Mattersburg-Rapid 0:3

  • „Zieht die Konsequenzen aus Eurem kollektiven Versagen, Eure Fehler sind nicht mehr zu ertragen.“ 
  • „Unverbesserliche, die dem Verein dauerhaft schaden, sind beim SK RAPID nicht länger erwünscht“ 
  • „Kuhn und Ebner raus“ 
  • „Rapid kann nicht nur von unserer Stimmung leben“ 
  • „Bewahren von Traditionen und Streben nach Fortschritt sind kein Widerspruch!“ 
  • „Jetzt oder nie; Bonzen-Netzwerk zerschlagen, Neuanfang wagen!“ 

Die wenig konstruktiven verbalen Rundumschläge der letzten Zeit und insbesondere beim Mattersburg-Spiel sind von so gar keiner Selbstkritik begleitet obwohl diese mehr als nur abgebracht wäre. Wenn ich auch den Satz „Rapid, Fans mit einer Mannschaft“ so nicht unterschreiben kann, muss man doch zugestehen, dass RAPID eben so wenig ohne Fans wie ohne Mannschaft existieren kann, es ist vielleicht wie eine Ehe. Vieles im heurigen Jahr wäre anders gelaufen wenn, ja wenn… Und kein Präsident, Manager oder Trainer ist für die konkrete Lage verantwortlich, die leiden – wie wir alle – unter einer selbst-verursachten und ans Apokalyptische erinnernde Situation. Die Lage ist depressiv und sie wird durch einige dieser Plakate weiter verschlimmert. Es kommt mir fast so vor, als wollte man durch Attacken gegen alle anderen von den eigenen Problem ablenken. „Wenn jeder vor der eigenen Türe kehrt, kann RAPID erstarken.“ (frei nach Goethe).

In Fußballspielen ist viel Psychologisches und Gruppendynamisches enthalten, das oft auch von Spielern ausgedrückt wird, dass sie nämlich selbst nicht wissen, warum es einmal läuft, das andere mal nicht.

Nächste Mitgliederversammlung 28.Oktober. Eingeladen wurden Grahovac, Greiml, Murg, Sonnleitner. Auskunft 0677-1899 5070 (Franz)

Ich zitiere daher hier aus einer „Rede an die Deutsche Nation (Auszug)“ von Gerhart Hauptmann (ca. 1930) (gesendet am 18.11. in „gehört gewusst“)

„Es gibt Leute genug, die dem Deutschen Volke täglich vorhalten, 
wie schlimm seine Lage sei,
aber man macht eine schlimme Lage dadurch nicht besser, 
dass man den Betroffenen statt ihn zu ermutigen, täglich entmutigt…“

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