2015-10-01 21:05 Minsk – SK Rapid
Do 2015-10-22 21:05 SK Rapid – Viktoria Plzen
Do 2015-11-05 19:00 Viktoria Plzen – SK Rapid
Do 2015-11-26 21:05 Villareal CF – SK Rapid
Do 2015-12-10 19:00 
SK Rapid – FC Dinamo Minsk

Rapid-Viertelstunde vom 28. August 2015

  • Hofmann im Interview
  • Schnappschuss-Video
  • Cashback Card-Sieger
  • Bruno-Gala Voting
  • Homepage Relaunch
  • Rapid-Jugendcamp
  • Wordrap mit Tomi

Nachtrag Euro-League

Dieser Text ist in der Online-Version hier gespeichert.

Kartenverkauf 3er-Abos Euroleague

09-08 Aboplatzreservierung
09-10 Vorverkauf für Mitglieder (5 Karten pro Mitglied)
09-12 Freier Verkauf
Wer als Leser dieser Liste ein oder mehrere 3er-Abos kaufen möchte, dem bieten wir an, die Karten im gewünschten Sektor bereits zum Verkaufsbeginn für Mitglieder am 10.9. zu kaufen.

Unsere Gruppe E

Unserer Gruppe E fehlt ein bisschen das Besondere (mit Ausnahme von Rapid natürlich). 
Pot 1                          coef. 
------------------------ --- --------
Schalke 04 Ger 111.883
Borussia Dortmund Ger 99.883
FC Basel Sui 84.875
Napoli Ita 84.102
Tottenham Hotspur Eng 84.078
Ajax Ned 66.195
Villarreal Esp 58.999
Rubin Kazan Rus 57.099
Athletic Bilbao Esp 56.999
Sporting CP Lisbon Por 56.276
Olympique Marseille Fra 55.483
Dnipro Dnipropetrovsk Ukr 52.033


Pot 2 coef.
------------------------ --- --------
Sporting Braga Por 51.776
Fiorentina Ita 49.102
Lazio Ita 49.102
Anderlecht Bel 47.440
Liverpool Eng 47.078
AZ Alkmaar Ned 46.695
Viktoria Plzen Cze 41.825
Club Brugge Bel 41.440
PAOK Thessaloniki Gre 40.880
Celtic Sco 39.080
Besiktas Tur 36.520
APOEL Nicosia Cyp 35.460


Pot 3 coef.
------------------------ --- --------
AS Monaco Fra 31.483
Sparta Praha Cze 30.825
Fenerbahçe Tur 30.020
Legia Warsaw Pol 24.800
Girondins Bordeaux Fra 24.483
Lokomotiv Moscow Rus 23.099
Lech Poznan Pol 17.300
AS Saint-Étienne Fra 16.983
Slovan Liberec Cze 16.325
FC Augsburg Ger 15.883
Rapid Wien Aut 15.635
FK Krasnodar Rus 15.099

Pot 4 coef.
------------------------ --- -------
Partizan Belgrade Srb 14.775
Asteras Tripolis Gre 13.380
CF Os Belenenses Por 12.276
Rosenborg BK Nor 11.875
Garabag Agdam Azb 11.500
Molde FK Nor 10.375
Dinamo Minsk Bls 9.650
FC Groningen Ned 8.695
FC Sion Sui 8.375
FC Midtjylland Den 7.960
Skënderbeu Korçë Alb 5.575
Gabala FK Azb 2.750

Es ist interessant, dass unsere Gegner jeweils die 7. Position im jeweiligen Topf belegen. Damit sind wir einerseits schwierigeren Gegnern ausgewichen, anderseits ist unsere Gruppe nicht ganz so attraktiv.

Zwar ist RedBull gegen Villarreal ausgeschieden aber da wir Donetsk mit 86.033 UEFA-Punkten durchaus Paroli geboten haben, sollten uns die 58.999 UEFA-Punkte von Villarreal auch nicht beunruhigen. Man muss bei den Punkten weiters bedenken, dass Villarreal von den 17.028 spanischen Landespunkten profitiert, die aber zum Großteil von den Spitzenklubs erbracht werden; Österreich hat hier Rapid nur 4.62 Punkte zu bieten.

Dem steht aber wieder gegenüber, dass die außerordentliche Motivation unserer Mannschaft beim Auswärtsspiel in Lemberg nicht bei allen diesen Spielen im selben Ausmaß vorliegen wird. Wir können uns vom Fußballglück und Losglück ein bisschen im Stich gelassen fühlen.

Man kann neugierig sein, ob wir mit den 3er-Abos das Stadion füllen können. Der Hunger nach großen Spielen sollte – wenigstens bei den Fans – gegeben sein.
Im Forum rapidfans.at stand zu lesen, dass das Auswärtsspiel gegen Minsk in der Borisov-Arena in Borisov ausgetragen werden wird, weil das Heimstadion von Minsk den UEFA-Bedingungen nicht entspricht. Aber auch das ist ein kleines Stadion mit nur 13.126 Plätzen. Das gibt gerade einmal 656 Plätze für uns. Das wird ähnlich wie in Pilsen sehr knapp. Vielleicht hat man ehesten im VIP-Flieger eine Chance, einen Platz zu bekommen.

Videos

Wer für sein Archiv an einer Spielzusammenfassung interessiert ist (2×20 Minuten MP4), bitte um einen Stick/SD-Karten mit Absenderanschrift an Franz Fiala, Siccardsburggasse 4/1/22, 1100 Wien oder in einer etwas reduzierten Auflösung hier (nur in der Newsletter-Version).
In der Online-Version werden diese privaten Links aus urheberrechtlichen Gründen nicht gezeigt. Des derf ma net.

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Neue Rapid-Handies

Xperia Z3 Compact und Xperia M4 Aqua in der Rapid Edition

[Pressetext, SONY]
Wien, 28. August 2015 – Aufgepasst Rapid-Fans! Nach dem Erfolg der ersten Xperia E1 Rapid Edition stehen ab 10. September 2015 nur im Rapid-Fanshop und bei Media Markt und Saturn zwei weitere Xperia Smartphones im Rapid-Design zum Kauf bereit. Das grüne Premium-Smartphone Xperia Z3 Compact (EUR 389,- UVP) und das weiße Mittelklassemodell Xperia M4 Aqua (EUR 279,- UVP) sind mit einem Design-Skin des Logos des Lieblingsvereins versehen und mit Rapid-Wallpapers, Rapid-Sounds sowie Autogrammkarten des gesamten Teamkaders ausgerüstet.
Die beiden neuen Xperia Smartphones in der Rapid Edition eignen sich auf Grund ihrer Eigenschaften perfekt für die Ansprüche eines jeden Fans: Dank der hohen Wasser- und Staubdichtigkeit (IP65/68 ) sind sie ideal für einen Stadionaufenthalt nicht nur bei Sonnenschein. Auch der Besuch von Auswärtsspielen inklusive längerer Anfahrt stellt für beide Smartphones kein Hinderniss dar – mit bis zu zwei Tagen Laufzeit machen die ausdauernden Akkus dabei keinesfalls schlapp. Sollte sich die Leistung doch einmal dem Ende zuneigen, ist diese mit dem cleveren STAMINA-Modus noch einmal um ein bis zu Vierfaches verlängerbar.

Zusätzlich bieten sowohl das Xperia Z3 Compact als auch das M4 Aqua umfangreiche Multimediaanwendungen und außergewöhnliche Kameraerlebnisse. Die 5 Megapixel-Frontkamera des Xperia M4 Aqua ermöglicht es, einzigartige Momente mittels Selfie problemlos festzuhalten. Dank Weitwinkelobjektiv ist es kein Problem, auch das laufende Spielgeschehen oder die anderen Fans auf der Tribüne mit im Bild zu festzuhalten. Darüber hinaus bietet das Xperia M4 Aqua eine 13 Megapixel-Kamera mit lichtempfindlichem Exmor RS Sensor auf der Rückseite. Das Xperia Z3 Compact wartet mit einer 20,7 Megapixel-Kamera auf und sorgt mit 4K-Videoaufnahme und 25 mm Weitwinkel für außergewöhnliche Aufnahmequalitäten. Die Videos in Ultra-HD-Auflösung können via MHL 3.0 Anschluss nach dem Stadionbesuch oder dem Public Viewing auf ein 4K-Fernsehgerät übertragen und dort bestaunt werden.

Während das Xperia Z3 Compact mit einem 4,6“ (11,7 cm) HD-Triluminos-Display einen sehr kompakten Eindruck vermittelt ohne auf Qualität zu verzichten, hat das Xperia M4 Aqua ein 5‘‘-Display mit einer Auflösung von 1280 x 720 Pixel.

Auf beiden Geräten laufen alle Funktionen in hoher Geschwindigkeit. Für flüssige Abläufe sorgt beim Xperia Z3 Compact ein 2,5 GHz schneller Quad-Core-Prozessor mit 3 GB RAM und beim Xperia M4 Aqua ein 1,5 GHz-Octa-Core-Prozessor mit 2 GB RAM.

Sollte der Design-Skin auf der Rückseite des Smartphones einmal ersetzt werden müssen, ist ein Zusätzlicher im Packungsumfang als Ersatz enthalten. Der Design-Skin ist spielend leicht aufzutragen und rückstandslos entfernbar.

Technische Daten:Xperia Z3 Compact

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Donetsk-Rapid

„Wir rocken jetzt die Europa-League“,
Michael Krammer, Präsident des SK Rapid beim Interview nach dem Spiel.

Hinflug

Wir parken am Parkplatz C auf K75, ca.10 Gehminuten zum Flughafengebäude. Frühstück im kleinen Cafe beim Terminal 1.
Nach und nach treffen die Rapid-Mitarbeiter und- Spieler ein…

Die Spieler treffen ein

…und werden gleich von den Presseleuten umringt.

Christopher Dibon beim Interview

Man benutzt die Pressepräsenz für ein Gruppenphoto mit Michael Landau, dem Präsidenten der Caritas und unterstützt die Gurkenglasaktion „Caritas und Du“.

Präsentation der Gurkenglasaktion der Caritas. Michael Landau, Christoph Peschek, Steffen Hofmann, Michael Krammer

Nur die beiden Langzeitverletzten Andreas Kuen und Thomas Schrammel bleiben – wie schon in Amsterdam – zu Hause. Alle anderen Spieler fahren mit.

Unsere Ausbeute, zwei tolle Aufnahmen:

Florian, Zoran Barisic
Florian Kain, Florian, Stefan Stangl
Los geht’s!

Bilder(Abflug 58)

Hotel Dnister 

Die Rapid-Delegation war auf vier Hotels aufgeteilt. Unser Hotel Dnister steht auf einem Hügel am Rand eines großen, alten Parks. Es ist neun Stockwerke*) hoch und vom Panoramarestaurant am Dach hat man einen prächtigen Blick auf die Stadt. Das Baujahr ist 1981 und es wurde (wahrscheinlich für die EURO 2012) runderneuert und ist heute in einem perfekten Zustand. Speisen und Getränke sind deutlich billiger als in Österreich.

*) Der Lift beginn mit der Stockwerkszählung nicht bei „E“ sondern bei „1“.

Hotel Dnister
Blick von der Dachterasse des Hotels Dnister auf Lemberg. Um in die Innenstadt zu gelangen, muss man den im Vordergrund sichtbaren Park durchqueren.
Der Bereich der Dachterasse ist mit Klimt-Bildern dekoriert.
Vor dem Check-In.
Peter, Janine, Florian

Bilder(Ankunft und Hotel 35) 

Unabhängigkeitstag 

Der Zufall wollte es, dass am Montag ukrainischer Staatsfeiertag war. Die Stadt war voll mit feiernden Menschen. Blau-gelbe ukrainische Flaggen überall. 
Begrüßung zum „Independence Day of Ukraine“.
Links im Bild ein typisches Muster, das auch auf den Trachten zu finden ist.
Auch die Blume ist typisch für slawische Ornamentik.
Fahnenschmuck auf den Balkonen. Bemerkenswert ist, dass hier auch eine EU-Fahne angebracht worden ist. Wir befinden uns eben in dem westlich orientieren Teil der Ukraine.
Balkone im ersten Stock der Häuser sind allgegenwärtig. 

Viele Menschen mit ukrainischer Tracht. Weiße, langärmlige Hemden mit verschiedensten Mustern bestickt. Sehr hübsch. Schaut Euch die Online-Bilder an, ich habe versucht, einige dieser bunten Trachten einzufangen.

Auch der ORF-Analytiker, Peter Hackmair war im Fernsehen in der ukrainischen Nachtionaltracht zu bewundern.

Niemand will es sich nehmen lassen, in der landesüblichen Tracht zu erscheinen. 
Männer tragen diese Tracht ebenso.
Alles Tracht

Bilder(Lemberg 51)

Lemberg

Wer die Ukraine bereisen will, kann mit einem Besuch von Lemberg 50 Prozent der ukrainischen Kunstschätze besichtigen. Zumindest hat uns das der Audio-Guide des kleinen Bummelzugs verraten.

Mit dem Bummelzug durch die Altstadt von Lemberg.

Diese Stadt war in den letzten 1000 Jahren in sechs verschiedenen Staaten eingegliedert: Russland (93 Jahre), Polen (423 Jahre), Donaumonarchie (146 Jahre), Polen (21 Jahre), Deutsche Besatzung (4 Jahre), Sowjetunion (46 Jahre). Seit 1991 gehört Galizien mit der Hauptstadt Lemberg zur Ukraine.

Den Eindruck der Innenstadt könnte man als ein Art Klein-Wien um 1900 beschreiben. Die Hausfassaden der Gründerzeithäuser sind sehr gut erhalten, die Bauhöhe ist überwiegend zwei-geschossig. Typischerweise haben die Häuser Balkone; manche davon in einem bedenklichen Bauzustand. Alle Innenstadtstraßen sind mit Kopfsteinpflaster ausgestaltet. Mit dem Bummelzug merkt man das ganz besonders.

Man fühlt sich in die Zeit des Romans Radetzkymarsch von Joseph Roth zurückversetzt. Joseph Roth stammt aus Brody und hat in Lemberg und Wien studiert.

Eine weitere interessante Gemeinsamkeit von Lemberg und Wien sind die Kaffehäuser. Georg Franz Kolschitzky war beim Entsatz von Wien 1683 beteiligt und bekam wegen seiner Verdienste eine der ersten Konzessionen zum Ausschank von Kaffee. Und er hat auch in Lemberg das erste Kaffeehaus eröffnet.  Kaffehäuser in Lemberg  Die Spezialität hier sind die vielen Kaffeesorten.
Aus Lemberg stammt auch der berühmte Philosoph und Science-Fiction-Autor Stanislaw Lem.

Lemberg hat heute fast eine Million Einwohner, es gibt eine Straßenbahn und umweltfreundliche O-Busse. In den Außenbezirken dominieren die Plattenbauten aus der kommunistischen Ära und auch die Infrastruktur kann diese Zeit – wie bei allen Städten des ehemaligen Ostblocks – nur sehr langsam ablegen.

Man ist beim Spazieren immer irgendwie mit dem Entschlüsseln der kyrillischen Aufschriften beschäftigt. Glaubt man das geschafft zu haben, versucht man das Wort im slawischen Wortschatz einzuordnen. Im Anhang findet Ihr eine Transkriptionstabelle der ukrainischen Schrift.

Spielankündigung auf einem City-Light..
Die Namen der beiden Vereine kann man gleich zu einer Transkriptionsübung mit der Buchstabentabelle im Anhang verwenden.

Weitere Hinweise zu Lemberg

Abschlusstraining 

Das Stadion, die Arena Lviv ist eines der Stadien der EM 2012. Es liegt an einem Autobahnkreuz im Süden der Stadt. und fasst ca. 33.000 Zuschauer. Die Bestuhlung ist wie auch in Kiew, Kharkiv und Donetsk in den Landesfarben gelb und blau ausgeführt. Das Stadion hat zwei Ränge und ein abgehobenes, teilweise transparentes Dach.

Arena Lviv

Bewacht von mindestens 10 Stewards beobachteten wir das Training des gesamten Rapid-Kaders. Ganze zwei Rapid-Mannschaften trainieren. 

Symbolisch für den starken Zusammenhalt der Mannschaft.
Alle Spieler tragen gemeinsam ein Tor auf das Spielfeld.

Abendprogramm

Nach dem Training gibt es ein gemeinsames Abendessen in einem alten Restaurant. Es gibt Pasteten und Gemüseplatten als Vorspeise, einen Mixed Grill mit gegrilltem Gemüse als Hauptspeise und eine Karamel-Muffin  als Nachtisch. Großes Bier ist hier ein Maß.
Unsere gemütliche Runde wird zunehmend feucht-fröhlich. Wir spazieren um Mitternacht durch die immer noch pulsierende Stadt zu unserem Hotel.

Pepi, Peter, Florian und Andreas am Nachhauseweg durch die Altstadt.

Peter, der Gärtner mit zwei Ukrainerinnen in der Altstadt.

Da das Panorama-Restaurant bis ein Uhr geöffnet hat, nutzen wir das aus. Dass „Wodka“ „Wässerchen“ bedeutet, darf man – wie der Schreiber dieser Zeilen – nicht ganz so wörtlich nehmen. Daher überspringen wir jetzt einige Stunden, die nicht so berichtenswert sind.

Bilder(Abendessen 32)

Donetsk-Rapid 2:2

Man kann so viele Berichte zu den einzelnen Spielen in der Linkliste lesen, dass ein weiterer dazu nicht viel mehr sagen kann.

Wir alle wissen, wie wenige Zentimeter zu einem Aufstieg in die Champions-League gefehlt haben. Wir haben gesehen, wie sich die Mannschaft für Rapid und für die Fans zerfetzt hat. Wir haben ein großes Spiel erlebt, dessen Bedeutung durch die Stellungnahmen des gegnerischen Trainers und auch durch durchaus wohlwollende Gratulationen des violetten Lagers noch zunimmt.

Unsere „Delegation“ in der Arena Lviv:

Pepi, Andreas und Peter, die „Gärtner“
Janine, Peter, Florian, Franz
Hannes wird als „Zuschauer des Abends“ auf der Vidiwall gezeigt.

In diesen Krisenjahren der Ukraine mit Krieg in den östlichen Landesteilen muss die Mannschaft von Donetsk alle Spiele entweder in Lemberg oder Odessa austragen. Wie bekommt man dann aber das Stadion voll? Es wurde kolportiert, dass der gute Besuch der Arena auf eine Gratiskartenaktion des Schachtar-Eigentümers zurückzuführen ist.

Und es waren auch viele Fans des lokalen Fußballvereins Karpaty Lviv anwesend, dessen Vereinsfarben zufällig auch grün-weiß sind. Zumindest in unserer Sitzumgebung haben diese Fans spontan Rapid unterstützt. Man ist eher in Oppostion mit den Vereinen der östlichen Landeshälfte.

Der intensive Support durch die mitgereisten Fans ist etwas, das in der Ukraine nicht so selbstverständlich ist.

Ein grün-weißes Fahnenmeer.
Eindrucksvoller Auftritt der mitgereisten Rapid-Fans.
Spielbeginn. Im Hintergrund sichtbar, eine ganz kleine Gruppe von Shakhtar-Fans.
Euphorie pur nach dem Führungstreffer durch Steffen Hofmann.
Frust pur nach dem Schlusspfif. Hier „zum Ausdruck“ gebracht durch Thanos Petsos.

Robert Beric schenkt sein Trikot einem mitgereisten Fan aus Maribor.

Bilder(Spiel 100)

Rückflug

Es war wie ein Sieg!
Für fünf Minuten in der Königsklasse:

Mit dem 2:1 hätten wir es geschafft. Für 5 Minuten waren wir „Champions League“.
(Auszug aus der EwkiL-Statistik)

Jeder Spieler wird bei der Ankunft in der Abflughalle mit Applaus begrüß.

Riesenapplaus für jeden einzelnen Spieler. Hier Robert Beric.
Was wir alle nicht wissen, ob das nicht vielleicht das letzt Foto von Robert im Rapid-Outfit ist.
Phänomenaler Empfang am Flughafen. Etwa 350 Fans warten am Terminal 3 auf die Mannschaft.
Der erste ist Thomas Hickersberger, der mit den Fans etwas zaghaft abklatscht.

Bilder(Rückflug 26) 

Links

90minutenKommentar
BundesligaBericht
DiePresseBericht
DonetskBericht
HotelHomepage
YouTube: Video

Hinweise

Unser Homepages http://ewkil.rapid.iam.at und http://kdf.rapid.iam.at haben kürzere Namen bekommen: http://ewkil.at und http://kdfsrc.at. Es können beide Schreibweisen verwendet werden, aber in Zukunft wird bei Links die kürzere Schreibweise bevorzugt.
Die Bilderzahlen beziehen sich auf die Bilder von Franz. Es sind aber während der Fertigstellung dieses Berichts noch Bilder von Hannes und Peter dazugekommen. Es sind jetzt insgesamt ca. 580 Bilder. 

Ukrainisches Alphabet

Buchstabe Transliteration  Transkription
А а A a A a
Б б B b B b
В в V v W w
Г г H h H h
Ґ ґ G g G g
Д д D d D d
Е е E e E e
Є є Je je Je je
Ж ж Ž ž Sch sch
З з Z z S s
И и Y y Y y
І і I i I i
Ї ї Ï ï Ji ji
Й й J j J j
К к K k K k
Л л L l L l
М м M m M m
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Х х Ch ch Ch ch
Ц ц C c Z z
Ч ч Č č Tsch tsch
Ш ш Š š Sch sch
Щ щ Šč šč Schtsch schtsch
Ю ю Ju Ju Ju ju
Я я Ja ja Ja ja

Wenn einer eine Reise tut…*)

Ein Sitznachbar im Happelstadion besucht mit seiner Frau jedes Heimspiel. Sie wollten mit dem Bus nach Lemberg fahren und haben sich mehrfach auf der ukrainischen Botschaft in Wien erkundigt, wie das mit der philippinischen Staatsbürgerschaft der Frau wäre und bekamen immer die Auskunft, das sei kein Problem.
Unser Sitznachbar ist ein Video-Freak und besitzt ein großes Archiv von Rapid-Spielen
Es war dann aber an der polnisch-ukrainischen Grenze doch ein Problem, und den beiden wurde die Weiterfahrt verwehrt.

Sie mussten teils zu Fuß, teils per Anhalter in die nächst gelegene polnische Stadt, während der Bus nach Lemberg weiterfuhr. Von dort versuchten Sie über Fernsehen das Spiel mitzuverfolgen, was aber nicht gelang. Schließlich bekamen sie von einem weiteren mitgereisten Freund über ein Handy bruchstücksweise Bilder und Zwischenstände vom Spiel übermittelt.

In den Nachtstunden gaben sie dem Busfahrer bekannt, wo ungefähr sie sich befinden. Zu Fuß gingen sie dem Bus über unbekannte Landstraßen entgegen, hoffend, dass sie die richtige erwischt haben.

Sie wurden schließlich gefunden und schließlich mit dem Bus Nummer 2 wieder wohlbehalten in Wien an.

*) Matthias Claudius Gedicht »Urians Reise um die Welt« aus dem Jahr 1786. 

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Lemberg

Hinflug

09:20 Fly Niki, HG 1290
11:30 Ankunft in Lemberg

Rückflug

01:50 Fly Niki, HG 1291
02:05 Ankunft in Wien

Wetter

Montag 26 Grad kein Niederschlag
Dienstag 28 Grad kein Niederschlag

Zeitverschiebung

1 Stunde

Hotel

Hotel DNISTER
http://www.dnister.lviv.ua/de/
6, Mateyka Street, Lviv 79000, Ukraine
+38 (032) 297 43 17; 297 43 26

Reiseveranstalter

Intertravel Reisebüro GmbH
Passauer Platz 5
1010 Wien
+43 1 533 06 60 DW 30 oder/or DW 31
Fax + 43 1 533 06 50
elisabeth.nemec@intertravel.at
www.intertravel.at

Spielbeginn 

Lemberg 21:45 Wien 20:45

Route mit dem Auto

795 km beträgt die Entfernung mit dem Aut über Tschechien und Polen.

Lemberg früher

Lemberg liegt in Galizien, ganz im Nord-Osten und ist in der Karte grün eingezeichnet.

Karte der KuK-Monarchie. ganz rechts oben, grün: Galizien mit der Hauptstadt Lemberg im Nordwesten

Unsere Orte

Innenstadt, Sehenwürdigkeiten

Unser Hotel Dnister liegt etwa 1 km vom Stadtzentrum an einem Park

Lage des Hotels Dnister.
Sehenswürdigkeiten (rot), Restaurants (violett)

Gegner

Wenn es nach dem Marktwert geht, hätten wir keine Chance; auch die Erfahrung spricht für Donetsk, denn die Spieler sind um 3 Jahre älter. Interessant ist, dass unsere Spieler um beachtliche 4 Zentimeter größer sind. Der BMI von Fußballern dürfte ziemlich einheitlich und ganz unabhängig von der Größe bei etwa 23 liegen.

Wie viele Besucher sich bei Heimspielen von Donetsk in Lemberg (manchmal auch anderswo) verirren, kann man nur schätzen; so zwischen 2.000 bei den letzten Spielen im Vorjahr und 13.000 beim ersten Heimspiel in dieser Saison. Aber bei unserem Spiel wird die Arena-Lemberg wohl mit 33.000 gut besucht sein.

Dass in Wien nur 200 Donetsk-Fans mitgereist sind, ist wohl auch auf die schwierige Lage der Bevölkerung zurückzuführen. Jedenfalls werden 1.000 Rapid-Fans in Lemberg dabei sein.

In der folgenden Tabelle werden die beiden Mannschaften verglichen.

Rapid
UEFA-Platzierung 26 121
Stadiongröße 34.915 48.000
Besuch bei Ligaspielen 13.000 (heuer erst ein Heimpsiel) 17.000
Mannschaftswert 140.000.000 20.000.000
Mitgereiste Fans 200 1.000
Mannschaft kg cm BMI GebDat Alter Zugang von kg cm BMI GebDat Alter Zugang von
pyatov 78 190 22 28.06.1984 31 Vorskla Poltava novota 104 199 26 29.11.1983 32 Dunajska Streda
kucher 73 184 22 22.10.1982 33 Metalist Charkiv sonnleitner 82 182 25 08.10.1986 29 Sturm Graz
srna 78 182 24 01.05.1982 33 Hajduk Split dibon 80 183 24 02.11.1990 25 Salzburg
rakitskiy 70 180 22 03.08.1989 26 Donetsk stangl 78 185 23 20.10.1991 24 Wiener Neustadt
acevedo 75 172 25 05.02.1986 30 Metalist Charkiv auer 68 176 22 11.01.1991 25 Admira
stepanenko 75 181 23 08.08.1989 26 Metalurg Zaporizhya petsos 80 184 24 05.06.1991 24 Fürth
fred 62 169 22 05.03.1993 22 Internacional schaub 70 177 22 29.12.1994 21 Rapid A
marlos 69 173 23 07.06.1988 27 Metalist Charkiv hofmann 72 173 24 09.09.1980 35 München
texeira 68 173 23 06.01.1990 26 Vasco da Gama kainz 71 176 23 24.10.1992 23 Sturm Graz
gladkiy 77 187 22 24.08.1987 28 Metalist Charkiv grahovac 76 182 23 19.09.1992 23 Rapid A
taison 64 172 22 13.01.1988 28 Metalist Charkiv beric 82 188 23 17.06.1991 24 Sturm Graz
Wechsel malyshev 78 182 24 24.12.1992 23 Zurya Lugansk schobesberger 65 176 21 10.12.1993 22 Rapid A Pasching
bernard 60 164 22 08.09.1992 23 Atlético Mineiro alar 78 185 23 18.01.1990 26 Kapfenberg
eduardo 70 177 22 25.02.1983 32 Flamengo RJ prosenik 81 188 23 03.03.1993 22 Milan A
71 178 23 28 78 182 23 25

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Rapid-Grödig 3:0

Wir haben eine deutlich jüngere Rapid-Mannschaft als im Spiel gegen Donetsk gesehen; im Schnitt 23.6 Jahre alt.

Es war ein Geduldsspiel. Die Grödig-Seite schreibt, dass das Defensiv-Konzept durchaus hätte aufgehen können. Sogar die Führung wäre mit etwas Glück möglich gewesen. 
  • Bei der Szene mit dem missglückten Ausschuss von Strebinger, denn der abprallende Schuss landete neben dem Tor. Glück für Rapid.
  • Stephan Auer lenkte im Rapid-Strafraum einen Schuss mit dem Arm ins Torout ab. Es gab auch schon Elfmeter in solchen Szenen.
Aber Rapid konnte personell nachlegen, denn in der 62. Minute kam Louis Schaub und die Rapid-Angriffe nahmen Fahrt auf. Zwar konnte sich Louis nicht selbst in die Torschützeliste eintragen aber der erhöhte Druck brachte zuerst in der 64. Minute einen Aluminiumtreffer und in der 68. Minute den Führungstreffer durch Mario Sonnleitner.
Schließlich wurde es ein klarer Sieg von Rapid. Aber wie man an den beiden erwähnten Szenen sieht: es hätte auch anders kommen können. Über unseren Zweier-Tormann können wir wieder nicht viel sagen, denn wirklich geprüft wurde er bei dem Spiel nicht. 
Und es war doch eine Zweier-Mannschaft, denn trotz hohem Ballbesitzanteil von 72 Prozent bedurfte es eines Louis Schaub, um das Spiel schließlich zu entscheiden. Philipp Prosenik konnte sich nicht wirklich durchsetzen. Dafür konnte aber Deni Alar neben seinem Tor in der 90. Minute auch während des Spiels durch gekonnte Dribblings und Abschlüsse durchaus Akzente setzen. Das Tor wir ihn sicher für kommende Spiele aufbauen.

Choreografie

Nach der Rapid-Viertelstunde verabschiedete der Block-West die Mannschaft. Natürlich durfte der inzwischen institutionalisierte und schon etwas inflationäre Hinweis auf das „Weststadion“ nicht fehlen.
"SK Rapid Wir glauben an Euch und an den Aufstieg. Immer vorwärts Rapid Wien."
„SK Rapid Wir glauben an Euch und an den Aufstieg. Immer vorwärts Rapid Wien.“ 

Zuschauer

Durch die Gratiskartenaktion konnte das bisherige Zuschauermaximum bei Spielen gegen Grödig von 15.700 auf nunmehr 16.900 angehoben werden.

Schiedsrichter

Der neue Schiedsrichter Andreas Heiß war unauffällig.  In einigen Szenen hätte er Vorteil abwarten können.

Eigentlich ist die Vorteilsregel keine Kann-Bestimmung, denn in den „Rechten und Pflichten des Schiedsrichters“ auf Seite 49 der ÖFB-Spielregeln 2011/2012 heißt es: „Der Schiedsrichter hat von einer Spielunterbrechung abzusehen, wenn dies von Vorteil für dasjenige Team ist, gegen das sich das Vergehen richtete, und das ursprüngliche Vergehen zu bestrafen, wenn der erwartete Vorteil zu diesem Zeitpunkt nicht eintritt.“ Aber was dann schließlich ein Vorteil ist, schätzt doch jeder anders ein.

Nachlese der Bundesliga

  • Mario Sonnleitner erzielte seinen 16. Treffer in der tipico Bundesliga. Der SV Grödig ist die 9. Mannschaft gegen die Sonnleitner traf.
  • Deni Alar erzielte seinen 4. Treffer in diesem Kalenderjahr in der tipico Bundesliga. Er traf erstmals aus dem Spiel heraus – seine ersten 3 Treffer erzielte er alle per Elfmeter.
  • Harald Pichler kassierte in seinem 138. Spiel in der tipico Bundesliga seinen 2. Platzverweis.
  • Philipp Schobesberger erzielte seinen 10. Treffer in der tipico Bundesliga. Er erzielte alle Treffer im Kalenderjahr 2015, von innerhalb des Strafraums und aus dem Spiel heraus.
  • Stefan Schwab hatte 131 Ballaktionen im Spiel – Topwert in dieser Saison der tipico Bundesliga.

Links

EwkiL ist auf drei „Sektionen“ aufgeteilt: 
  • Sektion 1: Sektor B, 1. Rang, 
  • Sektion 2: Sektor B, 2. Rang, Block G unten (im Bild). 
  • Sektion 3: Sektor B, 2. Rang, Block G oben
— Bild von Peter wird am Mittwoch hier eingefügt —
Freunde von der „Casa Verde“
Familie Reiser beim Abtransport des „Offiziellen Rapid Fanshops“
Die EwkiL-Hardcore-Abteilung (Sektion 1, 2 und 3) bei der „Nachbesprechung“:
Florian, Corinna, Peter, Hannes, Janine, Dieter, Benjamin

Nächster Treffpunkt

Der Wetterbericht verspricht für das nächste Wochenende Spätsommerwetter bis 32 Grad. Wir treffen uns im Garten des Gösser-Eck. Fixstarter: Benjamin, Dieter, Florian, Franz, Hannes, Janine, Peter, Thomas(?); Corinna (später). Bitte weitere Teilnehmer um eine Meldung wegen der Tischgröße an ewkil{at}iam.at. Anfahrtsplan und Speisekarte.

Hier die fleischlosen Speisen:

  • Eiernockerl mit Blattsalat
  • Geröstete Knödel mit Ei dazu Blattsalat
  • Spinatnockerl mit Schafkäse und Blattsalat
  • Kasnockerl mit Blattsalat
  • Steirische Käferbohnensalat mit Zwiebelringen und Kernöl
  • Schafkäsesalat mit Oliven
  • Räucherlachssalat mit Kräuterdressing

Die Preise sind OK.

Urlaubsgrüße

Peter und Gerti senden Euch allen Grüße aus der Gegend um Thessaloniki.

Der weiße Turm in Saloniki
Herzliche Urlaubsgrüße an die Familie und allen EwkiL-Freunden, Gerti und Peter
Herzliche Urlaubsgrüße an die Familie und allen EwkiL-Freunden, Gerti und Peter

Hinweise

Wegen unserer Auswärtsfahrt nach Lemberg sind die hier angegebenen Links vom Sonntag früh. Insbesondere der Bericht der Bundesliga und die Videos und die Bilder von Rapid fehlen noch. Im Kalender werden diese Links am Mittwoch nachgetragen.

Wenn Ihr Euch wundert, dass bei manchen Bildern die im Bild sichtbaren Texte noch einmal als Bildunterschrift wiederholt werden: hier lesen auch drei blinde Rapid-Fans mit und sie können nur Texte mit ihrer Sprachausgabe oder Braille-Zeile lesen. Eigentlich sollte das bei allen Bildern auf Webseiten so gehandhabt werden.

Die Bilder von diesem Spiel sind allesamt relativ hart und überbelichtet. Der Grund war, dass der Herr Fotograf eine Brennweitenverlängerung ohne vorherigen Test hinter das Objektiv geschraubt hat.

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Rapid-Grödig

Spieplakat

Zuschauer

Bei den bisherigen vier Heimspielen gegen Grödig zählten wir zwischen 11.200 und 15.700 Zuschauer. Wir können gespannt sein, wie Zuschauer viele heute im Stadion sein werden, denn die Freikartenaktion (jeder Abonnent durfte zwei Freikarten im selben Sektor kostenlos abholen) hat am Donnerstag doch eine beachtliche Warteschlange beim Fancorner entstehen lassen.

Schiedsrichter

Der Schiedsrichter Andreas Heiß hat noch kein Spiel mit Rapid geleitet; eine Unbekannte.
Homepage von Andreas Heiß.

Vorschau der Bundesliga

Nachdem der SK Rapid Wien in der Aufstiegssaison des SV Grödig gegen die Salzburger sieglos blieb, feierten die Wiener in der abgelaufenen Saison 2014/15 drei Siege in vier Spielen. Die beiden Heimspiele im Ernst-Happel-Stadion gewann der SK Rapid jeweils ohne Gegentreffer (2:0 bzw. 4:0).

Nach der Aufholjagd zum 2:2 beim SK Puntigamer Sturm Graz führt der SK Rapid weiterhin ungeschlagen die Tabelle an und ist seit mittlerweile 17 Bundesligaspielen unbesiegt. Nachdem die Grödiger in den ersten drei Meisterschaftsrunden unbesiegt blieben, gingen die letzten beiden Partien trotz Führung jeweils mit 2:3 verloren.

  • Wenn der SK Rapid Wien gegen den SV Grödig in der tipico Bundesliga gewann (3-mal), dann blieb der SK Rapid Wien ohne Gegentor.
  • Der SK Rapid Wien ist im Kalenderjahr 2015 in Heimspielen in der tipico Bundesliga ungeschlagen (11 Spiele – 8 Siege, 3 Remis).
  • Der SV Grödig ist seit 4 Spielen in der tipico Bundesliga sieglos (2 Niederlagen, 2 Remis). Obwohl die Salzburger in jedem dieser 4 Spiele mit 1:0 in Führung gingen.
  • Der SV Grödig erzielte bereits 3 Treffer durch Verteidiger – die meisten in dieser Saison der tipico Bundesliga.
  • Beim SK Rapid Wien und beim SV Grödig trugen sich bereits 8 verschiedene Spieler in die Torschützenliste dieser tipico Bundesliga-Saison ein – die meisten.
  • Gesamtbilanz: 8 Spiele / 3 S / 3 U / 2 N – Tore: 13:8
  • Heimbilanz: 4 Spiele / 2 S / 1 U / 1 N – Tore: 6:1
  • 1. Spiel gegeneinander: 25.08.2013 (0:1)
  • 1. Heimspiel: 25.08.2013 (0:1)
  • Höchster Sieg: 4:0 (14.03.2015)
  • Höchster Heimsieg: 4:0 (14.03.2015)
  • Höchste Niederlage: 1:3 (22.11.2014)
  • Höchste Heimniederlage: 0:1 (25.08.2013)
  • Die letzten Spiele gegeneinander: 2:0 (A/27.05.2015) – 4:0 (H/14.03.2015) – 1:3 (A/22.11.2014) – 2:0 (H/01.09.2014) 

Bilanz

2014/15 2015-05-27 Österreichische Meisterschaft 34. Runde Grödig A ALT 2 : 0 0:0 1711 Dintar Christian Untersberg-Arena Barisic
2014/15 2015-03-14 Österreichische Meisterschaft 25. Runde Grödig H ALT 4 : 0 2:0 15700 Schörgenhofer Robert Ernst-Happel-Stadion Barisic
2014/15 2014-11-22 Österreichische Meisterschaft 16. Runde Grödig A ALT 1 : 3 1:2 2500 Schärer Sandro (CH) Untersberg-Arena Barisic
2014/15 2014-08-31 Österreichische Meisterschaft 7. Runde Grödig H ALT 2 : 0 1:0 14000 Kolleger Andreas Ernst-Happel-Stadion Barisic
2013/14 2014-04-20 Österreichische Meisterschaft 33. Runde Grödig A ALT 2 : 2 2:1 2746 Schüttengruber Manuel Untersberg-Arena Barisic
2013/14 2014-02-22 Österreichische Meisterschaft 24. Runde Grödig H ALT 0 : 0 0:0 11200 Eisner Rene Gerhard-Hanappi-Stadion Barisic
2013/14 2013-11-10 Österreichische Meisterschaft 15. Runde Grödig A ALT 2 : 2 0:1 3256 Schörgenhofer Robert Untersberg-Arena Barisic
2013/14 2013-08-25 Österreichische Meisterschaft 6. Runde Grödig H ALT 0 : 1 0:1 14000 Schüttengruber Manuel Gerhard-Hanappi-Stadion Barisic
Die Bilanz gegen Grödig ist knapp positiv. Das sollte sich jetzt, wo mit Huspek, Nutz und Tomi zu Rapid und mit Stankovic zu RB Leistungsträger abgewandert sind, doch langsam deutlicher zugunsten von Rapid verlagern. Kurz: ein Sieg muss her. 
Allerdings wird die Mannschaft wegen des kommenden CL-Rückspiels doch an einigen Positionen verändert werden. Wir können gespannt sein!
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Rapid-Donetsk 0:1

Schiedsrichter

Den Schiedsrichter sollten wir schon kennen. Es war der Holländer Björn Kuipers, der auch das Auswärtsspiel Spiel gegen Kiew in der Euroleague-Gruppenphase leitete. Der bringt uns also kein Glück: zwei Spiele, zwei Niederlagen.

Champions-League-Look

150 Seiten stark soll die Liste der Auflagen sein, die der jeweilige Veranstalter für ein Spiel in der Königsklasse erfüllen muss. Die Dekoration ist ein Teil davon. Auch die Umhänge der Spieler waren im Champions-League-Look (siehe Bilder).

Stadiondekoration im Champions-League-Look

Imposant war die Schmückung des Happel-Stadions, ganz im Champions-League-Look. Und weil wir zwar zuversichtlich aber nicht ganz sicher sind, ob wir die Champions-League-Hymne heuer im Happel noch einmal hören werden, hier ein Mitschnitt davon.

Choreografie

Es ist immer ein Erlebnis, eine Choreografie über drei Ränge zu erleben. Diesmal arrangiert von den Ultras.

Rapid ist eine Religion und wir sind die Propheten

Das immer wieder verwendbare Transparent „Weststadion“ durfte natürlich auch diesmal am Ende des Spiels nicht fehlen.

Und da der BlockWest nicht müde wird, sein „Weststadion“ zu zeigen, darf man auch nicht müde werden, darauf hinzuweisen, dass dieses Gemäuer eben 50 Millionen Euronen kostet und unsere Mitglieder-Werbeaktion bisher vielleicht 800.000 (400 „Mein Leben lang“-Mitglieder) + 200.000 (2.000 neue Mitglieder pro Jahr) eingebracht hat. Nicht schlecht aber zu wenig. Was wäre, wenn der Block-West statt des Transparents „Weststadion“ ein Transparent „Kombimitgliedschaft Ultras+Rapid“ auflegen würde? Damit das nicht nur theoretisch dahingesagt ist, beteilige ich mich gerne an den Kosten für das Transparent.

Übrigens könnte das jeder Fanklub machen. Klingt ja nicht schlecht: „Kombimitgliedschaft „EwkiL+Rapid“.

Hier noch ein Punkt, der protest-würdig wäre; ist aber eben „Part of the Game“. Wir, die Fotoamateure in der Arena haben alle unser Erinnerungsbild oder -video an das Spiel. Rapid hat vielleicht auch ein Video irgendwo im Vereinsarchiv. Aber zeigen darf es Rapid an seiner Homepage nicht, denn alle Aufführungsrechte wurden an die UEFA abgetreten; wahrscheinlich auch eine der Auflagen aus dem 150-Seiten-Vertrag. Und das ist auch einer der Gründe, warum man dann mit diesem scheinbar überraschenden Geldregen belohnt wird. In Summe gar keine schlechte Lösung, weil die Spiele europaweit vermarktet werden und ein Verein wie Rapid das gar nicht könnte. Aber unterm Strich ist es auch ein Deal, der jenem mit dem Stadionnamen gleichkommt.

Es ist ein Tausch Identität gegen Geld. Ein moderner Pakt mit dem Teufel.

Wer also „Football-old-style“ propagiert, ist ein bisschen wie ein Don Quijote und er sollte sich mit Fußball in einer der unteren Ligen anfreunden.
Fotografie: Luis García (Zaqarbal), . (Wikipedia)

Don Quijote und Sancho Panza. Bronzefiguren am Denkmal für Cervantes (Hintergrund) in Madrid. 

Gegner WAXTAP

So geschrieben ergibt das keinen Sinn. Es schaut nur so aus, als könnten wir das lesen. Es schreibt sich aber richtig so: Шахтар (=Schachtjor, Shakhtar, Schachtar) und heißt auf Deutsch „Bergarbeiter“, symbolisiert durch die zwei Hämmer.

Beide Trainerbänke wurden mit dem jeweiligen Verinslogo überklebt.

Man muss sich vorstellen, was das alles für einen logistischen Aufwand bedeutet, in diesen wenigen Tagen all diese Rahmenbedingungen herzustellen. Diese schwarzen Aufkleber wollen ja im richtigen Maß erzeugt werden, ganz zu schweigen von den Dingen, die man gar nicht wahr nimmt.

Spiel Geld Fußball?

Diese ewige Frage wurde bei diesem Spiel wieder eindeutig beantwortet, oder? Die Freunde des „Football-old-style“ wurden durch das knappe Ergebnis darin bestärkt, dass man auch mit viel Geld einen vermeintlichen Zwerg nicht so ohne Weiteres aus dem Stadion schießen kann.

Obwohl die „Bergarbeiter“ (vorwiegend aus Brasilien) sehr ballsicher waren, gab es immer wieder tolle Kurzpasskombinationen von Rapid, die fast schon an spanischen Fußball erinnern. Also, dass wir gegen eine Mannschaft gespielt haben, die den Wert unserer gesamten Bundesliga hat, könnte man allein aus der Ansicht dieses Spiels nicht erraten.

Es ist aber ganz ähnlich wie bei einer Begegnung im österreichischen Cup zwischen einem Unterliga-Verein und Rapid, und bei der Rapid eben – wie so oft – nicht den Eindruck eines Rekordmeisters macht.

Die Motivation des jeweils schwächeren Gegners ist in diesem Kräfteverhältnis ein wichtiger Faktor.

Aber so ganz ohne Geld geht’s wohl auch nicht. Mehr als eine Million Euro an Prämien soll Rapid an seine Spieler nach der der erfolgreich überstandenen dritten Runde ausgeschüttet haben. Es dürfte etwa so viel sein als man mit dem ausverkauften Stadion an Einnahmen hatte. (40.000*25,-). Während man in früheren Jahren wahrscheinlich „negatives Vereinskapital“ hätte positivieren müssen, konnte man heuer damit die Spieler enger an den Verein binden. Und nicht nur das, die Spieler haben sich dafür entschieden, das Geld gleichmäßig auf alle Kaderspieler aufzuteilen, egal, ob überhaupt und wie lange sie im Einsatz waren. Ein wertvoller Beitrag zum Teambuilding bei Rapid.

Zum Spiel

Jetzt haben wir noch gar nichts zum selbst Spiel gesagt. Dazu bitte am besten die Presseberichte (siehe Links) lesen. 
Wir müssen diese Spitzenplätze im Sektor B so richtig genießen, denn im nächsten Jahr wird diese Ansicht den Betuchten vorbehalten sein.  
Imposante Mannschaftsaufstellung im Champions-League-Look

Beim heutigen Anstellen um die Gratiskarten am Samstag war der Tenor der Wartenden ziemlich einheitlich, dass man mit dieser Mannschaft und unserem Trainerteam (und wohl auch mit dem Vorstand) sehr zufrieden sein kann. Die Niederlage hätte durchaus auch ein Unentschieden – und bei etwas Glück – auch ein Sieg werden können.

Denn Glück hatten die Ukrainer mit ihrem Torschuss auch; wir leider nicht. Glück und Unglück auf höchstem Niveau.

Unsere Buam sind mit dem Millionen-Legionärs-Klub aus dem Osten auf Augenhöhe!

Links

Gratiskarten

Das Interesse für die Gratiskarten-Aktion für das Grödig-Spiel war groß. Warteschlange ab 9:30, 4 offene Schalter im Fancorner. Folgende Leser der EwkiL-Liste haben 18 Karten bekommen: Benjamin, Corinna, Dieter, Ferdinand, Herbert, Herwig und Thomas. Zwei Karten sind noch verfügbar. Wer also noch mitkommen will, bitte per Mail melden.
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Gratiskarten für Grödig-Spiel

Wir, die Abonnenten können beim nächsten Heimspiel am

Samstag, 22. August, 16:00 gegen Grödig
Freikarten für den jeweils eigenen Sektor bekommen.

Ich gebe Euch dieses Angebot gerne weiter und lade Euch zu diesem Spiel ein.
Ihr könnt auch jemanden mitnehmen.
Insgesamt stehen 10 Frei-Karten zur Verfügung.

Bitte um Interessentenmeldung!

Bitte schreibt bis Mittwoch 19.8. an franz{at}fiala.cc die gewünschte Anzahl von Karten. Ich hole die Karten am Donnerstag, 20. August ab.

Spielplakat für das Grödig-Spiel zum Aufhängen

Originaltext aus der Rapid-Facebook-Seite
Zwischen den beiden Playoff-Spielen gegen FC SHAKHTAR steigt unser nächstes Bundesliga-Heimspiel! Hier unser Matchplakat zur Partie, die im Zeichen des „Tag der Abonnenten“ steht! 
Kürzlich ging an alle jene Jahreskartenbesitzer, deren e-mail-Adresse aufliegt, bereits ein Schreiben mit allen Infos dazu raus. Hier zum Nachlesen und die Aktion gilt natürlich auch für all jene, die sich jetzt noch zum Kauf eines Abos entschließen:
:::
Als Jahreskartenbesitzer zählen Sie zu den treuesten und damit wichtigsten Unterstützern des SK Rapid! Daher ist es für uns auch einmal Zeit auf eine ganz besondere Art und Weise Danke dafür zu sagen! Unser Heimspiel gegen den SV Grödig am Samstag, 22. August (Ankick 16 Uhr) steht unter dem Motto „Der Tag der Abonnenten“!

Das bedeutet folgendes: Jeder Jahreskartenbesitzer erhält für diese Partie gegen die von unserem Rekordspieler Peter Schöttel betreute Mannschaft aus dem Salzburger Land zwei Freikarten in seinem Sektor (C/D-1.Rang, da ausverkauft, für den 2. Rang) und kann so Freunden, Verwandten oder Bekannten eine echte Freude machen und zudem dafür sorgen, dass wir auch gegen diesen nicht als klassischen Publikumsmagneten bekannten Gegner eine grandiose Kulisse im Prater-Oval begrüßen dürfen und so einmal mehr dokumentieren können, wie einmalig die grün-weiße Familie hinter ihrem Team steht!

Aufgrund des Vorverkaufes für das Champions-League-Playoff-Hinspiel gegen den FC Shakhtar Donetsk (alle Infos zum Vorverkauf für diese Partie, die am 19. August ab 20.45 Uhr im Ernst-Happel-Stadion über die Bühne gehen wird, gibt es unterhttp://www.skrapid.at/9605+M5d903ac648e.html) ist die Abholung der zwei Freikarten „erst“ ab 20. August möglich! Und zwar jeweils gegen Vorlage der Jahreskarte im Fancorner in Hütteldorf (10 – 18 Uhr) oder im Fanshop Stadioncenter (Donnerstag und Freitag von 9 – 20 Uhr; Samstag ab 9 Uhr). Am Spieltag selbst natürlich auch an den Vorverkaufskassen direkt beim Ernst-Happel-Stadion, die ersten öffnen wie gewohnt um 10 Uhr!

Wir hoffen, Ihnen mit dieser speziellen Aktion für Jahreskartenbesitzer eine kleine Freude machen zu dürfen, danken noch einmal für die wertvolle Unterstützung und freuen uns auf einen tollen „Tag der Abonnenten“, der hoffentlich mit drei Punkten vor einer prächtigen Kulisse gegen den SV Grödig gekrönt wird!

Anmerkung

Immer mehr Inhalte wandern unbemerkt von der Rapid-Homepage ins Facebook.So auch dieser Hinweis. Auf der Homepage einfach nicht mehr zu finden.

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Sturm-Rapid 2:2

Ganz so heldenhaft wie Rapid nach dem Derby von der Presse dargestellt wurde, präsentierte sich die Mannschaft in Graz nicht. Man kann auch sagen: „Sturm ist nicht die Austria“. Niemand wäre auf die Idee gekommen, die zuletzt zitierten Tugenden der Mannschaft nach diesem Spiel wieder zu strapazieren, wie zum Beispiel „sie verstehen sich blind“, „perfekte Chancenauswertung“ usw. Zu schwer war es, diese Tugenden gegen eine stark auftretende Sturm-Mannschaft auszuspielen. Chancen waren eher Mangelware.

Rapid kämpft sich nach 0:2-Pausenrückstand zurück und kann mit weißer Veste die Heimfahrt antreten.

Dass Rapid dennoch ein deutliches Ballbesitz-Plus (62%) zu verzeichnen hatte, lag wohl daran, dass Sturm in der zweiten Hälfte zuerst versucht hat, den Vorsprung über die Zeit zu bringen, was aber dann schließlich doch nicht gelang.

Wer eine große Rotation erwartet hätte, wurde enttäuscht. Der Trainer hat lediglich Philipp Prosenik statt Robert Beric aufgeboten. Vielleicht weniger, um Robert zu schonen als mehr, um Philipp mehr Spielpraxis zu geben.

Das Spiel begann mit einer Hiobsbotschaft für Rapid, denn in der 8. Minute musste Stefan Stangl mit Verdacht auf einem Muskelfaserriss durch Mario Pavelic getauscht werden. Pavelic kam auf die rechte Seite für Auer und dieser wechselte nach links und nahm die Position von Stangl ein.

Allzu viele Torchancen gab es nicht, zu gut standen die jeweiligen Verteidigungsreihen.

Und fast hätte es geklappt, dass Rapid mit den drei Offensivspielern Schaub, Kainz und Prosenik nach einer perfekten Kombination den Ausgleich nach dem unverdienten Elfmeter gegen Rapid erzielt hätte. Aber nur „fast“, denn Philipp war eine Spur zu spät, um den Stanglpass von Kainz im Tor unterzubringen.

Dass dann noch in der Nachspielzeit der ersten Spielhälfte das 2:0 durch Afdijaj folgte, war für uns Mitgereiste, wohl aber auch für die Mannschaft ziemlich frustrierend.

Aber es wäre nicht Rapid, wenn man nicht noch einmal alles nach vorne geworfen hätte. 10 Minuten nach Beginn der zweiten Halbzeit kam Steffen Hofmann statt Schwab und kurz danach Beric für Prosenik. Beric wurde gleich einmal mit einer gelben Karte mit seiner ersten Ballberührung begrüßt. Aber schon wenige Minuten später hatte er seine erste Chance und er verwertete diese souverän und verkürzte auf 2:1.

In der Schlussphase fiel der Ausgleich nach einem Corner, der von einem Sturmspieler per Kopf ins Tor befördert wurde. Danke!

Man hatte schon den Eindruck, als würden die beiden Einwechslungen nach der Pause der Mannschaft einen deutlichen Ruck verpasst haben, sodass schließlich der Ausgleich gelang. Uns erschienen die Aktivitäten von Robert im Sturm zwingender als die seines Vorgängers Philipp Prosenik auf dieser Position und es daher nicht nur Zufall war, dass schließlich doch das Anschlusstor gelang. Alles wäre aber anders interpretiert worden, hätte Philipp seine Chance in der ersten Halbzeit genutzt; vielleicht wäre es dann gar nicht zu diesem Tausch gekommen.

Wir können jetzt bis zum Mittwoch rätseln, ob Sturm Rapid ausreichend gefordert hat, um für das Spiel gegen Donetsk gut gerüstet zu sein. An der Aufstellung wird sich wohl nichts ändern. Die Frage ist also: reicht die Leistung, um das Play-Off für die Champion-League zu überstehen?

Heuriger Suppan

Blick vom Heurigen Suppan
Wie auch schon bei den letzten Fahrten nach Graz kehrte wir beim Heurigen Suppan in Kaindorf, Hönigtalerstraße 21 ein. Die Portionen dort reichen für einen ganzen Tag und mehr. 

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Hinweis

Die in den letzten Spielberichten in einem Frame eingeblendete EwkiL-Spielstatistik wird zukünftig durch den Link EwkiL-Statistik ersetzt. (Obwohl die Bezeichnung „Statistik“ für diese Datensammlung nicht zutrifft, betrifft sie ja nur einen Datensatz für ein konkretes Spiel. Nur die Zahlen für das Durchschnittsalter haben statistischen Charakter.)
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Stadlau-Rapid II 3:1

Stadlau-Rapid II 3:1

Nach dem Pausenstand 1:1 und der von Rapid II sehr strukturiert aufgebauten Spielzüge am Beginn der zweiten Halbzeit konnte man sich noch Hoffnungen machen. Doch die Ausbeute war lediglich ein Stangenschuss. Am späteren Treffer von Stadlau zum 2:1 war nichts zu bemängeln, doch die Jungen von Rapid gaben keineswegs auf. Sie drängten energisch auf den Ausgleich und am Ende der 5-minütigen Nachspielzeit kam sogar Tormann Paul Gartler in den gegnerischen Strafraum. Leider wurde die Szene nicht abgepfiffen und so kamen die Stadlauer bei leerem Tor noch zu einem 3:1-Sieg.

Es darf nicht unerwähnt bleiben, dass Rapid II 80 Minuten mit nur 10 Mann spielen musste, weil Alexander Stöglehner sehr früh nach roter Karte vom Platz musste. Ganz klar war uns die Situation nicht, denn der Verteidiger war in der strittigen Szene gar nicht involviert. Möglicherweise hat er sich unfreundlich geäußert. 
Mit gefiel das Spiel von Rapid-II recht gut, besonders in der zweiten Hälfte. Wird scho.
Fußball-Grundschule in Stadlau
Beachtet das ganz aktuelle AJAX-Logo.
(Foto mit  Erlaubnis des Rapid-Fans).

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Fernsehen bei Florian

Ihr werdet lachen, der Beitrag von W24 über Florian und Franz wurde heute bereits gesendet. Hier alle Themen:
  • Shakhtar Donetsk – Zungenbrecher
  • Schwab Comeback in der Ukraine
  • Die Coaching Zone ist zurück
  • Online Voting Cashback Karte
  • Zu Gast bei Rapid-Familie Fiala
  • Stefan Nutz im Wordrap
Ausschnitt aus dem W24-Beitrag „zu Gast bei Rapid-Familie Fiala“

Einladung zum Rapid-Wirt

Facebook-Einladung zum Rapidwirt-Sommerfest
Wer den morgigen Samstag noch nicht verplant hat, für den wäre ein Ausflug zum Rapid-Wirt in Ennsdorf ein Geheimtipp. Ab 17:00 startet dort das Sommerfest. Das Wetter wird nicht mehr ganz so heiß sein, ca. 31 Grad. 

Einladung zum Grillfest von Amas-Support

Einladung zum Grillfest von Amas Support am kommenden Samstag vor dem Spiel von Rapid II gegen den Sportklub

Rund um die Baustelle

Bei Rapid tut sich was! Der Bau geht mit einem enormen Tempo voran. Auch die Zeit fürs Anstellen um die Karten wurde durch 7 Schalter im Fancorner bedeutend verkürzt, die Öffnungszeiten auf 9:00 vorverlegt.
Baustelle von der Keisslergasse, Deutschordenstraße und Hanak-Gasse

Vorschau: Mitgliederversammlung des „Klub der Freunde“ am 31. August, ab 18:00

Die Gäste: Stephan Auer . Stefan Nutz . Stefan Stangl . Tomi
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Austria-Rapid 2:5

Geburtstagswünsche für den Analytiker der Nation

Herbert Prohaskas 60er wurde zu Beginn des Spiels frenetisch gefeiert. Markus Kretschmer und Wolfgang Katzian waren die ersten Gratulanten. Fußballerkollege Tibor Nyilasi war der Überraschungsgratulant und beide waren beim Ehrenankick. 

Alles was Rang und Namen hat, gratuliert dem ORF-Chefanalytiker.

Die Choreografie stand ganz im Zeichen des Jahrhundertfußballers. Das Motto:

A Hakerl, a Gurkerl, a Ferserl, a guada Schmäh, a Schuss und a Tor
Schneckerl, „ollas Guade“ schreit die Ort auf Deine 60 violetten Johr!

Choreografie der Ost-Triüne

Dem stellte Rapid ein eindrucksvolles „Hütteldorf“ entgegen.

Spektakuläre Choreografie des BlockWest

Ein historischer Sieg

Seit ich Fußballspiele von Rapid besuche, habe ich noch nie einen so hohen Derby-Sieg erlebt; weder zu Hause noch auswärts. Es war ein geradezu historischer Erfolg von Rapid, denn wir müssen weit in der Vereinsgeschichte zurückgehen, wenn wir einen ähnlich hohen Auswärtssieg finden wollen.*)
Es gab in der Derby-Geschichte insgesamt 16 Begegnungen mit 5 oder mehr Toren, davon waren 3 Auswärtsspiele. Das heutige Spiel war also eines von vier Spielen seit 1911.

Und weil es so außergewöhnlich ist, hier diese vier Auswärtsspiele gegen die Austria mit fünf oder mehr Toren:

2015-08-12  5:2 12.500, Generali-Arena
1946-05-26  5:1 40.000, Praterstadion
1942-08-23 10:1 22.000, Praterstadion
1931-09-06  5:3 17.500, Hohe Warte
Und zu diesen vorangegangenen Spielen muss man noch anmerken, dass die Kriegsjahre für die Austria besondere Einschnitte gebracht haben, man also die Ergebnisse von 1942 und 1946 eher ausklammern sollte.
Einmalig, was wir da gesehen haben. Historisch!
Aber nicht nur das!
Wir sahen fünf verschiedene Torschützen!
Und die Austria war nicht unbedingt irgendwie beeinträchtigt. Im Gegenteil! Die ersten Minuten versprachen eher nichts Gutes für Rapid. Die Schnelligkeit und Wendigkeit von Kayode war zeitweise besorgniserregend. Man versuchte seitens der Austria das auszunutzen und suchten den Neuzugang mit weiten Pässen zu erreichen.
Man konnte spüren, dass die Austria den Fans etwas bieten wollte.
Dann ein strittiger Freistoß, denn die Austria-Fans meinten vehement: „Ball gespielt“ aber der Linienrichter war anderer Meinung.
Das 1:0 nach diesem Freistoß durch einen Kopfball von Stangl war noch nicht so schlimm und es kann sein, dass die Austria zu diesem Zeitpunkt den Druck zum Ausgleich erhöhen wollte aber dabei nicht mit dem gut eingespielten Rapid-Spitzen gerechnet hat. Eine Traumkombination zwischen Beric und Schobesberger brachte das 2:0 und kurz danach ein Weitschuss von Schwab zum 3:0.
Dass auch Steffen Hofmann nach einem prächtig vollendeten Konter sein Tor zum 4:1 erzielte und dann noch Robert Beric nach einer Ecke das 5:1 zeigte, dass auch die zweite Spielhälfte klar von Grün-Weiß dominiert wurde.
Die Gegentore fielen etwas zufällig. Das erste ein fast gehaltener Nachschuss nach einem Elfmeter an die Stange und das zweite ein schwerer Fehler von Novota, der einen durchaus haltbaren Ball passieren ließ.
Die Statistik auf der Rapid-Homepage zeigt eher ein ausgewogenes Spiel, bei dem aber Rapid die deutlich bessere Effizienz bei den Torschüssen verzeichnen konnte.

EwkiL-Daten

*) Um diese Spiele herauszufinden, kann man so vorgehen:
http://rapid.iam.at -> Spiele -> Suchen
Einstellen: Tore Rapid >= 5 und Gegner A Austria Wien

Alle Derbysiege von Rapid mit fünf und mehr Toren.

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Rapid-WAC

Rapid II-Horn 1:1

Zwar nicht am selben Platz aber doch sehr benachbart (am Elektra-Platz) konnte man am Sonntag Rapid II sehen. Der Eintritt war für Besucher mit Eintrittskarte zum Hauptspiel kostenlos. Dass trotzdem nicht mehr als 650 Zuschauer erschienen sind, ist wohl den extremen Temperaturen zuzuschreiben, denn auch bei der späteren Bundesliga-Partie gegen den WAC waren nur 13.300 Besucher anwesend.

Im Spiel am Elektraplatz um 16:00 trennten sich Rapid II und Horn 1:1 unentschieden.

Bedingungslose Unterstützung der „jungen Front“ trotz großer Hitze.

Philipp Plank rettete für Rapid II in der letzen Spielminute einen Punkt.

Ein ungewohnter Anblick ist unser Obmann im sommerlichen Dress

Gerhard Niederhuber im Sommerlook

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Rapid-WAC 2:1

Ohne Hofmann, Sonnleitner und Novota sank der Altersschnitt von 25,1 beim Ajax-Spiel gleich um zwei Jahre auf 23,1 Jahre. Dass es eine Zweier-Mannschaft gewesen wäre, hätte ich nicht gesehen, denn die verlässlichen Stützen im Sturm Schaub, Schobesberger und Beric wurden alle aufgeboten. Dennoch war nicht zu übersehen, dass die erste Halbzeit nicht nur nach Toren sondern auch nach Punkten an den WAC ging.

Der 45-minütige Einsatz von Michael Schimpelsberger (seit mehr als einem Jahr nicht im Einsatz) ist nicht ganz schlecht ausgefallen. Er leitete zum Beispiel einen schönen Angriff ein, der aber nach einem ungenauen Pass von Beric versandet ist.

Dass nach Seitenwechsel Rapid den Turbo aufdrehte, war deutlich. Ob es allerdings tatsächlich allein die Wechsel waren? Es ging generell ein Ruck durch die Mannschaft. Alle gefährlichen Angriffe wurden von Philipp Schobesberger vorgetragen. Florian Kainz war nicht nur der Motor auf der linken Seite, er lieferte auch tolle Passes auf die rechte Seite.

Soviel wir selbst (aus Rapid-Sicht) mit den Entscheidungen von Schiedsrichter Ouschan unzufrieden waren, brachten sie Didi Kühbauer auf die Palme, weil der Ausgleichstreffer von Beric aus Abseitsposition erfolgt sein soll.

Zum Ausgleichstor von Rapid

Man muss sich immer wieder den Sinn der Abseitsregel vor Augen führen: es soll verhindert werden, dass ein Spieler in der gegnerischen Hälfte verweilt und lediglich auf einen hohen Ball wartet. Die Abseitsregel bedeutet – vereinfacht gesagt – dass eine Mannschaft die letzte Verteidigungslinie nicht durch einen Pass überwinden darf. Aber entscheidend ist – für mich – dass dadurch ein klarer Vorteil entsteht.

Alle Entscheidungen, bei denen eine Zeitlupe nötig ist, um zu sehen, wessen Fuß vorne war, fallen unter die Kategorie „im Zweifel für den Angreifer“.

Bei sehr komplizierten Torraumsituationen, bei denen der Abstand zum Tor nur mehr einige Meter beträgt, wird sowohl die Feststellung der Abseitsstellung wegen der geringer werdenden Abstände schwieriger und der auch ist der Vorteil praktisch nicht mehr vorhanden. Insbesondere kann ein Beobachter die komplexe Stellung der Spieler in Echtzeit gar nicht mehr verlässlich ermitteln.

In der konkreten strittigen Szene kommt der Ball – wie so oft von rechts, von Philipp Schobesberger und wird von Stephan Auer in der Mitte nach links zu Robert Beric verlängert.

Ball kam von rechts (Philipp Schbesberger) und ist im Bild genau am Oberkörper von Stephan Auer.
Stephan Auer ist zu diesem Zeitpunkt auf gleicher Höhe mit den Verteidigern.
Man kann in dem Bild nicht sehen, dass er hinter den Verteidigern stehen würde.

Bundesliga-Nachlese

  • Christopher Wernitznig erzielte seinen 23. BL-Treffer. Er traf erstmals in einem BL-Spiel gegen den SK Rapid Wien.
  • Wernitzig spielte gegen 12 Klubs in der tipico Bundesliga und traf gegen 11. Darunter sogar gegen den RZ Pellets WAC (für FC Wacker Innsbruck im März 2013). Nur gegen den CASHPOINT SCR Altach ist Wernitznig ohne Torerfolg.
  • Der RZ Pellets WAC traf erstmals nach zuvor 495 torlosen Minuten in der tipico Bundesliga. So lange ohne Treffer blieben die Kärntner nie zuvor in der tipico Bundesliga.
  • Florian Kainz erzielte seinen 1. Doppelpack in der tipico Bundesliga. Seine letzten 6 Treffer erzielte er ausschließlich in Heimspielen.
  • Philipp Schobesberger lieferte 2 seiner 4 Assists in der tipico Bundesliga für Florian Kainz ab – beide in Spielen gegen den RZ Pellets WAC.
Statistik zum Spile (Quelle: Bundesliga)

EwkiL-Daten

Vorschau auf das Derby (Quelle: Bundesliga)

Der SK Rapid Wien beendete die Saison 2014/15 auf Platz zwei und hatte am Ende 24 Punkte Vorsprung auf den siebtplatzierten Stadtrivalen FK Austria Wien. In den direkten Duellen hatten die Violetten aber mit zwei Siegen die Nase vorn. SK Rapid blieb nur im letzten Saisonduell am 17. Mai 2015 im Ernst-Happel-Stadion mit 4:1 erfolgreich. Im letzten Heimderby in der Generali-Arena fügte gewann der FK Austria Wien am 8. März 2015 und fügte den Hütteldorfern die einziger Niederlage der Rückrunde zu.

Seitdem ist der SK Rapid bereits seit 15 Meisterschaftsspielen unbesiegt und führt nach drei Siegen ohne Punkteverlust die Tabelle an. Der FK Austria Wien gab mit dem Remis beim Auswärtsspiel in Grödig erstmals Punkte ab, würde aber mit einem Derbysieg die alleinige Tabellenführung übernehmen.
  • Der SK Rapid Wien geht als Tabellenführer, der FK Austria Wien auf Platz 2 in das Wiener Derby. Vor einem Derby gab es diese Konstellation zuletzt am 30. August 2009, damals war aber der FK Austria Wien vor dem SK Rapid Wien Tabellenführer.
  • Der FK Austria Wien ließ 25 Schüsse in dieser Saison der tipico Bundesliga zu – die wenigsten. Davon kamen 5 auf das Tor von Robert Almer – bei keinem Team mehr.
  • Der SK Rapid Wien ist in der tipico Bundesliga seit 7 Auswärtsspielen ungeschlagen – erstmals seit August 2012.
  • Der FK Austria Wien erzielte in dieser Saison der tipico Bundesliga 5 Treffer nach Standards – die meisten.
  • Der SK Rapid Wien hatte in den ersten 3 Spielen dieser Saison der tipico Bundesliga eine Schussgenauigkeit von 59,4% – Topwert.
  • Gesamtbilanz (Meisterschaft): 281 Spiele / 96 S / 68 U / 117 N – Tore: 427:519
  • Heimbilanz: 140 Spiele / 52 S / 36 U / 52 N – Tore: 216:228
  • 1. Spiel gegeneinander: 08.09.1911 (1:4 am WAC-Platz)
  • Höchster Sieg: 6:0 (11.10.1969 im Wiener Stadion) 
  • Höchste Niederlage: 1:10 (23.08.1942, im Wiener Stadion)
  • 0:9 (02.07.1916, auf der Pfarrwiese)
  • Höchster Sieg in der Generali-Arena (Horr-Stadion): 3:0 (09.05.2000)
  • Höchste Niederlage in der Generali-Arena (Horr-Stadion): 1:3 (23.05.1986)
  • Die letzten Spiele gegeneinander:
  • 1:4 (A/17.05.2015) – 2:1 (H/08.03.2015) – 3:2 (A/09.11.2014) – 2:2 (A/24.08.2014) 
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