Fußballiteratur

Christoph Biermann
Die Fußball Matrix
Auf der Suche nach dem perfekten Spiel
Kiepenheuer&Witsch
2009

John Wesson
Fußball – Wissenschaft mit Kick
Von der Physik fliegender Bälle und der Statistik des Spielausgangs
Spektrum
2006

Gabriele Klein, Michael Meuser (Hg.)
Ernste Spiele
Zur politischen Soziologie des Fußballs
transcript Materialitäten 6
2008

Ken Bray
Wie man richtig Tore schießt
Die geheimen Gesetze des Fußballs
Pendo

Harald Irnberger
Die Mannschaft ohne Eigenschaften
Fußball im Netz der Globalisierung
Otto Müller Verlag
2005

Oliver Noelle
Das kleine Lexikon der Fußballrekorde
Knaur
2006

Andrei S. Markovits und Steven L. Hellerman
Im Abseits
Fußball in der amerikanischen Sportkultur
2002

EUROPA-League 6. Runde

Die Resultate von Rapid und der anderen österreichischen Vereine in der heurigen Saison bringen für Rapid 3.3 Punkte in der UEFA-5-Jahres-Wertung.

Das Unentschieden gegen Celtic (und die Siege von Salzburg und Graz anteilig) erhöhen unser Punktekonto auf 11.865 Punkte (am Beginn dieser Saison hatten wir 8.565 Punkte). Geringfügige Zuwächse am Punktekonto sind nur noch bei eventuellen Siegen der Salzburger in der KO-Phase zu erwarten, von denen jeder österreichische Teilnehmer mit 20% profitiert, die aber durch die 5-Jahres-Mittelung weiter verdünnt werden.

Im Landesranking ist Österreich von Platz 20 auf Platz 19 vorgerückt. Damit aber der Tabellenzweite in der Europa-League eine Qualirunde später einsteigen kann, benötigt es Platz 18. Dazu müssten wir die Tschechen überholen, die diesen Platz derzeit belegen. Zwar sind bereits alle tschechischen Vereine ausgeschieden und können deren Punktekonto nicht mehr erhöhen aber leider ist für Österreich nur mehr Salzburg im Rennen um die Punkte, und der Abstand ist mit 2.6 Punkten noch sehr groß.

Für das kommende Qualifikationsjahr ergibt sich für Rapid daher noch keine Verbesserung (wenn man die heurigen Punkteverhältnisse zum Vergleich heranzieht). Rapid bleibt in der Europa-League nur die erste von vier Qualifikationsrunden erspart und ist nur in Q2 und Q3 gesetzt. In der vierten Runde muss man wieder mit einem starken Gegner rechnen, bei der Gruppenauslosung wird man wieder aus Topf 4 gezogen.

Nur, wenn Rapid im kommenden Jahr eine ähnlich gute Leistung bringt, könnte man für das Jahr 2011 damit rechnen, eine Qualirunde in der EUROPA-League einzusparen und darüber hinaus in der vierten Qualirunde gesetzt zu sein.

Hier die Zahlen im Detail. Die Werte in Klammer sind die jeweils vorangegangenen Runden.

Clubranking Rapid

(+) 2009/10
Platz Rapid: 60
12 Salzburg – 60 Rapid – 69 Sturm – 75 Austria
Punkte Rapid: 5.825 (4.575 (4.475 (4.375 (4.2250 (2.975)))))

(+) 2009/10 – 2005/06
Platz Rapid: 137 (146 (146 (146 (145 (155)))))
103 Salzburg – 108 Austria – 137 Rapid – 178 Sturm
Punkte Rapid: 11.865 (10.615 (10.415 (10.265 (9.015 (8.565))))

Landesranking Österreich

(+) 2009/10
Platz: 6 (6 (6 (3 (3 (3))))): ES,I, D, ENG,F, A…
Punkte gesamt: 36.5 (31.5 (29.5 (27.5 (24.5 (19.5)))))
Punkte pro Team: 9.125 (7.875 (7,375 (6.875 (6.125 (4.875)))))

(+) 2009/10 – 2005/06
Platz: 19 (20 (20 (22 (20 (20)))))
Punkte: 19.325 (18.075 (17.575 (17.075 (16.325))))
Punktenachbarn: BUL (0) 22.0 CZ (0) 21.975 Austria (1) 19.325 ISR (1) 18.625 CYP (0) 17.999 NOR 17.4

Leider benötigen wir für die oben angeführte Prognose für eine Verbesserung bei der Einstufung 2011 mehr als nur die Punktezahl des heurigen Jahres und zwar weil im nächsten Jahr die Saison 2005/06 mit 3.65 Punkten aus der Wertung fällt. Hier die Zahlen:

2005/06: 3.6500
2006/07: 0.3000
2007/08: 1.6400
2008/09: 0.4500
2009/10: 5.8250
Gesamt daher: 11.865

Wenn daher im kommenden Jahr gar keine Punkte dazu kommen sollten, reduziert sich der Punktestand auf 8,215 (11.865-3.65). Wenn wir aber annehmen, dass wir in zwei Qualirunden wieder die Gruppenphase der CL erreichen, bekommen wir dafür ca. 2.5 Punkte (gerechnet wurden zwei Siege (2 P) ein Unentschieden (0.5 P) und einen Niederlage (0 P)) Dazu kommen 2 Punkte für das Erreichen der Gruppenphase in der CL, das wären insgesamt 4.5 Punkte, d.h. wir würden im nächsten Jahr auf dem Punktekonto von 11..12 stehen bleiben.

EUROPA-League 5. Runde

Folgewirkung der fünften Runde

Trotz Niederlage verbessern sich in der fünften Runde unsere diversen Koeffizienten dank des Salzburg-Sieges.

(+) Landeskoeffizient 2009/10
31.5 (29.5 (27.5 (24.5 (19.5))))

(+) Landeskoeffizient pro Team 2009/10
7.875 (7,375 (6.875 (6.125 (4.875))))

(~) Ranking des Landeskoeffizienten
6 (6 (3 (3 (3)))): ES, ENG, DE, I, F, A…

(+) Teamkoeffizient RAPID
4.575 (4.475 (4.375 (4.2250 (2.975))))

(+) Teamranking Punkte (letzte 5 Jahre)
10.615 (10.415 (10.265 (9.015)))

(~) Teamranking Platz (letzte 5 Jahre)
146 (146 (146 (145 (155))))

105 Salzburg
105 Austria
146 Rapid
188 Sturm

(~) Landesranking Platz (letzte 5 Jahre)
20 (20 (22 (20)))

(+) Landesranking Punkte (letzte 5 Jahre)
18.075 (17.575 (17.075 (16.325)))

BUL (2) 21.5 ISR (2) 18.125 AUT (4) 18.075 CYP (1) 17.749 NOR 17.4

Im Landesranking gibt es noch Chancen, Israel zu überholen, da wir noch 4 Chancen auf Punkte haben, Israel dagegen nur mehr 2.

Ranking der österreichischen Clubs (letzte 5 Jahre)

12 Salzburg
64 Rapid
71 Austria, Sturm

Am Vorabend der Entscheidungsschlacht

Heute Abend steigt das alles (vor)entscheidende Spiel HSV-Rapid in Hamburg. Verliert Rapid, sind alle Aufstiegschancen dahin. Bei einem Sieg schaut aber die Welt wieder ganz anders aus.

Natürlich hängt die letzte Runde auch noch vom Ausgang der heutigen Begegnung zwischen Celtic und Hapoel ab aber man kann annehmen, dass die Israelis in Schottland nichts anbrennen lassen werden.

Würde aber Hapoel in Glasgow verlieren, könnten beide, Rapid und HSV mit einem Sieg in der letzten Runde die Israelis noch abfangen.

Ein spannender Fernsehabend!

Mein Tipp: ein Unentschieden, ein Sieg, wäre natürlich perfekt.

Wettskandal, na und?

Der aktuelle Wettskandal sollte Anlass genug sein, sich grundsätzlich zu überlegen, wie solche Manipulationen ablaufen. Das heutige Interview von Minister Darabos, war wiedereinmal von kompletter Unkenntnis der Sachlage geprägt; sinngemäß hat er gemeint, “involvierte Vereine müssten aus dem Spielbetrieb ausgeschlossen werden”; so als ob ein Verein als solcher ein Spiel manipulieren könnte; das können nur einzelne Spieler.

Wir, die Zuschauer, sind enttäuscht, wenn unsere Helden in den Verdacht kommen, dass der Spielverlauf nicht vom Siegeswillen sondern vom Gegenteil geprägt ist und man fragt sich, welche Möglichkeiten der Zuschauer hat, solche Machenschaften auch ohne Kenntnis der Vorwarnsysteme der Wettbüros erkennen zu können.

Was weiß man?

  • man kann gewollt verlieren aber nicht gewollt gewinnen
  • der Täter ist eher in den Reihen des Favoriten zu suchen, der eine Begegnung verliert
  • manipulierte Tore fallen früh
  • gesichert Wissen können wir als Zuschauer nicht, nur Indizien beobachten
  • Schiedsrichter können einen bestimmten Spielausgang begünstigen aber nicht erzwingen

Torfolge in einem Spiel

Fakt ist, dass die Torhäufigkeit im Laufe eines Spiels zunimmt. Am Anfang fallen weniger Tore, am Ende mehr. Der Mittelwert für 15 Minuten beträgt 16.7% der geschossenen Tore. (16.7*6=100%). Bei allen Spielen von Rapid seit 1911 gilt aber folgende Verteilung der Tore pro aufsteigende Viertelstunde: 14%-15%-15%-17%-18%-19%. (http://rapid.iam.at/statistics.aspx?id=goal&id1=statistics15 auf “relativ” umschalten). Das heißt, dass die Tore eher später fallen als früher.

Will ein einzelner Spieler einem Gegner einen Sieg ermöglichen, noch dazu einem schwächeren Gegner, dann kann er nicht davon ausgehen, dass dieser Gegner Torchancen am laufenden Band haben wird, eher das Gegenteil muss er annehmen. Daher muss ein Tormann oder Verteidiger, der ein Spiel in Richtung einer Niederlage der eigenen Mannschaft manipulieren will, den Gegner bei der allerersten Gelegenheit durchbrechen lassen, da er ja nicht weiß, ob das im Laufe des Spiels überhaupt noch einmal der Fall sein wird.

Theoretisch könnte auch ein Stürmer manipulieren, indem er einen Torschuss absichtlich neben das Tor setzt, doch dadurch hat die gegnerische Mannschaft noch lange nicht gewonnen.

Es sind wenige Spieler involviert: aus Gründen der leichteren Geheimhaltung und wegen der Einnahmenteilung.

Es geht um hohe Gewinne. Diese sind aber nur zu erzielen, wenn die Quoten günstig sind. Tendenziell wird daher der Außenseiter gewinnen, den die Verteidigung des stärkeren Gegners gewinnen lässt.

Indizien für ein manipuliertes Spiel sind daher

  • ein Sieg des Außenseiters; die spielstärkeren Mannschaften sind daher dafür eher anfällig als die spielschwachen.
  • ein Tor bei der ersten sich bietenden Gelegenheit
  • ein Fehler des Tormanns oder eines Verteidigers
  • wenn mehrere Tore fallen, müsste immer derselbe Spieler für das Tor verantwortlich zeichnen

Ein nicht-manipuliertes Tor kann natürlich ebenfalls früh fallen, wie zum Beispiel beim Freistoßtor von Hofmann gestern. Wie gesagt sind das nur Indizien aber keine Beweise.

Motivation 

Ganze Mannschaft beteiligt

Dass Partien mit einem Wunschergebnis möglich sind, wissen wir spätestens seit dem WM-Spiel zwischen Österreich und Deutschland bei der WM in Südamerika, welches 0:1 endete, ein Ergebnis, von dem beide Teams profitierten. Dieses Spiel war mit Sicherheit (und von beiden Mannschaften) manipuliert; man spielte zwar, aber nicht um zu gewinnen, sondern um sich den Aufstiegsplatz zu sichern und ein anderes Land dadurch zu eliminieren. Manipuliert wird, um eine bestimmte Tabellenreihung herbeizuführen. http://de.wikipedia.org/wiki/Nichtangriffspakt_von_Gij%C3%B3n

Ideelle Gründe

Eine Begegnung im Vorjahr zwischen Rapid und Mattersburg ergab einen Außenseitersieg von Mattersburg. Das allein wäre noch nicht überraschend, war das Ergebnis doch für Rapid ohne Bedeutung; es sicherte aber Mattersburg den vorletzten Ligaplatz. Auffällig daran war, dass bei allen drei Toren der Mattersburger der Rapid-Verteidiger Patocka beteiligt war, der noch dazu früher bei Mattersburg gespielt hat. Ein Indiz, kein Beweis. Und wenn es wahr wäre, dann fällt es vermutlich in die Kategorie der ideellen Manipulation – hoffe ich zumindest.

Manipulation mit Bereicherung

Der häufigste Fall aber dürften eben die Wetten sein. Eine Mannschaft ermöglicht einer anderen den Sieg, um Wettgewinne zu ermöglichen; Vorzugsweise die stärkere Mannschaft der schwächeren, wegen der Quoten, versteht sich. Am ehesten in Verdacht geraten der Tormann und die Verteidiger. Am wahrscheinlichsten ist, dass ein, höchstens zwei Spieler beteiligt sind.

Red Bull-Rapid 0:7

Indizien für eine solche Manipulation, aber nicht bei Rapid sondern bei Red Bull beim Spiel Red Bull-Rapid 0:7, da einige Zeit nach dem Spiel über hohe Einsätze auf einen Kantersieg von Red Bull berichtet wurde. Es wurde aber wegen gewisser Mängel bei den Aufzeichnungen zu spät bemerkt, so dass man dem Verdacht nicht nachgegangen ist. Außerdem haben in diesem Jahr viele Spieler RedBull verlassen – wenn ich das richtig in Erinnerung habe. Und sie waren wegen des Geldes dort, nicht wegen eines Meistertitels, wie mir scheint. Man müsste einfach das ganze Spiel ganz genau analysieren und untersuchen, wie die Verteidiger agiert haben, denn als Rapid-Fan schaut man ja nicht unbedingt auf deren Aktionen. Aber auch in diesem Spiel sind die entscheidenden Tore relativ früh gefallen.

Rapid-Famagusta 1:3

Das erste und entscheidende Tor von Famagusta fiel aus dem ersten Schüsschen und der Tormann schien auf dem falschen Fuß zu stehen, jedenfalls hat er sich überhaupt nicht bewegt. Dieses Tor warf Rapid aus der Qualifikation. Ohne diesen Fehler wäre Famagusta nie aufgestiegen. Ein Indiz, nichts weiter. Allerdings müsste man jetzt, im Nachhinein auch das vorangegangene Auswärtsspiel noch einmal analysieren, ob diese dortigen Tore nicht etwa auch vermeidbar gewesen wären.

Von zentraler Bedeutung ist daher der Charakter der Spieler und wie es dem Management gelingt, die Spieler so auszuwählen, und wie es dem Trainer gelingt, den Teamgeist über den persönlichen Egoismus zu stellen. dass sie den Verlockungen des Geldes widerstehen können. Das Betriebsklima ist sicher ein mit entscheidender Faktor.

Eine Mannschaft, die oft gewinnt, wie zuletzt Rapid, ist frei von Manipulationsverdacht. Untersuchen muss man die verlorenen Spiele der Favoriten.

In der laufenden Saison hat Rapid gegen Sturm und Mattersburg verloren, und in beiden Spielen hatte der Schiedsrichter erheblichen Anteil. Weiters wurde als Außenseiter gegen Hamburg gewonnen aber alle Tore waren von großen Zufälligkeiten begleitet ohne sichtbaren Anteil eines Verteidigers oder Tormanns.

Es ist aber auch möglich, dass die Motivatoren in den laufenden Betrügereien ganz anders verlaufen, dass nämlich weniger der Spielausgang als sehr viel schwerer zu analysierenden dynamischen Wettangebote während des Spiels das Manipulationsziel sind. Aber das werden wir in den nächsten Tagen sicher erfahren.

Der Trick mit dem Einschleusen von Spielern ist natürlich eine neuerliche Herausforderung für das Management.

..ganz Europa wird paniert

Rapid verliert im vierten Gruppenspiel gegen Hapoel 0:3.

“Rapid marschiert, Wien regiert, ganz Europa wird paniert.” Das Banner beim ersten Gruppenspiel gegen den HSV hatte ungewollt etwas Prophetisches, denn noch ist der Spruch nicht falsch, denn Israel ist nur fußballpolitisch ein europäisches Land.

Überrascht über die Niederlage müssen wir aber nicht sein, denn das glatte Ausscheiden der Salzburger in der Champions-League gegen Maccabi hätte uns Warnung genug sein können (und viele haben auch gewarnt).

Klagen darüber, dass Spieler schlechter als sonst gespielt hätten, kann ich nicht. Ich fand, dass das Spiel – wenigstens der Beginn – eine fatale Ähnllichkeit mit dem HSV-Spiel hatte, nur halt in der umgekehrten Richtung. Denn beim Spiel gegen den HSV war das Freistoßtor von Steffen zum 1:0 ein bisschen abgelenkt – tragisch für den HSV, so wie das 0:1 gegen Hapoel – tragisch für Rapid. Das restliche Spiel gegen den HSV war eine Abwehrschlacht mit gut und glücklich abgeschlossenen Kontern. Und im Spiel gegen Hapoel übernahmen wir die undankbare Rolle des HSV.

Beobachtet man die Benotung der Spieler in manchen Postings und Zeitungen, dann ist es doch sonderbar, dass bei Niederlagen die Noten sich zwischen 3 und 5 bewegen, andernfalls zwischen 1 und 3. Ich glaube aber nicht an diese kollektiven Leistungsschwankungen. Dieselben Spieler bei einem Sieg einfach weniger bis gar nicht kritisiert, denn zum Kritisieren findet sich immer was. Sollte das morgige Spiel gegen den LASK gewonnen werden, dann werden die Noten gleich wieder um einige Punkte nach oben wandern. Doch es ist der Gegner, der die Noten macht und ein starker Gegner zeigt die Mängel deutlicher auf.

Unser eigentlicher Kontrahent heißt nun HSV und die Dramatik in unserer Gruppe ist, dass es bis zum letzten Spiel spannend sein kann.

EUROPA-League: Vierte Runde

Folgewirkung der vierten Runde

Trotz Niederlage verbessern sich in der dritten Runde unsere diversen Koeffizienten dank des Salzburg-Sieges.

(+) Landeskoeffizient 2009/10
29.5 (27.5 (24.5 (19.5)))

(+) Landeskoeffizient pro Team 2009/10
7,375 (6.875 (6.125 (4.875)))

(-) Ranking des Landeskoeffizienten
6 (3 (3 (3))): I, ES, ENG, DE, F, A…

(+) Teamkoeffizient RAPID
4.475 (4.375 (4.2250 (2.975)))

(+) Teamranking Punkte (letzte 5 Jahre)
10.415 (10.265 (9.015))

(~) Teamranking Platz
146 (146 (145 (155)))

(+) Landesranking 2010
20 (22 (20))

17.575 (17.075 (16.325))

Es ist nicht nicht alles verloren. Unser Gegenspieler heißt jetzt nicht Hapoel sondern HSV. Und das nächste Spiel gegen HSV ist jetzt unsere letzte Chance. Und bei einem Sieg sind wir wieder im Rennen.

Was ist “Schicksal” Herr Pacult?

Peter Pacult verneint die Frage, ob denn das Spiel gegen Hapoel Tel Aviv ein “Schicksalsspiel” sei, und meint, die “Titanic”, das wäre Schicksal” gewesen: http://www.sportnet.at/pacult_schicksal_war_die_titanic.urla (Dieser ursprüngliche Link wurde bereit gelöscht: 2011-09-01)

Nach meiner Interpretation des Begriffs “Schicksal” handelt es sich dabei um Zufälle, die jemanden persönlich betreffen. Es handelt sich nicht um geplante Handlungen, denn die meint man, in der Hand zu haben. Nein, es sind alle Ereignisse, deren Eintreffen für uns nicht voraussagbar ist und die auf unser Leben einen Einfluss haben. Positiv oder Negativ.

Die Titanic ist nur insofern unser Schicksal als wir diese Katastrophe als eine ständig vorhandene Mahnung vor eigener Selbstüberschätzung vor Augen haben. Aber unmittelbar betroffen und verändert wird unser Leben dadurch nicht. Die Titanic war Schicksal für die Menschen an Bord und deren Angehörige.

Hingegen ist das Ereignis heute Abend für alle Beteiligten in Österreich und Israel von größter Bedeutung. Es werden die Weichen gestellt, ob Rapid die Gruppenphase übersteht. Das Ergebnis ist nicht vorhersagbar (auch, wenn es einige, die zum Wetten neigen, erraten werden), allein wir wissen nicht, mit welchen Gefühlen wir heute Abend das Stadion verlassen. Aber egal, ob wir es als positiv oder negativ empfinden werden, Bier wird fließen und es wir gelacht und geweint werden, fragt sich nur auf welcher Seite.

Es ist ein Schicksalsspiel für Rapid.

Wie unparteiisch sind Unparteiische?

Das Spiel Rapid-Ried endete 1:0. Es gab bei einem Brutalo-Foul von Burgstaller an Jelavic nur eine Gelbe, für eine leichte Berührung des Rieder Verteidigers durch Gartler mit der Hand aber gleich Rot.

Wieder einmal werden Schiedsrichterfehlleistungen mehr diskutiert als das Geschehen im Spiel.

Fehler der Schiedsrichter wirken sich im Mittel nicht aus, es sei denn, es geht “um die Wurst”, also um den entscheidenden Punkt. Gestern war das Glück trotz Schiedsrichterfehlleistung auf unserer Seite, in Graz und Mattersburg aber nicht.

Bei unseren Fahrten ins Fußball-Mutterland habe ich beobachtet, dass (subjektiv) weniger Fouls gepfiffen werden und dass die Schiedsrichter das Spiel besser im Griff haben. Vielleicht fallen sie nicht auf jedes Schauspiel herein, sodass es sich weniger lohnt, zu schauspielern. Kurz: die Qualität der Schiedsrichter kommt mir in England höher vor.

Die Schiedsrichterwerbeaktion www.schiri.at zeigt, dass man zu wenig InteressentInnen für dieses Amt hat. Und auch wenn die Aktion Wirkung zeigt, wied es Jahre dauern, bis die Talentierten unter den Bewerbern in die Bundesliga aufsteigen werden. Wir haben derzeit keine besseren als die Einwallers, Messners und Bruggers.

Eine objektivierte Betrachtung versucht http://wahretabelle.at/. Demnach wären heute die Gewinner durch Schiedsrichterfehlentscheidungen die Dosen und die Verlierer die VTKler.

Was wir nicht wissen, ob diese unerfreulichen Fehlentscheidungen nicht systematisch gegen den “Klassenprimus” ablaufen; sei es aus einem subjetiven Gerechtigkeitsempfinden der Schiedsrichter (bei einem Rapid-Heimspiel ja nicht den Eindruck erwecken, die Heimmanschaft zu bevorzugen, sich ja nicht vom Fan-Support beeinflussen zu lassen) oder aus einer gemeinsamen Präferenz der Schiedsrichter an sich (Verschwörungstheorie).

Die Frage ist daher: Wie unparteiisch sind Unparteiische?

Flugblatt zur Pyrotechnikgesetznovelle

Geändert am 2011-09-01 22:14 von Franz Fiala — Kategorisiert als: Fans, Rapid

AUSSENDUNG ZUR NOVELLIERUNG DES PYROTECHNIKGESETZES

Am 5.11.2009 trifft der Ausschuss für innere Angelegenheiten zusammen, um ein neues Pyrotechnikgesetz zu verabschieden. Die geplanten Änderungen zwingen uns dazu, öffentlich zu diesem Thema Stellung zu nehmen, da diese Novellierung alle aktiven Fans in Österreich unverhältnismäßig kriminalisiert und nicht im Geringsten auf die Wünsche oder wenigstens Erfahrungen der aktiven Szenen des Landes eingeht.

Das BMI argumentiert die Wichtigkeit dieses Gesetzes mit dem zunehmenden Missbrauch von Pyrotechnik in Fußballstadien, welcher zu zahlreichen Körperverletzungen geführt haben soll. Da im Block West seit Jahren auf kontrollierten und verantwortungsvollen Umgang mit Pyrotechnik Wert gelegt wird, ist dieses Vorgehen der Regierung ein Schlag ins Gesicht. Pyrotechnik ist ein fixer Bestandteil unserer Fankultur und sorgt nicht nur für optische Highlights, sondern trägt einen großen Teil zur hervorragenden Stimmung im Gerhard Hanappi Stadion bei. Es sorgt nicht nur für begeisterte Gesichter auf allen Tribünen, sondern ist seit langem Teil des Spektakels Stadionbesuch, welcher von Jung und Alt ohne Angst genossen werden kann. Jedoch distanzieren wir uns von der Verwendung so genannter “Böller”, welche im Gegensatz zu den von uns eingesetzten optischen Mitteln nachweislich Schaden angerichtet haben.

Von Seiten der Medien und der Regierung werden Bengalische Feuer fälschlicher Weise fortwährend mit Gewalt assoziiert. Wir stehen Woche für Woche im Stadion und uns sind keinerlei Verletzungen von Besuchern des Block West oder von Besuchern anderer Kurven des Landes bekannt. Gegenteilige Äußerungen von Verantwortlichen des Innenministeriums sind uns unerklärlich und können daher nur als bewusste Manipulation der Tatsachen angesehen werden.

Desweiteren ist es sehr verwunderlich, dass das zu verabschiedende Gesetz nicht für andere Sportveranstaltungen (z.B. Skirennen) bzw. für Brauchtumsveranstaltungen (z.B. Krampusumzüge) gelten soll, und somit eine reine Lex Fußball darstellt. Außerdem halten wir die angedachten Freiheits- bzw. Geldstrafen für absolut übertrieben und unverhältnismäßig.

Wir fordern daher alle Verantwortlichen dazu auf, mit einer Legalisierung bzw.  Nichtkriminalisierung von Pyrotechnik in den Fankurven ein Ausleben unserer Leidenschaft zuzulassen. Die aktiven Szenen sind jederzeit bereit, selbst Verantwortung zu übernehmen, sodass kein Zuseher mit Verletzungen rechnen muss. 

LEGAL & KONTROLLIERT STATT ILLEGAL & KRIMINALISIERT!

Die aktiven Gruppen der West- und Osttribüne Ultras Rapid Block West 1988 Tornados Rapid 1996 Green Lions Green White Spirits Green White Angels Hütteldorfer Xindl Alte Garde Lords Rapid

Peter Pacult 50

Aller Anfang ist schwer.

Pacult hat 13 Spiele gebraucht, um RAPID wieder auf die Siegerstraße zu führen. Von den ersten 13 Spielen wurde nur eines (Mattersburg H 4:1) gewonnen, alle anderen Heimspiele waren unentschieden, auswärts gab es 5 Niederlagen, darunter das Erstrunden-Aus im Cup gegen Vienna).

Vergleichen wir mit den letzten 13 nationalen Spielen, zählen wir 10 Siege, 2 Unentschieden und eine Niederlage (Sturm).

Das kann sich sehen lassen!

Alles Gute und vor allem wünschen wir Dir (und uns) einen Sieg heute Abend.

Toni Polster im Himmel

Rassismus im Fußball

Die Bekämpfung von Rassismus ist ein zentrales Anliegen der internatonalen Fußballverbände UEFA und FIFA

Klare Kampfansage an Rassismus http://de.uefa.com/uefa/socialresponsibility/antiracism/index.html

Diese Aktion ist offenbar nötig, weil gerade in Fußballstadien immer wieder rassistische Äußerungen beobachtet werden. Diese Aktion erscheint als eine Art Erziehungsprojekt zur Zivilisierung der Fußballfans nachdem es der Familie und den Schulen offenbar nicht gelungen ist.

Aber ist nicht der Fußball selbst eine Art Lehrmeister für Rassismus? Ober umgekehrt: sollen nicht gerade vorhandene Aggressionen durch den Blitzableiter Fußball ausgelebt werden?

In England ist Antirassismus Bestandteil der Stadionordnung.

Tafel im “The Den” (Stadion von Millwall)

Diese Tafel steht aber in krassem Gegensatz zu Ausschreitungen, die 2009 bei einem Cup-Spiel zwischen Millwall und Westham mit Erschrecken beobachtet wurde. http://www.n-tv.de/sport/fussball/Klubs-drohen-harte-Strafen-article478826.html

Denn wer genau diese “Rasse” ist, gegen die sich die Emotionen richten, ist nicht immer und überall dasselbe. In Ungarn sind es eher Roma, in Österreich eher Moslems. Und hier in Wien waren es früher eher die Tschechen, jetzt eher die Türken. Und diese Rolle übernimmt beim Fußball der Gegner. Und gegen diesen Gegner richtet sich der kollektive Zorn. Eine durch das Areal des Stadions kontrolliere Energievernichtung. Leicht kann es bei so einem “Kochtopf” passieren, dass das Sicherheitsventil nicht funktioniert und sich die heiße Suppe über das Stadion hinaus ergießt.

Richtet sich daher die FIFA-Aktion gewissermaßen gegen das eigene Produkt, den Fußball?

Fußball ist kultivierter Rassismus. Fußballsport ist ein Ventil für Emotionen, die gesellschaftlich eigentlich geächtet sind. Wo sonst als im Fußballstadion kann ein Kontrahent derartig beschimpft werden, wie es in manchen Fangesängen geschieht. (Eventuell im Parlament, weil sich die Herren dort eine Immunität verordnen.) Daher ist Fußballsport aus meiner Sicht – übertrieben gesagt – kultivierter Rassismus, wobei der Gegner das virtuelle Feindbild abgibt. Aber eben nur im Stadion und nur den Fußball betreffend und mit keinerlei Bezügen zur Politik; anderswo kann ja auch mit einem violetten ein Bier trinken, denn der ist ja im Prinzip aus demselben Holz geschnitzt. Wenn dieser “Rassismus im Reagenzglas” dann und wann überkocht, ist das nicht ganz so verwunderlich, denn “Fußball ist mehr als nur ein Sport. Fußball ist Euphorie, Religion und Droge zugleich.”

Neuauflage des Mitropa Cups

Ich bin ein Sympathisant einer Neuauflage eines Mini-Mitropacup. Die Eishockey-Liga macht es ein bisschen vor, allerdings haben die keine internationalen Bewerbe zu bestreiten. Die Absicht dieses neuen Cups ist die Hebung des Spielniveaus, um den österreichischen Fußball bei internationalen Bewerben konkurrenzfähiger zu machen.

Variante I

Dieser “Mini”-Mitropacup hätte folgenden Ablauf:

Die teilnehmenden Länder bestimmen ihre internationalen Teilnehmer so wie bisher, allerdings mit einem früheren Meisterschaftsende.

Die einzelnen Ligen werden in der Größe so angepasst, dass die Meisterschaft März/April zu Ende ist und der nationale Meister feststeht (zum Beispiel zwei Runden einer 14er- oder 16er-Liga). Diese nationale Meisterschaft bestimmt, welche Vereine international spielen.

Danach absolvieren diese Mannschaften ein internationales Turnier, den Mini-Mitropacup. Der hat den Vorteil, dass die spielstärksten Mannschaften internationale Erfahrung sammeln können und auf ähnlich starke Teams treffen. Die beste Vorbereitung für die CL/EL. (Rapid hat heuer mit den beiden Spielen gegen Liverpool und Schalke auch einen gewissen Trainingsvorteil gehabt.)

Damit dieser Cup nicht nur ein reines Trainingsturnier bleibt, hat er auch eine Funktion, nämlich bestimmt er die Einreihung der Mannschaften in CL oder EL. Es kann daher sein, dass ein Land seinen CL-Platz bei diesem Tournier verliert oder auch einen dazugewinnt.

Gegenüber der UEFA-Einteilung ergibt sich keine Änderung, lediglich die für ein Land vorgesehenen Plätze werden je nach Ausgang des zusätzlichen Wettbewerbs eventuell von anderen Mannschaften belegt.

Nachteil eines solchen übernationalen Wettbewerbs ist, dass die nicht in den Spitzenrängen gelandeten Mannschaften geringere Einnahmen hätten.

Der Vorteil ist, dass man interessante internationale Spiele im Lande hat, auch dann, wenn eine österreichische Mannschaft nicht gerade in das Finale der europäischen Bewerbe vorgestoßen ist und, dass die Teilnehmer bei internationalen Bewerben bestens vorbereitet ins Rennen gehen.

Variante II

Eine zweite Variante eines solchen internationalen Cups wäre eine Internationalisierung der nationalen Cup-Bewerbe in einem kleinen Rahmen umliegender Länder:

Unser Cup (und wahrscheinlich auch der Cup der benachbarten Länder) ist nicht der attraktivste Bewerb.

Man könnte den Cup internationalisieren und ab Beginn oder ab einer bestimmten Runde die Teilnehmer aus mehreren Ländern rekrutieren. Durch eine Steuerung des Auslosungsverfahrens kann man erreichen, dass möglichst immer Mannschaften verschiedener Länder beteiligt sind.

Es spielt also in der ersten Runde nicht RAPID-Parndorf sondern etwa Krumlov-Rapid und Parndorf-Sparta Prag und wenn die nächste Begegnung dann zum Beispiel St-Veit-Young Boys Bern lauten würde, müssten die St-Veiter vielleicht sogar in das Klagenfurter Stadion ausweichen.

Nachteil sehe ich keinen besonderen, denn die Vergabe der Plätze in der Europa-Liga muss nicht unbedingt mit dem Cup gekoppelt sein.

Der Vorteil wäre die enorme Aufwertung des Cup-Bewerbs. Statt wenig interessanter und wenig besuchter Cup-Runden bekämen wir vielleicht das Gegenteil, nämlich volle Stadien.

Dritte Runde Europa Liga

Folgewirkung der dritten Runde

Trotz Niederlage verbessern sich in der dritten Runde unsere diversen Koeffizienten dank Salzburg und VTK. Im Landesranking verlieren wir zwei Plätze

(+) Landeskoeffizient 2009/10
27.5 (24.5 (19.5))

(+) Landeskoeffizient pro Team 2009/10
6.875 (6.125 (4.875))

(~) Ranking des Landeskoeffizienten
3 (3 (3)): ENG, ES, A, DE, ISR, F…

(+) Teamkoeffizient RAPID
0.2 * 6.125 + 2 (HSV) + 1 (Celtic) = 4.375 (4.2250 (2.975))

(+) Teamranking Punkte (letzte 5 Jahre)
10.415 (10.265 (9.015))

(-) Teamranking Platz
146 (145 (155)) gemeinsam mit den Dosen, VTK 101 (100)

(-) Landesranking 2010
22 (20)

17.075 (16.325)