Rapid II-Austria Amateure

Es dürfte zu den schwereren Übungen einer Mannschaft gehören, die Konzentration unabhängig vom Spielstand oder der Tabellensituation auf einem gleichmäßig hohen Niveau zu halten. Das ist bei Bayern München genau so wie bei Rapid II.

So sahen wir in der ersten Halbzeit Rapid II dominieren (und man wähnte sich ob der Dominanz schon als Sieger), doch in der zweiten Halbzeit war es genau umgekehrt.

Wir wünschen allen Lesern des Tagebuchs ein schönes Weihnachtsfest und ein erfolgreiches Rapid-Jahr 2019.
Die nächste Mitgliederversammlung findet im Februar statt. Genaueres wird an dieser Stelle bekanntgegeben.

Schiedsrichter Cem Dogan pfeift die Partie vor immerhin 550 Zuschauern an. Die Zuschauer fragen sich, wann wir wieder Frau Bollenberger sehen werden. Das soll aber keine Kritik an der Spielleitung gewesen sein, die war OK.

Mannschaftsaufstellung
Wir sahen zwei verschiedene Halbzeiten. Vor der Pause dominierte Rapid II:
Rapid II nach einem erfolgreichen Abschluss

Während sich die beiden Rapid-Tore aus sehenswerten Aktionen des Rapid-Angriffs ergaben, folgte der Gegentreffer kurz vor der Pause einem scheren Abwehrfehler. Ein mit dem Fuß parierter Schuss von Tormann Christoph Haas kommt unglücklicherweise zum Austria-Stürmer, der sich die Gelegenheit nicht nehmen lässt und die Verwirrung der Rapid-Abwehr ausnützt.

Unsere Sitze auf der Längsseite waren in der ersten Halbzeit beim Rapid-Tor (und dort hat sich vor der Pause nichts besonderes ereignet).

Anderseits war die Sicht durch unhöfliche Ultras ziemlich beeinträchtigt, die sich einfach vor uns hingestellt haben. Diskussionen mit ihnen sind ziemlich sinnlos. So etwas wie eine natürliche Rücksichtnahme in Gruppen dürfte bei ihrer Sozialisierung kein Thema gewesen sein. Wichtig ist nur die eigene Stärke zur Schau zu stellen.

Da wir dem nichts entgegenzusetzen hatten, verlagerten wir unseren Standort auf die andere Längsseite, auch wieder zum Rapid-Tor, in der Hoffnung, die noch folgenden Tore von Rapid II aus nächster Nähe beobachten zu können.

Doch der Charakter des Spiels änderte sich nach der Pause und die Austria Amateure waren das dominante Team, sodass wir wieder beim falschen Tor gestanden sind. Der Treffer von Rapid II nach der Pause war auch wieder ein Tormannfehler. Der Austria Goalie konnte den Ball nicht fangen und der Abpraller wurde verwertet.

Die Austria Amateure nach einem erfolgreichen Abschluss
Bleibt die Frage, warum die Ultras in so großer Mannstärke auf dem Elektra-Platz erschienen sind. Dass es ein Derby war, wird wohl nicht der Grund gewesen sein, denn beim Hinspiel waren sie auch nicht vertreten. Die Gruppe war irgendwie überdimensioniert, auch das Transparent war für die Bande zu groß:

Das 3:3 ist ein versöhnlicher Saisonausklang, wohl für beide Teams.

Rapid II verabschiedet sich von den Anhängern der „Jungen Front“ beim West-Tor.
Die „Junge Front“, der bewundernswerte Hardcode-Anhang von Rapid II 

Die Ausbeute

Es ist bemerkenswert, dass bei den Spielen von Rapid II am Elektra-Platz viele Spieler der Kampfmannschaft und auch sehr viele Funktionäre von Rapid anwesend sind. Wir haben das ausgenutzt und es ergaben sich drei „Fotos mit Spielern“.

Philipp Prosenik, Elnaz
Florian, Philipp Schobesberger

Maximilian Hofmann, Florian

Letzte Meldung

In den Nachstrunden nach dem Spiel gegen die Austria Amateure berichtet der Kurier,  dass der bisherige Trainer der Amateure Norbert Schweitzer, dem Nachwuchs- und Entwicklungs-Fachmann Michael Steiner (St. Pölten) weichen muss. Eine Entscheidung des Nachwuchs-Chefs Willi Schuldes.

Links

Rapid-Viertelstunde

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  • Chefscout Bernard Schuiteman 
  • Das war der Rapidlauf 2015 
  • Autorin & Rapidfan Vea Kaiser
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