Die nächsten Testspiele

Ich bekomme immer wieder Rückmeldungen auf unsere kleinen Erlebnisberichte mit Rapid, für die ich mich herzlich bedanke. Die heutige Vorschau darf ich mit einer Mostviertelwerbung abschließen, die ein Leser eingesendet hat und die sich auf das Spiel am kommenden Samstag bezieht.

Die nächsten Testspiele

Sa 27.06.2015 15:00 Maria Lanzendorf(1.Klasse)-Rapid
So 28.06.2015 16:00 Lassee(Gebietsliga)-Rapid
Di 30.06.2015 19:00 Mannersdorf(Gebietsliga)-Rapid
Fr 03.07.2015 15:00 St.Pölten-Rapid
Mi 08.07.2015 18:30 Jablonec-Rapid

Sa 11.07.2015 17:00 Rapid-FSV Frankfurt

[MOSTVIERTELWERBUNG ON]

Da Du sicherlich auch die Testspiele besuchst und immer wieder Hintergrundgeschichten herauszauberst, gebe ich Dir einen Tipp für Rapid vs Frankfurt am 11.07. in Hausmening (meine Heimatstadt).

Ich schlage Euch vor, die Basilika Sonntagberg zu besuchen, da siehst Du bei Schönwetter tief ins Mostviertel hinein/hinaus.

Basilika Sonntagsberg. Bild aus Berhard Baumgartners Autorenblog “Wanderparadies Voralpen”
Danach Mittagessen in Allhartsberg: http://www.allhartsberg.gv.at/content.php?pageId=3331&ansicht=detail&firmenId=3653  Das Essen war (zumindest vor ca.20 Jahren das Beste im Bezirk).
Nach Mittagessen nach Neuhofen/Ybbs => http://www.ostarrichi-kulturhof.at/content_ausstellung_496.html, quasi die Wiege von Österreich.
Und wenn ihr noch einen Hunger habt, schlage ich einen Heurigen in Perbersdorf http://www.perbersdorf.at/home vor.

Gestärkt von der Schönheit/Genuss des Mostviertels, gehts dann nach Hausmening.

Durch deine Scheibbsvergangenheit wirst du die Orte eh alle kennen.

Und einen Tag nach dem Match, bin ich gespannt, was du zur Anlage in Hausmening sagst ;-). Einer der schönsten Fußballplätze im Mostviertel, wäre keine Laufbahn dazwischen, und sicherlich auch bundesligatauglich 😉 Zumindest Grödig und Wr.Neustadt packt Hausmening alle mal in die Tasche.

Viel Spaß im Mostviertel, man sieht sich

Das heutige “Heute”

Heute und Österreich querlesen, das ist etwas für das Fahren mit den Öffis.

Mehr Ballbesitz bedeutet besseren Tabellenplatz

In der Heute-Ausgabe vom 25.6. stehen die Ballbesitz-Zahlen pro Verein in der abgelaufenen Saison. Eigentlich ist der Artikel eine kleine Korrektur für den Sager von Rapid-Präsident Michael Krammer, dass “Zoki Rapid zu einem Ballbesitz-Monster gemacht hätte”. Rapid steht in diesem Ballbesitz-Ranking an zweiter Stelle, also ganz ähnlich wie in der Tabelle, und es stellt sich die Frage, welcher Zusammenhang zwischen Ballbesitz und Platzierung besteht.

Die folgende Tabelle reiht die Vereine nach ihrer Platzierung:

RB 1 52,9
Rapid 2 50,5
Altach 3 44,6
Sturm 4 50,0
Wolfsberg 5 46,9
Ried 6 46,8
Austria 7 48,9
Grödig 8 47,3
Admira 9 44,6
WrNeustadt 10 45,4

Wenn man diese Zahlen in einem Diagramm aufträgt und eine Trendlinie einzeichnet, ergibt sich folgendes Bild:

Mehr Ballbesitz bedeutet bessere Platzierung, aber nicht immer

Der Trend ist eindeutig, die Ausreißer auch. Grundsätzlich bedeutet daher mehr Ballbesitz auch einen besseren Platz in der Tabelle, das sagt der Trend. Vereine oberhalb der Trendlinie sind daher besser einzuschätzen, Vereine darunter schlechter. Ginge es also nur nach dem Ballbesitz würden sich RedBull und Austria verbessern und Altach wäre ein Abstiegskandidat. 

Eine Trainingsstunde bei BM besser als eine Saison bei RBS

Frankie Schinkels analysiert, dass durch die vielen österreichischen Kicker im Ausland die österreichische Nationalmannschaft gestärkt wird aber dadurch gleichzeitig das Niveau der Liga sinkt. Gleichzeitig ergeben sich aber durch die Abgänge Chancen für die Absolventen der Akademien.  Diese saubere Analyse des österreichischen Fußballs wird enthält aber folgenden Satz:

“Allein eine Trainingsstunde bei Bayern bringt Alaba mehr als Hinteregger eine ganze Saison bei Meister Salzburg.”

Diese Behauptung ist nun aber ein bisschen von der Sorte “übertrieben”. Vielleicht meint Frenkie das Geld, das Alaba bei Bayern pro Stunde verdient, denn das Sportliche kann da nicht gemeint sein. Immerhin spielen beide in derselben (National-)Mannschaft und die Noten, die die Presse einem Martin Hinteregger etwa nach dem Russland-Spiel gegeben hat, waren ausnahmslos “überragend”. Ich sehe daher nur den Unterschied im verdienten Geld, nicht aber den der Qualität der Einzelspieler. 

Wahrscheinlich unterliegen wir alle angesichts der gehandelten Zahlen über Spielergagen dem Irrglauben, dass ein Spieler, der ein Vielfaches eines anderen verdient, auch das Vielfache zu leisten imstande ist. Spieler erhalten das Geld nur, weil es da ist, weil Vereine es zustande bringen. diese gigantischen Summen auf die Beine zu stellen und die Begehrlichkeit, gemeinsam mit einem Verein ganz oben zu stehen, die Sponsoren und Fernsehanstalten zu solchen Zahlungen verleitet, gewürzt durch uns, die Zuschauer, die das alles sehen wollen und ungehemmt in den UEFA-Topf einzahlen.
Es bedarf vieler glücklicher Umstände, die einen Spieler in den Blickpunkt des Interesses großer Vereine rückt. Und dieses Glück haben nur wenige, das Können dazu aber viele, auch ein Martin Hinteregger oder ein Philipp Schobesberger.

Oberpullendorf-Rapid

Diese Testspiele haben den großen Vorteil, dass man das Geschehen aus sehr großer Nähe beobachten kann. Außerdem erlebt man Österreich an Orten, die weit ab vom Bundesliga-Fußball sind.

Rapid wird im Burgenland als ein ganz Großer empfangen. Ein Transparent begrüßt uns in der Stadtmitte.

Man fragt sich, ob auch etwa der Bundespräsident so begrüßt werden würde.

Dort parken wir auch gleich unser Auto, denn der Fußballplatz ist laut Karte nur wenige Schritte von der Stadtmitte entfernt. Ja, aber die Schritte gehen steil hinauf. Der Fußballplatz ist auf einem Berg.

Der Ort ist menschenleer aber der Fußballplatz mit einer Tribüne auf der Hauptseite ist voll. Es ist das Spiel des Jahres. Und Rapidler sind überall. Aber keineswegs nur solche wie wir, aus Wien, nein, die meisten sind Burgenländer, die den “geilsten” Klub des Landes (Zitat Homepage SC Oberpullendorf) in ihrem Ort begrüßen.

In Abwesenheit des Cheftrainers Zoran Barisic und der Spieler Steffen Hofmann, Robert Beric, Philipp Schobesberger, Dominik Wydra, Mario Pavelic, Deni Alar, Ján Novota und Michael Schimpelsberger begann folgende Mannschaft Knoflach; Dibon, Sonnleitner, Stangl, Auer; Kainz, Huspek, Petsos, Grahovac; Prosenik, Nutz.

Spielbeginn

Der Ballbesitz war – wie zu erwarten war – ansehnlich, aber es dauerte ziemlich lang, nämlich bis zu 32. Minute bis das 1:0 (Nutz) und kurz danach in der 34. Minute das 2:0 (Sonnleitner) gelang. Bis zu diesem Zeitpunkt hatten die Hausherrn die besseren Chancen, nämlich zwei aber Rapid hatte Tobias Knoflach.

Aber auch der gegnerische Tormann konnte in der Folge einige Chancen von Rapid vereiteln. Der Anschlusstreffer ist aus einem schönen Konter entstanden.

Nach der Pause kam der Rest des Kaders an die Reihe: Schrammel, Schaub, Dibon, Tomi, Schwab und Maxi Hofmann. Haas kam in der 68. Minute statt Knoflach. Diese zweite Hälfte zeigte – gemessen an den vier Toren – eine stärkere Rapid-Elf. 3:1 (Prosenik), 4:1 (Schaub), 5:1 (Prosenik), 6:1 (Tomi).

Die Neuen Auer, Huspek und Nutz zeigten bereits ihre Qualitäten. Tomi hinkte ein bisschen hinterher. Er vergab zwei hochkarätige Chancen, jeweils nach tollen Vorlagen von der linken Seite (Kainz). Einmal schoss er direkt den Tormann an und der zweite Schuss ging in die Wolken. Schließlich ist Tomi aber doch noch ein Treffer gelungen. Ich denke, Carsten Jancker hat Tomi schon in seinem Trainingsplan vorgemerkt.

Scharen von Kindern warten sehnsüchtig auf den Schlusspfiff und stürmen danach den Platz und umringen die Rapid-Stars.

Florian Kainz umringt von Kindern

Während die Fahrt zum Spiel wegen der dichten Kolonne von Pendlern etwas länger gedauert hat, war die Heimfahrt auf der dann leeren Autobahn ein besonderes Erlebnis.

Links

87 Bilder
SC Oberpullendorf
Bericht Rapid

Weitere Termine

Fr 04.09.2015 18:00 Wimpassing-Rapid


[TRADITION ON]Am Montag habe ich vergessen, auf den Rapid-Kalender zu schauen. Dieser 22. Juni ist ein denkwürdiger Tag, denn 1930 gab es an diesem Tag in einem Freundschaftsspiel einen 13:1-Kantersieg gegen Ajax Amsterdam und dann 1941 das legendäre 4:3 gegen Schalke im Berliner Olympia-Stadion.
[TRADITION OFF] [WERBUNG ON]Ich war damals 21/22 Jahre alt und spielte mit drei anderen Musikern in verschiedenen Lokalen in Tirol und in Deutschland. Dank Internet habe ich meine ehemaligen Kollegen wieder gefunden. Sie sind heute Teil von “Music4You” und laden Euch zu einer Veranstaltung ein:

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Mitgliederversammlung

Während in den früheren Jahren der Ballsaal im Wimberger mit 10er-Tischen bestückt war, empfing uns bei der gestrigen Mitgliederversammlung ein dicht mit Sesseln bestückter Saal. Und es war auch notwendig, denn der Saal war mit mehr als 900 Personen bis auf den letzten Platz zu ebener Erde und im ersten Stock gefüllt.

Und es gab ein dichtes Programm, das von den anwesenden Mitgliedern mit großem Enthusiasmus angenommen wurde. Auch die sonst als Fixpunkt am Schluss ausgeloste Tombola war an diesem Abend nicht notwendig, um die Mitglieder zum Bleiben zu bewegen.

Die Einleitung hatte etwas Kirchliches: die alte Rapid-Hymne wurde intoniert und nach einer Schrecksekunde sahen sich die Rapid-Granden an – sie waren etwas unvorbereitet, standen dann aber gemeinsam auf und der Saal folgte ihnen und viele sangen die Körner-Hymne mit, eine Art Schulterschluss zu Beginn.

Das Stadion

Gleich am Beginn ein erster Höhepunkt: Harry Gartler berichtet in gewohnt professioneller Weise über den Baufortschritt und stellt uns die Dekoration für die Bestuhlung vor. Die Osttribüne wird den Schriftzug “Rapid” tragen und die Tribünen werden durch ein Band mit den Rapid-Farben verbunden.

Dieses Stadionprojekt motiviert alle Beteiligten und es wurde wahrscheinlich auch deshalb an den Beginn der Präsentationen gestellt.

Wie dann im neuen Stadion die Plätze vergeben werden, wurde zwar nicht im Detail gesagt aber die genaue Prozedur wird etwa ab Herbst bekanntgegeben und die Abos für die nächste Saison werden etwa ab März 2016 verkauft. Für eine faire Reihenfolge soll jedenfalls gesorgt werden. Wir können gespannt sein.

Im September wird es das zweite Familienfoto auf der Baustelle geben und die Mitglieder werden die ersten sein, die dann im kommenden Jahr das Stadion betreten werden.

Präsidium

Präsident Michael Krammer, Finanzreferent Martin Bruckner, Geschäftsführer Christoph Peschek und die neuen Präsidiumsmitglieder Petra Gregorits (bekommt den Auftrag, die Schaffung eines Rapid-Frauenteams zu prüfen) und Thomas Waldner (auch Organisator des Donauinselfestes) berichten über die hochgesteckten Ziele. Die Bilanz ist im laufenden Jahr leicht negativ aber das Ziel, dass auch ohne Teilnahme an einem internationalen Bewerb ausgeglichen bilanziert werden kann, ist durch das Stadion und durch neue Partnerschaften in Reichweite.

Petra Gregorits und Thomas Wallner, die neuen Präsidiumsmitglieder werden vorgestellt.

Sportliche Bilanz und Ausblick

Ein weiterer Höhepunkt ist der Auftritt von Sportdirektor Andreas Müller und Trainer Zoran Barisic, die beide mit großem Jubel begrüßt werden. Dass man den Wunsch hat, das Team in der aktuellen Form zu halten, wurde betont. Vielleicht hilft ja auch die Perspektiven “Champions-League” und “Auflaufen im neuen Stadion” eventuelle Wechselabsichten zu beeinflussen.

Andreas Müller und Zoran Barisic zeichnen ein positives Bild der kommenden Saison

Partnerschaft mit Lyoness

Rapid stellt mit Lyoness eine neuen Großsponsor vor, der für die nächsten fünf Jahre pro Jahr 1.8 Millionen Euro zur Verfügung stellt. Die Gegenleistung von Rapid ist einerseits das Lyoness-Logo am Trikot und auch viele andere Platzierungen im Stadion und im Magazin. Darüber hinaus wird es ab Herbst eine Rapid-Einkaufskarte (Cash-Back-Card) geben, die von den Mitgliedern ohne Kosten bezogen werden kann. Aus allen Einkäufen, die über diese Karte getätigt werden, fließt ein Prozent in den Rapid-Nachwuchs.

Andreas Werner Geschäftsführer von Lyoness stellt die Kooperation mit Rapid vor.

Die Prozedur wird etwa folgende sein: man kauft in einem Geschäft (das Partner von Lyoness sein muss) Produkte ein und zahlt zunächst den vollen Preis der Ware. Je nach Warengruppe wird dem Käufer von Lyoness ein variabler Betrag gut geschrieben. Über diese Gutschrift erfolgt unmittelbar nach dem Kauf eine Verständigung per SMS. Übersteigt die Gutschrift 5 Euro, wird dieser Betrag einmal pro Woche auf das eigene Konto gut geschrieben.

Der Start dieser Aktion wird voraussichtlich das Heim-Derby im Oktober sein.

Es wird wohl auch eine Rolle gespielt haben, dass Andreas Werner langjähriger Rapid-Fan ist. Er ist auch gleichzeitig Mein Leben lang-Mitglied geworden.

Die Neuen

Der absolute Höhepunkt des Abends war aber die Vorstellung der vier Neuzugänge, die unter großem Jubel empfangen wurden, obwohl sie für Rapid “noch keinen Ball getroffen haben” (Andy Marek).

Tomi, Stefan Auer, Stefan Nutz, Christoph Huspek, Steffen Hofmann, Mario Sonnleitner, Andy Marek

Die drei aus Grödig haben uns im Herbst eine ziemlich deutliche 1:3-Niederlage beschert und wer weiß, ob dieser Umstand (und natürlich die Ablösefreiheit) nicht die Aufmerksamkeit der sportlichen Leitung von Rapid auf dieses Trio gelenkt hat.

Eine sensationelle Begrüßung wird aber unseren beiden Kapitänen Steffen Hofmann und Mario Sonnleitner zuteil. Sie präsentieren auch die beiden Trikots “SHFG” und “Europäische Weltklasse”, einem Sager von Mario Sonnleitner nach dem Auswärtssieg gegen Aston Villa.

Steffen und Mario präsentieren zwei neue Trikots

Das Leitbild des SK Rapid

Ein eigenes Leitbild-Team unter der Leitung von Domenico Jacono hat einen Text verfasst, der ausdrückt, was eigentlich dieses Rapid ausmacht, “das bei der Mitgliederversammlung mehr Menschen anlockt als sich bei anderen (gemeint war Grödig) am Fußballplatz versammeln”.

Man kann das Leitbild als Buch mit tollen Bildern im Fanshop um 10 Euro erwerben. Hier der Text:

Der Sportklub Rapid ist eine Gemeinschaft.


Unser legendärer Zusammenhalt wurzelt in der Solidarität unter den Familien, Nachbarn und Arbeitern auf der Schmelz.

Seither eint uns das grün und weiße Band. Es hat uns zum größten und erfolgreichsten
Fußballverein Wiens und Österreichs gemacht.

Um diese Verbundenheit zu bewahren, begegnen wir uns als Rapidler gleichwürdig, ehrlich und vertrauensvoll.

Der SK Rapid steht für Werte aus Tradition.


Unser Name ist und bleibt „Sportklub Rapid”. Unsere Farben sind und bleiben grün und weiß. Unser Wappen ist unveränderlich.

Seit jeher erkämpfen wir uns mit vollem Einsatz den Erfolg und geben nie auf.
Die Rapid-Viertelstunde ist Ausdruck unseres immerwährenden Siegeswillens.

Wir treten mutig und selbstbewusst auf.
Als Team sind wir angriffslustig, dynamisch und wählen stets den direkten Weg zum Ziel. Unsere Gegner behandeln wir hart, aber fair und mit Respekt.
In guten wie in schlechten Zeiten leben wir unsere Leidenschaft und sind stolz,
uneigennützig zum Ruhm Rapids beizutragen.

Die Heimat des SK Rapid ist Hütteldorf.


Hier sind wir groß geworden. Hier schlägt das Herz unserer Vereinskultur.

Wien ist unsere Stadt. Sie prägt uns und wir repräsentieren sie.

Darüber hinaus sind wir in ganz Österreich zu Hause, der bedeutendste Fußballverein des Landes, und über seine Grenzen hinaus eine namhafte Größe.

Der SK Rapid ist offen.


Menschliche Vielfalt war und ist der Motor unseres Erfolgs.

Deshalb und aufgrund unserer sozialen Verantwortung für eine offene Gesellschaft, kann jeder Mensch, der das Wohl Rapids in den Vordergrund seines Denken und Handelns stellt, Rapidler sein. Egal welchen Geschlechts, egal welcher Herkunft oder Schicht, und unabhängig von seiner Lebensweise.

Unsere Ursprünge in der Arbeiterbewegung verpflichten uns, insbesondere sozial Benachteiligte zu unterstützen.

Der SK Rapid ist österreichischer Rekordmeister.


Erfolg ist uns Erbe und Gebot zugleich. Daher ist es unser Anspruch, immer ganz oben zu stehen.

Egal in welchem Bewerb und wo in der Welt wir antreten: Wir wollen gewinnen.
Um diesen Auftrag zu erfüllen, wirtschaften wir solide, innovativ und weitsichtig.
Dabei ist unsere Eigenständigkeit höchstes Gut. Durch sie bleiben wir unseren Werten treu, und können sie an die nachkommenden Rapidler weitergeben.

Damit ist gewährleistet, dass unser gemeinsamer Wille zu kämpfen und zu siegen, der Rapidgeist, für immer weiterlebt.

Mitgliederzahl

Zum Abschluss präsentiert Andy Marek den Verlauf der Mitgliederzahlen mit derzeit etwa 8000 Vollmitgliedern, 380 Mein Leben lang-Mitgliedern und 3000 Greenies/Jugendmitgliedern.
Ab der ersten Junihälfte wird der Rapid-Newsletter im Wochenrhytmus versendet.
Es gibt eine eigene Mitgliederkollektion. Die Besonderheit ist ein Schal mit eingesticktem Namen (Lieferzeit ca. 3 Wochen).
Weiters wird auf die Datenaktualisierung auf www.skrapid.at/meinedaten hingewiesen.

Weitere Termine

Mi 2015-06-24 Auslosung ÖFB-Cup
Do 2015-07-16 19:00 Fanklubtreffen
Mo 2015-07-20 Beginn Vorverkauf CL-Quali Heimspiel
Mi 2015-07-22 Beginn Verkauf Auswärtsreise
Di 2015-07-21 16:00 Saisonstartfest beim Happelstadion

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Das Leben danach

Podiumsdiskussion im Club 2×11, Hauptbibliothek über

“Das Leben danach. Wie Profifußballer für die zweite Karriere vorsorgen.”

Oliver Prudlo, Ralf Muhr, Hans Huber, Peter Hlinka, Wolfang Stockinger, Willi Kaipel

Podium

Kurzfassung

Ein Fußballer erlebt etwa mit 35, was wir, die anderen so mit 65 erleben: den Abschied von der Berufswelt.
Eigentlich geht es um eine kleine Berufsgruppe von etwa 500 Personen, die in den beiden oberen Ligen in Österreich kicken. Dieser Personenkreis hat eine etwas andere Berufslaufbahn wie alle anderen. In jungen Jahren bereits verehrt aber mit 35 bereits beim Alten Eisen. Viele verkraften das nicht.
Die Gehälter der Spieler in der Erste Liga sind nicht etwas, um das man sie beneiden muss und bewegen sich im Bereich der Gehälter ihrer Fans. Aber dass ein Fußballer sich nach seiner aktiven Laufbahn zurücklehnen kann und nichts mehr arbeiten muss, das erreichen nur ganz wenige.
Es beginnt schon bei den “Akademikern”. Zwischen 50 und 60 Jungfußballer besuchen die Austria-Akademie aber nur ein kleiner Teil schafft den Sprung in die Kampfmannschaft. Jene jungen Spieler, die in der Erste Liga landen, unterliegen einem weiteren Konkurrenzdruck durch eine Bestimmung, die fordert, dass ein Teil des Kaders aus Nachwuchsspielern bestehen muss. Werden nun die Spieler älter und würden in das “bester Fußballeralter” kommen, fallen sie durch diese Regel aus dem Kader raus. 
Für das Leben nach der Karriere ist für viele Spieler der Trainerberuf erstrebenswert. Aber nur ganz wenige Spieler schaffen diesen Sprung zur Trainerkarriere. Für alle anderen ist es sehr wichtig, dass sie durch die Akademie, durch eine Lehre oder durch ein Studium ein zweites Standbein aufbauen, in das sie nach ihrer Karriere hinübergleiten.
Man ist sich einig, dass der Aufbau der Akademien in Österreich ein wichtiger Faktor der aktuellen Erfolge der österreichischen Nationalmannschaft ist.

Links von der Veranstaltung

Nachtrag

Vorbereitungsspiel
Rapid-FSV Frankfurt
Samstag 11. Juli, 17:00
Sportplatz ASK Hausmening (Stadionstraße 2, 3363 Hausmening)

Der Spieltermin ist in der Blog-Version der Termine nachgetragen.

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Admiral-Sportsbar am Hauptbahnhof

Ein imposanter Bahnhof hat auch für Fußballfans Imposantes zu bieten.
Der halbe erste Stock, das sind etwa 50 Meter gleich links vom Haupteingang gehört der Admiral-Sportsbar.

Admiral-Sportsbar im Hauptbahnhof

Der Besucher wird im Erdgeschoß von einem Formel-1-Auto empfangen.

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Im ersten Stock bieten 21 (7×3) nahtlos aneinandergereihte Flachbildschirme einen spektakulären Blick auf das aktuelle Sport-Geschehen. Das Top-Spiel wird auf 9 Monitoren, ein weiteres Event auf 4 Monitoren angezeigt, die Restflächen zeigen verschiedenste Wetten an. Der Sprecher des Top-Spiels ist im Hintergrund hörbar. Die Sonne aus dem Westen wird durch Jalousien abgedeckt.

32 Flachbildschirme formen eine fast nahtlose Bildwand

Im großen Rest des Wettcafes hat man einen schönen Ausblick auf die Bahnhofshalle und kann die Events über kleinere Monitore bis 4×4 verfolgen.

Die Speisekarte ist schnell erklärt: vom Fass gibt es Zipfer, Gösser und ein Zwickl; dazu verschiedene Pizzen und kleine Imbisse. Ein Insider erzählt, dass es bei der Eröffnung eine vielfältigere Speisekarte gab, man aber diese reduzieren musste. Die Nachfrage nach Wetten dürfte doch nicht so groß sein. Derzeit wird auch nur die halbe Länge des Lokals, also etwa 25 Meter genutzt.

Kurzfassung der Speisekarte in der Sportbar

Und sogar dieses Riesendisplay des Wettcafes bekommt manchmal Konkurrenz, denn die ÖBB versuchen durch Public-Viewing vor dem Eingang des Hauptbahnhofs den Standort attraktiv zu machen. Etwa wurde unmittelbar vor dem Wettcafe das Spiel Russland-Österreich übertragen.

Public-Viewing am Bahnhofs-Vorplatz

Nichts in diesem Wettcafe ist Grün-Weiß aber wegen seiner großzügigen Anlage verirren sich auch grün-weiße Fans dorthin, wenn sie es einmal nicht schaffen, auswärts dabei zu sein.

Alle Bilder

Zufall oder Willkür

Vieles im Fußball kann man lernen oder trainieren, wie zum Beispiel die Kondition, die Technik, die Ausdauer. Man kann Teambuilding betreiben, um das Kollektiv und das Mentale zu stärken.

Aber es gibt Dinge, die weniger greifbar ist, die man gerne als “Lauf” bezeichnet. Zufälligkeiten, die alle in eine positive Richtung weisen, wie zum Beispiel drei Elfmeter in einem Spiel, Tore in letzter Minute und eine günstige Auslosung.

„Wonns laft, donn laft’s!“

Eigentlich geht dieser Spruch auf Rudi Nierlich, den erfolgreichen Skirennläufer zurück, aber es gibt dieses Element in praktisch allen Lebensbereichen. Es beschreibt eine von Erfolgen begleitete Lebensphase, die einerseits sehr erfreulich ist aber oft nur unzulänglich erklärt werden kann.
Und es ist schwer, sich von dem Gegenteil davon, einem Leistungstief, hochzuarbeiten.
Beispiel: eine Mannschaft gerät 0:1 in Rückstand. Statistisch gesehen ist das ein schlechtes Zeichen, denn in fast 60% der Fälle geht dieses Spiel verloren und nur in etwa 40% kann man noch einen Punkt retten oder gar gewinnen. 
Das sagt aber gar nichts über ein konkretes Spiel aus. Wenn man aus dem Rückstand heraus den Anschlusstreffer schafft, dann ist das “Momentum”, wie die Kommentatoren heutzutage gerne sagen (warum sie nicht einfach “Schwung” sagen, weiß man nicht) auf unserer Seite und ein Sieg (ausreichende Spielzeit vorausgesetzt) ist mit diesem Schwung noch möglich. Das Speil wird “gedreht”.
Aber sicher ist nichts, besonders im Fußball.

Meister Zufall spielt beim Fußball auf allen Ebenen und in allen erdenklichen Facetten mit.

Es ist nicht egal, wann man auf welchen Gegner trifft. Jeder, der die erfolgreiche Frühjahrssaison von Rapid miterlebt hat, ist sicher: Helsinki würde uns heute nicht passieren. Das Spielniveau im Sommer 2014 war leider noch nicht stabil genug. 

Und auch der Start ist wichtig, fast wie im Skilauf

Der Start in die Herbstsaison begann mit einem Debakel, 1:6 gegen Salzburg, der Start in die Frühjahrssaison mit einem sensationellen Erfolg, einem 2:1-Erfolg gegen Salzburg. 
Diese beiden Start-Spiele in die jeweiligen Saisonhälften Herbst und Frühjahr sind geradezu symbolische Abbilder der Saisonleistung. Während Rapid in der Herbstsaison 6 Spiele verloren hat (und im Eröffnungsspiel 6 Gegentreffer erhalten hat), wurde in der Frühjahrssaison nur ein Spiel verloren (und im Eröffnungsspiel auch nur einen Gegentreffer kassiert). Natürlich ist das ein Zufall aber wer erinnert sich nicht an den fußballerisch langweiligen Jänner, den man als Rapid-Anhänger und wohl auch als Spieler in einer sehr positiven Stimmung erlebt hat, einer Stimmung, die man aus diesem letzten so erfolgreichen Spiel im Dezember mitgenommen hat. 
Es ist nicht egal, wann, welches Spiel stattfindet.

Ein Erfolg in einer schwierigen Phase wirkt sich auf das Selbstvertrauen der ganzen Mannschaft aus und wohl auch auf die Stimmung der Fans. Und wie man an der Auswärtstorregel sieht, ist auch die Reihenfolge bei KO-Duellen von großer Bedeutung.

Die Abfolge der Bewerbspiele hat auch einen Einfluss auf den Ausgang der Meisterschaft.
Das erscheint ziemlich trivial.

Wenn aber auf die Reihung der Spiele immer in einer ganz bestimmten Art  Einfluss genommen wird, dann ist das Ergebnis nicht nur einfach anders, sondern es tendiert zu einer bestimmten Abfolge der Leistungsreihenfolge eben durch die Einflussnahme.
Stell Dir vor, Schüler einer Klasse werden immer in der Reihenfolge des Alphabets mündlich geprüft. Wenn die mit dem Anfangsbuchstaben “L-Z” auch nur ein bisschen aufpassen, dann müsste ihr Notenschnitt deutlich besser sein als der jener der Anfangsbuchstaben “A-K”, weil die Stoffmenge begrenzt ist und bis zum K die meisten Fragen bereits einmal gestellt wurden.
Was muss man also tun? Die Schüler müssen in einer zufälligen Reihenfolge drankommen, damit man sich auf so eine Regel nicht verlassen kann und immer mitlernen muss und jeder zufällig einmal das Pech hat, eine Frage als Erster gestellt zu bekommen.

Und genau dasselbe muss man auch im Fußball tun. Man muss dafür sorgen, dass die Abfolge der Spiele zufällig ist und nicht durch Willkür bestimmter Interessen unterworfen ist.

Auslosung

Wenn am 17. Juli die Auslosung für die Gruppenphase erfolgt, wird wohl Rapid für alle gesetzten Teams ein Wunschgegner sein und der Vorteil von Rapid ist allein, dass man auf Grund der geringen UEFA-Punktezahl unterschätzt wird. Umgekehrt wünscht sich Rapid einen attraktiven aber schlagbaren Gegner. Wird alles nicht leicht zu erfüllen sein.
Solange der Zufall Regie führt, akzeptieren wir diese Entscheidung, weil wir sicher sind, dass er, der Zufall (und nicht das Interesse eines Konkurrenten, des Veranstalters…) entscheidet. Wenn Rapid also zum Beispiel Brügge zugelost bekommt, dann spielt Rapid als Nummer 100 gegen die Nummer 17 gemessen am Team-Koeffizient. (Link)
Diese Auslosung wird deshalb akzeptiert, weil der Vorgang klar definiert ist und öffentlich ist und von allen Betroffenen kontrolliert werden kann. 

Willkürliche Festlegung

Die Auslosung der Spiele der österreichischen Bundesliga ist aber nicht öffentlich und daher ist die Abfolge der Spiele nicht zufällig. Die Paarungen werden willkürlich festgelegt und diese Festlegungen werden von den Interessen der Fernsehanstalten, der Werbewirtschaft, der Organisation, der zahlenden Zuschauer und auch vom Willen der Bundesliga gesteuert. 
Auch wenn man diese verschiedenen Interessen in der Priorität andersherum reiht, es bleibt bei willkürlichen Festlegungen und Meister Zufall kommt erst ganz zum Schluss – wenn überhaupt – an die Reihe, eine Einteilung zu treffen.

Benachteiligungen heben sich mit der Zeit auf

Es gibt eine gerne erwähnte Eigenschaft zufälliger Ereignisse, die sich auf Fußball-Mannschaften beziehen, dass sich gewisse Benachteiligungen im Lauf der Zeit aufheben, weil einmal die eine und dann die andere Mannschaft bei Entscheidungen aller Art (Terminfestlegungen, Schiedsrichterentscheidungen usw.) betroffen ist.
Leider gilt das aber nur, wenn
a. man dem Zufall lang genug Zeit lassen kann und
b. diese Ereignisse wirklich zufällig sind
Beides trifft im Fußball nicht zu. Spiele dauern nur 90 Minuten, Saisonen nur 36 Runden und wenn Schiedsrichterentscheidungen eine Tendenz zeigen (zum Beispiel Ausschlüsse Schörgenhofer), dann sind diese Fehler nicht zufällig sondern können sich zuungunsten einzelner Teams häufen. 

Willkürliche Festlegungen können Ergebnisse einer ganzen Saison beeinflussen

Das Eröffnungsspiel RB-Rapid am 19.7.2014 sollte die Saison mit einem möglichst attraktiven Spiel starten und das Publikumsinteresse wecken. Ja, das ist gut für die Liga aber dieses Spiel kam für Rapid eindeutig zu früh. Während die Bullen eine eingespielte Mannschaft aufbieten konnten, war Rapid mit der Neugestaltung des Kaders beschäftigt und prompt setzte es eine deutliche Niederlage.
Natürlich könnte es auch bei einer völlig zufälligen Anordnung der Spiele zu dieser Paarung am Saisonbeginn kommen. Aber in diesem Fall wäre das Verfahren transparent und man muss es hinnehmen, wie es eben kommt. Und im nächsten Jahr ist es dann anders.
So aber muss man sich aber wünschen, dass bei allen diesen Festlegungen dem Zufall mehr Raum gegeben wird, damit eben das Pech, unvorbereitet in ein schweres Match zu gehen, zufällig auch einmal eine andere Mannschaft trifft.

Saure-Gurken-Zeit

In der Saure-Gurken-Zeit des Fußballs muss man schauen, ob sie gut gedeihen, die sauren Gurkerln. Hier der Bahnhof von Znaim von einer Radtour

Kontrolle der Gurkerl-Ernte in Znaim
Aber eigentlich ist es eine Zeit voller Planungen und Hoffnungen. Zum Beispiel die Abo-Verlängerung.

“Auffe nåch Hütteldorf”

Das können sich eben nur Pensionisten leisten, an einem Montag um 10:00 mit dem Rad Auffe nåch Hütteldorf zu fahren.

Wie man das sagt, dass man von der Wiener Innenstadt nach Hütteldorf fährt, weiß ich jetzt definitiv: es muss “auffe” heißen. So gerade auch die Hadikgasse ausschaut, spätestens am Wientalradweg merkt man, dass es aufwärts geht. Deutlich!

Bei der Flucht vom Mittags einsetzenden Regen war es dann vorteilhaft, schneller “åbe” fahrn zu können.

————

So kommentiert ein Brasilianer das Janko-Tor:

Janko-Tor von einem Brasilianer kommentiert

http://www.tt.com/sport/10148624-91/brasilianischer-kommentator-dreht-bei-jankos-traumtor-durch.csp

Erster Newsletter von Rapid

Jetzt ist es soweit, Rapid hat seinen ersten Newsletter versendet! Sachlich, schnörksellos, daher auch von Nur-Text-Clients lesbar. Der Newsletter lädt zum Mitgliedertreffen am kommenden Montag ein.

Kein Newsletter?

Wenn Du keinen Newsletter von Rapid bekommen, dann bist Du entweder kein Rapid-Mitglied oder Du hast Deine Daten nicht aktualisiert.  Hole das bitte nach, die Seite ist http://skrapid.at/meinedaten

Paperware auf dem Fan-Corner

Bei meinem Ausflug in den Fancorner habe ich die dort aufliegenden Flyer und Folder eingescannt für alle, die nicht hinkommen:

Materialien Tormann-Akademie (169 kB)
Materialien VIP-Club-Angebot (530 kB)
Materialien Wienenergiebündel-Tombola (674 kB)
Materialien Coaching-Zone-Online-Trainerspiel(135 kB)
Materialien Fanartikel-Katalog-Sommer-2015 (7 MB)
Materialien Mitgliedschaft-Mein Leben lang (249 kB)
Materialien Mitgliedschaft-Anmeldung (107 kB)

Rapid 2015/16

3 Bewerbe, 3 Chancen

Stand nach Auslosung der Bundesliga-Saison 2015/16, 2015-08-19
Nächste Berichtigung nach der Cup-Auslosung am 24. Juni

Bei den Liga-, Cup- und Internationalen Bewerbspielen wurde jeweils der erste mögliche Spieltag angegeben. Die Spiele der Gruppenphase gelten natürlich nur, wenn Rapid die Gruppenphase überhaupt erreicht. Angegeben wurde der Dienstag als Spieltag. In der CL-Gruppenphase kann das auch der Mittwoch sein. Erreicht Rapid die Euro-League Gruppenphase, wird es der Donnerstag.

Damit aber Rapid eine Gruppenphase erreicht, muss man zumindest eine Qualirunde bestehen. Besteht man irgendeine der beiden Qualirunden, ist man in der Euroleague-Gruppenphase, besteht man beide, dann in der Champions-League-Gruppenphase. Besteht man keine, dann erleben wir eine Neuauflage von “Helsinki”.

Die Spieltermine in der Frühjahrssaison wurden optimistischerweise so angenommen, dass die Nationalmannschaft die Qualifikation für die Europameisterschaft erreicht. (Die Bundesliga hat in ihrem Rahmenterminplan zwei Varianten vorgesehen.)

Die internationalen Termine für das Frühjahr fehlen noch.

Do 18.06.2015 19:00 Club 2×11, Das Leben danach. Wie Profifußballer für die zweite Karriere vorsorgen.
Fr 19.06.2015 10:00 Training
Fr 19.06.2015 15:00 Training

Sa 20.06.2015 10:00 Training
Sa 20.06.2015 15:00 Training
Mo 22.06.2015       Auslosung CL/EL 1. und 2. Runde

Mo 22.06.2015 19:30 Mitgliederversammlung, Einlass 18:30

Mi 24.06.2015 19:00 Oberpullendorf(2. Liga)-Rapid

Mi 24.06.2015       Auslosung ÖFB-Cup

Sa 27.06.2015 15:00 Maria Lanzendorf(1.Klasse)-Rapid
So 28.06.2015 16:00 Lassee(Gebietsliga)-Rapid
Di 30.06.2015 19:00 Mannersdorf(Gebietsliga)-Rapid
Fr 03.07.2015 15:00 St.Pölten-Rapid
Mi 08.07.2015 18:30 Jablonec-Rapid

Sa 11.07.2015 17:00 Rapid-FSV Frankfurt

Do 16.07.2015 19:00 Fanklubtreffen

Fr 17.07.2015       Auslosung CL/EL 3. Runde
Sa 18.07.2015       1.Runde Cup
Mo 22.07.2015       Beginn Vorverkauf CL-Quali Heimspiel
Di 21.07.2015 16:00 Saisonstartfest beim Happelstadion
Di 22.07.2015       Beginn Verkauf Auswärtsreise
Sa 25.07.2015       1.Runde Liga H Ried
Di 28.07.2015       3.Runde Int
Sa 01.08.2015       2.Runde Liga A RB
Di 04.08.2015       3.Runde Int
Fr 07.08.2015       Auslosung CL/EL 4. Runde
Sa 08.08.2015       3.Runde Liga H WAC
Di 12.08.2015 20:30 4.Runde Liga A Austria
Sa 15.08.2015 16:30 5.Runde Liga A Sturm
Di 18.08.2015       4.Runde Int
Sa 22.08.2015       6.Runde Liga H Grödig
Di 25.08.2015       4.Runde Int 
Do 27.08.2015       Auslosung CL Gruppenphase
Fr 28.08.2015       Auslosung EL Gruppenphase
Sa 29.08.2015       7.Runde Liga H Mattersburg

Fr 04.09.2015 18:00 Wimpassing-Rapid
Sa 05.09.2015 20:45 Österreich-Moldawien EM-Qualifikation
Di 08.09.2015 20:45 Schweden-Österreich EM-Qualifikation
Sa 12.09.2015       8.Runde Liga A Altach
Di 15.09.2015       1.Gruppenspiel Int
Sa 19.09.2015       9.Runde Liga H Admira
Di 22.09.2015       2.Runde Cup
Sa 26.09.2015       10.Runde Liga A Ried
Di 29.09.2015       2.Gruppenspiel Int
Sa 03.10.2015       11.Runde Liga H RB
Fr 09.10.2015 20:45 Montenegro-Österreich EM-Qualifikation
Di 12.10.2015 18:00 Österreich-Liechtenstein EM-Qualifikation
Sa 17.10.2015       12.Runde Liga A WAC
Di 20.10.2015       3.Gruppenspiel Int

Sa 24.10.2015       13.Runde Liga H Austria
Di 27.10.2015       Achtelfinale Cup
Sa 31.10.2015       14.Runde Liga H Sturm
Di 03.11.2015       4.Gruppenspiel Int
Sa 07.11.2015       15.Runde Liga A Grödig
Sa 21.11.2015       16.Runde Liga A Mattersburg
Di 24.11.2015       5.Gruppenspiel Int
Sa 28.11.2015       17.Runde Liga H Altach
Di 01.12.2015       18.Runde Liga A Admira
Sa 05.12.2015       19.Runde Liga H Ried
Di 08.12.2015       6.Gruppenspiel Int
Sa 12.12.2015       20.Runde Liga A RB
Mo 14.12.2015       Auslosung CL Achtelfinale
Sa 06.02.2016       21.Runde Liga H WAC
Di 09.02.2016       Viertelfinale Cup
Sa 13.02.2016       22.Runde Liga A Austria
Sa 20.02.2016       23.Runde Liga A Sturm
Sa 27.02.2016       24.Runde Liga H Grödig
Di 01.03.2016       25.Runde Liga H Mattersburg
Sa 05.03.2016       26.Runde Liga A Altach
Sa 12.03.2016       27.Runde Liga H Admira
Sa 19.03.2016       28.Runde Liga A Ried
Sa 02.04.2016       29.Runde Liga H Salzburg
Sa 09.04.2016       30.Runde Liga A WAC
Sa 16.04.2016       31.Runde Liga H AUstria
Di 19.04.2016       Semifinale Cup 
Sa 23.04.2016       32.Runde Liga H Sturm
Sa 30.04.2016       33.Runde Liga A Grödig
Sa 07.05.2016       34.Runde Liga A Mattersburg
Mi 11.05.2016       35.Runde Liga H Altach
Sa 15.05.2016       36.Runde Liga A Admira
Sa 21.05.2016       Finale Cup


Quellen


Mir san in Hütteldorf daham

Jeder kennt seine Wohnumgebung aber wer kennt schon Hütteldorf? Um in Hütteldorf “daham” zu sein, wie es in der Hymne heißt, muss man sich ein bisschen mehr mit Hütteldorf auseinander setzen. Und es gibt kaum einen besseren Zeitpunkt dafür als die fußballfreie Zeit im Juni.

Hütteldorf kommt von den “Hütteln”

Wer in die Gegend von Wolfersberg, Satzberg oder Hadersdorf kommt und den durch die “Hütteln” verursachten “Landschaftsfraß” beobachtet, meint, dass “Hütteldorf” ein treffender Name für diese Gegend ist; “nomen est omen”.

Im Eintrag “Hütteldorf” in der Wikipedia erfährt man aber, dass sich der Name nicht von den vielen “Hütteln” am Stadtrand ableitet, sondern auf das Geschlecht der “Utendorfer” (11.Jahrhundert) zurückgeht. Die Utendorfgasse (westlich von der Keisslergasse) erinnert an diesen Namensgeber.

Wie war Hütteldorf früher, vor den heutigen “Hütteln”?

Hütteldorf vor 1900

In dieser Zeit ist Hütteldorf noch ziemlich ländlich. Von allzu vielen “Hütteln” keine Spur. Satzberg und Wolfersberg sind – wie das Bild zeigt – noch naturbelassen.
Die Westbahn bestand schon (seit 1860) aber die Stadtbahn und die Wien-Fluss-Regulierung gab es noch nicht.

Dafür floss schon der Gerstensaft im Hütteldorfer Brauhaus. Hütteldorf war damals ein beliebtes Ausflugsziel der Wiener. Im Saal des Brauhauses spielten Josef Lanner und Johann Strauß.

Hütteldorf 1872

Und genau nordöstlich des Brauhausgeländes wird 1911 der Fußballplatz “Pfarrwiese” entstehen.

Blick auf das Hütteldorfer Brauhaus, rechts dahinter das Gebiet der Pfarrwiese
Gastgarten im Hütteldorfer Brauhaus, wahrscheinlich um 1900
Koloriertes Bild aus der Zeit um 1900. Links die Brauerei, rechts die Bahnhofstraße und in den Wiesen dazwischen der Platz für die spätere Pfarrwiese und den Platz des W.A.F.

Dort, wo 1911 die Pfarrwiese entstehen wird, sind noch Wiesen. Am Gebiet des Zeitschriften-Versands Morawa gibt es eine Leder-Fabrik. Das Baumgartner Kasino besteht schon (Kartenbezeichnung “Schloss”). Die spätere Deutschordenstraße ist eine unbebaute Allee-Straße. Die Badeanstalt an der Utendorfgasse besteht schon.

Hütteldorf ist im 14. Bezirk

Ja, heute, aber nicht immer, denn vor 1938 war Hütteldorf Teil des 13. Bezirks und erst mit der Schaffung von Groß-Wien entstand das heutige Penzing mit den Bezirksteilen Penzing, Baumgarten, Breitensee, Hütteldorf und Hadersdorf.

In einem Plan von Wien aus dem Jahr 1890 sieht man, dass es damals einerseits nur 19 Bezirke gab und dass der 14. Bezirk Rudolfsheim war. Penzing, Baumgarten und Hütteldorf waren Teil des 13. Bezirks

Diese Bezirkseinteilung sieht man auch am Plan der Tramway-Gesellschaft von 1894. Der 13. Bezirk ist gelb eingefärbt.

Gustav Freytag, Plan der Reichshaupt- & Residenzstadt Wien. Verlag & Druck von G. Freytag & Berndt in Wien. 1894/1895.Maßstab 1 : 25.000.Farblithographie auf Papier, ca. 70 x 83 cm.

In einem Planausschnitt kann man sehen, dass die heutige Deutschordenstraße damals Hackinger Allee hieß. Die spätere Utendorfgasse heißt noch Mühlgasse.

Ausschnitt “Hütteldorf” aus dem Wien-Plan 1894

Rapid spielte immer schon im 14. Bezirk

Die ersten beiden Spielstätten von Rapid, auf der Schmelz und in der Selzergasse liegen heute im 15. Bezirk, waren aber damals im 14. Bezirk, der aber damals “Rudolfsheim” umfasste.

Die Übersiedlung nach Hütteldorf im Frühjahr 1912 hatte daher einen Bezirkswechsel zur Folge – etwas, das heute auf allergrößten Widerstand seitens der Anhängerschaft führen würde, denn Hütteldorf gehörte damals zum 13. Bezirk und der Platz in der Selzergasse zum 14. Bezirk. Wenn also damals gegen den W.A.F. oder gegen die Amateure (später Austria) gespielt wurde, dann waren das nicht nur Stadt-Derbys sondern sogar Bezirks-Derbys.

Daher spielte Rapid vor 1911 im 14. Bezirk, zwischen 1912 und 1938 im 13. Bezirk und danach wieder im 14. Bezirk, denn durch die neue Bezirkseinteilung des “Groß-Wien” in 26 Bezirken wurden die Ortschaften nördlich des Wienflusses dem neuen 14. Bezirk, Penzing zugeordnet. Und so ist es trotz einer Neuorganisation der Bezirke nach 1945 bis heute geblieben.

Man hat also nach 1945 die Änderungen des “Groß-Wien” nur teilweise wieder zurückgenommen. Das heutige dynamisch wachsende Wien würde ebenso dynamische Stadtgrenzen gut brauchen können, um die heutigen Steuer- und Wirtschaftsscharmützel zwischen Erwin und Michael an den fixen Stadtgrenzen zu vermeiden (Auhof-U4-Verlängerung, Stronach-Rothneusiedl, G3-Gerasddorf, Vösendorf-Shopping.City).

Die Pfarrwiese I

Die frühere Spielstätte von Rapid in der Selzergasse entsprach wegen seinem Gefälle von Tor zu Tor von fast 2 Metern nicht den Erfordernissen des zukünftigen Ligabetriebs und daher war die Rapid-Führung gezwungen, sich um einen neuen Platz umzusehen. Die Fertigstellung der Anlage in Hütteldorf erfolgte noch im Herbst 1911 und daher konnte Rapid in der ersten Liga-Saison im Herbst keine Heimspiele austragen. Es wurden also im Herbst alle Auswärtsspiele angesetzt und dann im Frühjahr alle Heimspiele in der neuen Anlage.
Diese ursprüngliche Anlage der Pfarrwiese fasste etwa 8.000 Zuschauer und hatte keine Laufbahn. (Bild aus der Chronik “20. Jahre Rapid”)
Pfarrwiese 1912, gesehen vom westlichen Tor. Rechts die kleine überdachte Tribüne. (Quelle Wikipedia)
Das zunehmende Interesse an Fußball erforderte einen Ausbau der Anlage. Was vor allem fehlte, war das, was auch heute fehlt: VIP-Plätze! Nur ging es damals nicht um VIP-Logen heutigen Maßstabs sondern einfach um überdachte Sitzplätze. Außerdem war das Spielfeld zu wenig breit.

Die Pfarrwiese II

Diese Vorhaben des Ausbaus der Pfarrwiese wurde etwa 1922 durchgeführt. Schon in der Festschrift zum 20jährigen Bestandsjubiläum ist der Plan der zukünftigen Erweiterung enthalten. Nach dem Ausbau verfügte die Pfarrwiese über 20.000 Plätze und das Spielfeld auch über eine Laufbahn. Die Breite des Spielfeldes entsprach damit auch den Anforderungen. Die Längsseiten der Laufbahn wurden auch zum Fußballspielen benutzt und mussten daher bei Bedarf von “Laufbetrieb” auf “Fußballbetrieb” umgebaut werden.
Anlage der Pfarrwiese nach dem Ausbau 1922 (Bild aus der Chronik “20. Jahre Rapid”)
Die kleine Tribüne auf der Süd-West-Seite verschwand und wurde durch eine größere auf der Nord-Ost-Seite ersetzt. Aber ganz so wie im obigen Plan aus dem Jahr 1919 ist die Anlage dann doch nicht geworden, denn die Stehplatzreihen vor der überdachten Tribüne gab es nicht.
Pfarrwiese II, Blick auf die neue überdachte Tribüne.
Die Pfarrwiese verfügte mit dem angrenzenden Brauhaus auch über ein überaus großzügig dimensioniertes “Rapid-Dorf”. Der Besitzer der Brauerei Alois Brusatti war in den 1920er Jahren auch Ehrenmitglied von Rapid.

Hütteldorf in den 1920er Jahren

Hütteldorf 1925

Die Pfarrwiese wird im Süden von der Stockhammergasse und im Norden von der Isbary-Gasse begrenzt. Südwestlich, dort wo heute der Merkur ist, befand sich das Hütteldorfer Brauhaus.

Deutlich größer, weil mit Laufbahn, ist der Fußballplatz des W.A.F. („Wiener Associations Footballclub“) zwischen der Rettichgasse und der Bahnhofstraße. Dieser Sportplatz wurde 1924 eröffnet. Aber 1934 musste der W.A.F. wegen der Februar-Unruhen das Stadion verlassen. Details zur Geschichte des W.A.F.

Der Hugo-Breitner-Hof ist noch nicht zu erkennen. Diese Anlage wurde erst 1947 gebaut. An dieser Stelle findet sich 1925 im Osten eine Fahrrad-Fabrik und eine Wäscherei. Die Häuserzeile entlang der Deutschordenstraße in Richtung Hanappi-Stadion waren damals Holzbaracken, das “k.u.k. Kriegsspital III Baumgarten”.

Interessant sind die Planungen, die quer durch das spätere Areal des Hanappi-Stadions eingezeichnet sind.

Der Wien-Führer “Baldass” aus dem Jahr 1928 nennt die Badeanstalt in der Utendorfgasse 3. Und noch ein interessantes Bad ist am westlichen Rand zu erkennen: mitten im Stauraum des Hochwasser-Überschwemmungsgebiets befindet sich ein städtisches Kinderfreibad.

Am Gebiet des heutigen Morawa-Zeitschriftenvertriebs befand sich eine Färberei.

Im Bereich des Bahnhofs Penzing kann man zwei Heizhäuser erkennen. So etwa muss man sich das vorstellen:

Heizhaus Penzing

Die Hütteldorfer Brauerei bestand bis 1937. Näheres über die Brauerei erfährt man im Wien Geschichte Wiki.
Die Pfarrwiese bestand bis 1981.

Das folgende Bild könnte ebenfalls in den 1920er Jahren entstanden sein. Der Fotograf war offenbar kein Rapid-Fan, denn er hatte nur den Bahnhof Hütteldorf im Visier.

Bahnhof Hütteldorf, gesehen vom Himmelhof. Hinter dem Bahnhof sieht man die Anlage des W.A.F., westlich der Bahnhofstraße. Die Pfarrwiese befindet sich links hinten, außerhalb der Abbildung.

Warum wurde die Pfarrwiese eigentlich abgesiedelt?

Domenico hat uns das einmal erzählt.

Es war geplant, die Westeinfahrt in zwei Ästen zu führen; den bekannten und bestehenden über das Wiental und einen zweiten Richtung Flötzersteig. Und diese zweite Trasse wäre über die Flächen des ehemaligen Hütteldorfer Brauhauses und der Pfarrwiese verlaufen und daher erfolgten damals in den 1970er Jahren die Absiedelungen. Doch die Bürgerproteste gegen diese Autobahn waren so stark, dass dieses Projekt nicht zustand kam und an der Stelle der alten Pfarrwiese Tennisplätze errichtet wurden.

Aus der Sicht der Entfaltungsmöglichkeiten für Rapid war aber der neue Standort besser geeignet, denn die mit dem Stadionneubau verbundenen zusätzlichen vier Fußballfelder hätten in der Nähe der Pfarrwiese nicht geschaffen werden können.

Hütteldorf heute

Der User Duke of Woodquart hat in Panoramio ein prächtiges Panorama von Hütteldorf publiziert, noch mit dem alten Hanappi-Stadion.

Bilder

U13 Gewinner des Turniers “Football for Friednship”

Während Florian und ich zwecks Abkühlung die “Stiefmutterschlucht” bei Brünn besucht haben, hat die Rapid-U13 den entscheidenden Finalsieg gegen den FC Zürich eingefahren. 
Hier ein Bild von dem Spielfeld unmittelbar vor dem Brandenburger Tor
Schlussminuten im Spiel Rapid – Zürich
Was muss das für ein Erlebnis gewesen sein, im Finale vor dem Finale vor dem Brandenburger Tor zu siegen und dann auf der riesigen Vidiwall, das Rapid-Wappen aufleuchten zu sehen.
Und so hat das wirklich ausgesehen:
Eines der populärsten Finali der Welt – heuer in Berlin – und die Rapid-U13 als Sieger dabei!

Man beachte die Wappen von Juventus und Barcelona links und rechts vom Rapid-Wappen!

Franz Beckenbauer, Michael Krammer, U13 mit Trainern, Vycheslav Krupenkow (Gazprom)
U13 vor dem Brandenburger Tor
Die Jugendarbeit bei Rapid ist etwas Besonderes. Dass man in so kurzer Zeit gleich zwei internationale Turniere für sich entscheiden konnte, ist kein glücklicher Zufall mehr. Die Siegesserie ist eindrucksvoll: Ludogorets Razgrad (Bulgarien) 4:0, FC Tokyo (Japan) 5:3, Zenit St. Petersburg (Russland) 6:2, Lazio Rom (Italien) 4:1, FC Zürich (Schweiz) 5:2 
In fünf Jahren werden wir von diesem Team sicher mehr hören, dann aber in der Kampfmannschaft!

Alle Links

Etwa 1000 Höhlen gibt es im Karst rund um Brünn aber nur fünf davon sind zugänglich. Die Schlucht “Macocha” ist Teil der Punkva-Tropfsteinhöhlen, die man nach der Höhlenwanderung mit dem Boot über den unterirdisch fließenden Fluss Punkva wieder verlässt.  Dieses Panoramafoto verkleinert die wirklichen Abmessungen. In die 140 Meter hohe Schlucht passt der Stephansdom perfekt hinein.

Sensationelle U13 im CL-Finale

Wie unsere “Fußball-Botschafterin”, Sabine Pöhacker aus Berlin meldet, steht die U13 von Rapid im Finale des Bewerbs “Football for Friendship”.

Die Mannschaft qualifizierte sich mit einem Gesamtscore von 19:6 und wird morgen Samstag um 11:30 vor dem Brandenburger Tor gegen den zweiten Finalisten FC Zürich antreten.

Und das war der Weg zum Finale:

4:0 SK Rapid Wien – Ludogorets Razgrad (Bulgarien)
5:3 SK Rapid Wien – FC Tokyo (Japan)
6:2 SK Rapid Wien – Zenit St. Petersburg (Russland)
4:1 SK Rapid Wien – Lazio Rom (Italien)

Tor zum 5:0 gegen FC Tokyo

Highlights und Tore

Die U13 ist gerade erst von einem Cupsieg in Schweden zurückgekehrt und steht bereits im nächsten großen Finale. Hut ab vor der Jugendarbeit bei Rapid!

Vorstellung von Rapid auf der Homepage von “Football for Friendship”

Links

Saison 2014/15

Das war sie, die Saison 2014/15

Rapid beendete mit einem 25-Mann-Kader mit 7 Legionären (27%) mit einem Durchschnittsalter von 23 Jahren (19..34) die Meisterschaft am 2. Platz.

Es wurden insgesamt 42 Bewerbspiele absolviert, davon 36 Ligaspiele, 4 Cupspiele und 2 Spiele in der Euro-League. Wir beschränken uns auf die Darstellung der Ergebnisse der Meisterschaft.

Meisterschaft

Von den 108 maximal möglichen Punkten erreichte Salzburg 73, der Zweitplatzierte Rapid 67 und der Absteiger Wiener Neustadt 29 Punkte.

Vergleich der letzten drei Meisterschaften

Punkte   2012/13 2013/14 2014/15
Meister    82      80      73
Rapid      57      62      67

Trendig, oder? Wenn der jeweilige Meister in dieser Tonart weniger Punkte hat wie Rapid an Punkte zulegt, dann steht 2015/16 einer Mission 33 nichts mehr im Wege!

Zusammenfassung

Resultate prozentuell
53%
28%
19%
Punkte pro Spiel
1,86
Zuschauer pro Spiel
12.669ø
Tore pro Spiel
1,9ø
1,1ø

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Statistik

Statistik Gesamt Heim Auswärts
Zeitraum von 19. 07. 2014 26. 07. 2014 19. 07. 2014
bis 31. 05. 2015 24. 05. 2015 31. 05. 2015
Spiele 36 18 18
Ergebnis Siege Siege 19 10 9
Unentschieden Unentschieden 10 5 5
Niederlagen Niederlagen 7 3 4
Siege Anteil Siege Anteil 53% 56% 50%
Unentschieden Anteil Unentschieden Anteil 28% 28% 28%
Niederlagen Anteil Niederlagen Anteil 19% 17% 22%
Serien keine Niederlage keine Niederlage 12 10 6
Siege Siege 3 6 3
Unentschieden Unentschieden 2 2 2
Niederlagen Niederlagen 3 2
kein Sieg kein Sieg 4 3 3
Tore erzielt erzielt 68 34 34
erhalten erhalten 38 13 25
erzielt pro Spiel erzielt pro Spiel 1,9ø 1,9ø 1,9ø
erhalten pro Spiel erhalten pro Spiel 1,1ø 0,7ø 1,4ø
erzielt Minimum erzielt Minimum 0 0 0
erzielt Maximum erzielt Maximum 5 4 5
erhalten Minimum erhalten Minimum 0 0 0
erhalten Maximum erhalten Maximum 6 3 6
Zuschauer Summe 456.075 307.000 149.075
pro Spiel 12.669ø 17.056ø 8.282ø
Minimum 1711 8700 1711
Maximum 29800 29800 19800

Spieler

Name Spiele gespielt min Von Bis Joker Neu Tore Minuten pro Tor Tore pro Spiel Verwarnungen G.GR.R Kapitän Offen Sieg Unentschieden Niederlage Punkte
Alar Deni 25 37 2014-07-19 2015-05-31 16 3 6 155 0,58 3 . 0 . 0 0 0 13 7 5 1,84
Barisic Zoran (T) 36 90 2014-07-19 2015-05-31 0,00 0 . 0 . 0 0 0 19 10 7 1,86
Behrendt Brian 10 52 2014-07-26 2015-05-31 4 4 0 0,00 3 . 0 . 0 0 0 5 5 0 2,00
Berič Robert 32 83 2014-07-19 2015-05-31 2 4 27 99 0,91 5 . 1 . 1 0 0 17 10 5 1,91
Dibon Christopher 16 85 2014-07-19 2015-05-31 1 5 1 1374 0,07 3 . 0 . 0 0 0 6 5 5 1,44
Grahovac Srdjan 13 51 2014-08-31 2015-05-31 6 11 0 0,00 2 . 0 . 0 0 0 11 1 1 2,62
Grozurek Lukas 5 38 2014-07-19 2014-10-18 3 3 0 0,00 0 . 0 . 0 0 0 2 1 2 1,40
Hofmann Maximilian 23 90 2014-07-19 2015-05-31 0 5 1 2070 0,04 6 . 0 . 0 0 0 13 6 4 1,96
Hofmann Steffen 36 69 2014-07-19 2015-05-31 6 1 4 621 0,14 4 . 0 . 0 31 0 19 10 7 1,86
Kainz Florian 32 79 2014-08-02 2015-05-27 2 2 4 636 0,14 5 . 0 . 0 0 0 16 10 6 1,81
Maric Marko (G) 7 90 2015-02-14 2015-05-27 0 4 0 0,00 0 . 0 . 0 0 0 5 2 0 2,43
Mujakic Armin 1 3 2015-04-04 2015-04-04 1 1 0 0,00 0 . 0 . 0 0 0 1 0 0 3,00
Novota Ján (G) 29 90 2014-07-19 2015-05-31 0 6 0 0,00 1 . 0 . 0 0 0 14 8 7 1,72
Pavelic Mario 28 85 2014-07-26 2015-05-31 1 5 1 2382 0,04 3 . 1 . 0 0 0 14 9 5 1,82
Petsos Thanos 27 84 2014-07-19 2015-05-31 2 8 1 2281 0,04 9 . 0 . 0 0 0 12 9 6 1,67
Prosenik Philipp 18 21 2014-08-02 2015-05-27 15 10 2 195 0,46 0 . 0 . 0 0 0 9 5 4 1,78
Schaub Louis 28 71 2014-07-19 2015-05-31 4 2 5 401 0,22 1 . 1 . 0 0 0 14 7 7 1,75
Schobesberger Philipp 27 51 2014-07-19 2015-05-31 13 6 8 173 0,52 4 . 0 . 0 0 0 14 7 6 1,81
Schrammel Thomas 31 90 2014-07-19 2015-05-27 0 5 1 2790 0,03 6 . 0 . 0 0 0 17 8 6 1,90
Schwab Stefan 30 72 2014-07-19 2015-05-31 6 4 4 542 0,17 9 . 0 . 0 0 0 18 8 4 2,07
Sonnleitner Mario 34 87 2014-07-19 2015-05-27 0 4 2 1486 0,06 4 . 0 . 1 26 0 19 9 6 1,94
Stangl Stefan 14 72 2014-08-31 2015-05-31 3 10 0 0,00 1 . 0 . 0 0 0 10 1 3 2,21
Starkl Dominik 15 18 2014-08-16 2015-05-03 13 7 0 0,00 1 . 0 . 0 0 0 8 4 3 1,87
Weinwurm Ferdinand 1 90 2015-02-22 2015-02-22 0 1 0 0,00 1 . 0 . 0 0 0 0 1 0 1,00
Wydra Dominik 18 59 2014-07-19 2015-04-12 6 3 0 0,00 4 . 0 . 0 0 0 7 5 6 1,44

Fleißig 

Robert Beric (32), Steffen Hofmann (36), Florian Kainz (32), Thomas Schrammel (31), Stefan Schwab (30), Mario Sonnleitner (34)

Joker

Deni Alar (16), Philipp Prosenik (15), Philipp Schobesberger (13), Dominik Starkl (13)

Goalgetter

Robert Beric (27), Philipp Schobesberger (8), Louis Schaub (5), Steffen Hofmann (4), Florian Kainz (4), Stefan Schwab (4)

Böse

9 Gelbe Karten: Stefan Schwab, Thanos Petsos

Brav

Keine Karte: Lukas Grozurek, Marko Maric, Armin Mujakic, Philipp Prosenik

Vergleich Mannschaft-Legionäre

             Einsätze Spielzeit
Mannschaft      23        70 min
Legionäre       26        75 min

Jüngster Spieler war Marco Maric, ältester Spieler Steffen Hofmann.

Trainer

Trainer von bis Spiele Punkte
pro Spiel
Alter Wechsel-
quote (%)
Barisic Z. 2013 2015 100 49 29 22 1,76 23,6 19,5
Skocik W. 1979 1982 113 48 29 36 1,53 24,2 12,6
Bauer E. 1926 1936 297 193 30 74 2,05 24,7 15,1
Krankl H. 1989 1992 131 68 24 39 1,74 25,1 19,1
Vytlacil R. 1965 1968 109 80 15 14 2,34 25,1 12,6
Schönecker D. 1911 1925 272 183 46 43 2,19 25,3 19,0
Körner R. 1959 1966 210 121 39 50 1,91 25,9 13,2
Baric O. 1982 1985 133 88 29 16 2,20 26,0 13,1
Nitsch L. 1936 1945 201 118 31 52 1,92 26,1 18,0
Hickersberger J. 2002 2005 154 70 38 46 1,61 26,2 17,4
Springer G. 1968 1971 114 56 28 30 1,72 26,3 16,3
Baric O. 1986 1989 134 78 28 28 1,96 26,4 17,3
Hlozek E. 1972 1975 113 61 29 23 1,88 26,5 9,0
Pacult P. 2006 2011 210 109 48 53 1,79 26,5 19,0
Dokupil E. 1994 1998 173 89 39 45 1,77 26,7 18,2
Pesser H. 1945 1952 181 131 20 30 2,28 27,0 18,1

Diese Tabelle reiht alle Rapid-Trainer mit mehr als 100 Spielen nach dem durchschnittlichen Alter der Spieler. Diese Tabelle führt Zoran Barisic klar an. Auch die Wechselquote (das ist der Prozentsatz der Spieler, der zwischen zwei Spielen ausgetauscht wurde) hat mit fast 20 Prozent den höchsten Wert.

Das deutet auf einen gleichmäßigen Kader hin, bei dem alle Spieler hohes Vertrauen beim Trainer genießen.

Dass die erreichte Punktezahl pro Spiel mit 1.8 Punkten nicht den Wert früherer Jahrzehnte erreicht, ist verbesserungswürdig, aber immerhin hat er mit diesem Wert auch Meistertrainer hinter sich gelassen.

Gegner

Gegner Spiele
Admira 4 4
Austria Wien 4 1 1 2
Grödig 4 3 1
Red Bull Salzburg 4 1 1 2
WAC 4 3 1
Wr. Neustadt 4 3 1
Altach 4 2 2
Sturm Graz 4 2 2
Ried 4 4       

Verlauf

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Auswärtstorregel

Auswärtstorregel seit 1965

Die Auswärtstorregel gibt es seit 1965. Bis zu diesem Zeitpunkt gab es bei Gleichstand in KO-Duellen die Notwendigkeit eines dritten Entscheidungsspiels. Diese Entscheidungsspiele waren aber durch die zunehmende Enge der Terminkalender schwer unterzubringen.

Rapid-Real, der Auswärtstor-Klassiker

Wie toll es für Rapid gewesen wäre, hätte es die Auswärtstorregel schon früher gegeben, kann man an folgender dramatischer KO-Runde ablesen.

Achtelfinale im Europacup der Meister 1956, Rapid-Real Madrid

1956-11-01 A 2:4 (Bernabeu, 125.000), drei Tore von Ernst Happel
1956-11-14 H 3:1 (Praterstadion, 53.000), Tore von Robert Dienst und Karl Gießer

Nach der heutigen Auswärtstorregel wäre also Rapid aufgestiegen. Da es diese Regel damals nicht gab, benötigte man ein Entscheidungsspiel, und dieses wäre normalerweise auf neutralem Boden ausgetragen worden. Aus Erzählungen ist mir bekannt, dass Rapid (wahrscheinlich) wieder irgendein Finanzloch zu schließen hatte. Rapid verkaufte daher das Recht, auf neutralem Boden zu spielen, an Real. Man spielte also nicht in der Schweiz sondern wieder im Bernabeu-Stadion

1956-12-13 A 0:2 (Bernabeu, 100.000)

und verlor damit das Achtelfinale.

Achtelfinale im Europacup der Meister 1965, Rapid-Real Madrid

Rapid spielte nach 1965 noch einmal gegen Real, wieder im Achtelfinale des Europacup der Meister
1968-11-20 H 1:0 (Praterstadion, 45.000)
1956-12-04 A 1:2 (Bernabeu, 80.000)

und stieg wegen der geltenden Auswärtstorregel auf, schied aber im Viertelfinale gegen Manchester United aus.

Vorteil im KO-Duell: zuerst das Heimspiel

Bei der Auslosung der Qualifikationsrunden fragt man sich, welche Reihenfolge vorteilhafter wäre: zuerst das Heimspiel oder zuerst das Auswärtsspiel? Meine Antwort: man sollte immer zuerst das Heimspiel bestreiten wollen, denn die Auswärtstorregel enthält in den meisten KO-Bewerben bei Verlängerungen einen nicht kompensierbaren gravierenden Nachteil für die Heimmannschaft.

Beispiel Deutsche Relegation

Wir wollten und das zweite Relegationsspiel Karlsruhe-HSV nicht entgehen lassen und verfolgten das Spiel auf der Großleinwand des Admiral-Wettcafes im Hauptbahnhof. Das erste Spiel endete bekanntlich 1:1 und das Auswärtsspiel für den HSV stand am Ende ebenfalls 1:1 und ging daher in die Verlängerung.
Ich staunte nicht schlecht, als der Sprecher davon sprach, dass die Auswärtstorregel auch bei Verlängerungen gelten würde. Die Folge wäre gewesen, dass bei einem neuerlichen 1:1 in der Verlängerung der HSV aufgestiegen wäre. Und es war knapp dran, denn der HSV ging in der Verlängerung in Führung und kurz darauf gab es auf der Gegenseite einen Elferpfiff. Der Elfer wurde aber gehalten, daher war das Ergebnis eindeutig. Aber auch wenn es zu einem 1:1 gekommen wäre, hätte das Karlsruhe wegen der auch in der Verlängerung geltenden Auswärtstorregel nichts genutzt.

Gleichbehandlung

Die Regeln im Fußball sind auf Fairness gegenüber beiden Kontrahenten ausgelegt. 
Um eventuelle Nachteile der Spielrichtung auszugleichen, werden zwei Halbzeiten gespielt. Um den Heimvorteil auszugleichen, spielt man in KO-Duellen zwei Begegnungen. 
Aber eine Verlängerung bei Gleichstand kann nur im zweiten Spiel erfolgen und daher sollte seitens der Regeln auch in dieser Verlängerung diese grundsätzliche Fairness eingerichtet werden. 
Genaugenommen müsste man die Verlängerung wegen der Gleichbehandlung beider Teams an beiden Spielorten austragen, was aber natürlich organisatorisch unmöglich ist. Da man das eben nicht kann, müsste man fairerweise in diesem Spielabschnitt die Auswärtstorregel außer Kraft setzen und beiden Teams wieder dieselben Chancen geben (man beginnt ja sozusagen wieder von vorn).
Aus der Sicht des Magazins “11 Freunde” ist die Auswärtstorregel “die größte Ungerechtigkeit im Fußball”. Ich würde das einschränken darauf, dass die Auswärtstorregel in einer Verlängerung eine ziemliche Benachteiligung der Heimmannschaft darstellt.

Gilt die Auswärtstorregel in der Verlängerung immer?

In der Wikipedia erfährt man, dass verschiedene Bewerbe diese Auswärtstorregel in der Verlängerung verschieden handhaben. Aber die für uns interessanten Bewerbe wie Champions-League, Europa-League und auch die Relegation in Deutschland wenden diese Regel in dieser Form an, dass eben Auswärtstore auch in der Verlängerung bei Gleichstand mehr zählen. 
Da es aber Bewerbe gibt, wo bei Verlängerungen die Auswärtstorregel ausgesetzt ist, sieht man, dass es ja bei den Verbänden durchaus verschiedene Ansichten gibt.

Wie ist es in Österreich?

Es wäre interessant zu erfahren, wie der ÖFB diese Regel bei den Relegationsspielen anwendet. In den “Spielregeln aus 2012” steht nicht viel darüber. Der einzige Hinweis lautet auf Seite 172:  
“Auswärtstore
Die Wettbewerbsbestimmungen können vorsehen, dass bei unentschiedenem
Spielstand nach Hin- und Rückspiel die Auswärtstore doppelt zählen.”
Da über eine Verlängerung nichts besonderes gesagt wird, muss man annehmen, dass das auch für eine Verlängerung gilt. 
Da im österreichischen Cup nur eine Begegnung gespielt wird, sollte es auch keine Auswärtstorregel geben. 

Nine Values Cup

Bei dem Turnier “Football for Friendship”, das im Vorfeld der Champions-League in Berlin von Gazprom veranstaltet wird, und an dem auch die U13 von Rapid teilnimmt, wählen die Jugendlichen einen der teilnehmenden Vereine, dem der so genannte “Nine Values Cup” zuerkannt wird.

Diese neun Werte sind

  • Freundschaft
  • Gleichheit
  • Fairness
  • Gesundheit
  • Frieden
  • Hingabe
  • Erfolg
  • Tradition
  • Ehre (kam aus Fernost dazu)

Die Vereine kommen aus: Österreich, Belgien, Bulgarien, China, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien, Japan, Kasachstan, Kroatien, Niederlande, Polen, Russland, Schweiz, Serbien, Slowakei, Slowenien, Spanien, Tschechische Republik, Türkei, Ukraine, Ungarn und Weißrussland.

Die Jugendlichen sollen also bestimmen, welcher Verein aus ihrer Runde diese Werte am besten verkörpert.

Nine Values Cup, gestaltet von Achim Ripperger (D)
[PERSÖNLICHE MEINUNG ON]Mir kommt ein bisschen vor, als würde man den Kindern Dinge umhängen, die der Altersstufe nicht entsprechen und ihnen wenigstens eine Nummer zu groß sind. Außerdem sind die Werte nicht besonders achtsam ausgewählt worden.

Die späteren Finalisten bestreiten 5 Spiele, die Verlierer der Vorrunde 2 Spiele. Sie kennen daher bestenfalls 5 Mannschaften etwas besser. Beurteilen sollen sie aber alle 23.

Die Werte selbst sind widersprüchlich. Armin Ripperger sagt: “Mit dem Pokal soll der Welt die wertvolle Botschaft vermittelt werden, dass es wichtig ist, sich um andere zu kümmern”.

Mit Freundschaft, Gleichheit, Fairness, Gesundheit und Frieden kann man das verbinden.

Aber HingabeErfolg, Tradition und Ehre passen zu dem “sich kümmern” nicht.

Erfolg beruht auf dem Misserfolg anderer. Erfolg wünscht man für sich, für andere nur dann, wenn es einem selbst egal ist.

Tradition ist einfach da, kann durch noch soviel Leistung nicht erworben werden, ist also ein Erbgut und wertet einen Verein ohne Tradition definitionsgemäß ab. Um die teilnehmenden Vereine bezüglich ihrer Tradition zu bewerten muss, man einfach nur nach dem Gründungsdatum reihen.

Ehre ist eine extrem auf die eigene Person oder Gruppe bezogene Größe; das geradezu Gegenteil von “kümmern um andere”. Wie Menschen ticken, denen Ehre wichtig ist, kann man in einschlägigen Zeitungsberichten, sogar in Wien (bei blutigen Konflikten in der Straßenbahn) nachlesen. Ob Ehre etwas ist, was am Fußballfeld Platz haben soll, kann man an Hand des WM-Finales Frankreich-Italien überlegen, bei dem Marco Materazzi die Ehre von Zinedine Zidane angegriffen haben soll (Dokumentation). Hätte also Zinedine die Ehre nicht gar so wichtig genommen, wer weiß, wie dann das Finale ausgegangen wäre. Ob also Ehre für das Fußballspiel (und auch für den Alltag) wichtig genommen werden soll, würde ich bezweifeln.
[PERSÖNLICHE MEINUNG OFF]

Vier der teilnehmenden Mannschaften

China
Schalke
Chelsea
Rapid U13

Warum man die körperlich deutlich größeren Mädels dazu genommen hat, ist ein Rätsel. Vorschlag fürs nächste Jahr: alternierend zu den Bewerben für Burschen einen Bewerb für gleichaltrige Mädchen.

Presseaussendungen (PDF, 2.6.2015)

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