Derby

Eigentlich war alles zu einem Sieg angerichtet: die Favoritenrolle Rapids, die vermeintliche Schwäche der Austria, der Schulterschluss mit den Fans im Vorfeld der Begegnung, ja, und das Wetter (natürlich auch das tolle Mittagessen in der Panoramaschenke):

Nächste Mitgliederversammlung Ende August. Details werden hier bekanntgegeben. Auskunft 0677-1899 5070 (Franz)

Die neue Anzeigetafel in der umgestalteten Ecke beim Sektor F

Rapid spielte in der ersten Halbzeit in gewohntem Stil und war drückend überlegen. Dass die Führung durch das herrliche Tor von Steffen Hofmann unmittelbar vor dem Halbzeitpfiff aus der Hand gegeben wurde, lag an einem Abwehrfehler von Ján Novota einerseits, anderseits ging dieser Szene eine ungerechtfertigte Foulentscheidung voraus, denn ohne diese wäre die Austria gar nicht vors Tor gekommen.

Aber so ist eben Fußball. Dass die Austria aus diesem Ausgleich viel Kraft geschöpft hat, mussten wir nach der Pause zur Kenntnis nehmen und die nach dem Ausschluss von Christian Ramsebner geschwächte Austria zeigte trotzdem starken Offensivfußball.

Nach Punkten ein Unentschieden entsprechend dem Verlauf der beiden Spielhälften aber leider letztlich eine Niederlage, die auch in den Schlussminuten ein Bombenschuss von Thanos Petsos an die Latte nicht mehr abwenden konnte.

Es war ein tolles, abwechslungsreiches Spiel, ein Derby eben; kein Vergleich mit der Betonierer-Partie gegen Altach. Der Besuch des Spiels hat sich jedenfalls gelohnt.

Die Fans waren diszipliniert. Die Fantribüne zeigte ein Spruchband, zu dem sich wohl beide, die Austria- und auch die Rapid-Fans bekennen können.

In unserer Nähe: Rudi Flögel und Josef Hickersberger

Warum der Gästesektor unbedingt leer bleiben musste, ist nicht ganz klar, denn man hätte dafür normale Karten wie auf den anderen Tribünen auch auflegen können.

Bundesliga-Statistik

  • Steffen Hofmann traf zum 9. Mal in einem Wiener Derby – erst zum 2. Mal auswärts.
  • Lukas Rotpuller erzielte in seinem 62. Spiel seinen ersten Treffer in der tipico Bundesliga. Vanche Shikov benötigte dafür nur 18 Spiele.
  • Damit hat der FK Austria Wien in diesem Kalenderjahr 4 Tore durch Abwehrspieler erzielt – so viele wie im gesamten Jahr 2014.
  • Der SK Rapid Wien wurde zum 1. Mal in dieser Saison per Kopf bezwungen.
  • Der FK Austria Wien traf zum 1. Mal in dieser Saison in Unterzahl.
AUS-RAP

Video Zusammenfassung
http://www.laola1.tv/de-at/video/fk-austria-wien-sk-rapid-wien/307281.html

Video 1:0
http://www.laola1.tv/de-at/video/fk-austria-wien-sk-rapid-wien-0-1-17/307283.html

Video 1:1
http://www.laola1.tv/de-at/video/fk-austria-wien-sk-rapid-wien-1-1-49/307315.html

Video 1:2
http://www.laola1.tv/de-at/video/fk-austria-wien-sk-rapid-wien-2-1-84/307330.html

Hier noch alle Links zum Spiel:
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