Fußfallfahrt erster Klasse nach Graz

Nur die Fahrkarte ist Zweite Klasse. Alles andere ist Erste Klasse.

  • Das Frühstück in der Kurkonditorei Oberlaa am Hauptbahnhof
  • Die entspannte Fahrt im Abteil mit Tisch, Jägermeister inklusive
  • Das Mittagessen beim Heurigen Suppan in Kainbach bei Graz
  • Das Shuttle-Service im Bus vom Bahnhof nach Kainbach und dann nach Liebenau
  • Die entspannte Nachbesprechung im Cafe am Bahnhof
  • Die Punkte im Handgepäck – oder auch nicht
  • Wetter ebenfalls Erste Klasse
Vieles spricht für Rapid, aber der CL-Platz ist heiß umstritten

Bundesliga Vorbericht

SK Rapid Wien blieb gegen den SK Puntigamer Sturm Graz in den letzten vier Begegnungen in der Bundesliga ungeschlagen und hat drei davon gewonnen. Die Grazer siegten zuletzt im Heimspiel am 18. Dezember 2013 mit 2:0. Es war gleichzeitig der einzige Sieg der Steirer in den letzten vier Heimspielen, von denen drei die Gäste aus Wien für sich entschieden.

Der SK Sturm verhinderte am vergangenen Wochenende in Wiener Neustadt beim 4:4 nach vier Siegen in Folge eine Niederlage. Die letzten fünf Heimspiele haben die Steirer alle gewonnen. Der SK Rapid ist seit sechs Spielen ungeschlagen und hat die letzten beiden Auswärtspartien – in Wiener Neustadt und Ried – jeweils mit 1:0 gewonnen.

  • Der SK Rapid Wien traf in den letzten 16 Spielen (30 Tore) – erstmals seit September 2008. Das ist die längste aktuelle Serie in der tipico Bundesliga.
  • Der SK Puntigamer Sturm Graz kassierte 20 Gegentreffer in Hälfte 2 – nur der SK Rapid Wien (19) weniger.
  • Der SK Puntigamer Sturm Graz ließ 112 Schüsse auf das Tor zu – nur der SK Rapid Wien (110) weniger.
  • Bei SK Rapid Wien kamen 37,1% der Eckballflanken zum Mitspieler – anteilig nur beim SK Puntigamer Sturm Graz (43,3%) mehr.
  • Der SK Rapid Wien erzielte 4 der 5 Tore gegen den SK Puntigamer Sturm Graz in dieser Saison der tipico Bundesliga per Kopf. Gegen keinen anderen Klub trafen die Wiener so häufig per Kopf.
  • Gesamtbilanz: 187 Spiele / 47 S / 44 U / 96 N – Tore: 208:361
  • Heimbilanz: 93 Spiele / 33 S / 30 U / 30 N – Tore: 118:122
  • 1. Spiel gegeneinander: 25.10.1942 (0:4)
  • 1. Heimspiel: 25.10.1942 (0:4)
  • Höchster Sieg: 5:1 (15.09.2007) 
  • Höchster Heimsieg: 4:0 (05.04.1975) 
  • Höchste Niederlage: 1:12 (24.09.1950)
  • Höchste Heimniederlage: 0:4 (25.10.1942 / 09.09.1951 / 10.07.2002)
  • Die letzten Spiele gegeneinander:
  • 0:1 (28.02.2015) – 1:3 (H/25.10.2014) – 1:1 (A/09.08.2014) – 0:2 (A/29.03.2014)

Schiedsrichter: Domink Ouschan

Ergebnisse, die Rapid unter der Leitung von Dominik Ouschan erzielt hat:

2015-02-14 20. Runde H 3:0 SV Ried  
2014-11-29 17. Runde H 3:0 SC Wr. Neustadt 
2014-10-18 12. Runde H 0:0 Admira   
2014-07-26 02. Runde H 1:0 SV Ried    
2013-09-01 07. Runde A 1:1 Red Bull Salzburg   
2013-07-27 02. Runde H 4:0 SC Wr. Neustadt    
2013-05-26 36. Runde H 3:0 SV Ried    
2013-03-16 26. Runde H 1:1 Admira     
2012-07-28 02. Runde A 1:0 SC Wr. Neustadt       
2011-10-15 11. Runde H 1:1 SC Wr. Neustadt     

Ergebnisse immer aus der Sicht von Rapid. Keine Niederlage, vier Unentschieden und sechs Siege. Also aus unserer Sicht könnte diese Serie zur Regel werden. Ouschan pfeift erstmals ein Rapid-Spiel gegen Sturm.

So könnte es Sonntag Abend ausschauen!

Links

Fixstarter

Elnaz, Florian, Franz , Hannes, Janine, Peter, Thomas

Verlängerungen

Dass Philipp Prosenik seinen Vertrag bis 2018 verlängert, ist sehr erfreulich. Es gehört aber zur Rapid-Philosophie, die Spieler langfristig zu binden. Sollten sich die Treffer von Philipp häufen und seine Spielweise anderswo auffallen, dann hilft so ein Vertrag ohnehin nur dem Rapid-Kassier zur Maximierung der Ablösesumme. Meldungen dazu:

Auch die Ottakringer Brauerei verlängert und wird das neue Stadion mit einer modernen Schnellzapfeinrichtung versorgen. Meine Sorge galt in einer Facebook-Diskussion dem ausgeschenkten Bier und siehe da, man gedenkt auch bei Rapid dem Umstand, dass die Biertrinker gerne gehaltvolleres Bier trinken:
Möglicherweise zwei Biere im neuen Stadion
Rapid darf laut Bundesliga-Bescheid im nächsten Jahr wieder Fußball spielen, die Vienna vorläufig nicht. Der Admira fehlt ein lizensierter Trainer. Auch LASK, Ritzing und Austria Salzburg mit Problemen. Analyse der Lizenzvergabe von 90minuten.at.

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Rapid II auf dem Weg nach oben

Gerade einmal 100 Zuschauer verirrten sich bei Regen, Wind und niedrigen Temperaturen zum Spiel der Zweier-Mannschaften von Rapid und St. Pölten auf den Voith-Platz in der Spratzerner Kirchengasse. Es war der kälteste Abend der Woche. Das hatte aber auf das Spiel keine besonderen Auswirkungen. Im Gegenteil, der nasse Boden ermöglichte elegante Rutsch-Attacken. Und Rum mit Tee wärmt. Sagt man zumindest.

Grün-Weiß gegen Blau-Gelb

Das Spiel wurde von Thomas Hickersberger (Rapid) und Wolfgang Knaller (St. Pölten) beobachtet.

Wolfgang Knaller, Tormanntrainer bei St. Pölten

Was zwei Siege in Folge ausmachen können.

Hatte man gegen die Mattersburg Amateure noch zittern müssen, ob es schließlich gelingt, das Spiel zu drehen, war es gegen die St. Pölten Juniors geradezu ein Spaziergang. Das 4:0 (1:0) spricht eine klare Sprache. Der Sieg war in keiner Phase in Gefahr. Neben den bewährten Spielern von Rapid II: Christian Schoissengeyr (Kapitän), Stefan Holzmeier, Peter Haring, Hakan Yilmaz, Armin Mujakic, Dino Kovacec, Bernhard Fila, Albin Gashi und Philipp Plank verstärkten Dominik Starkl, Ferdinand Weinwurm, Philipp Prosenik und Andreas Kuen die Mannschaft von Rapid II. Andreas Kuen haben wir überhaupt zum ersten Mal gesehen.

Torschützen: Philipp Prosenik (5., 48.), Dominik Starkl (53.), Philipp Plank (79.).

Spielbericht

Die „Junge Front“ war wieder vor Ort. Sehr aufopfernder Support, trotz Kälte und Regen. Ihre Aufkleber gaben irgendwie Anlass zu Ärger und mussten wieder mitgenommen werden.

Aufkleber der „Jungen Front“

Aber irgendwie entkommt das Stadion den Aufklebern nicht

Interessant ist dieser Hang zum Konservativen. Das frühere „Reserve“ ist überwunden. Wahrscheinlich hat es auch lang gedauert, bis sich das neue Wort „Amateure“ eingebürgert hat. Das neue „Rapid II“ ist jedenfalls noch nicht so recht angekommen, wie man an dem Aufkleber sieht. 

Und auch die nächste Runde, am Freitag, 1. Mai gegen Neuberg sollte keine Hürde darstellen –  obwohl, beim Fußball weiß man ja nie… Dann aber am Dienstag, 5. Mai kommt eine echte Herausforderung mit dem Tabellenzweiten Parndorf auf Rapid II zu. Wir werden dabei sein.

Schnitzelsemmel-Wertung

So ganz nebenbei bauen wir bei unseren Fahrten eine Schnitzelsemmelbewertung aus, angeregt durch die wenig schmackhaften Produkte dieses Namens in Ried. Das Ranking derzeit:

  • Platz 1. Elektraplatz. Wahlweise Schwein (3,-) oder Huhn (3,30), frisch gemacht, sehr knusprig, vielleicht ein bisschen zu dünn
  • Platz 1a: Voith-Platz, St. Pölten: Putenschnitzelsemmel. Fast frisch gemacht, warm gehalten. Sehr saftig.
  • Platz 5: Ried. Schnitzelsemmel mit obligater Majonaise. Eher ein Gatsch als ein Schnitzel. Viel zu helle Panier, Verdacht auf zu wenig gebacken. Kalt.

Alle Bilder

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Freundschaft und Respekt

Freundschaft und Respekt

Im Fußball ist der Gegner das wichtigste aber gleichzeitig darf diese Gegnerschaft nicht zu einem Krieg ausarten. Wichtige Eigenschaften der Spieler sind daher Freundschaft für den Zusammenhalt der Mannschaft und Respekt vor dem Gegner, damit es ein faires Kräftemessen bliebt.
Und diese sportlichen Umgangsformen werden bereits den Jüngsten vermittelt, in der Hoffnung, dass sich diese Tugenden durch Beispielgebung auch auf die dem Fußball nahe stehenden Anhänger übertragen möge.
Die Fußballverbände und auch große Sponsoren starten immer wieder Aktivitäten, die diese Tugenden fördern.

Ein symbolischer Tag dafür war der Internationale Tag des Fußballs und der Freundschaft am Samstag, 25. April 2015. Dieser Tag wurde von Jugendmannschaften in 24 Ländern durch den Austausch von Freundschaftsbändern symbolisch abgehalten. In Österreich tauschen die Jugendmannschaften von Rapid und von Red Star Penzing diese blau-grünen Freundschaftsbänder aus.

Sponsor dieser gesamteuropäischen Aktivitäten ist Gazprom, der Fußball-Anhängern bestens bekannt ist als Sponsor von Chelsea und Schalke04 und einiger anderer Teams.

Darüber hinaus wird die Rapid U13 als Vertreter Österreichs im Juni an einem Turnier im Vorfeld des Finales der UEFA Champions-League teilnehmen.

Wir berichten über diesen Tag des Fußballs und der Freundschaft bei Rapid.

Freundschaft – I – Turnier vor dem Stadion

Die Einladung zur Pressekonferenz war für Samstag 8:55 angesetzt. Ich war erstaunt, um 8:30 den Kiosk am Stadion in Vollbetrieb zu sehen. Viele Eltern aber keine Kinder. Dann aber um 7:45 kamen sie aus den Umkleideräumen, eine Mannschaft nach der anderen:

Es geht zum Turnier der U13-Mannschaften

Ihr wöchentliches Turnier am Trainingsgelände begann mit dem Aufwärmen.

Man spielt bei den U13-Mannschaften noch keine durchgehende Meisterschaft sondern spielt an einem Wochenende ein Turnier, an dem sich alle Mannschaften beteiligen. Man hat sozusagen jede Woche eine eine Chance, Turniersieger zu werden.

Ich mischte mich unter die Eltern und wurde gleich von den Nebenstehenden angesprochen. Stolz zeigten die Eltern gleich auf ihr Kind, draußen am Feld. Ein großer Teil der Eltern sind Migranten.

Begegnungen, die ohne Fußball nicht möglich wären.

Neben der Pflicht „Schule“ ist hier, beim Hobby „Fußball“ ein weiterer Ort der Begegnung zwischen den verschiedenen Kulturen. Niemand wird gezwungen hierher zu kommen, alle sind stolz darauf, dass ihr Kind mithalten kann. Fußball vermittelt Freundschaft zwischen verschiedenen Kulturen.

Freundschaft – II – Die Freundschaftsbänder

Vor dem Turnier erfolgt die Übergabe von Freundschaftsbändern an die Kinder durch Raimund Hedl und Andreas Kuen.

Raimund Hedl und Andreas Kuen übergeben den Kindern die Freundschaftsbänder

Die blau-grünen Freundschaftsbänder der Aktion „Football for Friendship“ sind ein Zeichen für Freundschaft und Respekt

Jetzt haben alle ihr Freundschaftsband.


Freundschaft – III – Die Pressekonferenz

Jetzt geht es in den Presseraum des Ernst-Happel-Stadions, wo ein Mitarbeiter von Rapid die Rolle des Moderators übernimmt.

Die Mannschaft U13 von Rapid wurde von Gazprom zu einem internationalen Turnier im Vorfeld des Finales zur UEFA-Champions-League in Berlin als eine von 24 Mannschaften eingeladen. Diese sind: Rapid-Wien (A), Bate-Borisov (BEL), Standard-Lüttich (B), Ludogorets Razgrad (BG), Dream-legend-Beijing (CX), Dinamo-Zagreb (HR), Sparta Prag (CZ), Taverny (F), Tokyo (JAPAN), Schalke 04-Gelsenkirchen (D), MTK Budapest (H), Lazio-Rom (I), Kairat-Almaty (KAS), Double Dutchies (NL), Warschau (PL), Zenit-St. Petersburg (RUS), Crvena Zvezda-Beigrad (SRB), Slovan-Bratislava (SK), Maribor (SLO), Atletico Madrid (ES), Zurich (CH), Galatasaray-Istanbul (TR), Volyn (UA), Chelsea-London (ENG).

Presseraum des Ernst-Happel-Stadions in der „Rapid“-Version. Sabine Pöhacker; MSc (communications), Andreas Kuen, Raimund Hedl und zwei der teilnehmenden Kinder der U13 beantworten Fragen der Journalisten. Christian Wiesmaier, Rapid moderiert die Fragen.

Solche internationalen Turniere sind für die Kinder fast schon eine Routine. Auch Rapid lädt jedes Jahr zu zwei Turnieren in Wien ein. Die Kinder wohnen meist bei Gastfamilien.

In diesem Fall ist Gazprom der Gastgeber, der die Kosten für Reise und Unterkunft für alle Teilnehmer übernimmt.

Interessenten an einem Audio-Mitschnitt des Pressegesprächs schreiben eine Mail an ewkil{at}iam.at.

Nach dem Pressegespräch besuche ich noch das Abschlusstraining der Kampfmannschaft.

Abschlusstraining vor dem Spiel gegen die Admira. 

Freundschaft – IV – Das Spiel

Das Heimspiel von Rapid gegen die Admira am Abend könnte gleich ein Anlass sein, diese Tugenden Freundschaft und Respekt der Anhänger zu prüfen.

Das Element der Freundschaft sollte über den Zusammenhalt der Mannschaft hinaus auch zwischen der Mannschaft und den Anhängern bestehen, es sollte also die eigenen Spieler in ihrem Tun unterstützen, wo immer es geht und natürlich besonders dann, wenn die Mannschaft gerade keinen Erfolg hat. Soweit die Theorie.

Die Praxis im Sektor B ist aber eher das gerade Gegenteil. Kaum eine positive Stellungnahme, es hagelt Kritik über alle Akteure. Nähme man das alles ernst, müsste man eigentlich alle austauschen. Von Freundschaft keine Spur. Das „Goldene Wienerherz“ lacht.

Wenn man fragt, warum anderswo besserer Fußball gespielt wird, dann wäre Erklärungsmöglichkeit die, dass man anderswo seine Mannschaft durch Zuspruch stärkt und nicht durch Beschimpfungen schwächt. Bei keinem unserer Auslandsbesuche in Deutschland oder England konnten wir je eine so kontraproduktive Stimmung im Publikum erleben. Auch die Spiele der Österreichischen Nationalmannschaft sind von so extrem gegen die eigene Mannschaft gerichteten Stimmungen weitgehend verschont.

Eine positive Grundstimmung bei Fußballspielen lockt Besucher eher an und garantiert ein volles Haus. Und für einen Erfolg eines Teams muss auch diese Komponente passen: der freundschaftliche Schulterschluss zwischen Mannschaft, Verein und Anhängern, mehr noch der ganzen Stadt. In deutschen Städten ist Fußball kein Minderheitenprogramm, denn die Begeisterung an einem Fußballwochenende erfasst nicht nur ein paar Hartgesottene, es erfasst die ganze Stadt und davon ist man in Österreich noch weit entfernt.

Und wie schaut es mit dem Respekt aus?

So, als würde es den aktuellen Spot der UEFA, den wir bei allen internationalen Spielen immer wieder eingeblendet bekommen, nicht geben.

© UEFA.com „Say no to Racism“
Die besonders in Wien kaum trocken zu legende „Saure Wiese“ des Alltagsrassismus ist gegen diese Bemühungen der UEFA ziemlich resistent. 

Nicht „Quedraogo“ oder – wem das zu kompliziert ist – „die Nummer 9“, nein, „der Neger“ hätte… Wenn man jemanden einmal auf dieses Merkmal reduziert hat, dann ist es nicht mehr die Handlung der Nummer 9, die man missbilligt, nein, die wären alles so, die Neger, das wisse man.




Zur Ehrenrettung des Publikums muss man anführen, dass sich der Beobachter möglicherweise durch die Lauten täuschen lässt und in Wahrheit die Mehrheit ohnehin die Mannschaft positiv unterstützt. Möge sie halt nicht so still sein, die Mehrheit!

In den großen Medien ist dieser Internationale Tag des Fußballs und der Freundschaft offenbar noch nicht angekommen. Sucht man in Google nach „Internationaler Tag des Fußballs“, findet man sechs (!) Treffer, davon zwei allein aus diesem EwkiL-Blog, denn es gab schon vor einem Monat einen Bericht darüber. Siehe Rapid U13 beim Champions League Finale. Nicht einmal der Rapid-Seite war dieser Tag einen Bericht wert.

Es ist dem Projekt also zu wünschen, dass das Turnier im Juni eine größere Öffentlichkeit vorfindet und sich Freundschaft zwischen den Fußball-Anhängern und Respekt vor ihren Gegnern aufbauen möge – insbesondere beim Publikum, denn für die Spieler gibt es dieses Problem nicht, die lernen diese Tugenden von Kindesbeinen an.

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Rapid-Admira: Der Spieltag

Vor dem Spiel…

…war ein Besuch in der Meierei angesagt. 
In der Meierei. vlnr: Florian, Benjamin, Dieter, Janine, Peter, Hannes. Später kamen noch Elnaz, Franz, Sven und Thomas dazu.
vlnr: Janine, Sven, Thomas, Hannes

Nach der Fahrt mit der Liliputbahn besuchten wir Ján, der sich als Augustin-Verkäufen und neuerdings auch als Verkäufer von grün-weißen Bändern, die er auf seinem Wikinger Helm aufgefädelt hat, Eintrittskarten, Fanartikel und Auswärtsreisen finanziert.

Ján, der Augustinverkäufer wartet auf Käufer und eine Frau fürs Leben. 

Das Spiel

Wieder einmal ein Spiel, bei dem in der ersten Spielhälfte vom Sky-Reporter bis zu 80% Ballbesitz für Rapid registriert wurde (in der Endabrechnung immerhin 62 Prozent), bei dem aber keine drei Punkte herausschauten. Viele Chancen, darunter zwei Lattenschüsse (Kainz und Schobersberger) und dazu ein Jörg Siebenhandl in Hochform vereitelten weitere Treffer für Rapid. Der Admira genügte ein Abseitstor zur Sensation.
So, wie Zoran Barisic unseren Superjoker Philipp Prosenik einsetzt, nämlich in der 87. Minute an der Out-Linie und dann endlich in der 90. Minute am Spielfeld, erweckt den Eindruck, als glaube der Trainer wirklich, dass Philipp nur in der Nachspielzeit Tore erzielen könne. Aus der Sicht des Spielers ist aber ein solcher Aberglaube, dass er eine Art professioneller Erlöser sei, aber ziemlich frustrierend.    

Die Runde…

…spielte den Salzburgern in die Karten. Sowohl die Vorentscheidung um den zweiten Platz zwischen Rapid und Sturm als auch die Vorentscheidung um den vorletzten Platz zwischen Admira und Wiener Neustadt wurden auf das nächste Wochenende vertragt. Salzburg vergrößert den Punkteabstand zu den Verfolgern. Jetzt brauchen wir für ein Überholmanöver drei Salzburger Niederlagen. Rechnerisch würd’s ja noch funktionieren aber da nich nicht einmal Platz zwei gesichert ist, ist alles weitere ziemlich spekulativ.
Ausnahmsweise dürfen die Violetten morgen in Altach etwas tun, das ihnen selbst und uns, den Rapidlern gleichermaßen helfen würde. Unsere Sorgen um den zweiten Platz wären geringer, wenn Violett gegen Altach punkten würde. Sonderbare Allianz zwischen Grün und Violett. Was allerdings ihre Spielfreude hemmen könnte, ist die ziemlich aussichtslose Anstrengung, auch nur noch den 5. Platz zu erreichen. Ihnen bleibt aber noch die Cup-Hoffnung.

Das Publikum

Es soll nicht erwähnt bleiben, dass das Publikum den Grund für dieses Remis längst erkannt hat. Es läge an der Unfähigkeit des Trainers, einzelner Spieler oder nein, der ganzen Mannschaft.

Ich vermute, dass es eher daran liegt, dass wir das Spiel als Ablauf von Handlungen sehen und im Falle von Fehlern gleich erkennen, was man besser hätte tun sollen. Keiner von uns unterliegt aber dem Handlungsdruck der Spieler oder hat dessen völlig andere Perspektive.

Unsere Schuldgesellschaft benötigt immer auch Gründe für ein Geschehen, jemand, dem man die Schuld zuschieben kann. Das macht es uns schwer zu glauben, dass verschiedene Ereignisse keine weitere Ursache haben, sondern einfach zufällig sind.

Niemand kann einen Ball so spielen, dass er einen bestimmten Punkt genau trifft, aber sogar das wird uns in konstruierten Videos suggeriert. Videos, in denen ein Ronaldo oder andere Fußballgrößen problemlos in eine 30 Meter weit entfernte Mülltonne treffen. Da wir das aber glauben wollen, dass man das kann, werden Lattenschüsse und Daneben-Schüsse zu Fehlleistungen, die man dem Spieler (siehe Schuldgesellschaft) umhängt. „Unfähig“ ist ein sehr häufig verwendeter Terminus.


Immer wird der eigene Beruf mit dem eines Spieler verglichen und der dann oft gebrachte Vergleich lautet etwa, dass „man sich solche Fehler im eigenen Beruf nicht leisten könne“. Niemand kommt aber auf die Idee zu berücksichtigen, dass man üblicherweise in unseren Berufen Zeit zum Überlegen und Abwägen von Möglichkeiten hat. Entscheidungen der Spieler erfolgen aber unter höchstem „Termindruck“ von Sekunden, oft Zehntelsekunden. Und die eigentliche Arbeit der Spieler bekommen wir gar nicht zu Gesicht. Das sind Disziplin, Training, Verhalten in der Öffentlichkeit, Teamwork. Dort könnten wir diese Berufsvergleiche eventuell anstellen.

Am Spielfeld dagegen sind die Handlungen der Spieler durch den Gegner auf unkaschierbare Weise bloßgestellt. Stellen wir uns vor, dass unser Schuldmännchen „Gewissen“ öffentlich wäre und dass alle unsere kleinen Alltagsentscheidungen nicht rhetorisch in ein besseres Licht gerückt werden könnten und wir müssten „Klartext reden“ , dann würden wir uns so fühlen wie die Spieler, denn ihre Handlungen am Spielfeld sind auf eine unbarmherzige Art öffentlich und nichts kann beschönigt werden.  

Nach dem Spiel

Die Stimmung beim Stadion-Würstelstand war angesichts des mageren Ergebnisses nicht besonders.
vlnr.: Elnaz, Janine, Sven, Peter, Thomas, Hannes, Florian
Das Warten auf einen vollen Erfolg gegen die Admira geht weiter.

Berichte

Die Bundesliga-Statistik wird nach Fertigstellung an dieser Stelle eingefügt.
Dienstag geht es mit Rapid II nach St. Pölten, am kommenden Sonntag geht es zu einer Ganztagsfahrt mit der Bahn nach Graz. Peter organisierte den Besuch eines Heurigen in der Umgebung.

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Rapid-Admira

Spielplakat

Bei der Bilanz: drei Remis gegen Rapid, fragt man sich, wieso die Admira im Abstiegskampf verwickelt ist. Manche Gegner sind einfach schwieriger zu bespielen. Aber einmal muss es ja gelingen, gegen diese Admira zu siegen!

Bundesliga-Vorschau

Die letzten vier Begegnungen zwischen Rapid Wien und Admira Wacker Mödling endeten allesamt unentschieden (0:0 oder 1:1). Rapid ist seit fünf Spielen gegen die Niederösterreicher sieglos, hat aber auch seit 2006 kein Heimspiel mehr gegen die Südstädter verloren. Nach sechs Heimsiegen in Folge erreichte Rapid am vergangenen Wochenende gegen Red Bull Salzburg 3:3 und ist damit seit sieben Partien im Ernst-Happel-Stadion unbesiegt. Insgesamt verlor Rapid von den letzten 13 Ligapartien nur eine (1:2 im Derby gegen Austria Wien). Nach drei Niederlagen in Folge holte die Admira zuletzt einen Punkt daheim gegen Altach und gab damit den letzten Tabellenplatz an Wiener Neustadt ab.

  • Der SK Rapid Wien holte die meisten Punkte (23) im Frühjahr, der FC Admira Wacker Mödling (5) die wenigsten.
  • Der SK Rapid Wien blieb zuletzt 2005/06 ohne Saisonsieg gegen den FC Admira Wacker Mödling. Die bisherigen 3 Duelle in dieser Saison endeten remis.
  • Der FC Admira Wacker Mödling kassierte in dieser Saison 2 Gegentreffer vom SK Rapid Wien – die wenigsten.
  • Gegen den SK Rapid Wien kamen nur 105 gegnerische Schüsse auf das Tor – ligaweit die wenigsten.
  • 85.5% der Tacklings der Spieler des FC Admira Wacker Mödling waren erfolgreich – Höchstwert.
  • Gesamtbilanz: 233 Spiele / 128 S / 51 U / 54 N – Tore: 507:283
  • Heimbilanz: 116 Spiele / 68 S / 24 U / 24 N – Tore: 287:140
  • 1. Spiel gegeneinander: 23.11.1919 (5:2)
  • 1. Heimspiel gegeneinander: 20.06.1920 (11:2)
  • Höchster Sieg: 11:2 (20.06.1920)
  • Höchster Heimsieg: 11:2 (20.06.1920)
  • Höchste Niederlage: 2:5 (17.06.1950)
  • Höchste Heimniederlage: 0:3 (24.05.1975/16.04.1994)
  • Die letzten Spiele gegeneinander:
  • 1:1 (A/22.02.2015) – 0:0 (H/18.10.2014) – 1:1 (A/02.08.2014) – 0:0 (H/12.04.2014)

Finalspiele

Aber der eigentliche Gegner dieser Runde ist Sturm, denn Sturm spielt gleichzeitig gegen den Tabellen-Nachbarn der Admira, Wiener Neustadt. Es ist sozusagen ein Fernduell zwischen Rapid und Sturm um den zweiten Platz. Strauchelt Rapid, kann Sturm schon morgen den zweiten Platz erobern, strauchelt Sturm, dann kann Rapid den zweiten Platz ausbauen. Und auch der Austria können wir einen Punkt oder drei gegen Altach vergönnen, damit der zweite Platz besser abgesichert ist. Und Salzburg muss ja auch nicht unbedingt gegen Ried gewinnen. Es könnte also eine Runde für Rapid werden.
Eigentlich war auch schon das erste Spiel in  der ersten Runde ein Finalspiel, weil die Punkte keine Mascherln haben. Nur wird uns und den Spielern dieser Umstand erst am Ende bewusst. Hätte wir doch das eine oder andere Spiel  nicht verloren oder remisiert…

Links

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Deni Alar, Andreas Kuen, Marko Maric, Philipp Prosenik

Der Klub der Freunde des S.C. Rapid lud zur Mitgliederversammlung.

Gäste: Deni Alar, Andreas Kuen, Marko Maric, Philipp Prosenik

vlnr: Clemens Bachmayer, Andreas Kuen, Philipp Prosenik, Gerhard Niederhuber, Deni Alar, Marko Maric, Martin Reiser

Es war ein typischer Abend mit jungen Spielern, die in ihrer kurzen Karriere schon viele gesundheitliche Rückschläge erlitten haben und deren Karriere durch einen permanenten Wettbewerb um eine „Leiberl“ gekennzeichnet ist. Nach punktuellen Spitzenleistungen auf einen Vertrag hoffend (Philipp Prosenik), dem sich aus Verletzungspech zurück-kämpfen (Deni Alar), dem Schicksal eines Zweier-Tormanns (Marko Maric) und dem „verletzungsbedingt durchgefüttert werden“ (Andreas Kuen).

Und so friedlich die Szene im Bild erscheinen mag, die Spieler sind durchaus Konkurrenten im Kampf um einen Stammplatz im Team, zum Beispiel Deni Alar und Philipp Prosenik.

Autogrammkarten

Zusätzlich zu den Bildern, die bei der Mitgliederversammlung angefertigt werden findet Ihr in der Bildersammlung zum Abend auch die Autogrammkarten der Spieler (mit Unterschrift natürlich und mit den „Technischen Daten“ auf der Rückseite).

Autogrammkarten

Erinnerungsfoto

Erinnerungsfoto an die Mitgliederversammlung. Alle Bilder

Neue Freunde

Spieler, Trainer und sogar Präsidenten kommen und gehen aber wir, die Anhänger und „Freunde des S.C. Rapid“, sind immer dieselben. Und unser Gewinn ist es, wenn unsere Gemeinschaft wächst, und genau das war heute in außergewöhnlicher Weise der Fall. Noch nie seit unseren zahlreichen gemeinsamen Abende beim „Klub der Freunde“ haben sich fünf neue Mitglieder gleichzeitig als Mitglieder angemeldet.

Wir heißen AndreasJosefPeterRositta und Thomas herzlich willkommen!

Jahrelang sind wir mit „unseren Gärtnern“ in derselben Umgebung am Abgang 4 gesessen und haben sie als treue Rapid-Fans schätzen gelernt.

Tafel „Abgang 4“ als Erinnerung an unsere gemeinsamen Sitzplätze beim Abgang 4; heute in Florians Wohnung.

Aber heute war es erstmals der Fall, dass sie ihre sonstigen Montags-Verpflichtungen aufgegeben haben und sich beim „Klub der Freunde“ zuerst als Gäste und dann gleich auch als Mitglieder bekannt gemacht haben.

Einige aus unserer Runde vom Abgang 4, vlnr: Peter, Hannes, Peter, ?, Josef.

Einem unserer früheren Süd-Tribünen-Freunde, Othmar Huyer, geht es derzeit gesundheitlich nicht so gut und wir wünschen ihm, dass er die Kraft für einen Neustart nach seinen zermürbenden Chemotherapien hat. Er lässt sich aber durch diese Strapazen nicht davon abbringen, die Spiele von Rapid zu besuchen. Auch am Sonntag war er wieder mit von der Partie.

Othmar Huyer (ganz links) im Kreise seiner Freunde beim Abgang 4 

Video

Erstmals haben wir versucht, die Mitgliederversammlung in einem Video festzuhalten. Dieses Video steht Mitgliedern des „Klub der Freunde des S.C. Rapid“ zur Verfügung. Die Adresse dazu ist aber nicht öffentlich und wird nur im Rahmen des Newsletters bekannt gegeben.

Bilder

Unsere Bildersammlung umfasst schon fast 300 Alben aufgeteilt in die Kategorien Gäste, Spiele  und Veranstaltungen.

Links

Vorschau

Bitte vormerken, die nächste Mitgliederversammlung ist am Montag, 18. Mai mit Michael Krammer und Christoph Peschek.

In eigener Sache

Dieser Blog/Newsletter ist nicht vom Klub der Freunde autorisiert, weil der Vorstand keine Vorstellung von diesen Internet-Welten hat und sie mehrheitlich ablehnt.  Der Autor Franz hat Spaß daran, seine sonstigen Internet-Aktivitäten mit den Fußball-Aktivitäten zu verknüpfen. Es wird daher versucht, auf diesem Weg neue Mitglieder für den Verein zu gewinnen und den bestehenden Mitgliedern zusätzliche Informationen zeitgemäß aufzubereiten.

Da es im Antragsformular für eine Mitgliedschaft kein Feld für eine E-Mail-Adresse gibt, ist diese Aktivität auf Mundpropaganda angewiesen. Wenn Du daher als Leser dieses Blogs/Newsletters findest, dass die Informationen nützlich sind, sag’s Deinen Bekannten beim „Klub der Freunde“, dass sie unsere „Texte über den Grün-Weißen Fußball“ als E-Mail erhalten können. Sendet einfach eine E-Mail an ewkil{at}iam.at mit dem Text „Newsletter bestellen Vorname, Zuname, E-Mail“.

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Rapid II – Mattersburg Amateure

Nach einer einstündigen Suche nach dem Ventiladapter meines Fahrrades ging es schließlich mit aufgepumpten Reifen los, runter ins Tal, von Favoriten in die Praterauen.

In der aktuellen Tabellensituation von Rapid II war der Besuch beim gestrigen Spiel gegen die Mattersburg Amateure fast schon Pflicht für Rapid-Fans.

Mannschaften beim Aufwärmen. 

Und das haben wohl auch die Rapid-Oberen so gesehen, denn auch Andi Müller, Zoran Barisic und Peter Elstner haben es sich nicht nehmen lassen, an diesem herrlichen Sonnentag den Elektra-Platz zu besuchen.

Mein Bild des Tages, Lehrer und Schüler, Peter Elstner und Dominik Starkl

Aber es begann gar nicht gut für Rapid II als Schiedsrichterin Barbara Bollenberger bereits in der 8. Minute auf den Elfmeterpunkt zeigte. Und was sich die Spieler von Rapid II, verstärkt durch Philipp Prosenik, Domink Starkl, und Ferdinand Weinwurm auch abmühten, mit diesem 0:1 ging es in die Pause.

Eine bewundernswertes „Fähnlein der sieben Aufrechten“ stand hinter dem Tor, auf das alle Tore gefallen sind. Das 1:0 für Mattersburg aus einem Elfmeter und die beiden Rapid-Tore in der zweiten Hälfte, jeweils mustergültig herausgespielt. Zuerst Philipp Plank (52.) per Kopf nach einer Maßflanke von links und dann Dominik Starkl (82.) nach einem herrlichen Solo.

Aufopfernder Support für Rapid II durch die „Junge Front“ 

Ein Besuch dieser Spiele von Rapid II lohnt sich. 

Man kann sich die „Tribüne“ frei wählen und sieht die Spiele aus größter Nähe.

Corner, getreten von Peter Haring aus nächster Nähe

Bei Vorweis einer Fanshop-Rechnung über 10 Euro ist der Eintritt frei.

Die angeschlossene Kantine „essbar“ ist ein kulinarisches Highlight, das Restaurant ist auch außerhalb der Fußballspiele geöffnet. Man bekommt daher nicht nur die sonst übliche Fußball-Schmalkost; alle Speisen, auch die Schnitzelsemmeln werden frisch zubereitet.

Typische Fußball-Jause in der „essbar“: Herrlich knuspriges Schnitzelsemmerl mit Fassbier im Glas, das gibts nur in der „essbar“
Speisekarten in der essbar

Es gibt gemütliche Sitzgelegenheiten, Stehtische, Grillzonen, überdachte Bereiche. Und wenn man sich mit einer Gruppe anmeldet, kann man sogar seine Wunschspeisekarte vom Koch verwirklichen lassen.

Solide Sitzgelegenheiten für „jedes Gewicht“. Vlnr: Peter, Janine, Thomas, Hannes

Ich würde mir wünschen, dass die Spiele von Rapid II auch nach der Eröffnung des neuen Stadions am Elektra-Platz stattfinden, es sei denn, dass es gelingt, am Platz West I eine ähnlich nette Atmosphäre zu schaffen wie das am Elektra-Platz der Fall ist.

Die familiäre Atmosphäre lässt eine Art „VIP des kleinen Mannes“ entstehen, wenn Spieler sich unter das Publikum mischen und die eine oder andere Rapid-Legende auftaucht.

Janine und Markus Katzer

Ein tolles Rapid-Wochenende mit Siegen beider Teams geht zu Ende. Statt der etwas beschwerlicheren, weil immer leicht ansteigenden Radfahrt über den Gassteg und die Südosttangente nach Favoriten wähle ich die Bahnfahrt vom Praterkai zum Hauptbahnhof.

Abendliches Wien von der Station Praterkai
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Ried-Rapid

Los geht’s nach Ried, nach langer Zeit wieder einmal mit dem Rapid-Fanbus. Am Nachmittag muss man in Ried mit Regen rechnen, die Temperatur ist mit maximal 9 Grad ziemlich gedämpft aber das sollte kein Nachteil für das Spiel sein.

Bundesliga-Vorschau

Der SK Rapid Wien hat die letzten fünf Aufeinandertreffen mit der SV Josko Ried alle gewonnen, darunter auch die jüngsten beiden Auswärtspartien. Die Rieder siegten zuletzt am 4. Dezember 2013 mit 2:0. In den letzten dreizehn Begegnungen der beiden Klubs gab es kein Unentschieden. Die Heimbilanz spricht mit 13:12-Siegen knapp für die Innviertler.

In der laufenden Meisterschaft haben die Rieder von den letzten vier Heimspielen eines gewonnen (2:1 gegen SV Scholz Grödig). SK Rapid hat nur eines der letzten fünf Auswärtsspiele verloren.

  • Der SK Rapid Wien kassierte in diesem Frühjahr nur eine Niederlage, das gelang sonst keinem Team der tipico Bundesliga. Mit 20 Punkten aus 9 Spielen sind die Wiener das beste Frühjahrsteam.
  • Der SK Rapid Wien gewann die letzten 5 Begegnungen gegen die SV Josko Ried. Das ist aktuell die längste Siegesserie der Wiener gegen eine Mannschaft der tipico Bundesliga.
  • Die SV Josko Ried hält bei 8 Saisonsiegen mit einem Tor Unterschied – Höchstwert.
  • Der SK Rapid Wien erzielte 5 der 6 Saisontore gegen Ried nach Standards
  • Die SV Josko Ried erzielte 34% ihrer Tore in der Schluss-Viertelstunde – der höchste Anteil.
  • Gesamtbilanz: 71 Spiele / 13 S / 18 U / 40 N – Tore: 74:133
  • Heimbilanz: 35 Spiele / 13 S / 10 U / 12 N – Tore: 51:47
  • 1. Spiel gegeneinander: 02.08.1995 (2:1)
  • 1. Heimspiel: 02.08.1995 (2:1)
  • Höchster Sieg: 3:0 (22.03.1997 / 17.05.2009)
  • Höchster Heimsieg: 3:0 (22.03.1997 / 17.05.2009)
  • Höchste Niederlage: 0:6 (16.11.1996 / 13.05.2006)
  • Höchste Heimniederlage: 2:5 (11.05.2014)
  • Die letzten Spiele gegeneinander:
  • 0:3 (A/14.02.2015) – 1:2 (H/05.10.2014) – 0:1 (A/26.07.2014) – 2:5 (H/11.05.2014)

Vorberichterstattung

Unter der bewährten Leitung von Hans Janda fahren wir um 12:20 von der Keisslergasse ab. Es gab nur einen kurzen Halt vor St. Valentin, dafür wurde auch alles Trink- und Essbare im Bus an die Frau und an den Mann gebracht. Auffällig war die etwas „unrunde“ Fahrweise des Busfahrers. Die ständigen Lenkbewegungen waren in der Wagenmitte auffällig zu spüren. Dafür war der Bus ganz neu (vor der Fahrt). 
Ankunft in Ried, Schlange vor der Sicherheitskontrolle
Als routinierte Schnitzelsemmeltester können wir berichten, dass die Kioske in Ried mit den ziemlich schlechtesten Schnitzelsemmeln von Österreich geglänzt haben. Wir werden gleich morgen beim Spiel Rapid II – Mattersburg Amateure einen Qualitätsvergleich in Sachen „Schnitzelsemmel“ am Elektraplatz durchführen.
Unsere Karten sind neben dem ausverkauften Rapid-Fanblock unmittelbar hinter dem Gäste-Tor. 
Torraumszene aus der zweiten Halbzeit.
Die Statistik zeigt, dass Rapid keineswegs die sonst so typische Überlegenheit ausspielen konnte. Besonders in der ersten halben Stunde konnte man sich des Drucks der Rieder kaum erwehren. Ein unterdurchschnittlicher Ballbesitz von 50% sagt schon einiges über die Kräfteverhältnisse. 
Den Unterschied machte ein erfolgreich zu Ende gespielter Konter als nach Vorlage von Robert Beric der immer wichtiger werdende Philipp Schobersberger das spielentscheidende 1:0 erzielte. Sehenswert war in der ersten Halbzeit noch ein Solo ab der Mittelauflage von Brian Behrendt, dessen abschließenden Schuss Thomas Gebauer nur mit Mühe zur Ecke parieren konnte.
Ján Novota zeigte keine Unsicherheiten und klärte einige brenzlige Szenen.
Es gab in weiterer Folge noch weitere Konterchancen für Rapid, die leider nicht genutzt wurden. Eine umstrittene Szene war ein nicht gegebenes Strafraum-Foul an Philipp Schobersberger

Es gab nur zwei Auswechslungen, Alar für Hofmann (angeschlagen) und Starkl für Schobersberger. Philipp Prosenik kam nicht zum Einsatz.

Man beklatscht die kollektive Anstrengung
Die unvermeidlichen Fackeln zu Beginn der Rapid-Viertelstunde wurden von den Zuschauern kritisiert. Ja, daran muss man sicher arbeiten, anderseits gehören die Spiele gegen Rapid zu jener Sorte, die sich diese Bezeichnung verdienen. Während das Rieder Stadion ausverkauft war, haben sich zeitgleich zum Salzburg-Spiel gerade 7000 Zuschauer verirrt. An diesem Problem muss die Bundesliga arbeiten.
Nach dem Spiel begaben wir uns in unsere ziemlich bewachte „Wagenburg“. Die 5 Autobusse bildeten am Eingang zum Fansektor ein Rechteck, nur an einer Ecke konnte man eintreten. Plötzlich ein Tumult innerhalb der Wagenburg, flüchtende Fans, teilweise maskiert, gefolgt von Polizei, drei Fans springen in unseren Bus, einer maskiert (sie wollen offenbar durch die Busfenster die Lage erkunden). Das Ganze dauert höchstens eine Minute, dann ist wieder alles normal. Niemand weiß, was der Auslöser war. Böse Polizisten? Böse Fans?
Wagenburg vor dem Fansektor
Die Heimfahrt ist unspektakulär. Man verfolgt die Spielstände von Altach und Sturm und freut sich schon auf die nächste Auswärtsaufgabe in Graz. Die Rast im Rosenberger in Ansfelden gibt wieder Anlass zum Ärger mit dem Raststättenmonopolisten. Eigentlich ist aber der gar nicht Schuld an den überhöhten Preisen. Denn es ist der Lizenzvergeber, die Asfinag, der dem Betreiber gewisse Auflagen in Richtung „christlicher Preise“ geben müsste. Beispiel: Zwei Gulaschsuppen mit Gebäck, dazu ein Mineralwasser und ein Tonic kosten 27 Euro. (Geärgert hat sich nur der Fiala, die anderen hatten an den Preisen nichts auszusetzen.) 
Der Busfahrer zeigte uns, wie ein Autobus (wegen der Bauhöhe) vom Westen kommend in die Keisslergasse fahren muss, sofern er nicht – wie bei der Hinfahrt – über Auhof fährt: ziemlich kompliziert bis Unter st.Veit, dann über den Penzinger Frachtenbahnhof und die Linzer Straße.

Wir bedanken und bei der Reiseleitung für die angenehme Fahrt! 

Bundesliga-Fakten

  • Das Durchschnittsalter der Startelf der SV Josko Ried betrug 25 Jahre und 186 Tage – die älteste Startelf der Rieder in dieser Saison.
  • Philipp Schobesberger traf erstmals in der tipico Bundesliga außerhalb des Ernst Happel Stadions.
  • Schobersberger war in seinen letzten 5 Spielen in der tipico Bundesliga immer an einem Tor beteiligt.
  • Robert Beric lieferte seinen 1. Assist für den SK Rapid Wien ab. Für den SK Puntigamer Sturm bereitete er 7 Tore vor.
  • Oliver Kragl war an 5 der 8 Schüssen der SV Josko Ried direkt beteiligt.

RIE-RAP

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How to EwkiL

Dieser Post ist an neue Freunde gerichtet.  Aber vielleicht interessiert er auch die bisherigen Leser dieser Liste. Gestern, beim Spiel gegen RedBull, vereinbarten wir mit Andreas und Stefan und ihren Gruppen ein Treffen und daher erzählen wir ihnen hier über unsere Motive unserer Aktivitäten.

EwkiL:Rapid?

Florian und ich (Franz) saßen schon jahrelang in Stadion, kannten das eine oder andere Gesicht, mehr aber nicht. Zufällig begegneten wir Janine und Peter und verbrachten mit ihnen die Stunden vor dem Spiel im Stags Head. Im Zuge der Verabschiedung aus dem alten Hanappi-Stadion beschlossen wir, unsere kleine Gruppe als Fanklub bei Rapid anzumelden und ihr auch einen Namen zu geben: EwkiL. Es ist das Akronym einer Zeile unserer Rapid-Hymne „Egal wos kummt im Lebn“. Diese Mitgliedschaft kostet nichts, wir geben lediglich unseren Unternehmungen einen Namen: EwkiL.

Der Name erscheint Uneingeweihten ein bisschen sonderbar aber man gewöhnt sich an diese sprachliche Kuriosität. Vorteile bietet der Name im Internet. Probiere einmal den Begriff ewkil in einer Suchmaschine einzugeben. Unsere Seiten werden bei Goggle an erster Stelle und auf mehr als drei Seiten angezeigt.

Es war am 31. August 2014, beim Heimspiel gegen Grödig, als die nach dem Ausscheiden im Euroleague-Playoff trauernden Fans gerade diesen Text „Egal wos kummt im Lebn“ gezeigt haben, der wohl wie kein anderer das Auf und Ab im Fußballsport symbolisiert:

Ob in guten oder schlechten Zeiten

Unser Fanklub EwkiL:Rapid umfasst 32 Mitglieder: Andreas (3) . Angela . Angelo . Benjamin . Dieter . Elnaz . Evelyn . Ferdinand (2) . Florian . Franz (4) . Gabriela . Gerald . Gregor . Günter . Günther . Hannes . Heinz . Herwig . Ilse . Janine . Joachim . Johann . Johannes . Josef Maria . Karl . Katharina . Kersten . Marcel . Marcela . Markus . Martin . Miguel . Milada . Peter (2) . Raphaela . Richard . Sabrina . Silvia . Sonja . Stefan (2) . Steffy . Susanne . Sven . Thomas (2) . Tuncay . Walter (Davon einige nur Leser des Newsletters.)

Visitenkarte EwkiL:Rapid-2014/15

Harter Kern

Ein „harter Kern“, Florian, Franz, Hannes, Janine, Peter, Thomas, mittlerweile auch Elnaz versucht bei allen Spielen dabei zu sein. Wir veranstalten vor den Spielen ein „kleines VIP“, das sind Treffen in verschiedenen Lokalen: Centimeter, Zur Reblaus, Meierei, Schweizerhaus, Luftburg, Gösser Eck, Pizzeria Rossinis.

Wir kommunizieren über SMS, eine Whats-App-Gruppe und E-Mail. Darüber hinaus dokumentieren wir alle unsere Erlebnisse auf einer Homepage im Internet. Ich erlaube mir, kleine Berichte über unsere Erlebnisse in einem Newsletter auszusenden. Diese Berichte werden auch in einem Blog gespeichert. Hier ist unsere Bildersammlung.

Eine nicht unwesentliche Vereinfachung sind Fahrgemeinschaften zu Auswärtsspielen,  die gemeinsame Besorgung von Eintrittskarten und Fahrkarten. Wenn diese Dinge anfangs auch noch nicht perfekt funktioniert haben, lernen wir laufend dazu und mit dem neuen Stadion werden wir dann ausreichend routiniert sein.

Wir planen, dokumentieren, publizieren und leben gemeinsam Fußball. Was wir nicht so gut können, holen wir uns beim Klub der Freunde:

Klub der Freunde des S.C. Rapid

Ein bisschen verstehe ich uns als eine Art werbende Vorfeldorganisation zum Klub der Freunde des S.C. Rapid. Unser „harter Kern“ ist auch dort Mitglied.

Der Klub der Freunde ist der älteste Anhängerklub von Rapid und wurde 1951 gegründet. Der Klub hat ein eigenes Klublokal, gibt seit etwa 1970 monatlich die Zeitschrift Grünzeug heraus und unser Obmann Gerhard Niederhuber ist der Zeremonienmeister der monatlichen Treffen mit Gästen aus der Rapid-Familie und auch einziger Redakteur des Grünzeug. Die große Fachkompetenz von Gerhard Niederhuber ist es, die seine Interviews mit Spielern, Trainern und Funktionären von Rapid zu einem Erlebnis werden lassen.

Dieser große Aufwand mit Klublokal, Einladungen übersteigt unsere (EwkiL-) Möglichkeiten und daher zahlen wir gerne den Mitgliedsbeitrag für den Klub der Freunde, um dabei sein zu dürfen.

Visitenkarte Klub der Freunde des S.C. Rapid – 2014/15

Homepage Klub der Freunde des S.C. Rapid

EwkiL-online

Wir dokumentieren unsere Erlebnisse in diesem Blog, den wir auch als Newsletter versenden, das erspart das Nachlesen im Internet (sende einfach Deine E-Mail-Adresse an ewkil{at}iam.at).  Der Blog ist ein etwas versteckter Teil unserer Homepage http://ewkil.rapid.iam.at, bei der es – wie könnte es anders sein – um Rapid geht. Besonderheiten, die anderswo nicht in dieser Form anzutreffen sind, sind der Kalender, ein tagesaktuelles und täglich wachsendes Verzeichnis von Pressemeldungen und eine Sammlung aller Bilder der Webcam. Ansonsten ist die Homepage ein „Work in progress“, nie fertig, immer im Aufbau und Umbau.

Kalender

Der Kalender informiert Dich über alle Termine rund um Rapid, Rapid II und die Österreichische Nationalmannschaft und bietet zu den einzelnen Ereignissen auch zahlreiche Links zu weiteren Informationen an. Der Kalender umfasst einen Zeitraum von 1902 bis zur aktuellen Saison und zeigt auch alle Ereignisse bis einschließlich der kommenden Saison, soweit bekannt. Es ist nicht nur ein Planer für die Zukunft sondern auch ein imposantes Archiv aller bisherigen Spiele von Rapid und der Österreichischen Nationalmannschaft seit dem ersten Länderspiel am 12. Oktober 1902 gegen Ungarn, das Österreich 5:0 gewonnen hat.

Kalendereintrag vom 12.4.2015. LInks oben ein Link zu Pressemeldungen des Tages, daneben Materialien zum Spiel, Kader, Geburtstage und zahlreiche Links zu Presseberichten

Und es ist gar nicht notwendig, auf der Homepage nachzulesen, welche Ereignisse in der nächsten Zeit stattfinden; es ist auch möglich, den EwkiL-Kalender mit seinem Desktop-Kalender zu verknüpfen und danach auch am Handy ständig verfügbar zu haben. Wenn Du einen Fehler bemerkst, genügt eine Mail und nach etwa 24 Stunden bekommen alle Abonnenten des Kalenders die korrigierte Version automatisch auf ihr Handy übertragen.

Eine Anleitung findest Du in der Hilfe zum Kalender.

News

Wie informierst Du Dich über Fußball und über Rapid? Normalerweise musst Du dazu entweder mehrere Zeitungen lesen oder Du musst mehrere Internet-Seiten besuchen. Das ist mit unserer Homepage fast entbehrlich. Klicke auf den Menüpunkt „News“ und Du bekommst alle Meldungen, die Rapid betreffen und die heute erschienen sind angezeigt und kommst mit einem weiteren Klick direkt zum dem betreffenden Artikel.

Beginn der Nachrichtenliste am 1.4.2015. Den eigentlichen Artikel erreicht man über den Link. Rechts ist ein Kalendarium, bei dem man das Datum wählen kann.

Hast Du vergessen, nachzuschauen? Kein Problem, auf der rechten Seite kannst Du auch die Nachrichten von allen Tagen bis zurück in den Dezember 2014 abrufen.

Willst Du auch andere Nachrichten aus der Welt des Fußballs abrufen? Dazu genügt es, eine Checkbox in der Menüleiste anzuklicken und Du bekommst alle Fußball-Nachrichten angezeigt. Die Nachrichten, die Rapid betreffen, werden hervorgehoben.

Warum sind andere Quellen nur „fast“ entbehrlich? Wir fassen die Informationen von 21 Nachrichtenkanälen zusammen (Rapid, Bundesliga, ÖFB, Sportnet, Laola1, Ballesterer, 90minuten, Weltfußball, UEFA, FIFA, FIFA-Ö, Kicker, Kicker-BL, Kicker-BL2, Transfermarkt, Kurier, Österreich, DerStandard, DiePresse, Krone, Heute) aber fallweise erscheinen Artikel über Rapid auch in weniger fußball-affinen Publikationen oder solchen, die keinen News-Feed anbieten. Diese fehlen dann in unserem zusammengefassten News-Kanal.

Es ist auch möglich, alle diese Nachrichten über einen Newsreader (zum Beispiel Internet-Explorer) zu lesen. Eine Anleitung dazu findet sich in der Hilfe zu diesem Menüpunkt „News“.

Kamera

Wir zeichnen seit dem Tag der Abrissparty alle Bilder der Baukamera auf. Du kannst Dir diese Bilder unter dem Menüpunkt „Kamera“ als Video oder als eine Folge von Einzelbildern über einen wählbaren Zeitraum (Tag, Monat, Jahr) abrufen.

Bild der Baukamera vom 14.4.2015 um 13:00

Interesse?

Hier findest Du unsere aktuellen Planungen bis Anfang Mai.

Wenn Dich unsere Aktivitäten interessieren, besuche uns bei Heimspielen im
Sektor B, 2. Rang, Block G, Reihe 6 Mitte. Dort sitzen wir: Hannes, Marcela, Franz, Elnaz, Florian, Thomas.
Janine und Peter sitzen im Sektor B, 1. Rang, Block F.

Schreibe eine Mail an ewkil{at}iam.at und Du bekommst unseren Newsletter zugesendet.

Um Mitglied bei EwkiL:Rapid zu werden, brauchen wir von Dir Namen, Anschrift, Geburtsdatum, E-Mail, Telefon. Diese Angaben senden wir an Birgit Gartner zu Rapid und Du bekommst dann von ihr eine Fanklubkarte (Achtung, das ist keine Rapid-Mitgliedschaft) und alle Ausgaben des Rapid-Magazins automatisch zugestellt.

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Terminkalender

Nach diesem heroischen Sonntag-Abend freut man sich schon auf die nächsten „Heldentaten“.
Die Teilnehmer für die Auswärts-Spiele der Kampfmannschaft sind fixiert, bei den Spielen von Rapid II suchen wir noch Mitfahrer.

Samstag 18.04. 16:00 Ried – Rapid

Am Samstag gehts mit dem Fanbus nach Ried.
12:00 Treffpunkt Keisslergasse 3
12:30 Abfahrt
Fahrtkosten 30,- Euro
Sitzplätze neben dem Rapid-Fanblock im Sektor H, Reihe 7 hinter dem Tor
Preis: 15,- Euro (ermäßigt. Es war nicht möglich, auf Normalpreis umzuschalten)
Teilnehmer: Florian, Franz, Thomas

Sonntag 19.04. 16:30 Rapid II – Mattersburg A

Fanshop-Rechnung über 10 Euro gilt als Eintrittskarte.
Am Elektra-Platz gibt es übrigens eine gute Kantine mit dem Namen „essbar“. 
Hier gibts Diskussionen über Kantinen in der Regional-Liga:
Am Elektraplatz gibts die besten Schnitzelsemmeln, sagt man.
Teilnehmer: Florian, Franz…?

Montag 20.04. 19:00 Mitgliederversammlung KdF

18:00 Treffpunkt Aichholzgasse 9, Eingang Rosasgasse 14
Teilnehmer: Elnaz, Franz, Hannes, Janine, Peter, Stefan weiters drei Gärtner, ein Vater und Sohn.
Gäste: Deni Alar, Andreas Kuen, Marko Maric, Philipp Prosenik

Freitag 24.04. 19:00 Parndorf – Rapid II

17:00 Abfahrt
Teilnehmer: Florian, Franz…

Samstag 25.04. 18:30 Rapid – Admira 

14:00 Meierei
Reservierung „Fiala“ für 10 Personen 14:00-17:00
Acht Fixstarter: Elnaz, Florian, Franz, Hannes, Janine, Peter, Sven, Thomas
Wenn sich jemand anschließen möchte, bitte um eine Nachricht, eventuell müssen wir dann die Platzzahl erhöhen.
17:00 Fahrt mit der Liliputbahn zum Stadion
Wetterprognose
Es gibt zwei verschiedenartige Wetterprognosen.
Hier die etwas Pessimistische von wetter.at, demnach fallen die Temperaturen
Prognose wetter.at
Hier die Optimistische von daswetter.com
Prognose daswetter.com
Reservierungen am Samstag/Sonntag sind im Schweizerhaus nur im Garten möglich.
Niederschlag ist für die nächste Woche nicht angekündigt, das würde also passen.
Als Rapidler sind wir notorisch optimistisch und hoffen, dass die zweite Prognose zutreffen wird.
Sollte sich die  Prognose in den nächsten Tagen verschlechtern, müssen wir eventuell das Lokal ändern.

Dienstag 28.04. 19:30 St-Pölten – Rapid II

17:30 Abfahrt
Teilnehmer: Florian, Franz…

Sonntag 03.05. 16:30 Sturm – Rapid 

Auswärtsfahrt mit der Bahn
Besuch eines Heurigen in der Umgebung von Graz
Sieben Fixstarter: Elnaz, Florian, Franz, Hannes, Janine, Peter, Thomas
Unser Grazer Freund Ulrich ist verhindert.
Wir haben in Sachen Bahnfahrt schon Erfahrung.
Hier sind alle Unterlagen unserer letzten Fahrt:
Der damalige Zug fuhr um 10:03. Den gibt es nicht mehr, wir nehmen den um 9:55.
08:30 Treffpunkt im Hauptbahnhof, Vorschlag: Kurkonditorei Oberlaa (hat ab 8:00 geöffnet)
09:55 ab Wien, RJ 559, Bahnsteig 7A-C, Wagen 21, Sitze 52-58
12:33 an Graz
20:25 ab Graz RJ 758, Bahnsteig 7, Wagen 21, Sitze 52-58
23:04 an Wien
Preise Sparschiene (Zugbindung) inklusive Reservierung, Abteil mit Tisch
Hinfahrt pro Person 17.00 Euro
Rückfahrt pro Person 21.00 Euro
Eintrittskarte Stadion
Sektor 20, Reihe 8, Sitz 4-6 und Reihe 7, Sitz 2-5
Preis pro Karte: 32,- Euro
Sollten wir keinen Fahrscheinautomaten in Graz finden, können wir die Fahrkarte vom Stadion zum Bahnhof auch so kaufen:
  • SMS mit dem Text „Graz“ an 0664-660-6000
  • Man erhält eine Antwort-SMS mit der Frage um die Fahrscheinart (1-Stunde oder 24-Stunden).
  • Diese SMS beantwortet man mit „ST“.
  • Jetzt bekommt man den Fahrschein per SMS, den man bei einer Kontrolle vorweist.
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Rapid-RB 3:3 (0:3)

Dass wir nach dem 0:3 noch fast wie ein Sieger nach Hause gehen können, das hätte in der Pause niemand von uns geahnt; nur Florian blieb dabei, dass wir das noch aufholen könnten.

Dieses Spiel hatte es in sich. Grottenschlecht und überirdisch. Zu Tode betrübt und himmelhoch jauchzend. Wer die Rapid-Tugenden in der ersten Hälfte vermisst hat, bekam sie in der zweiten Hälfte serviert. Für einen Sieg hätte man noch das eine oder andere Quäntchen mehr Glück benötigt; aber sogar das wäre möglich gewesen.

Vorbildlich: der Support der CD-Kurve. Trotz uneinholbar scheinenden Rückstandes gab es Support unter dem Motto „jetzt erst Recht“! Und es hat sich gelohnt. Es war einer jener Rapid-Momente, die wir unverhofft erleben dürfen und auf die wir uns freuen.

…Rapid, Rapid, des is mei Lebn…

In einem seltsamen Kontrast stehen allerdings die Kommentare von den Rängen zu den Kommentaren der Medien. Würde man den Ersteren folgen, hätte man den Eindruck einer Schülermannschaft, der man erst mühsam das Handwerkszeug zum Fußball-Spielen beibringen muss. Die Presse dagegen: „Magische Rapid“, „Packende Rapid-Aufholjagd“, „Rapid erobert heroisch ein 3:3“ . Die Statistik zeigt Rapid mit 60% Ballbesitz und das trotz verpatzter erster Hälfte, deutlich mehr Angriffe von Rapid mit 6:1 Abseitsentscheidungen.

Bleibt die Frage, warum die Mannschaft in der ersten Hälfte so schlecht abgeschnitten hat. Eine mögliche Antwort ist eine schwächere rechte Flanke von Rapid mit Verteidigungsfehlern seitens Mario Pavelic und einem fehlenden rechten Flügelspieler, was in der zweiten Hälfte durch Philipp Schobersberger verbessert wurde. (Allerdings hätte diese Position auch schon in der ersten Hälfte besetzt sein sollen.)

Es kommt mir ein bisschen vor, als würde die Mannschaft für wichtige Spiele nicht ausreichend sicher sein. Denn dass sie Fußballspielen können, das wissen wir (liebe Co-Trainer von dern Rängen). Dieses „gewinnen müssen“, der Druck seitens des Vereins, der Medien und schließlich auch vor dem ungewohnt vollen Stadion erzeugt vielleicht eine Art Lampenfieber, das sich auf die Sicherheit im Spiel auswirkt. Auch das Cup-Viertelfinale und das Derby waren bedeutende Spiele und auch dort vermisste man die sonst gewohnte Sicherheit.

Ältere Spieler sind jene Stabilisatoren, auf die der Trainer setzt. Zum Beispiel Mario Sonnleitner, Steffen Hofmann, Thomas Schrammel und Ján Novota. Aber ob letzterer sich noch lange wird halten können, muss man nach einigen deutlichen Patzern anzweifeln. Zu unsicher wirkt Ján in den verschiedensten Situationen und man fragt sich, warum der Trainer nicht wenigstens eine Rotation mit Marko Maric ausprobiert.

Rapid sorgt für Sensationen

Zoran Barisic hat in der Pause die Aufstellung geändert und auch der Mannschaft offenbar etwas vom Rapid-Geist eingeflößt – und das hat gewirkt. Die Facebook-Seite von Rapid meldet, dass es seit Bestehen der Bundesliga noch keiner Mannschaft gelungen ist, einen 0:3-Pausenrückstand aufzuholen.

Es gab aber schon eine ähnliche Situation. Allerdings ging das Spiel trotz Aufholjagd verloren; es war das Auswärtsspiel gegen die Admira vom 1. Oktober 2011. Der Pausenstand war 0:1 und bis zur 58. Minute erhöhte die Admira auf 0:3. Dann kam die Aufholjagd und in der 79. Minute hieß es 3:3. Erst in der 85. Minute gab es eine Elfmeterentscheidung (angeschossenes Hands), die dann nicht mehr aufgeholt werden konnte. Endstand 3:4.

Bundesliga-Statistik

  • Valon Berisha erzielte seinen 13. BL-Treffer. Der SK Rapid Wien ist das 9. Team, gegen das Berisha in der tipico Bundesliga traf.
  • Jonatan Soriano erzielte seinen 84. Treffer in der tipico Bundesliga – erstmals traf er gegen den SK Rapid Wien in einem Auswärtsspiel.
  • Marcel Sabitzer traf in dieser Saison schon häufiger (14-mal) als in den gesamten 2 Saisonen zuvor (13-mal).
  • Florian Kainz lieferte seine 6. Torvorlage in dieser Saison ab. 5 der 6 Assists gab er für Robert Beric ab.
  • Phillipp Prosenik erzielte seinen 3. Saisontreffer. Alle 3 Treffer in der tipico Bundesliga erzielte er in der Nachspielzeit. 2 davon in Spielen gegen den FC Red Bull Salzburg.
Statistik Bundesliga

Links vom Montag

Österreich: Rapid-Helden

Bilder vom Spiel

Dokumente zum Spiel

Unsere Bilder und Videos


Links zum Spiel

Vor dem Spiel

Unser Treffpunkt war diesmal 14:00 in der Meierei im Prater. Die Meierei begrüßt mit neuer Speisekarte und schwankender Qualität.

Franz, Hannes, Stefan, Franz, Florian
Franz, Hannes
Florian, Thomas, Peter, Janine, Elnaz

Mit der Liliputbahn gehts zum Stadion.

Soghar, Elnaz
Peter
Florian, Peter, Hannes, Janine, Soghar, Elnaz, Thomas

Nach dem Spiel freut sich Elnaz über ein Foto mit Soriano.

Florian, Hannes, Elnaz, Soghar, Janine, Peter

Bilder vom Spiel

Peter hat noch eine ganze Menge sehr schöner Fotos geschickt und Ihr findet jetzt alle unsere 99 Fotos vom Spiel unter 
https://picasaweb.google.com/103374753388611853315/20150412RapidRB
oder abgekürzt
http://goo.gl/GJpfb5

Erinnerungskarte

Collage Meierei, Liliputbahn

Weitere Stellungnahmen

Facebook: „Dank der Recherchen von Gerald Pichler von rapidarchiv.at wissen wir jetzt, dass wir gestern im Prater wirklich ein historische Premiere für Rapid erlebten! Erstmals und damit nach über 100 (!) Jahren ging ein Meisterschaftsspiel nach 0:3-Pausenrückstand für unsere Farben nicht verloren! Mehr unter http://www.skrapid.at/9609+M5a581003625.html „

Pauseninterview Andi Müller

Schaut Euch dieses tolle Video an. Es beginnt mit den Toren von Salzburg. Dann folgt das Pausen-Interview von Andi Müller. Er kann zu dem Zeitpunkt noch nicht wissen, wie die zweite Halbzeit verlaufen wird und seine Sätze sind fast prophetisch. Dann die irre zweite Hälfte mit dem krönenden Abschluss durch Philipp Prosenik. Eine tolle Zusammenfassung!
https://www.youtube.com/watch?v=0AgNERy_Luw&feature=youtu.be

Andi Müller meinte, dass der Klasseunterschied in der ersten Halbzeit sehr deutlich sichtbar war. Es war nicht Rapid schlechter als sonst, der Gegner war einfach sehr stark. Der taktische Fehler (wenn man nach Fehlern sucht) war vielleicht die Art der Aufstellung aber dem taktischen Fehler von Rapid folgte ein ebenso kapitaler von RedBull nach der Pause, denn statt (so wie seinerzeit Ried beim 3:0) den Spielstand durch Defensivspiel zu halten, dachten die Bullen, es könne in dieser Tonart weitergehen und boten in der Defensive Räume, die zu Kontern einluden.

Auch die Farbgebung des Videos ist toll gemacht!
Die erste Hälfte mit stark reduzierter Farbgebung, eine Art Weltuntergangsstimmung, die zweite Halbzeit mit satten Farben.
Das letzte Wort: „unfassbar“.

Weitere Berichte

Taktische Analyse von Alexander Semeliker

Kommende Rapid-Events

Sa 18.04 16:00 A Ried  Florian, Franz, Thomas
So 19.04 16:30 H Rapid II-Mattersburg A
Mo 20.04 18:00 Klub der Freunde
Fr 24.04 19:00 A Parndorf-Rapid II
Sa 25.04 18:30 H Admira  Treffpunkt: Schweizerhaus
Di 28.04 19:30 A St.Pölten A – Rapid II
Fr 01.05 19:30 H Rapid II-Neuberg
So 03.05 16:30 A Sturm   Florian, Franz, Hannes, Janine, Peter, Thomas
Sa 10.05 15:30 A Admira A-Rapid II
So 10.05 16:30 A Altach  offen
Fr 15.04 19:30 H Rapid II-Vienna
So 17.05 16:30 H Austria offen

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100 Ausgaben ballesterer

ballesterer wird 100

Am Samstag, 11.4. feierte die Redaktion des ballesterer die 100. Ausgabe.

Cover der Ausgabe 100

Als langjähriger Abonnent besuchte ich die Veranstaltung. Motiviert hat mich die interessante Umgebung des Gerstenbodens der Ottakringer Brauerei und die Stars des Abends: Maschek. Ich war der erste Gast. Der Empfang durch ein Mitglied der Redaktion war sehr freundlich.

DJ Thomas Tesar tat sein Bestes. Er spielte von zwei Technics-Plattenspielern ausschließlich 45er Singles.

DJ Thomas Tesar in seinem Element

Seine Hingabe zum Sound und zur Technik war bewundernswert. Die Auswahl der Titel zeigt mir aber, dass ich entweder wo nicht aufgepasst habe oder doch wohl zu einer dort unterrepräsentierten Altersklasse gezählt habe. Nur einen Titel in zweieinhalb Stunden kannte ich. Der Sound war toll aber warum die Musik so laut sein musste, das bleibt mir verborgen. Das muss man gewöhnt sein.

Nach dem DJ folgte ein Block mit Interviews geführt vom Redakteur Mathias Slezak, die man als bildhinterlegtes YouTube-Video anhören kann.

Jakob Rosenberg, Mathias Slezak, Reinhard Krennhuber, Nicole Selmer

Über Maschek muss man nicht viel sagen. Anders als bei einem dialogischen Kabarett wird der Maschek-Dialog vom vorgefertigten Film gesteuert und ich konnte aus nächster Nähe sehen, wie perfekt Maschek diese stressige Aufgabe, die Texte lippensynchron abzurufen, bewältigen.

Peter Hörmanseder, Mathias Slezak, Robert Stachel

Für mich war nach Maschek Schluss, denn ich wollte noch die letzte Straßenbahn erreichen. Meine Eintrittskarte war gleichzeitig ein Tombola-Los, das habe ich an andere Gäste weitergegeben. Verwirrt ging ich in die falsche Richtung und fand den Ausgang nicht. Sonderbare Umgebung: Versperrte Brauerei um Mitternacht.

Für alle Fußball-Interessierte: der ballesterer ist weniger eine Zeitschrift für Ergebnisse und Tagesaktualitäten, sondern gibt eher Einblicke in das Leben hinter den Kulissen des Fußballs. Das dürfte vielleicht der Grund gewesen sein, dass keine Akteure des Fußballs anwesend waren sondern nur Anhänger. Vielleicht zeigt aber auch die Abwesenheit von Fußballprominenz, dass sich eben diese durch den ballesterer nicht ausreichend angesprochen fühlt. Schade auch, dass die Rapid-Familie so wenig vertreten war.

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Richtungsweisend

Es steht viel auf dem Spiel beim heutigen „Spiel der Spiele“. Und wir werden nicht nur Können, Taktik und Teamgeist brauchen, es muss auch Steffens Wade mitspielen. Na und ein bisschen Glück ist natürlich immer gefragt. Eine gewisse Vorleistung seitens Zampano Zufall ist durch den Ausfall der Salzburger Innenverteidigung schon gegeben. Ob es allerdings genügen wird, werden wir am Abend erfahren.

Bundesliga-Vorschau

In den letzten beiden Duellen zwischen SK Rapid Wien und FC Red Bull Salzburg siegte jeweils die Auswärtsmannschaft mit 2:1. Davor gab es vier Heimsiege in Folge, je zwei für jedes Team. In den letzten zehn Begegnungen der beiden Teams in Wien gab es immer einen Sieger – fünf Mal siegte der SK Rapid, ebenso oft die Salzburger. Das letzte Unentschieden bei einem Rapid-Heimspiel gab es am 13. September 2009 mit 2:2 im Gerhard Hanappi-Stadion.

Der SK Rapid hat die letzten sechs Heimspiele in der tipico Bundesliga gewonnen und dabei nur einen einzigen Gegentreffer (aus einem Elfmeter beim 4:1-Heimsieg am letzten Samstag über den WAC) zugelassen. Der Tabellenführer aus Salzburg ist auch die beste Auswärtsmannschaft der tipico Bundesliga, musste sich zuletzt aber dem WAC mit 2:3 geschlagen geben und feierte in den jüngsten drei Partien in fremden Stadien nur einen Sieg (4:1 beim FC Admira Wacker Mödling).

Thomas Schrammel steht vor seinem 150. Bundesligaspiel. (64 für SV Ried, 85 für Rapid)

  • In diesem Duell empfängt die beste Heimmannschaft das beste Auswärtsteam.
  • Der SK Rapid Wien gewann in den letzten 4 Saisonen immer mindestens ein Heimspiel gegen den FC Red Bull Salzburg. Im Herbst setzte es im Ernst-Happel-Stadion eine 1:2-Niederlage.
  • Der SK Rapid Wien hat in 13 aufeinanderfolgenden Spielen getroffen – erstmals seit 2008.
  • Gegen den FC Red Bull Salzburg blieb der SK Rapid Wien zuletzt im Mai 2012 torlos. In den darauf folgenden 11 Duellen haben die Hütteldorfer getroffen.
  • Der SK Rapid Wien und der FC Red Bull Salzburg haben mit jeweils 58,6% den höchsten Ballbesitz in der tipico Bundesliga.
  • Gesamtbilanz: 167 Spiele / 74 S / 42 U / 51 N – Tore: 296:217
  • Heimbilanz: 83 Spiele / 50 S / 16 U / 17 N – Tore: 184:90
  • 1. Spiel gegeneinander: 30.08.1953 (3:1)
  • 1. Heimspiel: 13.12.1953 (5:1)
  • Höchster Sieg: 7:0 (26.08.1967 / 23.03.2008)
  • Höchster Heimsieg: 7:0 (26.08.1967)
  • Höchste Niederlage: 1:6 (28.04.2002 / 19.07.2014)
  • Höchste Heimniederlage: 1:4 (18.11.1989) 
  • Die letzten Spiele gegeneinander:
  • 2:1 (A/14.12.2014) – 1:2 (H/28.09.2014) – 1:6 (A/19.07.2014) – 2:1 (H/26.04.2014)

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WAC leider kein zweiter Streich

Wer hat schon einmal in St. Gertraud im Lavanttal Rast gemacht? Wir waren dort. Es ist eigentlich eine Industriezone mit einer riesigen Kartonagenfabrik, die dem Gasthaus Gutschi das Überleben sichert. Die Wirtin erzählt, dass die Lavant, die unmittelbar hinter dem Gasthaus vorbei fließt, immer wieder aus den Ufern tritt und die Gegend überflutet.

Gestern war das Wetter sonnig aber gleichzeitig windig und kalt. Dass nur der Wind an den verpatzten Ausschüssen von Novota schuld gewesen wäre, kann man nicht sagen. Es lag wohl mehr an der Verunsicherung, die in der ersten Halbzeit unsere Mannschaft ergriffen hat.

Unsere Plätze auf der Haupttribüne, Sektor A boten eine ausgezeichnete Sicht. Meine Kamera war versehentlich auf Kunstlicht eingestellt, daher haben alle Bilder einen leichten Blaustich.

Sektor A, Riehe 3, Plätze 12-15. vlnr. Hannes, Florian, Thomas

Warum in der ersten Hälfte der Cup-Begegnung seitens Rapid so fehlerhaft gespielt wurde und der WAC gezeigt hat, wie man spielen muss, wenn man auch gewinnen will, das wissen nur die Fußballgötter.

Spielbeginn, hier war die Rapid-Cup-Welt noch in Ordnung

Dass sich anfängliche Unsicherheiten alsbald auf die ganze Mannschaft übertragen und dadurch der Charakter des Spiels geprägt wird, hilft uns auch nicht, wenn es darum geht eben das zu vermeiden. Es kann auch sein, dass der Erfolg vom Samstag die Spieler hat glauben lassen, dass es in dieser lockeren Tonart weitergeht, doch zu Hause zeigte der WAC eine Entschlossenheit, die man bei Rapid vermisst hat.

Dass Rapid in der zweiten Halbzeit optische überlegen schien, war weniger einer Leistungssteigerung von Rapid sondern eher dem resultatorientierten Defensivspiel des WAC  zuzuschreiben.

Wie das bei Spielen aber so ist, hätte alles auch ganz anders ausgehen können, wenn… Ja wenn. Leider müssen wir aber wieder etwas abhaken und eine Hoffnung auf einen Titel begraben.

Jetzt müssen wir nur noch hoffen, dass diese Pleite sich noch auch Sonntag demotivierend auswirkt. Aber wie wir schon bei den beiden WAC-Spielen gesehen haben, werden die Karten bei jedem Spiel neu gemischt und es gibt eben eine neue Chance auf die wir hoffen wollen.

Entspannte Rückfahrt mit Zwischenstopp in Arnwiesen.

Alle Bilder

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Groundhopping Augsburg

Ostern ist für uns immer die Zeit, andere Stadien zu besuchen. Voriges Jahr Hoffenheim und Dresden, heuer Augsburg. Viel Zeit bleibt nicht, weil am Samstag und am Dienstag Rapid-Spieltage sind. 

Augsburg ist die drittgrößte Stadt in Bayern und etwa so groß wie Graz. Es gehört aber sprachlich bereits zu Schwaben. Nach Österreich versetzt würde Augsburg hier sofort die Führerschaft in Sachen Fußball übernehmen – zumindest was Publikumsinteresse betrifft.

Der Name „Augsburg“ geht auf den römischen Kaiser Augustus zurück. Der Name der Kaufmannsfamilie Fugger ist allgegenwärtig, praktisch ein Synonym für Reichtum.

Ansichten von Augsburgs Innenstadt. Ansicht des Stadions als Postkarte gibt es nicht.

Die Begegnung Augsburg-Schalke. 

Beide Mannschaften sind auf einem, Euro-League-Startplatz, Augsburg könnte mit einem Sieg Schalke überholen. Der Abstand zu einem Champions-League-Platz ist mit 8 Punkten schon ziemlich groß. Dafür nähert sich von unten Hoffenheim mit nur zwei Punkte Abstand. Eine interessante Begegnung also.

Leider treten die beiden Mannschaften auf der Stelle und trennen sich mit einem 0:0. Für Augsburg fast schon ein Erfolg, wurden doch die letzten Partien gegen Schalke verloren.

Fußballerisch war die Begegnung nicht unbedingt ein Leckerbissen. Auffällig war die gute Verteidigungsleistung von Schalke; die zahlreichen Schussversuche von Augsburg wurden sehr häufig abgeblockt. Kaum ein Schuss verirrte sich direkt aufs Tor.

Eintrittskarten

Vier Wochen vor dem Spiel waren nur mehr einige Einzelplätze verfügbar. Eine Anfrage nach VIP-Plätzen wurde erst nach 14 Tagen negativ beantwortet. Am Telefon meldete sich überhaupt nur ein Tonband. Ziemlich unüblich für die sonst anzutreffende deutsche Perfektion. Also blieb nur der Schwarzmarkt. Wir buchten über http://www.seatwave.de/
Die Plätze sind personalisiert. Wenn es eine Ausweiskontrolle gäbe, hätten wir Pech gehabt (haben wir in Tottenham schon erlebt).

Personalisierte Eintrittskarte
Unser Sitzplatz im Sektor U auf der „Gegengerade“, der Osttribüne, entspricht der zukünftigen Ost im Rapid-Stadion

Eintrittskarte

SGL-Arena

Die Augsburg-Arena hat mit 30.000 Zuschauern etwa die Größenordnung von Hanappi-Neu und daher ist dieses Stadion besonders interessant für uns. Was ist gut, was weniger gut gelungen, das interessiert uns.

Wenig spektakulärer Zweckbau gesehen aus dem Norden von der Straßenbahnhaltestelle. Der noch leere „Parkplatz“ im Vordergrund ist ein Fahrradparkplatz. Er war trotz des kalten Wetters am Ende ganz gut belegt. An der rechten Westseite sieht man den Anbau für die VIP-Räume.

Auch die Finanzierung des Stadions ist der von Hanappi-Neu nicht unähnlich. Siehe http://de.wikipedia.org/wiki/SGL_arena

Lage

Das Stadion liegt im Süden der Stadt an einem Autobahnkreuz. Man fährt mit der Straßenbahn ca. 20 Minuten. Der Abstand von der Straßenbahn zum Stadion ist etwa 500 Meter.

Die Ausrichtung des Stadions in Nord-Süd-Richtung entspricht der Lage des neuen Hanappi-Stadions. Da aber der Hauptzugang im Norden und nicht wie beim Hanappi-Stadion im Süden liegt, wurden die Gästefans in der Süd-Ost-Ecke untergebracht und die Augsburger auf deren Hauptsektor im Norden schauen je nach Jahres- und Tageszeit in die Sonne.

Blick aus der obersten 37. Reihe auf der Ostseite (entspricht genau der Ansicht im neuen Rapid-Stadion)

Das Stadion ist eingegraben, ähnlich wie Siezenheim. Man betritt das Stadion daher etwa in Reihe 15. Es gibt 37 Reihen. Wir waren in der letzten Reihe. Beste Sicht.

Es gibt ebenso wie im Hanappi-Neu die große VIP-Zone, die aber nicht voll besetzt war.

Blick auf die VIP-Tribüne nach Spielbeginn

Wahrscheinlich waren die betreffenden AbonenntInnen auf Osterurlaub. Aber gezählt im Sinne der offiziellen Zuschauerzahl wurden sie trotzdem. Als Zuschauerzahl wurde nämlich die volle Kapazität 30.660 angegeben.

Der Security-Check ist einheitlich für alle Sektoren. Spiegelreflexkamera ist ein NoGo. Ich habe mich um eine Genehmigung bemüht; keine Chance. Auch die Vorlage eines Presseausweises reicht nicht aus. Höherwertige Kameras dürfen nur am Spielfeldrand, nicht aber auf den Rängen eingesetzt werden.

Aber auch meine Kompaktkamera machte Schwierigkeiten, darf aber schließlich passieren. Der Grund: die Security-Leute sollen auf die (Kleinbild-)Brennweite schauen. Diese darf nicht über 100mm liegen. Bei den Kompaktkameras ist aber das angegebene Maß ein anderes (die Zahlen sind viel kleiner) und dafür sind die Ordnungshüter nicht geschult; zum Glück für die paar verbliebenen Amateurfotografen wie mich.

Es kommt aber noch eine Ticket-Kontrolle unmittelbar beim Betreten der Tribüne. Man darf das Stadion nur in dem angegeben Sektor, bei uns Sektor-U, betreten. Auch in der Pause. Die freundlich-strenge Ordnerin ließ sich durch ein amikales „jetzt miassast mi eigentlich scho kennan“ nicht erweichen.

Kulinarik

Das Zahlungsmittel ist ausschließlich Stadiongeld.

Stadiongeld, EInsatz 2 Euro

Pro Stadionseite patruillieren etwa vier Geldwechsler, erkennbar an einem hohen Wimpel. Pro Längsseite gibt es vier Kioske.

Geldwechsler bei der Arbeit

Wenn man 20 Euro investiert, bekommt man 18 Euro gut geschrieben, 2 Euro sind Karteneinsatz. Dafür bekommt man: 2 Bier, 2 Rote Bratwurst, 1 Stadionpackung saure Drops. Es bleiben 50 Cent.

Preisliste in der SGL-Arena

Man könnte das Ganze zum Sitzplatz mitnehmen aber bis dahin wäre die Wurst kalt. Man muss also alles ambulant konsumieren und dazu gibt es einfach keine Infrastruktur. Senf und Ketchup holt man sich von Tankstellen. Wer eine Mülltonne zum Abstellen des Biers ergattert, gehört zu den Gewinnern.

Senf- und Ketchup-Tankstelle dient als Bierablage. Stellplätze sind Mangelware.

Nach dem Spiel bleiben zwei von vier Kiosken geöffnet aber die Umgebung
lädt nicht zum Verweilen ein.

Wenn man bei Rapid die zukünftige Südtribüne als Rapid-Dorf gestalten will, muss es dort eine bessere Infrastruktur geben.

Die Bezahlkerte behalten wir als Andenken und erparen das neuerliche Anstellen beim Auszahlungscontainer.

Die Rückfahrt in die Stadt ist vorbildlich organisiert, was aber auch dem disziplinierten Publikum zu danken ist. Im Minutentakt fahren die Straßenbahnen Richtung Hauptbahnhof. Perfekt. Kein Vergleich mit etwa der Heimreise aus Graz-Liebenau. Dort vergehen 20 Minuten und es kommt – Nichts. Weder Bus noch Straßenbahn.

Toiletten

Vor dem Spiel scheint die Zahl der Toiletten ausreichend zu sein. In der Pause zeigt sich aber, dass die Toiletten hoffnungslos unterdimensioniert sind. Wer sich im Hanappi-Stadion in einer 20er Schlange angestellt hat und sich darüber beschwert hat, der findet sich in diesem Stadion in einer gut fünf Mal so großen Schlange; 20 Meter und Fünfer-Reihen. Ein Glück, dass man in Augsburg deutlich disziplinierter ist als in Wien; niemand murrt.

Wer in der Pause von der letzten Reihe auf die Toilette muss, hat keine Zeit für eine Konsumation oder ein Gespräch. Er verbringt diese 15 Minuten in der Warteschlange. Getestet, es ist genau so.

Fans-Augsburg

Augsburg ist seit einigen Jahren wieder in der obersten Spielklasse. Das Stadion ist also etwa genau so alt. Man verzeichnet immerhin 75 Fanklubs.

Es gab aber trotz der Wichtigkeit des Spiels keine Choreografie der Heimmannschaft. Der Support der Heimmannschaft beschränkt sich auf Fahnenschwingen und die auch bei uns üblichen Gesänge.

Legio Augusta hieß die römische Legion, die im Raum Augsburg stationiert war und die auch der Namensgeber für eine der örtlichen Fangruppierungen ist. Hier gehts zur Homepage der Legio Augusta.

Bildunterschrift hinzufügen
Bezüglich Rasenball Leipzig ist man sin in Deutschland ziemlich einig:

Keine Solidarität mit RB Leipzig

Fans-Schalke

Da sind die Schalke-Fans schon ein anderes Kaliber. Es beginnt mit einer Begrüßung der mitgereisten Fans durch die Mannschaft. (Man könnte sich das durchaus auch bei Rapid vorstellen.)

Begrüßung der mitgereisten Fans durch die Königsblauen vor dem Aufwärmen

Vollsektor-Choreografie mit blauen und weißen Kunststoff-Umhängen. Lückenlos. Bei Spielbeginn wird sogar der störende Eingangstunnel mit einem blauen Tuch verhängt.

Blaue und weiße Umhänge im Schalke-Sektor

Videos

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Reiseplanung

Eintrittskarten gebucht über http://www.seatwave.de/
Fahrkarten gekauft über Oebb-Online-Ticket mit Sparschiene Deutschland
Hotel gebucht über http://www.expedia.at/

5. April
06:30 ab Wien West
10:25 an München Hbf
10:36 ab München Hbf
11:19 an Augsburg
Dauer 4:49
Mittagessen beim Mäc, WLAN
12:30 Checkin im Hotel
13:30 Abfahrt ins Stadion
Abendessen am Rathausplatz im Cafe

6. April
07:30 Frühstücksbuffet
09:42 ab Augsburg
11:59 an Salzburg
12:08 ab Salzburg
14:30 an Wien

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